Das THEATER IM PALAIS BERLIN ist ein musikalisches Salontheater, das sich im historischen Palais am Festungsgraben mitten in Berlin vor allem den Themen und Geschichten rund um die Hauptstadt widmet. Zu sehen und zu hören sind (Musik-)Theaterproduktionen, Lesungen, musikalische und literarische Programme aus eigener Produktion sowie zahlreiche Gastspiele.
Zu erwähnen sind insbesondere die beliebten Reihen der BERLINER GESCHICHTEN und BERLINER PERSÖNLICHKEITEN, die das Markenzeichen des Hauses sind und sich berühmten Berliner:innen, einem Stück Stadtgeschichte und Werken Berliner Autor:innen widmen.
Ein weiteres spannendes Format ist die einmal jährlich im Juni stattfindende Themenwoche HEIMAT_KUNST: Dabei wird ein einwöchiges Programm mit Festivalcharakter rund um einen thematischen Schwerpunkt präsentiert.
Kontakt
THEATER IM PALAIS Am Festungsgraben 1 D-10117Berlin
Als erstes Theater zeigen wir den Roman einer außergewöhnlichen Frau als Bühnenadaption: In WIR SPIELEN ALLTAG erzählt die israelische Schriftstellerin und Friedensaktivistin Lizzie Doron von ihrem Alltag zwischen Berlin und seiner Partnerstadt Tel Aviv seit dem 7. Oktober 2023. Sie erzählt von einem Alltag, den es nicht gibt und der doch weitergeht, von Begegnungen mit Hinterbliebenen, von politischen Diskussionen beim Friseur, schal werdenden Gedenkveranstaltungen und dem Schweigen am Telefon mit dem palästinensischen Freund.
Durch kurze Episoden aus dem täglichen Leben wird eine verstörende, chaotische Realität offenbart, die eine unerwartete Herausforderung für den moralischen Kompass und das Mitgefühl darstellt und Begriffe wie Heimat, Freundschaft und Familie neu definiert. Jeder Tag wird zum verzweifelten Versuch, sich an etwas festzuhalten, einen Traum zu bewahren, menschlich zu bleiben.
In enger Zusammenarbeit mit Lizzie Doron bringt der erfolgreiche israelische Regisseur Dori Engel den Roman als Musiktheaterstück auf die Bühne. – Warum jetzt und in unserem Theater? „Weil die scheinbar entfernten Konflikte unseren Alltag erreichen und auch wir aktuell aufgefordert sind, unsere Werte immer wieder zu überprüfen und zu vertreten.“ (Alina Gause)
„Die eskalierende Lage im Nahen Osten bestärkt uns umso mehr darin, denjenigen eine Stimme zu geben, die hinter den Nachrichten stehen – all jenen, die auf allen Seiten unter diesen schrecklichen Ereignissen leiden – und den Dialog und das gegenseitige Verständnis zu fördern.“ (Regisseur Dori Engel)
Besetzung:
ALINA GAUSE (Spiel, Gesang)
CARL MARTIN SPENGLER (Spiel, Gesang)
IRA THEOFANIDIS (Spiel, Gesang)
MEIK VAN SEVEREN (Spiel, Gesang)
IRA SHIRAN (Akkordeon)
Bühnenfassung, Regie und Bühnenbild: DORI ENGEL
Musikalische Leitung: IRA SHIRAN
Romanvorlage: LIZZIE DORON
Kostümbild: TATJANA HAJDUKOVA
Kostümbildassistenz: MAIA SAMANIEGO
Thomas Manns berühmte Novelle aus dem Jahr 1930 wurde gleich nach ihrer Erscheinung als politische Parabel zum aufkommenden Faschismus in Europa gelesen. Denn die Geschichte wirft Fragen nach der Manipulierbarkeit des Individuums innerhalb einer Gruppe auf und führt vor Augen, wie verführbar Menschen sind. Ein guter Grund für unser Theater, diese Lesung in das Programm aufzunehmen.
In der Novelle nimmt der Zauberer Cipolla die Rolle des autoritären Verführers ein, der sein Publikum im fiktiven italienischen Badeort Torre di Venere durch gekonnte Hypnose dazu bringt, ein völlig irrationales Verhalten an den Tag zu legen. Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive eines deutschen Touristen, der seinen Urlaub zusammen mit seiner Familie im besagten Badeort verbringt.
Unsere Lesung wird durch traditionelle italienische Musik eingerahmt, gespielt vom sardischen Gitarristen Martino Dessi.
Mit: CARL MARTIN SPENGLER, MARTINO DESSI (Gitarre)
Regie und Ausstattung: ALINA LIESKE
Musikalische Leitung: MARTINO DESSI
Kostümbild: TATJANA HAJDUKOVA
Bewertungen & Berichte Thomas Mann: Mario und der Zauberer
Aufführung
Adam Schaf hat Angst
Musical in zwei Akten für einen Schauspieler von Georg Kreisler
Adam Schaf ist ein tieftrauriger Mensch. Dass er lustige Lieder singt, ist der beste Beweis für seine Traurigkeit – so Georg Kreisler über seinen Titelhelden.
Aus Schafs Erinnerungen an seinen mühsamen Weg aus dem Krieg heraus entsteht eine zynische Bestandsaufnahme des Deutschlands von gestern und heute – wobei ihm der Humor trotzdem nicht abhandenkommt. Wie das Leben selbst ist dieser Theaterabend eine wahre Gratwanderung zwischen Absturz und Hoffnung, zwischen Appell und Grabrede oder wie der Autor selbst sagt: „Wir alle haben Angst! Aber wir leben! Irgendwie!“
Der Berliner Sänger und Schauspieler Dennis Weissert erforscht in seiner Interpretation von Kreislers Singspiel unser heutiges Verhältnis zur Nachkriegszeit und zieht damit Parallelen zwischen zwei stark durch Existenzängste geprägten Realitäten. Dabei spannt er den Bogen von der deutschen Kabarett-Tradition bis zum Glamour des amerikanischen Broadway und katapultiert sein Publikum in eine skurrile Zwischenwelt.
DENNIS WEISSERT (Spiel, Gesang)
BIJAN AZADIAN (Klavier)
Regie: DENNIS WEISSERT
Musikalische Leitung: BIJAN AZADIAN
Produktionsleitung: ALINA LIESKE
Bühnenbild, Maske: LAURA JAMMOUL
Bühnenbild-, Kostümassistenz: SOPHIA DAFFNER
Originalverlag: JOSEF WEINBERGER
Bühnenvertrieb: MUSIK UND BÜHNE Verlagsgesellschaft mbH, Wiesbaden
Termine
Sa 25.4.2026, 19:30 | Ticket
Sa 2.5.2026, 19:30 | Ticket
So 7.6.2026, 16:00 | Ticket
Ort
Theater im Palais
Am Festungsgraben 1
D-10117 Berlin
Hildegard Knef: Ich glaub’, ‘ne Dame werd’ ich nie
Portrait einer modernen Frau
Berliner Persönlichkeiten
Mit einer Produktion, die dem Leben und Schaffen Hildegard Knefs gewidmet ist, starten wir unsere neue Reihe BERLINER PERSÖNLICHKEITEN.
Hildegard Knef: „das unverbrauchte Trümmermädchen“, „Gesicht der Stunde Null“, „die zweite Dietrich“. Der Berlinerin mit Schnauze, Herz und Verstand wurden viele Titel verliehen, auch manche Superlative: „die erste große Nachkriegsschauspielerin“, „erste Deutsche am Broadway“ oder „Deutschlands letzte Diva“.
Über Hildegard Knef, die 2002 mit 76 Jahren in Berlin starb, wurde in der Tat viel gesprochen, geschrieben, spekuliert und gespottet. Doch wer war die Frau wirklich, die gleich drei brillante Karrieren – als Schauspielerin, Chansonsängerin und Autorin – vorzuweisen hat?
Mit Texten und ihren unvergessenen Liedern zeichnen wir ein Bild von Hildegard Knef, die kein Mittelmaß kannte, ein Leben voller Extreme führte und in ihrer Unangepasstheit, ihrem Denken und Handeln ihrer Zeit stets voraus war.
Wir bedanken uns von Herzen bei allen Inszenierungspatinnen und Inszenierungspaten für ihre große Unterstützung!
CARL MARTIN SPENGLER (Spiel, Gesang)
UTE FALKENAU/ JÜRGEN BEYER (Klavier)
Textfassung: ILDIKO BOGNAR
Musikalische Einrichtung: UTE FALKENAU
Bühnenbild: ALEXANDER BARMENKOV, ANNA PIRO, ANGELINA DASHKEVIC
Kostümbild: TATJANA HAJDUKOVA
Kostümbildassistenz: ANGELINA DASHKEVIC
Mit STÜCKEINFÜHRUNG zum 100. Geburtstag von Hildegard Knef am 28.12. um 15 Uhr (kostenlos und ohne Anmeldung)!
Termine
Sa 11.4.2026, 19:30 | Ticket
Mi 20.5.2026, 19:30 | Ticket
Ort
Theater im Palais
Am Festungsgraben 1
D-10117 Berlin
Hildegard Knef: Ich glaub’, ‘ne Dame werd’ ich nie bewerten:
Vielen Dank für Ihre Bewertung!
Bewertungen & Berichte Hildegard Knef: Ich glaub’, ‘ne Dame werd’ ich nie
Aufführung
Gereiztheiten
Gabriele Tergits Berliner Gerichtsreportagen von 1924 bis 1933
Berliner Geschichten
„Aber keine Zeitung meldet mehr so etwas, keine Polizei gibt es als Nachricht weiter – es ist der Bürgerkrieg als Gewohnheit.“
Schillernde Nachtgestalten, der schnöde §218, zwingender Gattenmord, ernüchternde Emigrantenschicksale und Wohnungsnot – kurz: die allgemeine große Hilflosigkeit der Jahre 1924 bis 1933 wird am Berliner Gericht verhandelt. Greifbar ist aber auch der Siegeszug der „völkischen Idyllen“, sprich die Infiltrierung der Justiz durch die Nationalsozialisten.
Mitten im Gerichtssaal sitzt die aus Berlin stammende jüdische Journalistin und Schriftstellerin Gabriele Tergit, beobachtet und berichtet. Und die ganze Stadt verfolgt gespannt ihre luziden „Skizzen aus den Gerichtssälen“ im Berliner Tagblatt oder Die Weltbühne.
Flankiert von Gitarrenmusik und filmischen Alltagsszenen der Weimarer Republik entführen uns die Tragödien um Reinheit, Klatsch und Schutzlosigkeit in eine Zeit, die so fern vielleicht gar nicht ist. Eine konzertant-filmische Lesung!
SARAH HOSTETTLER (Spiel, Gesang)
MARTINO DESSI (Gitarre)
Angenommen, das jüdische Ehepaar Charlotte und Arthur Kroner, von 1906 bis 1942 Eigentümer des Ladens „Zauberkönig“ in der Friedrichstraße, hätte Nazi-Deutschland rechtzeitig verlassen. Angenommen, Arthur Kroner und Tochter Hilde hätten sich in New York um ein Engagement als Magier beworben. Und angenommen, sie begegnen dort einem Charlie Chaplin Imitator… So fängt die Uraufführung “EIN STÜCK ILLUSION Stolpersteine” an. Es wird gezaubert, es wird geprobt und gestolpert, die drei ringen um einen Auftritt in der großen Show am Abend.
Dann wird man jäh ins Berlin der NS-Diktatur katapultiert. Die noch verbleibenden Juden fürchten um ihr Leben, es herrscht eine Atmosphäre von Gewalt und Unterdrückung. Mittendrin: Maria von Maltzan, auch die „Löwin von Berlin“ genannt. In halsbrecherischen Aktionen kämpft sie zusammen mit anderen Fluchthelfern darum, Verfolgten das Leben zu retten.
Charlotte und Arthur Kroner wurden nicht gerettet. Ihnen und ihrer Tochter Meta sind in der Friedrichstraße 55, wo einst der „Zauberkönig“ stand, drei Stolpersteine gewidmet. Ausgehend von ihrem Schicksal fragt Regisseurin Alice Asper in unserer Uraufführung nach dem unfassbaren Verlust – verursacht durch das Nazi-Regime. Carl Martin Spengler, Alina Lieske, und Jens-Uwe Bogadtke schlüpfen abwechselnd in die Rolle von Unterdrückten und Unterdrückern, von Verfolgten und Rettern. Die Frage, was einen Menschen zum Mitläufer und den anderen zum Helden macht, schwebt im Raum. Kompositionen von Alina Lieske werden von den drei Darstellenden a cappella gesungen.
Eine Uraufführung über Angst, Widerstand und „the trickiest hands in magic“.
Von: ALICE ASPER, ILDIKO BOGNAR
Regie, Ausstattung, musikalische Konzeption: ALICE ASPER
Komposition und musikalische Leitung: ALINA LIESKE
Kostümassistenz: ANGELINA DASHKEVIC
Ausstattungsassistenz: HANNAH RÜTTEN
Zaubercoaching: PIUS MARIA CÜPPERS
Stimme des Direktors: THOMAS NUNNER
Mit herzlichem Dank an:
Birgit Bartl-Engelhardt (Autorin der Bartl-/ Leichtmann-Chronik), die Koordinierungsstelle Stolpersteine Berlin und die Ullstein Buchverlage. Das Buch „Schlage die Trommel und fürchte dich nicht“ von Maria Gräfin von Maltzan ist im List Verlag erschienen.
Als erstes Theater bringen wir den Roman der erfolgreichen israelischen Schriftstellerin Lizzie Doron über die reale Figur der Jüdin Rivi Greenfeld auf die Bühne.
Rivi Greenfeld lebt in Tel Aviv und soll im Zuge eines Projektes zur Stadterneuerung aus ihrer geliebten Wohnung, wo sie seit ihrer Geburt lebt, ausziehen. Was für die einen nichts als ein Umzug ist, kommt für die ehemalige Lektorin in Rente einer Katastrophe gleich. Als Tochter von Holocaust-Überlebenden, die nicht in der Lage waren, über das erlebte Grauen zu sprechen, leidet sie ihr Leben lang unter einem diffusen Gefühl von Heimatlosigkeit und flüchtet sich in fragwürdige Beziehungen. In dem Moment, wo sie ihr Zuhause verlassen soll, brechen sich die Emotionen von zwei Generationen Bahn.
Die aus Israel stammende Schauspielerin Daphna Rosenthal, die in Film, Fernsehen und auf namhaften deutschen Bühnen zu Hause ist, verkörpert Rivi Greenfeld, deren Widerstandsgeist sich regt, als für sie alles verloren zu sein scheint.
Besetzung: DAPHNA ROSENTHAL
Bühnenfassung und Regie: ILDIKO BOGNAR
Bühnenbild: SOPHIA DAFFNER
Kostümbild: TATJANA HAJDUKOVA
Regieassistenz: DOMINIK LESCHKE
Die Hauptstadt in Songs und Geschichten
Berliner Persönlichkeiten
Die gebürtige Berlinerin Alina Lieske wirft in ihrem unterhaltsamen Solo-Musiktheaterabend einen sehr persönlichen Blick auf ihre Heimatstadt. Kritisch, humorvoll und zärtlich zugleich werden Alltagsmomente der Großstadt eingefangen, historische Ereignisse aus einem ganz eigenen Blickwinkel beleuchtet und Fragen nach den Wesenszügen der hauptstädtischen Bevölkerung gestellt. Wissen Sie etwa, worin die tiefe Liebe der Berliner und Berlinerinnen zu sich selbst und ihrer Heimatstadt begründet liegt? Oder wie das Leben mit der Mauer war? Und was geschah wirklich am 9.11.1989?
In Lieskes autofiktionalen Geschichten und souligen Songs, die den Witz, die Gewalt(igkeit) und den besonderen Pulsschlag dieser Stadt widerspiegeln, ist Berlin keine schillernde Metropole, kein Sujet pittoresker Zillestuben-Lieder, sondern ein Zustand, eine Überzeugung, ein Lebensgefühl.
Erleben Sie Musiktheater, das Berlin (neu) entdecken lässt!
„Ein unbedingt empfehlenswerter Abend mit wirklich guter Unterhaltung.“ (Die Welt)
Wie verhalten sich Menschen, wenn das Unmögliche vor ihren Augen passiert? Wenn sich beispielsweise ein erfolgreicher Mann plötzlich in ein Ungeziefer verwandelt?
Kafkas 1912 entstandene schaurige Erzählung beschreibt die Metamorphose des Handelsreisenden Gregor Samsa in einen Schädling. Mit unerbittlicher Plausibilität schildert der Prager Schriftsteller, der Berlin als seinen „Sehnsuchtsort“ bezeichnete, wie aus dem einstigen Ernährer der Familie ein Käfer wird, den sein Umfeld zunehmend als Belastung empfindet. Es beginnt ein Prozess der Ausgrenzung, der für Gregor Samsa fatal endet.
Kafkas fesselnde Erzählung wirft hochaktuelle Themen wie Ausgrenzung, soziale Isolation und die Ablehnung von Andersartigem auf. Für eine besonders packende Atmosphäre sorgen ausgesuchte Musikstücke für Violoncello.
CARL MARTIN SPENGLER (Lesung)
ANNA CAREWE (Violoncello)
Regie: ALINA LIESKE
Bühnenbild: HANNAH RÜTTEN
Kostümbild: TATJANA HAJDUKOVA
Termine
Do 16.4.2026, 19:30 | Ticket
So 24.5.2026, 16:00 | Ticket
Ort
Theater im Palais
Am Festungsgraben 1
D-10117 Berlin
Bewertungen & Berichte Franz Kafka - Die Verwandlung
1Schauspiel
100 Tage
Eine musikalische Komödie über den Ernst des Lebens
Was haben ein 66-jähriger verwitweter Misanthrop, der seinen Beruf als Psychotherapeut endlich an den Nagel hängen möchte und eine junge Sprechstundenhilfe mit schriftstellerischen Ambitionen in konstant instabiler Verfassung gemeinsam? 100 Tage! 100 Tage sind es noch, bis Dr. Magnus Schreiber seine ersehnte Rente antreten darf; 100 Tage setzt sich Nelly Montagu, um sich in eine selbstbewusste, erfolgreiche und glückliche Frau zu verwandeln. Doch diese 100 Tage haben es in sich, vor allem wenn sich Nelly und Dr. Schreiber täglich begegnen. Dann kann es nämlich passieren, dass Rollen vertauscht, Träume relativiert und so manche Gesellschaftsklischees mit schonungslosem Humor zerpflückt werden. Und all das, während eine wachsende Schlange an verzweifelten Patienten darauf wartet, versorgt zu werden.
Erleben Sie eine mitreißende musikalische Komödie über die kleinen Tücken und die großen Geschenke des Lebens!
Besetzung:
CARL MARTIN SPENGLER (Spiel, Gesang)
IRA THEOFANIDIS (Spiel, Gesang)
MATTHIAS BEHRSING (Klavier)
Text, Komposition, Regie: ALINA LIESKE
Musikalische Leitung, Komposition: MATTHIAS BEHRSING
Lichtdesign: MARKUS BÖNZLI
Kostümbild: TATJANA HAJDUKOVA
Bühnenbild: KLARA RENTSCH
Termine
Sa 4.4.2026, 19:30 | Ticket
So 10.5.2026, 16:00 | Ticket
Ort
Theater im Palais
Am Festungsgraben 1
D-10117 Berlin
Erinnerungen eines Restaurantkritikers
- Gastspiel -
Genuss ist nicht nur seine Passion, sondern auch seine Mission: Bernhard Moser prägt seit über 20 Jahren die Berliner Gastronomielandschaft wie kein Zweiter. Ob als Leiter und kreatives Herz des Feinschmeckerfestivals „eat! Berlin“, Koch, Diplom-Sommelier, Restaurantkritiker, Buchautor, Radio- oder Fernsehkolumnist, der Wahlberliner mit österreichischen Wurzeln setzt alles daran, unsere Stadt in eine wahre Genussmetropole zu verwandeln.
In seinem neuen Bühnenprogramm teilt Moser, der laut Business-Magazin Berlinboxx zu den 70 wichtigsten Berlinern zählt, seine schönsten, absurdesten und lustigsten Erinnerungen mit dem Publikum und verrät die erstaunlichsten gastronomischen Trends von heute.
Was macht etwa einen Promillosophen aus, wie wird aus einem Eiswein eine Eisbärenlese und wie fühlt man sich in Restaurants, die sich als Potemkinsches Dorf erweisen? Sie dürfen gespannt sein!
Otto Reutter. Und so komm’n wir aus der Freude gar nicht raus
Berliner Geschichten
Friedrich Otto August Pfützenreuter verließ Ende des 19. Jahrhunderts den für ihn bestimmten Bürostuhl in Gardelegen in der Altmark, um die Bretter dieser Welt zu erobern. Mit einem Kopf voller Reime und der Sehnsucht nach großen Tragödien erreichte er auf Umwegen Berlin, wo das Herz der Welt zu schlagen schien.
In den ersten Jahrzehnten des neuen Jahrhunderts in der aus allen Fugen platzenden Stadt voller Paradeschritte, Marschmusik, Kriegsgeschrei, den grauen Folgen und den „goldenen Zwanzigern“ stand er, Otto Reutter – mit tt – und mit großen runden Augen lächelnd auf der Bühne und wusste, was sein Publikum bewegte, denn es bewegte auch ihn.
Die Polizei setzte bei „verdächtigen“ Pointen den Rotstift an und saß mit spitzen Ohren im Zuschauerraum. Und Reutter – er hustete! Er hustete die gestrichenen Takte! Und der ganze Saal hustete im Takt mit. Die Berliner husteten ihrem Zensor was! Und Reutter lächelte unschuldig: Musste husten, husten! Wat de mußt, det mußte!
Er sang von Alltagsgeschichten, von kleinen Übeln und großen Dummheiten, er sang vor allem den Menschen aus dem Herzen. Sie liebten ihn dafür und für seinen Mut zum Galgenhumor.
Besetzung:
CARL MARTIN SPENGLER (Spiel, Gesang)
JÜRGEN BEYER (Klavier)
Buch und Leitung: BARBARA ABEND
Musikalische Einrichtung: UTE FALKENAU
Aufführungsdauer: 2h 10min (inkl. Pause)
Termine
Mi 8.4.2026, 19:30 | Ticket
So 26.4.2026, 16:00 | Ticket
Mo 27.4.2026, 19:30 | Ticketund weitere Termine
Otto Reutter. Und so komm’n wir aus der Freude gar nicht raus bewerten:
Vielen Dank für Ihre Bewertung!
Bewertungen & Berichte Otto Reutter. Und so komm’n wir aus der Freude gar nicht raus
Schauspiel
Georg Kreisler: Unheilbar Gesund
Berliner Persönlichkeiten
Unter dem Titel GEORG KREISLER: Unheilbar gesund hat sich das bewährte Team, welches bereits mit dem Otto-Reutter-Abend Erfolge gefeiert hat, erneut einen genialen Bühnen-Autor ausgewählt.
Carl Martin Spengler und Ute Falkenau widmen sich, unter der Leitung von Barbara Abend, dem großen Österreicher.
Georg Kreisler war ein Genie, ein literarisch–musikalisches Genie, das es so wahrscheinlich nie wieder geben wird.
Was er schrieb und komponierte, war kein Kabarett, es waren schon gar nicht Chansons. Es war so viel mehr als Lyrik und Literatur. Es gibt keinen Begriff dafür, außer vielleicht den Titel einer seiner Schallplatten: Kreisleriana.
Er konnte mit Melodien und Musikstilen jonglieren, wie er wollte. Mit den Worten sowieso. Seine Lieder sind immer mehr-dimensional…er konnte grotesk kalauern und blödeln und dabei tieftraurig sein, er konnte scharf kritisieren und war dabei immer gewitzt.
Eva Menasse, Schriftstellerin
Bei Nennung seines Namens – Georg Kreisler – kommt’s prompt: “Tauben vergiften im Park“. Im Katalog seiner 500 Liedschöpfungen erfuhr dieses Lied heftige Kritik und giftige Ablehnung in den Wiener Medien nach seiner Rückkehr aus dem Exil.
Geboren in Wien teilte er, vierzehnjährig, das Los der jüdischen Einwohner Wiens, die das Glück hatten, unter Verzicht ihres Vermögens, 1938 /39 einen Auswanderungsbescheid in die USA zu erlangen.
Nach der kurzen Kindheit in Wien, der Flucht mit den Eltern über den Ozean kam der Durchbruch in New York und schließlich die Rückkehr in ein ihm fremdes Österreich, das ihn immer wieder frösteln ließ – Das 20.Jahrhundert machte aus Georg Kreisler einen Unbehausten, „der seine Heimat in der Kunst und in der Sprache fand. Er war ein Genie, das es so nie wieder geben wird.“
Atrium Verlag Zürich
10 Jahre lebte er in Berlin und hatte Lesungen und Aufführungen seiner Bühnenwerke, seine gefeierten Abende bei den führenden Kabaretts in Berlin, den „Wühlmäusen“ und den „Stachelschweinen“, einen produktiven Kontakt mit dem Interpreten Tim Fischer, eine stilprägende Berliner (Theater)-Geschichte.
Über 500 Lieder, Romane, Essays, Kurzgeschichten, Theaterstücke und Opern – er hat ein unglaubliches Werk hinterlassen.
Besetzung:
CARL MARTIN SPENGLER (Spiel, Gesang)
UTE FALKENAU/ PETER-PHILIPP RÖHM (Klavier)
Buch und Regie: BARBARA ABEND
Musikalische Einrichtung: UTE FALKENAU
Aufführungsdauer: 2h 10min (inkl. Pause)
Termine
Do 9.4.2026, 19:30 | Ticket
Fr 5.6.2026, 19:30 | Ticket
Ort
Theater im Palais
Am Festungsgraben 1
D-10117 Berlin
Bewertungen & Berichte Georg Kreisler: Unheilbar Gesund
Schauspiel
Die Dietrich - Eine Schöpfungsgeschichte
Von Paul Kaiser
Berliner Persönlichkeiten
Nein, keine Dietrich-Gala! Das Stück von Paul Kaiser zeichnet das Phänomen Dietrich nach und zeigt die Beziehung zwischen Ikone und Mensch.
Der Spiegel, essentieller Gegenstand im Leben von Marlene Dietrich, ist präsent. Doch wen zeigt er, wenn Darstellerin Alina Lieske hineinblickt? Die Diva, die Hollywood- und Stilikone der 30er Jahre oder vielmehr eine starke Frau von heute, eine Frau mit klaren Überzeugungen und der Bereitschaft, diese zu verteidigen?
Die Dietrich – Frau und Künstlerin – ist Triebkraft für unser Stück, Ausgangspunkt und roter Faden. Sie ist anwesend auf der Bühne: in ihrem Wesenskern, unabhängig von ihrer Zeit. Mehr mit ihrer Kraft als ihrer Lebensgeschichte. So nähern wir uns einer faszinierenden Persönlichkeit, deren Haltung gerade im Hier und Jetzt wegweisend sein kann.
Besetzung:
ALINA LIESKE (Spiel, Gesang)
JÜRGEN BEYER (Klavier)
Regie, Ausstattung: ALICE ASPER
Kostümassistenz: TATJANA HAJDUKOVA, ANGELINA DASHKEVIC
Licht: MARKUS BÖNZLI
Von: PAUL KAISER
Aufführungsrechte: DREI MASKEN VERLAG GmbH München
Termine
So 12.4.2026, 16:00 | Ticket
Fr 15.5.2026, 19:30 | Ticket
Ort
Theater im Palais
Am Festungsgraben 1
D-10117 Berlin
Die Dietrich - Eine Schöpfungsgeschichte bewerten:
Vielen Dank für Ihre Bewertung!
Bewertungen & Berichte Die Dietrich - Eine Schöpfungsgeschichte
Schauspiel
Hans Fallada: Jeder stirbt für sich allein
In der Bühnenadaption des KantTheaterBerlin
- Gastspiel -
Anette Daugardt und Uwe Neumann gastieren diesmal mit der Adaption eines Roman-Klassikers bei uns: Als Vorlage für das 1947 veröffentlichte Werk Falladas diente die Geschichte des Arbeiterehepaares Otto und Elise Hampel, das wegen „Auflehnung gegen das NS-Regime“ am 8. April 1943 in Berlin-Plötzensee hingerichtet wurde. In einer beinahe krimiartigen Atmosphäre erzählt das KantTheaterBerlin von jenen Menschen, die Anfang der 1940er Jahre zum Widerstand aufriefen.
Auf jeden Einzelnen kommt es an – damals wie heute.
“Das beste Buch, das je über den deutschen Widerstand gegen den Nationalsozialismus geschrieben wurde” (Primo Levi).
„Anette Daugardt und Uwe Neumann adaptieren das Werk als eindringliches Kammerspiel für die Bühne“ (Berliner Morgenpost)
Hans Fallada: Jeder stirbt für sich allein bewerten:
Vielen Dank für Ihre Bewertung!
Bewertungen & Berichte Hans Fallada: Jeder stirbt für sich allein
Szenische Lesung
Charlottengrad - Ein Stück Russland mitten in Berlin
Szenische Lesung über das Leben und Schaffen russischer Literaten im Exil der 20er Jahre
Berliner Geschichten
Vor ziemlich genau 100 Jahren emigrierten Hunderttausende Russen nach Berlin. Die Oktoberrevolution 1917 und der darauffolgende Bürgerkrieg ließ zahlreiche Adlige, Geschäftsleute und Intellektuelle ihre Heimat verlassen.
Während sich die politischen Köpfe unter den russischen Emigranten in Paris versammelten, wurde Prag zum russischen Wissenschaftszentrum jenseits der Grenzen. Und die Schriftsteller? Sie kamen nach Berlin! Fast alle bedeutenden russischen Autoren und Autorinnen des 20. Jahrhunderts lebten vorübergehend hier oder besuchten die Stadt, die Anfang der 20er Jahre zu einem regelrechten Versuchslabor des literarischen Exils wurde. So wohnten und schrieben in Berlin: Vladimir Nabokov, Wladislaw Chodassewitsch, Andrej Bely, Boris Pasternak, Viktor Schklowski, Marina Zwetajewa, Nina Berberowa, Alexej Remisow, Mark Aldanow, Alexej Tolstoi, Ilja Ehrenburg, Maxim Gorki und viele mehr.
Zu dieser Zeit erhielt Charlottenburg den Spitznamen „Charlottengrad“; Berlin selbst wurde „Moskau an der Spree“ und „Dritte Hauptstadt Russlands“ genannt.
Doch wie lebten die Emigranten damals in Berlin und wie nahmen sie die Stadt wahr? Bedeutete für sie das Leben im Exil das Versiegen ihrer Kreativität oder vielmehr eine neue künstlerische Chance?
Die szenische Lesung beleuchtet ein Stück Berliner Geschichte, das eng mit der Thematik Flucht, Exil und letzten Endes Heimat verwoben ist.
“Dann entfaltet sich ein breiter Fächer von intellektueller Spritzigkeit, den man in dieser Stadt gar nicht mehr für möglich gehalten hätte. (…) Alina Lieske und Carl Martin Spengler schaffen es auf beeindruckende Weise, diese Zeit, diese Dichtung lebendig werden zu lassen.” (Das Blättchen)
Besetzung:
ALINA LIESKE (Spiel, Gesang)
CARL MARTIN SPENGLER (Spiel, Gesang)
UTE FALKENAU/ PETER-PHILIPP RÖHM (Klavier)
Textfassung: ILDIKO BOGNAR
Musikalische Einrichtung: UTE FALKENAU
Bühnenbild: ALEXANDER BARMENKOV, ANNA PIRO, ANGELINA DASHKEVIC
Kostümbild: TATJANA HAJDUKOVA
Kostümbildassistenz: ANGELINA DASHKEVIC
Die Verwendung der Textauszüge aus “Im Reich der Schatten” von Andrej Belyj, aus dem Russischen von Birgit Veit erfolgte mit freundlicher Genehmigung des Insel Verlages Berlin.
Termine
So 19.4.2026, 16:00 | Ticket
Mi 27.5.2026, 19:30 | Ticket
Ort
Theater im Palais
Am Festungsgraben 1
D-10117 Berlin
Charlottengrad - Ein Stück Russland mitten in Berlin bewerten:
Vielen Dank für Ihre Bewertung!
Bewertungen & Berichte Charlottengrad - Ein Stück Russland mitten in Berlin
Schauspiel
Kohlhaas geschlagen
Szenisch-performative Lesung
Die außergewöhnliche Produktion des collectif blamage ist eine Kreuzung aus Literatur und Sound, bei der sich die berühmte Novelle von Heinrich von Kleist über den Rhythmus einen Weg ins Bewusstsein bahnt. Schauspieler Jannik Rodenwaldt und Schlagzeuger Paul Heinken erzählen gemeinsam die Geschichte des Pferdehändlers Michael Kohlhaas – das Schlagzeug stimmt ein, wo die Worte fehlen.
Naomi Saupes Adaption des Literaturklassikers macht Platz für die Wut all jener, die nicht gehört werden und setzt sich mit den Möglichkeiten bürgerlichen Widerstands auseinander. Wer darf Widerstand leisten und wer muss sich zur Wehr setzen?
Ein Abend, der nach Antworten und Grenzen sucht.
Besetzung:
JANNIK RODENWALDT (Stimme)
PAUL HEINKEN (Percussion)
Konzept: JANNIK RODENWALDT
Musikalisches Konzept: PAUL HEINKEN
Text, Regie: NAOMI SAUPE
Produktionsleitung: CHARLOTTE MAASS
Die Berliner Theaterfrau Carola Söllner alias Frollein Söllner ist eine Berliner Pflanze, wie sie sich gehört: Sie kennt alle Geschichten ihrer Stadt, lässt keine Party aus, ist immer auf Sendung und bevorzugt alles, was modern ist. Nun hat sie einen Apparat entdeckt, der die Welt auf bisher ungeahnte Weise miteinander verbindet: das Radio!
Frollein Söllner und ihr Radio lassen das Publikum ins verruchte Berliner Nachtleben der Golden Twenties eintauchen und entführen in finstere Hinterhöfe und schummrige Lokale, zeigen aber auch eine Welt auf, die mehr und mehr vom Untergang bedroht wird. Denn auf den ausländischen Sendern erfährt man immer öfter von Musikern, die Berlin den Rücken kehren…
Bewertungen & Berichte Achtung, Achtung, hier spricht Berlin
Liederabend
Kurt – Die Nacht, der Lärm, das Lied
Seltene Songs von Kurt Weill
- Gastspiel -
Erleben Sie Kurt Weill abseits der Gassenhauer – mit seltenen Songs zwischen Berlin, Paris und Broadway, mit Stimme und Gitarre, Jazz und Chanson!
Die Sängerin Melanie Schmidli und der Gitarrist Martino Dessi, beide bekannt aus unserer Hausproduktion GEREIZTHEITEN und Dessi zudem aus DIVA BERLIN und THOMAS MANN: MARIO UND DER ZAUBERER, widmen sich in diesem Programm eigenwillig dem Werk eines Komponisten, dessen Musik seit fast hundert Jahren von Sehnsucht, Widerstand und Exil erzählt. Dessi übersetzt Weills Musik in eine Klangsprache aus Jazz und cinematischen Sounds; Schmidli begegnet den Texten mit einer Stimme, die singt, erzählt oder auch mal widerspricht. – Ein intimer Konzertabend für alle, die in Songs Geschichten suchen. Und in der Stille ein Echo.
Von und mit: MELANIE SCHMIDLI (Spiel, Gesang)
MARTINO DESSI (Gitarre)
Bilder: JUDITH LÖTSCHER
Schnitt Visuals: GERALD KOLL
Bewertungen & Berichte Kurt – Die Nacht, der Lärm, das Lied
Aufführung
Ich hätt‘ getanzt heute Nacht
Eine Begegnung mit dem Berliner Poeten Robert Gilbert
- Gastspiel -
Jeannette Urzendowsky alias Chanson-Nette und Henry Nandzik widmen sich – begleitet vom Trio Scho – dem Berliner Dichter, der mit seinem unerschöpflichen Wortwitz und seinen Spitzen gegen menschenverachtende Dummheit das Kabarett der Zwanziger Jahre und der Nachkriegszeit prägte: Robert Gilbert.
„Ein Freund, ein guter Freund”, „Das gibt’s nur einmal, das kommt nie wieder”, „Durch Berlin fließt immer noch die Spree“ – alle kennen Gilberts Chansons, aber kennen Sie auch ihn? Und wussten Sie, dass die deutschsprachigen Lieder aus „My Fair Lady“ wie etwa „Es jrünt so jrün, wenn Spaniens Blüten blühen“ ebenfalls aus seiner Feder stammen?
Eine musikalisch-kabarettistische Hommage an den Poeten und scharfsinnigen Beobachter seiner Zeit, dessen Leitsatz lautete: „Meckern ist wichtig, nett sein kann jeder!“
„Was hätte Robert Gilbert (…) wohl zu dieser Würdigung seines Lebens und Schaffens gesagt? (…) Vielleicht würde er sich selbst zitieren, mit einer Zeile aus „My Fair Lady“: „War det nich wundascheen?“ (Andreas Conrad, Der Tagesspiegel)
Besetzung:
JEANNETTE URZENDOWSKY alias CHANSON-NETTE (Spiel, Gesang)
HENRY NANDZIK (Spiel, Gesang)
und dem TRIO SCHO mit:
ANDREJ SUR (Geige)
VALERIJ KHORYSHMAN (Akkordeon)
ALEXANDER FRANZ (Kontrabass)
Bewertungen & Berichte Ich hätt‘ getanzt heute Nacht
Kabarett
Hauptquartier - Showdown im Großhirn
- Gastspiel -
Musikkabarettistin Melanie Haupt, die sie bereits aus ihren Programmen mit Judith Jakob – wie etwa „Ich verstehe was, was du nicht sagst“ oder „La Pharmiglia“ – auf unserer Bühne kennen, bricht diesmal in ihr eigenes Gehirn ein. Denn im Leben der Protagonistin laufen die Dinge schon länger aus dem Ruder. Um der Sache auf den Grund zu gehen, steigt sie klammheimlich, doch letztlich legal, in ihren Kopf ein. Dort findet sie sich unversehens im Wilden Westen wieder! Im Saloon häkelt der Barmann hinterm Tresen, ein planloser Sheriff versucht für Ordnung zu sorgen und drei seltsame Gestalten verzocken im Hinterstübchen sämtliches „Vermögen“. Ihnen das Handwerk zu legen, erweist sich als nicht ganz ungefährlich und es kommt zum Showdown im Großhirn. Denn am Ende spielt sich alles im Kopf ab…
Besetzung:
MELANIE HAUPT (Spiel, Gesang, Ukulele)
JONATHAN BRATOEFF (Gitarre, Bass)
Bewertungen & Berichte Hauptquartier - Showdown im Großhirn
Lesung mit Musik
Rosa Luxemburg : „Das Geheimnis des Lebens ist das Leben selbst“
- Gastspiel -
Eine musikalische Lesung mit Kompositionen von Dora Pejačević
Bei Rosa Luxemburg denkt man in erster Linie an die Politikerin, aber nicht an den Menschen, die Frau. Dabei sind ihre „Briefe aus dem Gefängnis“ ein Zeugnis tiefer Menschlichkeit. Sie bezeugen ihr wahrhaft brennendes, unerschöpfliches Interesse an der menschlichen Natur und sind durchdrungen von tiefer Sinnlichkeit.
In diesem Programm trifft Rosa Luxemburg auf die Musik ihrer Zeitgenossin, der österreich-ungarischen Gräfin und Komponistin Dora Pejačević, die einst als Superstar gefeiert und in den vergangenen Jahren wiederentdeckt wurde.
Ein Abend über zwei außergewöhnliche Frauen, die u.a. ihre Leidenschaft für den Beruf, ihr starker Freiheitsdrang und ihr früher, tragischer Tod miteinander verbindet.
Besetzung:
ULRIKE HÜBSCHMANN (Lesung)
HUIJING HAN (Klavier)
Rosa Luxemburg : „Das Geheimnis des Lebens ist das Leben selbst“ bewerten:
Vielen Dank für Ihre Bewertung!
Bewertungen & Berichte Rosa Luxemburg : „Das Geheimnis des Lebens ist das Leben selbst“
Szenische Lesung
Kurt Tucholsky: Gegen einen Ozean pfeift man nicht an
Ein szenisch-musikalisches Porträt
Berliner Persönlichkeiten
Erleben Sie den journalistisch-literarischen Feldzug des „kleinen dicken Berliners, der mit seiner Schreibmaschine eine Katastrophe aufhalten wollte“ (Erich Kästner)!
Kurt Tucholsky, ein Gesellschaftskritiker und Frauenheld, Satiriker und Idealist, konnte mit Worten umgehen wie kein zweiter. Zudem hatte er ein unfehlbares Gespür für gesellschaftliche Entwicklungen. Mit fast hellseherischem Scharfsinn sah er Deutschland in die Katastrophe schlittern und warnte bereits Jahre vor Hitlers Machtübernahme vor den heraufziehenden Gefahren.
Mit seinen Texten und Musik seiner Epoche zeichnen wir das Bild eines Berliners, der sich mit der gleichen Leidenschaft in politische Debatten wie die Vergnügungssucht der Weimarer Republik stürzte und dessen Schriften auch 100 Jahre nach ihrer Erscheinung nichts von ihrer Aktualität eingebüßt haben.
STEFANIE DIETRICH (Spiel, Gesang)
CARL MARTIN SPENGLER (Spiel, Gesang)
JÜRGEN BEYER (Klavier)
Regie: ALINA LIESKE
Musikalische Leitung: JÜRGEN BEYER
Textfassung: ILDIKO BOGNAR
Bühnenbild: KIM IMWINKELRIED
Kostümbild: TATJANA HAJDUKOVA
Mit Stückeinführung am 02.02.2025 um 15 Uhr (kostenlos und ohne Anmeldung).
Kurt Tucholsky: Gegen einen Ozean pfeift man nicht an bewerten:
Vielen Dank für Ihre Bewertung!
Bewertungen & Berichte Kurt Tucholsky: Gegen einen Ozean pfeift man nicht an
1Operette
Prinzess Rosine
Große Operette mit Luftballett
Genießen Sie bei uns die märchenhaft-verrückte Operette des Berliner Komponisten und Theaterkapellmeisters Paul Lincke als musikalischen Ausstattungsspaß im Taschenformat! Sämtliche Haupt- und Nebenrollen von der Prinzessin Rosine über die Gäste und Bewohner eines ominösen Schlaraffenlandes bis hin zu den Mitgliedern des königlichen Hofes, aber auch das komplette Orchester und das Corps de Ballet werden von zwei Personen gespielt und gesungen: Stefanie Dietrich, bekannt als Mizzi Meier und aus unserer Hausproduktion über Kurt Tucholsky und Meik van Severen, der sich auch als Dragqueen einen Namen gemacht hat und den Sie erstmalig auf unserer Bühne erleben dürfen! Prinzess Rosine , 1905 in Berlin uraufgeführt, ist ein echtes musikalisches Juwel, das wir aus der Vergessenheit holen und erneut auf Hochglanz polieren. So kehrt Paul Linckes Musik dorthin zurück, wo sie hingehört: ins Herz der Hauptstadt.
Freuen Sie sich auf ein unkonventionelles Operettenerlebnis, das vor allem eins garantiert: jede Menge Spaß!
Besetzung: STEFANIE DIETRICH, MEIK VAN SEVEREN
Regie: FABIAN GERHARDT
Musikalische Leitung: MARKUS ZUGEHÖR
Kostümbild: STEPHAN BOLZ
Kostümbildassistenz: TATJANA HAJDUKOVA
Termine
Do 28.5.2026, 19:30 | Ticket
Sa 6.6.2026, 19:30 | Ticket
Ort
Theater im Palais
Am Festungsgraben 1
D-10117 Berlin
Das THEATER IM PALAIS BERLIN ist ein musikalisches Salontheater, das sich im historischen Palais am Festungsgraben mitten in Berlin vor allem den Themen und Geschichten rund um die Hauptstadt widmet. Zu sehen und zu hören sind (Musik-)Theaterproduktionen, Lesungen, musikalische und literarische Programme aus eigener Produktion sowie zahlreiche Gastspiele.
Zu erwähnen sind insbesondere die beliebten Reihen der BERLINER GESCHICHTEN und BERLINER PERSÖNLICHKEITEN, die das Markenzeichen des Hauses sind und sich berühmten Berliner:innen, einem Stück Stadtgeschichte und Werken Berliner Autor:innen widmen.
Ein weiteres spannendes Format ist die einmal jährlich im Juni stattfindende Themenwoche HEIMAT_KUNST: Dabei wird ein einwöchiges Programm mit Festivalcharakter rund um einen thematischen Schwerpunkt präsentiert.
Kontakt
Theater im Palais
Am Festungsgraben 1
D-10117 Berlin