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Heinrich Schütz Musikfest

RIAS KAMMERCHOR & JUSTIN DOYLE - ARTIST IN RESIDENCE 2019
vom 4. bis 13. Oktober 2019


Drei Länder – ein Festival

Heinrich Schütz hat wie kein Zweiter seine Zeit und die Musikergenerationen nach ihm geprägt. Im Laufe seines 87-jährigen Lebens hat er in einzigartiger Weise die musikalischen Entwicklungen in Mitteldeutschland und darüber hinaus beeinflusst und begleitet. Er gilt als „Vater unserer modernen Musik“ und war der erste deutsche Komponist von Weltrang. Diesem großen Komponisten und Musiker zu Ehren veranstaltet der Verein Mitteldeutsche Barockmusik in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen e.V. seit mehr als zwanzig Jahren in einer breiten Kooperation das HEINRICH SCHÜTZ MUSIKFEST an den originalen Schütz-Stätten in ganz Mitteldeutschland.

Das Festival stellt das Schaffen des frühbarocken Meisters und seiner Zeitgenossen in den Mittelpunkt eines facettenreichen Programms und lädt Musikfreunde aller Generationen dazu ein, sich der Musik in bewusst vielfältiger Weise zu nähern – ganz nah an der historisch-informierten Aufführungspraxis ebenso wie in belebender Frische aus heutiger Perspektive interpretiert. Das HEINRICH SCHÜTZ MUSIKFEST ist damit ein prägender Akteur der intensiven, breiten und vielfältigen Schütz-Pflege im deutschsprachigen Raum, die ihr geistiges Zentrum, ihre zentralen Orte und die wichtigen Protagonisten in Mitteldeutschland hat. Hier befinden sich nicht nur die zentralen Lebensorte des Sagittarius, sondern auch die zentralen Pflegestätten – mit weltweiter Ausstrahlung und mit beiden Beinen im Heute stehend.

Zahlreiche langjährige und immer wieder neue Kooperationen ermöglichen die Umsetzung der Idee eines Festivals für drei Länder. Hauptveranstalter ist der Verein Mitteldeutsche Barockmusik in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen e.V. Dessen Geschäftsführerin Dr. Christina Siegfried ist die Intendantin des HEINRICH SCHÜTZ MUSIKFESTS. Es wird in Kooperation mit drei ständigen Partnern veranstaltet, die zugleich als Mitveranstalter für das jeweilige Bundesland agieren: die Schütz-Akademie e.V. Bad Köstritz, die Stadt Weißenfels und der Weißenfelser Musikverein „Heinrich Schütz” e.V. sowie die Dresdner Hofmusik e.V. Die Partner vor Ort engagieren sich kontinuierlich bei der Pflege des Schütz-Erbes und geben dem HEINRICH SCHÜTZ MUSIKFEST durch ihre regionale Verwurzlung und ihr kreatives Mittun sein unverwechselbares Gesicht.

Kontakt

Heinrich Schütz Musikfest
Große Klausstr. 12
D-06108 Halle

Telefon: (03944) 980 438
Fax: (03944) 980 439
E-Mail: presse@schuetz-musikfest.de

Bewertungschronik

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Heinrich Schütz Musikfest

Konzert

Eröffnungskonzert: Opus Ultimum

artist in residence: RIAS Kammerchor Berlin
Konzertchor des Goethe Gymnasiums/Rutheneum seit 1608 Gera
Christian K. Frank, Leitung
Capella de la Torre
Katharina Bäuml, Schalmei und Leitung
Justin Doyle, Leitung


Der Schwanengesang von Heinrich Schütz
und Werke von Giovanni Gabrieli, Michael Praetorius u. a.

In drei Festkonzerten zelebriert der RIAS Kammerchor Berlin Vokalmusik in Vollendung. Und das im doppelten Wortsinn: Mit Schütz‘ Schwanengesang von 1672 erklingt das letzte Werk des großen mitteldeutschen Komponisten. Es ist sein Vermächtnis, ein faszinierendes Spätwerk ohne überflüssige Schnörkel. Während zeitgleich in Frankreich der Sonnenkönig rauschende Feste feiert, besann sich Schütz auf eine überwältigende Schlichtheit. Es ist ein ungemein radikales Werk, gerade weil es aus der Zeit fällt – und zwar weit in die Zukunft, hin zu einer Moderne, in der Weniger zum Mehr erhoben wird.

Ganz im Sinne von Schütz‘ eigenem Wunsch wagen sich Justin Doyle und Katharina Bäuml an eine neue Instrumentierung des Werkes, die das „Opus Ultimum“ neuartig in reichen Klangfarben erstrahlen lassen wird. Den Motetten des Schwanengesangs zur Seite gestellt erklingen Giovanni Gabrielis Magnificat a 14 und Instrumentalwerke von Praetorius. Sie stehen beispielhaft für die tiefen musikalischen Eindrücke, die der junge Schütz in Venedig und Dresden einst in sich aufnahm und die er auf geniale Weise zu Neuem, Eigenem aufhob. Das beeindruckt und liefert tiefe Einblicke in die Klanggeschichte des Frühbarock. – Ein idealer Auftakt des diesjährigen Heinrich Schütz Musikfests, zumal gemeinsam mit dem RIAS Kammerchor Berlin auch die gefeierte Capella de la Torre und im Eröffnungskonzert in Gera zudem der Konzertchor des Goethe-Gymnasiums/Rutheneum zu erleben sein werden.

Karten: 35,- € | 27,- € | 18,- € | 12,- € | Junior!: 5,- €

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Konzert

Wandelkonzert

Veit Richter als Heinrich Schütz und zahlreiche Vereine und Ensembles aus Weißenfels und Umgebung

Weißenfels ist der Ort, an dem Heinrich Schütz Jahre seiner Kindheit wie sein schaffensreiches Alter verbrachte. Vor allem finden wir heute in der Stadt an der Saale das einzige original erhaltene Wohnhaus des Komponisten. Beginnend an der Stadtkirche St. Marien erkunden zahlreiche Weißenfelser Ensembles mit Musik und Tanz auch in diesem Jahr weitere für die Stadtgeschichte wichtige Stationen.

Eintritt frei

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Konzert

Eine Reise zum Mond

Klaus Büstrin, Lesung
Irene Klein, Viola da gamba
Stefan Maass, Laute


Von Mondreisenden, neuen Weltbildern und klingenden Überfliegern
Lesung aus Der Traum, oder: Mond Astronomie von Johannes Kepler

Er ist der Begründer der Astrophysik – und der Science-Fiction-Literatur: Johannes Kepler (1571–1630). Denn wie im Rausch schrieb er 1609 in zwei Nächten eine geheimnisvolle Traumerzählung über eine Reise zum Mond. Sein an sich kurzes Werk Der Traum, oder: Mond Astronomie versah er allerdings mit einem umfangreichen astronomisch-mathematischen Anmerkungsteil, womit diese phantasievolle Traumerzählung zu einer mutigen Verteidigung des kopernikanischen Weltbilds wurde. – Übrigens war 1609 auch das Jahr, in welchem Keplers Werk Astronomia Nova erschien, mit dem er die Grundlagen zum Verständnis der Bewegung der Himmelskörper begründete, und Galileo Galilei (1564–1642) erstmals ein Teleskop für astronomische Beobachtungen nutzte. – Ach ja, und Schütz war in Venedig und eroberte musikalisches Neuland.

Karten: 15,- € | Junior!: 5,- €

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Gespräch

Singen ist besser als Weinen

Prof. Dr. Silke Leopold, Musikwissenschaftlerin, Universität Heidelberg
Dr. Andreas Henning, Kunsthistoriker, Staatliche Kunstsammlungen Dresden SKD


Eine Frau schreibt Musikgeschichte – Babara Strozzi zum 400. Geburtstag

Es ist eigentlich unglaublich: Die uneheliche Tochter (vermutlich) eines seinerseits unehelich geborenen Florentiners in Venedig, Mutter von vier unehelichen Kindern aus mehreren Beziehungen, keine Kurtisane, aber auch keine Nonne, und ein Leben nach dem Motto: „Du hast keine Chance, also nutze sie!“ – das war Barbara Strozzi, gefeierte Sängerin wie anerkannte Komponistin. Ihr von Musik erfülltes Leben war in vielerlei Hinsicht bemerkenswert, in jedem Fall war es ein selbstbestimmtes. 2019 feiern wir ihren 400. Geburtstag.
Gehen wir also auf eine genüssliche Entdeckungsreise ins dann doch wieder überraschende 17. Jahrhundert. Und das mit Silke Leopold als der Expertin für Monteverdi, für Strozzi, für deren Zeit, für's Italienische, für die Oper, für sowieso herrliche italienische Musik … und für die richtige Fragen! Wie zum Beispiel dieser hier: Warum kennen wir überhaupt Musik aus der Vergangenheit? – Antwort: Aufgrund der überlieferten Noten! Und: Seit es die gibt, gibt es die Tonkunst „in zwei Aggregatzuständen: als notierte und als klingende Musik“ (das hat sie mal über Schubert gesagt, lässt sich aber genauso gut zweihundert Jahre früher anwenden). Was davon, fragte sie, „ist“ nun „die“ Musik? – Mit Barbara Strozzi mag sie uns auch darauf eine Antwort geben.

Eine Kooperation mit dem Jazzclub Tonne, Dresden

Eintritt frei

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Konzert

Festkonzert: Opus Ultimum

artist in residence: RIAS Kammerchor Berlin
Capella de la Torre
Katharina Bäuml, Schalmei und Leitung
Justin Doyle, Leitung


Der Schwanengesang von Heinrich Schütz
und Werke von Giovanni Gabrieli, Michael Praetorius u. a.

In drei Festkonzerten zelebriert der RIAS Kammerchor Berlin Vokalmusik in Vollendung. Und das im doppelten Wortsinn: Mit Schütz‘ Schwanengesang von 1672 erklingt das letzte Werk des großen mitteldeutschen Komponisten. Es ist sein Vermächtnis, ein faszinierendes Spätwerk ohne überflüssige Schnörkel. Während zeitgleich in Frankreich der Sonnenkönig rauschende Feste feiert, besann sich Schütz auf eine überwältigende Schlichtheit. Es ist ein ungemein radikales Werk, gerade weil es aus der Zeit fällt – und zwar weit in die Zukunft, hin zu einer Moderne, in der Weniger zum Mehr erhoben wird.

Ganz im Sinne von Schütz‘ eigenem Wunsch wagen sich Justin Doyle und Katharina Bäuml an eine neue Instrumentierung des Werkes, die das „Opus Ultimum“ neuartig in reichen Klangfarben erstrahlen lassen wird. Den Motetten des Schwanengesangs zur Seite gestellt erklingen Giovanni Gabrielis Magnificat a 14 und Instrumentalwerke von Praetorius. Sie stehen beispielhaft für die tiefen musikalischen Eindrücke, die der junge Schütz in Venedig und Dresden einst in sich aufnahm und die er auf geniale Weise zu Neuem, Eigenem aufhob. Das beeindruckt und liefert tiefe Einblicke in die Klanggeschichte des Frühbarock. – Ein idealer Auftakt des diesjährigen Heinrich Schütz Musikfests, zumal gemeinsam mit dem RIAS Kammerchor Berlin auch die gefeierte Capella de la Torre zu erleben sein werden.

Karten: 35,- € | 27,- € | 12,- € | Junior!: 5,- €

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Jazz

Talkin' about Barbara – 17th Century Jazz

Laila Salome Fischer, Sopran
Magnus Mehl, Saxophon
Ensemble Il Giratempo
Maximilian Volbers, Blockflöte und Cembalo
Dávid Budai, Viola da Gamba
Vanessa Heinisch, Theorbe und Barockgitarre


Ein Jazzsaxophonist, eine Operndiva, eine barocke Bassgruppe …
und eine der faszinierendsten Frauengestalten der Musikgeschichte
Barbara Stozzi zum 400. Geburtstag

Kaum zu glauben, dass das mutige Leben Barbara Strozzis noch nicht verfilmt wurde! Denn hollywoodreif lebte sie quer zu den Konventionen ihrer Zeit. Spannungsvoll und konfliktreich ging es bei ihr zu: Vier uneheliche Kinder und 125 Kompositionen, hohe Verehrung als Sängerin und regelmäßige Einkommen als Kurtisane. Sie ist eine der faszinierendsten Frauengestalten der Musikgeschichte. Wenn schon nicht in Hollywood, dann feiern wir ihren 400. Geburtstag zumindest mit einem ungewöhnlichen Abend zwischen virtuosen Barockgirlanden und lässigem Jazz. Bei Il Giratempo treffen sich im Jazzclub Tonne ein Jazzsaxophonist, eine Operndiva, eine barocke Bassgruppe … Jetzt fehlen nur noch Sie!

Eine Kooperation mit dem Jazzclub Tonne, Dresden

Karten: Vvk 19,- € | Junior!: 5,- € // AK 22,- € | Junior!: 5,- €

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Führung

Alles was Odem hat, lobe den Herrn!

Friederike Böcher M.A., Direktorin des Heinrich-Schütz-Hauses Bad Köstritz

Sonderführung: Von König David zum Becker-Psalter

Vor 400 Jahren, 1619, erschienen die Psalmen Davids von Heinrich Schütz im Druck. Großbesetzt, für mehrere Chöre, nach venezianischem Vorbild, mit deutschen Texten waren sie prunkvolle Musik für den Dresdner Hof. Nach dem Tod seiner Frau Magdalena 1625 wurden die Psalm-Dichtungen eines Cornelius Becker zum Trost für den Trauernden, und Schütz verfasste zu den 150 Psalmen vierstimmige Chorsätze. Diese können wir noch heute singend im Becker Psalter bewundern. Doch was sind eigentlich diese Psalmen? Wer ist dieser König David mit seiner wunderzeugenden Harfe? – Wir sehen ihn als zentrale Figur, als Dreh- und Angelpunkt auf dem Titelkupfer zum Geistreichen Dresdner Gesangbuch von 1676 – und wir sehen ebenso einen Schütz mit seiner Hofkapelle… – Die neue Sonderausstellung verspricht also viele neue Entdeckungen.

Karten: 5,- €

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Führung

Schütz über die Schulter geschaut

Dr. Maik Richter, Heinrich-Schütz-Haus Weißenfels

Sonderführung durch die Dauerausstellung im Heinrich-Schütz-Haus Weißenfels

Selten hat man das Gefühl, wirklich an einem ganz besonderen Ort zu sein, hier im Heinrich-Schütz-Haus stellt es sich unmittelbar ein: In diesem einzigen original erhaltenen Wohnhaus des Komponisten befindet sich seit 2012 eine moderne Ausstellung zu Leben und Werk des „Sagittarius“, deren Höhepunkt die unter dem Dach wiederhergestellte Kompo­nier­stube bildet. Hier kann man als wertvollsten Schatz zwei im Haus aufgefundene Notenfragmente von der Hand des Komponisten bestaunen, die u. a. im Rahmen der Führung zu sehen sein werden.

Karten: 5,- €

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Konzert

Orgelkonzert

Josipa Leko an der Eule-Orgel
Preisträgerin des Internationalen
Gottfried-Silbermann-Orgelwettbewerbs 2017


Preisträgerkonzert

Werke von Michelangelo Rossi, Tarquinio Merula, Giovanni Gabrieli,
Johann Gottlieb Walther, Johann Sebastian Bach, Tilo Medek u. a.

Denkt man an barocke Orgeln in Mitteldeutschland, fallen einem sofort Namen wie Gottfried Silbermann, Zacharias Hildebrandt oder Tobias Heinrich Trost ein. Die vielfältigen Klangmöglichkeiten dieser „Königinnen der Instrumente“ begeistern stets aufs Neue. Sie sind zugleich die Instrumente einer regen Nachwuchsförderung im mitteldeutschen Raum, bieten exzellente Möglichkeiten für die Präsentation herausragender Talente. So auch für Josipa Leko, Gewinnerin beim Internationalen Silbermann-Orgelwettbewerb 2017, die an der Eule-Orgel im Zeitzer Dom ihr Musikfest-Debüt gibt.

Förderverein Musikfreunde Eule-Orgel Zeitzer Dom e.V.

Karten: 12,- € | Junior!: 5,- €

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Konzert

Monteverdis Spiegel

Huelgas Ensemble:
Axelle Bernage, Sopran
Rosemary Galton, Sopran
Helen Cassano, Sopran
Sabine Lutzenberger, Sopran
Achim Schulz, Tenor
Paul Bentley-Angell, Tenor
Bernd Oliver Fröhlich, Tenor
Jacob Lawrence, Tenor
Tom Phillips, Tenor
Matthew Vine, Tenor
Tim Scott Whiteley, Bass
Guillaume Olry, Bass

Paul van Nevel, Leitung


Werke von Claudio Monteverdi, Luca Marenzio,
Nicola Vicentino, Cesare Tudino und Giaches de Wert

Claudio Monteverdi ist der Dreh- und Angelpunkt der europäischen Musikgeschichte im Frühbarock, ein Fixstern im musikalischen Kosmos. Immerhin wurde 1992 der Asteroid 5063 nach ihm benannt. Allein das ist doch Grund genug, seine Musik einmal neu zu beleuchten – und das gleich aus mehreren Richtungen. Das legendäre belgische Huelgas Ensemble liefert uns in einer raffinierten Dramaturgie so etwas wie die Vorgeschichte Monteverdis. Es erklingen jene atemberaubenden Neuschöpfungen der Musik, die der „Divino Claudio“ dann unvergleichlich krönte. – „Eine Musik, die fasziniert und berauscht.“ (SWR2)

Denn was sehen wir denn, wenn wir in den Spiegel schauen? Unser Spiegelbild! – Wirklich nur das? Ein Spiegelbild transportiert doch weit mehr als nur das blanke Abbild seines Gegenübers. Es zeigt uns – ob wir wollen oder nicht – zugleich unsere Geschichte, unsere Herkunft, unsere Prägungen. Paul van Nevel lässt Claudio Monteverdi in diesem Konzert in eben einen solchen Spiegel schauen – und es scheint, dass der italienische Meister sich ganz bewusst für die Geschichte hinter seinem Abbild interessierte. Ja, Monteverdi wollte es wissen!

Karten: 22,- € | Junior!: 5,- €

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Konzert

Festkonzert: Opus Ultimum

artist in residence: RIAS Kammerchor Berlin
Capella de la Torre
Katharina Bäuml, Schalmei und Leitung
Justin Doyle, Leitung


Der Schwanengesang von Heinrich Schütz
und Werke von Giovanni Gabrieli, Michael Praetorius u. a.

In drei Festkonzerten zelebriert der RIAS Kammerchor Berlin Vokalmusik in Vollendung. Und das im doppelten Wortsinn: Mit Schütz‘ Schwanengesang von 1672 erklingt das letzte Werk des großen mitteldeutschen Komponisten. Es ist sein Vermächtnis, ein faszinierendes Spätwerk ohne überflüssige Schnörkel. Während zeitgleich in Frankreich der Sonnenkönig rauschende Feste feiert, besann sich Schütz auf eine überwältigende Schlichtheit. Es ist ein ungemein radikales Werk, gerade weil es aus der Zeit fällt – und zwar weit in die Zukunft, hin zu einer Moderne, in der Weniger zum Mehr erhoben wird.

Ganz im Sinne von Schütz‘ eigenem Wunsch wagen sich Justin Doyle und Katharina Bäuml an eine neue Instrumentierung des Werkes, die das „Opus Ultimum“ neuartig in reichen Klangfarben erstrahlen lassen wird. Den Motetten des Schwanengesangs zur Seite gestellt erklingen Giovanni Gabrielis Magnificat a 14 und Instrumentalwerke von Praetorius. Sie stehen beispielhaft für die tiefen musikalischen Eindrücke, die der junge Schütz in Venedig und Dresden einst in sich aufnahm und die er auf geniale Weise zu Neuem, Eigenem aufhob. Das beeindruckt und liefert tiefe Einblicke in die Klanggeschichte des Frühbarock. – Ein idealer Auftakt des diesjährigen Heinrich Schütz Musikfests, zumal gemeinsam mit dem RIAS Kammerchor Berlin auch die gefeierte Capella de la Torre zu erleben sein werden.

Karten: 35,- € | 27,- € | 12,- € | Junior!: 5,- €

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Gespräch

Musikalische Schätze

Prof. Leila Schayegh, Schola Cantorum Basiliensis
Katrin Bicher, Musikabteilung SLUB


Präsentation von und Gespräch über Quellen der SLUB
Quellenpräsentation im Rahmen des Heinrich Schütz Musikfests

Der Dresdner Hof schmückte sich im frühen 17. und 18. Jahrhundert mit herausragenden Geigenvirtuosen, die zum Teil einen europaweiten Ruf genossen. Die Werke der kurfürstlich-sächsischen Konzertmeister und Kammermusiker wie Johann Paul Westhoff, Carlo Farina und Wilhelm Furchheim zeugen von ausgesprochener virtuoser Spielfreude und geistreicher Erfindungskraft. Handschriftliche Noten und frühe Drucke ihrer Werke und weiterer aus deren Entstehungszeit gehören heute zu den wertvollen Musikalienbeständen der SLUB Dresden. Im Gespräch mit Leila Schayegh tauchen wir ein in einen spannenden Dialog zu Fragen im Umgang mit historischen Quellen, heutigen Wegen der Interpretation und der Freude am Entdecken.

In Kooperation mit der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB)

Eintritt frei (max. 25 Personen)
Reservierung von Einlasskarten notwendig

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Konzert

Divino Farina!

Ensemble La Centifolia
Leila Schayegh, Violine
Daniele Caminiti, Theorbe
Jonathan Pešek, Violoncello
Johannes Keller, Cembalo


Der Paganini des 17. Jahrhunderts
Hochvirtuose Werke von Carlo Farina, Michelangelo Rossi und Pietro Paolo Melli

Leila Schayegh, eine der besten Barockgeigerinnen unserer Tage, stellt die virtuose Musik von Carlo Farina vor. Der „Paganini des 17. Jahrhunderts“ sorgte zu Schütz‘ Zeiten am Dresdner Hof für Furore. Seine Musik gehört zum Schönsten, was diese Zeit hervorgebracht hat. Schicht Kammermusik vom Feinsten – sinnlich, virtuos, berührend. Zu erleben an einem besonderen Ort: im Alten Pumpenhaus an der Marienbrücke. – Neugierig?

„Die tiefe Geigenhaltung oberhalb der Brust, die konsequente Bespannung mit vier Darmsaiten und eine besondere Bogentechnik geben ihrem Spiel eine Weichheit und Geschmeidigkeit bei gleichzeitig hochsensibler Ansprache auch schnellster Notenwerte, wie sie auch in Kreisen der historisch informierten Spielpraxis nicht selbstverständlich sind. Auf diese Weise lassen sie und ihre Kollegen dieses faszinierende Repertoire ganz aus dem Geist einer seinerzeit revolutionären differenzierten Expressivität erstehen – ein bemerkenswerter engagierter Interpretationsansatz, der mit solcher Entschlossenheit immer noch allzu selten verfolgt wird.“ (Rondo Magazin , März 2017)

Karten: 22,- €

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Kirchenmusik

Orgelmusik zur Marktzeit

Musik und Worte zur Andacht

Eintritt frei

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Gespräch

Singen ist besser als Weinen

Prof. Dr. Silke Leopold, Musikwissenschaftlerin, Universität Heidelberg

Eine Frau schreibt Musikgeschichte – Babara Strozzi zum 400. Geburtstag

Es ist eigentlich unglaublich: Die uneheliche Tochter (vermutlich) eines seinerseits unehelich geborenen Florentiners in Venedig, Mutter von vier unehelichen Kindern aus mehreren Beziehungen, keine Kurtisane, aber auch keine Nonne, und ein Leben nach dem Motto: „Du hast keine Chance, also nutze sie!“ – das war Barbara Strozzi, gefeierte Sängerin wie anerkannte Komponistin. Ihr von Musik erfülltes Leben war in vielerlei Hinsicht bemerkenswert, in jedem Fall war es ein selbstbestimmtes. 2019 feiern wir ihren 400. Geburtstag.
Gehen wir also auf eine genüssliche Entdeckungsreise ins dann doch wieder überraschende 17. Jahrhundert. Und das mit Silke Leopold als der Expertin für Monteverdi, für Strozzi, für deren Zeit, fürs Italienische, für die Oper, für sowieso herrliche italienische Musik … und für die richtige Fragen! Wie zum Beispiel dieser hier: Warum kennen wir überhaupt Musik aus der Vergangenheit? – Antwort: Aufgrund der überlieferten Noten! Und: Seit es die gibt, gibt es die Tonkunst „in zwei Aggregatzuständen: als notierte und als klingende Musik“ (das hat sie mal über Schubert gesagt, lässt sich aber genauso gut zweihundert Jahre früher anwenden). Was davon, fragte sie, „ist“ nun „die“ Musik? – Mit Barbara Strozzi mag sie uns auch darauf eine Antwort geben.

Karten: 3,50 € (nur Tageskasse, zzgl. 3,- € für anschließende Kaffeetafel)

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Konzert

Es ist, was es ist – Liebe!

Förderverein Palais Großer Garten
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Dorothee Mields, Sopran
Andreas Arend, Theorbe
Claas Harders, Viola da gamba


Von der himmlischen und der irdischen Liebe
Werke von Barbara Strozzi, Claudio Monteverdi, Johann Hieronymus Kapsberger, Alessandro Grandi, Giulio Caccini mit Lesungen von Texten aus dem Hohelied, Gedichten von Erich Fried, François Villon und Rainer Maria Rilke

Strozzi, Monteverdi, Caccini, Kapsberger … – es sind die Trendsetter und Bahnbrecher, die sich in diesem erlesenen kammermusikalischen Programm zusammenfinden. Dass es dabei um die Liebe, die himmlische wie die irdische, geht, liegt bei diesem so zeitlos und stets aktuellem Thema fast nahe – und es geht um Tränen der Gottesmutter bei Claudio Monteverdi und Giovanni Felice Sances, um die Liebe, die sich anfühlt wie ein Dolch bei Giulio Caccini, und um einem einzigen Kuss, der die Welt verändert, bei Barbara Strozzi.
Wenn dann eine der besten Interpretinnen für die Musik des 17. Jahrhunderts mit ihren nicht weniger exzellenten Musikerkollegen sich dieser Musik widmet, kann es nur zu einem atemberaubenden Erlebnis werden. – „Dorothee Mields ist als Sopranistin eine Ausnahmeerscheinung. Ihre Stimme hat in der Tat etwas Engelsgleiches, ist Seelensprache.“ (SWR2)

In Kooperation mit dem Förderverein Palais Großer Garten e. V.
„Offenes Palais – Musik und Kunst im Großen Garten Dresden“

Karten: 17,- € / erm. 15,- €

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Konzert

Wandelkonzert

Ronneburger Turmbläser
und weitere musikalische Überraschungsgäste


Wenn an zahlreichen Orten in Bad Köstritz 400 Jahre alte Musik erklingt und eine fröhlich-bunte Menschenmenge in historischen Kostümen durch die Stadt zieht, dann ist es wieder soweit: Die Bürger ehren ihren berühmtesten Sohn. Der Weg führt im Schein der Laternen und Fackeln vom Geburtshaus des Komponisten vorbei an kleinen Fachwerkhäusern hin zur Kirche St. Leonhard, in der Schütz am 9. Oktober 1585 getauft wurde, um abschließend zum 1985 errichteten Schütz-Denkmal von Bernd Wilde zu gelangen.

Eintritt frei

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Führung

„Die hellglänzende Landessonne“

Kammerchor „vocHALes“, Halle
Dr. Maik Richter als Johann Theile, Heinrich-Schütz-Haus Weißenfels
Carmen Sengewald als Agnes von Pflugk, Museum Schloss Moritzburg Zeitz


Musikalische Sonderführung im Kostüm
auf den Spuren von Heinrich Schütz und Herzog Moritz von Sachsen-Zeitz

Komponist und Kapellmeister Johann Theile und Hofmeisterin Agnes von Pflugk wandeln auf den Spuren von Heinrich Schütz durch die herzogliche Residenz und den Dom. Bei ihrem unterhaltsamen Ausflug in die Geschichte werden sie musikalisch auf das Schönste begleitet und erleben so gemeinsam mit den Besuchern des Schlosses Moritzburg an der Elster ein kleines, aber exklusives Konzert zum 400. Geburtstag von Herzog Moritz von Sachsen-Zeitz.

Eine Kooperation von Heinrich-Schütz-Haus Weißenfels, Museum Schloss Moritzburg Zeitz und Förderverein Musikfreunde Eule-Orgel-Zeitzer Dom e.V.

Karten: 6,- €

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Konzert

Wandelkonzert: Perspektiven

Vocal Concert Dresden
Peter Kopp, Leitung


Auf Tuchfühlung mit Exponaten des Dresdner Albertinums.
Werke von Heinrich Schütz, Andreas Hammerschmidt, Heinrich von Herzogenberg, Hugo Distler und Michael Christfried Winkler

In der Sammlungspräsentation sowie in wechselnden Sonderausstellungen widmet sich das Albertinum Themen und Künstlern des 19., 20. und 21. Jahrhunderts – ein Museum der Moderne. Wo könnte es also reizvoller sein, die Moderne unserer Tage mit der des 17. Jahrhunderts zu kombinieren als an diesem Ort? In einem Wandelkonzert mit Musik, Lesung und kunsthistorischen Erläuterungen begeben wir uns auf eine Entdeckungsreise.

Eine Veranstaltung von Vocal Concert Dresden e.V.
in Kooperation mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden SKD – Albertinum

Karten: 19,- € (max. 75 Personen)

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Lesung

Köstritzer lesen für Köstritzer

Prof. Dr. Ralf Georg Czapla (Heidelberg), Lesung
Köstritzer Flötenkinder und Gäste


Eine Sonderausgabe der beliebten Lesereihe
Von Bierbrauern, Gastwirten und Biertrinkern – samt Musikern und anderen Bierliebhabern

„Sich mit dem Bier, und zwar sowohl mit seinem realen Genuss als auch mit seiner Rezeption in der Dichtung beschäftigen zu dürfen, ist schon ein Privileg. Wohl kein anderes Getränk gibt es, mit dem sich der Hitze so angenehm trotzen lässt wie mit dem Bier. Das wussten bereits die alten Ägypter, die dem Bier als wahrhaft göttlichem Gebräu huldigten, das wussten aber auch die Dichter und Denker von der Antike bis heute. Ganz gleich, ob sie zu den verhaltenen bibuli gehörten oder zu den großzügigen potatores, haben sie dem Gerstensaft in Gedichten und Erzählungen ihre Reverenz erwiesen und so manches Urteil über Marken hinterlassen, die heute noch im Handel sind.“ So beschreibt Ralf Georg Czapla, Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität in Heidelberg, sein Vorhaben, eine Anthologie mit Biergedichten zusammenzustellen. Und mit dem Bier sind wir Heinrich Schütz auch wieder ganz nahe: Haben doch seine Eltern sowohl in Köstritz als auch in Weißenfels Bier gebraut. Und heute? – In Bad Köstritz bekommt jeder Künstler als Dankeschön eine nummerierte und limitierte Bierflasche mit einem besonderen Etikett auf der Rückseite. In diesem Jahr erscheint schon die 21. Ausgabe.

Mit freundlicher Unterstützung der Köstritzer Schwarzbierbrauerei GmbH

Eintritt frei

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Familienprogramm

Der Raupen wundersame Wandlung

theaterimkerei SanneWeber:
Sandy Sanne, Spiel
Alexander Weber, Violine und Posaune

Antje König, Regie
Stephan Rätsch, Bühne
Katharina Schimmel, Kostüme & Figuren


Eine märchenhafte Hommage an das Leben der Maria Sibylla Merian
für alle neugierigen Menschen ab 5 Jahren

Maria Sibylla Merian (1647–1717) war eine außergewöhnliche Künstlerin und eine Naturforscherin mit einer bemerkenswerten Beobachtungsgabe. Raupen, die sie am Wegesrand vor dem Zertretenwerden rettet, werden zu ihren engsten Freunden. Singend und tanzend, schmatzend und plaudernd berichten ihr Raupen und Schmetterlinge von ihrem Wesen und Werden. Maria Sibylla beobachtet, beschreibt und verwandelt sich schließlich mit ihnen. Eine märchenhaft-verträumte und doch wirklichkeitsnahe Geschichte um die Entdeckung des Neuen und den Mut einer Frau, ihr eigenes Leben zu gestalten.

HSM-Familienveranstaltung

Karten: 9,- € | Junior!: 5,- €

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Konzert

Who's afraid of Baroque?

Vincenzo Capezzuto, Gesang
Claudio Borgianni, Konzeption und Regie
Soqquadro Italiano


Eine vergnüglich-spannende Reise zwischen Alt und Neu, Diminution, Jazz, Commedia dell’Arte und Swingmoods
Werke von u.a. Alessandro Stradella, Alessandro Piccinini, Luigi Rossi, Giulio Cesare Cortese, Andrea Falconieri, Domenico Mazzocchi, Giovanni Battista Vitali und traditionelle italienische Weisen

Angst vorm Barock? Zumindest nicht bei Vincenzo Cappezuto. Der wirft sich mutig in die Zwischenräume der Musikgeschichte. Ohne Netz und doppelten Boden balanciert er tänzerisch-beschwingt zwischen Alt und Neu, Kontrapunkt und Jazz. Gemeinsam mit dem Regisseur Claudio Borgianni entwickelte er dieses gattungsübergreifende Kunstprojekt, das mit bezaubernder Leichtigkeit und Komik sein Publikum auf eine begeisternde Reise entführt. – Ein musikalisches Erlebnis der Extraklasse!

Karten: 22,- € | 18,- € | 12,- € | Junior!: 5,- €

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Konzert

Himmelsmusik

L‘Arpeggiata
Céline Scheen, Sopran
Doron Sherwin, Zink
Judith Steenbrink und Catherine Aglibut, Barockvioline
Noelia Reverte Reche und Rodney Prada, Viola da gamba
Josetxu Obregon, Violoncello
Paulina Van Laarhoven, Lirone
Josep Maria Marti Duran, Theorbe und Barockgitarre
Sarah Ridy, Barockharfe
Yoko Nakamura, Orgel
Christina Pluhar, Theorbe und Leitung


Himmlische Klänge auf Erden
Werke u. a. von Johann Theile, Heinrich Schütz, Johann Christoph Bach, Franz Tunder und Johann Sebastian Bach

Der Titel ist Programm, und so ganz im Sinne des Frühbarock, denn Musik mit ihren Regeln galt als klingendes Abbild der Himmelserscheinungen und Bewegungen der Gestirne. Christina Pluhar beleuchtet mit ihrem Ensemble L‘Arpeggiata nun genau dieses Phänomen mit einem Programm von Heinrich Schütz bis Johann Sebastian Bach. Und sie gräbt ein wahrlich ausdrucksstarkes Repertoire aus, das vom Schütz-Schüler Johann Theile, über den in Schweden und Dresden wirkenden Christian Ritter, den Rudolstädter Hofmusiker Philipp Heinrich Erlebach, den Lübecker Organisten und Buxtehude-Vorgänger Franz Tunder oder den aus Mühlhausen stammenden Johann Rudolf Ahle eben bis hin zu Johann Sebastian Bach reicht.

Zu Recht gilt Christina Pluhar als Grenzgängerin. In vielen Programmen hat sie bekannte und neu entdeckte Musik der Vergangenheit nicht nur streng als „Alte Musik“ interpretiert, sondern mit Improvisationen, Anleihen aus dem Jazz, der Folkmusik oder mit Bearbeitungen moderner Stücke im alten Instrumentationsgewand verbunden. Das ist sachkundig, das ist zeitgemäß, das geht in Ohren und Herz.

Karten: 38,- € | 32,- € | 12,- € | Junior!: 5,- €

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Kinderprogramm

Der Raupen wundersame Wandlung

theaterimkerei SanneWeber
Sandy Sanne, Spiel
Alexander Weber, Violine und Posaune

Antje König, Regie
Stephan Rätsch, Bühne
Katharina Schimmel, Kostüme & Figuren


Eine märchenhafte Hommage an das Leben der Maria Sibylla Merian
für alle neugierigen Menschen ab 5 Jahren

Maria Sibylla Merian (1647–1717) war eine außergewöhnliche Künstlerin und eine Naturforscherin mit einer bemerkenswerten Beobachtungsgabe. Raupen, die sie am Wegesrand vor dem Zertretenwerden rettet, werden zu ihren engsten Freunden. Singend und tanzend, schmatzend und plaudernd berichten ihr Raupen und Schmetterlinge von ihrem Wesen und Werden. Maria Sibylla beobachtet, beschreibt und verwandelt sich schließlich mit ihnen. Eine märchenhaft-verträumte und doch wirklichkeitsnahe Geschichte um die Entdeckung des Neuen und den Mut einer Frau, ihr eigenes Leben zu gestalten.

Karten: 9,- € | Junior!: 5,- €

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Konzert

Schütz_Junior!

Schülerinnen und Schüler des Heinrich-Schütz-Konservatoriums Dresden
Gretel Wittenburg, Sopran
Dresdner Motettenchor
Matthias Jung, Leitung
Gabriele Bäz, Projektleitung


Junge Interpreten spielen Alte Musik
Singet dem Herrn ein neues Lied – Vokal- und Instrumentalwerke von Heinrich Schütz, Dietrich Buxtehude, Georg Philipp Telemann bis Hugo Distler u.a.

Längst ist dieses Konzert zu einer festen und beliebten Größe unseres Festivals herangewachsen. Sicherlich und gerade auch, weil hier einmal nicht Profis als Interpreten in Erscheinung treten, sondern Kinder und Jugendliche wie erwachsene Laien aus Dresdens größter Musikschule, dem Heinrich-Schütz-Konservatorium. Ob hier die Barockstars von morgen zu finden sind, wird die Zukunft zeigen. Sicher ist, dass die jungen Talente mit einer wohltuenden Frische und mitreißenden Leidenschaft die 300 bis 400 Jahre alten Werke anpacken und aufführen.

In Kooperation mit dem Heinrich-Schütz-Konservatorium Dresden e.V.

Karten: 9,- € | Junior!: 5,- €

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Konzert

Eine Marienvesper - Venedig 1650

La Capella Ducale:
Marie Luise Werneburg, Sopran
Hanna Zumsande, Sopran
David Erler, Alt
Georg Poplutz; Tenor
Hermann Oswald, Tenor
Wolf Matthias Friedrich, Bass

Musica Fiata, Köln:
Claudia Mende, Violine
Uwe Ulbrich, Violine
Roland Wilson, Cornetto und Cornetto muto
Anna Schall, Cornetto und Cornetto muto
Alexander Brungert, Posaune
Detlef Reimers, Posaune
Cas Gevers, Posaune
Adrian Rovatkay, Dulzian
Axel Wolf, Laute
Arno Schneider, Orgel

Roland Wilson, Leitung


Werke von Claudio Monteverdi, Giovanni Rigatti, Massimiliano Neri, Alessandro Grandi und Dario Castello

Claudio Monteverdi ist der Dreh- und Angelpunkt der europäischen Musikgeschichte im Frühbarock, ein Fixstern im musikalischen Kosmos. Immerhin wurde 1992 der Asteroid 5063 nach ihm benannt. Allein das doch Grund genug, seine Musik immer wieder neu zu beleuchten – und das gleich aus mehreren Richtungen. So befragt auch Roland Wilson unerschrocken „seinen“ Monteverdi, forscht nach dessen avantgardistischer Musik. Und er präsentiert uns eine Marienvesper, die den großen Erneuerer ins Verhältnis zu seinen experimentierfreudigen Zeitgenossen der folgenden Generation stellt. Schnell wird dabei klar: Der Klang des Markusdoms in Venedig war stets ein zukunftsweisender.

Musica Fiata ist seit mehr als vier Jahrzehnten eines der exponiertesten Ensembles der Alten-Musik-Szene. Ein weitgehend originalgetreues zeitgenössisches Instrumentarium, dazu eine Spieltechnik und Interpretation auf dem Fundament der historisch gesicherten Erkenntnisse, das sind die Eckpfeiler des langjährigen Erfolgs von Musica Fiata. Das Ensemble war bei den führenden Alte-Musik-Festivals in Brügge, Prag, Kopenhagen, Utrecht, Barcelona, Venedig, Ravenna, Israel, Ansbach, Graz, Breslau und York zu Gast, hat zahlreichen Rundfunk- und Fernsehaufnahmen realisiert und mehr als 30 z. T. preisgekrönte CDs eingespielt.

Karten: 22,- € | 18,- € | 12,- € | Junior!: 5,- €

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Konzert

David und Orpheus

L’Arpeggiata
Céline Scheen, Sopran
Benedetta Mazzucato, Mezzosopran
Doron Sherwin, Zink
Judith Steenbrink und Catherine Aglibut, Barockviloine
Noelia Reverte Reche und Rodney Prada, Viola da gamba
Josetxu Obregon, Violoncello | Paulina Van Laarhoven, Lirone
Josep Maria Marti Duran, Theorbe und Barockgitarre
Sarah Ridy, Barockharfe
Yoko Nakamura, Orgel
Christina Pluhar, Theorbe und Leitung


Eine Hommage an zwei himmlische Sänger
Arien und Kantaten von Luigi Rossi, Marco Marazzoli und Orazio Michi

Erneut hebt Christina Pluhar einen Schatz – und es sind wieder die musikalischen Trendsetter, die es ihr angetan haben: Rund 600 Kantaten, bewahrt in der Bibliothèque Nationale de France und die Bibliotheca Vaticana, hat sie durchstöbert und ein Programm kreiert, das den berühmtesten mythischen Sängern – König David und Orpheus – gewidmet ist. An der Schwelle von der Renaissance zum Frühbarock war die Gestalt des sich selbst auf der Lyra begleitenden Sängers Orpheus eine Art Fixpunkt in der europäischen Vokal- und Instrumentalmusik. Einer, der als ein Orpheus seiner Zeit galt, war der Komponist, Sänger und Lautenist Luigi Rossi. Bei den Medici in Florenz und Kardinal Antonio Barberini in Rom, ab 1646 in Paris beim Kardinal Mazarin in Diensten war er einer der populärsten Musiker seiner Zeit – voller Inspiration und neuer Ideen, die menschliche Seele in Musik auszudrücken. Marco Marazolli, von ihm sind mehr als 350 Kammerkantaten auf uns gekommen, war nicht minder ein gepriesener Meister des musikalischen Dramas. Und dass Orazio Michi den Beinamen „dell'Arpa“ trug, weist auf ihn als einen der virtuosesten Sänger und Harfenisten seiner Zeit. – Und wir dürfen erneut begeistert sein.

Zu Recht gilt Christina Pluhar als Grenzgängerin. In vielen Programmen hat sie bekannte und neu entdeckte Musik der Vergangenheit nicht nur streng als „Alte Musik“ umgesetzt, sondern mit Improvisationen, Anleihen aus dem Jazz, der Folkmusik oder mit Bearbeitungen moderner Stücke im alten Instrumentationsgewand verbunden. Das ist sachkundig, das ist zeitgemäß, das geht in Ohren und Herz.

Karten: 38,- € | 32,- € | 25,- € | 12,- € | Junior!: 5,- €

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Führung

Alles was Odem hat, lobe den Herrn!

Friederike Böcher M.A.,
Direktorin des Heinrich-Schütz-Hauses Bad Köstritz


Sonderführung: Von König David zum Becker-Psalter

Vor 400 Jahren, 1619, erschienen die Psalmen Davids von Heinrich Schütz im Druck. Großbesetzt, für mehrere Chöre, nach venezianischem Vorbild, mit deutschen Texten waren sie prunkvolle Musik für den Dresdner Hof. Nach dem Tod seiner Frau Magdalena 1625 wurden die Psalm-Dichtungen eines Cornelius Becker zum Trost für den Trauernden, und Schütz verfasste zu den 150 Psalmen vierstimmige Chorsätze. Diese können wir noch heute singend im Becker Psalter bewundern. Doch was sind eigentlich diese Psalmen? Wer ist dieser König David mit seiner wunderzeugenden Harfe? – Wir sehen ihn als zentrale Figur, als Dreh- und Angelpunkt auf dem Titelkupfer zum Geistreichen Dresdner Gesangbuch von 1676 – und wir sehen ebenso einen Schütz mit seiner Hofkapelle… – Die neue Sonderausstellung verspricht also viele neue Entdeckungen.

Karten: 5,- €

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Familienprogramm

Der Raupen wundersame Wandlung

theaterimkerei SanneWeber
Sandy Sanne, Spiel
Alexander Weber, Violine und Posaune
Antje König, Regie
Stephan Rätsch, Bühne
Katharina Schimmel, Kostüme & Figuren


Eine märchenhafte Hommage an das Leben der Maria Sibylla Merian
für alle neugierigen Menschen ab 5 Jahren

Maria Sibylla Merian (1647–1717) war eine außergewöhnliche Künstlerin und eine Naturforscherin mit einer bemerkenswerten Beobachtungsgabe. Raupen, die sie am Wegesrand vor dem Zertretenwerden rettet, werden zu ihren engsten Freunden. Singend und tanzend, schmatzend und plaudernd berichten ihr Raupen und Schmetterlinge von ihrem Wesen und Werden. Maria Sibylla beobachtet, beschreibt und verwandelt sich schließlich mit ihnen. Eine märchenhaft-verträumte und doch wirklichkeitsnahe Geschichte um die Entdeckung des Neuen und den Mut einer Frau, ihr eigenes Leben zu gestalten.

Karten: 9,- € | Junior!: 5,- €

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Konzert

Liebeshändeleien

artist in residence: Solisten des RIAS Kammerchors Berlin
Mi-Young Kim, Sopran
Stephanie Petitlaurent, Sopran
Regina Jakobi, Alt
Jörg Genslein, Tenor
Christian Mücke, Tenor
Jonathan de la Paz Zaens, Bass
Robert Hollingworth, Cembalo und Leitung


... oder Von Lieben und Intrigen wie den Irrungen und Wirrungen des Herzens
Orazio Vecchi: L’Amfiparnaso | Heinrich Schütz: Italienische Madrigale

Bunt, skurril, unterhaltsam, humorvoll, temporeich und unfassbar modern … als Schütz nach Italien kam, tauchte er auch ein in die farbenfrohe Welt der Madrigalkomödie, die frech, unangepasst, zuweilen frivol ihre Zuhörer zu begeistern wusste. Denn das heutige „We love to entertain you.“, galt schon um 1600, wobei Orazio Vecchi mit seiner Tragicomedia L‘Amfiparnaso der Geburt der Oper vielleicht sogar den entscheidenden Schubs gegeben hat. – Wie auch immer, die exzellenten Solisten des RIAS Kammerchors unter Leitung des Cembalisten und Dirigenten Robert Hollingworth lassen hier die comedia dell’arte musikalisch aufblühen und zelebrieren genüsslich alle Irrungen und Wirrungen rund um eine mehr oder minder einvernehmlich geplante Hochzeit.

Karten: 22,- € | 18,- € | 12,- € | Junior!: 5,- €

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Kirchenmusik

Vesper

KMD i. R. Hans-Dieter Schöne, Orgel

Die städtische Kirchenmusik Dresdens hatte seit dem Mittelalter ihren Mittelpunkt an der Kreuzkirche mit den heute noch bestehenden Musikerstellen von Kreuzkantor und Kreuzorganist. Zu besonderer Bedeutung gelangten Kreuzkantoren wie Gottfried August Homilius im Barockzeitalter, Oskar Wermann und Rudolf Mauersberger im ausgehenden 19. und im 20. Jahrhundert. Große Beachtung fanden vor allem seit dem 19. Jahrhundert die schon damals lange bestehenden, sonnabendlichen Vespern in der Kreuzkirche. Sie gehören somit in einer sich vielfach wandelnden Stadt wie Dresden gleichsam zu den unumstößlichen kulturellen Säulen, die stets hunderte, ja tausende Besucher anziehen.

Eine Veranstaltung der Kreuzkirche Dresden

Karten: 3,- € (nur Abendkasse)

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Konzert

Schütz - Begegnungen

Marais Consort
Hans-Georg Kramer, Viola da gamba
Katharina Holzhey, Viola da gamba
Hermann Hickethier, Viola da gamba
Irene Klein, Viola da gamba
Ingelore Schubert, Cembalo


Werke von Giovanni Gabrieli, William Brade, John Dowland, Matthias Weckmann,
Dietrich Becker, Johann Vierdanck, Samuel Scheidt und Heinrich Schütz

Es ist der Versuch einer Rekonstruktion, da wir wohl die Hoffnung aufgeben müssen, von Schütz’ Instrumentalkompositionen doch noch etwas aufzufinden. Offenbar ist alles verloren gegangen. Auf einem langjährigen fundierten Umgang mit der Vokalmusik von Schütz aufbauend, hat nun Hans-Georg Kramer versucht, im Vokalwerk des Sagittarius Stücke zu finden, die deutlich auf instrumentalen Struktur- und Formprinzipien basieren. Fündig wurde er u. a. in der Geistlichen Chormusik, den Historien und den Cantiones Sacrae. So ist eine „Suite in Sonderheit auf Violen zu gebrauchen“ entstanden, die durchaus den glaubwürdigen Entwurf einer Schützschen Instrumentalsuite darstellt. – Lassen Sie sich überraschen!

Karten: 19,- € | Junior!: 5,- €

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Konzert

Tränen der Auferstehung

Vokal- und Instrumentalensemble La Tempête
Georges Abdallah, Bariton
Claire Lefilliâtre, Sopran
Fiona Mcgown, Mezzosopran
Sébastien Obrecht, Tenor
Lisandro Nesis, Tenor
Vincent Lièvre-Picard, Haute-contre
Victor Sicard, Bassbariton
Simon-Pierre Bestion, Leitung


Heinrich Schütz: Historia der Auferstehung Jesu Christi SWV 50
Johann Hermann Schein: Israelis Brünnlein (Auswahl)

„Wir wollen eine Geschichte erzählen, und zwar die einer unglaublichen Auferstehung, in der gleichen Art, in der man einem Kind ein Märchen erzählen könnte“. Das französische Barockensemble La Tempête ermöglicht uns eine atemberaubende Neubegegnung mit der Auferstehungshistorie von Heinrich Schütz. Dieses Werk, das an sich schon durch eine schier unglaubliche Atmosphäre und Eindringlichkeit besticht, wird in der Kombination mit den geistlichen Madrigalen Scheins zu einem geradezu dramatischen Epos. Die französischen Künstler steigern diese Wirkung, indem sie uns mit einem besonderen Evangelisten in die Welt der Auferstehungsgeschichte selbst entführen: Der libanesische Sänger Georges Abdallah, einer der führenden Experten für traditionellen orthodoxen und arabischen Gesang, erzählt die Geschichte in einem ganz eigenen Ton, irgendwo zwischen Frühbarock in Mitteldeutschland und dem Klanggemisch in Jerusalem vor 2.000 Jahren. – Ein wahrlich außergewöhnlicher Abend in der Dresdner Frauenkirche!

Eine Kooperation mit der Stiftung Frauenkirche Dresden

19.00 Uhr, Einführung zum Konzert

Karten: 35,- € | 29,- € | 24,- € | 12,- € | Junior!: 5,- €

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Gottesdienst

Gottesdienst

Superintendent Christian Behr, Predigt
Kreuzorganist Holger Gehring, Orgel

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Gottesdienst

Festgottesdienst

Predigt: Pastorin Juliane Schlenzig
Bläserensemble
Köstritzer Spielleute
Ensemble Carmina
u. a.


Köstritzer Ensembles musizieren Heinrich Schütz

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Gottesdienst

Festgottesdienst

Predigt: Pfarrer Martin Schmelzer
Kammerchor der evangelischen Kirchengemeinde Weißenfels
Leitung: Thomas Piontek

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Konzert

Abschlusskonzert

Verleihung des Internationalen Heinrich-Schütz-Preises 2019

artist in residence: RIAS Kammerchor Berlin
Anna Carewe, Violoncello
Justin Doyle, Leitung


Heinrich Schütz Historia des Leidens und Sterbens unsers Herrn
und Heilandes Jesu Christi nach dem Evangelisten St. Lukas SWV 480
mit eingefügten Chorarien von Torsten Rasch auf Texte von Helmut Krausser
Uraufführung – Kompositionsauftrag des RIAS Kammerchor Berlin

Wie ein theologisches Kammerspiel legte Heinrich Schütz seine Historia nach dem Evangelisten Lukas an. Mit einer zu Herzen gehenden Schlichtheit und Direktheit erzählt der Evangelist das Passionsgeschehen, unterbrochen von expressiven Chören, die mit bezwingendem Realismus scharfkantig aus dem Werk herausragen, toben, bitten, fragen, wüten ... Jenseits gewohnter Bachscher Opulenz hinterlässt Schütz‘ Passionsdrama einen ungemein nachhaltigen, tiefen Eindruck. – Wie modern ist das?!

Am Ende seiner Lukaspassion lässt Schütz den Chor immer wieder ausrufen: „und oft betracht, und oft betracht, und oft betracht.“ Er führt uns damit zum Kern seiner Komposition und fordert vehement ein, sich ins Geschehen regelrecht hinein zu meditieren. Genau das wird im Abschlusskonzert auf besondere, herausfordernde Weise möglich. Wir erleben inmitten der Schütz‘schen Passion die Uraufführung von sieben Einschüben des Komponisten Torsten Rasch. Die Texte dazu liefert Helmut Krausser, der einst mit Melodien einen der großartigsten Romane über die Welt um 1600 schuf. Ein besonderer Abschluss – atmosphärisch dicht, archaisch und aufwühlend modern.

16.00 Uhr, Einführung zum Konzert

Karten: 28,- € | 22,- € | 12,- € | Junior!: 5,- €

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Abschlusskonzert

Ereignisse / Festival HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Karl-Liebknecht-Str. 56
Ereignisse / Festival Jazztage Dresden 23.10. bis 24.11.2019
Ereignisse / Konzert Gottfried-Silbermann-Gesellschaft Freiberg Freiberg, Schloßplatz 6
Ereignisse / Tanz Palucca Schule Dresden Dresden, Basteiplatz 4
Ereignisse / Kulturveranstaltung Club Passage Dresden, Leutewitzer Ring 5
Ereignisse / Festival Dresdner Musikfestspiele Dresden, Schloßstraße 2
Ereignisse / Festival Moritzburg Festival Dresden, Maxstraße 8
Ereignisse / Kulturveranstaltung Deutsch-Russisches Kulturinstitut e.V. Dresden, Zittauer Str. 29
Ereignisse / Kulturveranstaltung Institut français Dresden Dresden, Kreuzstr. 6
Ereignisse / Kulturveranstaltung Sachsen-Arena Riesa Riesa, Am Sportzentrum 5
Ereignisse / Kulturveranstaltung Kreative Werkstatt Dresden e.V. Dresden, Bürgerstraße 50
Ereignisse / Kulturveranstaltung Sächsischer Künstlerbund e.V. Dresden, Pulsnitzer Str. 6
Ereignisse / Ausstellung Riesa Efau Kultur Forum Dresden e.V. Galerie Adlergasse Dresden, Adlergasse 14
Ereignisse / Kulturveranstaltung DGO e.V. Zweigstelle Dresden Dresden, Hohe Str. 35
Ereignisse / Kulturveranstaltung Bürgerstiftung Dresden Dresden, Barteldesplatz 2
Ereignisse / Kulturveranstaltung Kulturzentrum Großenhain Großenhain, Schlossplatz 1
Ereignisse / Messe Messe Dresden Messehalle 1 Dresden, Messering 6
Ereignisse / Kulturveranstaltung Stadthalle "stern" Riesa, Großenhainer Straße 43
Ereignisse / Kulturveranstaltung Sächsischer Musikrat Dresden, Berggartenstr. 11
Ereignisse / Kulturveranstaltung Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen Dresden, Schloßstrasse 24
Ereignisse / Kulturveranstaltung Ausländerrat Dresden e.V. Dresden, Heinrich-Zille-Straße 6
Ereignisse / Kulturveranstaltung Medienkulturzentrum Dresden e.V. Dresden, Schandauer Straße 64
Ereignisse / Kulturveranstaltung Blaue Fabrik Dresden, Prießnitzstr. 44/48
Ereignisse / Kulturveranstaltung Forum Tiberius Dresden, Lehnertstrasse 8
Ereignisse / Essen/Trinken Schloss Wackerbarth Radebeul, Wackerbarth Str. 1
Ereignisse / Kulturveranstaltung Second Attempt e.V. Dresden, Bergstraße 4
Ereignisse / Kulturveranstaltung Dresdner Osteuropa Institut e.V. Dresden, Altenzeller Straße 50
Ereignisse / Familienprogramm Restauration Festung Königstein Königstein, Festung Königstein
Ereignisse / Kulturveranstaltung Chinesisch-Deutsches Zentrum e.V. Dresden, PF 202727
Ereignisse / Kulturveranstaltung Deutscher Werkbund Sachsen e.V. Dresden, Karl-Liebknecht-Str. 56
Ereignisse / Kulturveranstaltung Trans-Media-Akademie e.V. CYNETart Dresden, Karl-Liebknecht-Straße 56
Ereignisse / Essen/Trinken Sophienkeller im Taschenbergpalais Dresden, Taschenberg 3
Ereignisse / Party Arteum Dresden, Am Brauhaus 3
Ereignisse / Party Alter Schlachthof Dresden, Gothaer Straße 11
Ereignisse / Party Eventwerk Dresden, Hermann-Mende-Straße 1
Ereignisse / Essen/Trinken Prinzenkeller Dresden, Weistropper Straße 2
Ereignisse / Essen/Trinken Merlins Wunderland Dresden, Zschonergrundstraße 4
Ereignisse / Festival Filminitiative Dresden e.V. Filmfest Dresden Dresden, Alaunstraße 62
Ereignisse / Festival Jüdische Musik- und Theaterwoche Dresden, Louisenstraße 47
Ereignisse / Kulturveranstaltung Sächsische Mozart-Gesellschaft e.V. Chemnitz, Hartmannstr. 7c
Ereignisse / Wettbewerb Int. Instrumentalwettbewerb Markneukirchen Markneukirchen, Am Rathaus 2
Ereignisse / Party Koralle Dresden, Rothenburger Str.

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