Aufführungen OsterKlang-Festival

THEATER AN DER WIEN

Das neue Opernhaus

Wiens jüngstes und zugleich ältestes Opernhaus.

Und es ist nicht irgendein Theater, sondern das Haus, das Emanuel Schikaneder, vielseitiges Genie, Schauspieler, Organisationstalent und vor allem Librettist der Zauberflöte, 1801 im Geiste Mozarts in Wien erbauen ließ.

Seit Januar 2006, mit den Jubiläumsfeiern zu Mozarts 250. Geburtstag, präsentiert sich das Theater an der Wien als neues Opernhaus der Stadt Wien. Als ganzjährig bespieltes Stagione-Opernhaus eröffnet das Theater an der Wien eine neue, eigenständige Kategorie im anspruchsvollen Wiener Kulturbetrieb. Zwölf Monate im Jahr – mit monatlich einer Premiere – wird Oper im Stagione-System gespielt: das bedeutet gleich bleibende Besetzung von der ersten bis zur letzten Vorstellung und damit kontinuierliche Qualität auf höchstem internationalen Niveau.

Der moderne, offene Zugang zum Musiktheater durch Programm, Bespielung und Künstler wird durch das Haus selbst, seine Architektur und lebendige Lage betont. Ambiente und Materialien, intime Atmosphäre und ideale Akustik im historischen Theater animieren zum Öffnen der Sinne für das Schöne. Das Theater an der Wien stellt bewusst einen wechselseitigen Bezug zu seiner lebendigen Umgebung am Naschmarkt und zur jungen Kulturszene rund um das Schleifmühlviertel her.

Video: © Video Landsmann

Aufführungen

Tanz der Blinden

Höhepunkte aus 20 Jahren Kabarett
Hölle & Semperdepot

Premiere: 06.03.2010, 20:00

Ensemble "Albero Verde"
Christina Renghofer & Georg Wacks, Musikalische Leitung
Mit: Christoph Wagner-Trenkwitz, Elena Schreiber, Stefan Fleischhacker, Martin Thoma, Georg Wacks

Ein historischer Ausflug in die alte „neue Hölle“

Im Herbst 1906 eröffneten Siegmund und Leopold Natzler ein kabarettistisches Unternehmen im Souterrain des Theater an der Wien: die „Hölle“. Das Ziel war, eine geistreiche und mehrheitsfähige Unterhaltung zu bieten. Gute Hausautoren, ein zugkräftiger weiblicher Star und ein klug auf die Wünsche des Publikums abgestimmtes Programm machen die „Hölle“ zu einer der langlebigsten Kabarettgründungen der Vorkriegszeit. Die Stars der „Hölle“ waren Fritz Grünbaum, Béla Lászky und seine Frau, die umjubelte Diseuse Mela Mars, Ralph Benatzky und Josma Selim. Die Musik lieferten Franz Lehár, der seine eigenen Erfolge in der „Hölle“ parodierte, Leo Fall, Edmund Eysler und der junge Robert Stolz. Geboten wurden Chansons, geistreiche Vorträge, Solonummern, Sketches, pikante Lieder, Einakter und kleine Operetten. Gastspiele und Varieténummern bereicherten das Programm. Ein moderner Restaurationsbetrieb im Jugendstilambiente sorgte für das leibliche Wohl der Gäste. Die Größen der Wiener Kabarettszene verhalfen der „Hölle“ zu ihrem Erfolg: Heinrich Eisenbach, Hans Moser, Karl Farkas und Egon Friedell. In den 20er Jahren trugen Hugo Wiener, Fritz Heller und Stella Kadmon zu einer neuen Blüte bei.

Marie-Theres Arnbom und Georg Wacks stellen zum 104jährigen Jubiläum ein Programm zusammen, das in die Tiefen der „Hölle“ führt und Höhepunkte aus 20 Jahren Kabarett in authentischen Kostümen und prachtvoller Ausstattung zeigt.

Regie, Programmgestaltung, Musikalische Leitung: Georg Wacks
Mitwirkende: Christoph Wagner-Trenkwitz, Elena Schreiber, Stefan Fleischhacker, Martin Thoma und Georg Wacks

Musikalisch führt das Ensemble „Albero Verde“ unter der Leitung von Christina Renghofer durch den Abend.

Termin:

Sa, 13.3.2010, 20:00

Iphigénie en Tauride

Oper von Christoph Willibald Gluck

Premiere: 14.03.2010, 19:00

Tragédie opéra in vier Akten (1779)
Musik von Christoph Willibald Gluck
Text von Nicolas-François Guillard
In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Eine Neuproduktion des Theater an der Wien

Musikalische Leitung: Harry Bicket
Inszenierung: Torsten Fischer
Bühne: Vasilis Triantafillopoulos
Kostüme: Andreas Janczyk
Licht: Diego Leetz

Wiener Symphoniker
Arnold Schoenberg Chor (Ltg. Erwin Ortner)

Termine:

So, 14.3.2010, 19:30 | Premiere
Di, 16.3.2010, 19:00
Do, 18.3.2010, 19:00
Sa, 20.3.2010, 19:00
Di, 23.3.2010, 19:00

Klavierkonzerte Mozart III

Konzert

Stefan Vladar, Klavier & Musikalische Leitung
Wiener KammerOrchester


Wolfgang Aamdeus Mozart (1756-1791):
Klavierkonzert Es-Dur KV 271
Die Zauberflöte KV 620 - Ouvertüre
Klavierkonzert Es-Dur KV 482

Termin:

Mi, 17.3.2010, 19:30

THE BEST OF Goran Bregović & Wedding and Funeral Ensemble

Konzert

Goran Bregović, Besetzungguitar/synthesizer, vocals
The Goran BREGOVIĆ WEDDING AND FUNERAL ENSEMBLE


ORFEO-Geburtstagsfest von, für und mit Goran Bregović

Anlässlich seines Geburtstages, Goran Bregović wurde am 22. März 1950 in Sarajevo geboren, präsentiert Bregović mit seinem fulminanten Wedding and Funeral Ensemble im Theater an der Wien ein Best of-Programm.

Der aus Sarajevo stammende Musiker und Komponist Goran Bregović ist vor allem wegen seiner Arbeiten für die Filme von Emir Kusturica bekannt. Doch er kann noch viel mehr: er arbeitete zusammen mit Iggy Pop, kreierte die erste Carmen mit „K" und Balkan Akzent („Karmen With A Happy End") und gilt als „The Godfather of the Balkan-Hype“.

Am Theater an der Wien trat er bereits 2007 und 2008 mit Karmen With A Happy End sowie For All Religions vor ausverkauftem Haus auf.

Termin:

Mo, 22.3.2010, 19:30

OsterKlang´10: Psalmensymphonie

Wiener Philharmoniker
Pierre Boulez, Musikalische Leitung
Wiener Singverein (Ltg.Johannes Prinz)
Evelyn Herlitzius, Sopran
Jolanda Fogasová, Mezzosopran
Ladislav Elgr, Tenor
Dmitry Ivashchenko, Bass
Anton Holzapfel, Organist


Igor Strawinski:
Symphonie der Blasinstrumente
Psalmensymphonie
Léos Janácek:
Glagolitische Messe

Pierre Boulez und die Wiener Philharmoniker eröffnen das diesjährige OsterKlang-Festival im Wiener Musikverein mit
Igor Strawinskis Symphonie der Blasinstrumente, seiner Psalmensymphonie sowie der zeitgleich entstandenen Glagolitischen Messe von Léoš Janácek. Gedichte des Jubels, aber auch des Zorns, des Gerichts und des Fluchs prägen die Psalmensymphonie; hierfür griff der Komponist auf alttestamentarische Psalmen zurück. Anders als Strawinski lehnte Janácek in seiner Glagolitischen Messe die lateinische Sprache wegen ihres abstrakten Charakters ab und setzte den altkirchenslawischen Text des mährischen Landespatrons Cyril in Musik. Janácek wollte in diesem Werk den „Glauben an das ewige Leben des Volkes“ ausdrücken. So ist seine Glagolitische Messe denn auch keine demütige Anbetung, sondern ein Lobgesang voller Lebensoptimismus.

Termin:

Sa, 27.3.2010, 15:30

Theater an der Wien

Linke Wienzeile 6
A-1060 Wien

Telefon: (+43/1) 58885 Kartentelefon / (+43/1) 58830-660
Fax: (+43/1) 58830-650
E-Mail: oper@theater-wien.at

Kassenöffnungszeiten Theater an der Wien:
Montag – Sonntag, 10 – 19 Uhr