Wiener Staatsoper

Spielzeit 2016/17

Ballett: Nurejew Gala 2017

Premiere: 29. Juni 2017

Nicht nur für viele Wienerinnen und Wiener zum Ballett-Fixpunkt geworden, führt die "Nurejew Gala" auch regelmäßig Gäste aus dem In- und Ausland in die Wiener Staatsoper. Die inzwischen unverzichtbar gewordene Tradition bietet zum Saisonabschluss ein gewohnt abwechslungsreiches und vielgestaltiges Programm aus der internationalen Welt des Tanzes, mit dem Manuel Legris und die Tänzerinnen und Tänzer des Wiener Staatsballetts sich bei ihrem Publikum für die Treue bedanken.

Termin:

Do, 29.6.2017, 18:00 | Premiere |

L'elisir d'amore

Gaetano Donizetti

Adina, Gutspächterin in einem eher abgelegenen Dorf, ist jung, reich - und belesen. Der mittellose Nemorino bewundert sie. Den Landleuten trägt sie eine rührende Version der Geschichte von Tristan und Isolde vor, findet sie aber reichlich komisch: Tristan, von Isolde ungeliebt, erhält von einem Wundermann einen Liebestrank, durch dessen Zauber Isoldens Herz bezwungen wird. Adina ist froh, dass es derlei Tränke nicht mehr gibt. Nemorino, der sie - obwohl er nicht erhört wird - innig liebt, hat aufmerksam zugehört. Sergeant Belcore rückt ein und bezieht mit seinen Soldaten Quartier. Adina gegenüber gibt er sich galant, fordert aber gleich auch ihre Liebe. Die kapriziöse Adina lässt sich indes nicht so leicht gewinnen. Nemorino gelingt es, neuerlich zu beteuern, wie sehr er Adina liebe.

Dirigent: Guillermo García Calvo
nach einer Inszenierung von Otto Schenk
Ausstattung: Jürgen Rose

Termine:

Sa, 24.6.2017, 19:00 |
Mi, 28.6.2017, 19:30 |

Elektra

Richard Strauss

Vorgeschichte

Agamemnon, König von Mykene, und seine Gattin Klytämnestra haben vier Kinder: Iphigenie, Elektra, Chrysothemis und Orest. Als die griechische Flotte gegen Troja auslaufen will, wird sie von einer Windstille zurückgehalten. Agamemnon muss seine Tochter Iphigenie der Göttin Artemis opfern, damit sie günstige Bedingungen für die Seefahrt gewährt. Klytämnestra wird dies ihrem Gatten nie verzeihen. Während Agamemnons Abwesenheit im Kampf um Troja bindet sich Klytämnestra an Aegisth. Als Agagmemnon heimkehrt, bereiten ihm Klytämnestra und Aegisth heuchlerisch einen freudigen Empfang. Im Bad erschlagen sie den Wehrlosen mit einer Axt.

Dirigent: Michael Boder
Regie: Uwe Eric Laufenberg
Bühne: Rolf Glittenberg
Kostüme: Marianne Glittenberg
Licht: Andreas Grüter

Termine:

Fr, 23.6.2017, 20:00 |
Mo, 26.6.2017, 20:00 |

Pelléas et Mélisande

Claude Debussy

Lange Zeit hatte Claude Debussy einen für ihn gültigen Weg des Opernkomponierens gesucht. Er vertraute weder der traditionellen Form der Harmonielehre noch wollte er im Schlepptau der Wagner-Nachfolge landen, sondern suchte vielmehr „eine Freiheit für die Musik, die auf den geheimnisvollen Entsprechungen zwischen Natur und Fantasie beruhen sollte“.

In Maeterlincks symbolistischem Drama Pelléas et Mélisande entdeckte er die für ihn ideale Librettovorlage (nichtsdestotrotz rang er dann zehn Jahre mit der Vertonung des Stoffes). An der Wiener Staatsoper wurde die Oper rund um die rätselhafte Mélisande und deren Beziehung zu den beiden ungleichen Brüdern Pelléas und Golaud zuletzt im Jahr 1991 gegeben.

Dirigent: Alain Altinoglu
Regie, Bühne und Licht: Marco Arturo Marelli
Kostüme: Dagmar Niefind
Bühnenbildassistenz: Silke Bauer
Kostümassistenz: Anna-Sophie Lienbacher

Termine:

Sa, 24.6.2017, 19:00 |
Di, 27.6.2017, 19:00 |
Fr, 30.6.2017, 19:00 |

Spielzeit 2017/18

Il Trovatore

Giuseppe Verdi

Einst hatte der frühere spanische Graf Luna ein altes Weib auf einem Scheiterhaufen verbrennen lassen, weil er es beschuldigte, seinen jüngeren Sohn, den kleinen Garcia, behext zu haben. Aus Rache entführte Azucena, die Tochter dieses Weibes, daraufhin Garcia. Kurz darauf fand man die verkohlten Gebeine eines verbrannten Kindes. Der alte Graf konnte nicht an den Tod Garcias glauben und ließ, bevor er starb, seinen älteren Sohn schwören, die Nachforschungen nach dem verschollenen Bruder nie aufzugeben.

15 Jahre danach tobt in Spanien ein Bürgerkrieg, an dem sich der verbliebene ältere Sohn und nunmehrige Graf Luna, militärisch beteiligt. Der Troubadour Manrico, der sich für den Sohn der Azucena hält, kämpft auf der Gegenseite. Manrico und Luna stehen sich auch auf dem Feld der Liebe gegenüber: Beide lieben die Hofdame Leonora, die ihrerseits in Manrico verliebt ist.

Dirigent: Marco Armiliato
Regie: Daniele Abbado
Bühnenbild: Graziano Gregori
Kostüme: Carla Teti
Licht: Alessandro Carletti
Regiemitarbeit: Boris Stetka
Bühnenbild-Mitarbeit: Angelo Linzalata

Termine:

Do, 7.9.2017, 19:00 |
So, 10.9.2017, 19:00 |
Mi, 13.9.2017, 19:00 |

Le Nozze di Figaro

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart

Wolfgang Amadeus Mozarts Le nozze di Figaro - eines der beliebtesten und meistgespielten Werke an der Wiener Staatsoper - erzählt von einem "tollen Tag": Ein Ausnahmewerk in musikalischer Hinsicht, das auf dem kongenialen Libretto von Lorenzo Da Ponte basiert.

Dirigent: Adam Fischer
Regie: Jean-Louis Martinoty
Bühne: Hans Schavernoch
Kostüme: Sylvie de Segonzac
Licht: Fabrice Kebour

Termin:

Di, 5.9.2017, 19:00 |

Il barbiere di Siviglia

Gioachino Rossini

Der junge Graf Almaviva aus Sevilla ist unsterblich in Dr. Bartolos Mündel Rosina verliebt. Unter dem Namen Lindoro gelingt es ihm, das Mädchen auf sich aufmerksam zu machen. Da aber auch Dr. Bartolo Rosina heiraten möchte, steht er anderen Männern misstrauisch gegenüber und überwacht sein Mündel auf Schritt und Tritt. Um seine Angebetete sehen zu können, verkleidet Almaviva sich - auf Anraten des listigen Barbiers Figaro - als Soldat und verlangt von Bartolo, in dessen Haus einquartiert zu werden. Dieser weigert sich und versucht, den Eindringling lautstark zu verjagen. Durch den Lärm der beiden Streitenden aufmerksam geworden, dringen Wachsoldaten ein. Seiner Verhaftung kann Almaviva nur entgehen, weil er dem Hauptmann der Abteilung durch den Vorweis eines Passes seine wahre Identität preisgibt.

Dirigent: Marco Armiliato
Inszenierungskonzept: Günther Rennert
Ausstattung: Alfred Siercke

Termin:

Mi, 6.9.2017, 19:30 |

Chowansch­tschina

Die Ouvertüre „Morgendämmerung über dem Moskwa-Fluss“: eine Zeit der Wirren, im Staat kämpft jeder gegen jeden um die Macht. gekämpft. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt scheinen Fürst Iwan Chowanski und die ihm untergebenen Truppen die Macht inne zu haben.

Dirigent: Michael Güttler
Regie: Lev Dodin
Ausstattung: Alexander Borovskiy
Licht: Damir Ismagilov
Regiemitarbeit: Valery Galendeev
Choreographie: Yuri Vasilkov
Bewegungsregie: Iurii Khamutianskii
Dramaturgie: Dina Dodina

Termine:

Fr, 8.9.2017, 18:30 |
Mo, 11.9.2017, 18:30 |
Do, 14.9.2017, 18:30 |
So, 17.9.2017, 18:00 |

Salome

Richard Strauss

Trotz ihres Egoismus, ihrer scheinbaren Brutalität und verwöhnten Verzogenheit, die letztlich den Tod anderer nach sich zieht, erregt die jugendliche und liebesbedürftige Prinzessin das Mitleid des Publikums. Ihre kindliche Unreife, ihre Einsamkeit machen sie eher zum Opfer als zur Täterin.

Dirigent: Yannick Nézet-Séguin
Regie: Boleslaw Barlog
Ausstattung: Jürgen Rose

Termin:

Sa, 16.9.2017, 20:00 |

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