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Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Der Verbund „Staatliche Kunstsammlungen Dresden" umfasst 15 Museen, die zu den bedeutendsten der Welt zählen. Zusammen mit vier Institutionen repräsentiert er eine thematische Vielfalt, die in ihrer Art international einzigartig ist.

Kontakt

Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Residenzschloss
Taschenberg 2
D-01067 Dresden

Telefon: +49 (0)3 51-49 14 20 00
E-Mail: besucherservice@skd.museum

Bewertungschronik

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Emanuel Hegenbarth, Zwei Schimmel am Fluss, 1908
Ausstellung

Focus Albertinum: Erneuerung & Reform. Professoren der Dresdner Kunstakademie 1895-1916

Die Kabinett-Ausstellung im 2. Obergeschoss des Albertinum umfasst etwa 20 Gemälde und Skulpturen von Professoren der Königlichen Kunstakademie Dresden aus der Zeit von 1895—1916. Im Kontext zur Sonderausstellung Weltflucht und Moderne. Oskar Zwintscher in der Kunst um 1900 werden mit Werken von Malern wie Gotthardt Kuehl, Robert Sterl bis hin zu Otto Gussmann und Bildhauern wie Georg Wrba oder Selmar Werner vor allem Freilichtmalerei und Realismus verpflichtete künstlerische Positionen aus dem Bestand des Albertinum vorgestellt, die aufgrund der begrenzten Hängefläche seit Jahren nicht zugänglich gemacht werden konnten.

Sie spiegeln den Geist der Erneuerung in einer von Umbrüchen geprägten Zeit zu Beginn des 20. Jahrhunderts wider. Wird in den 1880er Jahren noch um die Durchsetzung des Studiums nach lebenden Modellen in freier Natur gerungen und damit versucht, grundlegende Reformen im Lehrbetrieb durchzusetzen, ist dies nach der Jahrhundertwende alsbald gängige Praxis. Mit der Etablierung des Impressionismus an der Akademie und im Ausstellungswesen gelang nun auch in Dresden der Anschluss an die internationale Moderne. Die aus Pleinair und Realismus erwachsende bildnerische Praxis sollte in der Folge zahlreiche Künstlergenerationen prägen und die sogenannte „Dresdner Schule“ hervorbringen.

Erst ab 1919, als Frauen zum Studium zugelassen wurden, konnten auch Künstlerinnen von diesen Entwicklungen profitieren.

Öffnungszeiten: täglich 10—18 Uhr, Montag geschlossen
Eintrittspreise: regulär 12 €, ermäßigt 9 €, unter 17 frei, ab 10 Pers. 11 €

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Ausstellung

Ernst-Rietschel-Kunstpreis für Skulptur 2022 – Rindon Johnson

Der Ernst-Rietschel-Kunstpreis für Skulptur wird von den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) gemeinsam mit der Antonius Jugend- und Kulturförderung e.V. vergeben, die das Preisgeld stiftet. Über die Vergabe entschied eine Jury. Der Preis, der seit 1991 besteht, zeichnet Künstler*innen aus, die auf bildhauerische Tätigkeiten spezialisiert sind. Rindon Johnson (*1990 in San Francisco/USA, lebt und arbeitet in Berlin) erhält den Ernst-Rietschel-Kunstpreis für Skulptur 2022.

Ausrichter des Preises war bis 2018 der Ernst-Rietschel-Kulturring e.V. in Pulsnitz in Erinnerung an den hier geborenen Bildhauer Ernst Rietschel (1804–1861). Letzte Preisträgerin 2018 war die Berliner Künstlerin Nevin Aladağ.

Rindon Johnson war Stipendiat der Graduiertenschule der Universität der Künste Berlin und ist bildender Künstler und zugleich Schriftsteller. Seine multidisziplinäre Kunstpraxis lässt die Grenzen zwischen Skulptur, Fotografie, Performance, Poesie und Virtual Reality verschwimmen und Sprache mit Kunst verschmelzen. Durch die vielfältigen Ausdrucksformen, die sich zwischen Sprache, objektbasierten Arbeiten mit Materialien wie Leder, Holz, Stein oder Glas und virtueller Realität bewegen, untersuchen Johnsons Arbeiten die Auswirkungen von Kapitalismus, Rassismus, Klima und Technologie auf unsere alltägliche und gesellschaftliche Lebenswelt. Die Mitglieder der Jury sind sich einig, dass die Dresdner Ausstellung im Albertinum einen inspirierenden Beitrag zum Skulpturdiskurs in Deutschland leisten wird.

Öffnungszeiten: täglich 10—18 Uhr, Montag geschlossen
Eintrittspreise: regulär 12 €, ermäßigt 9 €, unter 17 frei, ab 10 Pers. 11 €

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Ausstellung

Artists' Conquest. Inside - Outside

Artists' Conquest" - Künstlerinnen und Künstler erobern Schloss und Park Pillnitz

Unter diesem Motto steht die Ausstellungsreihe, mit der die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und die Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen in dem ehrwürdigen Kulturdenkmal zu unerwarteten Begegnungen einladen. Auf liebevolle, ironische, provokante, kommentierende oder reflektierende Weise wird in der Konfrontation aus historischem Ort und zeitgenössischer Kunstposition deutlich, wie sehr Geschichte und Gegenwart verbunden sind.

(Bild: Chiharu Shiota, Inside-Outside
Chiharu Shiota „Inside-Outside“, 2009 © VG Bild-Kunst, Bonn 2022)

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Ausstellung

Alle Macht der Imagination!

Tschechische Saison in Dresden

ab 24. Juni 2022 an verschiedenen Orten in Dresden

Imagination hat viele Facetten – sie kann Utopien schaffen und Realitäten verändern, anti-autoritär, subversiv oder poetisch sein. Das erkannten schon die französischen Surrealisten vor dem Zweiten Weltkrieg. Auch ihr letzter Vertreter, der tschechische Filmemacher, Poet und Künstler Jan Švankmajer (*1934 in Prag), verstand, dass die Imagination den Menschen definiert. Sein Leitspruch „Alle Macht der Imagination!” fängt die phantastisch-lyrische Poetik zeitgenössischer Künstler*innen aus Tschechien ein, die auf der avantgardistischen Kunsttradition der Zwischenkriegszeit beruht.
Gemeinsam

Gemeinsam mit Partnerinstitutionen in Deutschland und Tschechien präsentieren die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden zeitgenössische Künstler*innen verschiedener Disziplinen, die in der Tradition dieser Ära stehen. Sie spiegeln die Einzigartigkeit der künstlerischen Praktiken wider, die von einer starken Bildsprache und einer ungezügelten Vorstellungskraft geprägt sind, unabhängig von Alter und Identitäten. Von Ausstellungen analoger und hybrider Art, Theater- und Filmaufführungen, Konzerte, über Lesungen und künstlerische Performances, bis hin zu Audioguides durch (scheinbar) altbekannte Sammlungen: Es ist für jede*n etwas dabei!

Mit der Tschechischen Saison richten wir ein Festival aus, das grenzüberschreitende Begegnungen in den Bereichen Kunst und Kultur in den Vordergrund stellt.

#1 Relocated – Skulpturale Installationen im öffentlichen Raum
ab dem 24. Juni 2022 auf dem Georg-Treu-Platz, der Brühlschen Terrasse u.a.

#2 Sommer der Künste – Theater, Installationen, Film und Musik
ab dem 4. August 2022 im Japanischen Palais, auf dem Georg-Treu-Platz u.a.

#3 Oase der Imaginationen – Deutsch-Tschechisches Kultur-Chillout
am 20.–21. August 2022 auf dem Georg-Treu-Platz u.a.

#4 Alle Macht der Imagination! – Ausstellung für zeitgenössische Kunst
ab dem 11. November 2022 in der Kunsthalle im Lipsiusbau u.a.

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Ausstellung

Weltflucht und Moderne

Oskar Zwintscher in der Kunst um 1900

Oskar Zwintscher (1870–1916) ist ein - zu Unrecht - bislang nicht genug beachteter Protagonist des Fin de Siècle. Sein Name gehört in die erste Reihe großer Künstler*innen um 1900 wie Arnold Böcklin, Gustav Klimt, Ferdinand Hodler und Franz von Stuck.

Seit den 1890er Jahren malte Zwintscher faszinierende Werke: symbolistisch aufgeladene Bilder und suggestive Landschaften ebenso wie feinfühlige Porträts, die zum Besten zählen, was zwischen Realismus und Jugendstil geschaffen worden ist. Sein Ruhm mündete 1910 in einer Einzelausstellung auf der Biennale von Venedig.

2019/20 wurde in Kooperation mit der Hochschule für bildende Künste Dresden Zwintschers Œuvre im Albertinum intensiven kunsttechnologischen Untersuchungen unterzogen. Das Forschungsprojekt führte zu Aufsehen erregenden Resultaten. In der darauf basierenden Sonderausstellung verbinden sich die Gemälde dieses eigenwilligen Künstlers, die großteils in Sachsen erhalten sind, mit ausgewählten Leihgaben und Werken aus dem Sammlungsbestand zu einem fulminanten Epochenrückblick, in einem Zusammenklang verschiedener Künste und Fragestellungen.

Das Albertinum leistet damit leidenschaftliche Vermittlungsarbeit – unter Berücksichtigung interdisziplinärer Aspekte sowie modernster wissenschaftlicher Forschung –, die auch in eine grundlegende Publikation einfließt. Aus vielfältigen Perspektiven wird Oskar Zwintschers Malerei in Kontexte nationaler und internationaler Kunstentwicklungen der Jahre um 1900 gestellt. Dadurch schließt sich publikumswirksam eine lang klaffende Lücke in der europäischen Kunstgeschichte.

Öffnungszeiten: täglich 10-18 Uhr, Montag geschlossen

Eintrittspreise: regulär 12 €, ermäßigt 9 €, unter 17 frei, ab 10 Pers. 11 €

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Ausstellung

Gestaltung um 1800

Die Kaiserzimmer im Schloss Pillnitz, vielen noch als Weinlig-Zimmer bekannt, konnten 2020 nach mehrjähriger Restaurierung wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. In den geschichtsträchtigen Räumen wird zukünftig die neue Dauerausstellung „Gestaltung um 1800“ zu sehen sein, die herausragende kunsthandwerkliche Stücke aus der Zeit des Klassizismus zeigt.

Die Zeit um 1800 war eine spannende Zeit in Europa – gesellschaftlich, wissenschaftlich, technisch – überall standen die Zeichen auf Veränderung, Aufbruch, Fortschritt. In der angewandten Kunst führte der Weg in die Zukunft allerdings zurück in die Antike: Die Ausgrabungen in Herculaneum und Pompeij ab Mitte des 18. Jahrhunderts und die einsetzende intensive Forschung lösten eine neue Antikenbegeisterung aus. Ein entscheidender Anstoß dafür ging von Dresden aus. Johann Joachim Winckelmann (1717–1768) prägte mit seinen Schriften wie kein zweiter die Vorstellungen des deutschen Klassizismus. Nach dem organisch wachsenden, wild bizarren Formenspiel des Rokokos, bot die antike Kunst nicht nur durch ihre klare Strukturiertheit und der dem Rokoko gänzlich konträr stehenden Ornament- und Dekorwelt neue Ausgangspunkte. Nach Winckelmann hatte die griechische Kunst eine ästhetische Vollkommenheit erreicht, die es nun nachzuahmen galt.

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Ausstellung

Spoon Archaeology

Plastikbesteck war gestern! Auf der Umweltversammlung der Vereinten Nationen in Nairobi haben 175 Länder für eine globale Regulierung der Plastikproduktion gestimmt, schon seit dem Vorjahr gilt in der Europäischen Union ein Verbot für die Herstellung und den Vertrieb von Kunststoffbestecken.

Die Designer Peter Eckart und Kai Linke zeigen ihre Sammlungen von Einwegbestecken, inszeniert als archäologische Artefakte, Kuriositäten, Faszinosum und Zeitzeugen einer gerade beendeten Ära. Die Wegwerfbestecke stehen für das materielle und immaterielle Erbe einer Gesellschaft, die rasch Umdenken und in kritische Resonanz mit seiner bisherigen Zivilisationsgeschichte treten muss, um alternative Perspektiven – in diesem Fall auf seine Esskultur – für die Zukunft entwickeln zu können.

Die im Wasserpalais gezeigte Installation wurde im Design Campus Lab des Kunstgewerbemuseum als Beitrag Deutschlands für die London Design Biennale 2021 entwickelt und wurde mit einer besonderen Belobigung der Jury ausgezeichnet.

Die für den einmaligen Gebrauch gestalteten Objekte werfen essenzielle Fragen auf: Woher kommen wir? Wo wollen wir hin? Was müssen wir tun? Design spielt im Transformationsprozess hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft eine wesentliche Rolle. Die beiden Designer haben dafür auch die Sammlung an Bestecken des Kunstgewerbemuseums unter die Lupe genommen und nach bewährten Ansätzen aus der Designgeschichte gesucht.

Öffnungszeiten: täglich 10—18 Uhr, Montag geschlossen

Eintrittspreise: regulär 8 €, ermäßigt 6 €, unter 17 frei, ab 10 Pers. 7 €

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Ausstellung

Das Forschungs- und Restaurierungsprojekt „Jean-Pierre Latz. Fait à Paris“

Die Arbeit eines Museums ist vielfältig und geht weit über das Verwahren und Ausstellen hinaus: Die Präsentation zum Forschungsprojekt zu den Möbeln des Pariser Kunsttischlers Jean-Pierre Latz (1691–1754) gibt Einblicke, wie das weltbedeutende Konvolut an Latz-Möbeln in der Sammlung des Kunstgewerbemuseums von einem Team aus Kunsthistoriker*innen, Restaurator*innen und Naturwissenschaftler*innen erforscht wird.

Der einzigartige, circa 30 Objekte umfassende Bestand wurde im Laufe der Jahrhunderte nur wenig überarbeitet oder restauriert, weswegen einige Objekte noch für ihre Entstehungszeit sehr authentische Zustände zeigen. Die kleine Kabinettpräsentation stellt den derzeitigen Forschungsprozess vor und bildet den Auftakt für eine größere geplante Ausstellung zu den Möbeln und Wirken des Jean-Pierre Latz.

Öffnungszeiten: täglich 10—18 Uhr, Montag geschlossen

Eintrittspreise: regulär 8 €, ermäßigt 6 €, unter 17 frei, ab 10 Pers. 7 €

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Ausstellung

Blickwechsel. Jimmie Durham und das immaterielle Kulturgut im Museum für Sächsische Volkskunst

Auf zwei Bildschirmen ist im Wechsel zu sehen und zu hören wie der US-amerikanische Künstler Jimmie Durham (1940 - 2021) schlicht und stellenweise durch eine Mundharmonika unterstützt Liedfragmente aus seiner Erinnerung singt. Melancholisch und intim wirkt diese Reflexion, auch weil der bereits betagte Künstler den Blick in die Kamera und damit auf uns Betrachtende richtet. Durham, der sich selbst als Cherokee identifizierte, unterteilt die Lieder seiner Kindheit in jene, die er loswerden, und jene, die er behalten möchte.

Seine Kriterien für die Zuordnung zur einen oder anderen Kategorie lassen sich erahnen, so thematisieren die zu vergessenden Lieder Krieg, Religion und Gewalt, während es sich bei den lieb gewonnenen um Volks- und Liebeslieder handelt. „Musik hat etwas an sich, das uns wirklich eigen ist, das menschlich ist. […] Man kann Singen nicht wirklich monumentalisieren. Man kann es nicht von den Menschen trennen“, so der Künstler. In einer sehr persönlichen und leisen Weise verdeutlicht die Arbeit wie ein kultureller Kanon gebildet wird und dieser individuelle wie kollektive Identitäten prägt. Sie berührt darin eine Frage, die für das Selbstverständnis des Museums für Sächsische Volkskunst eine entscheidende ist: Jene nach der Bewahrung von Objekten, aber auch nicht materiellen Kulturguts und dessen Bedeutung für Vergangenheit wie auf die Gegenwart und Zukunft.

Als Prolog zu den im Jägerhof ausgestellten vielfältigen Sammlungsbereichen verweist das zeitgenössische Werk aber auch auf darauf, dass sich das Museum mit jedem bewahrten Objekt gegen viele andere entscheidet, die verschwinden und mitsamt ihren kulturellen Kontexten in Vergessenheit geraten werden. Bewahren und Vergessen sind also nicht nur in der Videoinstallation zwei Seiten einer Medaille.

Öffnungszeiten
täglich 10—18 Uhr, Montag geschlossen

Eintrittspreise
regulär 5 €, ermäßigt 4 €, unter 17 frei, ab 10 Pers. 4,50 €

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Ausstellungsansicht
Ausstellung

Eine Sammlung zieht um

Von der Garnisonkirche über den Jägerhof ins Kraftwerk Mitte

100.000 Objekte freuen sich auf ein neues Zuhause! In ihrem derzeitigen Depot in der Garnisonkirche bereitet sich die Puppentheatersammlung auf ihren Umzug ins Kraftwerk Mitte vor: Kunstgut wird in säurefreie Kisten verpackt, in denen es auch langfristig aufbewahrt werden kann; Transportboxen werden gezimmert; Hussen werden genäht und aufwändige Spezialverpackungen angefertigt.

Ein Teil der bereits „Kraftwerks-fertigen“ Objekte wird nun im Jägerhof gelagert, bevor im Laufe des Jahres 2023 der Einzug der Sammlung in das neue Domizil erfolgen kann. Im Zwischendepot gewinnen die Besucherinnen und Besucher Einblicke in die facettenreiche Arbeit hinter den Kulissen der Sammlung – und über die Planungen für den neuen Standort: Unter welchen Bedingungen muss Kunstgut gelagert werden? Wie behält man den Überblick über die Bestände? Wer sind die krabbeligen Feinde der Depotverantwortlichen? Wie plant man einen so umfangreichen Umzug, damit man später auch alles wiederfindet?

Öffnungszeiten: täglich 10—18 Uhr, Montag geschlossen
Eintrittspreise: regulär 5 €, ermäßigt 4 €, unter 17 frei, ab 10 Pers. 4,50 €

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Josef Hegenbarth, Böhmischer Urwald, 1942 Pinsel in Tusche, 323 x 476 mm
Ausstellung

Waldgeheimnis bei Hegenbarth

Elise Beutner, Andreas Kempe und Sylvia Pásztor im Josef-Hegenbarth-Archiv

Welches Verhältnis hat der Mensch zum Tier? Zum domestizierten und zum wilden? Welches zur Natur? Zum Kleingarten und zum Urwald? Die in Dresden arbeitenden Künstler*innen Elise Beutner, Sylvia Pásztor und Andreas Kempe stellen sich diesen Fragen in der diesjährigen Ausstellung des Josef-Hegenbarth-Archivs.

Der Anlass ist ein neuer Nachbar: Die Plastik „Waldgeheimnis“ von Robert Diez (1844-1922), die jüngst vom Ortsverein Loschwitz-Wachwitz direkt vor Hegenbarths Wohn- und Atelierhaus aufgestellt wurde, ist Namensgeber des Gemeinschaftsprojektes, die Inspirationsquelle ist Hegenbarth: Die drei Künstler*innen haben im Dialog mit dem Ort und mit Hegenbarths Landschafts-, Pflanzen- und Tierbildern spezielle Arbeiten konzipiert.

Öffnungszeiten: Sonntag 15 - 18 Uhr
Eintrittspreise: regulär 3 €, ermäßigt 2 €, unter 17 frei, Gruppen ab 10 Personen 2,50 €

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Ausstellung

Geprägt im Herzen Europas

Geld und Medaillenkunst in der Tschecho/Slowakai

Die Präsentation umfasst etwa 180 numismatische Objekte, von denen 25 aus der Sammlung des Nationalmuseums stammen. Diese Leihgaben ergänzen die Bestände aus Dresden um herausragende Exponate, die erstmals in Deutschland ausgestellt werden. Zu sehen sind Zahlungsmittel sowie Zeugnisse der Medaillenkunst von 1918 bis zur Gegenwart.

Nach dem Zerfall der österreichisch-ungarischen Monarchie entstand 1918 die Tschechoslowakische Republik, die für unser Nachbarland den Beginn einer neuen Ära markiert. Wichtige Etappen der folgenden ereignisreichen Geschichte sind die Annexion des Sudetengebietes, die Zeit des Protektorats Böhmen und Mähren, die Wiedererrichtung der Tschechoslowakei nach dem Zweiten Weltkrieg, die bald einsetzende kommunistische Diktatur, der „Prager Frühling“ und sein gewaltsames Ende, die „samtene Revolution“ und die folgende kurze Zeit der Tschechischen und Slowakischen Föderativen Republik. Aus der Tschechoslowakei gingen 1993 die beiden Staaten Tschechien und Slowakei hervor.

Öffnungszeiten: täglich 10—18 Uhr, Dienstag geschlossen
Eintrittspreise: regulär 14 €, ermäßigt 10,50 €, unter 17 frei, ab 10 Pers. 12,50 €, Audioguide frei

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Kurschwert des Herzogs Moritz von Sachsen, Nürnberg, 1547 Stahl, Gold, Silber
2 Ausstellung

Auf dem Weg zur Kurfürstenmacht

Anlässlich des 500. Reformationsjubiläums im Jahr 2017 stellt die neue Dauerausstellung im Dresdner Residenzschloss die fürstlichen wie geistlichen Protagonisten der Reformationszeit in Sachsen vor. Besucher müssen dafür keine Geschichtsexperten sein - denn die wird in der Ausstellung anhand einzelner Objekte erzählt, die sich ihren einstigen Besitzern zuordnen lassen. So etwa eine blutbefleckte Feldbinde von Moritz von Sachsen, die er trug, als er in der Schlacht bei Sievershausen starb. Oder ein reich verzierter Harnisch, der den Körper August von Sachsen nachweislich am 27. April 1547 in der Schlacht von Mühlberg schützte.

Eintrittspreise
regulär 14 €, ermäßigt 10,50 €, unter 17 frei, ab 10 Pers. 12,50 €, Audioguide frei

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Ausstellung

Weltsicht und Wissen um 1600

Bohrer, Beile, Hobel, Gartenharken, Spaten und Baumscheren - kaum vorstellbar, dass es das heutige Baumarkt-Inventar in 500 Jahren ins Museum schafft. In der Ausstellung "Weltsicht und Wissen um 1600" sind es neben dem Material und der aufwendigen Verarbeitung der Objekte aus der Spätrenaissance vor allem ihre einstigen Besitzer, die die Museumsreife der Werkzeuge und Gartengeräte rechtfertigen. Denn auch Fürsten hatten Freizeit - und so sammelte Kurfürst August von Sachsen (1526-1586) als Kunsthandwerker und Gärtner neue Kraft fürs Regieren. Mit Erfolg: Unter ihm entwickelte sich Sachsen zu einem der mächtigsten und reichsten Fürstentümer innerhalb des Reiches. Auch von ihm gedrechselte Elfenbeinstücke, Schreib- und Zeichengeräte und mehrere Portraits machen den Herrscher als Menschen nahbar.

Eintrittspreise
regulär 14 €, ermäßigt 10,50 €, unter 17 frei, ab 10 Pers. 12,50 €, Audioguide frei

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2 Ausstellung

Die Königlichen Paraderäume und das Porzellankabinett im Dresdner Residenzschloss

Die Feierlichkeiten zur Vermählung des Kurprinzen Friedrich August II mit der österreichischen Kaisertochter Maria Josepha im September 1719 in Dresden gaben einst Anlass zur Errichtung des königlichen Paradeappartements. Mit der Wiedereröffnung der originalgetreu rekonstruierten Pa­raderäume 300 Jahre später, erreicht nach 33 Jahren der Wie­deraufbau des Residenzschlosses Dresden seinen glanzvollen Höhepunkt.

Zur Raumfolge des Paradeappartements zählten ein Ecktafelgemach, zwei Vorzimmer, das Audienzgemach mit Thron sowie das Paradeschlafzimmer mit einem grandiosen Imperialbett. Mit großem Aufwand und Expertenwissen sowie handwerklichen Höchstleistungen ist es gelungen, ein Raumkunstwerk wieder entstehen zu lassen, das ein authentisches Erleben der prachtvol­len Ausstattung des 18. Jahrhunderts möglich macht.

Die in den Sammlungen des Kunstgewerbemuseums erhaltenen Originale, wie die vergoldeten Augsburger Silbermöbel, zahlreiche Gemälde der Gemäldegalerie Alte Meister, wertvolle Spiegelrahmen sowie die schon zu ihrer Entstehungszeit außergewöhnlich kostbaren Goldpilaster aus dem Audienzgemach erzählen als Zeitzeugen von der ursprünglichen Ausstattung und verfehlen auch heute ihre beeindruckende Wirkung nicht.

Es ist sogar möglich, August dem Starken persönlich zu begegnen. An seinem Audienzstuhl vorbei gelangt man zur „königlichen Sta­tua“, der Krönungsfigur Augusts des Starken, mit dem Römischen Krönungsornat, den Insignien und dem nach dem Leben abge­formten Antlitz des Herrschers.

Einen weltweit einzigartigen Schatz barocker Textilkunst bilden die in der Rüstkammer überlieferten Staatsgewänder Augusts des Starken, die die dynastischen und politischen Ereignisse seiner Regierungszeit glanzvoll vor Augen führen.

Der berühmten Leidenschaft Augusts des Starken für das weiße Gold wird im rekonstruierten Porzellankabinett im Turmzimmer Rechnung getragen. Eingerichtet durch seinen Sohn August III., diente es gut 200 Jahre lang als prominenter Schauraum für die vielbeneideten Meissener Porzellane. Mit den Elementvasen des Hofbildhauers und Modellmeisters Johann Joachim Kaendler kehren einzigartige Hauptwerke der Meissener Manufaktur ins Schloss zurück, die 75 Jahre im Depot der Porzellansammlung schlummerten.

Eintrittspreise
regulär 14 €, ermäßigt 10,50 €, unter 17 frei, ab 10 Pers. 12,50 €, Audioguide frei

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Thronende Maria mit dem Kind, um 1490
2 Ausstellung

Gotische Skulpturen aus Sachsen

Die mittelalterlichen Kunstwerke der Skulpturensammlung haben im Schloßbergmuseum Chemnitz eine Heimstatt. Gemeinsam mit den Arbeiten des Schloßbergmuseums werden die Dresdner Werke im Kreuzgang und den Konventsräumen des ehemaligen Benediktinerklosters gezeigt.

Das Ensemble von Kloster und der angrenzenden spätgotischen Hallenkirche bildet den idealen Rahmen für die Präsentation. In kongenialer Weise ergänzen sich die beiden historischen Sammlungen aus Dresden und Chemnitz, die in ihren Ursprüngen auf den 1825 gegründeten Königlich Sächsischen Altertumsverein und den Verein für Chemnitzer Geschichte zurückgehen. Diese hatten im 19. und frühen 20. Jahrhundert unter anderem Altäre, einzelne Retabelfiguren und Andachtsbilder, die keine liturgische Verwendung in den Kirchen mehr fanden, gesammelt und ausgestellt.

Den Schwerpunkt der Ausstellung mit rund 80 Objekten, davon 65 aus dem Besitz der Skulpturensammlung, bildet die spätgotische Plastik aus der Zeit zwischen 1480 und 1520. Skulpturen wie die beiden Madonnen des Meisters H. W. aus Waldkirchen, die raumgreifend bewegte thronende Muttergottes aus Geyer, mehrere Arbeiten von Peter Breuer oder die monumentalen Figuren vom ehemaligen Hochaltar der Michaeliskirche in Zeitz sind einzigartige Zeugnisse der Blüte sächsischer Bildschnitzkunst.

Öffnungszeiten
täglich 11—17 Uhr, Montag geschlossen

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1 Ausstellung

Raumschiff Hubertusburg

Traumschloss im Wandel

Das Schloss Hubertusburg in Wermsdorf zwischen Dresden und Leipzig öffnet in diesem Sommer erneut seine Tore. Die imposante Anlage ist eines der größten europäischen Jagdschlösser des 18. Jahrhunderts, trotz der historischen Bedeutung aber nur Wenigen bekannt. Nach vielen Nutzungsänderungen steht das Hauptgebäude des Schlosses heute leer. Seine Räume sind jedoch voller Erinnerungen an Menschen, die hier regiert, gejagt, gefeiert, gearbeitet, aber auch gelitten haben.

Im Auftrag Augusts des Starken als Jagdschloss für seinen Sohn errichtet (vollendet 1728), und für August III. von 1743 bis 1753 ausgebaut zur königlichen Residenz, dauerte der Traum des Rokokos nur wenige Jahre und platzte jäh durch Krieg, Plünderung und Bankrott. Schnell war sie vorbei, die Zeit der italienischen Oper, französischen Chics, bombastischer Jagdvergnügen. Einen Moment lang war Hubertusburg 1763 ein europäischer Friedensort. Dann wurden die bis auf die Schlosskapelle völlig ausgeräumten Säle zum Militärmagazin, zur Steingutfabrik und zum Gefängnis, schließlich zur Nervenheilanstalt, Luftwaffenschule und zum Landeskrankenhaus. Höfisches Vergnügen wich pragmatischem Nutzen.

Ein Ort für Visionen blieb Hubertusburg dennoch: für wirtschaftliche und soziale Projekte der Staatswohlfahrt sowie schließlich für den Insassen der Nervenheilanstalt Karl Hans Janke (1909–1988), der kühne Erfindungen, Trajekte und Raumschiffe entwickelte.

Die diesjährige Ausstellung widmet sich dem Schloss als Ort von Träumen und Alpträumen, als Hülle für Ideen, mit Räumen, die warten: auf Begegnung, Dialog, Kunst. Im Mittelpunkt steht die Geschichte dieses Baus und seinen wechselnden Funktionen. Historische und zeitgenössische Kunstwerke und Alltagszeugnisse laden zum Nachdenken ein, zur Reflexion über Geschichte, Gegenwart und Zukunft von Hubertusburg. Die Schau wird ergänzt von einem vielfältigen Begleitprogramm.

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© Wolfgang_Sens
Ausstellung

Der Kurfürst als Gärtner

Nützliches und Kurioses aus der sächsischen Hofgärtnerei

Die kurfürstlichen Schlösser Sachsens waren im 16. Jahrhundert von Lust-, Küchen- und Obstgärten umgeben. Das Kurfürstenpaar August (1526–1586) und Anna (1532–1585) engagierte sich persönlich in seinen Gärten. Im regen Austausch mit anderen Fürstenhäusern gelangten Samen, Edelreiser, Pflanzen und Obstbäumchen von weither nach Sachsen.

Die Kurfürstin begeisterte sich für seltene und exotische Zier- und Nutzpflanzen, kultivierte zahlreiche Kräuter für ihre Arzneien und verarbeitete ein breites Sortiment an Gartenfrüchten in ihrer Hofküche. Kurfürst August entdeckte um 1570 seine Leidenschaft für die Aufzucht, Veredlung und Pflege von Obstbäumen. Seine von Werkzeugen und wissenschaftlichen Instrumenten bestimmte Kunstkammer bereicherte er um qualitätsvolle Gartenwerkzeuge, die heute einmalig auf der Welt sind.
Eine Auswahl an fürstlichen Gartengeräten bezeugt das große Engagement des Herrscherpaares für die Kultivierung des Landes. Zum kurfürstlichen Kernsetzer gesellt sich zudem ein geschnitzter Kirschkern aus dem Grünen Gewölbe als Beispiel für die köstlichen Früchte, die aus der Verbindung von Gärtnerei und Kunstfertigkeit wuchsen.

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Online

Panorama-Rundgänge

In unseren Panoramarundgängen und virtuellen Ausstellungen können Sie unsere Museen rund um die Uhr erleben und durch die Räume schlendern. Zu ausgewählten Schauen bieten wir auch virtuelle Touren mit Guides an.

Albertinum
Entdecken Sie den Panoramarundgang durch das Albertinum

Mathematisch-Physikalischer Salon
Entdecken Sie den Panoramarundgang durch den Mathematisch-Physikalischen Salon

Münzkabinett
Entdecken Sie den Panoramarundgang durch das Münzkabinett

Museum für sächsische Volkskunst
Entdecken Sie den Panoramarundgang durch das Museum für sächsische Volkskunst

Neues Grünes Gewölbe
Entdecken Sie den Panoramarundgang durch das Neue Grüne Gewölbe

Porzellansammlung
Entdecken Sie den Panoramarundgang durch die Porzellansammlung

Riesensaal
Entdecken Sie den Panoramarundgang durch den Riesensaal

Türckische Cammer
Entdecken Sie den Panoramarundgang durch die Türckische Cammer

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2 Ausstellung virtuell

Die Online Collection entdecken

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden haben über 1 Million Objekte, davon sind ca. 20.000 ausgestellt und in der Online Collection befinden sich an die 220.000 Objekte. Diese können Sie sich in unserer Online-Sammlung ansehen.

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28.04.20, 16:13, Jedermann Selbst die Sistinische Madonna ist zu sehen

Vor 500 Jahren ist Raffael gestorben und mir wird angesichts der Situation mit der Corona-Panik auch schon ganz übel.
Wir kommen nicht in die Alten Meister, aber wir können das alte Meisterwerk trotzdem sehen. Es ist tatsächlich ein gewisser Trost die kleinen Engel unten an der Sixtina zu sehen. Dem Link hier folgen und einfach Raffael in das Suchfeld eingeben und schon sind sie da, die Werke aus der Sammlung. Wunderbar!

Online

Digitale Angebote

Von der virtuellen Ausstellung bis zum Meme Generator: Entdecken Sie unsere digitalen Angebote und erleben Sie unsere Museen und Kunstwerke von zuhause oder unterwegs.

Multimediale Besuchertouren
Erleben Sie Kunst digital mit unseren multimedialen Touren. Vor, während und nach Ihrem Museumsbesuch erhalten Sie spannende Einblicke und Hintergrundinformationen zu den einzelnen Werken.

Digitale Veranstaltungen
Salongespräche und Podiumsdiskussion "Runder Tisch"

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Online

Digitale Angebote für Kinder und Jugendliche

Anleitungen für Kinder und Jugendliche um zuhause oder unterwegs kleine Kunstwerke herzustellen oder Experimente durchzuführen.

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Blog

Blog der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden

Hier finden Sie Interviews, Filme, Berichte und den berühmten Blick hinter die Kulissen der Sammlungen, Depots und Restaurierungswerkstätten. Lassen Sie sich inspirieren und gehen Sie auf Entdeckungsreise!

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Raffael, »Madonna mit Kind und Buch«, um 1503, Norton Simon Museum, Pasadena
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Raffael und die Madonna

Vom Frühwerk bis zur Meisterschaft

Wir laden Sie ein, die Ausstellung während der coronabedingten Schließzeit in einem virtuellen Rundgang kennenzulernen.

Nachdem die Gemäldegalerie Alte Meister den Ausnahmekünstler Raffael anlässlich seines 500. Todestages in diesem Jahr bereits mit zwei Ausstellungen gewürdigt hat, lenkt sie mit der Schau „Raffael und die Madonna“ die Aufmerksamkeit auf einen zentralen Aspekt seines Werkes: die Präsentation der Madonna mit Kind.

Zu diesem Anlass beschäftigt sich die Ausstellung auch mit dem Herzstück der Sammlung – der Sixtinischen Madonna. Auf eindringliche Weise wird der ursprüngliche Anbringungskontext und die theologische Aussage der berühmten Sixtinischen Madonna thematisiert.

Für die Dauer der Ausstellung wird dem Gemälde eine angedeutete Chorschranke mit einem Kruzifix gegenüberstellt. Auf dessen Rückseite richten sich, wie einst in der Klosterkirche von San Sisto in Piacenza, die erschrockenen Blicke des Jesuskindes und seiner Mutter. Die Neuinszenierung macht den reichen Sinnzusammenhang von Raffaels Malerei für den Besucher erfahrbar.

Im Semper-Kabinett wird der Fokus auf Raffaels Frühwerk gelenkt. Die Leihgabe der Madonna mit Kind und Buch,* um 1503, aus dem Norton Simon Museum im kalifornischen Pasadena ermöglicht die Begegnung mit der frühen Meisterschaft Raffaels und stellt diese in den Kontext seiner Zeitgenossen.

*Aufgrund der anhaltenden COVID-19-Pandemie kann die Madonna mit Kind und Buch aus dem Norton Simon Museum in Pasadena anlässlich dieser Ausstellung vorerst nicht nach Dresden reisen. Wir hoffen, das Bild noch zu einem späteren Zeitpunkt zeigen zu können.

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29.04.21, 11:42, Kulturnator Wegen der Sixtina kommt die Welt

Florenz hat seinen David, Paris seine Mona Lisa und Dresden eben die Sistinische Madonna. Wegen der Sistinischen Madonna kommt die Welt, wegen der pandemischen Krone wird sie nicht reingelassen. Auf-zu-zu-auf, gerade sind die Alten Meister geschlossen, aber wir hoffen weiter unverdrossen. Kalauern wird der Situation gerecht, weil es auch eine kalauerhaft Politik mit kalauernden Begründungen für unsinnige Maßnahmen ist. An Sachsens Landesregierung liegt das nur bedingt, denn die vor der Bundesnotbremse angewandte Maßzahl der Intensivbettenbelegung macht mehr Sinn und Verstand als die manipulierbaren und manipulativen Inzidenz-Zahlen.

Blaudruckfärberei in Coswig
1 Ausstellung

Inspiration Handwerk

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden verfügen über ein Wissensarchiv, das 500 Jahre künstlerische und wissenschaftliche Erkenntnisse, Erfahrungen und Techniken vereint.

Die Kunstschätze sind meist selbst Zeugnis höchster Handwerkskunst. Aber welchen Wert hat das mit der Hand gefertigte Werk in einer immer schnelllebigeren und digitalen Gesellschaft, in der das haptische und kreative Erfahren scheinbar in den Hintergrund rückt? Die Ausstellung macht das aktuelle und traditionelle Handwerk der Region zum Thema. Künstler*innen und Handwerker*innen sind eingeladen, in Dialog zu treten und sich von den Schätzen der Kunstsammlungen inspirieren zu lassen. Mit dem Outreach-Programm »180 Ideen für Sachsen« und dem »Mobilen Museum« verlässt die Ausstellung den Museumsraum und lädt zu einer Reise an die verschiedenen Orte der Inspiration und Produktion in der Region ein.

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24.03.20, 15:34, Kulturnator Handwerk hat goldenen Boden

Handwerk hat goldenen Boden hat bei dieser Ausstellung eine wortwörtliche Bedeutung. Zu welch Blüten unsere Vorfahren die Handwerkskunst getrieben haben, lässt staunen. Auch der Betrachtungszeitraum von 500 Jahren gemahnt uns daran, dass wir schon schlimmere Zeiten durch- und auch überlebt haben.

Gerhard Richter, 27.11.2018, 2018 Bleistift auf Papier, 230 x 230 mm, Leihgabe aus Privatbesitz, Staatliche Kunstammlungen Dresden, Gerhard Richter Archiv weitere Weitere Ausstellungen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden
1 Ausstellung

Gerhard Richter. Neue Zeichnungen 2017-2020

Mit der Ausstellung präsentiert das Gerhard Richter Archiv erstmals 70 neue Bleistiftzeichnungen von Gerhard Richter, die nach einer längeren Arbeitspause entstanden sind. Bei den Werken handelt es sich um kleinformatige abstrakte Kompositionen, die durch die teilweise ergänzende Verwendung von Farbstiften eine neue Qualität gewinnen.

Zeichnungen begleiten das malerische Werk von Gerhard Richter bereits seit 1964. Die ab 1976 entstandenen Blätter lehnen sich vor allem an das komplexe Formenrepertoire der parallel entstehenden Abstrakten Bilder an und zeichnen sich durch ihre individuellen Formate und den erstmaligen intensiven Einsatz von farbigen Stiften aus, der diesen Blättern seine spezifische, malerische Anmutung verleiht. Richter selbst stand der künstlerischen Gattung der Handzeichnung immer kritisch gegenüber. Ebenso wie er die traditionellen druckgrafischen Techniken der Radierung oder der Lithografie stets vermieden hat, empfindet er diese als zu sehr von einer kunsthandwerklichen Geschicklichkeit und Ästhetik geprägt. In seinen Arbeiten auf Papier hat er gegen diese traditionellen Qualitäten des Mediums immer angearbeitet. So entstanden seine ersten Aquarelle von 1977/78 auf dünnem, liniertem Schreibpapier, das sich unter dem Auftrag der Wasserfarben auffällig wellte, was von Experten als ein grober technischer Mangel angesehen wird.

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28.04.20, 16:34, Jedermann Bitte Ausstellung verlängern

Es wäre jammerschade die jüngsten Werke Gerhard Richters nicht zu sehen zu bekommen. Wenn nun hoffentlich bald die Museen wieder öffnen wäre das just nach Beendigung dieser wertvollen Schau. Eine Verlängerung wäre wünschenswert.

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Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Residenzschloss

Der Verbund „Staatliche Kunstsammlungen Dresden" umfasst 15 Museen, die zu den bedeutendsten der Welt zählen. Zusammen mit vier Institutionen repräsentiert er eine thematische Vielfalt, die in ihrer Art international einzigartig ist.

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Ausstellungen / Burg Festung Königstein Königstein, Festung 1
Ausstellungen / Museum Museum für Völkerkunde Dresden Dresden, Palaisplatz 11
Ausstellungen / Ausstellung Hochschule für Bildende Künste Dresden Dresden, Zugang Georg-Treu-Platz
Ausstellungen / Ausstellung Panometer Dresden Dresden, Gasanstaltstraße 8b
Ereignisse / Aufführung HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Karl-Liebknecht-Str. 56
Ausflüge / Burg Festung Königstein Königstein, Festung 1
Brauchtum / Museum Deutsches Stuhlbaumuseum Rabenau Rabenau, Lindenstraße 2
Ausstellungen / Museum Stadtmuseum Dresden Dresden, Wilsdruffer Str. 2
Ausstellungen / Galerie Kunst Haus Dresden Dresden, Rähnitzgasse 8
Ausstellungen / Museum Verkehrsmuseum Dresden Dresden, Augustusstraße 1
Ausstellungen / Galerie Kunstausstellung Kühl Dresden Dresden, Nordstr. 5
Ausstellungen / Museum Senckenberg Natuthist. Sammlungen Dresden Dresden, Palaisplatz 11
Ausstellungen / Museum Deutsches Hygiene-Museum Dresden Dresden, Lingnerplatz 1
Ausstellungen / Museum Technische Sammlungen Dresden Dresden, Junghansstraße 1-3
Ausstellungen / Ausstellung Kunstausstellung Kühl
Do, 29.9.2022, 11:00 Uhr
Ausstellungen / Ausstellung Kunstausstellung Kühl
Fr, 30.9.2022, 11:00 Uhr
Ausstellungen / Ausstellung Kunstausstellung Kühl
Sa, 1.10.2022, 11:00 Uhr
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Mi, 5.10.2022, 11:00 Uhr
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Do, 6.10.2022, 11:00 Uhr
Ausstellungen / Ausstellung Kunstausstellung Kühl
Fr, 7.10.2022, 11:00 Uhr
Ausstellungen / Ausstellung Kunstausstellung Kühl
Sa, 8.10.2022, 11:00 Uhr
Ausstellungen / Museum Landesmuseum für Vorgeschichte Dresden Dresden, Palaisplatz
Ausstellungen / Museum Museum Festung Dresden Kasematten Dresden, Georg-Treu-Platz
Ausstellungen / Museum Käthe Kollwitz Gedenkstätte Moritzburg Moritzburg, Meißner Str. 7
Ausstellungen / Galerie Galerie Stuwertinum Dresden, Fritz-Löffler-Str.18
Ausstellungen / Museum Landschloß Pirna-Zuschendorf Botanische Sammlungen Pirna, Am Landschloß 6
Ausstellungen / Museum Richard Wagner Museum Graupa Pirna/OT Graupa, Richard Wagner Str. 6
Ausstellungen / Museum Stadtmuseum Pirna Pirna, Klosterhof 2
Ausstellungen / Galerie Galerie Thomas Reichstein Dresden, Pillnitzer Landstr. 59
Ausstellungen / Museum Robert-Sterl-Haus Museum Struppen, OT Naundorf, Robert-Sterl-Straße 30
Ausstellungen / Museum Militärhistorisches Museum der Bundeswehr Dresden, Olbrichtplatz 2
Ausstellungen / Galerie Galerie Gebrüder Lehmann Dresden, Görlitzer Str. 16
Ausstellungen / Museum Pilzmuseum Reinhardtsgrimma Reinhardtsgrimma, Grimmsche Hauptstraße 44
Ausstellungen / Galerie Galerie Sybille Nütt Dresden, Obergraben 10
Ausstellungen / Museum DDR-Museum Zeitreise Dresden, Antonstraße 2A

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