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Theater an der Wien – Das Opernhaus

Wiens jüngstes und zugleich ältestes Opernhaus.

Und es ist nicht irgendein Theater, sondern das Haus, das Emanuel Schikaneder, vielseitiges Genie, Schauspieler, Organisationstalent und vor allem Librettist der Zauberflöte, 1801 im Geiste Mozarts in Wien erbauen ließ.

Seit Januar 2006, mit den Jubiläumsfeiern zu Mozarts 250. Geburtstag, präsentiert sich das Theater an der Wien als neues Opernhaus der Stadt Wien. Als ganzjährig bespieltes Stagione-Opernhaus eröffnet das Theater an der Wien eine neue, eigenständige Kategorie im anspruchsvollen Wiener Kulturbetrieb. Zwölf Monate im Jahr – mit monatlich einer Premiere – wird Oper im Stagione-System gespielt: das bedeutet gleich bleibende Besetzung von der ersten bis zur letzten Vorstellung und damit kontinuierliche Qualität auf höchstem internationalen Niveau.

Der moderne, offene Zugang zum Musiktheater durch Programm, Bespielung und Künstler wird durch das Haus selbst, seine Architektur und lebendige Lage betont. Ambiente und Materialien, intime Atmosphäre und ideale Akustik im historischen Theater animieren zum Öffnen der Sinne für das Schöne. Das Theater an der Wien stellt bewusst einen wechselseitigen Bezug zu seiner lebendigen Umgebung am Naschmarkt und zur jungen Kulturszene rund um das Schleifmühlviertel her.

Kontakt

Theater an der Wien – Das Opernhaus
Linke Wienzeile 6
A-1060 Wien

Telefon: +43 (1) 588 30-1010, Kartentelefon / (+43/1) 58885
Fax: +43 (1) 588 30 991010
E-Mail: info@theater-wien.at

 

Öffnungszeiten Tageskasse Theater an der Wien:
Montag – Samstag, 10 – 18 Uhr
Bewertungschronik

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Theater an der Wien – Das Opernhaus

Oper

Giustino

Opera seria (1737)

Premiere: 04. Dezember 2019

Musik von Georg Friedrich Händel
Libretto basierend auf einer literarischen Vorlage von Nicolò Beregan und Pietro Pariati
Neuproduktion des Theater an der Wien in der Kammeroper

Die Glücksgöttin Fortuna verspricht dem Bauern Giustino Ehre, Ruhm und Reichtum, sollte er es wagen, in die Welt hinaus zu ziehen. Er folgt dieser Verheißung und gerät, weil er eine junge Frau vor einem Bären beschützt, nach Byzanz, wo Kaiser Anastasio herrscht. Es stellt sich heraus, dass Giustino die Schwester des Kaisers, Leocasta, gerettet hat, die sich noch dazu in ihren Retter verliebt. Doch auch der Kaiser benötigt Hilfe, denn er wird von seinem Feldherrn Amanzio, der selbst gern Kaiser werden möchte, und von dem in Kleinasien herrschenden Tyrannen Vitaliano bedroht. Gerade ist seine Gattin Arianna von Vitaliano entführt worden. Giustino wird dazu auserkoren, mit Anastasio auszuziehen, die Kaiserin zu befreien. Die von Vitaliano gefangene Arianna weigert sich trotz dessen guten Aussehens, ihn zu heiraten, worauf er sie genau auf jene einsame Insel bringen lässt, wo Giustino und Anastasio gerade schiffbrüchig gestrandet sind. Giustino kann die Kaiserin dort vor einem gefräßigen Meeresungeheuer retten. Gemeinsam kehren sie nach Byzanz zurück, wo sich Anastasio schon als Sieger feiern lässt. Giustino ist es inzwischen gelungen, Vitaliano zu überwältigen und führt ihn dem Kaiser vor. Er soll eingekerkert werden, es gelingt ihm jedoch zu entkommen. Arianna schenkt Giustino für seine Heldentaten einen wertvollen Gürtel, den sie selbst einst vom Kaiser geschenkt bekommen hat. Als der eifersüchtige Kaiser durch Amanzio davon erfährt, lässt er Giustino zum Tod verurteilen und verstößt Arianna. Leocasta gelingt es aber, ihren geliebten Giustino zu befreien. Amanzio sieht sich nun seinem Ziel nahe, den Thron besteigen zu können. Giustino dagegen ist verzweifelt. Er beginnt an Fortuna zu zweifeln und schläft ein. So findet ihn Vitaliano, jedoch hält ihn eine überirdische Stimme davon ab, Giustino zu töten. Die beiden erkennen, dass sie Brüder sind, und eilen gemeinsam nach Byzanz, wo sie gerade noch verhindern können, dass der von Amanzio gestürzte Kaiser hingerichtet wird. Ende gut, alles gut: Der Kaiser kehrt auf seinen Thron zurück und versöhnt sich mit Arianna. Giustino erhält Leocasta zur Frau und wird zum Mitregenten ernannt. Fortunas Spruch hat sich erfüllt.

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Giustino

Oper

Halka

Oper in vier Akten (1858)

Premiere: 15. Dezember 2019

Musik von Stanislaw Moniuszko
Libretto von Wlodzimierz Wolski

Der Gutsbesitzer Stolnik will seine Tochter Zofia mit dem wohlhabenden Janusz verheiraten, auf dem Gut wird Polterabend mit dem jungen Paar gefeiert. Plötzlich hört man von Ferne den klagenden Gesang einer Frau. Zofia ergreift Mitleid, Janusz geht hinaus, um zu sehen, ob man helfen kann. Vor dem Tor muss er feststellen, was er schon befürchtet hat: Die traurige Sängerin ist Halka, ein Bauernmädchen von seinen Besitzungen, die lange seine Geliebte war und die er nun um der reichen Erbin Zofia willen verlassen hat. Er hat es ihr aber nicht gestanden, sondern ist einfach ohne Erklärung fortgegangen. Halka hat ihn gesucht und glaubt immer noch, Janusz werde sie heiraten, zumal sie ein Kind von ihm erwartet. Um einen Skandal zu vermeiden und sie schnell wieder loszuwerden, belügt er sie erneut, versichert sie seiner Liebe, schickt sie fort und behauptet, er wolle bald folgen. Sie wartet trotzdem weiter versteckt auf ihn und hört nicht auf ihren Freund Jontek, der sie trotz ihrer Bindung an Janusz treu liebt und sie sogar auf ihrerSuche begleitet hat. Hartnäckig versucht er, Halka die Wahrheit über Janusz’ Betrug zu Bewusstsein zu bringen. Als sie schließlich begreift, dass eine Hochzeit vorbereitet wird, macht sie sich angstvoll wieder vor dem Tor bemerkbar und stört erneut das Fest. Janusz kommt heraus und trägt Jontek heuchlerisch auf, die aufgeregte Halka zur Beruhigung nach Hause zu bringen. Schließlich kommt die ganze Festgesellschaft und ist empört über die Unterbrechung. Jontek und Halka werden davongejagt, und endlich begreift Halka, was geschieht. In Janusz’ Heimatdorf wird am nächsten Morgen die Hochzeit vorbereitet, als Jontek und Halka traurig hineinplatzen und von Janusz’ Herzlosigkeit erzählen. Die Dorfbewohner nehmen Partei für Halka, und der Jubel für das edle Brautpaar fällt bei dessen Ankunft daher auch etwas verhalten aus. Es gelingt Janusz, die mitleidige Zofia von der traurigen, zunehmend verwirrten Halka abzulenken und mit seiner Braut in die Kirche einzuziehen. Jonteks treue, alles akzeptierende Liebe kann Halka nicht retten, während Janusz mit Zofia in der Kirche getraut wird, stürzt sie sich in den Fluss und ertrinkt.

Musikalische Leitung: Łukasz Borowicz
Inszenierung: Mariusz Treliński
Bühne: Boris Kudlička
Kostüm: Dorota Roqueplo

Neuproduktion des Theater an der Wien in Koproduktion mit dem Teatr Wielki Warschau

In polnischer Sprache mit deutschen Übertiteln

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Halka

Oper

Rodrigo

Oper in drei Akten (1707)

Musik von Georg Friedrich Händel
Libretto nach Francesco Silvani

Sich selbst zu besiegen, ist der größte Sieg, auf Italienisch: Vincer se stesso è la maggior vittoria, so lautet der eigentliche Titel von Händels erstem Dramma per musica Rodrigo. König Rodrigo von Spanien hat in Esilena eine eifersüchtige Ehefrau und in Florinda eine rachsüchtige Ex-Geliebte, die bereits einen Sohn von ihm gebar. Erstere hört nicht auf, um seine Liebe und den Ehefrieden zu kämpfen, und Letztere findet in ihrem Bruder Giuliano und Rodrigos Feind Evanco ideale Verbündete, ihren ehemaligen Geliebten anzugreifen. Die Verschwörer schlagen Rodrigo, doch weder Giuliano noch Evanco dürfen ihm ein Haar krümmen, Florinda will ihn selber mit dem Schwert ins Jenseits befördern. Es ist Esilena, die sich in letzter Sekunde zwischen beide wirft – mit Florindas Sohn auf dem Arm, und wirklich lässt Florinda das Schwert fallen, die Liebe zu ihrem Kind siegt. Rodrigo ist seiner Esilena wieder verbunden und räumt den Thron; Evanco und Florinda blicken in eine glückliche Zukunft und Giuliano übernimmt die Regierung, bis seinNeffe erwachsen ist. Es ist demnach nicht nur Rodrigo, der sich selbst bezwungen hat. Normalerweise beginnen Kurz-Biografien über Händel im Jahr 1709 mit seiner ersten Erfolgsoper Agrippina, der er die erste Einladung nach England verdankte. Es wird auch 1710 – sein Eintreffen in der englischen Metropole – oder 1711 – seine sensationelle Einstandsoper Rinaldo – als Start seiner unvergleichlichen Karriere in London genannt. Seine vorangegangene Studienreise durch Italien ist nur schlecht dokumentiert. Sicher ist, dass er sich unter anderem in Florenz, Rom, Neapel und Venedig aufhielt, nur wann genau, ist unklar. Unklar ist auch die Entstehungsgeschichte von Rodrigo. Das florentinische Teatro del Cocomero verzeichnet eine Aufführung im Herbst 1707 – ob es die Premiere war, ist nicht gesichert. Auch der Bearbeiter des Originallibrettos Il duello d’amore e di vendetta ist unbekannt, vermutlich war es der berühmte Librettist Antonio Salvi. Erst Forschungen und Funde seit den 1970er Jahren vervollständigten das nur rudimentär überlieferte Material und ermöglichten eine erste Wiederaufführung 1984 bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik.

Musikalische Leitung: Thibault Noally

Konzertante Aufführung in italienischer Sprache

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Rodrigo

Operette

JET Specials | Kálmán gegen Lehár

Arien, Duette, Ensembles und Szenen aus Operetten von Emmerich Kálmán und Franz Lehár

Statt der bisherigen Portraitkonzerte gibt es in dieser Spielzeit vier ganz besondere Abende, an denen sich unsere JETs mit verschiedenen Genres auseinandersetzen: in Dichterliebe, die szenisch erarbeitet wird, steht Schumanns Liederzyklus im Mittelpunkt, in Kálmán gegen Lehár – in einer szenischen Einrichtung von Anna Katharina Bernreitner – dreht sich alles um die Operette in spannungsgeladenen Zeiten, Tscho Theissings erfolgreiche Jazz-Version der Carmen kehrt in konzertanter Form zurück, und schließlich erleben Sie mit Don Giovanni in progress in der Regie von Georg Zlabinger, wie eine Operninszenierung entsteht.

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Bewertungen & Erfahrungsberichte JET Specials | Kálmán gegen Lehár

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Theater an der Wien – Das Opernhaus

Wiens jüngstes und zugleich ältestes Opernhaus.

Und es ist nicht irgendein Theater, sondern das Haus, das Emanuel Schikaneder, vielseitiges Genie, Schauspieler, Organisationstalent und vor allem Librettist der Zauberflöte, 1801 im Geiste Mozarts in Wien erbauen ließ.

Seit Januar 2006, mit den Jubiläumsfeiern zu Mozarts 250. Geburtstag, präsentiert sich das Theater an der Wien als neues Opernhaus der Stadt Wien. Als ganzjährig bespieltes Stagione-Opernhaus eröffnet das Theater an der Wien eine neue, eigenständige Kategorie im anspruchsvollen Wiener Kulturbetrieb. Zwölf Monate im Jahr – mit monatlich einer Premiere – wird Oper im Stagione-System gespielt: das bedeutet gleich bleibende Besetzung von der ersten bis zur letzten Vorstellung und damit kontinuierliche Qualität auf höchstem internationalen Niveau.

Der moderne, offene Zugang zum Musiktheater durch Programm, Bespielung und Künstler wird durch das Haus selbst, seine Architektur und lebendige Lage betont. Ambiente und Materialien, intime Atmosphäre und ideale Akustik im historischen Theater animieren zum Öffnen der Sinne für das Schöne. Das Theater an der Wien stellt bewusst einen wechselseitigen Bezug zu seiner lebendigen Umgebung am Naschmarkt und zur jungen Kulturszene rund um das Schleifmühlviertel her.

Öffnungszeiten Tageskasse Theater an der Wien:
Montag – Samstag, 10 – 18 Uhr

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Theater an der Wien – Das Opernhaus

Aufführungen / Oper Volksoper Wien Wien, Währingerstraße 78
Aufführungen / Theater Burgtheater Wien Wien, Universitätsring 2
Aufführungen / Oper Wiener Staatsoper Wien, Opernring 2
Aufführungen / Musical Ronacher Wien Wien, Seilerstätte 9
Aufführungen / Theater Kosmos Theater Wien Wien, Siebensterngasse 42
Aufführungen / Theater Gloria Theater Wien Wien, Prager Straße 9
Aufführungen / Theater KosmosTheater Wien, Siebensterngasse 42
Aufführungen / Theater Schauspielhaus Wien Wien, Porzellangasse 19
Aufführungen / Theater Odeon Wien, Taborstraße 10
Aufführungen / Theater TAG Theater an der Gumpendorfer Straße Wien, Gumpendorfer Straße 67
Aufführungen / Theater Theater-Center-Forum Wien, Porzellangasse 50
Aufführungen / Oper sirene Operntheater Wien, Währinger Strasse 15/2/9

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