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Landesbühnen Sachsen

Die Landesbühnen Sachsen GmbH ist mit ihren Musiktheater-, Schauspielensembles und ihrer Tanzcompagnie Deutschlands zweitgrößtes Reisetheater mit Stammhaus in Radebeul bei Dresden. Über 200 Mitarbeiter gestalten die über 600 Aufführungen pro Jahr in Sachsen, Mitteldeutschland sowie weiteren Ländern wie Dänemark, Österreich, Polen, England, Kuba, Kroatien und Amerika mit.

Die Landesbühnen Sachsen gibt es seit 1951, seit 1991 befinden sie sich in Trägerschaft des Freistaates Sachsen. Ein Großteil der Theaterarbeit findet außerhalb statt – in Gastspielorten, Schulen und auf Festivals. Das ist auch der kulturpolitische Auftrag der Landesbühnen Sachsen als mobiles Theater für Sachsen. Neben den vier Sparten Schauspiel, Musiktheater, Tanztheater und Figurentheater widmet sich das junge.studio explizit der theaterpädagogischen Arbeit außer Haus.

Von September bis Mai finden auch zahlreiche Vorführungen im Stammhaus Radebeul statt. Ab Mai bis September wird dann die Felsenbühne Rathen, Europas schönstes Naturtheater, bespielt.

Kontakt

Landesbühnen Sachsen
Kasse
Meißner Straße 152
D-01445 Radebeul

Telefon: +49 (0)351-8954214
Fax: +49 (0)351 8954213
E-Mail: kasse@landesbuehnen-sachsen.de

Bewertungschronik

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Landesbühnen Sachsen

Tanz

Tapetenwechsel

Tänzerinnen und Tänzer stellen sich als Choreografen vor

Premiere: 11. Januar 2020

Die jungen Tänzer*innen der Tanzcompany der Landesbühnen Sachsen, die aus Großbritannien, Portugal, Tschechien, Italien und China kommen, mussten um hier in Sachsen arbeiten zu können, ihr bisheriges Leben mehrfach "umkrempeln": Für die Ausbildung haben sie ihre familiäre Umgebung verlassen, haben sich nach nur wenigen Jahren von den neu gewonnenen Studienfreunden verabschiedet, um endlich – in verschiedene Ländern verstreut – ihr Arbeitsleben beginnen zu können. Dass sie gelernt haben, die Sprache ihrer Körper, die ganz ohne Worte auskommt, zu nutzen, hilft ihnen dabei offen zu bleiben für das Fremde und mit Lust und Neugier in die jeweils neue Welt einzutreten.

In einem vielfarbigen Theaterabend zum großen Thema Integration gewähren uns die Tänzer*innen in eigenen Choreografien Einblicke in ihr bisheriges Leben: Welchen biografischen Einschnitt, welche räumliche Veränderung haben sie bisher als besonders einschneidend empfunden? Wie freudvoll oder schmerzhaft ist für sie dieser Tapetenwechsel gewesen? Wie geht es ihnen hier in der Fremde mit einer Kultur, die sich von der heimatlichen mehr oder weniger deutlich unterscheidet?

Oder ist die Sprache des Tanzes so grenzüberschreitend, dass sich jeder Tänzer in den internationalen Ensembles dieser Welt sofort zu Hause fühlt?

Die Tanz-Abende, an denen sich junge Tänzer*innen als Choreograf*innen vorstellen, haben an den Landesbühnen Sachsen bereits Tradition und werden mit TAPETENWECHSEL eine reizvolle Neuauflage erfahren.

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Theater

Minna von Barnhelm

Komödie von Gotthold Ephraim Lessing

Premiere: 18. Januar 2020

Major von Tellheim, nach dem Siebenjährigen Krieg unehrenhaft aus der Preußischen Armee entlassen, befindet sich in Geldnot, weil er im besetzten Sachsen anstatt hohe Kriegsabgaben zu fordern, sie aus Mitleid mit der Bevölkerung zum Teil aus eigenem Vermögen vorgestreckt hatte. Dafür erhielt er Wechsel, die im Berlin Friedrichs II. konfisziert wurden. Tellheim wirft man Bestechlichkeit vor. In seiner Ehre durch die ungerechtfertigten Vorwürfe verletzt und finanziell ruiniert – sieht er sich nicht mehr in der Lage, seine Verlobte Minna von Barnhelm zu heiraten. Doch seine Braut lässt nichts unversucht, um ihn zurück zu gewinnen. „Minna von Barnhelm“ (1767), eine der bedeutendsten Komödien der Theatergeschichte, ist noch heute eines der meistgespielten Stücke in Deutschland.

„Minna von Barnhelm“ (1767), eine der bedeutendsten Komödien der Theatergeschichte, ist noch heute eines der meistgespielten Stücke in Deutschland.

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Theater

Diplomatie

von Cyril Gely

Premiere: 26. Januar 2020

«Paris darf nicht oder nur als Trümmerfeld in die Hand des Feindes fallen» lautet Hitlers Befehl im August 1944 an den deutschen Stadtkommandanten von Paris, General Dietrich von Choltitz .

Alles ist für die Zerstörung der französischen Hauptstadt vorbereitet, als der schwedische Generalkonsul Raoul Nordling durch eine Geheimtür in von Choltitz‘ Suite im Hotel Meurice eindringt. Es entspinnt sich ein faszinierendes und atemberaubendes Duell zwischen dem schwedischen Diplomaten und dem deutschen Militär. Das Schicksal von Millionen Menschen und eine der schönsten Städte der Welt stehen auf dem Spiel. Mit allen Mitteln der Diplomatie versucht Nordling, den General vom Plan der sinnlosen und katastrophalen Vernichtung abzubringen.

Aus der historischen Tatsache , dass von Choltitz einen direkten Befehl Hitlers missachtete, entwickelt der Dramatiker und Romanautor Cyril Gély einen fiktiven Dialog über die Widersprüche zwischen den gnadenlosen Gesetzen des Krieges und persönlichem Gewissen und zeigt, wie entscheidend die gesellschaftliche Verantwortung jedes einzelnen für den Verlauf von Geschichte ist.

Inszenierung: Tine Josch
Ausstattung: Irina Steiner
Dramaturgie: Johanna Jäger

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Oper

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny

Oper von Kurt Weill

Text von Bertolt Brecht

Mit diesem fulminanten Gegenentwurf zur traditionellen Oper gelang Brecht und Weill 1930 ein nachhaltig wirkungsmächtiges Werk. Sorgte es bei seiner Uraufführung 1930 in Leipzig noch für einen der geräuschvollsten Theaterskandale Deutschlands, avancierte es schon 1931 in Berlin mit 50 Aufführungen zur erfolgreichsten Produktion der Weimarer Republik.

Die aktionsreiche Geschichte um die Gründung und den Untergang der Stadt Mahagonny hat die Spannung eines klassischen Westerns. Herrschen hier zunächst paradiesische Zustände, wandelt sich die Stadt angesichts der Bedrohung durch einen Taifun zu einer Metropole enthemmter Genusssucht und Gesetzlosigkeit. Die urbane Vision Mahagonny wird zum Zerrspiegel, vor dem sich die bis heute drängenden Fragen nach der Gestalt eines funktionierenden Gemeinwesens lustvoll verhandeln lassen.

Weills grandiose Musik zitiert ironisch Klassisches wie Bach'sche Fugen oder Weber's „Freischütz“ und Traditionelles wie Linckes „Schenk mir doch ein kleines Stückchen Liebe“, Shanty, Blues, Tarantella und Bayrische Schrammelmusik. Stellvertretend für die Lieder mit „Hit“-Status sei der „Alabama-Song“ genannt.

Erstmals an einem DDR-Theater kam die Oper 1962 an den Landesbühnen Sachsen zur Aufführung und wurde 1995 zum 50jährigen Bestehen des Theaters von Joachim Herz erneut inszeniert. In dieser Spielzeit wird das Werk anlässlich des 70. Todestages von Kurt Weill zum dritten Mal auf den Spielplan der Landesbühnen kommen.

Musikalische Leitung: Hans-Peter Preu
Inszenierung: Manuel Schöbel

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Theater

Wer seid ihr

Schauspiel von Oliver Bukowski

Uraufführung

Eine Dorfkneipe in Sachsen. Hierher, in ihr Elternhaus, wird Lisa unfreiwillig zurückgebracht, nachdem sie auf der Straße zusammengebrochen war. An der Ampel, vor den Spoilern der Kraftfahrzeuge, hatte sie keulen- und bänderschwingend linke Brandreden gehalten. Ihre Eltern und Onkel Ralf, der Lisa mit aufgezogen hat, sind stolz auf die aktive Bloggerin, verleiht sie doch auch ihrer Ost-Herkunft eine Stimme, obwohl sie erst ein Jahr nach dem Mauerfall geboren wurde. Aber damit hören die Gemeinsamkeiten auch schon auf, und Lisa fragt sich: Wer seid ihr?, als sie erfährt, dass die Familie, die '89 für ihre Gesinnung auf die Straße gegangen war, für «eben diese Gesinnung» auch jetzt wieder auf der Straße unterwegs ist ...

Oliver Bukowski, 1961 in Cottbus geboren, studierte Philosophie und Sozialwissenschaften und ernährte nebenbei Frau und Kind mit der Arbeit als Profi-DJ. 1989 begann er, Theaterstücke zu schreiben, anfangs spaßeshalber, neben seinem Doktorat. Sein erstes Stück DIE HALBWERTZEIT DER KANARIENVÖGEL wurde erfolgreich im Juni 1991 an den Uckermärkischen Bühnen Schwedt uraufgeführt. Seitdem und nach dem Abbruch seines Forschungsstipendiums an der Humboldt-Universität, lebt er als freier Autor in Berlin. Für sein reiches Schaffen als Dramatiker und Hörspielautor wurde Oliver Bukowski mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem «Gerhart Hauptmann Preis», dem «Mülheimer Dramatikerpreis» 1999 und dem «Lessing-Förderpreis des Freistaates Sachsen» 2001. Bukowskis Stärke ist, Geschichten von «kleinen Menschen» zu erzählen, komisch und tragisch zugleich in ihrem Bemühen, mit sich, der Vergangenheit und den Wünschen und Hoffnungen an die Zukunft klarzukommen. Für die Landesbühnen Sachsen schreibt Oliver Bukowskis nun ein Stück, das heutige Themen aufnimmt und in der Region Sachsen spielt.

Inszenierung: Tom Quaas
Ausstattung: Tom Böhm

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Musical

Das Licht auf der Piazza

Buch: Craig Lucas, Musik und Gesangstexte: Adam Guettel, Deutsche Fassung: Roman Hinze, Produziert mit freundlicher Genehmigung der Turner Entertainment Company, Inhaber des Originalfilms «Light in the Piazza» nach dem Roman von Elizabeth Spencer – DSE –

Jede Mutter kennt sie: Die Sorge um ihr Kind, wenn es erwachsen zu werden beginnt und die erste Liebe seines Lebens womöglich sofort heiraten will. Und wie alle Mütter dieser Welt möchte auch die Amerikanerin Margaret Johnson ihre Tochter Clara vor Unglück bewahren und zugleich glücklich wissen. Allerdings handelt es sich bei Clara um einen Sonderfall.

Wegen eines Unfalls geistig zurückgeblieben, scheint Clara mit ihren 26 Jahren noch ein Kind zu sein und entsprechend fürsorglich ist Margaret um ihre Tochter bemüht.

Gemeinsam mit Clara auf Reisen in Italien, verliebt sich nun plötzlich ein junger Florentiner namens Fabrizio in ihre hübsche Tochter und diese sich in ihn. Vergeblich versucht Margaret, Fabrizios Familie das Problem ihres Kindes zu erklären und das Paar zu trennen, bis sie schließlich erkennt: Die Liebe, die ihre Tochter aufblühen lässt und in eine Frau verwandelt, ist wichtiger für Clara, als ihr mütterlicher Behütungsanspruch. Im Vertrauen auf Fabrizio gibt Margaret ihr Kind endlich frei ...

Das psychologisch feinfühlige Musical, produziert 2003 in Seattle, 2005 erfolgreich am Broadway aufgeführt und ausgezeichnet mit sechs Tony Awards u. a. für die beste Originalmusik (Musik und Gesangstexte), basiert auf der Erzählung von Elizabeth Spencer THE LIGHT IN THE PIAZZA aus dem Jahr 1960 und dem gleichnamigen US-amerikanischen Film von 1962. An den Landesbühnen Sachsen wird das Werk 2018 seine deutschsprachige Erstaufführung erleben.

Die originale Broadway Produktion wurde 2005 im Lincoln Center Theater, New York City, aufgeführt.

Die Uraufführung “The Light in the Piazza” fand am 14. Juni 2003 in Seattle, Washington (USA), unter der künstlerischen Leitung von Bartlett Sher statt. Sie war eine Produktion des Intiman Theater unter Laura Penn als Intendantin und Verwaltungsdirektorin

Aufführungen in Chicago, Illinois (USA) fanden am dortigen Goodmann Theater unter der künstlerischen Leitung von Robert Falls ab 20. Januar 2004 statt. Verwaltungsdirektor war Roche Schuler.

Musikalische Leitung: Hans-Peter Preu
Inszenierung, Ausstattung, Licht: Sebastian Ritschel
Choreografie: Simon Eichenberger
Mitarbeit Ausstattung: Barbara Blaschke

Die Stückentwicklung wurde mit Unterstützung des Sundance Institute Theater Laboratory ermöglicht.

Die Aufführung erfolgt durch besondere Vereinbarung mit R&H Theatricals Europe GmbH

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Tanz

Romeo und Julia

Tanztheater von Carlos Matos und Wencke Kriemer de Matos nach der Tragödie von William Shakespeare

Musik von Sergej Prokofjew

Zu der großartigen, leidenschaftlichen Musik Sergej Prokofjews erzählen Carlos Matos und Wencke Kriemer de Matos die bekannte Geschichte Romeos und Julias, des berühmtesten Liebespaares der Weltliteratur, mit den Mitteln des Tanzes neu.

Während eines Maskenballs verlieben sich Romeo und Julia unsterblich ineinander. Bestürzt müssen sie erfahren, ihr Herz an den Feind verloren zu haben. Denn Romeo, ein Montague, und Julia, eine Capulet, gehören zwei Familien in Verona an, zwischen denen es immer wieder zu blutigen Machtkämpfen kommt. Beide beschließen, ihre Liebesbeziehung geheim zu halten. Ohne das Wissen ihrer Eltern lassen sie sich von Pater Lorenzo trauen. Als Romeo in einem Kampf Tybalt, den Cousin Julias, tötet, muss er fliehen. Um der Heirat mit einem anderen Mann zu entgehen, täuscht Julia mit Hilfe des Paters ihren Tod vor. Nichtsahnend am «Grab» Julias stehend, getragen von dem Wunsch, mit ihr vereint zu sein, bringt sich Romeo um. Als Julia aus ihrem todesähnlichen Schlaf erwacht und sieht, was geschehen ist, nimmt sie sich mit Romeos Dolch das Leben.

Eine große Liebe scheitert an gesellschaftlichen Umständen. Das ist tragisch, denn ob das Schicksal Einzelner gesellschaftlich etwas bewegen kann, steht heute mehr denn je in Frage.

Choreografie: Carlos Matos und Wencke Kriemer de Matos
Ausstattung: Stefan Wiel

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Oper

Katja Kabanowa

Oper von Leoš Janáček nach dem Schauspiel

«DAS GEWITTER» von Alexander N. Ostrowski

Neben seiner Affinität zu russischer Literatur war es vor allem ein persönlicher Bezug, der Leoš Janáček für KATJA KABANOWA, uraufgeführt 1921, zu dem Drama DAS GEWITTER aus dem Jahre 1860 hatte greifen lassen: Denn wie seine platonische Geliebte Kamila Stösslová, die als Muse sein gesamtes Spätwerk inspirierte, ist auch Ostrowskis Katja Kabanowa eine verheiratete Frau und gefangen im Korsett gesellschaftlicher Zwänge. Die Opernhandlung führt in die russische Provinz, an die Wolga.

Katja hat vor allem unter dem strengen Regime ihrer Schwiegermutter zu leiden, einem verkleinerten Abbild absolutistischer Zarenmacht, wie Janáčeks Übersetzer Max Brod formuliert, der an der Oper vor allem die «Wucht dieses aus einem Zug hingegossenen Musiksturms» bewundert: Das ganze Werk «hat diesen fortreißenden, unaufhaltsam seinem Ziel zuströmenden Wolga-Charakter», der die Geschichte tragisch enden lässt.

Janáčeks Katja, anrührend in ihrer Sehnsucht nach Freiheit und tief in ihren Empfindungen, gibt sich während einer Reise ihres Gatten heimlich dem Mann hin, den sie wirklich liebt. Ihre Gefühle entladen sich schließlich bei einem Gewitter, das sich über allen aufgestaut hat: Katja gesteht ihren Ehebruch öffentlich! Doch anders als ihre Freundin Barbara, die mit ihrem Geliebten aus der kleinbürgerlichen Misere Richtung Großstadt flieht, zieht es Katja – von allen verlassen – Richtung Wolga.

Elbland Philharmonie Sachsen
Musikalische Leitung: Ekkehard Klemm
Inszenierung und Licht: Sebastian Ritschel
Ausstattung: Stefan Wiel

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Operette

Eine Nacht in Venedig

Operette von Johann Strauß

Die Ankunft der Herzogs von Urbino beim alljährlichen Karneval sorgt in Venedig für Aufregung, denn dieser große Herr ist als ein ebenso großer Verführer bekannt. Besonders Senator Delaqua muss um die Ehre seiner Frau Barbara fürchten, auf die der Herzog ein Auge geworfen hat. Sicherheitshalber plant der Senator deshalb, Barbara aus der Stadt bringen zu lassen, doch Barbara hat für den Karneval ihren eigenen Plan: Um sich heimlich mit ihrem Liebhaber treffen zu können, tauscht sie mit Ihrer Vertrauten Annina den Domino und so folgt dem Lockruf «Komm in die Gondel» eine falsche Barbara, was bald zu erheblichen emotionalen Verwirrungen führt, die typisch sind für diese turbulente venezianische Nacht.

Ein großes Verkleidungs- und Verwechslungsspektakel mit den bekannten und beliebten Melodien des Walzerkönigs Johann Strauß!

Musikalische Leitung: GMD Florian Merz / Hans-Peter Preu
Inszenierung: Wolfgang Dosch
Ausstattung: Stefan Wiel
Mimografie: Ralf Herzog

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Tanz

Picasso

Tanztheater von Carlos Matos

Der Spanier Pablo Picasso (1881-1973), eigentlich: Pablo Diego José Francisco de Paula Juan Nepomuceno María de los Remedios Cipriano de la Santísima Trinidad Ruiz y Picasso, Maler, Grafiker und Bildhauer, gilt als eine der bedeutendsten und produktivsten Künstlerpersönlichkeiten des vergangenen Jahrhunderts.

Zu den bekanntesten seiner ca. 50.000 Werke zählen als Schlüsselbild der klassischen Moderne "Les Demoiselles d' Avignon" von 1907 oder das Gemälde "Guernica" von 1937, eine künstlerische Umsetzung der Schrecken des Spanischen Bürgerkriegs.

Picasso hatte die Fähigkeit durch Reduktion auf die Essenz das Wesen der Dinge mit nur wenigen Strichen erfassen zu können.

Dies ist es, was den Choreografen Carlos Matos an diesem außergewöhnlichen Künstler interessiert. Und – selbstverständlich! – die Faszination, die er auf Frauen ausgeübt hat.

Auf welche Weise haben Frauen als Geliebte und Musen das Leben und Schaffen des Künstlers beeinflusst, bzw. wie haben sie sich als Künstlerkolleginnen – Tänzerin, Fotografin oder Malerin – an seiner Seite gefühlt?

Der "Macho" Picasso liebte den Wechsel – vielleicht auch, weil er sich den Frauen gegenüber nicht wie ein Kavalier des 20. Jahrhunderts, sondern eher wie ein Spanier des 19. Jahrhunderts verhielt, was zu Spannungen und leidvollen Trennungen führte. Denn vor allem liebte Picasso seine Kunst und – sich selbst.

Choreografie: Carlos Matos

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Theater

Die acht Frauen

Kriminalkomödie von Robert Thomas

In einer verschneiten, abgelegenen Villa hat sich eine große Familie zum gemeinsamen Weihnachtsfest versammelt. Als der Vater am Morgen nicht zum festlichen Familienfrühstück erscheint und die jüngste Tochter ihn holen will, entdeckt sie ihn ermordet im Bett. Der Versuch, die Polizei zu rufen, scheitert und auch das Auto springt nicht an. Aufgrund des vielen Schnees ist der Kontakt zur Außenwelt abgerissen und die Anwesenden, ausschließlich Frauen, sehen sich gezwungen, selbst nach dem Mörder zu suchen. Schnell wird klar, dass nur eine von ihnen den Mord begangen haben kann. Sie beginnen, sich gegenseitig zu verhören und es stellt sich heraus, dass alle ein Mordmotiv und auch die Gelegenheit zur Tat hatten. Kein Mann betritt die Bühne an diesem Abend, und doch sind die Männer allgegenwärtig in den Gesprächen der acht Frauen.

Jede von ihnen versucht durch Lügen und Schweigen vergeblich ihr jeweiliges Geheimnis zu bewahren, darunter lesbische Neigungen, Schwangerschaft, unerwiderte Liebe, außereheliche Affären und selbst einen Giftmord. Am Schluss überrascht der Autor in dieser spannend-amüsanten Mixtur aus Kriminalstück, Komödie und Psychodrama das Publikum mit einer überraschenden Pointe.

Die Verfilmung des Stückes aus dem Jahr 2001 durch Francois Ozon, einer der führenden Regisseure des Französischen Kinos, mit einer Traumbesetzung bescherte dem Stoff einen Welterfolg und zahlreiche internationale Preise.

Inszenierung: Peter Kube
Ausstattung: Barbara Blaschke

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Theater

Draußen vor der Tür

Schauspiel von Wolfgang Borchert

Der junge Unteroffizier Beckmann kehrt drei Jahre nach der Schlacht um Stalingrad zurück nach Deutschland. Hinkend, weil ihm die Kniescheibe weggeschossen wurde, gehüllt in einen Heeresmantel und auf der Nase immer noch die Brille, die er unter der Gasmaske trug, hat er doch überlebt und hofft, dem Schrecken entkommen zu sein. Aber der Albtraum geht weiter.

Traumatisiert vom Krieg und an der eigenen Schuld leidend, sucht er in seiner Heimatstadt nach Menschlichkeit und Geborgenheit. Seine Frau lebt jedoch inzwischen mit einem anderen Mann und seine Eltern haben sich als einst überzeugte Nationalsozialisten das Leben genommen. Die Daheimgebliebenen begegnen ihm mit Desinteresse und Ablehnung und die Türen schlagen vor ihm zu. Wie im Fieber wandert er verloren durch das zerstörte Hamburg und findet sich nicht mehr zurecht zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Traum und Realität, Leben und Tod.

Selbst die Elbe, in der er sich zu ertränken versucht, will ihn nicht haben und spuckt ihn wieder aus. Vom Krieg möchte keiner mehr etwas hören, die Geschichte soll weitergehen, als wäre nie etwas gewesen. Für Beckmann gibt es keinen Platz.

Wolfgang Borchert kehrte mit 26 verwundet und schwer gezeichnet nach vier Kriegsjahren zurück nach Deutschland und schrieb DRAUSSEN VOR DER TÜR innerhalb weniger Tage unter dem Eindruck seiner Erfahrungen. Er gab mit seinem Stück einer von Verzweiflung gelähmten und verstummten Generation eine Stimme.

Die Eindringlichkeit seiner Schilderung und die Fragen, die Borchert seine Hauptfigur stellen lässt, verleihen dem Text – angesichts weltweiter kriegerischer Auseinandersetzungen – eine bestürzende Aktualität.

Inszenierung: Peter Kube
Ausstattung: Tom Böhm
Regiemitarbeit: Ute Raab

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Theater

Die Mitte der Welt

Schauspiel nach dem gleichnamigen Roman von Andreas Steinhöfel

Glass war siebzehn Jahre alt und im neunten Monat schwanger, als sie das Schiff bestieg, das im Hafen von Boston zum Auslaufen nach Europa bereitlag. Schneidende Kälte empfing sie, als sie acht Tage später, mittags, die alte Welt betrat. Nachts hatte sie ihr Ziel fast erreicht: Visible, das Haus ihrer Schwester, außerhalb der Stadt am Waldrand, auf dieser Seite des Flusses gelegen. Mitten im Wald bekam sie Wehen, und ein Mädchen und ein Junge verließen ihren Körper und fielen auf den verkrusteten Schnee ...

Siebzehn Jahre später sucht Phil, der Junge, zwischen Familiengeheimnissen und dem eigenen Erwachsenwerden seinen Platz in der Welt. Denn ein normales Leben, was auch immer das sein mag, hat Phil nie kennengelernt. So ungewöhnlich seine Geburt war, so ungewöhnlich ist auch das verfallene Haus, in dem er lebt und sind die Menschen, die dort ein- und ausgehen: seine chaotische Mutter, die einen merkwürdigen Zauber auf Menschen ausüben kann, Gable, der Seefahrer, seine eigenwillige Zwillingsschwester Dianne, die rothaarige Juristin Tereza und deren Freundin Pascal. Die Leute auf der anderen Seite des Flusses beobachten Phil und seine Familie mit Argwohn, aber auch mit Neid. Und schließlich ist da noch Nicolas, der Unerreichbare, in den Phil sich unsterblich verliebt. Doch dann entscheidet sich Phil, den umgekehrten Weg seiner Mutter zu gehen. Er bricht auf nach Amerika.

Andreas Steinhöfel erzählt von der großen Liebe. Mit dem ihm eigenen magischen Realismus hat er ein heutiges Märchen über die Suche nach Orientierung in einer Welt ohne Wegmarken geschaffen. Ein Stück pralles Leben, heiter und sentimental, voller Hoffnung, Zauber und Zuversicht – für Jugendliche und Erwachsene.

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Musical

Hair

The American Tribal Love Rock-Musical

Buch und Liedtexte von Gerome Ragni und James Rado, Musik von Galt MacDermot, Die Originalproduktion fand in New York unter der Leitung von Michael Butler statt.

Junge Leute um die Hippie-Truppe von George Berger suchen ein neues Lebensgefühl: eine Gesellschaft jenseits von Krieg, Rassentrennung und Autorität. Sie hoffen auf ein Zeitalter im Zeichen des Wassermanns, das geprägt ist durch Liebe, Gewaltlosigkeit und Frieden. Der bürgerliche Claude kommt neu dazu und fühlt sich sofort von dem charismatischen Berger und seinen Freunden angezogen. Doch er hat gerade seinen Einberufungsbefehl nach Vietnam erhalten. Soll er pflichtbewusst in einen unsinnigen Krieg ziehen? Oder soll er seinen Dienst verweigern, und somit eine Gefängnisstrafe und gesellschaftliche Ächtung in Kauf nehmen?

Vor dem Hintergrund des Vietnamkrieges, des Protestes gegen autoritäre Gesellschaftsstrukturen und des Aufkommens der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung schrieben die Schauspieler Gerome Ragni und James Rado, die sich als Schauspieler am Broadway kennengelernt hatten, HAIR als lyrischen Theater-Text. Galt MacDermot, ein ehemaliger Organist und Kirchenmusiker, komponierte die eingängige, bisweilen an gregorianische Gesänge erinnernde Musik. Der Regisseur der Uraufführung, Bertand Castelli, wurde als Anführer von Friedensmärchen mehrere Male verhaftet. Michael Butler, der sogenannte «Hippie-Millionär», brachte 1968 das Musical an den Broadway, wo es über 1800 Aufführungen erlebte. 1979 wurde es von Miloš Forman verfilmt. Das Musical ist nicht nur eine brillante Show aus Tanz und Musik, auch die Songs von «Aquarius» und «Hair» bis «Hare Krishna» und «Let the Sunshine in» gehen bis heute unter die Haut und vermitteln eine Vision, die jetzt ebenso aktuell ist wie zur Zeit der Entstehung: die einer besseren Welt.

Inszenierung: Peter Dehler
Ausstattung: Stefan Wiel

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Theater

Salzwasser

Ein irischer Abend
von Connor McPherson

Der 17jährige Joe – noch voll in der Pubertät, sein Bruder Frank, der im Imbiss des Vaters arbeitet und Ray (Unidozent und Lover ihrer Schwester) erzählen Storys aus dem Leben in einer irischen Kleinstadt –wahr oder erfunden, wer weiß das schon? – auf jeden Fall scharf gewürzt mit bissigem englischen Humor. Die verrückten Berichte der drei jungen Männer münden in eine Woche, in der Außergewöhnliches passiert: Frank nimmt es mit den fiesen Gläubigern seines Vaters auf, Ray will den berühmten Philosophen Königsberg argumentativ aufs Kreuz legen und Joe - wird erwachsen.

Am Kneipentresen verwandelt sich der Alltag in ein spannendes Abenteuer und die drei sympathischen Durchschnittstypen werden zu Helden. Auch wenn sie genug Probleme am Hals haben: Reden verhilft dem Boden der Tatsachen zu Glamour und macht das Leben zum Fest …

Conor McPherson wurde 1971 in Dublin geboren und studierte dort Philosophie am University College. Bereits während des Studiums begann er Theaterstücke zu schreiben und Regie zu führen. Für SALZWASSER erhielt der irische Autor und Regisseur den Guinness/National Theatre Ingenuity Award. Seine Verfilmung des Stückes wurde bei den Berliner Festspielen 2000 mit dem CICAE Award für den besten Film ausgezeichnet.

Inszenierung: Moritz Gabriel
Ausstattung: Irina Steiner

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1 Musical

Sunday in the Park with George

Musical von Stephen Sondheim

Pünktlich zum 90. Geburtstag des weltbekannten Musicalkomponisten Stephen Sondheim, Jahrgang 1930, inszenieren wir eines seiner populärsten Werke in einer eigens für die Landesbühnen Sachsen erstellten Neuübersetzung.

Das Musical, das den bildenden Künstler ins Zentrum der Betrachtung stellt – als einsamen Schöpfer auf der einen und als surrendes Rädchen im überdrehten Kunstbetrieb auf der anderen Seite –, überspannt 100 Jahre Kulturgeschichte:

Im 1. Akt begegnen wir 1884 in Paris dem neoimpressionistischen Maler Georges Seurat, der mit lebenden Modellen sein berühmtes Gemälde "Ein Sommernachmittag auf der Insel Grande Jatte" komponiert. Doch so harmonisch, wie dem Betrachter das Bild erscheint, gestaltet sich dessen Entstehungsprozess für den Künstler nicht: Dot, Seurats Geliebte, die von ihm ein Kind erwartet, verlässt ihn und geht mit ihrem neuen Freund nach Amerika.

Im 2. Akt findet die Handlung 1984 in den USA ihre Fortsetzung: Der Multimedia-Künstler George – der Urenkel Seurats – hat zum 100jährigen Jubiläum des Park-Bildes eine Installation geschaffen, mit der er nach Paris geladen wird. Aus der Rückbesinnung auf seine künstlerischen Wurzeln zieht er Inspiration und neue kreative Impulse.

Musikalisch ließ sich Sondheim von den französischen Impressionisten ebenso inspirieren wie von den Serialisten Philip Glass und Steve Reich. Seine farbig-filigrane und hoch-emotionale Partitur zum Kunstexkurs ist dennoch ein echter Sondheim, der vor allem an Humor nicht spart.

Zitat:
»Das Werk erhielt die meisten Auszeichnungen, die je einem Musical verliehen wurden.« Musik und Bühne

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Theater

Theatersport

Improvisationsspielshow aus Kanada

Theatersport ist wirklich Kunst-Sport und natürlich auch Sport-Kunst! Ein Wettkampf, bei dem im Gegensatz zum Theaterstück das Ende offen, der Weg zum Ziel nicht in einer Partitur oder einem Textbuch aufgeschrieben und die Besetzung nicht charakterlich fixiert ist. Zwei Mannschaften von Schauspielern treten miteinander und gegeneinander an und wetteifern zur großen Freude des Publikums den strengen Regeln folgenden Improvisationsaufgaben. Deren Inhalte, Spielweise, Spielorte, Spielstile und Zusatzaufgaben werden direkt und unmittelbar vom Publikum bestimmt, der Schiedsrichter-Spielleiter muss sich dabei genauso der gnadenlosen Kritik aber auch der Bewunderung der Gäste stellen wie die beiden Mannschaften, die nicht einmal den Doppelpass oder die Raumdeckung üben können, da sie erst vor Ort erfahren, wer mit wem und gegen wen in den Ring steigt. Der Ausgang des Matches ist offen – mit einer Ausnahme: Es siegt immer der Spaß und der ist gewaltig.

«Kultureller Hochgenuß» SÄCHSISCHE ZEITUNG

Leitung: Johannes Krobbach
Musik: Robert Jentzsch
Moderatoren: Moritz Gabriel, Tom Hantschel, Johannes Krobbach und Holger Uwe Thews

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Oper

Fidelio

Oper von Ludwig van Beethoven

«Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.» Ungeachtet dieser Forderung in Artikel 1 der UN-Menschenrechtscharta von 1948, die den Ruf nach Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit aus Zeiten der Französischen Revolution zitiert, werden auch heutzutage in den erstarkenden Diktaturen dieser Welt unbequeme Kritiker ausgeschaltet und ohne rechtsstaatliche Verfahren in Gefängnissen weggesperrt.

Beethoven, der sich den Idealen der Französischen Revolution auch in postrevolutionären Zeiten verpflichtet fühlte, schrieb mit FIDELIO eine politische Oper, in der der Bastillesturm musikalisch nachhallt: Obwohl die Oper – den restaurativen Verhältnissen der damaligen Zeit entsprechend – in ein Gefängnis führt, siegt Gerechtigkeit über Tyrannenwillkür.

Verkleidet als Mann sucht Leonore, die sich Fidelio nennt, in dem Kerker des Gefängnisdespoten Don Pizarro nach Florestan, ihrem wahrheitsliebenden und mutigen Gatten, der seit zwei Jahren spurlos verschwunden ist. In letzter Minute kann sie durch beherztes Eingreifen den Mord Pizarros an einem streng abgeschirmten Staatsgefangenen verhindern, in dem sie schließlich ihren Florestan erkennt.

Die Oper, die wie ein Singspiel beginnt und als große Oper vom Kerkerdunkel ans Licht führt, mündet im Zusammenhang mit einer Generalamnestie aller Gefangenen – ähnlich wie später die IX. Sinfonie mit ihrem Vokalfinale – in ein Oratorium: Ein «Hohelied der Freiheit».

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Operette

Pariser Leben

Operette von Jacques Offenbach

Den 200. Geburtstag Jacques Offenbachs feiern wir 2019 mit PARISER LEBEN. Die Operette zählt neben ORPHEUS IN DER UNTERWELT und der SCHÖNEN HELENA zu den erfolgreichsten Werken des Komponisten, der hier mit seinen Librettisten Henri Meilhac und Ludovic Halévy einen spöttischen Blick wirft auf das Klischee, das die Touristen aller Welt von Paris haben als einer Metropole des Champagner-Rausches und der lockeren Sitten.

Anders als ein reicher Mexikaner, der sein Geld jedes Jahr in der Stadt an der Seine verjubelt, reisen ein wohlhabender schwedischer Baron und seine Gattin aus dem kühlen Norden erstmals nach Paris, um sich – wie sie heimlich planen – durchaus nicht immer gemeinsam zu vergnügen!

Als Fremdenführer bieten sich ihnen die mittellosen Lebemänner Gardefeu und Bobinet an: Um an Geld und die hübsche Schwedin heranzukommen, erklärt Gardefeu kurzerhand seine Wohnung zu einer Filiale des «überbuchten» Grandhotels und einen Tag später verwandelt sich Freund Bobinet in einen «Admiral», um in den Räumlichkeiten einer verreisten Tante ein großes Fest zu geben – mit der verkleideten Dienerschaft als «Hautevollee».

Natürlich fliegt der Schwindel auf, doch schließlich verzichtet der schwedische Baron auf ein Duell mit seinen Gastgebern: Denn wie der Mexikaner seinen Maskenball, hat auch er das «Paris seiner Träume» finanziell mitinszeniert und sich wie alle Beteiligten beim Feiern zur Musik dieser berauschenden Offenbachiade prächtig amüsiert!

Elbland Philharmonie Sachsen
Musikalische Leitung: GMD Florian Merz (Bad Elster), Karl Bernewitz
Inszenierung und Choreografie: Christopher Tölle
Ausstattung: Stefan Wiel

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Musical

Im Weissen Rössl

Singspiel von Ralph Benatzky, Fassung «Bar jeder Vernunft»

«Die ganze Welt ist himmelblau» singt die Berliner Urlauberin Ottilie ihrem frisch verliebten Anwalt Otto ins Ohr. Leopold, der in seine Chefin Josepha Vogelhuber verliebte Zahlkellner des Nobelhotels am Wolfgangsee, mahnt dagegen seine Gäste «Wenn es hier mal richtig regnet, ja da regnet es sich ein». Ein Spreeathener Hemdhosenfabrikant erhält das eingeklagte Patent mit der rückwärtigen Knopfleiste gratis als Zugabe zum Anwaltsschwiegersohn und ein reiselustiger aber poetenarmer Gute-Laune-Professor sein herrliches Dampfrossfinale. Kein weißes natürlich – das gibt es für die drei Liebespaare im Rössl, die sich finden, streiten, versöhnen und singen: «Es muß was Wunderbares sein ...»!

Musikalische Leitung: Thomas Gläser / Hans Peter-Preu
Inszenierung: Manuel Schöbel
Ausstattung: Marlit Mosler

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Im Weissen Rössl

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Landesbühnen Sachsen

Kasse

Die Landesbühnen Sachsen GmbH ist mit ihren Musiktheater-, Schauspielensembles und ihrer Tanzcompagnie Deutschlands zweitgrößtes Reisetheater mit Stammhaus in Radebeul bei Dresden. Über 200 Mitarbeiter gestalten die über 600 Aufführungen pro Jahr in Sachsen, Mitteldeutschland sowie weiteren Ländern wie Dänemark, Österreich, Polen, England, Kuba, Kroatien und Amerika mit.

Die Landesbühnen Sachsen gibt es seit 1951, seit 1991 befinden sie sich in Trägerschaft des Freistaates Sachsen. Ein Großteil der Theaterarbeit findet außerhalb statt – in Gastspielorten, Schulen und auf Festivals. Das ist auch der kulturpolitische Auftrag der Landesbühnen Sachsen als mobiles Theater für Sachsen. Neben den vier Sparten Schauspiel, Musiktheater, Tanztheater und Figurentheater widmet sich das junge.studio explizit der theaterpädagogischen Arbeit außer Haus.

Von September bis Mai finden auch zahlreiche Vorführungen im Stammhaus Radebeul statt. Ab Mai bis September wird dann die Felsenbühne Rathen, Europas schönstes Naturtheater, bespielt.

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Landesbühnen Sachsen

Aufführungen / Oper Semperoper Dresden Dresden, Theaterplatz 2
Aufführungen / Theater Staatsschauspiel Dresden Dresden, Theaterstraße 2
Aufführungen / Theater Kleines Haus Dresden Dresden, Glacisstraße 28
Aufführungen / Kabarett Die Herkuleskeule Dresden Dresden, Schloßstraße 2
Aufführungen / Theater Dresdner FriedrichstaTT Palast Dresden, Wettiner Platz 10
Aufführungen / Theater Kleines Welt Theater im Sonnenhof Radebeul Radebeul, Altkötzschenbroda Nr. 26
Aufführungen / Theater Societaetstheater Dresden Dresden, An der Dreikönigskirche 1a
Aufführungen / Theater Theaterkahn Dresdner Brettl Dresden, Terrassenufer an der Augustusbrücke
Aufführungen / Theater Volksbühne Chemnitz Chemnitz, Käthe-Kollwitz-Str. 7
Aufführungen / Theater Projekttheater Dresden Dresden, Louisenstr. 47
Aufführungen / Theater Dresdner Friedrichstatt Palast gGmbH
Fr, 24.1.2020, 19:30 Uhr
Aufführungen / Comedy Dresdner Comedy und Theater Club
Fr, 24.1.2020, 20:00 Uhr
Aufführungen / Show Directmarketing GbR/Mossbauer
Sa, 25.1.2020, 19:30 Uhr
Aufführungen / Comedy Dresdner Comedy und Theater Club
Sa, 25.1.2020, 20:00 Uhr
Aufführungen / Comedy Dresdner Comedy und Theater Club
So, 26.1.2020, 17:00 Uhr
Aufführungen / Tanz TENZA-Schmiede Dresden Dresden, Pfotenhauer Str. 59
Aufführungen / Theater die bühne Dresden, Teplitzer Straße 26
Aufführungen / Theater Dresdner Comedy & Theater Club Dresden, Hauptstr. 13
Aufführungen / Operette Staatsoperette Dresden Dresden, Kraftwerk Mitte 1
Aufführungen / Theater Boulevardtheater Dresden Dresden, Maternistr. 17
Aufführungen / Aufführung JugendKunstschule Dresden, Bautzner Str. 130
Aufführungen / Kabarett Chemnitzer Kabarett e.V. Chemnitz, An der Markthalle 1-3
Aufführungen / Tanz Dance Art Dresden Dresden, Enderstraße 59, Haus B, 2. OG
Aufführungen / Theater Theater Plauen-Zwickau Zwickau, Gewandhausstr. 7
Aufführungen / Theater Internationales Wandertheaterfestival Radebeul, Altkötzschenbroda
Aufführungen / Tanz Palucca Schule Dresden Dresden, Basteiplatz 4
Aufführungen / Theater Eclectic Theatre e.V. Dresden, Tieckstr. 11
Aufführungen / Kabarett Breschke & Schuch Dresden, Wettiner Platz 10
Aufführungen / Theater MusenKinder e.V. Dresden Dresden, Rudolf-Leonhard-Str. 24
Aufführungen / Kabarett Kabarett Sachsenmeyer Chemnitz Chemnitz, An der Markthalle 8
Aufführungen / Theater TheaterRuine St. Pauli e.V. Dresden, Königsbrücker Platz
Aufführungen / Theater Hoppes Hoftheater Dresden Dresden, Hauptstraße 35
Aufführungen / Theater Comödie Dresden Dresden, Freiberger Str. 39
Aufführungen / Konzert Kulturbahnhof Radeburg Radeburg, Bahnhofstr.5

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