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Landesbühnen Sachsen

Die Landesbühnen Sachsen GmbH ist mit ihren Musiktheater-, Schauspielensembles und ihrer Tanzcompagnie Deutschlands zweitgrößtes Reisetheater mit Stammhaus in Radebeul bei Dresden. Über 200 Mitarbeiter gestalten die über 600 Aufführungen pro Jahr in Sachsen, Mitteldeutschland sowie weiteren Ländern wie Dänemark, Österreich, Polen, England, Kuba, Kroatien und Amerika mit.

Die Landesbühnen Sachsen gibt es seit 1951, seit 1991 befinden sie sich in Trägerschaft des Freistaates Sachsen. Ein Großteil der Theaterarbeit findet außerhalb statt – in Gastspielorten, Schulen und auf Festivals. Das ist auch der kulturpolitische Auftrag der Landesbühnen Sachsen als mobiles Theater für Sachsen. Neben den vier Sparten Schauspiel, Musiktheater, Tanztheater und Figurentheater widmet sich das junge.studio explizit der theaterpädagogischen Arbeit außer Haus.

Von September bis Mai finden auch zahlreiche Vorführungen im Stammhaus Radebeul statt. Ab Mai bis September wird dann die Felsenbühne Rathen, Europas schönstes Naturtheater, bespielt.

Kontakt

Landesbühnen Sachsen
Kasse
Meißner Straße 152
D-01445 Radebeul

Telefon: +49 (0)351-8954214
Fax: +49 (0)351 8954213
E-Mail: kasse@landesbuehnen-sachsen.de

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Landesbühnen Sachsen

Tanz

Picasso

Tanztheater von Carlos Matos

Uraufführung: 10. November 2019

Der Spanier Pablo Picasso (1881-1973), eigentlich: Pablo Diego José Francisco de Paula Juan Nepomuceno María de los Remedios Cipriano de la Santísima Trinidad Ruiz y Picasso, Maler, Grafiker und Bildhauer, gilt als eine der bedeutendsten und produktivsten Künstlerpersönlichkeiten des vergangenen Jahrhunderts.

Zu den bekanntesten seiner ca. 50.000 Werke zählen als Schlüsselbild der klassischen Moderne "Les Demoiselles d' Avignon" von 1907 oder das Gemälde "Guernica" von 1937, eine künstlerische Umsetzung der Schrecken des Spanischen Bürgerkriegs.

Picasso hatte die Fähigkeit durch Reduktion auf die Essenz das Wesen der Dinge mit nur wenigen Strichen erfassen zu können.

Dies ist es, was den Choreografen Carlos Matos an diesem außergewöhnlichen Künstler interessiert. Und – selbstverständlich! – die Faszination, die er auf Frauen ausgeübt hat.

Auf welche Weise haben Frauen als Geliebte und Musen das Leben und Schaffen des Künstlers beeinflusst, bzw. wie haben sie sich als Künstlerkolleginnen – Tänzerin, Fotografin oder Malerin – an seiner Seite gefühlt?

Der "Macho" Picasso liebte den Wechsel – vielleicht auch, weil er sich den Frauen gegenüber nicht wie ein Kavalier des 20. Jahrhunderts, sondern eher wie ein Spanier des 19. Jahrhunderts verhielt, was zu Spannungen und leidvollen Trennungen führte. Denn vor allem liebte Picasso seine Kunst und – sich selbst.

Choreografie: Carlos Matos

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Oper

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny

Oper von Kurt Weill

Premiere: 30. November 2019

Text von Bertolt Brecht

Mit diesem fulminanten Gegenentwurf zur traditionellen Oper gelang Brecht und Weill 1930 ein nachhaltig wirkungsmächtiges Werk. Sorgte es bei seiner Uraufführung 1930 in Leipzig noch für einen der geräuschvollsten Theaterskandale Deutschlands, avancierte es schon 1931 in Berlin mit 50 Aufführungen zur erfolgreichsten Produktion der Weimarer Republik.

Die aktionsreiche Geschichte um die Gründung und den Untergang der Stadt Mahagonny hat die Spannung eines klassischen Westerns. Herrschen hier zunächst paradiesische Zustände, wandelt sich die Stadt angesichts der Bedrohung durch einen Taifun zu einer Metropole enthemmter Genusssucht und Gesetzlosigkeit. Die urbane Vision Mahagonny wird zum Zerrspiegel, vor dem sich die bis heute drängenden Fragen nach der Gestalt eines funktionierenden Gemeinwesens lustvoll verhandeln lassen.

Weills grandiose Musik zitiert ironisch Klassisches wie Bach'sche Fugen oder Weber's „Freischütz“ und Traditionelles wie Linckes „Schenk mir doch ein kleines Stückchen Liebe“, Shanty, Blues, Tarantella und Bayrische Schrammelmusik. Stellvertretend für die Lieder mit „Hit“-Status sei der „Alabama-Song“ genannt.

Erstmals an einem DDR-Theater kam die Oper 1962 an den Landesbühnen Sachsen zur Aufführung und wurde 1995 zum 50jährigen Bestehen des Theaters von Joachim Herz erneut inszeniert. In dieser Spielzeit wird das Werk anlässlich des 70. Todestages von Kurt Weill zum dritten Mal auf den Spielplan der Landesbühnen kommen.

Musikalische Leitung: Hans-Peter Preu
Inszenierung: Manuel Schöbel

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Theater

Die Sonny Boys

von Neil Simon

43 Jahre waren Willie und Al die »Sonny Boys«, ein erfolgreiches Komikerduo am Broadway. Mit ihrem berühmten Doktor-Sketch, dem Klassiker, brachten sie ihr Publikum zum Brüllen. Doch das ist längst Geschichte. Hinter der Bühne waren sich die beiden Streithähne schon immer uneins. Und dass Al die gemeinsame Karriere vor 11 Jahren an den Nagel gehangen und damit dem Broadway und Willie den Rücken gekehrt hat, hat dieser ihm nie verziehen.

Ein Rückblick auf die guten alten Zeiten des Witze-Dreamteams bringt die zwei gealterten Käuze wieder zusammen. In einer groß angelegten Show will das Fernsehen den Doktor-Sketch von Al und Willie noch einmal zeigen. Da kann Willies Agent und Neffe Ben noch so große Überredungskünste aufbieten. Willie ist dagegen. Doch sein Kollege Al Lewis hat sich für eine Wiederaufnahme-Probe angekündigt …

Vor fast 50 Jahren schrieb der Drehbuchautor Neil Simon die Komödie Sonny Boys. Mehrfach erfolgreich verfilmt, ist sie immer wieder ein Gag-Feuerwerk und unwiderstehliche Herausforderung für zwei bühnenerfahrene Komiker. Darüber hinaus erzählt sie dem Publikum einiges über den mystischen Raum des Theaters und die „Arbeit“ auf der Bühne.

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Theater

Die acht Frauen

Kriminalkomödie von Robert Thomas

In einer verschneiten, abgelegenen Villa hat sich eine große Familie zum gemeinsamen Weihnachtsfest versammelt. Als der Vater am Morgen nicht zum festlichen Familienfrühstück erscheint und die jüngste Tochter ihn holen will, entdeckt sie ihn ermordet im Bett. Der Versuch, die Polizei zu rufen, scheitert und auch das Auto springt nicht an. Aufgrund des vielen Schnees ist der Kontakt zur Außenwelt abgerissen und die Anwesenden, ausschließlich Frauen, sehen sich gezwungen, selbst nach dem Mörder zu suchen. Schnell wird klar, dass nur eine von ihnen den Mord begangen haben kann. Sie beginnen, sich gegenseitig zu verhören und es stellt sich heraus, dass alle ein Mordmotiv und auch die Gelegenheit zur Tat hatten. Kein Mann betritt die Bühne an diesem Abend, und doch sind die Männer allgegenwärtig in den Gesprächen der acht Frauen.

Jede von ihnen versucht durch Lügen und Schweigen vergeblich ihr jeweiliges Geheimnis zu bewahren, darunter lesbische Neigungen, Schwangerschaft, unerwiderte Liebe, außereheliche Affären und selbst einen Giftmord. Am Schluss überrascht der Autor in dieser spannend-amüsanten Mixtur aus Kriminalstück, Komödie und Psychodrama das Publikum mit einer überraschenden Pointe.

Die Verfilmung des Stückes aus dem Jahr 2001 durch Francois Ozon, einer der führenden Regisseure des Französischen Kinos, mit einer Traumbesetzung bescherte dem Stoff einen Welterfolg und zahlreiche internationale Preise.

Inszenierung: Peter Kube
Ausstattung: Barbara Blaschke

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Theater

Łapanje šefa (Feindliche Übernahme)

Komödie von Thomas Steinke ins Obersorbische übertragen von Lubina Hajduk-Veljkovićowa in obersorbischer Sprache mit Simultanübersetzung ins Deutsche

Alles ist prima. Alles läuft nach Plan.

Aber sie haben den Falschen entführt. Also muss das arbeitslose Ehepaar den verschleppten Konzernchef so schnell wie möglich wieder loswerden. Doch weder sein eigener Konzern noch die Ehefrau wollen ihn zurück. Im Gegenteil: man bietet den Entführern drei Millionen, wenn sie ihn beiseite schaffen. Der entführte Ludwig Strompp ist Großunternehmer, ein Rationalisierer und Fusionierer großen Stils. Er ist der Prototyp des kalten, berechnenden Gewinners, gezwungen in die Welt einfacher Leute. Uschi und Harry hingegen stehen nebst Schwager Leo auf der gesellschaftlichen Verliererseite. Sie sind arbeitslos, und zwar durch Strompps Management. Der Konzernchef wurde versehentlich gekidnappt. Aber wenn er nun schon mal da ist, soll er wenigstens die gestrichenen 6000 Arbeitsplätze wieder herstellen. Die Ausgangssituation ist skurril, die Pointen treffsicher.

Thomas Steinke erzählt die Geschichte einer Entführung, in der so ziemlich alles schief geht, außer: es gibt noch Menschen, die für Geld nicht alles tun. Eine handfeste Komödie voller Slapstick in Zeiten des Strukturwandels

Inszenierung: Odette Bereska
Ausstattung: Katharina Lorenz
Simultanübersetzung: Madlenka Scholze

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Familienprogramm

Licht & Märchen

Lichterfest auf Schloss Wackerbarth

Mit märchenhaften Geschichten aus dem Theater der Landesbühnen Sachsen stimmen wir Sie auf eine weihnachtliche Familienzeit ein. Erleben Sie mit allen Sinnen Szenen, Figuren und Klänge aus den Inszenierungen DIE ZAUBERFLÖTE, DIE GOLDENE GANS und DIE SONNE!

Papageno ist auf der Suche nach der goldenen Gans. Können Sie ihm helfen? Gehen Sie gemeinsam mit ihren Kinder auf eine Abenteuerreise durch unsere zauberhaft illuminierte Anlage. Ob eine eigene Zauberflöte basteln, ein Lieblingsgänschen malen oder die Prinzessin, die niemals lacht, zum Frohlocken bringen – lösen Sie an unseren Erlebnisstationen kleine Aufgaben und helfen Sie damit Papageno, die goldene Gans zu finden.

Wir laden Sie ein, das Gelände und die Innenräume zu erkunden. Überall warten kulinarische und künstlerische Überraschungen auf Sie.

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Theater

Wer seid ihr

Schauspiel von Oliver Bukowski

Uraufführung

Eine Dorfkneipe in Sachsen. Hierher, in ihr Elternhaus, wird Lisa unfreiwillig zurückgebracht, nachdem sie auf der Straße zusammengebrochen war. An der Ampel, vor den Spoilern der Kraftfahrzeuge, hatte sie keulen- und bänderschwingend linke Brandreden gehalten. Ihre Eltern und Onkel Ralf, der Lisa mit aufgezogen hat, sind stolz auf die aktive Bloggerin, verleiht sie doch auch ihrer Ost-Herkunft eine Stimme, obwohl sie erst ein Jahr nach dem Mauerfall geboren wurde. Aber damit hören die Gemeinsamkeiten auch schon auf, und Lisa fragt sich: Wer seid ihr?, als sie erfährt, dass die Familie, die '89 für ihre Gesinnung auf die Straße gegangen war, für «eben diese Gesinnung» auch jetzt wieder auf der Straße unterwegs ist ...

Oliver Bukowski, 1961 in Cottbus geboren, studierte Philosophie und Sozialwissenschaften und ernährte nebenbei Frau und Kind mit der Arbeit als Profi-DJ. 1989 begann er, Theaterstücke zu schreiben, anfangs spaßeshalber, neben seinem Doktorat. Sein erstes Stück DIE HALBWERTZEIT DER KANARIENVÖGEL wurde erfolgreich im Juni 1991 an den Uckermärkischen Bühnen Schwedt uraufgeführt. Seitdem und nach dem Abbruch seines Forschungsstipendiums an der Humboldt-Universität, lebt er als freier Autor in Berlin. Für sein reiches Schaffen als Dramatiker und Hörspielautor wurde Oliver Bukowski mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem «Gerhart Hauptmann Preis», dem «Mülheimer Dramatikerpreis» 1999 und dem «Lessing-Förderpreis des Freistaates Sachsen» 2001. Bukowskis Stärke ist, Geschichten von «kleinen Menschen» zu erzählen, komisch und tragisch zugleich in ihrem Bemühen, mit sich, der Vergangenheit und den Wünschen und Hoffnungen an die Zukunft klarzukommen. Für die Landesbühnen Sachsen schreibt Oliver Bukowskis nun ein Stück, das heutige Themen aufnimmt und in der Region Sachsen spielt.

Inszenierung: Tom Quaas
Ausstattung: Tom Böhm

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Theater

We are family oder warum nicht ...

Komödie von Murray Schisgal, Deutsch von Wolfgang Spier

Sam Kogan ist ein erfolgreicher Bühnenautor. Nach drei gescheiterten Ehen und etlichen Seitensprüngen hat er eine eklatante Wahrheit entdeckt: nachdem «man» die Frauen Jahrtausende lang unterdrückt und niedergeknüppelt hat, mussten sie das ändern. Sie mussten kämpfen, um anständig und vernünftig behandelt zu werden. Und nun, da sie sich geändert haben, sei es dringend an der Zeit, dass sich auch die Männer ändern. Und so hat Sam beschlossen, die traditionelle Mann-Frau-Beziehung für gescheitert zu erklären und schwul zu werden. Auch der Karriere kann das nur dienlich sein. Also überredet er seinen alten Collegefreund Billy, einen renommierten Universitätsprofessor für amerikanische Geschichte, zu einem homoerotischen Experiment. Mit wachsender Begeisterung unterwirft sich Billy der Versuchsanordnung, flüchtet schließlich aber doch zurück in die Arme seiner Frau Laura, die sich allerdings nach neunzehn Jahren Ehe von ihm trennen will.

Sam muss auf Mario zurückgreifen, der schon immer für ihn schwärmte und dessen Ehe mit einer Polizistin in den letzten Zügen liegt. Dessen überschäumende Liebesgunst überfordert Sam reichlich. Da trifft er unverhofft auf Laura, mit der er als Teenager eine Affäre hatte. Zum zweiten Mal erliegt er ihren weiblichen Reizen. Das Chaos scheint perfekt.

Eine turbulente Beziehungskomödie, die pointenreich mit gängigen Klischees jongliert.

Inszenierung: Marcus Staiger
Ausstattung: Irina Steiner

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Tanz

Coppélia – Android Q1

Tanz-Schauspiel zum Thema Transhumanismus von Sandra Maria Huimann mit Wencke Kriemer de Matos und Holger Uwe Thews – Uraufführung –

Ein Leben ohne Technik? Heutzutage für uns alle unvorstellbar. Wir kommunizieren über digitale Medien, beziehen ein Großteil unserer Informationen über das Internet, verrichten unsere Bankgeschäfte und können sämtliche Einkäufe online erledigen. Automatische Spracherkennung, digitale Landkarten und «smarte» Informationssysteme lassen «künstliche Intelligenzen» entstehen, die uns bisweilen zur Weißglut treiben, da sie vermeintlich «schlauer sein wollen», als wir es sind. Roboter nehmen uns schwere körperliche Arbeit ab, agieren als unabhängige Rechensysteme, «arbeiten» als Pflegekräfte in unserer immer älter werdenden Gesellschaft und wirken manchmal so täuschend «echt», dass sie die Grenzen zwischen human und humanoid verschwimmen lassen. Doch zu jeder Zeit gab es in der Kulturgeschichte der humanoiden Wesen das Irritationsmoment, wenn das Objekt sich gegen seinen Erschaffer richtet. Der Drang des Menschen, sich ein künstliches «Ebenbild» erschaffen zu wollen, hat nichts an Aktualität verloren. Ebenso wenig, wie das Entsetzen darüber, wenn das erschaffenen Wesen eigene Entscheidungen trifft, «böse» wird und beginnt autonom zu handeln und wir die Kontrolle über es verlieren.

In dem Ballett COPPÉLIA nach E. T .A. Hoffmanns DER SANDMANN bekommt der Puppenbauer Coppelius einen gehörigen Schreck, als sein Experiment zu gelingen scheint, der Puppe Coppélia eine Seele einzuhauchen, denn plötzlich ist die junge Frau nicht mehr beherrschbar, sondern aggressiv und wendet sich gegen ihren Schöpfer.

In einer Welt, in der Effizienz, Leistung und Gewinn im Vordergrund stehen und Gefühle und emotionale Bindungen sich diesen Grundwerten des Kapitalismus unterzuordnen haben, stellen sich zudem die Fragen: «Wieviel Roboterhaftes steckt in uns selbst? Wann agieren wir wie Maschinen? In welchen Situationen bleibt der Mensch noch Mensch?»

Inszenierung: Sandra Maria Huimann
Choreographie: Wencke Kriemer de Matos
Komposition und musikalische Leitung: Jörg Schittkowski
Ausstattung: Irina Steiner

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Musik

Willi's Rumpelkammer - Hits

UFA-Schlager von frech bis frivol

«Wir machen Musik» / «Bel Ami» / «Ob blond, ob braun, ich liebe alle Frau'n»: Mit den Gesangssolist*innen Antje Kahn, Franziska Abram, Fred Bonitz, Kay Frenzel, Andreas Petzoldt und Michael König haben sich in der RUMPELKAMMER illustre Gäste angesagt: Einstige Filmstars, die sich und ihre größten Erfolge präsentieren wollen. Eine musikalische Comedy für Liebhaber des Tonfilmschlagers.

Idee und szenische Umsetzung: Michael König
Gesang: Antje Kahn, Fred Bonitz, Kay Frenzel, Michael König, Andreas Petzoldt
Klavier: Hans-Peter Preu / Thomas Tuchscheerer
Kontrabass: Tino Scholz

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Tanz

Romeo und Julia

Tanztheater von Carlos Matos und Wencke Kriemer de Matos nach der Tragödie von William Shakespeare

Musik von Sergej Prokofjew

Zu der großartigen, leidenschaftlichen Musik Sergej Prokofjews erzählen Carlos Matos und Wencke Kriemer de Matos die bekannte Geschichte Romeos und Julias, des berühmtesten Liebespaares der Weltliteratur, mit den Mitteln des Tanzes neu.

Während eines Maskenballs verlieben sich Romeo und Julia unsterblich ineinander. Bestürzt müssen sie erfahren, ihr Herz an den Feind verloren zu haben. Denn Romeo, ein Montague, und Julia, eine Capulet, gehören zwei Familien in Verona an, zwischen denen es immer wieder zu blutigen Machtkämpfen kommt. Beide beschließen, ihre Liebesbeziehung geheim zu halten. Ohne das Wissen ihrer Eltern lassen sie sich von Pater Lorenzo trauen. Als Romeo in einem Kampf Tybalt, den Cousin Julias, tötet, muss er fliehen. Um der Heirat mit einem anderen Mann zu entgehen, täuscht Julia mit Hilfe des Paters ihren Tod vor. Nichtsahnend am «Grab» Julias stehend, getragen von dem Wunsch, mit ihr vereint zu sein, bringt sich Romeo um. Als Julia aus ihrem todesähnlichen Schlaf erwacht und sieht, was geschehen ist, nimmt sie sich mit Romeos Dolch das Leben.

Eine große Liebe scheitert an gesellschaftlichen Umständen. Das ist tragisch, denn ob das Schicksal Einzelner gesellschaftlich etwas bewegen kann, steht heute mehr denn je in Frage.

Choreografie: Carlos Matos und Wencke Kriemer de Matos
Ausstattung: Stefan Wiel

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Theater

Draußen vor der Tür

Schauspiel von Wolfgang Borchert

Der junge Unteroffizier Beckmann kehrt drei Jahre nach der Schlacht um Stalingrad zurück nach Deutschland. Hinkend, weil ihm die Kniescheibe weggeschossen wurde, gehüllt in einen Heeresmantel und auf der Nase immer noch die Brille, die er unter der Gasmaske trug, hat er doch überlebt und hofft, dem Schrecken entkommen zu sein. Aber der Albtraum geht weiter.

Traumatisiert vom Krieg und an der eigenen Schuld leidend, sucht er in seiner Heimatstadt nach Menschlichkeit und Geborgenheit. Seine Frau lebt jedoch inzwischen mit einem anderen Mann und seine Eltern haben sich als einst überzeugte Nationalsozialisten das Leben genommen. Die Daheimgebliebenen begegnen ihm mit Desinteresse und Ablehnung und die Türen schlagen vor ihm zu. Wie im Fieber wandert er verloren durch das zerstörte Hamburg und findet sich nicht mehr zurecht zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Traum und Realität, Leben und Tod.

Selbst die Elbe, in der er sich zu ertränken versucht, will ihn nicht haben und spuckt ihn wieder aus. Vom Krieg möchte keiner mehr etwas hören, die Geschichte soll weitergehen, als wäre nie etwas gewesen. Für Beckmann gibt es keinen Platz.

Wolfgang Borchert kehrte mit 26 verwundet und schwer gezeichnet nach vier Kriegsjahren zurück nach Deutschland und schrieb DRAUSSEN VOR DER TÜR innerhalb weniger Tage unter dem Eindruck seiner Erfahrungen. Er gab mit seinem Stück einer von Verzweiflung gelähmten und verstummten Generation eine Stimme.

Die Eindringlichkeit seiner Schilderung und die Fragen, die Borchert seine Hauptfigur stellen lässt, verleihen dem Text – angesichts weltweiter kriegerischer Auseinandersetzungen – eine bestürzende Aktualität.

Inszenierung: Peter Kube
Ausstattung: Tom Böhm
Regiemitarbeit: Ute Raab

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Theater

Die Mitte der Welt

Schauspiel nach dem gleichnamigen Roman von Andreas Steinhöfel

Glass war siebzehn Jahre alt und im neunten Monat schwanger, als sie das Schiff bestieg, das im Hafen von Boston zum Auslaufen nach Europa bereitlag. Schneidende Kälte empfing sie, als sie acht Tage später, mittags, die alte Welt betrat. Nachts hatte sie ihr Ziel fast erreicht: Visible, das Haus ihrer Schwester, außerhalb der Stadt am Waldrand, auf dieser Seite des Flusses gelegen. Mitten im Wald bekam sie Wehen, und ein Mädchen und ein Junge verließen ihren Körper und fielen auf den verkrusteten Schnee ...

Siebzehn Jahre später sucht Phil, der Junge, zwischen Familiengeheimnissen und dem eigenen Erwachsenwerden seinen Platz in der Welt. Denn ein normales Leben, was auch immer das sein mag, hat Phil nie kennengelernt. So ungewöhnlich seine Geburt war, so ungewöhnlich ist auch das verfallene Haus, in dem er lebt und sind die Menschen, die dort ein- und ausgehen: seine chaotische Mutter, die einen merkwürdigen Zauber auf Menschen ausüben kann, Gable, der Seefahrer, seine eigenwillige Zwillingsschwester Dianne, die rothaarige Juristin Tereza und deren Freundin Pascal. Die Leute auf der anderen Seite des Flusses beobachten Phil und seine Familie mit Argwohn, aber auch mit Neid. Und schließlich ist da noch Nicolas, der Unerreichbare, in den Phil sich unsterblich verliebt. Doch dann entscheidet sich Phil, den umgekehrten Weg seiner Mutter zu gehen. Er bricht auf nach Amerika.

Andreas Steinhöfel erzählt von der großen Liebe. Mit dem ihm eigenen magischen Realismus hat er ein heutiges Märchen über die Suche nach Orientierung in einer Welt ohne Wegmarken geschaffen. Ein Stück pralles Leben, heiter und sentimental, voller Hoffnung, Zauber und Zuversicht – für Jugendliche und Erwachsene.

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Musical

Hair

The American Tribal Love Rock-Musical

Buch und Liedtexte von Gerome Ragni und James Rado, Musik von Galt MacDermot, Die Originalproduktion fand in New York unter der Leitung von Michael Butler statt.

Junge Leute um die Hippie-Truppe von George Berger suchen ein neues Lebensgefühl: eine Gesellschaft jenseits von Krieg, Rassentrennung und Autorität. Sie hoffen auf ein Zeitalter im Zeichen des Wassermanns, das geprägt ist durch Liebe, Gewaltlosigkeit und Frieden. Der bürgerliche Claude kommt neu dazu und fühlt sich sofort von dem charismatischen Berger und seinen Freunden angezogen. Doch er hat gerade seinen Einberufungsbefehl nach Vietnam erhalten. Soll er pflichtbewusst in einen unsinnigen Krieg ziehen? Oder soll er seinen Dienst verweigern, und somit eine Gefängnisstrafe und gesellschaftliche Ächtung in Kauf nehmen?

Vor dem Hintergrund des Vietnamkrieges, des Protestes gegen autoritäre Gesellschaftsstrukturen und des Aufkommens der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung schrieben die Schauspieler Gerome Ragni und James Rado, die sich als Schauspieler am Broadway kennengelernt hatten, HAIR als lyrischen Theater-Text. Galt MacDermot, ein ehemaliger Organist und Kirchenmusiker, komponierte die eingängige, bisweilen an gregorianische Gesänge erinnernde Musik. Der Regisseur der Uraufführung, Bertand Castelli, wurde als Anführer von Friedensmärchen mehrere Male verhaftet. Michael Butler, der sogenannte «Hippie-Millionär», brachte 1968 das Musical an den Broadway, wo es über 1800 Aufführungen erlebte. 1979 wurde es von Miloš Forman verfilmt. Das Musical ist nicht nur eine brillante Show aus Tanz und Musik, auch die Songs von «Aquarius» und «Hair» bis «Hare Krishna» und «Let the Sunshine in» gehen bis heute unter die Haut und vermitteln eine Vision, die jetzt ebenso aktuell ist wie zur Zeit der Entstehung: die einer besseren Welt.

Inszenierung: Peter Dehler
Ausstattung: Stefan Wiel

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Theater

Salzwasser

Ein irischer Abend
von Connor McPherson

Der 17jährige Joe – noch voll in der Pubertät, sein Bruder Frank, der im Imbiss des Vaters arbeitet und Ray (Unidozent und Lover ihrer Schwester) erzählen Storys aus dem Leben in einer irischen Kleinstadt –wahr oder erfunden, wer weiß das schon? – auf jeden Fall scharf gewürzt mit bissigem englischen Humor. Die verrückten Berichte der drei jungen Männer münden in eine Woche, in der Außergewöhnliches passiert: Frank nimmt es mit den fiesen Gläubigern seines Vaters auf, Ray will den berühmten Philosophen Königsberg argumentativ aufs Kreuz legen und Joe - wird erwachsen.

Am Kneipentresen verwandelt sich der Alltag in ein spannendes Abenteuer und die drei sympathischen Durchschnittstypen werden zu Helden. Auch wenn sie genug Probleme am Hals haben: Reden verhilft dem Boden der Tatsachen zu Glamour und macht das Leben zum Fest …

Conor McPherson wurde 1971 in Dublin geboren und studierte dort Philosophie am University College. Bereits während des Studiums begann er Theaterstücke zu schreiben und Regie zu führen. Für SALZWASSER erhielt der irische Autor und Regisseur den Guinness/National Theatre Ingenuity Award. Seine Verfilmung des Stückes wurde bei den Berliner Festspielen 2000 mit dem CICAE Award für den besten Film ausgezeichnet.

Inszenierung: Moritz Gabriel
Ausstattung: Irina Steiner

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Musical

Sunday in the Park with George

Musical von Stephen Sondheim

Pünktlich zum 90. Geburtstag des weltbekannten Musicalkomponisten Stephen Sondheim, Jahrgang 1930, inszenieren wir eines seiner populärsten Werke in einer eigens für die Landesbühnen Sachsen erstellten Neuübersetzung.

Das Musical, das den bildenden Künstler ins Zentrum der Betrachtung stellt – als einsamen Schöpfer auf der einen und als surrendes Rädchen im überdrehten Kunstbetrieb auf der anderen Seite –, überspannt 100 Jahre Kulturgeschichte:

Im 1. Akt begegnen wir 1884 in Paris dem neoimpressionistischen Maler Georges Seurat, der mit lebenden Modellen sein berühmtes Gemälde "Ein Sommernachmittag auf der Insel Grande Jatte" komponiert. Doch so harmonisch, wie dem Betrachter das Bild erscheint, gestaltet sich dessen Entstehungsprozess für den Künstler nicht: Dot, Seurats Geliebte, die von ihm ein Kind erwartet, verlässt ihn und geht mit ihrem neuen Freund nach Amerika.

Im 2. Akt findet die Handlung 1984 in den USA ihre Fortsetzung: Der Multimedia-Künstler George – der Urenkel Seurats – hat zum 100jährigen Jubiläum des Park-Bildes eine Installation geschaffen, mit der er nach Paris geladen wird. Aus der Rückbesinnung auf seine künstlerischen Wurzeln zieht er Inspiration und neue kreative Impulse.

Musikalisch ließ sich Sondheim von den französischen Impressionisten ebenso inspirieren wie von den Serialisten Philip Glass und Steve Reich. Seine farbig-filigrane und hoch-emotionale Partitur zum Kunstexkurs ist dennoch ein echter Sondheim, der vor allem an Humor nicht spart.

Zitat:
»Das Werk erhielt die meisten Auszeichnungen, die je einem Musical verliehen wurden.« Musik und Bühne

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Theater

Theatersport

Improvisationsspielshow aus Kanada

Theatersport ist wirklich Kunst-Sport und natürlich auch Sport-Kunst! Ein Wettkampf, bei dem im Gegensatz zum Theaterstück das Ende offen, der Weg zum Ziel nicht in einer Partitur oder einem Textbuch aufgeschrieben und die Besetzung nicht charakterlich fixiert ist. Zwei Mannschaften von Schauspielern treten miteinander und gegeneinander an und wetteifern zur großen Freude des Publikums den strengen Regeln folgenden Improvisationsaufgaben. Deren Inhalte, Spielweise, Spielorte, Spielstile und Zusatzaufgaben werden direkt und unmittelbar vom Publikum bestimmt, der Schiedsrichter-Spielleiter muss sich dabei genauso der gnadenlosen Kritik aber auch der Bewunderung der Gäste stellen wie die beiden Mannschaften, die nicht einmal den Doppelpass oder die Raumdeckung üben können, da sie erst vor Ort erfahren, wer mit wem und gegen wen in den Ring steigt. Der Ausgang des Matches ist offen – mit einer Ausnahme: Es siegt immer der Spaß und der ist gewaltig.

«Kultureller Hochgenuß» SÄCHSISCHE ZEITUNG

Leitung: Johannes Krobbach
Musik: Robert Jentzsch
Moderatoren: Moritz Gabriel, Tom Hantschel, Johannes Krobbach und Holger Uwe Thews

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Oper

Fidelio

Oper von Ludwig van Beethoven

«Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.» Ungeachtet dieser Forderung in Artikel 1 der UN-Menschenrechtscharta von 1948, die den Ruf nach Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit aus Zeiten der Französischen Revolution zitiert, werden auch heutzutage in den erstarkenden Diktaturen dieser Welt unbequeme Kritiker ausgeschaltet und ohne rechtsstaatliche Verfahren in Gefängnissen weggesperrt.

Beethoven, der sich den Idealen der Französischen Revolution auch in postrevolutionären Zeiten verpflichtet fühlte, schrieb mit FIDELIO eine politische Oper, in der der Bastillesturm musikalisch nachhallt: Obwohl die Oper – den restaurativen Verhältnissen der damaligen Zeit entsprechend – in ein Gefängnis führt, siegt Gerechtigkeit über Tyrannenwillkür.

Verkleidet als Mann sucht Leonore, die sich Fidelio nennt, in dem Kerker des Gefängnisdespoten Don Pizarro nach Florestan, ihrem wahrheitsliebenden und mutigen Gatten, der seit zwei Jahren spurlos verschwunden ist. In letzter Minute kann sie durch beherztes Eingreifen den Mord Pizarros an einem streng abgeschirmten Staatsgefangenen verhindern, in dem sie schließlich ihren Florestan erkennt.

Die Oper, die wie ein Singspiel beginnt und als große Oper vom Kerkerdunkel ans Licht führt, mündet im Zusammenhang mit einer Generalamnestie aller Gefangenen – ähnlich wie später die IX. Sinfonie mit ihrem Vokalfinale – in ein Oratorium: Ein «Hohelied der Freiheit».

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Operette

Pariser Leben

Operette von Jacques Offenbach

Den 200. Geburtstag Jacques Offenbachs feiern wir 2019 mit PARISER LEBEN. Die Operette zählt neben ORPHEUS IN DER UNTERWELT und der SCHÖNEN HELENA zu den erfolgreichsten Werken des Komponisten, der hier mit seinen Librettisten Henri Meilhac und Ludovic Halévy einen spöttischen Blick wirft auf das Klischee, das die Touristen aller Welt von Paris haben als einer Metropole des Champagner-Rausches und der lockeren Sitten.

Anders als ein reicher Mexikaner, der sein Geld jedes Jahr in der Stadt an der Seine verjubelt, reisen ein wohlhabender schwedischer Baron und seine Gattin aus dem kühlen Norden erstmals nach Paris, um sich – wie sie heimlich planen – durchaus nicht immer gemeinsam zu vergnügen!

Als Fremdenführer bieten sich ihnen die mittellosen Lebemänner Gardefeu und Bobinet an: Um an Geld und die hübsche Schwedin heranzukommen, erklärt Gardefeu kurzerhand seine Wohnung zu einer Filiale des «überbuchten» Grandhotels und einen Tag später verwandelt sich Freund Bobinet in einen «Admiral», um in den Räumlichkeiten einer verreisten Tante ein großes Fest zu geben – mit der verkleideten Dienerschaft als «Hautevollee».

Natürlich fliegt der Schwindel auf, doch schließlich verzichtet der schwedische Baron auf ein Duell mit seinen Gastgebern: Denn wie der Mexikaner seinen Maskenball, hat auch er das «Paris seiner Träume» finanziell mitinszeniert und sich wie alle Beteiligten beim Feiern zur Musik dieser berauschenden Offenbachiade prächtig amüsiert!

Elbland Philharmonie Sachsen
Musikalische Leitung: GMD Florian Merz (Bad Elster), Karl Bernewitz
Inszenierung und Choreografie: Christopher Tölle
Ausstattung: Stefan Wiel

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Musical

Im Weissen Rössl

Singspiel von Ralph Benatzky, Fassung «Bar jeder Vernunft»

«Die ganze Welt ist himmelblau» singt die Berliner Urlauberin Ottilie ihrem frisch verliebten Anwalt Otto ins Ohr. Leopold, der in seine Chefin Josepha Vogelhuber verliebte Zahlkellner des Nobelhotels am Wolfgangsee, mahnt dagegen seine Gäste «Wenn es hier mal richtig regnet, ja da regnet es sich ein». Ein Spreeathener Hemdhosenfabrikant erhält das eingeklagte Patent mit der rückwärtigen Knopfleiste gratis als Zugabe zum Anwaltsschwiegersohn und ein reiselustiger aber poetenarmer Gute-Laune-Professor sein herrliches Dampfrossfinale. Kein weißes natürlich – das gibt es für die drei Liebespaare im Rössl, die sich finden, streiten, versöhnen und singen: «Es muß was Wunderbares sein ...»!

Musikalische Leitung: Thomas Gläser / Hans Peter-Preu
Inszenierung: Manuel Schöbel
Ausstattung: Marlit Mosler

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Die Landesbühnen Sachsen GmbH ist mit ihren Musiktheater-, Schauspielensembles und ihrer Tanzcompagnie Deutschlands zweitgrößtes Reisetheater mit Stammhaus in Radebeul bei Dresden. Über 200 Mitarbeiter gestalten die über 600 Aufführungen pro Jahr in Sachsen, Mitteldeutschland sowie weiteren Ländern wie Dänemark, Österreich, Polen, England, Kuba, Kroatien und Amerika mit.

Die Landesbühnen Sachsen gibt es seit 1951, seit 1991 befinden sie sich in Trägerschaft des Freistaates Sachsen. Ein Großteil der Theaterarbeit findet außerhalb statt – in Gastspielorten, Schulen und auf Festivals. Das ist auch der kulturpolitische Auftrag der Landesbühnen Sachsen als mobiles Theater für Sachsen. Neben den vier Sparten Schauspiel, Musiktheater, Tanztheater und Figurentheater widmet sich das junge.studio explizit der theaterpädagogischen Arbeit außer Haus.

Von September bis Mai finden auch zahlreiche Vorführungen im Stammhaus Radebeul statt. Ab Mai bis September wird dann die Felsenbühne Rathen, Europas schönstes Naturtheater, bespielt.

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Landesbühnen Sachsen

Aufführungen / Oper Semperoper Dresden Dresden, Theaterplatz 2
Aufführungen / Theater Staatsschauspiel Dresden Dresden, Theaterstraße 2
Aufführungen / Theater Kleines Haus Dresden Dresden, Glacisstraße 28
Aufführungen / Kabarett Die Herkuleskeule Dresden Dresden, Schloßstraße 2
Aufführungen / Theater Dresdner FriedrichstaTT Palast Dresden, Wettiner Platz 10
Aufführungen / Theater Kleines Welt Theater im Sonnenhof Radebeul Radebeul, Altkötzschenbroda Nr. 26
Aufführungen / Theater Volksbühne Chemnitz Chemnitz, Käthe-Kollwitz-Str. 7
Aufführungen / Theater Societaetstheater Dresden Dresden, An der Dreikönigskirche 1a
Aufführungen / Theater Theaterkahn Dresdner Brettl Dresden, Terrassenufer an der Augustusbrücke
Aufführungen / Theater Projekttheater Dresden Dresden, Louisenstr. 47
Aufführungen / Aufführung Dresdner Comedy und Theaterclub
Di, 19.11.2019, 20:00 Uhr
Aufführungen / Tanz TENZA-Schmiede Dresden Dresden, Pfotenhauer Str. 59
Aufführungen / Theater die bühne Dresden, Teplitzer Straße 26
Aufführungen / Theater Dresdner Comedy & Theater Club Dresden, Hauptstr. 13
Aufführungen / Operette Staatsoperette Dresden Dresden, Kraftwerk Mitte 1
Aufführungen / Theater Boulevardtheater Dresden Dresden, Maternistr. 17
Aufführungen / Aufführung JugendKunstschule Dresden, Bautzner Str. 130
Aufführungen / Kabarett Chemnitzer Kabarett e.V. Chemnitz, An der Markthalle 1-3
Aufführungen / Tanz Dance Art Dresden Dresden, Enderstraße 59, Haus B, 2. OG
Aufführungen / Theater Theater Plauen-Zwickau Zwickau, Gewandhausstr. 7
Aufführungen / Theater Internationales Wandertheaterfestival Radebeul, Altkötzschenbroda
Aufführungen / Tanz Palucca Schule Dresden Dresden, Basteiplatz 4
Aufführungen / Theater Eclectic Theatre e.V. Dresden, Tieckstr. 11
Aufführungen / Kabarett Breschke & Schuch Dresden, Wettiner Platz 10
Aufführungen / Theater MusenKinder e.V. Dresden Dresden, Rudolf-Leonhard-Str. 24
Aufführungen / Kabarett Kabarett Sachsenmeyer Chemnitz Chemnitz, An der Markthalle 8
Aufführungen / Theater TheaterRuine St. Pauli e.V. Dresden, Königsbrücker Platz
Aufführungen / Theater Hoppes Hoftheater Dresden Dresden, Hauptstraße 35
Aufführungen / Theater Comödie Dresden Dresden, Freiberger Str. 39
Aufführungen / Konzert Kulturbahnhof Radeburg Radeburg, Bahnhofstr.5

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