Als eines der international bedeutendsten Opernhäuser blickt die Wiener Staatsoper sowohl auf eine traditionsreiche Vergangenheit zurück als auch auf eine vielseitige Gegenwart: Jede Spielzeit stehen in rund 350 Vorstellungen mehr als 60 verschiedene Opern- und Ballettwerke auf dem Spielplan. Allabendlich sind neben den fest engagierten Ensemblemitgliedern internationale Stars auf der Bühne und am Dirigentenpult zu erleben, im Graben begleitet von einem einzigartigen Orchester: dem Staatsopernorchester, dessen Musiker in Personalunion den Klangkörper der Wiener Philharmoniker bilden.
Staatsoperndirektor Dominique Meyer öffnete das Haus 2013 auch virtuell mit einem innovativen Projekt: Wiener Staatsoper live at home ermöglicht Opern- und Ballettfreunden auf der ganzen Welt, die Vorstellungen in der Wiener Staatsoper auf digitalen Geräten zu verfolgen.
Oper in drei Akten
Text: Michel Carré & Eugène Cormon
An der Küste Ceylons wird Zurga zum Anführer der Perlenfischer gewählt. Die Priesterin Leila soll verschleiert mit ihrem Gesang Schutz gewähren.
Als Zurgas Jugendfreund Nadir zurückkehrt, flammt ein alter Konflikt auf: Beide liebten einst dieselbe Frau und schworen, ihr zu entsagen. Nun erkennen sie in Leila eben jene Geliebte. Nadir und Leila brechen ihre Schwüre und werden zum Tode verurteilt. Im entscheidenden Moment greift Zurga ein: Er erinnert sich, dass Leila ihm einst das Leben rettete, überwindet seine Eifersucht und ermöglicht den Liebenden die Flucht.
Musikalische Leitung: Daniele Rustioni
Inszenierung, Bühne & Kostüme: Ersan Mondtag
Dramaturgie: Till Briegleb
Video: Luis August Krawen
Licht: Henning Streck
Sprache: Französisch
Termine
Di 26.5.2026, 19:00
Fr 29.5.2026, 19:30
Ort
Wiener Staatsoper
Großer Saal Opernring 2
A-1010 Wien
Kenneth MacMillans Manon nach Abbé Prévosts Roman Histoire du Chevalier Des Grieux et de Manon Lescaut ist ein Meisterwerk des Genres Literaturballett und erzählt die leidenschaftlich beginnende und in trostlosem Unglück endende Liebesgeschichte der Titelfigur zu ihrem Geliebten Des Grieux in einer Welt zwischen Prunk und Entbehren:
»Ich glaube, dass der Schlüssel zu Manons Verhalten in der Armut ihrer Herkunft zu finden ist: Manon fürchtet sich nicht so sehr vor der Armut, als dass sie sich ihrer schämt. Und das bringt mich zum zweiten Thema des Balletts, dem Kontrast zwischen großem Reichtum und großer Armut im Frankreich des 18. Jahrhunderts.« (Kenneth MacMillan)
Musikalische Leitung: Ermanno Florio
Choreografie & Inszenierung: Kenneth MacMillan
Musik: Jules Massenet
neu orchestriert von Martin Yates
Bühne & Kostüme: Peter Farmer
Einstudierung: Gregory Mislin, Laura Morera
Altersempfehlung 12 +
2 Pausen
Termine
Mi 27.5.2026, 19:00
Di 9.6.2026, 19:30
Sa 20.6.2026, 19:00und weitere Termine
So 21.6.2026, 11:00
Ort
Wiener Staatsoper
Großer Saal Opernring 2
A-1010 Wien
Der Zwerg Alberich, von den drei Rheintöchtern verlacht und zurückgewiesen, stiehlt das Rheingold, verflucht die Liebe und schmiedet aus dem Gold einen Ring, der größte Macht verleiht. Fortan giert jeder nach diesem, der, mit einem Fluch beladen, jedoch auch Tod und Verderben bringt.
Musikalische Leitung: Pablo Heras-Casado
Regie: Sven-Eric Bechtolf
Bühne: Rolf Glittenberg
Kostüme: Marianne Glittenberg
Video: Friedrich Zorn
Sprache: Deutsch
Termin
Sa 6.6.2026, 19:00
Ort
Wiener Staatsoper
Großer Saal Opernring 2
A-1010 Wien
Lyrische Szenen in drei Akten
Text Piotr I. Tschaikowski & Konstantin Schilowski
nach Alexander Puschkin
Die introvertierte Tatjana verliebt sich in den weltmännischen Eugen Onegin und wagt – entgegen der Konvention – den ersten Schritt: Sie schreibt ihm einen Liebesbrief.
Er weist sie jedoch kühl zurück. Als bei ihrem Namenstag der Verlobte ihrer Schwester durch Onegins Hand stirbt, flieht er fortan die Gesellschaft. Jahre später trifft der Dandy wieder auf Tatjana, die inzwischen verheiratet ist. Nun entdeckt er plötzlich seine intensive Zuneigung zu ihr. Tatjana jedoch hält ihrem Mann – Fürst Gremin – die Treue und weist den verzweifelten Eugen Onegin, obgleich sie ihn liebt, zurück.
Musikalische Leitung: Timur Zangiev
Inszenierung und Bühne: Dmitri Tcherniakov
Kostüme: Maria Danilova
Licht: Gleb Filshtinsky
Ko-Kostümbildnerin: Elena Zaytseva
Sprache: Russisch
Termine
Do 28.5.2026, 19:30
So 31.5.2026, 19:00
Ort
Wiener Staatsoper
Großer Saal Opernring 2
A-1010 Wien
Erster Tag des Bühnenfestspiels "Der Ring des Nibelungen"
Die Walküre Brünnhilde setzt gegen den ausdrücklichen Befehl ihres Vaters Wotan dessen eigentlichen Willen um: Sie rettet mit der schwangeren Sieglinde deren Kind Siegfried, der als zukünftiger Held den Nibelungenring vor dem Zugriff Alberichs sichern könnte.
Mit dem vierteiligen »Ring des Nibelungen« schuf Wagner aus dem Geist des frühen Sozialismus in einem mehr als 25 Jahre dauernden Schaffensprozess das bis dahin gewaltigste zusammenhängende Werk der Operngeschichte – eine weltenumspannende, offen kapitalismuskritische Parabel über den unversöhnlichen Gegensatz von Macht und Liebe. Der aus dem Gesamtzusammenhang oft herausgelöste und separat gezeigte zweite Teil – »Die Walküre« – vereint eine Vielzahl der populärsten musikalischen Abschnitte der Tetralogie wie Siegmunds Frühlingsgesang »Winterstürme wichen dem Wonnemond«, die Todesverkündigung, den Walkürenritt oder Wotans Abschied.
Musikalische Leitung: Pablo Heras-Casado
Inszenierung: Sven-Eric Bechtolf
Bühne: Rolf Glittenberg
Kostüme: Marianne Glittenberg
Video: fettFilm (Momme Hinrichs und Torge Möller)
Termine
Mo 25.5.2026, 17:30
So 7.6.2026, 17:00
Ort
Wiener Staatsoper
Großer Saal Opernring 2
A-1010 Wien
Siegfried, der Sohn von Siegmund und Sieglinde, wächst bei Mime, dem Schmied, im Wald auf. Das Fürchten hat er nie gelernt. So gelingt es ihm, das Schwert Notung zu schmieden und mit diesem den Drachen Fafner zu töten. Er gewinnt den Ring des Nibelungen und wird vom Waldvogel zu Brünnhilde geführt, die von Gott Wotan in tiefen Schlaf gesenkt wurde. Siegfried weckt Brünnhilde, beide erwachen in Liebe zueinander.
In letzten Teil der Nibelungen-Tetralogie zieht Siegfried in die Welt hinaus, verfängt sich in den Intrigen Hagens und wird von diesem ermordet. Sterbend gedenkt er seiner Liebe zu Brünnhilde. Dieser gelingt es schließlich, den Ring vom Fluch zu reinigen, bevor der Rhein ihn wiedergewinnt. Die Götterburg Walhall geht in Flammen auf und die Menschen erleben in höchster Ergriffenheit den Untergang des Göttergeschlechts mit.
Oper in zwei Akten, neun Szenen & einem Epilog
Text Ian Burton & Alexander Raskatov
nach George Orwell
Das Publikum erwartet eine Oper nach Orwells Klassiker der Dystopie über einen scheiternden Befreiungskampf.
Auf einem verwahrlosten Bauernhof revoltieren die Tiere gegen ihren tyrannischen Besitzer. Nach einiger Zeit müssen sie sich jedoch unter das Joch eines neuen Führers aus ihren eigenen Reihen beugen.
Musikalische Leitung: Alexander Soddy
Inszenierung: Damiano Michieletto
Bühne: Paolo Fantin
Kostüme: Klaus Bruns
Choreografie: Thomas Wilhelm
Licht: Alessandro Carletti
Dramaturgie: Wout van Tongeren, Luc Joosten
Sprache Englisch
Altersempfehlung 14 +
Werkeinführung: 30 Minuten vor der Vorstellung im Gustav Mahler-Saal
Termine
Fr 12.6.2026, 19:00
Di 16.6.2026, 19:00
Do 18.6.2026, 19:00und weitere Termine
Di 23.6.2026, 19:30
Ort
Wiener Staatsoper
Großer Saal Opernring 2
A-1010 Wien
Opéra comique in vier Akten
Text Henri Meilhac & Ludovic Halévy nach Prosper Mérimée
Die freiheitsliebende Carmen wird von allen Männern begehrt. Obwohl keine ihrer Beziehungen anhält, verliebt sich der Soldat Don José unsterblich in sie, nachdem sie ihm kokett eine Blume vor die Füße geworfen hat.
Er desertiert, verzichtet auf eine sich anbahnende Beziehung zu Micaëla, einem Mädchen aus seinem Dorf, und schließt sich Carmens Schmugglerbande an. Auch diesmal erkalten Carmens Gefühle und sie interessiert sich nur mehr für den Stierkämpfer Escamillo. Vor der Arena eskaliert ein Streit zwischen Don José und Carmen: Voller Eifersucht tötet Don José seine ehemalige Geliebte.
Musikalische Leitung: Yves Abel
Inszenierung: Calixto Bieito
Szenische Einstudierung: Joan Anton Rechi
Bühne: Alfons Flores
Kostüme: Mercè Paloma
Licht: Alberto Rodriguez Vega
Sprache: Französisch
Altersempfehlung: 14 +
Werkeinführung
30 Minuten vor der Vorstellung
im Gustav Mahler-Saal
Termine
Mo 1.6.2026, 19:00
Mi 3.6.2026, 19:00
Fr 5.6.2026, 19:00und weitere Termine
Dramma giocoso in zwei Akten
Text Lorenzo Da Ponte
Don Alfonso erklärt Guglielmo und Ferrando, es sei durchaus möglich, dass ihre Verlobten Dorabella und Fiordiligi untreu werden könnten – wie alle Frauen.
Eine Wette wird geschlossen, und Don Alfonso heuert Despina als Intrigenhelferin an, die Angestellte von Fiordiligi und Dorabella. In Verkleidung gelingt es den Männern schließlich, die Verlobte des jeweils anderen zu verführen. Nachdem Don Alfonso und Despina die Intrige aufgelöst haben, bleibt es den vier jungen Liebenden überlassen, mit den Konsequenzen aus der Geschichte umzugehen.
Musikalische Leitung: Alexander Soddy
Inszenierung: Barrie Kosky
Bühne & Kostüme: Gianluca Falaschi
Licht: Franck Evin
Sprache Italienisch
Eine Pause
Empfohlen ab 14 Jahren
Termine
Sa 13.6.2026, 19:00
Mo 15.6.2026, 19:00
Mi 17.6.2026, 19:00und weitere Termine
Fr 19.6.2026, 19:00
Ort
Wiener Staatsoper
Großer Saal Opernring 2
A-1010 Wien
Grosse Oper in zwei Aufzügen
Text Emanuel Schikaneder
Der junge Prinz Tamino erhält von der Königin der Nacht den Auftrag, ihre Tochter Pamina – in die er sich bereits beim Anblick eines Portraits verliebt – aus den Händen Sarastros zu retten.
Gemeinsam mit Papageno macht er sich auf die Reise. Im Laufe seiner Unternehmung erkennt Tamino die Güte Sarastros. Er besteht mehrere Prüfungen und darf zum Lohn, gemeinsam mit Pamina, an die Stelle Sarastros treten. Auch Papageno findet eine zu ihm passende Partnerin: Papagena.
Dirigent: Patrick Lange
Inszenierung: Barbora Horáková
Bühne & Video: Falko Herold
Kostüme: Eva Butzkies
Licht: Stefan Bolliger
Sprache: Deutsch
Termine
Mo 22.6.2026, 19:00
Mi 24.6.2026, 19:00
Fr 26.6.2026, 19:00und weitere Termine
So 28.6.2026, 19:00
Ort
Wiener Staatsoper
Großer Saal Opernring 2
A-1010 Wien
Text Giovacchino Forzano & Giuseppe Adami
nach Didier Gold & Dante Alighieri
Il tabarro ist ein düsteres Ehedrama, das im Milieu der Pariser Seineschiffer spielt: Zwischen den Eheleuten Michele und Giorgetta steht die Trauer um ihr verstorbenes Kind, Giorgettas Affäre mit dem Arbeiter Luigi endet in einer Tragödie.
Suor Angelica , die »sentimentale« Geschichte, zu der Giovacchino Forzano das Libretto schrieb, erzählt vom Leid der namensgebenden Ordensschwester, die ihre Lebenskraft aus der Erinnerung an ihren Sohn zieht – Ergebnis des »Fehltritts«, der sie an diesen Ort gebracht hat –, bis sie dieser Stütze beraubt wird.
Für den komischen dritten Teil, Gianni Schicchi , baute wiederum Forzano eine kurze Episode aus Dantes Inferno aus: Um an das Erbe des reichen Florentiners Buoso Donati zu kommen, beauftragen dessen Verwandte Gianni Schicchi, dessen Platz einzunehmen und – als vermeintlich im Sterben Liegender – ein Testament zu ihren Gunsten zu diktieren.
Musikalische Leitung: Lorenzo Viotti
Inszenierung: Tatjana Gürbaca
Bühne: Henrik Ahr
Kostüme: Silke Willrett
Licht: Stefan Bolliger
Kostümmitarbeit: Carl-Christian Andresen, Suor Angelica
Werkeinführung: 30 Minuten vor der Vorstellung im Gustav Mahler-Saal
Termine
So 21.6.2026, 19:00
Do 25.6.2026, 18:30
Sa 27.6.2026, 19:00und weitere Termine
Di 30.6.2026, 19:00
Ort
Wiener Staatsoper
Großer Saal Opernring 2
A-1010 Wien
Einmal pro Saison gehört die große Bühne dem Ballettnachwuchs.
Als Highlight der Tanzausbildung an der Ballettakademie der Wiener Staatsoper zeigen die Schüler*innen aller Ausbildungsstufen, was sie in den letzten Monaten erarbeitet haben.
Bewertungen & Berichte Kammermusik der Wiener Philharmoniker
Konzert
Studiokonzert
Mitglieder des Opernstudios der Wiener Staatsoper gestalten im Gustav Mahler-Saal Matineen, in denen sie sich jenseits der großen Opernbühne mit Liedern und Arien präsentieren.
Termin
So 28.6.2026, 11:00
Ort
Wiener Staatsoper
Gustav-Mahler-Saal Opernring 2
A-1010 Wien
»Unsere Gala ist eine Hommage an Frederick Ashton und Teil von Ashton Worldwide 2024 – 2028 , dem internationalen Festival der Frederick Ashton Foundation, welches das Werk und das Vermächtnis dieses legendären Choreografen feiert. Wir freuen uns sehr, zwei großartige Stücke als Premieren innerhalb der Gala aufzuführen: Frederick Ashtons Rhapsody und Christopher Wheeldons Within the Golden Hour .
Der britische Choreograf Christopher Wheeldon steht mit seiner Ballettkunst ganz im Erbe Frederick Ashtons und schlägt eine Brücke zu George Balanchine. Beide Künstler – Ashton und Balanchine – haben sich gegenseitig zutiefst respektiert und beeinflusst.
Die Ballett-Gala 2026 wird eine unvergessliche Feier des Tanzes, die das Publikum auf eine Reise durch die gemeinsame künstlerische Linie dieser Choreografen mitnimmt. Das Programm präsentiert wahre ›Juwelen‹: von ikonischen Momenten aus Ashtons Choreografien bis hin zum atemberaubenden Diamonds aus Balanchines Jewels .«
Alessandra Ferri
Klavier »Rhapsody«: Yoko Kikuchi
Musikalische Leitung: David Coleman
Choreografie: Frederick Ashton, George Balanchine, Christopher Wheeldon
Musik: Ezio Bosso, Sergei Rachmaninow, Johann Strauß (Sohn), Piotr I. Tschaikowski, Antonio Vivaldi
Termin
Mo 29.6.2026, 19:00
Ort
Wiener Staatsoper
Großer Saal Opernring 2
A-1010 Wien
Bewertungen & Berichte Online-Shop der Wiener Staatsoper
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Wiener Staatsoper
Als eines der international bedeutendsten Opernhäuser blickt die Wiener Staatsoper sowohl auf eine traditionsreiche Vergangenheit zurück als auch auf eine vielseitige Gegenwart: Jede Spielzeit stehen in rund 350 Vorstellungen mehr als 60 verschiedene Opern- und Ballettwerke auf dem Spielplan. Allabendlich sind neben den fest engagierten Ensemblemitgliedern internationale Stars auf der Bühne und am Dirigentenpult zu erleben, im Graben begleitet von einem einzigartigen Orchester: dem Staatsopernorchester, dessen Musiker in Personalunion den Klangkörper der Wiener Philharmoniker bilden.
Staatsoperndirektor Dominique Meyer öffnete das Haus 2013 auch virtuell mit einem innovativen Projekt: Wiener Staatsoper live at home ermöglicht Opern- und Ballettfreunden auf der ganzen Welt, die Vorstellungen in der Wiener Staatsoper auf digitalen Geräten zu verfolgen.