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HerbstGold 2020

HERBSTGOLD - Festival 2021

Metamorphosen
vom 15. bis 26. September 2021


"Metamorphosen" lautet das Festival Motto für die nächste Ausgabe von HERBSTGOLD im großen Feierjahr zum 100-jährigen Jubiläum des Burgenlandes 2021. Die unsterbliche Macht der ewigen Wandlung bezieht sich dabei nicht nur auf Evolution und Revolution in der Musik, sondern auch auf das HERBSTGOLD-Festival selbst: Mit Julian Rachlin tritt ein Violinist und Dirigent von Weltrang als neuer künstlerischer Leiter an. Seine Vision für das Festival in um das Schloss Esterházy in Eisenstadt wird nicht nur die Herzen aller Musikliebhaber höherschlagen lassen.

Kontakt

HERBSTGOLD - Festival 2021
Esterházy Betriebe GmbH

Esterházyplatz 5
A-7000 Eisenstadt

Telefon: +43 (0) 2682 / 63854-12
E-Mail: konzert@esterhazy.at

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Bewertungen & Berichte HERBSTGOLD - Festival 2021

Julian Rachlin, © Julia Wesely
Konzert

Feuergeist - Eröffnungskonzert

Julian Rachlin, Violine und Leitung
Haydn Philharmonie


Richard Strauss: Metamorphosen für 23 Solostreicher
Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 104 D-Dur, Hob. I:104 "London"
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“

Herbstgold: Beinah ein Synonym für Haydns letzte Sinfonie, in der er mit leichter Hand populäre Melodien in seine meisterhaften Baupläne einarbeitet und etwa ein kroatisches Volkslied mit Dudelsackklängen zum Finalthema macht! Mit Beethovens enormer „Eroica“ hat die Gattung dann gleichsam ihre nächste Metamorphose vollzogen: Ursprünglich Napoleon gewidmet, verarbeitet das Werk den Mythos von Prometheus, der die Menschheit durch das Geschenk des Feuers verwandelt – worauf sie durch Kampf und Tod in ein neues Leben gehen kann. Von Beethovens Trauermarsch wölbt sich ein Bogen zu den „Metamorphosen“ von Richard Strauss: 1945 vollendet, wenige Wochen vor dem Ende von Nazidiktatur und Zweitem Weltkrieg, formuliert das Werk angesichts von Tod und Trümmern einen bewegenden Abgesang, den „Widerschein meines gesamten vergangenen Lebens“, wie der 81-jährige Komponist bekannte. „Metamorphosen“ – Wandlungen – widmet Julian Rachlin, der international gefeierte Geiger, Bratscher und Dirigent sowie neue Künstlerische Leiter von HERBSTGOLD, die erste von ihm verantwortete Ausgabe des Festivals, das mit diesem Konzert feierlich eröffnet wird. Unter Rachlins virtuoser Anleitung verwandeln sich dabei auch die Streicher der Haydn Philharmonie einmal mehr in ein perfekt aufeinander abgestimmtes Solistenensemble.

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Kinderkonzert

Sonnenaufgang

Schulvorstellung

Eurydice Quartett

Quartette von Haydn

Im Rahmen des moderierten Schulkonzertes werden berühmte Themen aus den Streichquartetten Joseph Haydns aus denen sich Namen ableiten z.B. Kaiser, Reiter, Vogel, Lerche, Sonnenaufgang etc., präsentiert.

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Aida Garifullina, © Decca / Simon Fowler
Oper

Lied oder Oper

Lieder- und Arienabend

Aida Garifullina, Sopran
Maciej Pikulski, Klavier


Lieder und Arien von Dvořák, Puccini, Rachmaninow u. a.

Der erste Platz beim renommierten Operalia-Gesangswettbewerb 2013: Dieses Ereignis wird gewöhnlich genannt, wenn der Startschuss von Aida Garifullinas exemplarischer Karriere definiert werden soll. Dabei ist die Tochter einer Chordirigentin schon mit 5 Jahren bei einem Wettbewerb im russischen Fernsehen aufgefallen und kam u.a. mit 16 erstmals nach Wien zu einem Meisterkurs bei Siegfried Jerusalem. Was dann plötzlich so schnell zu gehen schien, war also längst und gründlich vorbereitet: Nach Studien in Nürnberg und Wien folgten Debüts in Verona und St. Petersburg, Garifullina wurde Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, wo sie eine breite Palette an Sopranrollen von Mozart bis zur Gegenwart sang – und hat längst auch die Salzburger Festspiele oder die Metropolitan Opera erobert. Hier Auftritte beim Opernball, dort bei der Fußball-WM im Duett mit Popstar Robbie Williams: Ihre Vielseitigkeit zeigt Aida Garifullina auch an diesem Abend, der Lied und Oper aus slawischem und italienischem Repertoire gewidmet ist und den der polnische Pianist Maciej Pikulski mitgestaltet.

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Film

Le Concert - Kino

Ein Film von Radu Mihaileanu

Alexei Guskov
Dimitri Nazarov
Melanie Laurent


Andrej Filipov war einst einer der größten Dirigenten seiner Zeit, bis er in die Mühlen des kommunistischen Systems geriet und abgesetzt wurde. Seitdem fristet er ein tristes Dasein als Hauswart im Moskauer Bolschoi-Theater. Eines Tages fällt ihm ein Fax in die Hände, mit dem das Bolschoi Orchester für ein Konzert ins renommierte Pariser „Théâtre du Chatelet“ eingeladen wird, um die Starviolinistin Anne-Marie Jacquet zu begleiten. Andrej sieht die Chance für sein Comeback gekommen. Er trommelt seine etwas in die Jahre gekommene Orchestertruppe zusammen und reist mit ihr nach Paris. Nach vielen Turbulenzen kommt es schließlich zum Konzert und zu einer ungeahnten, freudigen Überraschung für Andrej.

Die internationale Kritik feierte Radu Mihaileanus burleske Komödie als ein „kurzweiliges Kinoerlebnis mit Tiefgang“. Im Rahmen von HERBSTGOLD 2021 zeigt das Kino Eisenstadt den preisgekrönten Film.

Frankreich | Italien | Rumänien | Belgien | Russland, 2009
Laufzeit: 122 Min.

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Konzert

Romantische Verwandlungen

Julian Rachlin, Violine
Daniel Harding, Dirigent
Wiener Symphoniker


Felix Mendelssohn Bartholdy: Violinkonzert e-Moll op. 64 MWV O 14
Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 4 in A-Dur op. 90, „Italienische“ MWV N 16
u. a.

„Ich fühle, dass ich mit jedem Stück mehr dahin komme, ganz so schreiben zu lernen, wie mir’s ums Herz ist, und das ist am Ende die einzige Richtschnur, die ich kenne“: So bekannte es Felix Mendelssohn einst in einem Brief an den Leipziger Gewandhaus-Konzertmeister Ferdinand David, mit dem er sich in kompositorischen Details beraten hatte und der dann auch Solist der Uraufführung war. Mendelssohn verwandelt die Form, lässt die Violine sofort mit dem Hauptthema beginnen, rückt die große Kadenz des Stirnsatzes ans Ende der Durchführung und hängt die Sätze zusammen – mit einem brillanten Elfenspuk als Finale. Auch die sogenannte „Italienische“ mit ihrem hochberühmten, jubelnden Anfang verblüfft etwa durch ein altertümelndes Menuett und der Volkstanz Saltarello am Schluss – die einzige klassisch-romantische Dur-Sinfonie mit einem Moll-Finale! Julian Rachlin als Solist und die Wiener Symphoniker erstmals geleitet von dem italienischen Ausnahmedirigenten – Daniele Gatti werden die Leidenschaften ebenso wie die subtilen Nuancen dieses Abends auskosten.

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Oper

Der Apotheker

Oper halbszenisch

Anicio Zorzi Giustiniani, Tenor (Sempronio)
Pavel Kolgatin, Tenor (Mengone)
u. a.

Martin Traxl, Regie
Martin Zlabinger, Bühne
Angelika Pichler, Kostüme
Enrico Onofri, Dirigent
Haydn Philharmonie


Joseph Haydn: Lo Speziale - Der Apotheker Hob. XXVIII:3

Liebe verwandelt, Liebe verjüngt. Er selbst wähnt sich noch in den besten Jahren, der Apotheker Sempronio: Warum also sollte der erfahrene Junggeselle nicht ein Auge auf sein Mündel werfen, die entzückende Grilletta? Der Alte ahnt nicht, dass die Konkurrenz hart ist, denn Grilletta wird vom reichen Schnösel Volpino genauso begehrt wie von seinem schüchternen Gehilfen Mengone: Da sind Verwicklungen unausweichlich. Glücklicherweise aber weiß Grilletta genau, was sie will – und wen … Es ist eines der ältesten Komödienmotive der Welt, auf das Haydn hier 1768 nach einer Vorlage von Carlo Goldoni zurückgegriffen hat: das des alten Freiers, der düpiert wird. Unter Enrico Onofri und zusammen mit der Haydn Philharmonie ist eine spielfreudige Besetzung zu erleben, u.a. der russische Tenor Pavel Kolgatin als Mengone und die italienische Barockspezialistin Silvia Frigato in der Hosenrolle seines Konkurrenten Volpino. Außerdem wechselt ORF-Kulturchef Martin Traxl erstmals die Seiten und gibt sein Debüt als Opernregisseur: auch das eine spannende Metamorphose.

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Konzert

Sonnenaufgang

Eurydice Quartett

Franz Schubert: Quartettsatz c-Moll D 703
Joseph Haydn: Streichquartett B-Dur op. 76/4 Hob. III: 78 „Der Sonnenaufgang“
Anton Webern: Langsamer Satz für Streichquartett
Claude Debussy: Streichquartett g-Moll op. 10

Wie sonst sollte man es nennen als einen Sonnenaufgang, wenn sich ein neues Streichquartett der Öffentlichkeit vorstellt? Und nach wem sollte sich das Ensemble benennen, wenn nicht nach Eurydice, die von Orfeo aus der Unterwelt gerettet und ans Sonnenlicht zurückgeführt wird? Und welches Werk würde besser passen als Haydns „Sonnenaufgang“-Quartett mit der elegant in die Höhe steigenden Geste der Primgeige? Bis zu diesem Konzert hat das Quartett ein ganzes Jahr an intensivem Coaching durchlaufen – bei Peter Goetzel, vormals jahrzehntelang Geiger der Wiener Philharmoniker, als Kammermusiker zudem stets Bratscher. Durch seine eminente Erfahrung geprägt, zeigt sich das Eurydice Quartett von seiner besten Seite, und das Publikum kann das Ergebnis dieser Metamorphose genießen – mit gleich drei Werken eines persönlichen Durchbruchs: Schuberts hochdramatischer c-Moll-Quartettsatz eröffnet den Reigen der reifen Quartette, Debussys einziger Beitrag zur Gattung erschließt eine neue Klangwelt – und Weberns Studienwerk öffnet behutsam die Tore zur Moderne.

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Konzert

3. November 1918

Pygmalion Theater Wien

Franz Theodor Csokor: 3. November 1918

Wir schreiben den 3. November 1918. In einem Rekonvaleszentenheim in den Karawanken erholt sich eine Gruppe von Offizieren aus verschiedenen Teilen des Habsburgerreiches von den Kriegsverletzungen: „Ein Deutscher aus Kärnten, ein Slowene aus Krain, ein Ungar aus Arad und ein Tscheche aus Prag wünschen mit dem Herrn Leutnant Vanini aus Trient einen Blutsturz zu begießen!“ Seit drei Wochen eingeschneit und von der Außenwelt abgeschnitten, drohen sie das Kriegsende zu versäumen – denn es ist der Tag des Waffenstillstands zwischen dem in den letzten Zügen liegenden Österreich-Ungarn und Italien. Doch ein desertierter, kommunistisch gesinnter Matrose bringt die Nachricht. Und mit dem Wissen um das Ende der Donaumonarchie zerfällt auch der Zusammenhalt unter den Kameraden, die Metamorphose wird zur Abwärtsspirale … Franz Theodor Csokors Schauspiel, 1937 am Burgtheater uraufgeführt und 1965 verfilmt, ist ein „Requiem auf das alte Österreich“ und war zugleich als Bollwerk gegen den Nationalsozialismus gedacht. Csokors Idee eines Reiches, das „aus Menschen gebaut wird und nicht aus Nationen“, fasziniert bis heute. Bei Herbstgold 2021 präsentiert das renommierte Wiener Pygmalion Theater eine neue Aufführung dieses Meilensteins des österreichischen Sprechtheaters und bereichert damit die musikalische Seite des Festivals um ein theatrales Element.

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Konzert

Gipfeltreffen der Kammermusik

Julian Rachlin, Violine
Mischa Maisky, Violoncello
Alexei Volodin, Klavier


Dmitri Schostakowitsch: Klaviertrio Nr. 2 e-Moll op. 67
Piotr I. Tschaikowski: Klaviertrio a-Moll op. 50

Ein Gipfeltreffen der Kammermusik, eine famose Troika russischer Klänge: Julian Rachlin, der weltberühmte Violinist und neue Künstlerische Leiter von HERBSTGOLD, bittet mit Mischa Maisky und Alexei Volodin zwei weitere Spitzenvertreter des internationalen Musiklebens nach Eisenstadt – für zwei Totengedenken, bei denen aus Trauer und Not große Musik entstanden ist. Tschaikowski etwa schrieb sein riesenhaftes a-Moll-Trio nach dem plötzlichen Tod seines Lehrers und Förderers Anton Rubinstein. Ein Pezzo elegiaco als erster Satz, in dem bereits das Schöne und das Traurige ständige Metamorphosen durchmachen und dabei doch zusammenfallen, dann eine breit ausgeführte Kette von Variationen: Der angesteuerte Final-Triumph fällt in sich zusammen, verwandelt sich mit dem elegischen Thema des Beginns in einen beklemmenden Trauermarsch – ein Sinnbild für Rubinsteins frühen Tod auf der Höhe des Ruhms. Gut 60 Jahre später, 1944, steht bei Schostakowitsch gleichfalls ein Trauermarsch am Ende, der hier jedoch aus einer Passacaglia hervorgeht. Zusammen mit der herzzerreißenden Klage um seinen engen Freund, den Universalgelehrten Iwan Sollertinski, verarbeitetet Schostakowitsch auch das Elend und die Entbehrungen der Kriegsjahre.

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Hinweis: Dieses Konzert war ursprünglich für Freitag, 17. September 2021 angesetzt.

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Janoska Ensemble, © Julia Wesely
Jazz

Herbstgold Jazznite

presented by Janoska Ensemble

Tony Lakatos

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Nicolas Altstaedt, © Marco Borggreve
Konzert

Singendes Cello

Nicolas Altstaedt, Violoncello und Leitung
Haydn Philharmonie


Ottorini Respighi: Adagio con variazioni
Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 6 D-Dur Hob. I:6 „Le Matin“
Antonín Dvořák: "Waldesruhe" Nr. 5 op. 68 für Violoncello und Orchester
Robert Schumann: Sinfonie Nr. 4 d-Moll op. 120

Diese klingende Metamorphose hat etwas Magisches: Das Scherzo verdämmert in Düsternis, schwarze Pianissimo-Tiefe legt sich über alles. Doch langsam schälen sich Konturen heraus, feierliche Rufe des Blechs ertönen, das Orchester gerät in immer größere Erregung – und mit einem Festmarsch in D-Dur stürmt das Finale los: Von der nächtlichen Schauerromantik in d-Moll sind wir endlich im hellen Licht des Tages angelangt. Eine neuartige, speziell verwandelte Symphonie, die „aus einem Satze bestehen“ sollte, schwebte Robert Schumann in glücklichster Zeit als frisch verheirateter Mann vor, als ein betont romantischer Gegenentwurf zu seinem Erstling, der klassizistischen „Frühlingssymphonie“: Erst durch Umarbeitung und späte Veröffentlichung wurde die eigentlich Zweite zur Vierten. Ihrer packenden Dramatik, die in Jubel endet, lassen Publikumsliebling Nicolas Altstaedt als Cellist wie Dirigent und die Haydn Philharmonie traumhafte Lyrik vorausgehen: etwa zwei Konzertstücke mit Violoncello solo, Respighis Variationen und Dvořáks „Waldesruhe“.

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Konzert

Weltmusik - Balkan & Roma

presented by Janoska Ensemble

Giani Lincan, Cymbalom
Bes o droM

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Yuja-Wang, © Norbert Kniat
Konzert

Atemberaubende Spielfreude

Yuja Wang, Klavier
Mahler Chamber Orchestra


Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 31 für Orchester D-Dur Hob. I:31 „Mit dem Hornsignal"
Leoš Janáček: Capriccio für Klavier (linke Hand) und Bläserensemble
Igor Strawinsky: Oktett für Blasinstrumente
Dmitri Schostakowitsch: Klavierkonzert Nr. 2 F-Dur op. 102

Virtuos, überraschend, unterhaltsam: Die brillante Yuja Wang und das renommierte Mahler Chamber Orchestra zeigen Klavier, Kammerensemble und Orchester in diesem Programm von ungeahnten, faszinierenden Seiten. Zum Beispiel in Leoš Janáčeks quecksilbrigem Capriccio, 1926 geschrieben für einen kriegsversehrten, einarmigen Pianisten – ein Stück voll Poesie, Geheimnis, Naturlaut und auch Humor. Ganz anders, nämlich „trocken, kühl, klar und spritzig wie Sekt“, stellte sich Igor Strawinski 1923 sein ungewöhnlich kantig besetztes Bläseroktett vor: Die Idee dazu war ihm in einem Traum gekommen. Schostakowitschs 2. Klavierkonzert hingegen entstand 1957 zum 19. Geburtstag seines Sohnes Maxim: Brillante Passagen, rhythmische Überlagerungen, pentatonische Wendungen und im Finale der irreguläre Drive des 7/8-Takts reißen alle mit. So wie Yuja Wang, die als eine der glänzendsten Pianistinnen unserer Zeit gilt und im seinerzeit von Claudio Abbado gegründeten Mahler Chamber Orchestra Mitstreiter besitzt, die mit allen stilistischen Wassern gewaschen sind.

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© Jeff Fasano
Konzert

Viano

Viano Quartett

Caroline Shaw: Evergreen
Béla Bartók: Streichquartett Nr. 5
Antonín Dvořák: Streichquartett Nr. 13 G-Dur op. 106

Im letzten Jahr hat’s nicht sollen sein, nun ist es aber höchste Zeit: Das Viano Quartet kommt nach Eisenstadt. Viano? Alle Instrumente eines Streichquartetts beginnen mit dem Buchstaben V, sagen die aus Kanada und den USA stammenden Mitglieder des jungen Ensembles – und wie bei einem Klavier (auf Englisch „piano“), das zugleich Melodie und Harmonie spielt, wollen sie beim Musizieren zu einem einzigen Klangkörper, zu einem gemeinsamen Instrument verschmelzen: eine Metamorphose für sich. Diese Philosophie hat dem erst 2015 in Los Angeles gegründeten Quartett u.a. den Ersten Preis der Banff International String Quartet Competition 2019 eingetragen. Bei HERBSTGOLD zeigen sie, wie Dvořák in seinem letzten, persönlichsten Quartett über seine amerikanischen Erfahrungen nochmals hinauswächst, wie Bartók in seinem tänzerischen 5. Quartett bulgarische Melodien und Rhythmen bogenförmig verarbeitet – und wie die junge Pulitzerpreisträgerin Caroline Shaw sich von den aus der Natur stammenden Begriffen „Moos“, „Halm“, „Wasser“ und „Wurzeln“ zu einer Komposition hat anregen lassen.

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Klaus-Maria Brandauer, © Nik Hunger
Konzert

Beethoven mit Brandauer

Klaus Maria Brandauer, Lesung
Julian Rachlin, Violine
Boris Brovtsyn, Violine
Sarah Elrawy, Viola


Ludwig van Beethoven: Heiligenstädter Testament
Ludwig van Beethoven: Quartett B-Dur für zwei Violinen, Viola und Violoncello op. 130, „Große Fuge“ (op. 133)

„O ihr Menschen, die ihr mich für feindselig, störrisch oder misanthropisch haltet oder erkläret, wie unrecht tut ihr mir“: Im Oktober 1802 bekennt Ludwig van Beethoven seinen Brüdern im so genannten „Heiligenstädter Testament“ seinen fortschreitenden Gehörverlust, seine Todesgedanken und trotz allem auch die Bereitschaft, sich weiter der Kunst zu widmen – auch wenn er von der Hoffnung auf Heilung Abschied nehmen müsse, so „wie die Blätter des Herbstes herabfallen“. Fast ein Vierteljahrhundert später erklimmt er nochmals einen einsamen kompositorischen Gipfel – in der Gruppe seiner späten Streichquartette, mit denen er die Gattung radikal umkrempelt, Altes und Neues zusammenzwingt: „Wahre Kunst ist eigensinnig, lässt sich nicht in schmeichelnde Formen zwängen“, hält er einmal in einem seiner Konversationsheft fest. Das gilt zumal für das Opus 130 mit seinen sechs Sätzen und der riesenhaften, später separat herausgegebenen „Großen Fuge“ als Finale. Theater- und Filmlegende Klaus Maria Brandauer wird Beethoven seine unverwechselbare Stimme leihen – und ein handverlesenes Ensemble mit dem neuen künstlerischen Leiter von HERBSTGOLD, Julian Rachlin, als Primgeiger macht die gewaltigen, ausgeklügelten Klänge lebendig.

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HerbstGold 2020

HERBSTGOLD - Festival 2021

Esterházy Betriebe GmbH

Metamorphosen
vom 15. bis 26. September 2021


"Metamorphosen" lautet das Festival Motto für die nächste Ausgabe von HERBSTGOLD im großen Feierjahr zum 100-jährigen Jubiläum des Burgenlandes 2021. Die unsterbliche Macht der ewigen Wandlung bezieht sich dabei nicht nur auf Evolution und Revolution in der Musik, sondern auch auf das HERBSTGOLD-Festival selbst: Mit Julian Rachlin tritt ein Violinist und Dirigent von Weltrang als neuer künstlerischer Leiter an. Seine Vision für das Festival in um das Schloss Esterházy in Eisenstadt wird nicht nur die Herzen aller Musikliebhaber höherschlagen lassen.

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Bewertungen & Berichte HERBSTGOLD - Festival 2021

Ereignisse / Festspiele Wiener Festwochen 14.5. bis 21.11.2021
Ereignisse / Festival ImpulsTanz Wien 15.7. bis 15.8.2021
Ereignisse / Festival Ost-West Musikfest Niederösterreich 4.7. bis 19.9.2021
Ereignisse / Festival Theater im Park Wien Wien, Prinz-Eugen-Straße 26
Ereignisse / Festival Globe Wien
Marx Halle
Wien, Karl Farkas Gasse 19
Ereignisse / Festival Wiener Kabarettfestival Wien, Atzlergasse 34
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Bildung / Festival ImpulsTanz Wien Workshops 15.7. bis 15.8.2021
Familie / Kinderprogramm Esterhazy Kids Eisenstadt, Esterházyplatz 5
Konzerte / Konzert classic.Esterhazy Eisenstadt Eisenstadt, Esterházyplatz 5
Ereignisse / Festival Jazz Fest Wien Wien, Lammgasse 12/8
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