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Deutsches SchauSpielHaus Hamburg

Das Schauspielhaus ist die Hauptspielstätte. Der Zuschauerraum des von dem berühmten Architektenpaar Hermann Helmer und Ferdinand Fellner d. J. 1899/1900 erbauten Theaters ist in Rot und Gold gehalten und gilt mit seinen neobarocken Elementen, dem Figurenschmuck und dem roten Gestühl als einer der schönsten Theaterräume Deutschlands.

Neben der großen Bühne finden auch Veranstaltungen im MarmorSaal (1. Rang) und im RangFoyer (2. Rang) sowie im Restaurant Theaterkeller statt.

Dem Deutschen SchauSpielHaus steht eine Phase umfangreicher Sanierungsarbeiten bevor: Die beiden Ränge des denkmalgeschützten Zuschauersaals müssen vollständig entkernt und statisch ertüchtigt werden.

Aufgrund der Baumaßnahmen wird der Spielbetrieb in der Kirchenallee ab 1/5/2018 unterbrochen und die Spielzeitpause verlängert. Die kommende Spielzeit 2018-19 eröffnet Ende Oktober 2018. Bereits am 13/10/2018 startet das Junge SchauSpielHaus sein Programm. Während der Sanierungsarbeiten stehen auch der MalerSaal, das RangFoyer sowie die Große ProbeBühne nicht für Vorstellungen zur Verfügung.

Während der Rangsanierung sind wir mit vielen Gastspielen unterwegs und spielen in Hamburg u.a. auf Kampnagel, im Monsun-Theater oder der Immanuelkirche auf der Veddel.

Kontakt

Deutsches SchauSpielHaus Hamburg
Neue SchauSpielHaus GmbH
Kirchenallee 39
D-20099 Hamburg

Telefon: +49 (0)40.2 48 71-3
E-Mail: kartenservice@schauspielhaus.de

Bewertungschronik

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Bewertungen & Berichte Deutsches SchauSpielHaus Hamburg

1 Stream

Ab jetzt

Komödie von Alan Ayckbourn

Am 25.4. und 1.5. ab 18 Uhr als Stream für 24 Stunden online

Der Komponist Jerome arbeitet besessen an einem großen zeitgenössischen Werk zum Thema „Liebe“. Sein Arbeitsprinzip ist das Sampeln und Modulieren von Alltagsgeräuschen und Sprachfetzen. Alle Räume seiner Wohnung sind mit Mikrofonen bestückt, um ununterbrochen alle Geräusche aufzeichnen zu können. Doch Jerome hat ein Problem: Seit seine Frau und Tochter ihn – nicht zuletzt wegen seines künstlerischen Abhörwahns – verlassen haben, ist sein Schaffen in eine ernste Krise geraten. Ihm fehlt jede Inspiration. Zumindest die geliebte Tochter, so Jerome, müsse er ab und an sehen, um wieder kreativ arbeiten zu können. Bisher allerdings hegen sowohl das Jugendamt als auch seine Ex berechtigte Zweifel an der sozialen Kompetenz des Künstlers. Sie weigern sich, Besuche seiner Tochter zu bewilligen. Also mietet Jerome eine Schauspielerin, die seine neue Verlobte und eine perfekte Hausfrau spielen soll…

Zurück in die Zukunft. Alan Ayckbourns 1988, vor der digitalen Revolution, geschriebene Komödie ist Science Fiction von gestern. Gemessen an dem, was uns seither an häuslicher Technik umgibt, ist es teilweise anrührend naiv. Als theatrale Versuchsanordnung zum Thema Mensch und Maschine, erlebtem Gefühl und reproduzierbarer Geste, entfaltet sie allerdings immer noch eine kaum überbietbare Situationskomik. Höhepunkt dabei ist der immer wieder um- und fehlprogrammierte Roboter GOU 300 F. Ursprünglich zum Babysitten gedacht, später aus Sicherheitsgründen aus dem Verkehr gezogen, leidet der hochkomplexe Androide an chronischer Unterbeschäftigung, da es eben kein Kind mehr zu betreuen gibt. Die mütterliche Maschine füllt diesen Leerlauf im Beschäftigungsprogramm selbständig und irrwitzig auf, indem er/sie/es in ihren/seinen mechanisierten Sprach- und Handlungsformeln Verhaltensmuster der menschlichen Umgebung kopiert. Während Jerome also all seine Lebens-und Liebesgeräusche aufzeichnet, um daraus das perfekte Kunstwerk zu komponieren, eine Schauspielerin sich bei dem Versuch, seine perfekte Geliebte zu spielen, in ihn verliebt, wird all dies wiederum von einem dysfunktionalen Roboter kopiert und karikiert…

Regie: Karin Beier
Bühne: Thomas Dreißigacker
Kostüme: Hannah Petersen
Musik: Jörg Gollasch
Licht: Holger Stellwag
Dramaturgie: Christian Tschirner

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30.04.20, 08:41, jen Toller Online-Spielplan mit technisch aufwendigen Produktionen und Mitschnitten.

Toller Online-Spielplan mit technisch aufwendigen Produktionen und Mitschnitten.

Online

MONO

1 Schauspieler*in, 1 Rolle, 1 Text

Mit MONO kehrt das Theater im Video zum Theater zurück. Zu dem, was Theater am besten kann. Eine Schauspielerin oder ein Schauspieler verwandelt sich in eine Figur. Verkörpert seine Rolle. Die Figur betritt einen Raum, der ihr vertraut scheint. Aber was nun passiert – das ist MONO. Ein Monolog sprengt den Rahmen, das Spiel, die scheinbare Kontinuität der Dinge… Sehen Sie MONO!

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Theater

Richard the Kid & the King

nach William Shakespeare

mit Texten von Tom Lanoye
Koproduktion mit den Salzburger Festspielen 2021

Premiere: 3.9.2021

Er war eine schwere Geburt. Die Ankunft Richards III. auf der Welt ist überschattet von seinen körperlichen Missbildungen und merkwürdigen Vorzeichen. Wäre es vielleicht besser gewesen, dieses Kind wäre nie geboren? Richards Mutter, die Herzogin von York, ahnt Böses: Von Anfang an bleibt ihr der Sohn dunkel und fremd. Kaum kann sie Liebe zu ihm entwickeln, wie er auch sonst überall auf Ablehnung stößt. Später, im jugendlichen Alter, erweist er sich in den Schlachten um die englische Krone als äußerst kaltblütig, brutal und erfolgreich. Sind Machtgier, Skrupellosigkeit und Zerstörungswut Ergebnis einer zerstörten Kindheit? Sind die Ursachen in sozialen und familiären Kontexten auszumachen, oder gibt es schlicht keine erschöpfende Erklärung für die Existenz egomaner und boshafter Machtmenschen?
Mit Richard III. betritt einer der größten Antihelden der Theaterliteratur die Bühne: schamlos, gierig, gewalttätig, schlechthin die Inkarnation des Bösen. Zugleich ist er eine Hauptattraktion des Shakespeare’schen Kosmos: hellsichtig, witzig, heuchlerisch, verführerisch. Er weiß um die Manipulierbarkeit der Menschen, ist ein großer Lügner, ein Virtuose der Instrumentalisierung anderer und der genussvollen Selbstinszenierung. Ein genialer Coup, der diese Rolle bis heute zu einer außerordentlichen schauspielerischen Aufgabe macht. Was macht die Attraktion dieses „Dreckskerls“ aus? Ist er ein pathologischer Sonderfall, ein gekränkter Outlaw oder womöglich die konsequenteste Ausprägung eines Systems? Wie ist die Zustimmung der vielen, das Einverständnis mit seiner Politik zu erklären?
Karin Henkel macht die Königsdramen »Heinrich VI.« und »Richard III.« zum Ausgangspunkt ihrer Inszenierung. In »Richard the Kid«, dem ersten Teil des Abends, richtet sie den Fokus auf die Kindheit und die Familiengeschichte Richards, die Zeit vor seiner Machtergreifung. Seit Jahren liefern sich die Häuser York und Lancaster erbitterte und blutige Schlachten um die englische Königsherrschaft in den sogenannten „Rosenkriegen“.
In »Richard the King«, dem zweiten Teil des Abends, befasst sich Karin Henkel mit dem politischen Umfeld des berühmt-berüchtigten Machthabers. Warum spielen alle mit, obwohl sie um die Lügen und das falsche Spiel Richards wissen? Empfinden seine Anhänger, die ihm die Machtergreifung ermöglichen, obwohl sie wissen, wie gefährlich er ist, die gleiche brutale Freude? Macht die eigene Gier sie blind? Was für eine Rolle spielen Ignoranz, falsche Nachsicht, Feigheit und systematisches Wegschauen der anderen? Wie gelingt Richard der zynische Spagat, die Menschen einerseits aufs Tiefste zu verabscheuen, sie andererseits aber doch für seine Zwecke zu gewinnen?
Shakespeare zeigt mit Richard III. auf eindrückliche Weise das kollektive Versagen eines ganzen Landes und die Deformation einer verunsicherten Gesellschaft, deren zunehmende Verrohung den Aufstieg des Tyrannen erst ermöglicht. Beunruhigend bleibt, was hinter unserem Vergnügen steckt, Richard III. in seinen dunkelsten Machenschaften zu folgen. Was macht auch uns zu Kollaborateuren?

REGIE: Karin Henkel
BÜHNE: Katrin Brack
KOSTÜME: Klaus Bruns
LICHT: Rainer Casper
MUSIK: Arvild J. Baud
DRAMATURGIE: Sybille Meier, Andrea Schwieter

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Theater

Kindeswohl

von Ian McEwan / Bühnenadaption des Romans »The Children Act«

von Karin Beier und Sybille Meier
aus dem Englischen von Werner Schmitz

Deutschsprachige Erstaufführung: 18.9.2021

19. November 2019, Landgericht Berlin. Zwei Ärzte werden wegen Totschlags verurteilt. Sie hatten zunächst per Kaiserschnitt das gesunde Zwillingsmädchen auf die Welt geholt, um dessen Leben zu retten, und anschließend das andere, schwerstbehindert, aber wahrscheinlich lebensfähig, auf Wunsch der Mutter per Kaliumchloridspritze im offenen Bauch ins Jenseits zu befördern. Für den Richter handelte es sich hierbei eindeutig um Kindstötung, die Ärzte sahen in ihrem Handeln das Recht auf Spätabtreibung gegeben.
Es sind solche Grenz-Fälle, mit denen die brillante Familienrichterin Fiona Maye regelmäßig konfrontiert wird. Wo das Recht mit moralischem Ermessen in Konflikt gerät, muss die Mittfünzigerin umsichtig ihre Urteile fällen. Da erreicht sie auf dem Höhepunkt ihrer Karriere und am Tiefpunkt ihrer Ehe ein richterlicher Eilantrag: sie soll über Leben und Tod entscheiden. Wird dem siebzehnjährigen Adam keine Bluttransfusion verabreicht, muss er innerhalb weniger Tage an Leukämie sterben. Doch als strenggläubige Zeugen Jehovas lehnen seine Eltern diese lebensrettende Maßnahme strikt ab. Ihre Religion verbietet ihnen, das Leben des eigenen Kindes über den Glauben zu stellen. Fiona beschließt kurzerhand, den jungen Adam persönlich in der Klinik aufzusuchen, und verlässt den üblichen Weg ihrer juristischen Professionalität – ein schwerwiegender Schritt, der fatale Folgen nach sich ziehen soll.
Der 2014 erschienene und 2017 verfilmte Roman »Kindeswohl« von Ian McEwan verhandelt die Widersprüche unserer Referenzsysteme, nach denen wir unsere Entscheidungen ausrichten. Was tun, wenn Werte in Konflikt miteinander geraten: Religion wider säkulares Recht, Empathie gegen vernunftbasiertes Wissen, subjektives moralisches Empfinden gegen objektive gesellschaftliche Normen? Und wieviel Verantwortung kann daraus für das einzelne menschliche Handeln abgeleitet werden? Die von Ian McEwan psychologisch meisterhaft gezeichneten Figuren geraten in ein moralisches Dilemma, das sie in die tragische Krise ihrer Urteilskraft und eine tiefe emotionale Verzweiflung stürzen lässt.
Die Richterin Fiona entscheidet schließlich: „Nach meiner Überzeugung ist sein Leben mehr wert als seine Würde.“ Sie verurteilt Adam zum Leben. Doch Adam fordert von ihr sein Recht, die Verantwortung ihres Tuns in aller Konsequenz zu übernehmen.

REGIE: Karin Beier
BÜHNE: Johannes Schütz
KOSTÜME: Astrid Klein
MUSIK: Jörg Gollasch
LICHT: Annette ter Meulen
DRAMATURGIE: Sybille Meier

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Theater

J’accuse!

von René Pollesch

SH: Der Mensch ist ein äußerst fremdartiges Wesen. In aller Nüchternheit betrachtet, also aus der Perspektive eines Tieres zum Beispiel, ist er die Erscheinung eines Wesens, das mehr fremdartige Gewohnheiten - wie aus einem anderen Land - mit sich bringt, als jedes andere auf dieser Erde entstandene Wesen. Ja, und es braucht ganz einfach eine tiefgehende existentielle Erfahrung, durch die uns klar wird, wie albern, sinnlos und willkürlich eigentlich alles ist, was wir so tun. Die Art, wie wir uns umarmen und küssen und waschen, wie wir uns beim Essen benehmen, hat nichts Natürliches und nichts Gewohntes mehr.

REGIE: René Pollesch
BÜHNE: Barbara Steiner
KOSTÜME: Tabea Braun
LICHT: Rebekka Dahnke
DRAMATURGIE: Sybille Meier

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Theater

Die Räuber der Herzen

von Bonn Park / nach Friedrich Schiller

Uraufführung: 30.9.2021

Die Räuber sind Ganoven. Ihr Ideal verratend, sich für die Armen und Unterdrückten einzusetzen, stehlen sie Gold und Pferde, bedienen sich frei an Zivilisation und Natur. In einem außer Kontrolle geratenen sozialen Gefüge rechnet Friedrich Schiller in seinem ersten Stück mit Staatswillkür ab und setzt sich mit dem Bösen auseinander, sucht nach Kippmomenten, in denen grundsätzliche Werte wie Freiheit, Gerechtigkeit und Respekt verraten werden.
Bonn Park geht es in seiner Bearbeitung des Stoffes um eine Utopie, ein Gefühl, nach dem wir uns sehnen, einen Cut in der Geschichte, der Schönheit und neue Ideen an die Stelle von Griesgrämigkeit setzt.
Schillers Figuren eint das Begehren zu wissen, wer sie sind und, in der Happy End-Version, wer sie sein könnten: Die besseren Räuber. Diese Räuber glänzen, sie sind freundlicher denn je und begehen nur noch die richtigen Verbrechen. Sie lassen andere ausreden, respektieren jene, die nie respektiert werden – und bringen die zur Strecke, die sich weigern, in makellosem Zauber zu leben.
Der 1987 geborene Regisseur und Dramatiker Bonn Park studiert ab 2010 Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin, gleichzeitig zeigt er erste Arbeiten an der Volksbühne Berlin. Seine Stücke werden oft prämiert, so zuletzt seine Uraufführung »Drei Milliarden Schwestern« 2018 an der Volksbühne Berlin. Für diese Arbeit bekommt er den Friedrich-Luft-Preis und wird in der Kritiker*innen Umfrage von Theater Heute zum Nachwuchsregisseur des Jahres 2019 gewählt.

REGIE: Bonn Park
BÜHNE UND KOSTÜME: Laura Kirst
LICHT: Andreas Juchheim
DRAMATURGIE: Anika Steinhoff
KOMPOSITION: Ben Rössler
MUSIKERIN: Fee Aviv Marschall
ZAUBERER: Jan Logemann

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Theater

Die Brüder Karamasow

von Fjodor Michailowitsch Dostojewski

aus dem Russischen von Swetlana Geier
Fassung von Bastian Lomsché und Rita Thiele

Premiere: 12.9.2021

In seinem letzten Werk, das Familien-, Kriminal- und Justizroman zugleich ist, erzählt Fjodor M. Dostojewski die Geschehnisse um die Ermordung des Scheusals Fjodor Karamasow und die Ermittlungen gegen seine Söhne Dimitrji, Iwan und Aljoscha. Diese „Geschichte einer Familie“, wie das erste Buch im Roman heißt, legt die familiären und zwischenmenschlichen Abgründe der Figuren und das poröse Gerippe einer überholten Gesellschaft in der Mitte des 19. Jahrhunderts frei. In einer Zeit, in der Religiosität und aufkeimender Liberalismus aufeinanderprallen, Gott in Frage gestellt und die Seele für kausal begreifbar erklärt wird, werden die Gewissheiten des Daseins der „alten Menschen“ pulverisiert. Im Prozess um den Mordfall Karamasow steht somit symbolisch auch eine ganze Epoche vor Gericht und nahezu zwangsläufig endet das Verfahren in einem Justizirrtum. Für fast alle Beteiligten führt die Geschichte in die Katastrophe, da sie sich als unfähig erweisen, das Alte hinter sich zu lassen und so an der notwendigen „Neuwerdung des Menschen“ zugrunde gehen. Die im Roman aufgestellte, berühmt gewordene These, „Wenn Gott tot ist, ist alles erlaubt“, traf die damalige Leserschaft mit solcher Härte, dass es, ähnlich wie bei Goethes »Werther«, zu einer wahren Selbstmordwelle kam.
Auch 140 Jahre nach Erscheinen des Romans scheinen geltendes Recht und Rechtsgefühl vermehrt auseinander zu driften. Die Menschheit bedürfte im Angesicht der Klimakatastrophe, gigantischer Fluchtbewegungen, Demokratiekrisen und einer kaum für möglich gehaltenen, weltweiten Pandemie ebenfalls einer radikalen Neuwerdung, der sich große Kräfte entgegenstellen.
Oliver Frljić war Intendant des Kroatischen Nationaltheaters in Rijeka, bis er aus Protest gegen die kroatische Kulturpolitik 2016 seinen Rücktritt erklärte. Seit 2015 inszeniert er in ganz Europa, verstärkt auch im deutschsprachigen Raum. Mit »Die Brüder Karamasow« wird er seine Beschäftigung mit dem Werk Dostojewskis fortsetzen und erstmals am Deutschen SchauSpielHaus inszenieren.

REGIE: Oliver Frljic
BÜHNE: Igor Pauška
KOSTÜME: Katrin Wolfermann
LICHT: Holger Stellwag
MUSIK: Daniel Regenberg
DRAMATURGIE: Sybille Meier

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Im Lockdown um die Welt

Ein Videoformat von und mit dem Ensemble

Von der SchauSpielHaus-Sofaecke aus starten Ensemblemitglieder gemeinsam mit bekannten Gesichtern des Hauses eine Reise rund um die Welt. Sie reisen gedanklich an Orte, die ihnen auf verschiedene Weise persönlich nah sind, die interessieren und inspirieren – und die aufgrund des Lockdowns physisch nicht zu erreichen sind. In gemütlichem Beisammensein lesen die Schauspieler*innen Texte verschiedener Autor*innen, die das Lebensgefühl der Orte aufgreifen, politische Situationen und historische Kontexte beleuchten.

In der neuen Reihe des Deutschen SchauSpielHauses nehmen wir Sie mit und reisen »Im Lockdown um die Welt«!

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Haus der Geister

Leeres Theater. Auf der Bühne stirbt
Ein Spieler nach den Regeln seiner Kunst
Den Dolch im Nacken. Ausgerast die Brunst
Ein letztes Solo, das um Beifall wirbt.
Und keine Hand. In einer Loge, leer
Wie das Theater, ein vergessenes Kleid.
Die Seide flüstert, was der Spieler schreit…
(Heiner Müller)

Seit dem schaurigen Monat November haben wir eine neue Serie im SchauSpielhausStreaming-Programm gestartet. Unser Ensemble wird Ihnen auf und hinter den Bühnen, an Ihnen bisher unbekannten Orten des Grauens im Deutschen SchauSpielHaus Gespenstergeschichten präsentieren. Geister aus der Geschichte des SchauSpielHauses, und Besucher*innen, Untote, die sich im Lockdown hierher verirrt haben.

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SchauSpielHausBesuch

Während der Spielbetrieb auf Eis gelegt ist, versammeln wir uns ums digitale Lagerfeuer und sorgen für Ihre Zerstreuung. Unter dem Titel »SchauSpielHausBesuch« bauen wir den kreativen Energien unseres Hauses digitale Übergangsspielwiesen:

Karin Beier traf unsere Ensemblemitglieder zum Zweiergespräch über das Leben mit Corona und ohne Theater. Die Schauspieler*innen brachten zu jedem Gespräch etwas mit: Einen Text, ein Lied, eine kleine Performance, ein Kunststück – lassen Sie sich überraschen!

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Online

Virtueller Rundgang

Besuchen Sie das Schauspielhaus auf einem 360°-Rundgang im Internet.

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Deutsches SchauSpielHaus Hamburg

Neue SchauSpielHaus GmbH

Das Schauspielhaus ist die Hauptspielstätte. Der Zuschauerraum des von dem berühmten Architektenpaar Hermann Helmer und Ferdinand Fellner d. J. 1899/1900 erbauten Theaters ist in Rot und Gold gehalten und gilt mit seinen neobarocken Elementen, dem Figurenschmuck und dem roten Gestühl als einer der schönsten Theaterräume Deutschlands.

Neben der großen Bühne finden auch Veranstaltungen im MarmorSaal (1. Rang) und im RangFoyer (2. Rang) sowie im Restaurant Theaterkeller statt.

Dem Deutschen SchauSpielHaus steht eine Phase umfangreicher Sanierungsarbeiten bevor: Die beiden Ränge des denkmalgeschützten Zuschauersaals müssen vollständig entkernt und statisch ertüchtigt werden.

Aufgrund der Baumaßnahmen wird der Spielbetrieb in der Kirchenallee ab 1/5/2018 unterbrochen und die Spielzeitpause verlängert. Die kommende Spielzeit 2018-19 eröffnet Ende Oktober 2018. Bereits am 13/10/2018 startet das Junge SchauSpielHaus sein Programm. Während der Sanierungsarbeiten stehen auch der MalerSaal, das RangFoyer sowie die Große ProbeBühne nicht für Vorstellungen zur Verfügung.

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Aufführungen / Theater Schauspielhaus Zürich Zürich, Rämistrasse 34
Aufführungen / Theater Schauspiel Köln Köln, Schanzenstr. 6-20
Aufführungen / Oper Theater an der Wien Das neue Opernhaus Wien, Linke Wienzeile 6
Aufführungen / Tanz Tanztheater Wuppertal Pina Bausch Wuppertal, Kurt-Drees-Straße 4
Aufführungen / Theater Theater Münster Münster, Neubrückenstraße 63
Aufführungen / Theater Theater Konstanz Konstanz, Konzilstraße 11
Aufführungen / Theater Staatsschauspiel Dresden Dresden, Theaterstraße 2
Aufführungen / Oper Wiener Staatsoper Wien, Opernring 2
Aufführungen / Theater Volkstheater München München, Brienner Straße 50
Aufführungen / Aufführung HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Karl-Liebknecht-Str. 56
Aufführungen / Theater Vorarlberger Landestheater Bregenz, Seestr. 2
Aufführungen / Theater Theater Erfurt Erfurt, Theaterplatz 1
Aufführungen / Oper Staatsoper Stuttgart Stuttgart, Oberer Schloßgarten 3
Aufführungen / Musical Ronacher Wien Wien, Seilerstätte 9
Konzerte / Konzert Tonhalle Düsseldorf Düsseldorf, Ehrenhof 1
Ereignisse / Festspiele Salzburger Festspiele 17.7. bis 31.8.2021
Familie / Theater Rathener Sommertheater Mai bis August 2021
Bildung / Festival ImpulsTanz Wien Workshops 15.7. bis 15.8.2021
Literatur / Kulturveranstaltung Literaturhaus Salzburg Salzburg, Strubergasse 23
Ereignisse / Festival Lucerne Festival 10.8. bis 12.9.2021
Konzerte / Konzert Philharmonie Luxembourg Luxembourg, 1, Place de l'Europe
Ereignisse / Festival ImpulsTanz Wien 15.7. bis 15.8.2021
Ereignisse / Festival Gstaad Menuhin Festival 16.7. bis 4.9.2021
Ereignisse / Festival Höri Musiktage Bodensee 5. bis 15.8.2021
Ereignisse / Festival Kunstfest Weimar 25.8. bis 11.9.2021
Konzerte / Konzert Duisburger Philharmoniker Duisburg, König-Heinrich-Platz
Konzerte / Konzert Nordwestdeutsche Philharmonie Herford, Stiftbergstraße 2
Ereignisse / Festival Festival Herbstgold Eisenstadt 15. bis 26.9.2021
Familie / Theater Junges Theater Münster Münster, Neubrückenstraße 63
Konzerte / Konzert Hochschule für Musik und Tanz Köln Köln, Unter den Krahnenbäumen 87
Ausstellungen / Ausstellung OK im OÖ Kulturquartier LINZ Linz, OK-Platz 1
Familie / Festival Mülheimer Theatertage das Forum deutschsprachiger Gegenwartsdramatik
Ereignisse / Tanz Dresden Frankfurt Dance Company Frankfurt am Main, Schmidtstr. 12
Ereignisse / Festival Autor:innentheatertage Berlin 2. bis 5.9.2021
Familie / Freizeitpark Kulturinsel Einsiedel Neißeaue OT Zentendorf, Kulturinsel Einsiedel 1
Bildung / Kurs Tanzschule Grenke Kiel Kiel, Deliusstraße 3-5

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