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Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Der Verbund „Staatliche Kunstsammlungen Dresden" umfasst 15 Museen, die zu den bedeutendsten der Welt zählen. Zusammen mit vier Institutionen repräsentiert er eine thematische Vielfalt, die in ihrer Art international einzigartig ist.

Kontakt

Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Residenzschloss
Taschenberg 2
D-01067 Dresden

Telefon: +49 (0)3 51-49 14 20 00
E-Mail: besucherservice@skd.museum

Bewertungschronik

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Joseph Beuys, undatiert, unbetitelt
Ausstellung

Beuys zum Geburtstag

Linie zu Linie - Blatt um Blatt

In diesem Jahr feiern Museen auf der ganzen Welt den 100. Geburtstag von Joseph Beuys. Das Kupferstich-Kabinett widmet sich zum Jubiläum dem Künstler als Zeichner. Erstmalig gibt die Familie Einblick in ihre private Sammlung. Sie bewahrt und behütet Zeichnungen aus allen Schaffensdekaden seit dem Tod von Joseph Beuys im Jahr 1986. Bislang unveröffentlicht, lädt die Ausstellung zur Begegnung mit dem Kosmos des großen Zeichners, sensiblen Beobachters und radikalen Erneuerers der Kunst des 20. Jahrhunderts ein.

Wie kein anderes Medium erlaubt die auf der Linie aufgebaute Zeichnung, Veränderung und Werden von Ideen und Gedanken unmittelbar zu erkennen. Den Zeichnungen wohnt die Kreativität inne, mit deren Freisetzung sie entstanden sind. Beuys verwendete alle möglichen Substanzen – Bleistift, unterschiedlichste Wasser-, Ölfarben und sogar Säfte – und fügte Fundstücke aus der Natur wie Pflanzen- und Blütenblätter zu Collagen zusammen. Schon mit der Materialität greift er in alle Richtungen der menschlichen Existenz. Kleinste Zettelchen bis hin zu schweren Papieren können Träger seiner Handzeichnungen werden; manche so lose wie flüchtige Assoziationen, manche auf Kartons aufgelegt und signiert wie vollendete Meisterwerke. Blatt um Blatt öffnet sich uns sein Universum in den Pflanzenbildern, Bergzeichnungen, Tierstudien, Figurenzeichnungen und Sprachdiagrammen. In ihnen zeigt Beuys sich als empathisch, allem Lebenden, den Menschen und Tieren zugewandt, ideen- und geistreich, für eine andere, offenere Gesellschaft kämpfend.

Wie sehr Beuys mit einer weitzurückreichenden Bildtradition verbunden ist, zeigen ausgewählte Zeichnungen und Druckgrafiken aus dem reichen Bestand des Kupferstich-Kabinetts. Die Ausstellung macht Beuys quasi Geschenke und stellt ihm herausragende Werke gegenüber: Martin Schongauer, Albrecht Dürer, Hercules Segers, Rembrandt van Rijn, Maria Sibylle Merian und bedeutende Romantiker. So entsteht eine Verbindung zwischen Beuys und der 300-jährigen Sammlung in Dresden, die sich immer dem Zeitgenössischen, bisweilen Kontroversen geöffnet und ihr Selbstverständnis aus der engen Zusammenarbeit mit Künstler*innen und ihren Familien abgeleitet hat.

Öffnungszeiten
täglich 10—17 Uhr, Dienstag geschlossen

Eintrittspreise
regulär 6 €, ermäßigt 4,50 €, unter 17 frei, Gruppe ab 10 Personen 5,50 €

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Bewertungen & Berichte Beuys zum Geburtstag

Gerhard Richter, Editionen, 2019
Ausstellung

Gerhard Richter. Bücher

Gerhard Richter hat neben seinem malerischen Werk seit 1965 ein ebenso umfangreiches wie vielseitiges grafisches Œuvre geschaffen. Von Beginn seiner Karriere an gehören Druckgrafiken, Fotoeditionen und ebenso Bücher zum festen Bestandteil seiner künstlerischen Arbeit. Diese Bücher hat Gerhard Richter auch in das Werkverzeichnis seiner Editionen aufgenommen, wobei er den Begriff des Künstlerbuches für seine Publikationen als allzusehr traditionell behaftet immer gemieden hat.

Das erste Buch entstand 1966 in Zusammenarbeit mit Sigmar Polke. Von da an nehmen die Bücher eine eigenständige Position in Richters Werk ein. Das oft kleine Format, das nur im Durchblättern vollständig erfasst werden kann, schreibt der Kunst Gerhard Richters eine neue Lesart ein. Oft inszeniert der Künstler eigene Fotografien und Bilder im Buchformat neu und erkundet das künstlerische Potential einer alternativen, linearen Rezeption im Buch. Um diese Qualität seiner Arbeit zu verdeutlichen, zeigt das Gerhard Richter Archiv auch die zu den Büchern entstandenen Vorzugsausgaben (Druckgrafiken) sowie weitere begleitende Materialien (Einladungen, Prospekte, Plakate usw.).

Die Ausstellung ist eine Kooperation mit der Kunstbibliothek Berlin, Staatliche Museen zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz, wo die Bücher von Gerhard Richter in einem erweiterten Kontext 2022 in der Neuen Nationalgalerie präsentiert werden.

Öffnungszeiten
Freitag bis Sonntag 10—17 Uhr
Eintrittspreise
regulär 12 €, ermäßigt 9 €, unter 17 frei, ab 10 Pers. 11 €

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Ausstellung

Alles, was noch nicht gewesen ist, ist Zukunft, wenn es nicht gerade jetzt ist.

Im letzten Jahr der Kanzlerinnenschaft von Angela Merkel präsentieren die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) in der Kunsthalle im Lipsiusbau fotografische Serien von Andreas Mühe, die reale oder fiktive Narrative aus ihrer Zeit als Bundeskanzlerin zum Gegenstand haben.

Neben dem 2013 für die Zeitschrift „Monopol“ entstandenen Zyklus „A. M. – eine Deutschlandreise“ werden auch bislang nicht gezeigte Arbeiten einer ganz neuen Serie, die im Bonner Kanzlerbungalow spielt, zu sehen sein.

Die rund 70 präsentierten Werke untersuchen die Grundfragen der Fotografie, die Glaubwürdigkeit an die Macht der Bilder, die Kodierung und das Spiel mit der Fiktion. Indem reale Auftragsarbeiten und nachgestellte Szenen für die Betrachtenden auf den ersten Blick nicht oder nur schwer voneinander zu unterscheiden sind, macht Andreas Mühe den grundsätzlich inszenatorischen Charakter politischer Bildproduktion zum Thema. Diese unterliegt nicht nur gesellschaftlichen Zwängen und Anforderungen, die an die Darstellung von Macht herangetragen werden, sondern bildet ihrerseits Narrative aus, die der Künstler bewusst ins Fiktive erweitert. Damit trägt er auch dem Umstand Rechnung, dass Angela Merkel in diesem Jahr nach 16 Jahren als Kanzlerin abtritt und somit ein Kapitel bundesdeutscher Geschichte zu Ende geht.

Rituale, Zeremonien und Protokolle haben auch und gerade in den Ausstellungen der SKD immer wieder eine große Rolle gespielt, sowohl ihre Tradition im höfischen Kontext als auch ihre Funktion in der gegenwärtigen Gesellschaft.

Andreas Mühe wurde 1979 in Karl-Marx-Stadt geboren und arbeitet als freischaffender Künstler in Berlin.

Die Ausstellung wird maßgeblich durch das Engagement von Heiner Wemhöner unterstützt.

Öffnungszeiten
täglich 10—17 Uhr, Montag geschlossen
Eintrittspreise
regulär 5 €, ermäßigt 4 €, unter 17 frei

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Stefano della Bella, Der Tod reitet über ein Schlachtfeld, 1645/48
Ausstellung

Bellum et Artes

Sachsen und Mitteleuropa im Dreißigjährigen Krieg

Ein internationales Forschungs- und Ausstellungsprojekt (2020–2024) in Zusammenarbeit mit dem Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) und der Nationalgalerie Prag

Vor 400 Jahren tobte in Mitteleuropa der Dreißigjährige Krieg, der sich als eine der dramatischsten Epochen der europäischen Geschichte in das kollektive Gedächtnis eingeschrieben hat. Der Konflikt nahm 1618 mit dem Prager Fenstersturz seinen Lauf und weitete sich in den folgenden Jahrzehnten zu einem erbittert geführten Kampf um Macht und politischen Einfluss innerhalb Europas aus.

Gewalt, Hunger und Seuchen forderten zahllose Opfer, verwüsteten ganze Regionen und setzte große Flüchtlingsströme in Bewegung. Doch auch während des Krieges war die Arbeit von Künstlern gefragt: Kunstwerke dienten der Repräsentation von Macht, dem diplomatischen Austausch von Geschenken, der Dokumentation von Kriegshandlungen oder der Mahnung zum Frieden. Von erzwungener Migration waren Künstler und Kunstwerke gleichermaßen betroffen. In gezielten Plünderungsaktionen wurden ganze Sammlungen aufgelöst und zerstreut. Die begehrten Beutestücke wechselten mehrfach den Besitzer und gehören heute zu den Highlights der europäischen Museen.

Die Ausstellung BELLUM ET ARTES bildet den Auftakt einer mehrjährigen internationalen Kooperation, an der Museen in Prag, Innsbruck, Breslau und Danzig, Stockholm, Mantua, Madrid und Brüssel beteiligt sind. Rund 150 Exponate aus den reichen Beständen der SKD, ergänzt durch Leihgaben u. a. aus Wien, München, Prag und Stockholm sowie authentische Zeitdokumente präsentieren die vielfältigen Facetten der Kunstproduktion, aber auch die Schreckensseiten des Dreißigjährigen Krieges. BELLUM ET ARTES schlägt einen Bogen zu Themen unserer Zeit – Fragen nach dem Zusammenhalt Europas, den Auswirkungen von Flucht und Migration, dem Umgang mit Beutekunst oder der Relevanz des kulturellen Erbes für die Bildung nationaler Identitäten.

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Ausstellung

Geprägt im Herzen Europas

Geld und Medaillenkunst in der Tschecho/Slowakai

Eine gemeinsame Ausstellung der Staatliche Kunstsammlungen Dresden und dem Nationalmuseum Prag

Nach dem Zerfall der österreichisch-ungarischen Monarchie entstand 1918 die Tschechoslowakische Republik, die für unser Nachbarland den Beginn einer neuen Ära markiert. Wichtige Etappen der folgenden ereignisreichen Geschichte sind die Annexion des Sudetengebietes, die Zeit des Protektorats Böhmen und Mähren, die Wiedererrichtung der Tschechoslowakei nach dem Zweiten Weltkrieg, die bald einsetzende kommunistische Diktatur, der „Prager Frühling“ und sein gewaltsames Ende, die „samtene Revolution“ und die folgende kurze Zeit der Tschechischen und Slowakischen Föderativen Republik.

Eintrittspreise
regulär 14 €, ermäßigt 10,50 €, unter 17 frei, ab 10 Pers. 12,50 €, Audioguide frei

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Ausstellung

Bernini, der Papst und der Tod

Der große Bildhauer und Architekt Gian Lorenzo Bernini (1598–1680) prägte mit seinen Gebäuden und Brunnenanlagen das Erscheinungsbild der Stadt Rom nachhaltig. Seine berühmten Skulpturen wurden zum Inbegriff des Barock. Im Laufe seines Lebens arbeitete Bernini für acht Päpste, besonders eng war seine Verbindung jedoch zu Alexander VII. Chigi. Für ihn schuf er nicht nur die Kolonnaden des Petersplatzes oder sein monumentales Grabmal, sondern auch sehr intime Kunstwerke. Eines davon galt bisher als verschollen, wurde nun aber in der Skulpturensammlung wiederentdeckt – ein aufregender Fund mit einer faszinierenden Geschichte.

Bei dem ungewöhnlichen Meisterwerk handelt es sich um einen äußerst eindrucksvollen, lebensgroßen Totenkopf aus weißem Carrara-Marmor. Er ist so realistisch gestaltet, dass man ihn fast für einen echten menschlichen Schädel halten könnte. Dieser Totenkopf wurde von Alexander VII., sofort nach seiner Wahl zum Papst 1655 bei Bernini bestellt, und lag fortan bei ihm auf dem Schreibtisch, um ihn an die Fragilität der menschlichen Existenz zu erinnern. Nach dem Tod Alexanders VII. ging der Schädel in den Besitz seines Neffen über, der ein bedeutender Antikensammler war. 1728 wurde diese Sammlung, die im Besitz der Familie Chigi geblieben war, für August den Starken gekauft. Auf diesem Wege kamen 164 antike Skulpturen und vier zeitgenössische Werke nach Dresden.

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Friedrich Matthäi, Die Ermordung des Aegisth, 1803
Ausstellung

Focus Albertinum: Historien

In der Kunstgeschichte war die Historienmalerei für Jahrhunderte die wichtigste künstlerische Form: Szenen aus den Bereichen der Geschichte, der antiken Mythologie, biblischer Erzählungen und Heiligenlegenden wie auch literarische Stoffe wurden - oft in großformatigen Gemälden - angepasst an das jeweilige Weltbild der Epoche dargestellt. Die Historienmalerei diente der Selbstvergewisserung in Politik und Gesellschaft. Sie vermittelte die Ideologie der Herrschenden oder ihrer Gegner. Das drückt sich auch im Wandel des Stils aus, vom Klassizismus über den Realismus hin zu einer Heroisierung in akademischem Stil ab der Mitte des 19. Jahrhunderts.

Aus heutiger Sicht wird die in vielen der dargestellten Themen und Motive vermittelte Geschichtsauffassung anders bewertet als zur Entstehungszeit der Bilder. Das gilt beispielsweise für die Rolle von Kolumbus bei der „Eroberung“ des amerikanischen Kontinents (Julius Röting: „Columbus vor dem geistlichen Rate zu Salamanca“, 1851). Oder sie bedienen Stereotypen im Konflikt zwischen Judentum und Christentum (Heinrich Hofmann: „Der Jesusknabe im Tempel“, um 1880).

Auffällig ist auch das Fehlen von Frauen auf den meisten Historiengemälden. Wenn sie erscheinen, wie beispielsweise in Friedrich Matthäis „Die Ermordung des Ägisth“ (1805/1806), dann als zweitrangige Figuren oder Opfer. Eine Ausnahme bildet das Gemälde „Königin Christine und ihr Stallmeister“ von Ferdinand von Rayski. Hier ist die Hauptfigur die schwedische Königin. Sie wurde wegen ihrer politischen Stellung, ihres Interesses für die Wissenschaft und auch als unabhängig agierende Frau in der Geschichte geschätzt. Allerdings steht im Zentrum des Gemäldes eine Geschichte enttäuschter Liebe, wodurch die geschichtliche Bedeutung der Königin relativiert wird.

Die Historienmalerei stand im akademischen Kanon der Malerei an der Spitze, da sie vom Künstler forderte, dass er alle Sujets gut beherrscht: angefangen bei einer anatomischen richtigen Menschen- und Tierdarstellung, über die perspektivische Konstruktion des Raumes und die überzeugende Gruppierung der Figuren, bis hin zur wissenschaftlichen Forschung zu historischen Details des Geschehens sowie einer vertieften Kenntnis der Kleidung und Raumausstattung der jeweiligen Zeit.

Mit groß angelegten Kompositionen gelang es einigen Künstlern, sich gleich zu Beginn ihrer Karriere zu profilieren. So malte Friedrich Matthäi „Die Ermordung des Ägisth“ (1805/1806) während seines Studienaufenthalts in Florenz. Er platzierte das großformatige Gemälde auf Ausstellungen in Dresden, sodass es große Beachtung fand, sodass er in der Folge eine Professur erhielt. Matthäi orientierte sich einerseits am Geschmack des Klassizismus und verband ihn mit einer Darstellung von Schrecken und Gewalt im Sinne der „Terribilità“, einer kontroversen Kategorie der künstlerischen Ästhetik seit der Renaissance.

Auch Julius Rötings „Columbus vor dem geistigen Rat zu Salamanca“ war ein Erstlingswerk. Bei der Ausstellung der Dresdner Akademie 1852 zog es viel Aufmerksamkeit auf sich und wurde durch die Lindenau-Stiftung für die Gemälde-Galerie angekauft. Ausdrückliches Ziel dieser Stiftung war es, Historienbilder einheimischer Künstler zu erwerben.

Zum Teil sind die historischen Themen unmittelbar mit der Zeitgeschichte verbunden. Matthäis „Opfertod des Kodrus“(1823) wurde von der Ständeversammlung der Niederlausitz in Auftrag gegeben. Dieser Zusammenschluss privilegierter Bevölkerungsgruppen war im 16. Jahrhundert gegründet worden. Mit dem Gemälde, das die Opferbereitschaft eines Herrschers für den Staat heroisiert, sollte der Adlige Ernst von Houwald (1778–1845) geehrt werden, der in den kriegerischen und politischen Konflikten dieser Zeit seine Heimat verteidigt hatte.

Zentrales Thema von Historienbildern war immer wieder die Frage nach der Macht in Auseinandersetzungen zwischen Männern, bis ins 20. Jahrhundert insbesondere der Konflikt zwischen weltlicher und kirchlicher Macht. In der Gegenwartskunst seit Ende des 20. Jahrhunderts gibt es eine kritische Haltung zum Geschichtsbild in der Kunst, beispielsweise im Werk von A. R. Penck, Gerhard Richter oder Katharina Sieverding. Aber in populären Medien, im kommerziellen Film und bei Computerspielen, werden die eindrucksvollen Bildwelten mit ihren großen Gesten unhinterfragt weiter entwickelt.

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Raffael, »Madonna mit Kind und Buch«, um 1503, Norton Simon Museum, Pasadena
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Raffael und die Madonna

Vom Frühwerk bis zur Meisterschaft

Wir laden Sie ein, die Ausstellung während der coronabedingten Schließzeit in einem virtuellen Rundgang kennenzulernen.

Nachdem die Gemäldegalerie Alte Meister den Ausnahmekünstler Raffael anlässlich seines 500. Todestages in diesem Jahr bereits mit zwei Ausstellungen gewürdigt hat, lenkt sie mit der Schau „Raffael und die Madonna“ die Aufmerksamkeit auf einen zentralen Aspekt seines Werkes: die Präsentation der Madonna mit Kind.

Zu diesem Anlass beschäftigt sich die Ausstellung auch mit dem Herzstück der Sammlung – der Sixtinischen Madonna. Auf eindringliche Weise wird der ursprüngliche Anbringungskontext und die theologische Aussage der berühmten Sixtinischen Madonna thematisiert.

Für die Dauer der Ausstellung wird dem Gemälde eine angedeutete Chorschranke mit einem Kruzifix gegenüberstellt. Auf dessen Rückseite richten sich, wie einst in der Klosterkirche von San Sisto in Piacenza, die erschrockenen Blicke des Jesuskindes und seiner Mutter. Die Neuinszenierung macht den reichen Sinnzusammenhang von Raffaels Malerei für den Besucher erfahrbar.

Im Semper-Kabinett wird der Fokus auf Raffaels Frühwerk gelenkt. Die Leihgabe der Madonna mit Kind und Buch,* um 1503, aus dem Norton Simon Museum im kalifornischen Pasadena ermöglicht die Begegnung mit der frühen Meisterschaft Raffaels und stellt diese in den Kontext seiner Zeitgenossen.

*Aufgrund der anhaltenden COVID-19-Pandemie kann die Madonna mit Kind und Buch aus dem Norton Simon Museum in Pasadena anlässlich dieser Ausstellung vorerst nicht nach Dresden reisen. Wir hoffen, das Bild noch zu einem späteren Zeitpunkt zeigen zu können.

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29.04.21, 11:42, Kulturnator Wegen der Sixtina kommt die Welt

Florenz hat seinen David, Paris seine Mona Lisa und Dresden eben die Sistinische Madonna. Wegen der Sistinischen Madonna kommt die Welt, wegen der pandemischen Krone wird sie nicht reingelassen. Auf-zu-zu-auf, gerade sind die Alten Meister geschlossen, aber wir hoffen weiter unverdrossen. Kalauern wird der Situation gerecht, weil es auch eine kalauerhaft Politik mit kalauernden Begründungen für unsinnige Maßnahmen ist. An Sachsens Landesregierung liegt das nur bedingt, denn die vor der Bundesnotbremse angewandte Maßzahl der Intensivbettenbelegung macht mehr Sinn und Verstand als die manipulierbaren und manipulativen Inzidenz-Zahlen.

2 Ausstellung

Sprachlosigkeit - Das laute Verstummen

Wie lässt sich über scheinbar Unaussprechliches sprechen? Wie überwinden Gesellschaften Zustände der Sprachlosigkeit nach Verlust- und Gewalterfahrungen? Kollektive Traumata – Krieg, Genozid, Verfolgung und Vertreibung – hinterlassen tiefe Spuren im Gedächtnis von Gemeinschaften. Sie prägen das Fühlen, Denken und soziale Handeln der Menschen. Gemeinsam ist ihnen die Suche nach Sprache, die Erlebtes in Worte fasst.

Öffnungszeiten
täglich 10—18 Uhr, Montag geschlossen

Eintrittspreise
Zutritt nur mit Zeitticket, Vorverkaufsgebühr 1 €

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Hermann Nitsch: Kreuzwegstation, 1961 Blut, Dispersionsfarbe auf Jute
1 Ausstellung

Intervention Caspar David Friedrich / Hermann Nitsch

Als Caspar David Friedrich (1774-1840) zu Weihnachten 1808 sein Gemälde „Kreuz im Gebirge“ im Atelier der Öffentlichkeit präsentierte, entbrannte um das Werk eine heftige Debatte. Über längere Zeit erschienen Artikel in der Kunstpresse.

Angeführt durch eine Polemik des Kammerherrn Basilius von Ramdohr sahen sich insbesondere Künstlerfreunde Friedrichs herausgefordert, selbst Stellung zu beziehen und für Friedrichs Kunst Partei zu ergreifen. Die Kritik entzündete sich vor allem daran, dass Friedrich ein Landschaftsbild als Altarbild präsentierte. Heute ist dieser Angriff der Romantik auf die Sehgewohnheiten kaum noch zu verstehen.

„Kreuzwegstation“ von Hermann Nitsch (*1938) ist 1961 entstanden und gehört zu den ersten Schüttbildern des Künstlers. Seine Verwendung von Blut als Material der Kunst verweist auf dessen zentrale Stellung im christlichen Glauben. Jesus wird als Mensch geboren, um mit seinem Blut die Schuld der Menschheit zu sühnen. Die abstrakte künstlerische Form steht im Kontext der Nachkriegsmoderne. Nitschs künstlerische Praxis, vor allem sein Orgien Mysterien Theater wird bis heute kontrovers diskutiert.

Beide Werke treten jetzt im Albertinum in einen Dialog. Die Künstler – Caspar David Friedrich und Hermann Nitsch – versuchen gleichermaßen eine neue, sehr individuelle moderne Sicht auf die Religion. Zugleich loten sie in ihrer Zeit die Darstellungsmöglichkeiten der Kunst neu aus. Einerseits beschäftigen sie sich mit den Traditionen christlicher Motive und andererseits brechen sie mit ihnen. Friedrich entdeckt in der Landschaft Möglichkeiten, Innenwelten und Gefühle darzustellen und Nitsch orientiert sich an den aktuellen Kunstformen seiner Zeit, der Performance und der abstrakten Malerei.

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Pablo Picasso, Opiumträume, 1968
Ausstellung

ANTIHELDEN. Narren auf Papier

Zum Jahresthema der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden „Einsamkeit und Empathie“ richtet die Ausstellung im Josef-Hegenbarth-Archiv den Blick auf die Figur des Narren. Der Narr lässt uns lachen, nicht nur über Scherze und Schwänke, die er zur Belustigung und zum Zeitvertreib darbietet, sondern auch, weil er uns einen Spiegel über unsere eigenen Unzulänglichkeiten vorhält.

Öffnungszeiten
Sonntag 15—18 Uhr
Donnerstag 10—18 Uhr (Donnerstag nur nach telefonischer Voranmeldung unter Tel.: 0351 4914 3211)
Eintrittspreise
regulär 3 €, ermäßigt 2 €, unter 17 frei, Gruppen ab 10 Personen 2,50 € (Um Anmeldung mit Personenanzahl sowie Kontaktdaten unter kk@skd.museum wird gebeten.)

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Ausstellung

Nouveautés - Kunstschule und Spitzenindustrie in Plauen

Was wäre die „Plauener Spitze“ ohne die Kunstschule für Textilindustrie in Plauen? Die Entwürfe der „Nouveautés“, der stilprägenden Neuheiten der Stickerei- und Spitzenindustrie des Vogtlandes, stammten zum größten Teil aus der Feder von Absolventen dieser Schule.

Die Geschichte und das Wirken der Schule zwischen 1877 und 1945 wird nun umfassend in einer Kooperationsausstellung des Kunstgewerbemuseums der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und des Vogtlandmuseums Plauen präsentiert.

Die faszinierenden Entwürfe für Maschinenspitzen werden von Textilien, Vorlagenmappen und Modefotografien aus den ehemaligen Sammlungen der Kunstschule, die den Studierenden einst als Inspiration dienten, ergänzt. Es sind die einzigen textilen Zeugen aus der Ära der Kunstschule Plauen, die trotz der Zerstörung der Gebäude im Zweiten Weltkrieg bis heute als Beispiele des Kunstschulbestandes in der Sammlung des Vogtlandmuseums bewahrt werden konnten. Inventarbuch und Ankaufsunterlagen verbrannten und so bleibt die Herkunft der meisten Stücke auch heute lediglich eine Vermutung.

Flankiert werden die Schulentwürfe und Vorbilder durch Plauener Industrieprodukte, hauptsächlich aus dem Bestand des Kunstgewerbemuseums. Sie veranschaulichen das Verhältnis von Schule und Industrie, von Entwurf und Umsetzung und zeigen, dass es gestern wie heute die konstruktive und respektvolle Zusammenarbeit von Gestaltern und Technikern braucht, um Sehenswertes zu produzieren.

Dass „Spitze“ auch heute zu textil-grafischen und sinnlichen Kunstwerken anregen kann, zeigen vier zeitgenössische Designpositionen, die Sie parallel zur Ausstellung in den Räumen des Wasserpalais‘ und in der Umgebung von Schloss und Park Pillnitz entdecken können. Die Textildesignerin und Absolventin der BURG Giebichenstein Kunsthochschule Halle Magdalena Sophie Orland überrascht mit einer neuartigen, handgefertigten Spitze, die vielfältigste Verwendungsmöglichkeiten eröffnet und die sie zusammen mit Susanne Ostwald, ebenfalls Textildesignerin, erkundet. Die präsentierten Arbeiten verknüpfen die Ausstellung mit der ebenfalls im Kunstgewerbemuseum zu entdeckenden Präsentation der Preisträger*innen und Nominierten des Sächsischen Staatspreises für Design 2020: Magdalena Sophie Orland gehört dazu.

Der Berliner Designer und Studiengangleiter für Produktgestaltung an der FH Potsdam, Hermann August Weizenegger, erarbeitete gemeinsam mit der Firma Modespitze Plauen GmbH ein maschinengesticktes Modul, das sich in unterschiedlichste Formen verwandeln kann. Aneinandergereiht, gefaltet, gebogen entstehen so Tischwäsche, ein Cape und Leuchten. Die Künstlerin Joy Buttress aus Nottingham ließ sich von Ornamentstudien der Kunstschule Plauen inspirieren, die sie im Lace Archive der Trent University Nottingham entdeckte. Es entstanden Applikationen auf Lederhandschuhen und Latexstickereien, die sich mit dem Zusammenspiel von Haut und Spitze auseinandersetzen.

Im Rahmen der AA nanotourism Visiting School in Vitanje (Slowenien) 2014 entwickelten vier Teilnehmer*innen des Workshops eine geklöppelte Riesenspitze. Als XXL-Hängematte für mehrere Personen dient diese über den Sommer als benutzbarer Hang-Out im Freigelände. Wir werden daran sogar „anknüpfen“ und wollen über den Sommer mit unseren Besucher*innen gemeinsam weitere Hang-Outs schaffen.

Publikation zur gleichnamigen Sonderausstellung
Nouveautés - Kunstschule und Spitzenindustrie in Plauen
Herausgeber: Staatliche Kunstsammlungen Dresden; Thomas A. Geisler; Kerstin Stöver; Ute Thomas; 160 Seiten, 292 meist farbige Abb.; 29,7 x 21 cm, Klappenbroschur; Erscheinungsdatum 11.10.2020; ISBN 978-3-95498-578-4; 24 €

Öffnungszeiten
Freitag bis Sonntag 10—17 Uhr
Eintrittspreise
regulär 8 €, ermäßigt 6 €, unter 17 frei, ab 10 Pers. 7 €

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Martin Seidel, Grande Complication "La Grandiose", 1942-1952
Ausstellung

On Kawara und die Grande Complication

Dialog mit der Schenkung Sammlung Hoffmann

Die Soundarbeit „One Million Years (Past and Future 2–6)“ ist charakteristisch für das Schaffen des japanischen Konzeptkünstlers On Kawara (1933–2014). In seinen oft über Dekaden entstehenden Werken setzte er sich immer wieder mit Zeit und Raum als Koordinaten des menschlichen Daseins auseinander.

Auch das im Mathematisch- Physikalischen Salon präsentierte Werk ist ein künstlerischer Versuch, der abstrakten Größe Zeit eine greifbare Form zu geben. Als Teil des Ausstellungskapitels „Im Lauf der Zeit“ erklingen in der Bogengalerie Jahreszahlen der fernen Vergangenheit und Zukunft. Die hier zu hörende Aufnahme ist Teil einer fortlaufenden Reihe von Lesungen, die seit 1993 weltweit stattfinden – etwa 2011 auf der documenta 12 und zuletzt 2017 während der Biennale in Venedig. Sie basieren auf den 1969 bzw. 1980 vollendeten Büchern „One Million Years (Past and Future)“, die die ausgeschriebenen Jahreszahlen 998.031 v. Chr. bis 1969 und 1996 bis 1.001.995 n. Chr. verzeichnen. Ihre gesamte Lektüre würde etwa 100 Jahre in Anspruch nehmen.

Im Dialog mit den in der Bogengalerie präsentierten Instrumenten der Zeitmessung wird das Nachdenken über den unaufhaltbaren und doch kaum begreiflichen Lauf der Zeit angeregt. Die Unmöglichkeit Zeit objektiv wahrzunehmen wird deutlich, wenn die in den Raum gesprochenen vielstelligen Zahlen – in ihrer faktischen Größe längst nicht mehr zu begreifen – zu einem meditativen Grundrauschen werden. Die Schnittstelle zum Mathematisch- Physikalischen Salon bilden zwei Grande Complication genannte Taschenuhren, die beide über einen immerwährenden Kalender verfügen. Auch sie sind Hilfsmittel, um Zeit systematisch zu ordnen und können sie doch nicht kontrollieren.

Die Familie Hoffmann schenkte im März 2018 den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden ihre umfangreiche Sammlung zeitgenössischer Kunst, die rund 1 200 Werke umfasst. Ein Anliegen der Schenkung ist es, Werke aus der Sammlung mit den Objekten der unterschiedlichen Museen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden in einen Dialog treten zu lassen und dadurch für die heutigen wie die historischen Exponate andere Betrachtungsweisen und Bedeutungsebenen zu öffnen.

Öffnungszeiten
Dienstag bis Donnerstag 10—17 Uhr
Eintrittspreise
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Kurschwert des Herzogs Moritz von Sachsen, Nürnberg, 1547 Stahl, Gold, Silber
1 Ausstellung

Auf dem Weg zur Kurfürstenmacht

Anlässlich des 500. Reformationsjubiläums im Jahr 2017 stellt die neue Dauerausstellung im Dresdner Residenzschloss die fürstlichen wie geistlichen Protagonisten der Reformationszeit in Sachsen vor. Besucher müssen dafür keine Geschichtsexperten sein - denn die wird in der Ausstellung anhand einzelner Objekte erzählt, die sich ihren einstigen Besitzern zuordnen lassen. So etwa eine blutbefleckte Feldbinde von Moritz von Sachsen, die er trug, als er in der Schlacht bei Sievershausen starb. Oder ein reich verzierter Harnisch, der den Körper August von Sachsen nachweislich am 27. April 1547 in der Schlacht von Mühlberg schützte.

Eintrittspreise
regulär 14 €, ermäßigt 10,50 €, unter 17 frei, ab 10 Pers. 12,50 €, Audioguide frei

Auf dem Weg zur Kurfürstenmacht bewerten:

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Blaudruckfärberei in Coswig
1 Ausstellung

Inspiration Handwerk

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden verfügen über ein Wissensarchiv, das 500 Jahre künstlerische und wissenschaftliche Erkenntnisse, Erfahrungen und Techniken vereint.

Die Kunstschätze sind meist selbst Zeugnis höchster Handwerkskunst. Aber welchen Wert hat das mit der Hand gefertigte Werk in einer immer schnelllebigeren und digitalen Gesellschaft, in der das haptische und kreative Erfahren scheinbar in den Hintergrund rückt? Die Ausstellung macht das aktuelle und traditionelle Handwerk der Region zum Thema. Künstler*innen und Handwerker*innen sind eingeladen, in Dialog zu treten und sich von den Schätzen der Kunstsammlungen inspirieren zu lassen. Mit dem Outreach-Programm »180 Ideen für Sachsen« und dem »Mobilen Museum« verlässt die Ausstellung den Museumsraum und lädt zu einer Reise an die verschiedenen Orte der Inspiration und Produktion in der Region ein.

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24.03.20, 15:34, Kulturnator Handwerk hat goldenen Boden

Handwerk hat goldenen Boden hat bei dieser Ausstellung eine wortwörtliche Bedeutung. Zu welch Blüten unsere Vorfahren die Handwerkskunst getrieben haben, lässt staunen. Auch der Betrachtungszeitraum von 500 Jahren gemahnt uns daran, dass wir schon schlimmere Zeiten durch- und auch überlebt haben.

Gerhard Richter, 27.11.2018, 2018 Bleistift auf Papier, 230 x 230 mm, Leihgabe aus Privatbesitz, Staatliche Kunstammlungen Dresden, Gerhard Richter Archiv weitere Weitere Ausstellungen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden
1 Ausstellung

Gerhard Richter. Neue Zeichnungen 2017-2020

Mit der Ausstellung präsentiert das Gerhard Richter Archiv erstmals 70 neue Bleistiftzeichnungen von Gerhard Richter, die nach einer längeren Arbeitspause entstanden sind. Bei den Werken handelt es sich um kleinformatige abstrakte Kompositionen, die durch die teilweise ergänzende Verwendung von Farbstiften eine neue Qualität gewinnen.

Zeichnungen begleiten das malerische Werk von Gerhard Richter bereits seit 1964. Die ab 1976 entstandenen Blätter lehnen sich vor allem an das komplexe Formenrepertoire der parallel entstehenden Abstrakten Bilder an und zeichnen sich durch ihre individuellen Formate und den erstmaligen intensiven Einsatz von farbigen Stiften aus, der diesen Blättern seine spezifische, malerische Anmutung verleiht. Richter selbst stand der künstlerischen Gattung der Handzeichnung immer kritisch gegenüber. Ebenso wie er die traditionellen druckgrafischen Techniken der Radierung oder der Lithografie stets vermieden hat, empfindet er diese als zu sehr von einer kunsthandwerklichen Geschicklichkeit und Ästhetik geprägt. In seinen Arbeiten auf Papier hat er gegen diese traditionellen Qualitäten des Mediums immer angearbeitet. So entstanden seine ersten Aquarelle von 1977/78 auf dünnem, liniertem Schreibpapier, das sich unter dem Auftrag der Wasserfarben auffällig wellte, was von Experten als ein grober technischer Mangel angesehen wird.

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28.04.20, 16:34, Jedermann Bitte Ausstellung verlängern

Es wäre jammerschade die jüngsten Werke Gerhard Richters nicht zu sehen zu bekommen. Wenn nun hoffentlich bald die Museen wieder öffnen wäre das just nach Beendigung dieser wertvollen Schau. Eine Verlängerung wäre wünschenswert.

Ausstellung

Weltsicht und Wissen um 1600

Bohrer, Beile, Hobel, Gartenharken, Spaten und Baumscheren - kaum vorstellbar, dass es das heutige Baumarkt-Inventar in 500 Jahren ins Museum schafft. In der Ausstellung "Weltsicht und Wissen um 1600" sind es neben dem Material und der aufwendigen Verarbeitung der Objekte aus der Spätrenaissance vor allem ihre einstigen Besitzer, die die Museumsreife der Werkzeuge und Gartengeräte rechtfertigen. Denn auch Fürsten hatten Freizeit - und so sammelte Kurfürst August von Sachsen (1526-1586) als Kunsthandwerker und Gärtner neue Kraft fürs Regieren. Mit Erfolg: Unter ihm entwickelte sich Sachsen zu einem der mächtigsten und reichsten Fürstentümer innerhalb des Reiches. Auch von ihm gedrechselte Elfenbeinstücke, Schreib- und Zeichengeräte und mehrere Portraits machen den Herrscher als Menschen nahbar.

Eintrittspreise
regulär 14 €, ermäßigt 10,50 €, unter 17 frei, ab 10 Pers. 12,50 €, Audioguide frei

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2 Ausstellung

Die Königlichen Paraderäume und das Porzellankabinett im Dresdner Residenzschloss

Die Feierlichkeiten zur Vermählung des Kurprinzen Friedrich August II mit der österreichischen Kaisertochter Maria Josepha im September 1719 in Dresden gaben einst Anlass zur Errichtung des königlichen Paradeappartements. Mit der Wiedereröffnung der originalgetreu rekonstruierten Pa­raderäume 300 Jahre später, erreicht nach 33 Jahren der Wie­deraufbau des Residenzschlosses Dresden seinen glanzvollen Höhepunkt.

Zur Raumfolge des Paradeappartements zählten ein Ecktafelgemach, zwei Vorzimmer, das Audienzgemach mit Thron sowie das Paradeschlafzimmer mit einem grandiosen Imperialbett. Mit großem Aufwand und Expertenwissen sowie handwerklichen Höchstleistungen ist es gelungen, ein Raumkunstwerk wieder entstehen zu lassen, das ein authentisches Erleben der prachtvol­len Ausstattung des 18. Jahrhunderts möglich macht.

Die in den Sammlungen des Kunstgewerbemuseums erhaltenen Originale, wie die vergoldeten Augsburger Silbermöbel, zahlreiche Gemälde der Gemäldegalerie Alte Meister, wertvolle Spiegelrahmen sowie die schon zu ihrer Entstehungszeit außergewöhnlich kostbaren Goldpilaster aus dem Audienzgemach erzählen als Zeitzeugen von der ursprünglichen Ausstattung und verfehlen auch heute ihre beeindruckende Wirkung nicht.

Es ist sogar möglich, August dem Starken persönlich zu begegnen. An seinem Audienzstuhl vorbei gelangt man zur „königlichen Sta­tua“, der Krönungsfigur Augusts des Starken, mit dem Römischen Krönungsornat, den Insignien und dem nach dem Leben abge­formten Antlitz des Herrschers.

Einen weltweit einzigartigen Schatz barocker Textilkunst bilden die in der Rüstkammer überlieferten Staatsgewänder Augusts des Starken, die die dynastischen und politischen Ereignisse seiner Regierungszeit glanzvoll vor Augen führen.

Der berühmten Leidenschaft Augusts des Starken für das weiße Gold wird im rekonstruierten Porzellankabinett im Turmzimmer Rechnung getragen. Eingerichtet durch seinen Sohn August III., diente es gut 200 Jahre lang als prominenter Schauraum für die vielbeneideten Meissener Porzellane. Mit den Elementvasen des Hofbildhauers und Modellmeisters Johann Joachim Kaendler kehren einzigartige Hauptwerke der Meissener Manufaktur ins Schloss zurück, die 75 Jahre im Depot der Porzellansammlung schlummerten.

Eintrittspreise
regulär 14 €, ermäßigt 10,50 €, unter 17 frei, ab 10 Pers. 12,50 €, Audioguide frei

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Sessel mit einklappbarer Lehne, sog. "Senftenberger Ei", Entwurf: Peter Ghyczy, 1968, VEB Synthesewerk Schwarzheide, um 1971
Ausstellung

Deutsches Design 1949 – 1989

Zwei Länder, eine Geschichte

Geprägt durch Bauhaus und Werkbund, erlangte deutsches Design zu Beginn des 20. Jahrhunderts weltweite Bedeutung. Nach 1949 nahm es einen wohl einzigartigen Verlauf: In den zwei Teilen des gespaltenen Landes setzte sich die Entwicklung der Vorkriegszeit unter völlig unterschiedlichen Vorzeichen fort.

Gemeinsam mit dem Vitra Design Museum und der Wüstenrot Stiftung präsentiert das Kunstgewerbemuseum die Ausstellung »Deutsches Design 1949–1989. Zwei Länder, eine Geschichte«, die mehr als 30 Jahre nach der Wiedervereinigung erstmals die deutsche Designgeschichte der Nachkriegszeit in einer großen Gesamtschau untersucht. Dabei werden die unterschiedlichen Lebenswelten auf beiden Seiten der Mauer deutlich, aber auch die vielen Parallelen und Querbezüge, die das Design in Ost und West verbanden. Gefördert wird die Ausstellung durch das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland.

DDR-Design aus buntem, billigen Plastik, kühler Funktionalismus in der BRD: Das Bild des deutschen Designs der Nachkriegszeit ist von Klischees bestimmt. Mit solchen Vereinfachungen will die Ausstellung aufräumen. Sie wirft einen differenzierten Blick auf die Protagonisten – von Dieter Rams oder Hans Gugelot im Westen bis Rudolf Horn oder Margarete Jahny im Osten –, und auf prägende Institutionen wie die Burg Giebichenstein in Halle oder die Hochschule für Gestaltung in Ulm. Auch die Fortsetzung des Bauhaus-Gedankens oder der Einsatz von Design als Mittel des Protests in den 1980er Jahren werden thematisiert. Die Exponate reichen von ikonischen Möbeln und Leuchten über Grafik, Industriedesign und Inneneinrichtung bis hin zu Mode, Textilien und Schmuck. Vor dem Hintergrund der deutschen Teilung offenbaren viele von ihnen neue Perspektiven und zeigen die Bedeutung von Design in Zeiten des Kalten Krieges.

Vom Privatraum zur Weltpolitik – in diesem Spannungsfeld zeigt die Ausstellung auch die Bedeutung von Design als Medium von Politik und Propaganda. Denn der deutsche »Sonderfall der Geschichte« ermöglicht einen vergleichenden Blick auf die Rolle von Design unter den unterschiedlichen Vorzeichen von Kapitalismus und Sozialismus. Denn während das Design in der BRD zu einem Motor der deutschen Exportwirtschaft »Made in Germany« wurde, sollte es in der DDR die sozialistische Planwirtschaft anfachen und ihre Produkte für breite Bevölkerungskreise erschwinglich machen. Die Ausstellung zeigt, dass das Design auf beiden Seiten der Mauer vielfältiger, bunter und zum Teil kontroverser war, als es die üblichen Klischees von DDR- und BRD-Design nahelegen. Es war nicht nur Symbol zweier getrennter politischer Systeme, sondern trug als Ausdruck von Protest und Subkulturen auch zur Wiedervereinigung 1989 bei.

Stationen der Ausstellung
20.03. – 05.09.2021, Vitra Design Museum, Weil am Rhein
15.10.2021 – 20.02.2022, Kunsthalle im Lipsiusbau, Dresden

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Thronende Maria mit dem Kind, um 1490
Ausstellung

Gotische Skulpturen aus Sachsen

Die mittelalterlichen Kunstwerke der Skulpturensammlung haben im Schloßbergmuseum Chemnitz eine Heimstatt. Gemeinsam mit den Arbeiten des Schloßbergmuseums werden die Dresdner Werke im Kreuzgang und den Konventsräumen des ehemaligen Benediktinerklosters gezeigt.

Das Ensemble von Kloster und der angrenzenden spätgotischen Hallenkirche bildet den idealen Rahmen für die Präsentation. In kongenialer Weise ergänzen sich die beiden historischen Sammlungen aus Dresden und Chemnitz, die in ihren Ursprüngen auf den 1825 gegründeten Königlich Sächsischen Altertumsverein und den Verein für Chemnitzer Geschichte zurückgehen. Diese hatten im 19. und frühen 20. Jahrhundert unter anderem Altäre, einzelne Retabelfiguren und Andachtsbilder, die keine liturgische Verwendung in den Kirchen mehr fanden, gesammelt und ausgestellt.

Den Schwerpunkt der Ausstellung mit rund 80 Objekten, davon 65 aus dem Besitz der Skulpturensammlung, bildet die spätgotische Plastik aus der Zeit zwischen 1480 und 1520. Skulpturen wie die beiden Madonnen des Meisters H. W. aus Waldkirchen, die raumgreifend bewegte thronende Muttergottes aus Geyer, mehrere Arbeiten von Peter Breuer oder die monumentalen Figuren vom ehemaligen Hochaltar der Michaeliskirche in Zeitz sind einzigartige Zeugnisse der Blüte sächsischer Bildschnitzkunst.

Öffnungszeiten
täglich 11—17 Uhr, Montag geschlossen

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Pipilotti Rist, Emily, I'm Gonna Write Your Name High on the Silverscreen, 1996/98; Schenkung Sammlung Hoffmann
Ausstellung

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Fünf künstlerische Positionen und eine Arbeit von Pipilotti Rist

Werk aus der Schenkung: Pipilotti Rist, Emily, I'm Gonna Write Your Name High on the Silverscreen, 1996/98

Künstler*innen: Harry Hachmeister, Oliver Kossack, Osmar Osten, Ekkehard Tischendorf, Louise Walleneit

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2 Ausstellung virtuell

Die Online Collection entdecken

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden haben über 1 Million Objekte, davon sind ca. 20.000 ausgestellt und in der Online Collection befinden sich an die 220.000 Objekte. Diese können Sie sich in unserer Online-Sammlung ansehen.

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28.04.20, 16:13, Jedermann Selbst die Sistinische Madonna ist zu sehen

Vor 500 Jahren ist Raffael gestorben und mir wird angesichts der Situation mit der Corona-Panik auch schon ganz übel.
Wir kommen nicht in die Alten Meister, aber wir können das alte Meisterwerk trotzdem sehen. Es ist tatsächlich ein gewisser Trost die kleinen Engel unten an der Sixtina zu sehen. Dem Link hier folgen und einfach Raffael in das Suchfeld eingeben und schon sind sie da, die Werke aus der Sammlung. Wunderbar!

Online

Digitale Angebote für Kinder und Jugendliche

Anleitungen für Kinder und Jugendliche um zuhause oder unterwegs kleine Kunstwerke herzustellen oder Experimente durchzuführen.

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Online

Panoramarundgänge

Albertinum
Entdecken Sie den Panoramarundgang durch das Albertinum

Mathematisch-Physikalischer Salon
Entdecken Sie den Panoramarundgang durch den Mathematisch-Physikalischen Salon

Münzkabinett
Entdecken Sie den Panoramarundgang durch das Münzkabinett

Museum für sächsische Volkskunst
Entdecken Sie den Panoramarundgang durch das Museum für sächsische Volkskunst

Neues Grünes Gewölbe
Entdecken Sie den Panoramarundgang durch das Neue Grüne Gewölbe

Porzellansammlung
Entdecken Sie den Panoramarundgang durch die Porzellansammlung

Riesensaal
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Türckische Cammer
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Blog

Blog der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden

Hier finden Sie Interviews, Filme, Berichte und den berühmten Blick hinter die Kulissen der Sammlungen, Depots und Restaurierungswerkstätten. Lassen Sie sich inspirieren und gehen Sie auf Entdeckungsreise!

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Online-Shop

Web-Shop der SKD

Puzzle, Becher, Gläser, Schirme, Schmuck, Geschenksets und vieles mehr finden Sie im Webshop der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.


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Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Residenzschloss

Der Verbund „Staatliche Kunstsammlungen Dresden" umfasst 15 Museen, die zu den bedeutendsten der Welt zählen. Zusammen mit vier Institutionen repräsentiert er eine thematische Vielfalt, die in ihrer Art international einzigartig ist.

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Ausstellungen / Museum Senckenberg Natuthist. Sammlungen Dresden Dresden, Palaisplatz 11
Ausstellungen / Museum Museum für Völkerkunde Dresden Dresden, Palaisplatz 11
Ausstellungen / Ausstellung Hochschule für Bildende Künste Dresden Dresden, Zugang Georg-Treu-Platz
Ausstellungen / Museum Verkehrsmuseum Dresden Dresden, Augustusstraße 1
Ausstellungen / Museum Museum aktfotoARTdresden Dresden, Radeberger Str. 15
Ausstellungen / Ausstellung Panometer Dresden Dresden, Gasanstaltstraße 8b
Ereignisse / Aufführung HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Karl-Liebknecht-Str. 56
Brauchtum / Museum Museum für Sächsische Volkskunst Dresden Dresden, Köpckestraße 1
Brauchtum / Museum Deutsches Stuhlbaumuseum Rabenau Rabenau, Lindenstraße 2
Ausstellungen / Museum Stadtmuseum Dresden Dresden, Wilsdruffer Str. 2
Ausstellungen / Galerie Kunst Haus Dresden Dresden, Rähnitzgasse 8
Ausstellungen / Galerie Kunstausstellung Kühl Dresden Dresden, Nordstr. 5
Ausstellungen / Museum Deutsches Hygiene-Museum Dresden Dresden, Lingnerplatz 1
Ausstellungen / Museum Technische Sammlungen Dresden Dresden, Junghansstraße 1-3
Ausstellungen / Ausstellung Kunstausstellung Kühl
Sa, 24.7.2021, 11:00 Uhr
Ausstellungen / Ausstellung Kunstausstellung Kühl
Mi, 28.7.2021, 11:00 Uhr
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Do, 29.7.2021, 11:00 Uhr
Ausstellungen / Ausstellung Kunstausstellung Kühl
Fr, 30.7.2021, 11:00 Uhr
Ausstellungen / Ausstellung Kunstausstellung Kühl
Sa, 31.7.2021, 11:00 Uhr
Ausstellungen / Ausstellung Kunstausstellung Kühl
Mi, 4.8.2021, 11:00 Uhr
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Do, 5.8.2021, 11:00 Uhr
Ausstellungen / Ausstellung Kunstausstellung Kühl
Fr, 6.8.2021, 11:00 Uhr
Ausstellungen / Ausstellung Kunstausstellung Kühl
Sa, 7.8.2021, 11:00 Uhr
Ausstellungen / Ausstellung Kunstausstellung Kühl
Mi, 11.8.2021, 11:00 Uhr
Ausstellungen / Ausstellung Kunstausstellung Kühl
Do, 12.8.2021, 11:00 Uhr
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Fr, 13.8.2021, 11:00 Uhr
Ausstellungen / Ausstellung Kunstausstellung Kühl
Sa, 14.8.2021, 11:00 Uhr
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Mi, 18.8.2021, 11:00 Uhr
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Do, 19.8.2021, 11:00 Uhr
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Fr, 20.8.2021, 11:00 Uhr
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Sa, 21.8.2021, 11:00 Uhr
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Mi, 25.8.2021, 11:00 Uhr
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Do, 26.8.2021, 11:00 Uhr
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Fr, 27.8.2021, 11:00 Uhr
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Sa, 28.8.2021, 11:00 Uhr
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Mi, 1.9.2021, 11:00 Uhr
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Do, 2.9.2021, 11:00 Uhr
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Fr, 3.9.2021, 11:00 Uhr
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Sa, 4.9.2021, 11:00 Uhr
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Mi, 8.9.2021, 11:00 Uhr
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Do, 9.9.2021, 11:00 Uhr
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Fr, 10.9.2021, 11:00 Uhr
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Sa, 11.9.2021, 11:00 Uhr
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Mi, 15.9.2021, 11:00 Uhr
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Do, 16.9.2021, 11:00 Uhr
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Fr, 17.9.2021, 11:00 Uhr
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Sa, 18.9.2021, 11:00 Uhr
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Mi, 22.9.2021, 11:00 Uhr
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Do, 23.9.2021, 11:00 Uhr
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Fr, 24.9.2021, 11:00 Uhr
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Sa, 25.9.2021, 11:00 Uhr
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Mi, 29.9.2021, 11:00 Uhr
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Do, 30.9.2021, 11:00 Uhr
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Fr, 1.10.2021, 11:00 Uhr
Ausstellungen / Ausstellung Kunstausstellung Kühl
Sa, 2.10.2021, 11:00 Uhr
Ausstellungen / Ausstellung Kunstausstellung Kühl
Mi, 6.10.2021, 11:00 Uhr
Ausstellungen / Ausstellung Kunstausstellung Kühl
Do, 7.10.2021, 11:00 Uhr
Ausstellungen / Ausstellung Kunstausstellung Kühl
Fr, 8.10.2021, 11:00 Uhr
Ausstellungen / Ausstellung Kunstausstellung Kühl
Sa, 9.10.2021, 11:00 Uhr
Ausstellungen / Ausstellung Kunstausstellung Kühl
Mi, 13.10.2021, 11:00 Uhr
Ausstellungen / Ausstellung Kunstausstellung Kühl
Do, 14.10.2021, 11:00 Uhr
Ausstellungen / Ausstellung Kunstausstellung Kühl
Fr, 15.10.2021, 11:00 Uhr
Ausstellungen / Ausstellung Kunstausstellung Kühl
Sa, 16.10.2021, 11:00 Uhr
Ausstellungen / Ausstellung Kunstausstellung Kühl
Mi, 20.10.2021, 11:00 Uhr
Ausstellungen / Museum Landesmuseum für Vorgeschichte Dresden Dresden, Palaisplatz
Ausstellungen / Museum Museum Festung Dresden Kasematten Dresden, Georg-Treu-Platz
Ausstellungen / Museum Käthe Kollwitz Gedenkstätte Moritzburg Moritzburg, Meißner Str. 7
Ausstellungen / Galerie Galerie Stuwertinum Dresden, Fritz-Löffler-Str.18
Ausstellungen / Museum Landschloß Pirna-Zuschendorf Botanische Sammlungen Pirna, Am Landschloß 6
Ausstellungen / Museum Richard Wagner Museum Graupa Pirna/OT Graupa, Richard Wagner Str. 6
Ausstellungen / Museum Stadtmuseum Pirna Pirna, Klosterhof 2
Ausstellungen / Galerie Galerie Thomas Reichstein Dresden, Pillnitzer Landstr. 59
Ausstellungen / Museum Robert-Sterl-Haus Museum Struppen, OT Naundorf, Robert-Sterl-Straße 30
Ausstellungen / Museum Militärhistorisches Museum der Bundeswehr Dresden, Olbrichtplatz 2
Ausstellungen / Galerie Galerie Gebrüder Lehmann Dresden, Görlitzer Str. 16
Ausstellungen / Museum Pilzmuseum Reinhardtsgrimma Reinhardtsgrimma, Grimmsche Hauptstraße 44
Ausstellungen / Galerie Galerie Sybille Nütt Dresden, Obergraben 10
Ausstellungen / Museum DDR-Museum Zeitreise Dresden, Antonstraße 2A

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