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Literaturhaus Salzburg

Ein Ort für das Wort

Seit Herbst 1991 ist im 400 Jahre alten, denkmalgeschützten Eizenbergerhof am Rand der Salzburger Altstadt, die Literatur zu Hause ... Anfangs ein Geheimtipp hat sich das Literaturhaus seinen Platz in der Welt der Sprachen und Bücher, der Autorinnen und Autoren erobert.
Rund 300.000 Besucherinnen und Besucher haben allein in den ersten 24 Jahren ca. fünftausend Veranstaltungen mit tausenden Schriftstellern und Künstlern besucht ...

Ein Trägerverein und fünf autonome Literaturvereine und Autorengruppen - manche von ihnen gibt es bereits seit Jahrzehnten in der Traklstadt - haben sich unter einem Dach organisiert und erarbeiten ein Programm für ein junges und erwachsenes Publikum (2014 kamen zu 274 Veranstaltungen über 15.000 Besucher): professionell, bunt und engagiert nach dem Motto "Literaturhaus Salzburg, wo das Leben zur Sprache kommt".

Das zweistöckige Gebäude beherbergt neben Veranstaltungsräumen, die auch vermietet werden, und Büros eine Bibliothek und ein kleines Café (abends bei Veranstaltungen geöffnet), benannt nach dem Dichter H.C. Artmann, Namenspatron auch für den Platz vor dem Haus.

Kontakt

Literaturhaus Salzburg
Verein Literaturhaus
Strubergasse 23
A-5020 Salzburg

Telefon: +43 662 / 422 411
Fax: +43 662 / 422 411-13
E-Mail: info@literaturhaus-salzburg.at

 

Anfahrt
vom Zentrum Salzburg mit den Linien 7 und 8, Haltestelle „Strubergasse“ und der Linie 24, Haltestelle „Wallnergasse“, vom Bahnhof mit der Linie 2, Haltestelle „Gaswerkgasse“.
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© Michaela Mandel
Lesung

Bloomsday 2021

James Joyce, Kurt Palm / Gunnar Berg Ensemble
Neue Musik & Kurt Palm über James Joyce

James Joyce (1882-1941) beschreibt in seinem Roman „Ulysses“ – erstmals erschienen 1922 – einen Tag, nämlich den 16. Juni 1904, im Leben von Leopold Bloom, irischer Anzeigenakquisiteur jüdischer Abstammung bei einer Dubliner Tageszeitung. In Anlehnung an Homers Irrfahrten des Helden Odysseus lässt der irische Schriftsteller in 18 Episoden die Leser*innen an den (Irr)Gängen seines Antihelden durch Dublin teilhaben. Dabei schildert Joyce nicht nur äußere Geschehnisse, sondern die Gedanken seiner Protagonisten, ihre Assoziationen, Erinnerungen, Vorstellungen. Seit den 1950er Jahren findet jährlich am 16. Juni der BLOOMSDAY statt, ein Gedenktag, der sich auf die Hauptfigur des Romans bezieht – in Dublin im Status eines Feier­tags, jedenfalls weltweit der einzige Tag, der einem Roman gewidmet ist. Seit etlichen Jahren wird auch in Salzburg ein „Bloomsday“ begangen: mit neuer Musik und neuen Texten, heuer sind es Kommentare des österreichischen Autors und Joyce-Kenners Kurt Palm.

2021 sind neue Kompositionen zu hören, die sich auf Teile des „Ulysses“ beziehen – instrumental bzw. mit Gesang. Bei der Aufführung sollen die musikalischen Teile chronologisch gespielt werden, dazu kommentiert Kurt Palm, um dem Publikum einen Einblick in den Roman zu vermitteln. Sechs Komponist*innen setzen sich mit dem Stoff auseinander, vier von ihnen leben in Salzburg oder haben einen Bezug zur Stadt. Musikalisch interpretiert werden die Stücke vom Gunnar Berg Ensemble Salzburg.

Das Gunnar Berg Ensemble wurde 2008 von Salzburg aus in Zusammenarbeit mit der Gunnar Berg Stiftung in Kopenhagen gegründet. Gunnar Berg (1909-1959) war der erste dodekaphonische dänische Komponist und lebte die meiste Zeit in der Schweiz, war aber in den 50er Jahren einige Male in Salzburg und hat hier im Schloss Leopoldskron ein kleines Stück für Flöte solo geschrieben. Das Ensemble besteht aus einer variablen Besetzung, gegründet vom Komponisten und Dirigenten Klaus Ager und der Gitarristin Yvonne Zehner. Projektbezogen wird es um verschiedene Instrumente erweitert. Es ist seit seiner Gründung in Salzburg stationiert.

Von folgenden Komponisten sind am Bloomsday 2021 Musikstücke zu hören: Marco Döttlinger, Agustín Castilla-Ávila, Julia Deppert–Lang, Reinhard Febel, Chaoming Tung und Per Dybro
Sørensen. Die Kompositionen beschäftigen sich mit den Kapiteln 1 bis 18 des Romans von James Joyce.

Die Interpreten sind das GUNNAR BERG ENSEMBLE SALZBURG:
Alexandra Lambert-Raschké (Sopran), Yvonne Zehner (Gitarre), Ahran Kim (Flöte) und Kaori Yamagami (Violoncello).

Vortrag: Zwischen den Stücken spricht der österreichische Autor, Regisseur und Joyce-Kenner Kurt Palm über den „Ulysses“.

Veranstalter: Salzburger Gesellschaft für Musik, Verein Literaturhaus und Institut für Neue Musik/Mozarteum Salzburg

Eintritt: frei; Anmeldung: kontakt@yvonnezehner.net

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© Markus Tschepp
Lesung

Cornelius Obonya liest Georg Trakl

Cornelius Obonya

Mit der Neuausgabe der „Dichtungen und Briefe“ von Georg Trakl im Otto Müller Verlag (NTA) hat der Herausgeber Hans Weichselbaum das dichterische Werk und die wichtigsten Briefe um bisher unbekannte Texte des Lyrikers ergänzt, die sich in den letzten Jahren gefunden haben. Dazu zählen u.a. Gedichte, eine Rezension und ein Brief an Adolf Loos. In der schwierigen Frage der Chronologie wurde eine Reihe von Korrekturen berücksichtigt, wie sie in der Innsbrucker Faksimile-Ausgabe (ITA) zu finden sind. Diese ist – so wie die klassische historisch-kritische Ausgabe von 1969 (HKA) – nicht mehr lieferbar. Mit der überarbeiteten und ergänzten Trakl-Ausgabe, die im Herbst 2020 erschienen ist, werden die Texte des bedeutenden Dichters Georg Trakl wieder neu greifbar, Details im Schaffensprozess besser sichtbar.

In der NZZ hieß es dazu am 17. Jänner: „Eine vernünftige Trakl-Ausgabe muss der Mensch schon haben, und dank dieser neuen Edition, die makellos schön gestaltet ist und mit etlichen Textfunden aufwartet, ist es auch wieder möglich, sich angemessen ins Werk dieses unvergleichlichen Lyrikers zu vertiefen.“

Hans Weichselbaum moderiert die Präsentation, Cornelius Obonya liest bekannte und unbekannte Texte aus dieser Ausgabe.

Veranstalter: Literaturforum Leselampe, Salzburg Museum, Otto Müller Verlag

Eintritt: € 20/17 - Kartenvorverkauf im Literaturhaus
KARTENVORVERKAUF im LITERATURHAUS

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© Julia Haimburger
Lesung

Die Eroberung Amerikas

Franzobel
Lesung & Gespräch

Das neue Buch des österreichischen Schriftstellers ist ein Feuerwerk des Einfallsreichtums! Nach dem Bestseller „Das Floß der Medusa“ (2018) über eine historische Tragödie vor der afrikanischen Westküste 1816 begibt sich Franzobel jetzt auf die Spuren eines wilden Eroberers der USA im Jahr 1538. Sein Roman ist auch ein Gleichnis für die von Gier und Egoismus gesteuerte Gesellschaft, die von eitlen und unfähigen Führern in den Untergang gelenkt wird. Moderation: Tomas Friedmann.

Ferdinand Desoto hatte Pizarro nach Peru begleitet, dem Inkakönig Schach und Spanisch beigebracht, dessen Schwester geschwängert und mit dem Sklavenhandel ein Vermögen gemacht. Er war bereits berühmt, als er 1538 eine große Expedition nach Florida startete, die eine einzige Spur der Verwüstung durch den Süden Amerikas zog. Knapp 500 Jahre später klagt ein New Yorker Anwalt im Namen aller indigenen Stämme auf Rückgabe der gesamten USA an die Ureinwohner.

Franzobel, geboren 1967 als Franz Stefan Griebl in Vöcklabruck, lebt als Autor von Prosa, Lyrik und Theaterstücken in Wien. Für seine zahlreichen Werke erhielt er viele Auszeichnungen, z.B. den Ingeborg-Bachmann-Preis (1995), den Arthur-Schnitzler-Preis (2002), den Nestroy-Theaterpreis (2005) und den Nicolas-Born-Preis (2017). Zuletzt erschien sein Krimi „Rechtswalzer“ (2019).

Veranstalter: Verein Literaturhaus

Eintritt: € 10/8/6

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Online

Neben Live-Lesen gibt es nun auch das neue Format:
Literatur für den Fall

Alle Veranstaltungen bis Sommer mussten abgesagt werden – dafür wurden digitale Formate erarbeitet. Neben täglichen Facebook-Lesungen gibt es nun auch den Literatur-Blog von prolit und Literaturforum Leselampe.

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Literaturhaus Salzburg

Verein Literaturhaus

Ein Ort für das Wort

Seit Herbst 1991 ist im 400 Jahre alten, denkmalgeschützten Eizenbergerhof am Rand der Salzburger Altstadt, die Literatur zu Hause ... Anfangs ein Geheimtipp hat sich das Literaturhaus seinen Platz in der Welt der Sprachen und Bücher, der Autorinnen und Autoren erobert.
Rund 300.000 Besucherinnen und Besucher haben allein in den ersten 24 Jahren ca. fünftausend Veranstaltungen mit tausenden Schriftstellern und Künstlern besucht ...

Ein Trägerverein und fünf autonome Literaturvereine und Autorengruppen - manche von ihnen gibt es bereits seit Jahrzehnten in der Traklstadt - haben sich unter einem Dach organisiert und erarbeiten ein Programm für ein junges und erwachsenes Publikum (2014 kamen zu 274 Veranstaltungen über 15.000 Besucher): professionell, bunt und engagiert nach dem Motto "Literaturhaus Salzburg, wo das Leben zur Sprache kommt".

Das zweistöckige Gebäude beherbergt neben Veranstaltungsräumen, die auch vermietet werden, und Büros eine Bibliothek und ein kleines Café (abends bei Veranstaltungen geöffnet), benannt nach dem Dichter H.C. Artmann, Namenspatron auch für den Platz vor dem Haus.
Anfahrt
vom Zentrum Salzburg mit den Linien 7 und 8, Haltestelle „Strubergasse“ und der Linie 24, Haltestelle „Wallnergasse“, vom Bahnhof mit der Linie 2, Haltestelle „Gaswerkgasse“.

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Literatur / Lesung Buchtipp
Literatur / Museum Robert Musil Literatur-Museum Klagenfurt Klagenfurt, Bahnhofstraße 50
Literatur / Wettbewerb Literarischer März Darmstadt 26. und 27.3.2021
Literatur / Museum Robert Walser-Zentrum Bern Bern, Marktgasse 45
Literatur / Lesung Literaturhaus München München, Salvatorplatz 1
Literatur / Lesung Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung Darmstadt, Alexandraweg 23
Literatur / Forum Verein Deutsche Sprache e. V. Dortmund, Martin-Schmeißer-Weg 11
Literatur / Festival Poetry on the road Bremen Bremen, Neustadtswall 30
Ereignisse / Festival ImpulsTanz Wien 15.7. bis 15.8.2021
Aufführungen / Theater Staatsschauspiel Dresden Dresden, Theaterstraße 2
Literatur / Messe Buch Wien
Literatur Literaturfest Niedersachsen Hannover, Schiffgraben 6-8

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