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Wiener Staatsoper

Als eines der international bedeutendsten Opernhäuser blickt die Wiener Staatsoper sowohl auf eine traditionsreiche Vergangenheit zurück als auch auf eine vielseitige Gegenwart: Jede Spielzeit stehen in rund 350 Vorstellungen mehr als 60 verschiedene Opern- und Ballettwerke auf dem Spielplan. Allabendlich sind neben den fest engagierten Ensemblemitgliedern internationale Stars auf der Bühne und am Dirigentenpult zu erleben, im Graben begleitet von einem einzigartigen Orchester: dem Staatsopernorchester, dessen Musiker in Personalunion den Klangkörper der Wiener Philharmoniker bilden.

Staatsoperndirektor Dominique Meyer öffnete das Haus 2013 auch virtuell mit einem innovativen Projekt: Wiener Staatsoper live at home ermöglicht Opern- und Ballettfreunden auf der ganzen Welt, die Vorstellungen in der Wiener Staatsoper auf digitalen Geräten zu verfolgen.

Kontakt

Wiener Staatsoper
Opernring 2
D-1010 Wien

Telefon: (+43/1) 514 44 / 2250, 7880
E-Mail: information@wiener-staatsoper.at

Ballett

Forsythe | van Manen | Kylián

Premiere: 14. April 2019

Als Jiří Kylián 1978, damals künstlerischer Leiter des Nederlands Dans Theater, seine "Psalmensymphonie" vorstellte, gab dies zugleich Anstoß für die gesamte weitere Entwicklung dieses Ensembles und die Choreographie hat sich den Ruf eines frühen Meisterwerkes, das den Tanz in all seinen Facetten feiert und doch eigenwillige Wege geht, bis heute erhalten. Ebenfalls als eine "Ode an das Ballett" entstand 1984 William Forsythes "Artifact", dessen Kernmomente 20 Jahre später von ihm zur gleichnamigen Suite verdichtet wurden. Mit den "Trois Gnossiennes" (1982) und "Solo" (1997) von Hans van Manen stehen zwei weitere Werke auf dem Spielplan, die Rückschlüsse auf die stilistischen Entwicklungen bzw. Wandlungen der jeweiligen Choreographen zulassen.

Artifact Suite
Choreographie, Bühne, Kostüme und Licht: William Forsythe
Musik: Johann Sebastian Bach, Eva Crossman-Hecht

Les Trois Gnossiennes
Choreographie und Bühne: Hans van Manen
Musik: Erik Satie
Kostüme: Oliver Haller
Licht: Jan Hofstra

Solo
Choreographie: Hans van Manen
Musik: Johann Sebastian Bach
Kostüme und Bühne: Keso Dekker
Licht: Joop Caboort

Psalmensinfonie
Choreographie und Licht: Jiří Kylián
Musik: Igor Strawinski
Bühne: William Katz
Kostüme: Joop Stokvis
Realisierung des Lichtdesigns: Joop Caboort
Adaptierung des Lichtdesigns (2004): Kees Tjebbes
Oper

Die Frau ohne Schatten

Richard Strauss

Premiere: 25. Mai 2019

Im Haus am Ring wurden nicht allzu viele bedeutende Meisterwerke zur Uraufführung gebracht. Richard Strauss’ und Hugo von Hofmannsthals vierte gemeinsame Oper Die Frau ohne Schatten bildet aber eine der diesbezüglich wenigen Ausnahmen: Am 10. Oktober 1919 erblickte das Werk, das Strauss „als die letzte romantische Oper“ ansah, an der Wiener Staatsoper das Licht der Welt und gehört seither zum fixen Bestandteil der internationalen Spielpläne. Schon während der gemeinsamen Arbeit schwärmte der Komponist vom Libretto: „Unglaublich edel, großartig, reif und interessant, mit prachtvollen dramatischen, sittlichen Problemen, herrliche scenische Vorgänge.“ Musikalisch und musikdramaturgisch griff Strauss Ideen von Richard Wagner auf und führte sie in seinem Sinne weiter. Hinsichtlich des zaubermärchenhaften Ambientes und den Prüfungen, die den Helden auferlegt sind, stand hingegen Mozarts Zauberflöte Pate.

Dirigent: Christian Thielemann
Regie: Vincent Huguet
Bühne: Aurélie Maestre
Kostüme: Clémence Pernoud
Licht und Video: Bertrand Couderc
Dramaturgie: Louis Geisler
Oper

Parsifal

Oper von Richard Wagner

Parsifal, Wagners letztes Musiktheaterwerk, hat seit der Uraufführung eine Ausnahmestellung in der Operngeschichte. Das von Wagner als „Bühnenweihfestspiel“ bezeichnete Werk schlägt die Brücke zur Religion, wobei es eine stilisierte „Kunstreligion“ entwirft. Das zentrale Thema lautet „Mitleid“: Parsifal, der auserwählte spätere Erlöser, muss im Laufe der Handlung das empathische Empfinden entdecken und kann so nicht nur andere retten, sondern auch neuer Gralskönig werden.

Dirigent: Valery Gergiev
Regie und Bühne: Alvis Hermanis
Kostüme: Kristine Jurjane
Licht: Gleb Filshtinsky
Video: Ineta Sipunova
Oper

Salome

Richard Strauss

Die heranwachsende Salome verliebt sich in den eingekerkerten und sittenstrengen Propheten Jochanaan, der sie jedoch zurückweist. Als sie vor ihrem lüsternen Stiefvater König Herodes tanzt, verspricht dieser ihr jeden Wunsch zu erfüllen. Von Jochanaans abweisender Haltung aufs Äußerste gereizt, fordert sie von Herodes den Kopf des Propheten. Schweren Herzens erfüllt der an sein Versprechen gebundene König ihr den Wunsch – und befielt, von Grauen erfasst, den Tod Salomes.

Dirigent: Michael Boder
Regie: Boleslaw Barlog
Ausstattung: Jürgen Rose
Oper

Fidelio

Ludwig van Beethoven

Fidelio, Ludwig van Beethovens einzige Oper, erlebte gleich drei Uraufführungen. Die dritte Fassung, die an der Wiener Staatsoper gespielt wird, kam 1814 im Kärntnertortheater zur ersten Aufführung. Beethovens Fidelio trägt musikalisch teils singspielhafte Züge, teils heroischen Charakter und steuert im Finale einen apotheotischen Schlussjubel an, der die Ideale der Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit verherrlicht. Visionär zeigt Beethoven in seinem Fidelio, dass Glaube, Liebe, Hoffnung des Einzelnen aus dem Kleinen ins Große wirken – und selbst politische Systeme ins Wanken bringen können. auen ihres Vorgesetzten und gewinnt sogar die Liebe seiner Tochter Marzelline.

Dirigent: Adam Fischer
Regie: Otto Schenk
Bühne nach Entwürfen von Günther Schneider-Siemssen
Kostüme: Leo Bei
Kinderprogramm

Was ist los bei den Enakos?

Elisabeth Naske

Gleichgeschaltetes Denken, gleichgeschaltetes Glück, gleichgeschaltetes Fühlen: so lässt sich ein Volk leicht regieren! Doch ist diese Gleichheit freilich nichts anderes als Begrenzung, Diktatur und Unterdrückung. Das lernt auch das Volk der Enakos in Elisabeth Naskes neuer Kinderoper. In einem verführten Einheitsstaat keimt plötzlich Individualität hervor, nachdem die Enakos verstanden haben, dass Gleichheit nicht immer zum Ziel führt und verordnete Gleichheit nichts mit Freiheit zu tun hat. Zuletzt entdecken alle ihre persönliche Einzigartigkeit und stimmen in den Schlusschor ein: „Es ist richtig einerlei, ob wir gelb sind oder blau, schön sind oder schlau, groß oder klein. Nur zufrieden müssen alle sein.“
Oper

Il barbiere di Siviglia

Gioachino Rossini

Der junge Graf Almaviva aus Sevilla ist unsterblich in Dr. Bartolos Mündel Rosina verliebt. Unter dem Namen Lindoro gelingt es ihm, das Mädchen auf sich aufmerksam zu machen. Da aber auch Dr. Bartolo Rosina heiraten möchte, steht er anderen Männern misstrauisch gegenüber und überwacht sein Mündel auf Schritt und Tritt. Um seine Angebetete sehen zu können, verkleidet Almaviva sich - auf Anraten des listigen Barbiers Figaro - als Soldat und verlangt von Bartolo, in dessen Haus einquartiert zu werden. Dieser weigert sich und versucht, den Eindringling lautstark zu verjagen. Durch den Lärm der beiden Streitenden aufmerksam geworden, dringen Wachsoldaten ein. Seiner Verhaftung kann Almaviva nur entgehen, weil er dem Hauptmann der Abteilung durch den Vorweis eines Passes seine wahre Identität preisgibt.

Dirigent: Alexander Soddy
Inszenierungskonzept: Günther Rennert
Ausstattung: Alfred Siercke
Oper

L'elisir d'amore

Gaetano Donizetti

Adina, Gutspächterin in einem eher abgelegenen Dorf, ist jung, reich - und belesen. Der mittellose Nemorino bewundert sie. Den Landleuten trägt sie eine rührende Version der Geschichte von Tristan und Isolde vor, findet sie aber reichlich komisch: Tristan, von Isolde ungeliebt, erhält von einem Wundermann einen Liebestrank, durch dessen Zauber Isoldens Herz bezwungen wird. Adina ist froh, dass es derlei Tränke nicht mehr gibt. Nemorino, der sie - obwohl er nicht erhört wird - innig liebt, hat aufmerksam zugehört. Sergeant Belcore rückt ein und bezieht mit seinen Soldaten Quartier. Adina gegenüber gibt er sich galant, fordert aber gleich auch ihre Liebe.

Dirigent: Marco Armiliato
nach einer Inszenierung von Otto Schenk
Ausstattung: Jürgen Rose
Oper

Le Nozze di Figaro

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart

Wolfgang Amadeus Mozarts Le nozze di Figaro - eines der beliebtesten und meistgespielten Werke an der Wiener Staatsoper - erzählt von einem "tollen Tag": Ein Ausnahmewerk in musikalischer Hinsicht, das auf dem kongenialen Libretto von Lorenzo Da Ponte basiert.

Dirigent: Sascha Goetzel
Regie: Jean-Louis Martinoty
Bühne: Hans Schavernoch
Kostüme: Sylvie de Segonzac
Licht: Fabrice Kebour
Oper

Don Pasquale

Gaetano Donizetti

Der alte, wohlhabende, aber geizige Junggeselle Don Pasquale will seinen Neffen Ernesto verheiraten: mit einer wohlhabenden Frau. Doch Ernesto zieht die junge, mittellose Witwe Norina vor, die ihn liebt. Doch obwohl Don Pasquale Norina nie gesehen hat, lehnt er diese Ehe ab – und jagt Ernesto kurzerhand aus dem Haus. Niedergeschlagen schreibt dieser seiner Geliebten Norina einen Abschiedsbrief. Doch Norina gibt Ernesto nicht auf ...

Don Pasquales neuer Plan lautet nun selbst zu heiraten – und sein Freund Dr. Malatesta soll ihm dabei behilflich sein. Dieser allerdings hält zu Ernesto und fädelt ein Verwirrspiel ein, bei dem Norina und Ernesto mitspielen: Norina wird dem alten Junggesellen als Malatestas wohlerzogene, im Kloster groß gewordene Schwester Sofronia präsentiert. Don Pasquale ist von diesem stillen, tugendhaften Geschöpf hingerissen – und geht mit ihr eine von Malatesta inszenierte Scheinehe ein (die Don Pasquale für echt hält). Unmittelbar nach der Trauung ändert Sofronia (=Norina) ihr Verhalten. Sie wird zur verschwenderischen, lieblosen, schnippischen Xanthippe, die Pasquale terrorisiert und ihn – offenbar – betrügt. Um sie wieder aus dem Haus zu treiben, will Don Pasquale seinen Neffen Ernesto, ausgestattet mit einer reichen Mitgift, mit (der ihm immer noch scheinbar unbekannten) Norina bei sich aufnehmen. Da wird ihm die wahre Identität Sofronias aufgedeckt. Er muss lernen: Ältere Semester sollen jüngere Frauen besser nicht umwerben …

Dirigent: Frédéric Chaslin
Regie: Irina Brook
Bühne: Noëlle Ginefri-Corbel
Kostüme: Sylvie Martin-Hyszka
Licht: Arnaud Jung
Choreographie: Martin Buczko
Oper

Andrea Chénier

Umberto Giordano

Dem jungen Dichter Andrea Chénier gelingt es, durch seinen ehrlichen Einsatz für Freiheit und Humanität, sich in jedem politischen System verdächtig zu machen: Bei einem Fest am Vorabend der Revolution im Schloss der Gräfin von Coigny entsetzt er alle Anwesenden durch seinen Lobpreis auf die Ideale der Freiheit. Nur Madeleine, die Tochter der Gräfin und der in sie hoffnungslos verliebte Gérard teilen seine Einstellung. In der nachfolgenden Schreckensherrschaft Robespierres wird Chénier hingegen konterrevolutionärer Umtriebe verdächtigt. Er muss sich ebenso verbergen wie die adelige Madeleine. Über Bersi, der ehemaligen Kammerzofe der Gräfin, gelingt es ihm, Kontakt zu ihr aufzunehmen. Beide schwören einander ewige Liebe. Aber auch Gérard, der inzwischen Deputierter der Kammer geworden ist, lässt Madeleine, die er ebenfalls noch liebt, suchen. Gerade in dem Moment, als sich Chénier und Madeleine zu einer gemeinsamen Flucht entschließen, trifft er auf die beiden. Von seiner Liebe zu Madeleine und seinen früheren Sympathien für Chénier getrieben, verhilft er ihm aber zur Flucht. Trotzdem wird Chénier wenig später verhaftet. Als daraufhin Madeleine bei Gérard auftaucht und diesem als Preis für die Errettung Chéniers sogar ihren Körper anbietet, entschließt sich Gérard, der erkennt, dass die Revolution die propagierten Ideale verraten hat, bei Robespierre vorstellig zu werden, um Chénier zu retten. Leider misslingt dieser Versuch.

Dirigent: Frédéric Chaslin
Regie: Otto Schenk
Bühne: Rolf Glittenberg
Kostüme: Milena Canonero
Oper

Tosca

Oper von Giacomo Puccini

Rom um 1800. Die Stadt stöhnt unter dem Schreckensregime des grausamen Polizeichefs Scarpia. Der revolutionär gesinnte Maler Cavaradossi kommt in die Fänge Scarpias und soll hingerichtet werden. Cavaradossis Geliebte, die Sängerin Tosca, der Scarpia nachstellt, geht mit dem Polizeichef einen Handel ein: Wenn sie ihn erhört, will er Cavaradossi das Leben schenken. Zum Schein geht sie auf das Angebot ein – und ersticht Scarpia. Doch auch er hat Tosca getäuscht und eine wirkliche Erschießung Cavaradossis befohlen. Verzweifelt stürzt sie sich von der Engelsburg.

Dirigent: Evelino Pidò
Regie: Margarethe Wallmann
Ausstattung: Nicola Benois
Oper

Rigoletto

Giuseppe Verdi

Bei einem Fest erzählt der Herzog von Mantua, dass er seit Wochen einer ihm unbekannten jungen Frau nachstellt. Treue findet er lächerlich, für ihn sind alle Frauen attraktiv. Gerade hat er, angestachelt von seinem Hofnarren Rigoletto, Gräfin Ceprano im Visier. Marullo berichtet den anderen Höflingen von seiner neuesten Entdeckung: Der hässliche Rigoletto scheint eine Geliebte zu haben. Da Rigoletto am Hof verhasst, jedoch unangreifbar ist, wollen sich die Höflinge – unter Anführung von Graf Ceprano – an ihm rächen und planen die Entführung seiner vermeintlichen Geliebten. Als Rigoletto den Grafen Monterone, der den Herzog wegen der Entehrung seiner Tochter anklagt, verhöhnt, verflucht Monterone den Despoten und seinen zynischen Funktionär. Auf dem Heimweg begegnet Rigoletto dem Auftragsmörder Sparafucile. Als der ihm unvermutet seine Dienste anbietet, zeigt sich Rigoletto interessiert.

Dirigent: Giampaolo Bisanti
Regie: Pierre Audi
Ausstattung: Christof Hetzer
Licht: Bernd Purkrabek
Dramaturgie: Bettina Auer
Oper

Dantons Tod

Gottfried von Einem

Robespierre hat die Macht an sich gerissen und lässt unentwegt Gegner hinrichten. Sein einziger Gegner auf Augenhöhe ist Danton – dementsprechend könnte nur er im Konvent gegen den tyrannischen Extremisten vorgehen. Doch dafür scheint Danton die Zeit noch nicht gekommen.

Dirigentin: Susanna Mälkki
Regie und Licht: Josef Ernst Köpplinger
Bühnenbild: Rainer Sinell
Kostüme: Alfred Mayerhofer
Choreographie: Ricarda Regina Ludigkeit
Oper

Macbeth

Giuseppe Verdi

Lieber als alle anderen Opern sei ihm dieser Macbeth, stellte Verdi 1847, kurz nach der Uraufführung in Florenz, fest. Und: „Ich glaube, dass diese Oper unserer Musik eine neue Richtungen geben kann“. Eine neue Richtung? Mit Macbeth, Verdis erster Vertonung eines Shakespeare-Dramas, betrat der Komponist tatsächlich musikalisches Neuland und wagte ein Stil-Experiment, das dem Werk bis heute eine Ausnahmestellung einräumt. Keinen traditionellen Schöngesang wünscht sich Verdi etwa bei der Lady Macbeth, sondern intensiven Ausdruck, der ihr hemmungsloses Streben nach Macht, ihren Wahnsinn plastisch abbilden soll.​​​

Dirigent: James Conlon
Regie: Christian Räth
Ausstattung: Gary McCann
Licht: Mark McCullough
Video: Nina Dunn
Ballett

Le Corsaire

Manuel Legris

Seit seiner Uraufführung am 23. Jänner 1856 in der Pariser Opéra (Choreographie: Joseph Mazilier, Musik: Adolphe Adam) zählt das Werk zu den eindrucksvollsten Handlungsballetten des 19. Jahrhunderts. Besondere Popularität gewann das Opus durch die Fassungen von Jules Perrot (1858) und Marius Petipa (1863) sowie durch Dame Margot Fonteyn und Rudolf Nurejew, welche dem so genannten "Le Corsaire – Pas de deux" zur weltweiten Bekanntheit verhalfen. An der Wiener Staatsoper wurde es bislang noch nicht zur Gänze gezeigt.

Auf Basis der mehr als 150 Jahre umspannenden Tradition des Balletts erarbeitet Manuel Legris, der Ballettdirektor des Wiener Staatsballetts, eine spezielle Fassung für sein Ensemble. Dabei schöpft er vor allem aus den reichhaltigen Aufführungstraditionen der französischen und russischen Überlieferungslinie des Werkes, die er aus seiner Sicht und Erfahrung interpretiert. Handlung, Musik, Choreographie und Ausstattung werden dabei behutsam zu einem neuen Gesamtbild zusammengefügt, welches sich auf die Höhepunkte des bunten Treibens rund um das Paar Conrad und Medora konzentriert.

Die Ausstattung stammt von Luisa Spinatelli, womit sich ein bereits im Falle des "Schwanensee" (Spielzeit 2013/2014) erfolgreiches und somit gut aufeinander eingestelltes Team für die Arbeit an "Le Corsaire" erneut zusammenfindet.

Dirigent: Valery Ovsyanikov
Choreographie: Manuel Legris nach Marius Petipa u.a.
Musik: Adolphe Charles Adam u.a.
Bühnenbild und Kostüme: Luisa Spinatelli
Assistenz Bühnenbild und Kostüme: Monia Torchia
Licht: Marion Hewlett
Oper

Orest

Manfred Trojahn

„…brennend intensiv“ schrieb die Zeit nach der Uraufführung von Manfred Trojahns Orest, von „außerordentlicher Dichte und Farbigkeit“ sprach die FAZ. 2011 in Amsterdam zur Uraufführung gelangt, erzählt Trojahns Orest – das Libretto stammt vom Komponisten – den Mythos des Muttermörders neu. Es geht um den Umgang mit Schuld und Erinnerung, um die Bewältigung der Tat, um Verfolgung und Befreiung. Trojahn packt das äußere Geschehen wie die inneren Bilder Orests in eine ausdrucksstarke Klangwelt, die die Zerklüftetheit seines Daseins eindrucksvoll beschreibt. So ist Orest ein Fliehender und Suchender, der – so Trojahn – nur einen Fehler macht: „Er meint, er könne die Schuld hinter sich lassen – und er wird erst spät bemerken, dass er mit der Schuld zu leben hat, um sie zu überwinden.“

Dirigent: Michael Boder
Regie, Bühne und Licht: Marco Arturo Marelli
Kostüme: Falk Bauer
Bühnenbildassistenz: Mario Ferrara
Aufführungen / Oper Volksoper Wien Wien, Währingerstraße 78
Aufführungen Theater an der Wien Das neue Opernhaus Wien, Linke Wienzeile 6
Aufführungen Burgtheater Wien Wien, Universitätsring 2
Aufführungen / Musical Raimund Theater Wien Wien, Wallgasse 18-20
Aufführungen / Musical Ronacher Wien Wien, Seilerstätte 9
Aufführungen / Theater Kosmos Theater Wien Wien, Siebensterngasse 42
Aufführungen / Theater Gloria Theater Wien Wien, Prager Straße 9
Aufführungen / Theater Theater an der Gumpendorferstraße
Mi, 24.4.2019, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater Theater an der Gumpendorferstraße
Do, 25.4.2019, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater Theater an der Gumpendorferstraße
Do, 25.4.2019, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater Theater an der Gumpendorferstraße
Fr, 26.4.2019, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater Theater an der Gumpendorferstraße
Fr, 26.4.2019, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater Theater an der Gumpendorferstraße
Sa, 27.4.2019, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater Theater an der Gumpendorferstraße
So, 28.4.2019, 19:00 Uhr
Aufführungen / Theater KosmosTheater Wien, Siebensterngasse 42
Aufführungen / Theater Schauspielhaus Wien Wien, Porzellangasse 19
Aufführungen / Theater Odeon Wien, Taborstraße 10
Aufführungen / Theater TAG Theater an der Gumpendorfer Straße Wien, Gumpendorfer Straße 67
Aufführungen / Theater Theater-Center-Forum Wien, Porzellangasse 50
Aufführungen / Oper sirene Operntheater Wien, Währinger Strasse 15/2/9

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