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Staatliche Museen zu Berlin

Kontakt

Staatliche Museen zu Berlin
Genthiner Straße 38
D-10785 Berlin

Telefon: +49 (0)30-266 42 2201
Fax: +49 (0)30-266 42 2202
E-Mail: besucherdienste@smb.spk-berlin.de

Bewertungschronik

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Bewertungen & Berichte Staatliche Museen zu Berlin

Schließung aller Häuser aufgrund des Infektionsschutzgesetzes des Bundes

Seit Samstag, 24. April 2021, sind alle Häuser der Staatlichen Museen zu Berlin bis auf Weiteres geschlossen.

Am Freitag, 23. April 2021, ist das Bundesinfektionsgesetz in Kraft getreten. Dieses hat zur Folge, dass seit Samstag, dem 24. April 2021, in Berlin die sogenannte Notbremse gilt. Seither müssen daher leider sämtliche Museen und Gedenkstätten – und somit auch alle Häuser der Staatlichen Museen zu Berlin – geschlossen bleiben. Eine Öffnung ist dann wieder möglich, wenn die Inzidenz den Wert von 100 unterschreitet.

Bitte beachten Sie, dass Angaben zu Ausstellungslaufzeiten, Veranstaltungen und Öffnungszeiten der noch geschlossenen Museen auf der Website aufgrund des temporären Charakters der Schließung nicht einzeln angepasst werden.

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Online

Online-Angebote der Staatlichen Museen zu Berlin

Dank des vielfältigen Online-Angebots lassen sich die 15 Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin rund um die Uhr erschließen – und viele der Museen können in virtuellen Rundgängen auch außerhalb der Öffnungszeiten erkundet werden. Zudem gibt es auf der Website www.smb.museum, in der Online-Datenbank SMB-digital und auf Museum and the City, dem Blog der Staatlichen Museen zu Berlin, eine Vielzahl von Objekten und Geschichten zu entdecken. Das Online-Angebot wird kontinuierlich weiterentwickelt und um spannende neue Inhalte ergänzt.

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© Staatliche Museen zu Berlin
Online

SMB-digital

Online-Datenbank der Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin:
www.smb-digital.de/eMuseumPlus

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Bode Museum © Staatliche Museen zu Berlin / David von Becker
Online

Erkunden Sie die Museumsinsel Berlin online!

Geschichten, Architektur und Online-Ausstellungen:
artsandculture.google.com/project/museum-island-berlin

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Online

Volkswagen ART4ALL Online Edition

Die durch Volkswagen, langjährigem Partner der Nationalgalerie, ermöglichte Initiative ART4ALL bietet an jedem ersten Donnerstag im Monat von 16 bis 20 Uhr kostenfreien Eintritt in den Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin sowie ein interdisziplinäres Programm aus Vorträgen, Performances und Künstler*innengesprächen. Während der aktuellen Schließung finden die Veranstaltungsformate online statt. Den Auftakt bildet ein Gespräch mit Künstler Walter Dahn, der in der Sonderausstellung „To Whom It May Concern. Schenkung Paul Maenz“ mit dem mit Jiří Georg Dokoupil entstandenen Zyklus der „Ricki-Bilder" vertreten ist. Beide Maler gehörten Anfang der 1980er-Jahre zur „Mülheimer Freiheit“, einer Künstlergemeinschaft in Köln, welche die Szene mit ihren neoexpressiven Gemälden aufmischte. Neben seinem künstlerischen Schaffen entwickelte Dahn auch ein musikalisches Werk, das er im Podcast mit Kurator Sven Beckstette reflektiert.

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© Staatliche Museen zu Berlin
Online

Marken:Zeichen. Das Grafische Atelier Stankowski + Duschek

Virtueller Rundgang

Logo, Leitsystem, Corporate Identity – was heute selbstverständlich zu jedem Firmenimage gehört, steckte Mitte des 20. Jahrhunderts noch in den Kinderschuhen. Bahnbrechend in der Entwicklung war das Grafische Atelier Stankowski + Duschek, das mehrere Jahrzehnte zu den führenden Büros für Kommunikationsdesign in Deutschland zählte. Die Sonderausstellung der Kunstbibliothek stellt das Werk des Ateliers incl. vieler berühmter Markenzeichen und Erscheinungsbilder – darunter die Deutsche Bank, Rewe oder das Berlin-Layout, das ab 1969 alle grafischen Produkte der Stadt bestimmte – anhand von rund 300 Exponaten vor. Der virtuelle 360°-Rundgang bietet Besucher*innen die Möglichkeit, sich frei durch den Ausstellungsraum zu bewegen, Objekte aus der Nähe zu betrachten und sich anhand begleitender Texte zu informieren.

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1 Blog

Museum and the City: Der Blog der Staatlichen Museen zu Berlin

Neben der Website der Staatlichen Museen zu Berlin mit fast 40 Landing-Pages aller Museen, Sammlungen und Institute bietet vor allem der Blog "Museum and the City" viele Hintergrundgeschichten, Interviews und Bildstrecken zu allen Museen und Sammlungen. Interessante Porträts von Mitarbeiter*innen oder thematische Reihen, zum Beispiel zur Sanierung der Neuen Nationalgalerie oder zu den Lieblingsstücken der Museumsmacher*innen, gewähren spannende Blicke hinter die Kulissen. In den Wochen des Shutdowns werden im Blog verstärkt unsere Kurator*innen zu Wort kommen, deren Sammlungsbereiche für die Besucher*innen geschlossen sind.

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Pauline Curnier Jardin. Fat to Ashes, Ausstellungsansicht Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin, 2021, Detail © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Mathias Völzke © VG Bild-Kunst, Bonn 2021
Ausstellung

Pauline Curnier Jardin.
Fat to Ashes

Die Gewinnerin des Preis der Nationalgalerie 2019 zeigt in der Historischen Halle des Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin die anlässlich ihrer ersten institutionellen Einzelausstellung in Deutschland entstandene raumgreifende Videoinstallation „Fat to Ashes“. Ein raumgreifendes Amphitheater umfasst die Videoinstallation als Zentrum des Spektakels und so sind Wandlung, Prozession und praktizierte Performance im ritualisierten Exzess die inhaltlichen als auch formalen Attribute von Pauline Curnier Jardins „Fat to Ashes“.

Fleisch, Haut, Wachs, Konfetti, Blut, Gedärme, Düfte, Sinne, Rauch, Ritus, Alkohol, Exzess, Berührung, Gesang, Fett und Asche: Das sind mitunter die weichen, rauen, sanften, derben Materialien, mit denen die Künstlerin Pauline Curnier Jardin in ihrer Arbeit hantiert. Ihre filmische und installative Sprache greift oftmals altertümliche, mythenhafte Erzählungen auf, die sie dekonstruiert und durchbricht.

Die Videoinstallation „Fat to Ashes“
„Fat to Ashes“ verbindet drei filmische Momentaufnahmen: ein religiöses Fest zu Ehren der heiligen Agatha, die Schlachtung eines Schweins und den Kölner Karneval. Der Ausstellungstitel verweist auf eine Woche der Ausschweifung vom sogenannten „Fat Thursday“, oder „giovedì grasso“, bzw. Weiberfastnacht oder Fettdonnerstag im Deutschen, bis zum Aschermittwoch als Tag der Ernüchterung und Beginn der Fastenzeit nach christlichem Kalenderjahr. Jardin zeigt diese drei Handlungsräume als Orte der Transgression und der Verwandlung, in denen aus kultischen Bräuchen bis in die Gegenwart eine gesellschaftliche Funktion des Zusammentreffens, der performativen Zurschaustellung und der exaltierten Loslösung geltender Normen fortführt wird.

Eine italienische Süßspeise etwa, die der Form einer weiblichen Brust nachempfunden ist, wird an dem Festtag zum Gedenken des Martyriums der heiligen Agatha verspeist. Die Schlachtung des Schweins geschieht abseits industrialisierter Massentierhaltung auf einem traditionellen, ländlichen Hof. Die Bilder vom Kölner Karneval wiederum sind voller Leben. Im Rückblick auf das Karnevalgeschehen lesen sich die Feierlichkeiten wie eine letzte große kollektive Ausschweifung bevor wenig später, wie die heutigen Betrachter*innen des Videos wissen, Covid-19 zum bundesweiten Lockdown führen wird.

Zur Ausstellung erscheint eine Publikation im Verlag der Buchhandlung Walther und Franz König mit Beiträgen von Sara Giannini, Ana Teixeira Pinto, Giovanna Zapperi und einem Gespräch zwischen Pauline Curnier Jardin und Kristina Schrei.

Die Ausstellung wird ermöglicht durch die Freunde der Nationalgalerie und gefördert durch BMW.

Eine Sonderausstellung der Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin.

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Xinyi Cheng. The Horse with Eye Blinders, Ausstellungsansicht Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin, 2020/21 © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Mathias Völzke; © Xinyi Cheng, courtesy the artist / Balice Hertling
Ausstellung

Xinyi Cheng
The Horse with Eye Blinders

Dauerausstellung

Die Alte Nationalgalerie gilt als umfangreiche Epochensammlung für die Kunst zwischen Französischer Revolution und Erstem Weltkrieg, zwischen Klassizismus und Sezessionen. Einzigartig ist die große Harmonie zwischen Sammlung und Gebäude des Museums: Das unter der Leitung von Heinrich Strack nach Plänen von August Stüler entworfene Gebäude wurde von 1867 bis 1876 errichtet und beherbergt heute eine der schönsten Sammlungen mit Kunst desselben Jahrhunderts. Der Rundgang durch das Haus bietet somit einen tiefen Einblick in die Kunst des 19. und frühen 20. Jahrhunderts.

1. Ausstellungsgeschoss
Adolph Menzels Gemälde, darunter so wichtige Werke wie das "Balkonzimmer" und das "Eisenwalzwerk", zeigen den unermüdlichen Beobachter, der wichtige Themen der preußischen Geschichte aufgriff und dabei mit erstaunlicher Fantasie und feinem Kolorismus aufwartet.

Unter den Skulpturen des 19. Jahrhunderts befinden sich so berühmte Werke wie die Prinzessinnengruppe von Johann Gottfried Schadow sowie Werke von Berthel Thorwaldsen, Antonio Canova, Ridolfo Schadow, Reinhold Begas, Adolf von Hildebrand sowie Constantin Meunier.

2. Ausstellungsgeschoss
Reichhaltig und qualitätvoll ist auch der Bestand an impressionistischer Malerei. Meisterwerke von Edouard Manet, Claude Monet, Auguste Renoir, Edgar Degas, Paul Cézanne und Skulpturen von Auguste Rodin wurden frühzeitig erworben.
Die Malerei der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist mit Werken von Hans Thoma, Anselm Feuerbach, Arnold Böcklin, Hans von Marées, Wilhelm Leibl und Wilhelm Trübner vertreten. Darüber hinaus präsentiert die Nationalgalerie ihren großen Bestand an Gemälden von Max Liebermann.

3. Ausstellungsgeschoss
Die Kunst der Goethezeit ist mit Landschaften Jakob Philipp Hackerts, mit Porträts von Anton Graff und seinen Zeitgenossen und mit Werken der in Rom tätigen Nazarener vertreten: Peter Cornelius, Friedrich Overbeck, Wilhelm Schadow und Philipp Veit schufen mit den Fresken zur Josephslegende ein bedeutendes Auftragswerk für die Casa Bartholdy in Rom.

Zwei Säle im Obergeschoss der Nationalgalerie bieten Platz für Preziosen der Romantik: Gemälde von Caspar David Friedrich aus allen Schaffensphasen veranschaulichen die Entwicklung des Hauptmeisters der deutschen Romantik. Die programmatischen Architekturvisionen Karl Friedrich Schinkels zeigen den Architekten als ingeniösen Landschaftsmaler. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die Werke Karl Blechens, der mit sprühender Farbigkeit und unkonventionellen Bildthemen seiner Zeit vorausgreift. Gezeigt werden ferner Porträts von Philipp Otto Runge und Gottlieb Schick, Landschaften von Joseph Anton Koch und Carl Rottmann. Das Biedermeier ist vertreten durch Berliner Stadtansichten von Eduard Gaertner und Johann Erdmann Hummel sowie durch Landschaften und Porträts von Ferdinand Georg Waldmüller.

Eine Dauerausstellung der Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin.

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© Staatliche Museen zu Berlin, Museum für Islamische Kunst / Georg Niedermeiser
Ausstellung

Die Strahlkraft der Alhambra

Kultur und Traditionen überstehen historische Umbrüche oft auf erstaunliche Art. Die Sonderpräsentation „Die Strahlkraft der Alhambra“ im Buchkunstkabinett des Museums für Islamische Kunst zeigt, wie die islamisch geprägte Kultur das westliche Mittelmeer auch nach dem Ende des muslimischen Spanien 1492 bereicherte: Fein verzierte Buchseiten, raffinierte Keramiken, Fotografien und weitere faszinierende Objekte vom 15. bis ins 20. Jahrhundert belegen in der Ausstellung das Überdauern traditioneller Kulturpraktiken.

Die Alhambra in Granada ist eines der bedeutendsten Monumente islamischer Kunst im Süden des heutigen Spanien. Wie kaum ein zweiter Ort steht diese Palastburg für die Entwicklung der Künste in al-Andalus – so die arabische Bezeichnung der iberischen Halbinsel. Die Alhambra war der Herrschersitz des letzten muslimischen Reichs, das 1492 von christlichen Königreichen erobert wurde. Das politische Ende dieser Ära führte aber keineswegs zu einem Bruch mit den kulturellen Wurzeln.

Kulturelles Erbe als lebendiger Teil der Kultur
Hier setzt die Sonderpräsentation an und versammelt 55 Objekte, die das Überdauern islamisch geprägter kultureller Praktiken und künstlerischer Formen auf der iberischen Halbinsel eindrücklich belegen: Anhand von Keramikarbeiten, wie sie heute noch oft im Süden Spaniens zu finden sind, zeigt sich dies besonders. Künstlerische Ausdrucksformen wurden nicht „nur“ weitergegeben, sie wurden weiterentwickelt und adaptiert, sich zu eigen gemacht und blieben somit lebendiger Teil der Kultur.

Aber auch im Maghreb wurde über Jahrhunderte das kulturelle Erbe al-Andalus weiter gepflegt: Eine auf der iberischen Halbinsel und in Nordwestafrika gemeinsam entwickelte Ornament-Tradition, ähnliche Schriftarten und Gestaltungsvorlieben in der Buchkunst verdeutlichen, wie kulturelles Erbe auch außerhalb enger geografischer Grenzen weiterbesteht.

Nicht zuletzt die noch junge Fotografie rückte im 19. Jahrhundert die Kultur al-Andalus’ in den Fokus der Aufmerksamkeit und sorgte für ein weltweites Interesse am Kulturerbe des muslimischen Spaniens. Auf den vielleicht ältesten Fotografien des Museums für Islamische Kunst von 1852 hält Felix Alexander Oppenheim die Alhambra und weitere Kulturdenkmäler Spaniens in Bildern fest. Im Dialog mit rund 50 Jahre jüngeren Aufnahmen eines lokalen Fotostudios werden die Veränderungen in der Alhambra sichtbar und belegen, wie stark das 19. Jahrhundert unsere Sicht auf die Geschichte al-Andalus auch weiterhin prägt.

Eine Sonderausstellung des Museums für Islamische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin.

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© GERHARD RICHTER KUNSTSTIFTUNG
Ausstellung

Reflexionen über Malerei

Gerhard Richters „Birkenau“-Zyklus in der Alten Nationalgalerie

Die Ausstellung eines zentralen Werks von Gerhard Richter ist dem übergeordneten Thema der Möglichkeiten und Grenzen von Malerei gewidmet. Der aus vier großformatigen, abstrakten Bildern bestehende Zyklus „Birkenau“ von 2014 stellt das Ergebnis einer langen und tiefen Auseinandersetzung des Künstlers mit dem Holocaust dar. Intensiv beschäftigte Gerhard Richter dabei die Frage, ob und wie der beispiellose Völkermord überhaupt darstellbar sei.

Bereits unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde in Deutschland über die Frage, ob und wie der Holocaust künstlerisch darstellbar sei, sehr offen diskutiert. Angesichts des bis heute schier unfassbaren Völkermordes, den die Nationalsozialisten an bis zu 6 Millionen Juden verübt hatten, sprachen zahlreiche Kunstschaffende von einem nichtangemessenen Unterfangen und lehnten eine künstlerische Darstellung des Holocaust kategorisch ab.

Künstlerische Auseinandersetzung mit dem Holocaust
Gerhard Richter näherte sich diesem Thema immer wieder. Angefangen mit Zeichnungen zum Tagebuch der Anne Frank (1957) folgten in den 60er Jahren die inzwischen zerstörten Bilder „Erschießung“ und „Hitler“ und danach die Bilder „Tante Marianne“, „Onkel Rudi“ und „Herr Heyde“. Gleichzeitig nahm er zahlreiche Fotos zum Holocaust in seinen „Atlas“ auf. Dreißig Jahre später machte Gerhard Richter Entwürfe mit diesem Thema für die Eingangshalle des Bundestages, die er aber doch verwarf und dafür die Glasarbeit „Schwarz-Rot-Gold“ vorschlug, die seit 1997 dort platziert ist. Der Kontakt zu Georges Didi-Huberman und seinem Buch „Bilder trotz allem (2008)“, speziell zu den vier Fotografien, beschäftigte Gerhard Richter lange und führte 2014 zu den vier „Birkenau“-Bildern.

Der Zyklus „Birkenau“
Die Fotografien, die ein Häftling heimlich machte, zeigen unter anderem Leichen der zuvor in Gaskammern ermordeten Lagerinsassen in einem Waldstück sowie nackte, auf dem Weg zur Gaskammer befindliche Frauen. Im künstlerischen Prozess übertrug Gerhard Richter im ersten Schritt die Fotografien auf vier Leinwände, schuf damit vier figurative Bilder, um sie dann nach und nach zu übermalen. Dabei verwandte er die seit Jahren von ihm eingesetzte Maltechnik, bei der er zunächst mit Pinseln Farbe aufträgt und diese anschließend mit einer Rakel verteilt, oder wieder abkratzt. Dieser Vorgang wurde mehrfach wiederholt.

Malerei zwischen Zeigen und Nicht-Zeigen
Mit jeder weiteren Farbschicht verschwand die gemalte fotografische Vorlage etwas mehr, bis sie schließlich nicht mehr sichtbar war. Angesichts des Grauens und des unfassbaren Verbrechens gegen die Menschlichkeit, das mit dem Holocaust verbunden ist, entsteht bei Gerhard Richter also ein Abstraktionsprozess, der in eine Weigerung der direkten Abbildung mündet. Mit diesem Prozess fand Gerhard Richter einen Weg, auf dokumentarisches Material zurückzugreifen, ohne es direkt zu zeigen. Seine abstrakte Malerei bietet Form- und Farbklänge, erzeugt, gerade mit den zahlreichen schwarz-grauen Flächen, eine melancholische, nachdenkliche Stimmung. Das Figurative und das Abstrakte schließen sich in diesen Werken jedoch nicht aus. Vielmehr eröffnet Richter einen entstehenden Raum zwischen Zeigen und Nicht-Zeigen. Es ist ein Art Zwischenraum, der malerisch, ästhetisch und gedanklich ein weites Feld an Reflexionen ermöglicht.

Werk, Kontext und Reflexionen im Ausstellungsraum
Zur Präsentation in der Alten Nationalgalerie gehört neben den vier malerischen Bildern und Abbildungen der vier Fotovorlagen auch ein großer, vierteiliger Spiegel. Fast von Anfang an begleiteten Glas- und Spiegelarbeiten die Malerei von Gerhard Richter, weil sich seine Bilder nicht als reine Ansichten oder als Blicke durch ein Fenster begreifen lassen, sondern immer zugleich auf eine Realität vor dem Bild verweisen. In diesem Sinne verfolgt Gerhard Richter mit dem Grauen Spiegel, der gegenüber der vier „Birkenau“-Bilder platziert ist, eine weitere Ebene der Auseinandersetzung. Auf diese Weise werden aber nicht nur die vier Gemälde und die damit aufgerufenen Kontexte reflektiert, sondern auch wir selbst, die Betrachtenden der Bilder und des Spiegels.

Die Vielschichtigkeit von Abbildung und Darstellung, die mit diesem Zyklus aufgerufen wird, berührt Grundfragen der Malerei, wie sie uns über alle Zeiten hinweg beschäftigt haben. Gerade deshalb hat sich Gerhard Richter für die Präsentation des „Birkenau“-Zyklus die Alte Nationalgalerie als Ort gewünscht.

Auftakt zu langfristiger Kooperation
Anlass für die Präsentation des „Birkenau“-Zyklus ist eine langfristige Zusammenarbeit der Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin, mit der GERHARD RICHTER KUNSTSTIFTUNG. Der „Birkenau“-Zyklus und weitere Arbeiten des Künstlers (ungefähr 100 Werke aus mehreren Schaffensphasen), werden ab 2023 permanent in einem Gerhard Richter-Raum in einem der Häuser der Nationalgalerie gezeigt werden. Eigentlicher Bestimmungsort des Konvoluts ist ein eigener großer Raum im „Museum des 20. Jahrhunderts, dem Neubau am Kulturforum.

Eine Sonderausstellung der Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin.

Präsentiert mit Unterstützung des Kuratoriums Preußischer Kulturbesitz.

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Heidi Manthey, Vase mit plastischen Tulpen, Detail, 1975, Fayence © Staatliche Museen zu Berlin, Kunstgewerbemuseum / Dietmar Katz
Ausstellung

Flora, Fauna, Fabelwesen

Malerei auf Keramik: Grita Götze, Heidi Manthey, Sonngard Marcks

Die diesjährige Sommerausstellung des Kunstgewerbemuseums im Schloss Köpenick widmet sich den zeitgenössischen Keramikerinnen Grita Götze, Heidi Manthey und Sonngard Marcks, in deren Werk Malerei und Keramik eine besondere Symbiose eingehen. In den meisterhaft gemalten Dekoren lassen sie einen ganzen Mikrokosmos aus Blumen, Gräsern, Früchten, Insekten und Amphibien entstehen. Historisch inspirierte Fabelwesen und Ornamente gesellen sich hinzu. Die rund 80 Exponate sind in die Dauerausstellung des Schloss Köpenicks integriert, so dass sich die Besucher*innen auf eine Entdeckungstour durch die Epochen begeben können.

Grita Götze (geb. 1959 in Schlema) und Sonngard Marcks (geb. 1959 in Eisleben) haben in den 1980er-Jahren bei Heidi Manthey (geb. 1929 in Leipzig) an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle (Saale) studiert, wo Manthey 30 Jahre zuvor selbst Studentin war. Alle drei beherrschen die diffizile Technik der Fayence-, Porzellan- und Engobemalerei wie heute nur noch ganz wenige. Damit führen sie eine jahrhundertealte Tradition in die Gegenwart fort und beleben sie neu.

Inspiration für ihre gegenständliche Malerei schöpfen sie aus der genauen Naturbeobachtung, aus historischen Vorbildern und – im Falle von Heidi Manthey – aus der antiken Mythologie. Die Leuchtkraft der mit der Glasur verschmolzenen Farben verleiht den Motiven eine besondere Präsenz und Ausdruckskraft. Die Formen sind dabei weit mehr als nur Bildträger, sie korrespondieren mit den Dekoren. So entsteht ein spannungsreicher Dialog zwischen Oberfläche und Gefäß, ein Wechselspiel zwischen zwei- und dreidimensionaler Wirkung. Fast sämtliche der gezeigten Keramiken sind Unikate. Nicht die Funktionalität steht hier im Mittelpunkt der Gestaltung, sondern die freie künstlerische Aussage. Teekannen werden zu kleinen Bildwerken auf Sockeln, Vasen zu Skulpturen und Teller zu Wandobjekten.

In der Präsentation ergeben sich zahlreiche Querverbindungen zwischen den rund 80 Keramiken der Sonderausstellungen und den permanent gezeigten historischen Exponaten des Schloss Köpenicks. Auch die aufwendigen barocken Stuckdecken mit ihren täuschend echt gestalteten Früchten, Pflanzen und Figuren lassen Bezüge zu den keramischen Malereien von Grita Götze, Heidi Manthey und Sonngard Marcks erkennen. Den Kern der Ausstellung bildet der Bestand des Kunstgewerbemuseums an Keramiken von Heidi Manthey. Leihgaben aus dem Besitz der drei Künstlerinnen und aus privaten Sammlungen ergänzen die Präsentation.

Zur Ausstellung erscheint eine Publikation; ein Rahmenprogramm rundet die Präsentation ab.

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3 Ausstellung

Germanen

Eine archäologische Bestandsaufnahme

Erstmals stehen die Germanen im Mittelpunkt einer großen archäologischen Übersichtsausstellung. Das Museum für Vor- und Frühgeschichte zeigt in Kooperation mit dem LVR-Landesmuseum Bonndie Sonderausstellung „Germanen. Eine archäologische Bestandsaufnahme“ auf der Museumsinsel Berlin: Während im Neuen Museum die wechselhafte Geschichte der Germanenforschung und -rezeption präsentiert wird, sind in der aus Anlass der Ausstellung wiedereröffneten James-Simon-Galerie über 700 Exponate, darunter zahlreiche Neufunde und hochrangige Leihgaben aus Deutschland, Dänemark, Polen und Rumänien zu sehen.

Gegliedert in sieben Kapitel gibt die Ausstellung in der James-Simon-Galerie Einblicke in die Archäologie jener Gemeinschaften, die zwischen dem 1. Jahrhundert vor und dem 4. Jahrhundert nach Christus die Gebiete rechts des Rheins und nördlich der Donau besiedelten, und für die Caesar den Begriff „Germanen“ als Sammelbezeichnung und Ordnungsgröße prägte. Spektakuläre Funde wie auch einfache Gebrauchsgegenstände zeichnen das Bild einer agrarisch ausgerichteten Gesellschaft mit einer überregional vernetzten Oberschicht, die vor allem in üppig mit Edelmetall und römischen Importen ausgestatteten Gräbern sichtbar werden.

Das Schmiedehandwerk war hoch entwickelt und brachte Zeugnisse großer Kunstfertigkeit und Schönheit hervor. Einen Höhepunkt der Ausstellung stellt ohne Zweifel der reich verzierte Schildbuckel aus dem berühmten Fürstengrab von Gommern dar, der von versierten germanischen Metallhandwerkern aus einem massiven römischen Silbergefäß hergestellt und mit silbervergoldeten Pressblechen, Vergoldungen und Glaseinlagen verziert wurde.

Konflikte nur mit den Römern?
Allgemein bekannt sind die Germanenkriege Roms, allerdings nur aus römischer Sicht. Jedoch haben auch kriegerische Auseinandersetzungen zwischen germanischen Stammesverbänden untereinander archäologische Spuren hinterlassen. Umfangreichen Kriegsbeuteopfer, die in Norddeutschland und Skandinavien in Mooren versenkt wurden, vermitteln einen Eindruck von der Größe germanischer Heere, ihrer Ausrüstung und Organisation nach römischem Vorbild. Einer der wertvollsten Funde aus dem Thorsberger Moor nahe Schleswig ist ein Zierblech aus vergoldetem Silber- und Bronzeblech mit plastisch herausgearbeitetem Tierfries und eng aneinandergereihten Menschenköpfen, das den Göttern als Dank für den Sieg im Kampf geopfert wurde.

Germanische Schriftbelege
Ausgewählte Exponate illustrieren mit ihren Inschriften die seltenen Schriftbelege in der Germania. Die älteste germanische Inschrift aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. auf der Fibel von Meldorf ist von rechts nach links als lateinische Buchstaben IDIN (Ida) und von links nach rechts in Runenschrift als HIWI (der Häuslichen) lesbar und verbindet somit das Runenalphabet mit dem Lateinischen, aus dem es entwickelt wurde.

Forschungen zu Germanen waren und sind wesentlich durch das Spannungsfeld zwischen römischem Reich und der Germania geprägt, wobei die römische Perspektive häufig im Vordergrund steht. Die Ausstellung stellt nun das germanische Siedlungsgebiet in den Mittelpunkt, behandelt aber auch Roms Verhältnis zu den germanischen Gesellschaften.

Germanen in der Forschung damals und heute
Die Germanenrezeption, speziell in den Berliner Museen, beleuchtet der zweite Teil der Ausstellung unter dem Titel „Germanen. 200 Jahre Mythos, Ideologie und Wissenschaft“ für das 19. und 20. Jahrhundert. Dieses Thema wird im „Vaterländischen Saal“ des Neuen Museums an einem historischen Ort präsentiert: Die spektakulären Wandgemälde zur „Nordischen Mythologie“ vermittelten um die Mitte des 19. Jahrhunderts einer breiten Öffentlichkeit erstmals eine bildliche Vorstellung vom nordischen Götterhimmel, die allerdings erst auf mittelalterlichen Quellen fußte. Die ausführliche Interpretation dieses Bilderfrieses, der auf die Überlieferungen der Edda zurückgeht, bildet den ersten Schwerpunkt in diesem Ausstellungsteil.

Vor dem Hintergrund von 200 Jahren Germanenforschung wird darüber hinaus gezeigt, wie sich die Berliner Museen im jeweils aktuellen Forschungsdiskurs zu Fragen der Herkunft, Ausbreitung und Datierung der Germanen positionierten und mit wandelnden Museumskonzeptionen reagierten: Im frühen 19. Jahrhundert bestimmten die Erwähnungen der Germanen in den Texten antiker Autoren deren Identität. Ende des 19. Jahrhunderts begann die Verknüpfung des antiken Volksbegriffs der Germanen mit archäologischen Kulturen. Im frühen 20. Jahrhundert etablierte sich ein Streit darüber, ob archäologische Kulturen der Bronzezeit oder Jungsteinzeit schon „germanisch“ seien. Dies schuf eine verhängnisvolle Nähe zur nationalsozialistischen Rassenideologie. Seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde nicht mehr vordergründig von Germanen, sondern von Trägern verschiedener archäologischer Kulturen der Vorrömischen Eisenzeit (ca. 600 v. Chr. bis zur Zeitenwende) oder der nachfolgenden Römischen Kaiserzeit (370/80 n. Chr.) gesprochen.

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16.03.21, 12:59, MAX Germanen als Menschen wie wir


Man wird noch vor der eigentlichen Ausstellung mit einer sehr schönen Karte im Zeitraffer durch die bewegte Ausbreitungsgeschichte der Germanen anhand von Fundorten geführt.
Dieses und die gut aufbereitete und einheitliche Präsentation der Fundstücke steht jedoch im Kontrast zu dem offensichtlichen und wiederholten Bemühungen von Aussagen verschiedener Wissenschaftler in Videoeinspielungen von kaum vorhandenen Gemeinsamkeiten der Bewohner Germaniens zu sprechen. Auch ist es unverständlich der Ausstellung die Überschrift Germanen zu geben um dann etwas bemüht erklären zu wollen, dass es diese eigentlich so gar nicht gäbe und die Unterschiede zwischen der verschiedenen Stämmen oder gar Völkern sehr groß seien.
Das entspringt vermutlich der Vorstellung, man müsse sich aufgrund der näheren deutschen Geschichte immer ein wenig auf Abstand halten, um nicht in einen verdächtigen Geruch zu geraten.
Gegen Abstand ist ja gar nichts einzuwenden, aber sollten wissenschaftliche Betrachtung nicht zuvorderst der Wissenschaft verpflichtet sein? Allzu ideologische oder gar politische Aspekte weder in die eine noch in die andere Richtung bleiben besser außen vor. Zunächst sollten sich Wissenschaftler der Wahrheit zu nähern versuchen und nicht den selben Fehler wie zuvor begehen. Einseitigkeiten, nur dann mit umgekehrten Vorzeichen entsprechen auch nicht der wissenschaftlichen Wirklichkeit.

Zunächst waren die Germanen vor 2000 Jahren Menschen, die jeden Tat neu ums Überleben gekämpft haben und zusehen dass sie die Kinder lebend über den Winter brachten. Und sicher waren auch Infektions- und andere Krankheiten auch damals schon eine Plage.
Mit ihrer dezentralen Struktur, Entscheidung wichtiger Belange in zentralen Versammlungen, den Things, zu fällen und der starken Stellung der Frau als Heilerin und Verwalterin von Hof und Haus haben zentrale Elemente dieser Kulturen durchaus ihren Einfluss bis in unsere heutige Zeit genommen. Und dass die Deutschen Reiseweltmeister sind, ist vielleicht auch ein Erbe unserer Vorfahren und ihres nach Süden gerichteten Lichtkultes.
Bis heute feiern wir mit Weihnachten und Ostern Feste, deren Ursprünge in der germanischen Kultur liegen und vom Christentum adaptiert wurden.

Wir wäre es, die Germanen als Menschen wie uns zu begreifen in all der Ambivalenz, wie uns auch heute noch zuteil ist.
Mit diesem Vorsatz kann man sich dieses Themas mit etwas mehr Gelassenheit nähern und unsere Ururur..großmütter und -väter nicht in Geiselhaft nehmen für jedwede Ideologien. Nehmen wir sie als das was sie sind: uns verwandte Menschen aus Mitteleuropa, die uns viel zu sagen haben.
Eine starker Ansatz dieser Ausstellung ist, die Sicht auf die Germanen nicht aus römischer Perspektive zu zeigen sondern sie durchaus selbst sprechen zu lassen.
Zu uns sprechen heute nur noch die Fundstücke und von denen wird in dieser Ausstellung reichlich geboten. Einige dieser Funkstücke reden sogar in besonderer Weise mit uns: die ältesten Artefakte mit germanischen Runen schon ab dem ersten Jahrhundert unserer Zeitrechnung sind nochmal ein besonderer Höhepunkt dieser unbedingt sehenswerten Ausstellung.

Ausstellung

Die Krone von Kertsch

Schätze aus Europas Frühzeit

Völkerwanderungszeitlicher Goldschmuck vom Schwarzen Meer, silberne Gewandspangen und prächtige Gürtel aus Gräbern des frühen Mittelalters in Frankreich, Italien, Spanien und Deutschland – Teile der Sammlung des Johannes von Diergardt werden nach über 80 Jahren wieder in Berlin zu sehen sein, wo sie bis 1934 ausgestellt waren.

Sie gewähren glänzende Einblicke in die europäische Geschichte, besonders in die Ereignisse zwischen Antike und Mittelalter. Nach dem Tod des Sammlers und Mäzens gelangten sie in das Römisch-Germanische Museum Köln. Umbauarbeiten im Kölner Museum bieten nun eine gute Gelegenheit, die Schätze nach langer Zeit wieder der Berliner Öffentlichkeit zu präsentieren.

Eine Sonderpräsentation des Museums für Vor- und Frühgeschichte – Staatliche Museen zu Berlin in Kooperation mit dem Römisch-Germanischen Museum der Stadt Köln

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Modellbüste der Nofretete, Dreiviertelprofil nach rechts, 18. Dynastie, Amarna, Ägypten © bpk / Ägyptisches Museum und Papyrussammlung, SMB / Martin Specht
Ausstellung

Altes Ägypten

Dauerausstellung

In bislang nie gezeigtem Ausmaß von über 2 500 Exponaten präsentiert sich das Ägyptische Museum und Papyrussammlung im Nordflügel des Neuen Museums über drei Ebenen auf einer Fläche von 3 600 Quadratmetern.

Die Konzeption und Gestaltung der Schausammlung gewährt einen umfassenden Einblick in Kontinuität und Wandel der altägyptischen Kultur über vier Jahrtausende sowie in die Kulturgeschichte des antiken Sudan. Durch den Wiederaufbau mehrerer Opferkammern werden Grabarchitektur und Reliefkunst des Alten Reiches in einzigartiger Weise präsentiert. Neben der Thematisierung verschiedener kultureller Schwerpunkte wie Toten- und Götterkult, Königtum und Alltagsleben wird erstmals auch die Wissenschaftsgeschichte der Ägyptologie dargestellt und erläutert. Die Papyrussammlung zeigt in der "Bibliothek der Antike" eine große Auswahl hoch bedeutender Texte und Literaturwerke über die gesamte Zeitspanne altägyptischer bis spätantiker Schriftkultur.

Eine besondere Betonung der Ausstellungskonzeption liegt auf der Vermittlung des altägyptischen Menschenbildes durch die nach unterschiedlichen Gesichtspunkten in mehreren Räumen arrangierten Skulpturen, deren Höhepunkt die Präsentation der Büste der Nofretete im Nordkuppelsaal des Neuen Museums darstellt.

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Griff eines Weinkruges aus dem Fund von Neupotz mit einer Darstellung der Göttin Minerva, Ausschnitt © Staatliche Museen zu Berlin, Museum für Vor- und Frühgeschichte / Claudia Klein
Ausstellung

Schätze aus dem Rhein. Der Barbarenschatz von Neupotz

Dauerausstellung

Im Bacchussaal des Neuen Museums stand lange einsam der Xantener Knabe, eine römische Bronzestatue, 1858 im Rhein bei Xanten von Fischern entdeckt. Nun bekommt der Bronzejüngling Zuwachs en masse: eiserne Werkzeuge und Wagenteile, Vorhängeschlösser und Fußfesseln, Bronzekessel und Silbergeschirr. Der „Barbarenschatz von Neupotz“ – im 3. Jahrhundert n. Chr. im Rhein versunken – wird für die kommenden Jahre die Dauerausstellung des Museums für Vor- und Frühgeschichte um eine Attraktion bereichern.

Nah am damaligen Alltag
Die einst in den Fluten des Rheins versunkenen Objekte stammen zumeist aus römischen Privathäusern. Es handelt sich etwa um einfaches Küchen- und Kochgeschirr, aber auch um wertvolles Tafelgeschirr zum Auftragen von Speisen und Getränken und zum Mischen von Wein. Viele Stücke zeigen Spuren intensiven Gebrauchs: Abnutzung, Reparaturen, Flicken. Die Objekte führen uns ganz nahe an die Menschen, die damit arbeiteten, an ihren Alltag. So auch die römischen Werkzeuge aus Eisen – wie Äxte, Zangen und Hacken –, deren Formen uns heute immer noch vertraut erscheinen. Sie haben sich über die Jahrhunderte nicht sehr verändert. Vorhängeschlösser und die schweren Eisenbeschläge römischer Lastwagen geben Aufschluss über den hohen Stand der antiken Technik. Fußfesseln erinnern an die weniger fortschrittlichen Züge der römischen Gesellschaft. Weiheinschriften auf manchen Stücken schließlich lassen vermuten, dass diese aus Heiligtümern genommen worden waren.

Der "Stumme Diener"
Im passenden Ambiente des Bacchussaals mit seiner an pompejanische Wandmalereien angelehnten Ausgestaltung wird ein Querschnitt aus den Neupotzer Metallmassen in zwei Hoch- und zwei Tischvitrinen präsentiert. Sie geben einen Überblick über den umfänglichen Fund. Der im Bacchussaal seit der Neueröffnung des Neuen Museums aufgestellte Xantener Knabe bleibt vor Ort. Auch er war im Rhein verloren gegangen, bereits im 1. Jahrhundert n. Chr. In der Behausung eines vornehmen Römers aufgestellt, reichte er Gästen als „Stummer Diener“ einst Speisen und Getränke auf einem Tablett dar. Auch für seinen Verlust im Rhein werden Unruhen verantwortlich gemacht. So passen sie gut zusammen – der Xantener Knabe und der Schatzfund von Neupotz: die Schätze aus dem Rhein.

Eine Dauerausstellung des Museums für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin.

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Schwerter und Lanze, Bronze. 9.-8. Jh. v. Chr., Stölln, Deutschland © Staatliche Museen zu Berlin, Museum für Vor- und Frühgeschichte / Klaus Göken
Ausstellung

Zurück! Steinzeit. Bronzezeit. Eisenzeit

Dauerausstellung

Das Museum für Vor- und Frühgeschichte bietet in der oberen Etage einen Rundgang durch die ältesten Epochen der Menschheitsgeschichte. Mit seinen einzigartigen Sammlungen zur Vor- und Frühgeschichte Europas und der angrenzenden asiatischen Gebiete gelingt es, die großen Entwicklungslinien der frühen europäischen Geschichte anschaulich mit herausragenden Originalen aufzuzeigen.

Der Rundgang in Ebene 3 beginnt im Roten Saal, der das Ambiente einer Ausstellung des späten 19. Jahrhunderts aufleben lässt und die Herkunft wichtiger Bestände der vorgeschichtlichen Sammlung aufzeigt. Im starken Kontrast dazu steht die moderne Präsentation im folgenden Saal zur Archäologie in Berlin, der mit aktuellen Funden zeigt, was Archäologen heute mit Hilfe moderner Methoden aus dem Boden der Hauptstadt holen.

Unmittelbar danach geht es zurück in die frühesten Kapitel der Menschheitsgeschichte. Im Steinzeit-Saal begrüßen die Besucher der berühmte 11-jährige Neandertalerjunge aus Le Moustier in Frankreich und der beliebte Elch vom Berliner Hansaplatz. Die zweite Saalhälfte zeigt mit prächtigen Funden der Jungsteinzeit den Übergang zu Ackerbau und Viehzucht.

Im Bronzezeitsaal bilden die Großvitrinen mit beeindruckenden Exponatmontagen und einem dreidimensionalen Blick auf das älteste bekannte Schlachtfeld der Menschheitsgeschichte eine Prozessionsstraße hin zum berühmten Berliner Goldhut. Am Ende des Rundgangs in Ebene 3 präsentieren sich die eisenzeitlichen Kulturen mit hallstattzeitlichen Fürstengräbern und latènezeitlichen Fundkomplexen auch im Kontext der mittelmeerischen Kulturen.

Die Zeitmaschine über die Jahrtausende
Zwischen dem Bronzezeit- und dem Eisenzeitsaal erwartet die Besucher eine besondere Reise: Unsere Zeitmaschine führt in eine historische Landschaft am Fluss und beobachtet deren Bewohner über die Jahrtausende. Als Grundlage dafür dienen archäologische Erkenntnisse. In unserer Zeitmaschine wird dabei die wechselseitigen Einflüsse von Mensch und Umwelt deutlich.

In den eigens für die Ausstellung erstellten Zeichnungen, die für die Filmsequenzen animiert wurden, verbergen sich viele Exponate aus der neuen Präsentation und es wird nachvollziehbar, welche Rolle sie im Leben unserer Vorgänger gespielt haben. Damit wird die Grundidee dieser Ausstellungsebene auf den Punkt gebracht: Wir wollen den Besucher mitnehmen auf die spannende Reise zu den frühen Epochen der Menschheitsgeschichte in Europa.

Eine Dauerausstellung des Museums für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin.

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Blick in den Saal der Deutschrömer im 2. Ausstellungsgeschoss der Alten Nationalgalerie © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / David von Becker
Ausstellung

Sammlungspräsentation: Die Kunst des 19. Jahrhunderts

Dauerausstellung

Die Alte Nationalgalerie gilt als umfangreiche Epochensammlung für die Kunst zwischen Französischer Revolution und Erstem Weltkrieg, zwischen Klassizismus und Sezessionen. Einzigartig ist die große Harmonie zwischen Sammlung und Gebäude des Museums: Das unter der Leitung von Heinrich Strack nach Plänen von August Stüler entworfene Gebäude wurde von 1867 bis 1876 errichtet und beherbergt heute eine der schönsten Sammlungen mit Kunst desselben Jahrhunderts. Der Rundgang durch das Haus bietet somit einen tiefen Einblick in die Kunst des 19. und frühen 20. Jahrhunderts.

1. Ausstellungsgeschoss
Adolph Menzels Gemälde, darunter so wichtige Werke wie das "Balkonzimmer" und das "Eisenwalzwerk", zeigen den unermüdlichen Beobachter, der wichtige Themen der preußischen Geschichte aufgriff und dabei mit erstaunlicher Fantasie und feinem Kolorismus aufwartet.

Unter den Skulpturen des 19. Jahrhunderts befinden sich so berühmte Werke wie die Prinzessinnengruppe von Johann Gottfried Schadow sowie Werke von Berthel Thorwaldsen, Antonio Canova, Ridolfo Schadow, Reinhold Begas, Adolf von Hildebrand sowie Constantin Meunier.

2. Ausstellungsgeschoss
Reichhaltig und qualitätvoll ist auch der Bestand an impressionistischer Malerei. Meisterwerke von Edouard Manet, Claude Monet, Auguste Renoir, Edgar Degas, Paul Cézanne und Skulpturen von Auguste Rodin wurden frühzeitig erworben.
Die Malerei der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist mit Werken von Hans Thoma, Anselm Feuerbach, Arnold Böcklin, Hans von Marées, Wilhelm Leibl und Wilhelm Trübner vertreten. Darüber hinaus präsentiert die Nationalgalerie ihren großen Bestand an Gemälden von Max Liebermann.

3. Ausstellungsgeschoss
Die Kunst der Goethezeit ist mit Landschaften Jakob Philipp Hackerts, mit Porträts von Anton Graff und seinen Zeitgenossen und mit Werken der in Rom tätigen Nazarener vertreten: Peter Cornelius, Friedrich Overbeck, Wilhelm Schadow und Philipp Veit schufen mit den Fresken zur Josephslegende ein bedeutendes Auftragswerk für die Casa Bartholdy in Rom.

Zwei Säle im Obergeschoss der Nationalgalerie bieten Platz für Preziosen der Romantik: Gemälde von Caspar David Friedrich aus allen Schaffensphasen veranschaulichen die Entwicklung des Hauptmeisters der deutschen Romantik. Die programmatischen Architekturvisionen Karl Friedrich Schinkels zeigen den Architekten als ingeniösen Landschaftsmaler. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die Werke Karl Blechens, der mit sprühender Farbigkeit und unkonventionellen Bildthemen seiner Zeit vorausgreift. Gezeigt werden ferner Porträts von Philipp Otto Runge und Gottlieb Schick, Landschaften von Joseph Anton Koch und Carl Rottmann. Das Biedermeier ist vertreten durch Berliner Stadtansichten von Eduard Gaertner und Johann Erdmann Hummel sowie durch Landschaften und Porträts von Ferdinand Georg Waldmüller.

Eine Dauerausstellung der Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin.

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Prometheus-Gruppe © asisi / Tom Schulze
Ausstellung

Pergamonmuseum. Das Panorama

17.11.2018 bis auf Weiteres

PERGAMON. Meisterwerke der antiken Metropole und 360°-Panorama von Yadegar Asisi

Die einzigartige Zusammenarbeit der Antikensammlung mit dem Künstler Yadegar Asisi aus dem Jahr 2011/2012 wird nun fortgesetzt: Im temporären Ausstellungsgebäude „Pergamonmuseum. Das Panorama“ wird das Ausstellungsprojekt „PERGAMON. Meisterwerke der antiken Metropole und 360°-Panorama von Yadegar Asisi“ präsentiert – mit Highlights aus den Beständen der Antikensammlung sowie einem vollständig überarbeiteten Panorama von Yadegar Asisi.

Das Panorama führt die Besucherinnen und Besucher zurück in das Jahr 129 n. Chr. und zeigt ihnen die antike Stadt Pergamon an der kleinasiatischen Westküste. Yadegar Asisi rekonstruiert den Zustand der Stadt in der hohen römischen Kaiserzeit unter der Regierung des Kaisers Hadrian (117-138 n. Chr.). Die Bildinhalte des ersten Pergamon-Panoramas sind umfassend überarbeitet worden. In Zusammenarbeit mit dem Team der Antikensammlung wurden etwa 40 neue Szenen konzipiert und in das Bild eingefügt. Dazu fand zuletzt im Oktober 2017 ein aufwändiges Fotoshooting in einem Berliner Filmstudio statt.

Restauration und künstlerische Interpretation
Für die vom Studio asisi gestaltete Ausstellung mit etwa 80 der wichtigsten Werken der Antikensammlung aus Pergamon – darunter der größte Teil des Telephos-Frieses vom Pergamonaltar – wurden aufwändige Restaurierungen der Originale durchgeführt. Dies gilt vor allem für die großen Frauenstatuen aus dem Hof und die Skulpturen vom Dach des Großen Altares. Mit Ausnahme der an das Metropolitan Museum of Art entliehenen Statue der Athena Parthenos aus der Bibliothek von Pergamon sind alle berühmten Bildwerke der Stadt wie der sog. „Schöne Kopf“, das kolossale Haupt des Herakles, die Porträts der Könige, die Tänzerin aus dem Palast, die Prometheus-Gruppe oder die Kreuzband-Athena zu sehen.

Verschiedene Installationen zeigen den Besucherinnen und Besuchern künstlerische Interpretationen zum besseren Verständnis der antiken Lebenwelt. Wesentliche Elemente sind dabei neu geschaffene Zeichnungen von Yadegar Asisi, die sich mit den Skulpturen, der Architektur und der Stadtanlage Pergamons auseinandersetzen.

Der Pergamonaltar in seinem ursprünglichen Kontext
Die Antikensammlung lässt gemeinsam mit Yadegar Asisi mit „PERGAMON. Meisterwerke der antiken Metropole und 360°-Panorama von Yadegar Asisi“ ein Gesamtkunstwerk entstehen, das die Ergebnisse langjähriger archäologischer und bauhistorischer Forschungen mit der Arbeit eines zeitgenössischen Künstlers zu einer Gesamtheit verdichtet. Schon 2011/12 hatten rund 1,5 Millionen Menschen die Ausstellung Pergamon. Panorama der antiken Metropole besucht. Die Gesamtpräsentation der Skulpturen aus dem Pergamonmuseum mit dem Asisi-Panorama ermöglicht ein einmaliges Ausstellungserlebnis, das an der antiken Lebenswelt teilhaben lässt. Nicht zuletzt ist hier der Pergamonaltar in seinem ursprünglichen baulichen Kontext auf der Akropolis zu erleben.

„PERGAMON. Meisterwerke der antiken Metropole und 360°-Panorama von Yadegar Asisi“ wird ermöglicht durch die großzügige finanzielle Förderung der Adolf Würth GmbH & Co.KG.

Social Media
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Ausstellung

comiXconnection

„comiXconnection“ thematisiert den aktuellen „independent comic“ in Serbien, Kroatien, Slowenien, Bosnien & Herzegowina sowie Ungarn und Rumänien.

Das Projekt spürt die unterschiedlichen Comic-Szenen der aneinandergrenzenden Länder auf und setzt sie in Beziehung zueinander. Ab 2013 tourte die Ausstellung durch diese Region. Die 20. und letzte Station in Berlin gewährt erstmals auch einen Blick hinter die Kulissen des Projekts. „comiXconnection“ bringt dem Publikum die hier eher unbekannte Comic-Szene Südosteuropas näher und zeigt zugleich die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten des Mediums Comic auf.

Englischer Katalog und Essayband zur Ausstellung. Texthefte mit den Übersetzungen der Comics in mehreren Sprachen. Weitere Infos zur Ausstellung gibt es unter www.comixconnection.eu.

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Blick in die neue Dauerausstellung © Staatliche Museen zu Berlin/ Ute Franz-Scarciglia
Ausstellung

Kulturkontakte. Leben in Europa

Dauerausstellung

"Kulturkontakte. Leben in Europa" zeigt auf 700 Quadratmetern einen Querschnitt aus den vielfältigen Sammlungen des Museums Europäischer Kulturen. Mit dem thematischen Ansatz greift es Diskussionen über gesellschaftliche Bewegungen und Abgrenzungen auf.

Das im weitesten Sinne mobile Verhalten von Menschen in und nach Europa bewirkt auf der einen Seite kulturelle Begegnungen und Vermischungen, die zur Entwicklung globaler Kulturen führen können. Auf der anderen Seite wirft es Fragen nach Zugehörigkeiten und Identitäten von Individuen und Gruppen auf. Sie können sich bei aller Globalisierung "verloren" fühlen und besinnen sich deshalb auf das ihnen Vertraute: auf ihre Heimat, den Ort, die Region, oder ihr Land.

Spielen die kulturellen Gemeinsamkeiten Europas dabei eine Rolle? Die Dauerausstellung stellt Beispiele vor - mit zum Teil außergewöhnlichen Objekten. Eine Prachtgondel aus Venedig von 1910 steht dabei stellvertretend für alle Themenbereiche: Handel, Reisen, Bildmedien, Migration, kulturelle Verortungen und Frömmigkeit.

Eine Dauerausstellung des Museums Europäischer Kulturen der Staatlichen Museen zu Berlin.

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Joseph Beuys: DAS ENDE DES 20. JAHRHUNDERTS, 1982/1983 © VG Bild-Kunst, Bonn 2013 / Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie, Sammlung Marx / Thomas Bruns
Ausstellung

Die Sammlungen. The Collections. Les Collections

Dauerausstellung

Die Sammlungen der Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof zeichnen die künstlerischen Strömungen von 1960 bis in die Gegenwart nach. Seit der Eröffnung des Hauses im Jahr 1996 hat die Präsentation der Sammlung Marx mit Werken von u. a. Joseph Beuys, Andy Warhol, Robert Rauschenberg und Cy Twombly einen besonderen Stellenwert – neben den Beständen der Nationalgalerie mit bedeutenden Arbeiten etwa von Dieter Roth, Bruce Nauman oder Carolee Scheemann. Ausgehend von diesen Pionieren der Entgrenzung traditioneller Kunstformen legt das Museum in seinen Ausstellungen und Programmen den Schwerpunkt auf die Interdisziplinarität zeitgenössischer Kunst. Zudem zeigen die Sammlungspräsentationen auch Werke aus der Friedrich Christian Flick Collection im Hamburger Bahnhof. Die Bestände werden in thematischen Ausstellungen und in wechselnden Sammlungspräsentationen unter dem Titel „Die Sammlungen. The Collections. Les Collections“ präsentiert.

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Museumsshops der Staatlichen Museen Berlin

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Bücher
Medien
Homedeko & Büro
Mode & Accessoires
Schmuck
Kinder

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Staatliche Museen zu Berlin

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Ausstellungen / Museum Martin-Gropius-Bau Berlin Berlin, Niederkirchnerstraße 7
Ausstellungen / Museum Dommuseum Dom zu Brandenburg Brandenburg an der Havel, Burghof 10
Ausstellungen / Museum Stadtmuseum Berlin Berlin, Poststraße 13-14
Ausstellungen / Museum Jüdisches Museum Berlin Berlin, Lindenstr. 9-14
Ausstellungen / Kulturveranstaltung Kunsthaus sans titre Potsdam, Französische Str. 18
Ausstellungen / Galerie Galerie KUNST-KONTOR Potsdam Potsdam, Bertiniweg 1 A
Ausstellungen / Museum Deutsches Historisches Museum Berlin, Unter den Linden 2
Familie / Museum Illuseum Berlin Berlin, Karl-Liebknecht-Str. 9
Aufführungen / Theater Volksbühne Berlin Berlin, Linienstraße 227
Ausflüge / Museum Ziegeleipark Mildenberg Zehdenick / OT Mildenberg, Ziegelei 10
Ausstellungen / Ausstellungseröffnung Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR
So, 4.7.2021, 11:00 Uhr
Ausstellungen / Museum Bröhan-Museum Berlin, Schloßstraße 1a
Ausstellungen / Museum Filmmuseum Potsdam Potsdam, Marstall am Lustgarten, Breite Str. 1a
Ausstellungen / Galerie imago fotokunst berlin, Auguststraße 29c
Ausstellungen / Museum Stiftung Stadtmuseum Berlin Berlin, Poststraße 13-14
Ausstellungen / Galerie Galerie Georg Nothelfer Berlin, Uhlandstraße 184
Ausstellungen / Museum Märkisches Museum Berlin, Am Köllnischen Park 5
Ausstellungen / Museum Sammlung Kindheit und Jugend Berlin, Wallstraße 32
Ausstellungen / Museum Museum Nikolaikirche Berlin, Nikolaikirchplatz
Ausstellungen / Museum Museum Ephraim-Palais Berlin, Poststr. 16
Ausstellungen / Museum Museum Knoblauchhaus Berlin, Poststraße 23
Ausstellungen / Museum Museum Galgenhaus Berlin, Brüderstraße 10
Ausstellungen / Museum Museum Schloss Friedrichsfelde Berlin, Am Tierpark 125
Ausstellungen / Museum Sportmuseum Berlin Berlin, Hanns-Braun-Straße
Ausstellungen / Museum Grünauer Wassersportmuseum Berlin, Regattastraße 191
Ausstellungen / Galerie Die Aktgalerie Berlin, Krossener Str. 34
Ausstellungen / Museum Berlinische Galerie Berlin, Alte Jakobstraße 124-128
Ausstellungen / Galerie Galerie Eva Poll Berlin, Lützowstraße 7
Ausstellungen / Museum Museum für Kommunikation Berlin Berlin, Leipziger Straße 16
Ausstellungen / Galerie Galerie Brusberg Berlin Berlin, Kurfürstendamm 213
Ausstellungen / Museum Musikinstrumenten-Museum Berlin, Tiergartenstr. 1
Ausstellungen / Museum Schwules Museum Berlin, Mehringdamm 61
Ausstellungen / Museum Mauermuseum Berlin, Friedrichstraße 43-45
Ausstellungen / Ausstellung ver.di Fachgruppe Bildende Kunst Berlin, Paula-Thiele-Ufer 10
Ausstellungen / Museum Spandovia sacra Berlin, Reformationsplatz 12
Ausstellungen / Galerie ifa-Galerie Berlin Institut für Auslandbsziehungen Berlin, Linienstraße 139/140
Ausstellungen / Galerie Haus am Kleistpark Berlin, Grunewaldstr. 6-7
Ausstellungen / Galerie DAM GALLERY Berlin, Seydelstraße 30
Ausstellungen / Gedenkstätte Bernhard-Heiliger-Stiftung Berlin, Käuzchensteig 8
Ausstellungen / Museum Stiftung "Brandenburger Tor" Max Liebermann Haus Berlin, Pariser Platz 7
Ausstellungen / Museum Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde Berlin, Marienfelder Allee 66-80
Ausstellungen / Ausstellung Meinblau Projektraum Berlin, Christinenstr. 18-19
Ausstellungen / Werkstatt/Workshop Brandenburgischer Kunstverein Potsdam e.V. Potsdam, Brendenburgerstraße 5 (Luisenforum)
Ausstellungen / Galerie Galerie Johanssen Berlin, Choriner Str. 51
Ausstellungen / Museum DDR-Museum Berlin, Karl-Liebknecht-Str. 1
Ausstellungen / Ausstellung Deutscher Künstlerbund Berlin, Rosenthaler Str. 11
Ausstellungen / Museum Rochow-Museum im Schloss Reckahn Lehnin / OrT Reckahn, Reckahner Dorfstraße 27
Ausstellungen / Museum MuseumsDienst Berlin Berlin, Klosterstraße 68
Ausstellungen / Galerie galerie bild plus Berlin, Am Goldmannpark 20
Ausstellungen / Museum Deutsches Architektur Zentrum DAZ Berlin, Köpenicker Str. 48/49
Ausstellungen / Galerie Galerie Art Center Berlin Berlin, Friedrichstraße 134
Ausstellungen / Galerie Kunstverein Tiergarten | Galerie Nord Berlin, Turmstr. 75
Ausstellungen / Ausstellung KW Institute for Contemporary Art Berlin, Auguststraße 69
Ausstellungen / Galerie Whiteconcepts Berlin, Potsdamer Straße 91
Ausstellungen / Galerie kunstraum t27 Berlin, Thomasstr. 27
Ausstellungen / Galerie Achtzig - Galerie für zeitgenössische Kunst Berlin, Brunnenstr. 150
Ausstellungen / Galerie Galerie im Rathaus Tempelhof Berlin, Tempelhofer Damm 165
Ausstellungen / Museum Museum für Naturkunde Berlin, Invalidenstraße 43
Ausstellungen / Museum Werkbundarchiv - Museum der Dinge Berlin, Oranienstraße 25
Ausstellungen / Ausstellung Direktorenhaus Berlin Berlin, Am Krögel 2
Ausstellungen / Galerie art place berlin - Forum für zeitgenössische Kunst Berlin, Alexanderplatz 7
Ausstellungen / Galerie noon.schmuck und produkt Berlin, Dresdener Str.26
Ausstellungen / Galerie Emerson Gallery Berlin Berlin, Schiffbauerdamm 19
Ausstellungen / Museum museum FLUXUS + Potsdam Potsdam, Schiffbauergasse 4f
Ausstellungen / Museum Museum THE KENNEDYS Berlin, Auguststraße 11-13
Ausstellungen / Galerie Friends Forever Galerie Berlin, Bertold-Brecht-Platz 3
Ausstellungen / Galerie Prima Center Berlin Berlin, Biesentaler Straße 24
Ausstellungen / Museum Tieranatomisches Theater Berlin, Philippstr. 12/13
Ausstellungen / Galerie Galerie Hilaneh von Kories Berlin, Belziger Straße 35
Ausstellungen / Galerie Galerie Einkaufsquelle Görzke, Breite Str. 128

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