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Literaturhaus Salzburg

Ein Ort für das Wort

Seit 1991 ist im stadteigenen, über 400 Jahre alten Gebäude des Eizenbergerhofs im Stadteil Lehen beim Stadtwerke-Areal das Literaturhaus Salzburg beheimatet. Aus dem anfänglichen Geheimtipp wurde inwischen längst der Ort für das Wort – in Salzburg und weit darüber hinaus.

Ein Trägerverein (mit dem „Jungen Literaturhaus“) und fünf autonome Salzburger Literaturvereine und Autorengruppen – manche von ihnen gibt es bereits seit Jahrzehnten in der Traklstadt – haben sich unter einem Dach organisiert und erarbeiten ein Programm für ein junges und erwachsenes Publikum: abwechslungsreich, engagiert und professionell – nach dem Motto „Literaturhaus Salzburg, wo das Leben zur Sprache kommt“.

Das zweistöckige, historisch wertvolle Gebäude beherbergt neben Veranstaltungsräumen, die auf Anfrage vermietet werden, und Büros auch eine Bibliothek und ein kleines Café (abends bei Veranstaltungen geöffnet) – benannt nach dem Dichter H.C. Artmann, Namenspatron für den Platz vor dem Haus.

Kontakt

Literaturhaus Salzburg
Verein Literaturhaus
Strubergasse 23
A-5020 Salzburg

Telefon: +43 662 / 422 411
Fax: +43 662 / 422 411-13
E-Mail: info@literaturhaus-salzburg.at

Bewertungschronik

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Ausstellungseröffnung

Michael Köhlmeier, Konrad Paul Liessmann:
Von Dämonen, von der Kunst & vom privaten Glück

Der bekannte Autor und Musiker Michael Köhlmeier ist als bildender Künstler und Maler praktisch unbekannt. Jetzt zeigt er in der Ausstellung „Dämonen“ erstmals in Salzburg seine Gemälde und spricht mit dem Philosophen und Kulturpublizisten Konrad Paul Liessmann über (seine) Kunst. Außerdem liest er aus seinem neuen Roman „Mein privates Glück“.

Wie wird man der Mensch, der man ist? Michael Köhlmeier hat mit „Mein privates Glück“ (Hanser Verlag, 2026) sein Lebensbuch geschrieben, den großen Roman seiner Familie. Er erzählt von den Traumata der Weltkriege, die bis in die Gegenwart nachwirken, und vom Alltag in einer erzählsüchtigen Verwandtschaft. Schonungslos ehrlich und mit der ganzen Kraft der Fiktion dringt er in die Tiefe der menschlichen Existenz … Alles beginnt mit einem vierjährigen Buben aus Coburg, der nicht weiß, dass er Eltern hat – bis er eines Tages mit der Eisenbahn in Lindau ankommt. Ein fremder Mann holt ihn ab und begleitet ihn in ein Haus ans Bett einer gelähmten Frau. Er ist sein Vater, sie seine Mutter … „Alles wird sich irgendwann irgendwie zurechtschütteln, darin liegt die Zuversicht meines Lebens.“

Michael Köhlmeier, geb. 1949 in Hard am Bodensee, lebt als Autor, Künstler und Musiker in Hohenems/Vorarlberg und Wien. Für sein umfangreiches Werk aus Romanen, Erzählungen, Gedichten, Drehbüchern, Hörspielen usw. wurde er vielfach ausgezeichnet, zuletzt für sein publizistisches Gesamtwerk mit dem Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch 2025 und mit dem Max-Frisch-Preis 2026.

Veranstalter: Verein Literaturhaus

Eintritt € 14/12/10

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Spaziergang

Zu Hause bei den Trakls

liteRADtour

Wir treffen uns um 14 Uhr vor dem Traklhaus am Waagplatz, wo Thomas Assinger die angemeldeten Literaturhaus-Gäste erwartet. Der neue Leiter des Trakl-Geburtshauses mit Museum, Archiv und Forschungsstelle führt die Besucher durch die Wohnung, in der Georg Trakl geboren wurde und seine Kindheit verbrachte. Anhand von Kostbarkeiten und Kuriositäten der Sammlung gibt Thomas Assinger Einblick in Leben und Werk des berühmten Dichters sowie in den Familien-Alltag der Trakls im Salzburg der Belle Epoque. Geschichte und Kultur der Stadt um 1900 werden bei einem ergänzenden Spaziergang in der unmittelbaren Umgebung des Traklhauses erkundet.

Schauplätze, ausgewählte Gedichte und kenntnisreiche Erläuterungen sollen die Welt Trakls lebendig werden lassen – und zum Lesen verführen. Die diesjährige Tour „Zu Hause bei den Trakls“ wird im September 2027 – also im 140. Geburtsjahr des Autors – fortgeführt: als liteRADtour per Fahrrad „Mit Georg Trakl unterwegs“.

Georg Trakl, geb. 1887 in Salzburg, gest. 1914 in Krakau. Er gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Lyriker des Expressionismus. Sein Werk, geprägt von symbolreicher Bildsprache und großer musikalischer Intensität, zählt zu den Höhepunkten der europäischen Moderne.

Veranstalter: Georg Trakl Forschungs- und Gedenkstätte, Verein Literaturhaus

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Lesung

Sasha Filipenko:
Die Elefanten

Lesung & Gespräch (belaruss. /dt.)

Immer wieder hat Sasha Filipenko die Politik des Putin-Regimes und des belarussischen Präsidenten Lukaschenko kritisiert. Dafür musste er 2020 aus seiner Heimat flüchten, heute lebt er mit seiner Familie in der Schweiz. Gemeinsam mit der Übersetzerin Ruth Altenhofer stellt der Autor seinen neuen Roman „Die Elefanten“ (Diogenes Verlag, 2026) vor – eine politische Fabel und skurrile Parabel. Michael Kolnberger liest auf Deutsch.

Eines Tages sind sie da. Wie aus dem Nichts leben sie plötzlich in der Stadt, stehen auf Straßen und Plätzen, leben mitten unter den Menschen und ziehen in die Häuser ein: die Elefanten. Doch niemand nimmt Anstoß an ihnen. Die Leute gehen weiter ihrer Wege, geben vor, es hätte sich nichts geändert. Allein der Stand-up-Comedian Pawel weigert sich zu schweigen und ruft von der Bühne dazu auf, sich der Realität zu stellen. Er riskiert damit alles: sein Leben, seine Freiheit und vor allem seine Liebe zu Anna. Sie, Tochter eines berühmten Schriftstellers, löst tagein, tagaus Kreuzworträtsel – etwa dieses Romans. Vielleicht verraten die nächsten Wörter etwas über seinen Ausgang?

Sasha Filipenko, geb. 1984 in Minsk/Belarus, lebt seit 2020 in der Schweiz. Er arbeitete als erfolgreicher Journalist, Drehbuchautor, TV-Moderator und Gag-Schreiber für eine Satire-Show. Für seine Bücher, die in Belarus 2025 verboten und als „extremistisch“ eingestuft wurden, erhielt er zahlreiche Auszeichnungen.

Veranstalter: Verein Literaturhaus

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© Belle Santos
Film

Leif Randt:
Allegro Pastell

Filmclub Spezial

„Allegro Pastell“ erzählt die Geschichte einer nahezu makellosen, aber letztlich scheiternden Fernbeziehung. Im Zentrum steht die Wahrnehmung zweier gutgestellter Freiberufler, die scheinbar alles unter Kontrolle haben. Tanja ist 33, lebt als aufstrebende Schriftstellerin in Berlin. Jerome ist 35, arbeitet als vielgefragter Webdesigner und ist in sein Heimatdorf bei Frankfurt am Main zurückgekehrt, in den Bungalow seiner Eltern.
Das Paar besucht sich gegenseitig mit dem Zug, bleibt über Text- und Fotonachrichten stets miteinander verbunden. Das Paar verliert sich, nähert sich wieder an, verliert sich erneut.

Leif Randt wird im DAS KINO aus seinen Texten lesen und mit Magdalena Stieb ein Gespräch über die Verfilmung seines Romans „Allegro Pastell“ führen.

DE 2026, Regie: Anna Roller, Drehbuch: Leif Randt, mit Sylvaine Faligant, Luna Wedler, Jannis Niewöhner, Martina Gedeck u.a., 100 Min.

Leif Randt, geb. 1983 in Frankfurt a. M. 2010 erschien sein Debütroman „Leuchtspielhaus“ (Berlin Verlag), 2020 war er für den Roman „Allegro Pastell“ für den Leipziger Buchpreis und für den Deutschen Buchpreis nominiert. Zuletzt erschien sein fünfter Roman „Let’s Talk About Feelings“ (2025, beide Kiepenheuer & Witsch). Er erhielt zahlreiche Preise und Stipendien, zuletzt den Friedrich-Hölderlin-Preis 2023.

Veranstalter: Das Kino, Literaturforum Leselampe

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© David Sailer
Lesung

Brita Steinwendtner:
Am Weiher

„Wellen ändern ihre Geschwindigkeit, ihr Spiel und ihr Ziel. Menschen sind so. Erinnerungen und Zukunftsbilder kommen und treiben vorüber wie Glaubenssätze, Wünsche und Wahrheiten.“

Arthur, seit seiner Kindheit am Weiher verwurzelt, kennt jede der drei Frauen, deren Geschichten er verbindet – Vivien, die Jüngste, Luisa, ihre Mutter, und Margarethe, die Großmutter. Für sie bildet der Weiher über Generationen hinweg einen Ankerpunkt. Arthur kennt ihre Schicksale und bewahrt, was lange unausgesprochen blieb. Da ist aber noch eine vierte, zunächst namenlose Frau, nur eine Erinnerung aus Kindertagen, deren Spur zu einer Familie zurück ins Jahr 1945 führt und zu einer Wahrheit, die endlich ans Licht will.

Brita Steinwendtners neuer Roman erzählt von Brüchen und Kontinuitäten, vom Werden und Vergehen, von der Suche nach Liebe, Glück und Zusammenhalt. Die Schriftstellerin ist „eine glänzende Beobachterin und präzise Nachforscherin, vor allem aber eine feinsinnige Geschichtenerzählerin.“ (Ilma Rakusa)

Veranstalter: Literaturforum Leselampe

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© Mariano Silva
Lesung

Mia Couto:
Der blinde Fluss

Lesung & Gespräch (port./dt.)

Mia Couto ist der bekannteste Schriftsteller von Mosambik und einer der bedeutendsten Autoren portugiesischer Sprache. 30 Jahre nach seinem Literaturhaus-Auftritt kommt er wieder nach Salzburg, um gemeinsam mit der Übersetzerin Barbara Mesquita seinen neuen Roman „Der blinde Fluss“ (Unionsverlag 2026; orig. „A Cegueira do Rio“) – ein bildgewaltiges Buch über die Narben der Kolonialherrschaft – vorzustellen. Peter Arp liest auf Deutsch.

Lautlos gleitet das Boot mit deutschen Soldaten aufs Ufer des Rovuma zu und bringt eine neue Zeitrechnung mit sich: Der Überfall auf den portugiesischen Militärposten markiert den Beginn des 1. Weltkriegs in Ostafrika. Und noch immer liegt der Schatten des Maji-Maji-Aufstands auf der Region, niedergeschlagen von den Kolonialtruppen. Der afrikanische Hilfssoldat Nataniel versucht gemeinsam mit seinem Bruder, in den Untiefen zwischen den Kolonialmächten zu navigieren, wo Ungeheuer aller Art lauern. Beinahe unbemerkt geht etwas Seltsames vor sich: Aus Berichten, Karten und Büchern
verschwinden Buchstaben – und die Macht der Europäer scheint sich zu verflüchtigen.

Mia Couto, geb. 1955 als Sohn portugiesischer Einwanderer in Beira/Mosambik, lebt als Autor und Biologe in Maputo, wo er auch Journalist war. Seit 1983 veröffentlicht er Romane, Erzählungen und Gedichte und erhielt für sein z.T. verfilmtes Werk zahlreiche Auszeichnungen.

Veranstalter: Afro-Asiatisches Institut Salzburg, Verein Literaturhaus

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Lesung

Geschichte in der Geschichte einer Geschichte

Wolfgang Danzmayr, Klaus Papula, Hannes Stiegler, Christa Stierl

Ineinander verschachtelte Texte erinnern an Babuschka-Puppen, deren Reiz ja im Staunen über Verborgenes liegt. Im Auseinandernehmen der nächsten Hüllen spielt dann schon die Erwartung mit, ob ein weiteres Püppchen zum Vorschein kommen wird, und so weiter. Auch Erzählungen beinhalten sehr oft eine oder weitere Ebenen.

Wolfgang Danzmayrs Kurzprosatext „Zwiesprache, zweifellos“, greift diese Überlegungen auf und diente als Impulstext für eine Ausschreibung unter den SAG-Autor:innen.

In ihren Texten darauf Bezug genommen haben Klaus Papula, der in „Gino der Spieler“ das Schicksal eines Spielsüchtigen thematisiert, Hannes Stiegler, dessen Protagonist in „Das Erbe des Schäfers“ in eine Familiengeschichte eintaucht, und Christa Stierl, die in „Grüße von drüben“ über Mona erzählt, die via Dating-App im Internet nach Männern wie nach Mäusen jagt.

Veranstalter: 50 plus Center, SAG

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Lesung mit Musik

6. Salzburger Literaturquiz „Faszinierend!“

Sci-Fi- Quiz- Abend mit Musik

Bei seinen Fans hat der beliebte Quiz-Abend im Literaturhaus längst Kultstatus. Diesmal konzentriert sich Quizjockey Robert Presslaber auf Fragen aus dem Science-Fiction-Bereich, dazu gibt es passende Musik von DJ & Musiker Gurkenkaiser. Grund für den Schwerpunkt ist das Festival SCIENCE MEETS FICTION, – u.a. mit einer Veranstaltung zu Perry Rhodan am 1. Oktober im Literaturhaus Salzburg.

Wie funktioniert das Salzburger Literaturquiz? Die Gäste kommen allein, als Paare oder Gruppen, Teams werden gebildet und Singles integriert, denn Quiz-Spielende sind kommunikative Menschen. Und natürlich gibt es außer einem unterhaltsamen Abend u.a. Lesestoff zu gewinnen – sowie die eine oder andere Erkenntnis. Mitzubringen sind Neugier und gute Laune, der Rest passiert vor Ort. Robert Presslaber führt wieder durch die Veranstaltung und wird die Teams mit einschlägigen Sci-Fi-Fragen aus Literatur, Film und Musik zum Grübeln bringen. In lockerer Atmosphäre wird gelacht und gestaunt, getrunken und gewonnen – und vielleicht eine neue Begeisterung für Science-Fiction hervorgerufen.

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© Zoe Goldstein
Lesung

Marlen Mairhofer:
Alice

„Darum gräbt Alice jetzt ein Loch. Das Loch hat schon zwei Nächte überdauert, und es wird immer tiefer. Es wird das tiefste Loch der Welt. So tief, dass Alice als Ganzes hineinpassen wird, […] und wenn Alice fertig ist, kommt sie am anderen Ende der Welt wieder heraus.“

In ihrem Debütroman lässt Marlen Mairhofer ihre Leser*innen in die geheimnisvolle Welt eines Mädchens – aller Mädchen – eintauchen. Dieses Mädchen lebt in einer Welt, die anderen verschlossen ist, und wer dieser entwachsen ist, blickt darauf zurück, als wäre sie ein Traum voller Schrecken und geheimnisvoller Erscheinungen gewesen. Dabei ist es harte Realität, kein Wunderland. Eine Geschichte allerpersönlichster Erlebnisse, die es mit allen anderen Mädchen teilt – ein virtuoses Sprachkunstwerk.

Alice erscheint auf der Bühne des Literaturhauses, ein Dialog zwischen Text, Autorin und Puppe: Puppenspielerin Michaela Obermayr erweckt Alice und Kaninchen zum Leben.

Marlen Mairhofer, geb. 1991 in Steyr, lebt in Salzburg. Studium der Germanistik, 2025 Veröffentlichung ihrer Dissertation im Sonderzahl Verlag, außerdem Auszeichnung des Manuskripts „Alice“ mit dem Theodor Körner Förderpreis. Ihr Debütroman „Alice“ erschien 2026 im Jung und Jung Verlag.

Veranstalter: Literaturforum Leselampe mit freundlicher Unterstützung des Salzburger Marionettentheaters

Eintritt € 12/10/8

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© Norma Hodel
Lesung

Die Kunst des Kleinen. Zu Adelheid Duvanel

Literaturfrühstück

Als 2021 mit „Fern von hier“ der erste von drei Bänden der neuen Werkausgabe Adelheid Duvanels erschien, waren sich Literaturkritik und literarisch interessierte Öffentlichkeit schnell einig: Hier gilt es eine (Wieder-)Entdeckung zu feiern!

Das Literaturfrühstück stellt mit Duvanel eine außergewöhnliche Schweizer Autorin und Künstlerin vor, deren 90. Geburtstag wir dieses Jahr begangen hätten. Berühmt ist Duvanel als Meisterin der kleinen Form vor allem für ihre verdichteten, teils surrealen, teils irritierend nüchternen Kurzprosatexte. Neben einer repräsentativen Auswahl verschiedener Texte aus dem Gesamtwerk soll allerdings auch Duvanels zeichnerisches und malerisches Werk Thema sein. Ins Zentrum rücken dabei häufig die Per­spektiven von Außenseiter:innen, von randständigen und minoritären Figuren. Und es ist nicht zuletzt der Blick des Kindes, der in Duvanels Arbeiten immer wieder eine andere Wahrnehmung der Welt ermöglicht.

Kaffee und Kipferln ab 9.45 Uhr und solange der Vorrat reicht.

Beim Literaturfrühstück gibt der Literaturwissenschafter Thomas Traupmann Einblicke in Leben und Werk der Schweizer Schriftstellerin Adelheid Duvanel.

Veranstalter: Literaturforum Leselampe

Eintritt € 9/7

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Gespräch

PERRY RHODAN: Pulp Fiction and proud of it!

Literaturgespräch mit Ben Calvin Hary, Leo Lukas

PERRY RHODAN ist nicht nur die größte Science-Fiction-Serie der Welt, sie ist auch die längste fortlaufende Erzählung der Literaturgeschichte. Die Zahl der wöchentlich erscheinenden Heftromane ist seit September 1961 auf rund 3.400 angewachsen, die Auflage beträgt pro Ausgabe derzeit ca. 64.000 Stück. Schon früh wurde die in Deutschland entstandene Erzählung in andere Sprachen übersetzt, neben Englisch und Französisch auch ins Hebräische, Portugiesische und Japanische. Dieser Output lässt sich nur arbeitsteilig erreichen.

Zwei Mitglieder des Autoren-Kollektivs, das hinter der Reihe steht, sind Ben Calvin Hary und Leo Lukas. Die beiden Sci-Fi-Autoren diskutieren mit dem Journalisten Reinhard Kleindl über die Kult-Serie und über die Zukunft, die wir uns ausdenken.

Ben Calvin Hary ist deutscher Autor, Journalist und Filmemacher, bekannt als Redakteur im Perry-Rhodan-Universum.

Leo Lukas ist österreichischer Kabarettist, Regisseur und Schriftsteller, seit 2001 gehört er zum Autoren-Team der Serie.

Reinhard Kleindl ist Autor, Wissenschaftsjournalist und Sportler, er arbeitet bei der Tageszeitung DER STANDARD.

Veranstalter: Science meets Fiction Festival, Verein Literaturhaus

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© Julia Stix
Lesung

Helene Maimann:
Theodor-Kramerpreis 2026

Lesung & Gespräch

„Helene Maimann ist die scharfsinnige Erzählerin unserer Generation, deren Eltern uns beigebracht haben, den Kopf hochzuhalten und uns mit der Welt auseinanderzusetzen“, schreibt Robert Schindel über Helene Maimann – ausgezeichnet mit dem Theodor Kramer-Preis für Schreiben im Widerstand und Exil 2026. Die Autorin liest aus ihrem Werk und spricht mit Moderator Vladimir Vertlib. Einleitung: Karl Müller.

Helene Maimann hat sich früh mit Exil und Widerstand auseinandergesetzt. Sie kommt aus einem Milieu, heißt es in der Jurybegründung, „dem in der Nachkriegszeit kaum Beachtung geschenkt wurde: den Rückkehrern aus der Emigration.“ Ihre Eltern waren jüdische Flüchtlinge, der Vater kam als britischer Besatzungssoldat nach Wien zurück. Über das lebenslange Trauma und die Schoah herrschte Schweigen. Es galt, nach vorne zu schauen und auf ein besseres Leben zu hoffen. Maimann ging den Spuren der Eltern nach und schrieb Essays über die sozialen, kulturellen und sprachlichen Probleme von Verfolgung, Flucht und Exil, aber auch über die Möglichkeiten, die ein stürmisches Leben eröffnen kann.

Helene Maimann, geb. 1947 in Wien, ist österreichische Historikerin, Ausstellungskuratorin, Filme- und Radiomacherin sowie Autorin. 2023 erschien im Zsolnay Verlag ihre autobiographische Erzählung „Der leuchtende Stern. Wir Kinder der Überlebenden“. Für ihre Arbeiten wurde sie mehrfach ausgezeichnet.

Veranstalter: Theodor Kramer Gesellschaft, Verein Literaturhaus

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Lesung

SAG WAS. Anthologie zum 45jährigen Bestehen der Salzburger Autor:innengruppe

Die Salzburger Autor:innengruppe wurde 1981 gegründet und kann auf eine lange und erfolgreiche Geschichte zurückblicken.

Wir schauen zurück, ohne den Blick auf die Zukunft zu verlieren oder die Gegenwart auszublenden. Wir stellen Dinge in Zusammenhang, (re)kontextualisieren Erlebnisse, zeigen Spuren auf, zeichnen Linien, verdichten Koinzidenzen und Ambivalenzen, dröseln Erinnerungen auf und kolorieren sie neu, entwerfen Visionen, entwickeln und entgrenzen.

Christa Stierl und Christopher Schmall lesen Textpassagen von allen SAG-Autor:innen, die zur Anthologie beigetragen haben.

SAG WAS. Anthologie zum 45jährigen Bestehen der Salzburger Autor:innengruppe
Veranstalter: Salzburger Autor:innengruppe (SAG), Stadtgalerie

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1 Lesung

¡lesen lassen!

Offene Lesebühne

Schreiber:innen aller Altersgruppen haben die Möglichkeit, außerhalb ihres Freundeskreises unterschiedliche Reaktionen und konstruktive Kritik zu erhalten. erostepost lädt nach Feierabend zu dieser freundlich erdnahen Runde ein!

¡lesen lassen! ist seit über 30 Jahren eine Salzburger Veranstaltungs-Serie des Literaturvereins erostepost. Teammitglieder sowie Neuankömmlinge werden dazu angeregt, ihren Gedanken Form zu geben. Kurze Ideen, kleine Geschichten und Verdichtung sind Herangehensweisen an das Schreiben, die das weite Feld der Kreativität öffnen. Dazu wird angeregt: Wofür steht Literatur? Was bewegt uns?

Die Lesenden melden sich eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn mit 2 vorbereiteten Texten von jeweils 5 & 10 Minuten Lesezeit im Café des Literaturhauses an. In der ersten Runde lesen die Autor:innen den kurzen Text. Danach stimmen alle Anwesenden darüber ab, wer in die zweite Runde kommen soll. Nach einer Diskussion wird mittels Stimmzettel ein:e Sieger:in ermittelt. Hinein ins Vergnügen: ¡Lesen und lesen lassen!

Veranstalter: erostepost

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© Caro Neuwirth
Kurs

Elena Sarto:
Poetry Slam Workshop

Kurs für Jungautor*innen mit Elena Sarto

Du schreibst? Du bist zwischen 14 und 20 Jahre alt? Und du möchtest lernen, wie man einen Text spannend vorträgt? Dann bist du genau richtig beim Workshop „Poetry Slam“ im Literaturhaus Salzburg.

Seit vielen Jahren findet im Literaturhaus der U20 Poetry Slam statt: bestbesuchte Abende von Nachwuchs-Autor*innen. Jetzt organisieren wir wieder einen Workshop für Jungliterat*innen – geleitet von der Poetry-Slammerin Elena Sarto. Die Poetin und österreichische U20-Meisterin verrät Tipps und Tricks für erfolgreiche Auftritte und den Umgang mit dem Mikrofon. Der Workshop bietet auch Zeit zum Üben. Die Teilnahme ist frei, die Zahl der Mitwirkenden begrenzt, d.h. eine verbindliche Anmeldung ist erforderlich. Die Auswahl erfolgt nach Eingang der Anmeldungen.

Elena Sarto, geb. 1999, lebt als Autorin, Slammerin, Moderatorin und Organisatorin in Wien, wo sie auch studiert. Seit 2018 erobert sie die Herzen des Publikums auf Bühnen in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Die Sprachkünstlerin hat viele Preise gewonnen, Texte in Anthologien publiziert und leitet regelmäßig Workshops.

Poetry Slam-Workshop mit Elena Sarto
Datum: Freitag, 9. Oktober 2026
Zeit: 14 bis 18 Uhr
Ort: Literaturhaus Salzburg
Teilnahme: frei
Zielgruppe: Autor*innen von 14 bis 20
Anzahl: begrenzt (max. 12 Personen)
Auswahl: nach Eingang der Anmeldungen
Anmeldung: slam@literaturhaus-salzburg.at

Veranstalter: erostepost, Verein Literaturhaus

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Aufführung

wieder genau 55

Improvisationstheater

Improvisationstheater ist eine besondere Form einer literarischen Live-Veranstaltung. Während bei einer Lesung ein fertiger, meist in Buchform gedruckter Text im Zentrum steht, entwickeln sich die Sprach-Szenen beim Improvisationstheater erst im Moment der Aufführung. Sowohl für die Akteurinnen und Akteure als auch fürs Publikum ist die Performance also stets neu und überraschend.

Das Salzburger WeGe theater ist längst ein Fixpunkt im Jahresprogramm des Literaturhauses. Nun lädt die Truppe – Stefan Aichhorn, Peter Haas, Huberta Kargl, Alexandra Kriechhammer, Marlene Meik, Wolfgang Pirkl und Gernot Wehrberger – zum Herbst-Auftritt ein! Auf der Bühne sind wie immer fünf bis sieben ambitionierte Laienschauspieler*innen, die in 55 Minuten eine Geschichte entwerfen – oder mehrere Geschichten, die am Ende möglicherweise zusammenfinden zu einer einzigen besonderen Erzählung. Sicher ist nichts, denn alles entsteht aus dem Augenblick …

Veranstalter: Verein Literaturhaus, WeGe Theater

Eintritt € 10/8/6

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© Nina Rechnitzer
Diskussion

Anna Felnhofer, Martin Prinz:
Eingriffe am offenen Herzen. Die Wirklichkeitsüberprüfungsmaschine Literatur

Reihe StreitBar

Selten zuvor haben sich die Menschen so viel erzählen lassen. Selten zuvor waren Wahrheit, Wirklichkeit und Fiktion schwerer zu fassen. Und der Grat zwischen Glauben und Unglauben war noch nie derart ununterscheidbar von vorgeschobener Gleichgültigkeit wie tiefgründiger Beunruhigung überdeckt. Wo sich jedes Factchecking in den Maschinerien der ununterbrochenen Erzählungen des Alltags hilflos ausnimmt, ist es literarischem Erzählen stets von vornherein eingeschrieben. Literatur ist nie ­bloßer Spiegel der Welt, nie nur Brechung, sondern immer auch beides ihrer eigenen Mechanik, Perspektive, Form und Materialität gegenüber.

Autor Martin Prinz und Autorin und Psychologin Anna Felnhofer diskutieren darüber, welche Rolle Recherche und fiktionale Strategien in ihrer künstlerischen Arbeit spielen.

Martin Prinz, geb. 1973 in Wien, Schriftsteller; zuletzt erschien der Roman „Die letzten Tage“ (Jung und Jung Verlag, 2025)

Anna Felnhofer, geb. 1984 in Wien, Autorin und Psychologin; zuletzt erschien der Roman „Prosopon“ (Luftschacht Verlag, 2026)

Veranstalter: Alte Schmiede Wien, Literaturforum Leselampe

Eintritt € 12/10/8

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© Thomas Dorn
Lesung

Ilija Trojanow:
Wo Europa endet und immer wieder beginnt

Lesung mit Fotografien & Live-Musik

Zum 35. Literaturhaus-Geburtstag wurden von 14. bis 16. Oktober unter dem Motto „laut & leise“ drei Veranstaltungen organisiert. Der erste Abend widmet sich literarisch-musikalisch dem Balkan.

Der bekannte Schriftsteller Ilija Trojanow stellt sein neues Buch „Wo Europa endet und immer wieder beginnt“ (bahoe books, 2026) in Lesung mit Fotografien vor. Musikalisch begleitet wird er von den virtuosen Brüdern Alexander und Konstantin Wladigeroff.

Basierend auf vielen Reisen entführen der Fotograf Christian Muhrbeck und Ilija Trojanow in die faszinierenden Welten des Balkans, zu ungewöhnlichen Festen, archaischen Zeremonien, vergessenen Orten und den Echos einer vielschichtigen Geschichte. Gleichzeitig geht es um einen Kulturraum, in dem wesentliche Fragen unserer Identität verhandelt werden, wie der Umgang mit Minderheiten, das Verhältnis zum Islam und die Folgen von Krieg und Migration. Trojanows Texte – verzahnt mit den Fotos – hinterfragen die Stereotypen des Balkans und vertiefen mit poetischer Kraft die abgebildeten Realitäten dieser fernen und doch so nahen Halbinsel in Südosteuropa.

Eintritt € 14/12/10

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© Alain Barbero
Lesung

Salzburg Connection

Bettina Balàka, Robert Kleindienst, Christopher Schmall, Wolfgang Wenger

Lesungen & Musik

Beim zweiten Literaturhaus-Geburtstagsabend stellen vier mit Salzburg verbundene Autor*innen neue Bücher bzw. Gedichte vor.

Bettina Balàka präsentiert ihren jüngsten Erzählband „Die Abgängigen“ (Haymon Verlag, 2026) und Wolfgang Wenger nach Jahren wieder einen Roman: „Die Schiffe des Kolumbus“ (Edition Tandem, 2026); nach der Pause lesen Robert Kleindienst und Christopher Schmall poetische Texte. Musik: Nane Frühstückl

„What is love?“ fragt Bettina Balàka in ihren Geschichten. Sie thematisiert das Flüchtige in Beziehungen im Zeitalter von Social Media und zunehmender Entfremdung, in dem Beziehungen einbrechen und doch ein erstrebenswertes Ideal bleiben. Es geht also um Liebe in Zeiten des Vergänglichen.

Mit Veränderung und dem Umgang mit dem Fremden in einer Welt, in der bald alles auf dem Kopf steht und doch Hoffnung keimt, beschäftigt sich auch Wolfgang Wenger in seinem Roman. Eine Pandemie breitet sich aus, immer mehr Menschen kündigen ihre Jobs und versuchen, als Selbstversorger durchzukommen. Plötzlich werden unbekannte Radiowellen aus dem All empfangen …

Veranstalter: GAV Salzburg, Salzburger Autor*innengruppe, Verein Literaturhaus

Eintritt € 12/10/8

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Lesung

SILENT READING & ¡lesen lassen!

silent reading & Wettlesen mit Musik von Liero the Sax

Der dritte Abend zum 35. Literaturhaus-Geburtstag ist der Förderung von stillem Lesen und von lautem Vorlesen sowie der Auseinandersetzung mit Texten gewidmet.
Ab 17.30 Uhr laden wir erstmals zum SILENT READING ein. Leser*innen – und solche, die es werden wollen – sind willkommen, mit einem Buch hereinzuspazieren oder aus vorhandenem Lesestoff auszuwählen und in gemütlicher Atmosphäre still gemeinsam zu lesen (und sich im Café zum Austausch zu begegnen).

Um 19.30 Uhr startet das bewährte Format ¡lesen lassen! Autorinnen und Autoren aus Salzburg und Umgebung lesen aus eigenen Manuskripten vor Publikum und diskutieren über ihre unveröffentlichten Texte. Und am Ende gibt es eine Siegerin bzw. einen Sieger.

Wie funktioniert diese Form des Wettlesens? Interessierte Autor:innen melden sich bis 12. Oktober per E-Mail mit Name und Kontakt bei erostepost@erostepost.at an. Sieben werden zur Teilnahme eingeladen, die anderen zum neugierigen Dabeisein. Wir sind gespannt auf die Texte sowie das Gespräch und werden alle Auftretenden mit einem kleinen Geschenk überraschen.

Veranstalter: erostepost, Verein Literaturhaus

Eintritt frei

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© Apollonia T. Bitzan
Lesung

Barbi Markovic:
Stehlen, Schimpfen, Spielen

Lesung & Musik

Die österreichische Schriftstellerin Barbi Marković – ausgezeichnet mit dem Helena-Adler-Preis für rebellische Literatur 2026 – liest aus ihrem ausgezeichneten Buch „Stehlen, Schimpfen, Spielen“ (Rowohlt Verlag, 2025) und spricht mit Literaturhaus-Leiter Tomas Friedmann. Musikalische Gestaltung von Martin Köb (Kontrabass und Querflöte) unter dem Titel „miserere“.
Außerdem stellt E. Thomas Stadler vom Verein Literaturlobbyland das neue Buch der 2024 verstorbenen Schriftstellerin vor: „Helena Adler. Die Atmung der Liebenden mit Anomalien“ (Korrektur Verlag, 2026).

„Schreiben ist für Barbi Marković ein Machtakt der kleinen, in die Ecke gedrängten Seelen. Dieser Moment schafft eine wesentliche Verbindung mit Helena Adler. Mehr noch: Beide schreiben sich, wenn auch stilistisch unterschiedlich, aus ihrer Herkunft heraus, ohne diesen Umstand je zu verleugnen. Genau daraus generieren sie eine ungeheure transformative literarische Kraft, die nicht vordergründig feministisch anmutet, sondern zutiefst selbstermächtigend agiert.“ (aus der Jurybegründung)

Barbi Marković, geb. 1980 in Belgrad, lebt in Wien und schreibt Romane, Hörspiele, Theaterstücke etc. Bekannt wurde sie mit „Superheldinnen“ (2016); für „Minihorror“, eine Sammlung surreal-humorvoller Kurzgeschichten, erhielt sie den Preis der Leipziger Buchmesse 2024. Ihr „Piksi-Buch“
wurde als Fußballbuch des Jahres 2025 ausgezeichnet und als Theaterstück 2026 uraufgeführt. 2026/27 ist sie Hausautorin am Nationaltheater Mannheim.

Veranstalter: Literaturlobbyland, Stadtgemeinde Oberndorf, Verein Literaturhaus

Eintritt frei

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© Jürgen Gerger
Lesung

Das Gedicht ergibt sich nicht. Lyrik 2026

Zeitschriftenpräsentation mit Lesungen

„Das Gedicht ergibt sich nicht“ ist der von Margret Kreidl gewählte Titel für die von ihr kuratierte Lyrik-Ausgabe der Literaturzeitschrift SALZ. Es verweist nicht zuletzt darauf, dass Lyrik genaue Spracharbeit ist. Margret Kreidl, die als bemerkenswerte Lyrikerin (zuletzt „Mehr Frauen als Antworten. Gedichte mit Fußnoten“, Edition Korrespondenzen 2023) einen ganz eigenen Ton geschaffen hat, verweist in ihren Texten auf die Literatur von anderen Schriftsteller:innen. Und dieses einzigartig weite Netzwerk findet sich im aktuellen SALZ wieder.

21 Lyriker:innen hat Margret Kreidl in SALZ mit neuen Gedichten versammelt – vom Großmeister Gerhard Rühm bis zur Neuentdeckung Carla Lorenz. Zwei Autor:innen sind zur Präsentation eingeladen – der Autor und Redakteur der Zeitschrift perspektive, Stefan Schmitzer, und Birgit Kempker, die mit ihrem vielfältigen Werk weit über Texte hinausreicht.

Die Präsentation finden in der Ausstellung „Neugier im Fluss – Salzburger Kunst zwischen Aufbruch und Erinnerung“ statt. Dort ist auch der Künstler Thomas Hörl vertreten, dessen Arbeiten am Cover und im Bildteil der SALZ-Ausgabe zu sehen sind.

Veranstalter: Literaturforum Leselampe

Eintritt frei zzgl. Mönchsberg Aufzug

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Szenische Lesung

Maxim Znak:
Zekamerone

Lesung & Gespräch (russisch/deutsch)

In einer auf Zellengröße geschrumpften Welt gewinnt jedes Detail an Bedeutung: die geschriebenen und die ungeschriebenen Regeln der Gefangenschaft, die offenen und die versteckten Erniedrigungen, die großen und die kleinen Träume. Eine Kakerlake, die an der Decke sitzt. Der monotone Rhythmus des Schnarchens von Zellennachbarn.
Maxim Znak war Anwalt von Maria Kalesnikava, der prominenten Anführerin der belarussischen Protestbewegung, im September 2020 wurde er verhaftet. Sein „Zekamerone“ schrieb er im ersten Jahr seiner Untersuchungshaft in ein Notizbuch, das nach draußen gelangen konnte. Es sind Mikrogeschichten, aufs Äußerste reduziert und von bitterem Humor, in denen der Autor vom Gefängnisalltag schreibt, von Gesten des Widerstands und der Selbstbehauptung, vom leisen und lauten Verrücktwerden. Und von der Phantasie als Möglichkeit der Flucht aus einer schonungslosen Realität.

Einige der 100 Geschichten des „Zekamerone“ wurden von Studierenden des Thomas Bernhard Instituts für eine szenische Lesung erarbeitet. Danach kommen wir ins Gespräch mit dem Autor.

Maxim Znak, geb. 1982 in Minsk/Belarus), ist Autor und Rechtsanwalt. Als führendes Mitglied der belarussischen Oppositionsbewegung wurde er zu zehn Jahren Haft verurteilt. Im Jahr 2025 kam er frei und wurde in die Ukraine abgeschoben. Heute lebt er in Polen im Exil. „Zekamerone“ ist in der Übersetzung von Henriette Reisner und Volker Weichsel im Suhrkamp Verlag erschienen.

Veranstalter: prolit, Thomas Bernhard Institut

Eintritt frei

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© Daniela Beranek
Lesung

Bettina Balàka, Patricia Brooks, Erika Kronabitter:
Lyrik³

Die GAV Salzburg lädt immer wieder auch Autor:innen aus anderen Bundesländern ein, um dem hiesigen Publikum die große Bandbreite der österreichischen Literatur näherzubringen.

Diesmal sind es drei Lyrikerinnen, die ihre jüngsten Gedichtbände vorstellen und sich der Diskussion unter der Moderation von Christoph Janacs stellen:

Bettina Balàka liest aus „Die glücklichen Kinder der Gegenwart“ (Gedichte und Kurzprosa, Haymon 2024), Patricia Brooks stellt „Luna Park“ (Gedichte, fabrik.transit, 2024) vor und Erika Kronabitter ihre „Delfine vor Venedig“ (Gedichte, Melos 2024).

Ein poetischer Abend mit drei unterschiedlichen lyrischen – weiblichen – Stimmen!

Veranstalter: GAV Salzburg

Eintritt € 12/10/8

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Lesung

Jelinek jetzt. Ein Abend in Lektüren

Literarische Collage

Zum 80. Geburtstag von Elfriede Jelinek wird der Bühnenraum im Literaturhaus aufgehoben und die Sprachkunst der großen Autorin über individuelle, auch persönliche Lektüren erlebbar gemacht.

Christa Gürtler (Literaturwissenschafterin), Kai Ohrem (Professor für Schauspiel), Mercedes Spannagel (Autorin) und Kinga Tóth (Autorin, Performancekünstlerin) als Expert:innen aus den Bereichen Literatur, Theater und Literaturwissenschaft sowie die Germanistik-Studierenden Anja Stein und Tamara Matuschek führen das Publikum mit ihren Beiträgen in Jelineks Werk. Über kurze Impulse und künstlerische Interventionen, ausgehend von ihren eigenen Lese­erfahrungen, eröffnen sie dabei verschiedene neue Zugänge zu den Texten. Linda Bokshi, Mars Romeo Haferer und Laurenz Lindtner, Studierende des Thomas Bernhard Instituts der Universität Mozarteum, bringen außerdem ausgewählte Passagen aus Jelineks Werk zu Gehör. Auf diese Weise entsteht ein „Abend in Lektüren“ als facettenreiche und immersive Collage.

Veranstalter: Fachbereich Germanistik, Literaturforum Leselampe, Thomas Bernhard Institut

Eintritt € 12/10/8

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© Christian Weingartner
Lesung

Wolfgang Fels, Eva Löchli, Gerda Steingruber

Verlagspräsentation Paracelsus Verlag mit Sebastian F. Gutmann

Lesungen & Musik

Das Motto: Paracelsus Buchhandlung & Verlag: Der Name ist Programm. Es ist eine Kombination aus Handel und Produktion, beide Teile haben denselben Stellenwert. Seit nunmehr 31 Jahren führt Sebastian Gutmann das Geschäft in der Steingasse in Salzburg. Hier versucht er, Leserinnen und Leser nach deren Gusto zu bedienen. Beinahe jedes Buch kann aufgetrieben werden, sollte es auch vergriffen sein oder aus einer Eigenproduktion stammen.

Wolfgang Fels liest einen Prosatext aus „Wenn schräge Blitze donnern“ und Gedichte aus „Z’Foastnau und Hintersee“, Eva Löchli wird ihre aktuelle Publikation „Fremd im Raum“ vorstellen, die Erzählungen und Gedichte zu Bildern von Edward Hopper beeinhaltet, Gerda Steingruber wird Lyrik lesen und eine Geschichte aus Afrika.

Peter Reutterer & Thomas Müller begleiten die Veranstaltung musikalisch.

Veranstalter: Salzburger Autor:innengruppe (SAG)

Eintritt € 12/10/8

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© Michaela Koelle
Lesung

Luka Leben, Mario Petuzzi:
Nachts nur das Rauschen / Winterschlaf

Lesungen & Gespräche

In der Reihe „Neue Bücher österreichischer Autor*innen“ werden zwei Debütromane aus dem Herbst 2026 vorgestellt. Moderation: Birgit Birnbacher und Matthias Gruber.

„Nachts nur das Rauschen“ (Otto Müller Verlag) von Luka Leben ist ein intensiver Roman über Widersprüche moderner Elternschaft, über Mutterschaft als Ort tiefer Verbundenheit und zugleich von Schuldgefühlen. Jule und Elias haben ein Kind, das sich anders entwickelt als die meisten. Eine Diagnose gibt Jules Suche eine Richtung – und in digitalen Räumen findet sie, was im Alltag fehlt: Austausch, Resonanz, ein Gefühl von Zugehörigkeit, und immer wieder die Erfahrung, nicht allein zu sein.

„Winterschlaf“ (Diogenes Verlag) von Mario Petuzzi erzählt eine ungewöhnliche Familiengeschichte in den Alpen. Mit der Schneeschmelze werden die Zwillinge vom Großvater in den Keller geschickt, um die Mutter zu wecken. Mit dem Aufwachen beginnen das Jahr und die Arbeit aufs Neue: die Niederschriften der Träume aus dem Winterschlaf – in Erwartung der Besucher, die ins Tal kommen, um die Prophezeiungen der Mutter zu hören. Doch diesmal wird alles anders …

Luka Leben, geb. 1989 in Salzburg, wo sie Kreatives Schreiben, Kunst und Gestaltung unterrichtet sowie Bücher illustriert.

Mario Petuzzi, geb. 1989, lebt bei Innsbruck. Er studierte Wirtschaft und Management sowie Vergleichende Literaturwissenschaft.

Veranstalter: Verein Literaturhaus

Eintritt € 12/10/8

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© Nadine Scheuringer
Lesung

Margarita Fuchs, Roswitha Klaushofer, O.P. Zier:
Bunter Abend mit Lyrik, Prosa und Musik

Lesungen & Musik

Roswitha Klaushofer liest Gedichte aus dem Zyklus „Im Sog der Worte“, eine musikalische Folge von mehreren, inhaltlich in sich geschlossenen Texten, die von sprachlichen Klängen und Rhythmen bestimmt sind. Durch Laut und Metrum der Sprache bekommen die Gedichte eine Melodie und wirken wie Musik.

„Wohlverhalten und Chaos, Bürgerlichkeit und Anarchie waren bereits zu hoch gegriffen, um damit klarzukommen“, konstatiert Marlene, Protagonistin in Margarita Fuchs´ neuer Erzählung „Paula tanzt“. Zwei Frauen und ein Mann, die in einem Altbau in Salzburg eine SeniorInnen-WG gründen und sich den Chancen und Widrigkeiten eines neuen Lebensabschnitts stellen. Und dann kommt Paula …

O. P. Zier wird aus „Berichte eines Landeis“ lesen sowie neue Gedichte „frisch von der Festplatte serviert“.

Für die musikalische Umrahmung sorgt Franziska Strohmayr (Violine).

Veranstalter: Salzburger Autor:innengruppe (SAG), Stadt:Bibliothek

Eintritt frei

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© Marek Podhora
Lesung

Franziska Füchsl, Tereza Krejčí

Randland. Af d´ Vlatva, af d´Müh. Expedition in das Grenzgebiet Böhmerwald-Sumava

Lesungen & Gespräch

Zwei Autorinnen bewegen sich durch ein Grenzgebiet, durch den Böhmerwald und das Siedlungsgebiet seiner Flüsse, der Mühl und der Moldau, „Müh“ und Vltava. Eine literarische Neuentdeckung und -vermessung des Böhmerwalds, moderiert vom Journalisten und Historiker Johannes Jetschgo.

Franziska Füchsl tastet sich in ihrem Buch „Am Rande der Müh“ über Ortsnamen und deren Geschichte, vor allem aber über die Mühlviertler Mundart durch die Zeit- und Raumzonen. Sie verwendet „Heimatliteratur“ ebenso wie Zeitungsreportage, erschließt Historie und Natur durch den Wechsel zwischen Hochsprache und Dialekt. Tereza Krejčís Essay „Der Pfarrer des Waldes“ folgt der Spur des tschechischen „Nationalschriftstellers“ und Grenzgängers Karel Klostermann (1848–1923). Als Böhmerwalddeutscher entschied er sich für das Schreiben in tschechischer Sprache, verwahrte sich aber gegen den aufflammenden Nationalismus. Er lenkte den Blick auf soziale Verwerfungen infolge von Naturkatas­trophen und Raubbau in der Forstwirtschaft. Ein Moralist, der frühzeitig die Auswirkungen des Anthropozäns erkannte.

Franziska Füchsl wurde für „Am Rande der Müh“ (Edition Thanhäuser, 2026) mit dem Deutschen Preis für Nature Writing ausgezeichnet.

Tereza Krejčí ist Schriftstellerin, Regisseurin, Dramaturgin, Kuratorin und Kulturmanagerin.

Veranstalter: Literaturforum Leselampe mit freundlicher Unterstützung des Czech Literary Centre

Eintritt € 12/10/8

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© Eva Schobel
Lesung

Peter Henisch:
Muttersuchen

Lesung & Gespräch

In seinem neuen Roman „Muttersuchen“ (Residenz Verlag, 2026) erzählt der bekannte österreichische Schriftsteller Peter Henisch die bewegende Geschichte einer widerständigen Frau in schwierigen Zeiten. Der Autor liest und spricht mit Moderator Tomas Friedmann.

In diesem so zärtlichen wie realistischen Buch geht Peter Henisch auf die Suche nach seiner Mutter Rosa. Ausgehend von Erinnerungen an die Wirren des Kriegsendes und sein Aufwachsen in der Nachkriegszeit folgt er den Spuren ihres Lebens.
„Muttersuchen“ verbindet Zeitgeschichte mit Familiengeschichte bis in die 1980er- Jahre. Peter Henisch erzählt von einem nicht alltäglichen Frauenschicksal, von der Geschichte einer Frau, die sich nach und nach aus der ambivalenten Beziehung und Abhängigkeit von ihrem Mann, einem bekannten Kriegs- und Pressefotografen, zu befreien versuchte. Geschrieben ohne Scheu vor Tabus. Und trotzdem eine Hommage.

Peter Henisch, geb. 1943 in Wien, wo er als Autor und Musiker lebt. Er studierte Philosophie und Psychologie, war Mitbegründer der Zeitschrift „Wespennest“ und ist seit den 1970er-Jahren freier Schriftsteller. 1975 erschien sein erster, preisgekrönter und verfilmter Roman „Die kleine Figur meines Vaters“, seitdem zahlreiche Bücher und Auszeichnungen.

Eintritt € 12/10/8

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Lesung

Il Corragio. Lieder und Balladen aus der Poesie von Pier Paolo Pasolini

Literarisches Konzert mit Fabrizio Consoli & Fausto Beccalossi
„Il Corragio. Lieder und Balladen aus der Poesie von Pier Paolo Pasolini”

Veranstalter: Società Dante Alighieri, Verein Literaturhaus

Eintritt € 25/20/15

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Literaturhaus Salzburg

Verein Literaturhaus

Ein Ort für das Wort



Seit 1991 ist im stadteigenen, über 400 Jahre alten Gebäude des Eizenbergerhofs im Stadteil Lehen beim Stadtwerke-Areal das Literaturhaus Salzburg beheimatet. Aus dem anfänglichen Geheimtipp wurde inwischen längst der Ort für das Wort – in Salzburg und weit darüber hinaus.



Ein Trägerverein (mit dem „Jungen Literaturhaus“) und fünf autonome Salzburger Literaturvereine und Autorengruppen – manche von ihnen gibt es bereits seit Jahrzehnten in der Traklstadt – haben sich unter einem Dach organisiert und erarbeiten ein Programm für ein junges und erwachsenes Publikum: abwechslungsreich, engagiert und professionell – nach dem Motto „Literaturhaus Salzburg, wo das Leben zur Sprache kommt“.



Das zweistöckige, historisch wertvolle Gebäude beherbergt neben Veranstaltungsräumen, die auf Anfrage vermietet werden, und Büros auch eine Bibliothek und ein kleines Café (abends bei Veranstaltungen geöffnet) – benannt nach dem Dichter H.C. Artmann, Namenspatron für den Platz vor dem Haus.

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Literatur+Sprache / Kulturveranstaltung Literaturhaus Salzburg Salzburg, Strubergasse 23
Literatur+Sprache / Museum Robert Walser-Zentrum Bern Bern, Marktgasse 45
Literatur+Sprache / Wettbewerb Literarischer März Darmstadt 6.3.2027
Literatur+Sprache / Lesung Literaturhaus Zürich
Literatur+Sprache / Festival Internationales Literaturfestival Berlin 3. bis 16.9.2026
Literatur+Sprache / Lesung Literaturhaus Berlin
Literatur+Sprache / Museum Strauhof Zürich
Konzerte / Konzert Tonhalle Düsseldorf Düsseldorf, Ehrenhof 1
Konzerte / Konzert Wiener Konzerthaus Wien, Lothringerstraße 20
Aufführungen / Oper Staatsoper Hannover Hannover, Opernplatz 1
Aufführungen / Theater Volkstheater München München, Tumblingerstraße 29
Konzerte / Konzerthaus Pierre Boulez Saal Berlin Berlin, Französische Straße 33 D
Aufführungen / Theater Deutsches Theater München München, Schwanthalerstraße 13
Konzerte / Konzerthaus Elbphilharmonie Hamburg Hamburg, Platz der Deutschen Einheit 4
Aufführungen / Theater Theater im Pfalzbau Ludwigshafen Ludwigshafen, Berliner Str. 30
Aufführungen / Oper Staatsoper Stuttgart Stuttgart, Oberer Schloßgarten 3
Ereignisse / Festspiele Mozartwoche Salzburg 21. bis 31.1.2027
Konzerte / Konzert Salzburger Kulturvereinigung
Ereignisse / Festival Kreuzgangspiele Feuchtwangen 8.5. bis 15.8.2027
Ereignisse / Festival Salzkammergut Festwochen Gmunden Region Gmunden
Aufführungen / Theater Scharoun Theater Wolfsburg
Aufführungen / Theater Kulturhafen Dresden
Konzerte / Konzert Tonhalle-Orchester Zürich
Ereignisse / Festival Usedomer Musikfestival 19.9. bis 10.10.2026
Konzerte / Konzert Kammermusik Luzern
Konzerte / Konzert Musikverein Wien
Aufführungen / Theater Theater im Palais Berlin
Literatur+Sprache / Museum Erich Kästner Museum
Literatur+Sprache / Lesung Haus für Poesie
Literatur+Sprache / Lesung Literaturhaus Köln
Literatur+Sprache / Lesung Literaturhaus München
Literatur+Sprache / Lesung Literaturhaus Kassel
Literatur+Sprache / Lesung Literaturhaus Leipzig
Literatur+Sprache / Lesung Literarische Gesellschaft Thüringen e. V.
Literatur+Sprache / Lesung Literaturhaus Frankfurt
Literatur+Sprache / Lesung Literaturzentrum Hamburg
Literatur+Sprache / Festival Literaturfest Salzburg
Literatur+Sprache / Lesung Literaturfest München
Literatur+Sprache / Messe Buch Wien
Literatur+Sprache / Lesung Sogar Theater Zürich
Literatur+Sprache / Museum Gleimhaus Halberstadt
Literatur+Sprache / Ausstellung Literaturmuseum Theodor Storm
Literatur+Sprache / Museum Theodor-Fontane-Archiv Universität Potsdam
Literatur+Sprache / Lesung Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung Darmstadt, Alexandraweg 23
Literatur+Sprache / Forum Verein Deutsche Sprache e.V. Dortmund, Martin-Schmeißer-Weg 11
Literatur+Sprache / Preisverleihung Preis der Literaturhäuser Hamburg, Eppendorfer Landstraße 30
Literatur+Sprache / Festival lit.COLOGNE
Literatur+Sprache / Lesung Tumult Forum Dresden
Literatur+Sprache / Festival Rauriser Literaturtage

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