zur Startseite
1

Literaturhaus Salzburg

Ein Ort für das Wort

Seit Herbst 1991 ist im 400 Jahre alten, denkmalgeschützten Eizenbergerhof am Rand der Salzburger Altstadt, die Literatur zu Hause ... Anfangs ein Geheimtipp hat sich das Literaturhaus seinen Platz in der Welt der Sprachen und Bücher, der Autorinnen und Autoren erobert.
Rund 300.000 Besucherinnen und Besucher haben allein in den ersten 24 Jahren ca. fünftausend Veranstaltungen mit tausenden Schriftstellern und Künstlern besucht ...

Ein Trägerverein und fünf autonome Literaturvereine und Autorengruppen - manche von ihnen gibt es bereits seit Jahrzehnten in der Traklstadt - haben sich unter einem Dach organisiert und erarbeiten ein Programm für ein junges und erwachsenes Publikum (2014 kamen zu 274 Veranstaltungen über 15.000 Besucher): professionell, bunt und engagiert nach dem Motto "Literaturhaus Salzburg, wo das Leben zur Sprache kommt".

Das zweistöckige Gebäude beherbergt neben Veranstaltungsräumen, die auch vermietet werden, und Büros eine Bibliothek und ein kleines Café (abends bei Veranstaltungen geöffnet), benannt nach dem Dichter H.C. Artmann, Namenspatron auch für den Platz vor dem Haus.

Kontakt

Literaturhaus Salzburg
Verein Literaturhaus
Strubergasse 23
A-5020 Salzburg

Telefon: +43 662 / 422 411
Fax: +43 662 / 422 411-13
E-Mail: info@literaturhaus-salzburg.at

 

Anfahrt
vom Zentrum Salzburg mit den Linien 7 und 8, Haltestelle „Strubergasse“ und der Linie 24, Haltestelle „Wallnergasse“, vom Bahnhof mit der Linie 2, Haltestelle „Gaswerkgasse“.
Bewertungschronik

Literaturhaus Salzburg bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Literaturhaus Salzburg

Ausflug

Salzburgs dunkle Seiten

Stadt-Spaziergang mit Sabine Rath

Veranstalter: Verein Literaturhaus

Eintritt: Unkostenbeitrag € 5 (Kinder bis 14 Jahren frei)

Salzburgs dunkle Seiten bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Salzburgs dunkle Seiten

Gespräch

High Tech & Low Life

Julia von Lucadou | Kerstin Cuhls
Festival-Eröffnung: Gespräch mit Lesung

Veranstalter: Verein Literaturhaus im Rahmen der Science-Meets-Fiction-Week 2019

Eintritt: € 8/6/4

High Tech & Low Life bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte High Tech & Low Life

Lesung

Rückwärtswalzer & Jesolo

Vea Kaiser , Tanja Raich
Neue Bücher österreichischer Autorinnen

Veranstalter: Verein Literaturhaus, Frauenbüro der Stadt Salzburg

Eintritt: € 8/6/4

Rückwärtswalzer & Jesolo bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Rückwärtswalzer & Jesolo

pinge.walk

Lesen & Flanieren digital

Wir „ergehen“ ­literarische Pfade auf eine neue Weise. Auf einer digital gestalteten Route finden wir auf unserem Spaziergang durch die Stadt Marker, auf denen sich Informationen zu Salzburger Autorinnen abrufen lassen. Auf dem Smartphone bekommen wir Einblick in das Werk von Ilse Aichinger, Christine Busta, Charlotte Herzfeld, Alja Rachmanowa (Foto), Maria Johanna Sedelmaier, Irma von Troll-Borostyani und Friderike Zweig.
Texte, Fotos, Manuskripte und Materialien bilden ein Netzwerk, das sich über die Stadt spannt und verschiedene Facetten Salzburgs verknüpft. Als lesende Flaneure begegnen wir der Stadt neu und finden literarische Spuren vor: die Stadt als Textraum.

Der „pinge.walk“ steht im öffentlichen Raum jederzeit zur Verfügung und wurde in Kooperation mit dem Literaturarchiv Salzburg erstellt. Standorte der Sticker und nähere Informationen zum „pinge.walk“ finden Sie unter www.salzburg.pingeb.org/pinge-walk

Veranstalter: Literaturforum Leselampe, Literaturnetz Salzburg

Eintritt: frei

pinge.walk bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte pinge.walk

Lesung

Blauwal der Erinnerung

Tanja Maljartschuk
Lesung & Gespräch

Eine Frau leidet, nach unglücklichen Beziehungen aus der Bahn geworfen, unter Panikattacken und verlässt monatelang die Wohnung nicht. Sie findet Orientierung und Halt in der Auseinandersetzung mit einer historischen Figur, die für die Geschichte der Ukraine eine große Rolle spielte: Wjatscheslaw Lypynskyj. Der leidenschaftliche Geschichtsphilosoph und Politiker befasste sich politisch und historisch mit dem zwischen Polen und Russland zerrissenen Land und forderte dessen staatliche Unabhängigkeit. Ein Kampf, der ihn durch verschiedene Länder führte und persönliche Opfer kostete.

Ähnlich kränklich wie diese historische Figur und ebenso auf der Suche nach Zugehörigkeit, folgt die Erzählerin diesem stolzen, kompromisslosen, hypochondrischen Mann, um durch die Erinnerung der sowjetischen Entwurzelung zu trotzen. „Humorvoll melancholisch [...] So widersetzt sich der Roman [...] klug und kunstvoll dem Vergessen.“ (Stefan Otte)

Tanja Maljartschuk, 1983 in Iwano-Frankiwsk, Ukraine, geboren, studierte Philologie und arbeitete nach dem Studium als Journalistin in Kiew. 2009 erschien auf Deutsch ihr Erzählband „Neunprozentiger Haushaltsessig“, 2013 ihr Roman „Biografie eines zufälligen Wunders“. 2018 erhielt sie den Ingeborg-Bachmann-Preis. Die Autorin schreibt regelmäßig Kolumnen für die Deutsche Welle (Ukraine) und für Zeit Online und lebt seit 2011 in Wien. „Blauwal der Erinnerung“ ist bei Kiepenheuer & Witsch erschienen.

Veranstalter: prolit

Eintritt: € 8/6/4

Blauwal der Erinnerung bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Blauwal der Erinnerung

Lesung

Finde einem Schwan ein Boot

Lesung

„In unserer Höhle werden wir zu Riesen, hier denken wir für einen kurzen Moment, wie klein das Draußen ist.“ Anna Weidenholzer erzählt in ihrem neuen Roman „Finde einem Schwan ein Boot“ von der Normalität einer Siedlung in einer weit vom Meer entfernten Stadt. Doch was hinter den Fenstern in den Wohnungen ausgebrütet wird, ist nichts weniger als Ungeheures.
Nachbarn, wie sie jeder kennt: oben Herr Fleck, gegenüber Karla und Heinz mit ihrem Chinchilla, auch Briefträger Franz gehört dazu, ebenso wie Frau Richter, die sie alle scharf beobachtet. In diesem Geflecht von Beziehungen finden sich Elisabeth und der Journalist Peter wieder. Er freut sich über seine Anstellung im Politikressort einer neuen Zeitung. Doch als Peter, der noch nie ein großer Fragensteller war, beginnt, zu politischen Themen Stellung zu beziehen, wird er Elisabeth zu einem Fremden. Diese so leise wie gewaltige Bewegung in einem vermeintlich stillstehenden Leben wird von Anna Weidenholzer unvergleichlich klar und urteilsfrei geschildert.

Anna Weidenholzer, geb. 1984 in Linz, lebt in Wien. Nach ihrem Debüt „Der Platz des Hundes“ (Mitter Verlag, 2010) erschien der erste Roman „Der Winter tut den Fischen gut“ (Residenz Verlag, 2013), der für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert war und für den sie mit dem Reinhard-Priessnitz-Preis ausgezeichnet wurde. Ihr Roman „Weshalb die Herren Seesterne tragen“ (Verlag Matthes und Seitz, 2016) war für den Deutschen Buchpreis nominiert; zuletzt erhielt sie den Outstanding Artist Award für Literatur der Republik Österreich. Ihr aktueller Roman „Finde einem Schwan ein Boot“ ist 2019 im Verlag Matthes und Seitz erschienen.

Veranstalter: Literaturforum Leselampe

Eintritt: € 8/6/4

Finde einem Schwan ein Boot bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Finde einem Schwan ein Boot

Lesung

Ein Freund ist ein Mensch, vor dem man laut denken kann

Gudrun Seidenauer
Literaturfrühstück

Beim Oktober-Literaturfrühstück mit der Autorin Gudrun Seidenauer geht es um „Freundinnen, Freunde und Freundschaft in der Literatur“.

Im Schatten der alles überstrahlenden romantischen Liebe (und der zahllosen Varianten ihres Scheiterns) spielt das Motiv der Freundschaft in der Literatur eine wichtige und spannende Rolle. Von Connie Palmen bis Elena Ferrante, bei Stephen King und Margaret Atwood, in „Ronja Räubertochter“ ebenso wie im „Werther“: Quer durch die Literatur aller Epochen sind es immer Geschichten von Freundschaften, die Unsagbares (mit-)teilbar machen, die die eigene Entwicklung vorantreiben und zuweilen einen zuverlässigen Halt bieten, wenn Familienbande beengend und persönliche Umstände bedrohlich oder gar ausweglos werden. Freundschaften ermutigen, erhellen und machen das andere des menschlichen Daseins jenseits von Selbstoptimierung und Zweckbeziehungen erfahrbar. Freundschaften können bitterlich scheitern. Dichterinnen und Dichter haben vieles dazu zu sagen – Gudrun Seidenauers ungeordneter Streifzug möchte auf bemerkenswerte literarische Freundes- und Freundinnenpaare aufmerksam machen, zum (Wieder)-Lesen, Nachdenken und zum Austausch einladen.

Veranstalter: Literaturforum Leselampe

Eintritt: € 6/4

Ein Freund ist ein Mensch, vor dem man laut denken kann bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Ein Freund ist ein Mensch, vor dem man laut denken kann

Lesung

Bleib stark

Rosa Gitta Martl

Dieses Frühjahr erhielt Rosa Gitta Martl den Roma-Literaturpreis des Österreichischen PEN-Clubs. Jetzt kommt die Autorin, die für ihr Engagement für die Volksgruppe der Roma und Sinti vielfach ausgezeichnet wurde, nach Salzburg, um ihr neues Buch „Bleib stark“ (Löcker Verlag, 2019) vorzustellen. Moderation: Ludwig Laher.

In einer detailreichen und farbigen Erzählung schildert Rosa Gitta Martl – selbst Angehörige der lange verfolgten Minderheit der Sinti, die vor über 500 Jahren in Österreich Fuß fassten und von denen nur 10 Prozent den Völkermord überlebten – unprätentiös ihr eigenes Leben, Freud und Leid, das Festhaltenwollen an Kultur und Sprache der Vorfahren, die anhaltende Diskriminierung durch den Staat nach der Barbarei des Nazi-Regimes.

„Ein wichtiges Stück lebendig geschilderter, anrührender Heimatkunde, sehr persönlich und zwangsläufig politisch, weil die Machthaber es diesen unseren Landsleuten kaum je gegönnt haben, in Frieden zu leben. Eine erhellende Lektüre in Zeiten des wieder salonfähig gewordenen Inhumanismus.“ (Ludwig Laher)

Rosa Gitta Martl, geboren 1946 in Linz, wo sie lebt. Die verwitwete Mutter dreier Kinder arbeitete u.a. als Hausiererin, Köchin, Versicherungsangestellte und langjährige Geschäftsführerin des Vereins Ketani für Sinti und Roma. Ihr künstlerisches Werk umfasst bildnerische und literarische Arbeiten. Bekannt wurde vor allem das Buch „Uns hat es nicht geben sollen“ (2004), in dem auch die Mutter und die Tochter Rosa Gitta Martls zu Wort kommen. Ihr großer Einsatz für die Minderheit trug Martl etliche bedeutende Auszeichnungen ein, darunter 2013 das Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich und der Marianne- von-Willemer-Preis 2007.

Veranstalter: Verein Literaturhaus, Friedensbüro Salzburg, Plattform für Menschenrechte und KZ-Verband

Eintritt: € 10/8/6

Bleib stark bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Bleib stark

Lesung

¡lesen lassen!

Offene Lesebühne

¡lesen lassen! ist eine Veranstaltungsreihe des Literaturvereins erostepost, die Autor*innen die Möglichkeit bieten soll, mehr über die Qualität eigener Texte im Rahmen einer interessierten Öffentlichkeit zu erfahren. ¡lesen lassen! ist ein Forum für ambitionierte Schreibende, bei dem sie außerhalb ihres Freundeskreises unterschiedliche Reaktionen und konstruktive Kritik erhalten können.

Die Lesenden bitten wir, sich eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn im Café des Literaturhauses anzumelden und drei Texte vorbereitet zu haben; Lesedauer: eine Minute, fünf Minuten und zehn Minuten. Auf Wunsch der Autorin/des Autors werden die Texte für alle Anwesenden kopiert. In der Folge wird eine Siegerin oder ein Sieger des Abends ermittelt, die/der von erostepost im Dezember 2019 zu einer bezahlten Lesung eingeladen wird. Bei der vom erostepost-Team moderierten Diskussion ermutigen wir nicht nur die Autor*innen, sondern auch das Publikum, aktiv am Gespräch teilzunehmen.

Veranstalter: erostepost

Eintritt: ein funktionierender Kugelschreiber

¡lesen lassen! bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte ¡lesen lassen!

Lesung

Theodor-Kramer-Preis 2019

Claudia Erdheim , Martin Pollack
Lesungen & Gespräche

Seit 2001 vergibt die Theodor Kramer Gesellschaft jährlich den Kramer-Preis für Schreiben im Widerstand und Exil. Gewürdigt werden soll dabei nicht nur die literarische Qualität, sondern auch die Haltung und das Schicksal der Preisträgerin, des Preisträgers. Bisher erhielten die Auszeichnung u.a. Stella Rotenberg, Fred Wander, Georg Stefan Troller, Milo Dor, Jakov Lind, Ruth Klüger und Renate Welsh. Traditionell werden die Preisträger stets im Literaturhaus Salzburg vorgestellt: heuer Claudia Erdheim und Martin Pollack. Begrüßung. Karl Müller (TKG). Moderation: Marianne Windsperger (Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien).

Claudia Erdheim, die gerade ihren 74. Geburtstag gefeiert hat, ist als Verfasserin von Erzähltexten bekannt, außerdem schrieb sie Hörspiele und Theaterstücke. Die Wiener Schriftstellerin beteiligt sich regelmäßig an Projekten zu galizischen Juden und hat zu diesem Thema etliche Essays publiziert. Zuletzt erschienen die Bücher „Zwölf Frauen und ein Mann. Reisegeschichten“ (2010), „Betty, Ida und die Gräfin. Die Geschichte einer Freundschaft“ (2013), „In der Judenstadt“ (2015) und „Vilma Steindling. Eine jüdische Kommunistin im Widerstand“ (2017, gemeinsam mit Ruth Steindling).

Martin Pollack wurde 1944 in Bad Hall (OÖ) geboren und ist Journalist, Schriftsteller und Übersetzer. 2010 wurde sein Roman „Kaiser von Amerika. Flucht aus Galizien“ mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung ausgezeichnet. Zuletzt erschienen z.B. „Die Wolfsjäger. Drei polnische Duette“ (gemeinsam mit Christoph Ransmayr), „Kontaminierte Landschaften“ (2014) und „Topografie der Erinnerung“ (2016). Pollack äußert sich immer wieder kritisch zum politischen Geschehen. So bedauerte er in einem Kommentar in der NZZ 2018, dass das Problem der „ewig gestrigen Spinner“ in deutschnationalen Burschenschaften keineswegs so ernst genommen würde, wie es angesichts der von ihm zitierten „stillen Machtergreifung“ nötig wäre. Im selben Jahr erhielt er den Österreichischen Staatspreis für Kulturpublizistik.

Veranstalter: Verein Literaturhaus, Theodor Kramer Gesellschaft

Eintritt: € 10/8/6

Theodor-Kramer-Preis 2019 bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Theodor-Kramer-Preis 2019

Lesung

30 Jahre Bibliothek der Provinz - Reportagen aus der Mitte der Welt

Lesungen von Autoren & Erzählungen von Richard Pils

Moderation: Axel Ruoff

Mehr als 1.800 Buchtitel aus seinem Verlag „Bibiothek der Provinz“ hat Verleger Richard Pils in den vergangenen 30 Jahren in Buchhandlungen gebracht: Kinderbücher, Fotobände, Romane, Gedichte, Kunstfolianten, Kochanleitungen, Mundartfibeln, Kuriositäten und immer wieder Regionalia. „Jedes Buch hat seine Entstehungs- und Lesegeschichte“, sagt Pils, „und alle gemeinsam sind Teil meiner Lesebiografie.“ Davon erzählt der Verleger an diesem Abend, an dem Verlagsautoren lesen und das 30-jährige Bestehen gefeiert wird.

Die Bücher und Autor*innen der Bibliothek der Provinz sind mit vielen Preisen ausgezeichnet worden: z.B. Österreichischer Staatspreis, schönste Bücher Österreichs, Büchner-Preis, Österreichischer Kunstpreis, Deutscher Jugendliteraturpreis für das Lebenswerk, Rauriser Literaturpreis, Bachmann-Preis, Veza-­Canetti-Preis der Stadt Wien.

Auf die Frage, warum der Verlag ausgerechnet in der Provinz gegründet wurde, antwortet der Verleger: „Weil es in den heutigen ökonomischen, kulturellen und politischen Zentren dieser Welt von allem viel zu viel gibt und keine Konzentration, keine Einstimmung auf das Wichtige, das mit der Mitte verbunden ist. Das hat dazu geführt, dass sich Menschen aus den Zentren in Peripherien wie das Waldviertel begeben haben. Deshalb wurde vor 30 Jahren dieser Verlag in Weitra gegründet.“

Veranstalter: Salzburger Autorengruppe, Bibliothek der Provinz

Eintritt: € 8/6/4

30 Jahre Bibliothek der Provinz - Reportagen aus der Mitte der Welt bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte 30 Jahre Bibliothek der Provinz - Reportagen aus der Mitte der Welt

Klavierkonzert

Rainer Maria Rilke: Bis an der Sehnsucht Rand

Paul Gulda, Alexandra Kreuzeder
Piano-Konzert & Rezitation

„Von deinen Sinnen hinausgesandt, geh bis an deiner Sehnsucht Rand“ heißt es im Gedicht „Gott spricht zu jedem nur, eh er ihn macht“ von Rainer Maria Rilke, geschrieben vor 120 Jahren, am 4. Oktober 1899 in Berlin. Der berühmte Pianist und Komponist Paul Gulda und die Rezitatorin Alexandra Kreuzeder laden ein zu ihrem besonderen musikalisch-poetischen Rilke-Projekt!

Dieser Abend ist eine Reise in den Weltenraum des Lyrikers und Mystikers Rainer Maria Rilke (1875-1926) und zurück zu uns selbst. Der exzellent-feinsinnige Pianist Paul Gulda verbindet die vollendete Poesie gefühlvoll mit musikalischen Meisterwerken aus der Epoche Rilkes. Die Klänge begleiten durch existenzielle Lebensthemen wie Sehnsucht, Liebe, Getriebensein und Vergänglichkeit, die Texte werden von der Rezitatorin Alexandra Kreuzeder facettenreich dargebracht. Neben einem genussvollen Abend wollen die Künstler in die tiefgründige Welt des Meisters (ver)führen, inspirieren und im eigenen Leben berühren.

Paul Gulda, geboren 1961 in Wien, ist Pianist, Komponist und Dirigent, tritt mit weltbekannen Orchestern und Dirigenten auf und engagiert sich in zivilgesellschaftlichen Belangen.

Alexandra Kreuzeder, geboren 1972 in Salzburg, ist u.a. Soziologin und Logotherapeutin nach Viktor Frankl, leitet das Institut Salzburg-Coaching sowie die IT-Sommeruniversität ditact an der Universität Salzburg.

Veranstalter: Verein Literaturhaus

Eintritt: € 16/14/12

Rainer Maria Rilke: Bis an der Sehnsucht Rand bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Rainer Maria Rilke: Bis an der Sehnsucht Rand

Lesung

Ukrainische Stimmen in Europa

Juri Andruchowytsch , Igor Pomerantsev
Lesung & Gespräch

Das Buch „Karpatenkarneval“, geschrieben 1990 und nun erstmals ins Deutsche übersetzt, ist der legendäre Bilderstürmertext des jungen Lyrikers und Performance-Künstlers Juri Andruchowytsch, der die ukrainische Literatursprache zerstörte, um sie neu zu erfinden.
Das Buch „Czernowitz. Erinnerungen eines Ertrunkenen“ ist eine Textsammlung, die mit Igor Pomerantsevs Jugendjahren in Czernowitz verbunden ist. In lyrisch dichten Assoziationen wird das Leben eines Heranwachsenden geschildert: „Wörter sind das einzige mir zur Verfügung stehende Arbeitsmaterial – gibt es etwas, das der Dauer näherkommt als Wörter?“

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes „Verstärkung des Klanges ukrainischer Stimmen in Europa“ statt. Moderation: Evgenia Lopata.

Juri Andruchowytsch, geboren 1960 in Iwano-Frankiwsk/Westukraine, dem früheren galizischen Stanislau, veröffentlicht Lyrik, Essays und Romane, die in 20 Sprachen erscheinen. Mit seinen Romanen „Rekreacij“ (1992; dt. „Karpatenkarneval“, 2019), „Moscoviada“ (1993, dt. Ausgabe 2006), „Perverzija“ (1999, dt. „Perversion“, 2011, alle im Suhrkamp Verlag) ist er unfreiwillig zum Klassiker der ukrainischen Gegenwartsliteratur geworden.

Igor Pomerantsev, geboren 1948 in Saratov, studierte Anglistik und Pädagogik in Czernowitz, arbeitete als Lehrer und am Kiewer Patentamt. 1976 wurde er vom KGB verhaftet und u.a. wegen Verbreitung „antisowjetischer Literatur“ angeklagt; 1978 Emigration zuerst in die BRD, später nach Großbritannien. Pomerantsev lebt und arbeitet in Westeuropa als Journalist für die BBC. Von ihm liegen zahlreiche Prosa- und Lyrikbände vor.

Veranstalter: Literaturforum Leselampe, prolit, Paul Celan Literaturzentrum Czernowitz, Internationale Literaturkorporation Meridian Czernowitz

Eintritt: frei

Ukrainische Stimmen in Europa bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Ukrainische Stimmen in Europa

Vortrag

Schwarzach-St. Veit

Birgit Birnbacher
Präsentation der Zeitschrift SALZ

SALZ, die Zeitschrift für Literatur, stellt aus Anlass des 30. Todestages von Thomas Bernhard eine Ausgabe über den einmal in Österreich meist umstrittenen Autor vor. Längst ist der Streit einer ruhigen, vor allem bewundernden Anerkennung gewichen. Schriftstellerinnen und Schriftsteller lassen ein vielfältiges, lebendiges Bild seiner Wirkung in ihren Beiträgen sichtbar werden. Es geht um einen Blick, der in Zustimmung – oder in kritischer Ablehnung – etwas Neues aufscheinen lässt, etwas Gelungenes, und warum nicht etwas Misslungenes. Und natürlich um konkrete Fragen des eigenen Schreibens in der Auseinandersetzung mit Bernhards Texten.

In dieser Ausgabe SALZ setzt sich die in Schwarzach geborene Autorin Birgit Birnbacher mit ihrer Herkunft auseinander: Der Titel ihres Textes „Schwarzach-St. Veit“ bezeichnet nicht nur ihren Herkunftsort, sondern auch einen frühen Manuskripttitel Thomas Bernhards; die Beschäftigung mit der Landschaft Bernhards, wie sie in seine Literatur eingegangen ist, wird für Birgit Birnbacher zum Ausgangspunkt ihres „Herkunfts-Herausarbeitungs-Tagesbuchs“.

Birgit Birnbacher, geboren 1985 in Schwarzach, studierte Sozialwissenschaften in Salzburg, wo sie als Autorin und Soziologin lebt. Ihre Arbeit wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, zuletzt erhielt sie für den Text „Der Schrank“ den Ingeborg-Bachmann-Preis 2019. Ihr Debütroman „Wir ohne Wal“ erschien 2016 (Jung und Jung Verlag), im März 2020 erscheint ihr neuer Roman „Ich an meiner Seite“ (Zsolnay Verlag).

Veranstalter: Literaturforum Leselampe, Thomas-Bernhard-Tage St. Veit

Eintritt: € 10/8

Schwarzach-St. Veit bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Schwarzach-St. Veit

Lesung

Tagebuch einer Ewigkeit. Am Set mit Angelopoulos

Petros Markaris
Lesung, Gespräch & Film (20.15 Uhr)

Der griechische Schriftsteller Petros Markaris ist für seine gesellschaftskritischen Krimis um Kommissar Charitos bekannt, Theo Angelopoulos für seine epischen Autorenfilme. Gemeinsam haben sie einige der wichtigsten europäischen Filme geschrieben. Im Austausch zwischen den beiden zeigt sich, wie Humor und Ernst im Schaffensprozess zusammenspielen – und wie Literatur und großes Kino entstehen.

Nach der Lesung aus dem „Tagebuch einer Ewigkeit. Am Set mit Angelopoulos“ (Diogenes Verlag, 2019, aus dem Neugriechischen übersetzt von Michaela Prinzinger) spricht Petros Markaris mit Literaturhaus-Leiter Tomas Friedmann über die Zusammenarbeit mit dem berühmten Filmregisseur Theo Angelopoulos (1935-2012). Dabei gibt er Einblick in die Entstehungsgeschichte jenes berühmten Films, der 1998 die Goldene Palme in Cannes gewann.

Um 20.15 Uhr wird der poetische Spielfilm über Altern und Abschied vom Leben „Die Ewigkeit und ein Tag“ (GR/D/F/I, 137 Minuten) mit Bruno Ganz gezeigt.

Petros Markaris, geboren 1937 in Istanbul, lebt in Athen. Er ist Verfasser von Theaterstücken und Schöpfer einer Fernsehserie, er war Co-Autor von Theo Angelopoulos und hat deutsche Dramatiker wie Brecht und Goethe ins Griechische übertragen. Mit dem Schreiben von Kriminalromanen – zuletzt auf Deutsch „Drei Grazien“ (2018) – begann er erst Mitte der neunziger Jahre und wurde damit international erfolgreich. Er hat zahlreiche europäische Preise gewonnen, darunter den Pepe-Carvalho-Preis sowie die Goethe-Medaille. 2008 erschien die Autobiographie „Wiederholungstäter“.

Veranstalter: Verein Literaturhaus

Eintritt: € 15/12, Karten über DAS KINO: 0662/87310015

Tagebuch einer Ewigkeit. Am Set mit Angelopoulos bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Tagebuch einer Ewigkeit. Am Set mit Angelopoulos

Lesung

Er ist nicht mehr ich, sondern Er.

Tanja Paar , Daniel Wisser
StreitBar | Literatur & Einfühlung

Empathie ist heute ein viel benutzter Begriff – Barack Obama beklagte bereits 2006 in einer Rede ein Empathiedefizit in gegenwärtigen Gesellschaften, das es zu bekämpfen gelte. Im Gegensatz zu politisch folgenloser Empathie fordert Theatermacher Milo Rau jedoch politisches Handeln und gelebte Solidarität. Ist Literatur eine Schule des Mitgefühls? Kann und soll Empathie mit literarischen Figuren und Geschichten so etwas überhaupt bewirken? Und mit wem soll man eigentlich Empathie haben – mit sozial schwächeren oder kranken Menschen, damit wir uns besser fühlen? Daniel Wisser stellt fest, dass es in Literaturdiskussionen immer unerlaubt gewesen ist, AutorIn und ErzählerIn gleichzusetzen – und doch haben Fiktionslosigkeit, ‚wahre Begebenheit‘ und ‚Reality‘ viele Diskurse der letzten 30 Jahre beherrscht. Wie Empathie in Literatur formal umgesetzt werden kann und wie ein Koordinatensystem literarischer Einfühlung aussehen könnte, diskutieren die AutorInnen Daniel Wisser und Tanja Paar im konstruktiven Streitgespräch.

Das neue Format „StreitBar“ ist eine Kooperation mit der Alten Schmiede Wien: Dort diskutieren Daniel Wisser und Rosemarie Poiarkov am 7. Oktober 2019 um 19 Uhr zum Thema. Daniel Wissers Essay zum Thema „Literatur und Einfühlung“ lesen Sie am 28.9. im Spectrum der Presse.

Daniel Wisser, geboren 1971 in Klagenfurt, lebt und arbeitet als Schriftsteller und Musiker in Wien; nach seinem Debütroman „Dopplergasse acht“ (2003, Ritter Verlag) erschienen zuletzt die Romane „Löwen in der Einöde“ (2017) und „Die Königin der Berge“ (2018, beide Jung und Jung Verlag), für letzteren erhielt Wisser 2018 u.a. den Österreichischen Buchpreis.

Tanja Paar, geboren 1970 in Graz, lebt und arbeitet in Wien; sie erhielt für ihren Debütroman „Die Unversehrten“ (2018, Haymon Verlag) das Arbeitsstipendium des BKA Kunst und Kultur und veröffentlicht in zahlreichen Zeitschriften und Magazinen.

Veranstalter: Literaturforum Leselampe, Alte Schmiede

Eintritt: € 8/6/4

Er ist nicht mehr ich, sondern Er. bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Er ist nicht mehr ich, sondern Er.

Lesung

be my guest - life is not only black or white

Margarita Fuchs , Roswitha Klaushofer
Lesungen mit Musik

In einer krisenhaften Zeit voller Widersprüche und Polarisierungen gibt uns Leben gute Gründe vor, den Menschen in seiner Einzigartigkeit zu erfassen.
„Congohounds“, die neue Erzählung von Margarita Fuchs, führt in den Osten der Demokratischen Republik Kongo, „nicht umsonst der gefährlichste Ort der Welt“. Eine Frau und ein ihr fremdes Kind sind auf der Suche nach einem Platz zum Leben. Wer ist dem anderen Gast? Wer überlebt?

Roswitha Klaushofer schreibt in ihrer Lyrik über horriblen Schrecken, schrille Visionen, skurrile Denkprozesse, die der Unvernunft und einer globalen Gesellschaft, die zusehends aus den Fugen gerät, entspringen. „Sehen die Glut den Aschenwahn /was kommt braucht kein Heer“
„Im Nichtbild trinkt einer den Schaum ohne Umrisss / schöpft mit der Kelle den Rand – das Vereilte knetet und formt das Verletzte ...“.

Margarita Fuchs, geboren 1951, Autorin in Salzburg, mehrfach ausgezeichnet, schreibt Gedichte, Erzählungen, Romane. Zuletzt erschien der Roman „Der Fall Brand“ (Edition Tandem, 2016).

Roswitha Klaushofer, geboren 1954, Autorin in Zell am See, Salzburger Lyrikpreis. Zuletzt erschienen der Gedichtband „Die Inseln“ (Edition Tandem, 2017).

Veranstalter: Salzburger Autorengruppe, Stadtgalerie Lehen

Eintritt: frei

be my guest - life is not only black or white bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte be my guest - life is not only black or white

Heimatmuseum

Neue Bücher

Wolfgang Kauer, Robert Kleindienst
Buchpräsentationen & Lesungen

Die beiden Salzburger Autoren Robert Kleindienst und Wolfgang Kauer stellen an diesem Abend ihre beiden neuen Bücher vor.

„Zeit der Häutungen“ heißt der neue Roman (Edition Laurin, 2019) von Robert Kleindienst. Auf abenteuerlichen Wegen flieht die Kroatin Ana Sadak 1945 vor der heranrückenden jugoslawischen Armee nach Altaussee. In Rückblenden wird aufgedeckt, was das so überlebensnotwendig macht, kommt die Rolle der faschistischen Ustascha zur Sprache, die eigens für Kinder ein Konzentrationslager errichten ließ. Ana arbeitet als Schwesternhelferin, kümmert sich um die kleinen Gefangenen und flieht im Wettlauf gegen die Zeit über die Krimmler Tauern mit ihnen nach Genua und zur rettenden Überfahrt nach Südamerika.

Wolfgang Kauer präsentiert sein mehrbändiges Werk „Die Felsbilder der Ostalpen. Das Erbe der Mondfrau“ (Verlag Pustet 2017-2019). Bericht über die Erfolge eines Salzburger Kunststudenten, prähistorische Feldritzbilder auffinden und deuten zu können. Unterschiedliche Menschen begleiten ihn und er befragt sie, was sie zu erkennen glauben. Das Betrachten wird so zu einem eigenmächtigen Rorschach-Test, bei dem auch er selbst auf sich zurückgeworfen wird.

Robert Kleindienst, geboren 1975, lebt als Schriftsteller in Salzburg, wo er auch Germanistik, Politikwissenschaft und Pädagogik studierte. Er erhielt mehrere wichtige Literaturpreise.

Wolfgang Kauer lebt als Autor und AHS-Lehrer in Salzburg.

Veranstalter: GAV/Salzburg

Eintritt: € 8/6/4

Neue Bücher bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Neue Bücher

Lesung

Innen Stille, außen Klarheit

Peter Simon Altmann , Wolfgang Hermann , Werner Raditschnig
Literatur & Musik

Tokyo: Labyrinthe aus Zeichen und Masken. Wolfgang Hermanns Aufzeichnungen aus der japanischen Hauptstadt, erschienen 2017 unter dem Titel „Das japanische Fährtenbuch“ im Limbus Verlag, tasten sich von Augenblick zu Augenblick, vorbei an blinden Spiegeln, und geben nicht vor, Bescheid zu wissen, sie bleiben stehen im Staunen und Warten. Die Spannung im Nicht-Verstehen auszuhalten, sie mit Sprache zu erfüllen – das alles steht hinter diesem Text, der in seiner offenen Form an Hermanns „Paris Berlin New York“ anschließt.

Nach der Pause präsentieren Peter Simon Altmann und Werner Raditschnig in einem literarisch-elektroakustischen Text- und Instrumentalmix ihr 2017 in der Edition Tandem erschienenes Hörbuch „Auszüge aus einem Kopfkissenbuch“ in einer neuen Live-Version. „Das Kopfkissenbuch“ von Sei Shonagon (ca. 966-1025) steht zusammen mit der „Geschichte vom Prinzen Genji“ am Anfang der japanischen Literaturgeschichte.

Wolfgang Hermann, geboren 1961 in Bregenz, studierte Philosophie in Wien; Arbeiten fürs Theater, Musik und Hörspiel, zahlreiche Buchveröffentlichungen; zuletzt erschienen „Das japanische Fährtenbuch“ sowie das Kinderbuch „Die Tiere und die Wörter“.

Peter Simon Altmann, geboren 1968 in Salzburg, studierte Philosophie in Salzburg und ist seit 1999 schriftstellerisch tätig; zuletzt erschien 2017 der Roman „Der zweite Blick“, der sich mit dem Denken des japanischen Philosophen Kuki Shūzō beschäftigt.

Werner Raditschnig, geboren 1948 in Villach, ist Komponist und Performer; Studium am Mozarteum Salzburg, Arbeitsbereich: Klang- und Bühnenaktionen, elektroakustische Musik und konzertante Installationen, diverse Publikationen.

Veranstalter: erostepost

Eintritt: € 8/6/4

Innen Stille, außen Klarheit bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Innen Stille, außen Klarheit

Symposium

Tagung der AHS-Fachkoordinator_innen für Deutsch

Erich Schön, Magdalena Stieb
Fortbildung mit Spaziergang

- Angebot des Literaturhauses Salzburg für den erweiterten Deutschunterricht im Schuljahr 2019/20

- Bericht aus der Bundes-ARGE

- Berichte der Fachkoordinator_innen
- Diskussion aktueller Fragen (IKPM, Stand NOST, Lehrplan Sek 1, LBVO ...)

- Literatur im Netz: der digitale LIteraturspaziergang PINGE.WALK
Auf dem digitalen Literaturspaziergang PINGE.WALK begibt man sich in der Stadt Salzburg am Smartphone auf die Spur von Salzburger Schriftsteller_innen. Größen der Weltliteratur werden im neuen Kleid präsentiert, der digitale Zugriff auf Literatur ermöglicht es Leserinnen und Lesern, im öffentlichen Raum in Werk und Leben berühmter Autorinnen und Autoren einzutauchen: Zitate aus den Werken von H.C. Artmann, Gerhard Fritsch, Andreas Latzko, Franz Innerhofer, Irma von Troll-Borostyani, Ilse Aichinger, Georg Trakl und Gerhard Amanshauser, Hörbeispiele und exklusives Material wie Manuskripte und Fotografien aus dem Literaturarchiv Salzburg werden über den QR-Code bzw. die NFC-Funktion verfügbar. Die Inhalte wurden von der Salzburger Schriftstellerin Laura Freudenthaler gemeinsam mit der Literaturvermittlerin Magdalena Stieb (Literaturforum Leselampe) erarbeitet.

Ziel
 (erwartete Lernergebnisse und
erworbene Kompetenzen)
Die Teilnehmer_innen

- wissen über das Angebot des Literaturhauses Salzburg Bescheid,

- kennen Einsatzmöglichkeiten des digitalen Literaturspaziergangs PINGE.WALK im Literaturunterricht,

- sind auf dem neuesten Stand hinsichtlich aktueller Entwicklungen und erkennen Möglichkeiten der Umsetzung,

- geben die Informationen aus dem Treffen an die Fachkolleg_innen weiter.

Veranstalter: Pädagogische Hochschule, Junges Literaturhaus

Eintritt: frei (geschlossene VA)

Anmeldung: bei ph-online unter 157002SR04

Tagung der AHS-Fachkoordinator_innen für Deutsch bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Tagung der AHS-Fachkoordinator_innen für Deutsch

Lesung

Die Altruisten/The Altruists

Andrew Ridker
Lesung & Gespräch (engl./dt.)

Das Sensationsdebüt aus den USA, der Jungstar bei seinem einzigen Österreich-Auftritt!

Kühn, klug, komisch – Andrew Ridker ist mit seinem genial konstruierten Erstling ein großer Wurf gelungen. „Die Altruisten“ (Penguin Verlag, 2019, deutsch von Thomas Gunkel) ist eine mit feiner Ironie erzählte Familiengeschichte über den Konflikt zwischen Babyboomern und Millennials, über die Kraft von verwandtschaftlichen Banden, über Glaube und Vernunft, Privilegien und Politik – und über die Frage, was es kostet, ein guter Mensch zu sein. Moderation: Wolfgang Görtschacher. Deutsche Lesung: Peter Arp.

Das erste Familientreffen nach zwei Jahren Funkstille. Maggie und Ethan haben nach dem Krebstod der Mutter den Kontakt zum Vater abgebrochen. Doch jetzt steht Arthur vor dem finanziellen Aus, und ihm wird schlagartig klar: Er ist auf die Hilfe seiner Kinder angewiesen. Unter dem Vorwand, sich mit ihnen versöhnen zu wollen, lädt er sie ein. Der eigentliche Grund: die Geschwister zu überreden, ihm das Erbe zu überlassen, damit er das Haus, das voller Erinnerungen an das glückliche Familienleben steckt, vor der Bank retten kann. Jeder in seiner eigenen Welt voller Sorgen und Hoffnungen gefangen, treffen sich die drei an einem Wochenende. Schnell stürzt die freundliche Fassade in sich zusammen …

Andrew Ridker, 1991 geboren, zählt zu den jungen Stars der US-amerikanischen Literatur. Er hat nach seinem Studium in St. Louis und Oxford in einem Verlag gearbeitet und nebenbei Erzählungen und Artikel veröffentlicht, u.a. im The New York Times Magazine, The Paris Review, The Boston Review. Gerade einmal 25 Jahre alt, begeisterte Ridker mit seinem Debütroman „Die Altruisten“ Lektorinnen und Lektoren in aller Welt, sodass sich die Rechte lange vor Erscheinen in rund 20 Länder verkauften.

Veranstalter: Verein Literaturhaus

Eintritt: € 10/8/6

Die Altruisten/The Altruists bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Die Altruisten/The Altruists

Lesung

Bilder::Welten - Umwelt im Fokus

Wolfgang Kauer , Barbara Keller
Buchpräsentationen

Der Salzburger Autor Wolfgang Kauer schreibt von der jahrelangen Sehnsucht seines Roman-Protagonisten WILL nach einer Buchveröffentlichung. Zur Zeit unleugbarer Klimaveränderung wird ihm dieser Wunsch erfüllt. Jenes Buch, das er immer schon publizieren hatte wollen, heißt: „Felsbilder der Alpen. Motive im internationalen Vergleich“ (Verlag A. Pustet 2019). Begleitet wird die Lesung von einer faszinierenden Bilderschau, die in die Welt der Bronzezeit führt, als sich ein ähnlich dramatischer Klimawandel ereignete wie heute. Mit Felsritzungen reagierten die Alpenbewohner auf die Veränderungen ihrer Klimate. Überraschenderweise ist auch die Himmelsscheibe von Nebra am Pass Lueg zu entdecken.

Barbara Keller präsentiert ihr neues Buch „Aus dem Bauchladen heraus“. Von Erkundungen ist die Rede, von Fahrten über Land, aber auch in Seelengebiete. Notate geben Einblick in verschiedenste Bereiche des Daseins, und in einer Art Gewissenslyrik wird ihre Sorge um den gegenwärtigen Zustand der Welt nachvollziehbar.

Nach Romanen über die keltische Schnabelkanne beschreibt Wolfgang Kauer prähistorische Felsritzbilder, die rund um Salzburg gehäuft vorkommen.

Veranstalter: Salzburger Autorengruppe

Eintritt: € 8/6/4

Bilder::Welten - Umwelt im Fokus bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Bilder::Welten - Umwelt im Fokus

Lesung

Gerhard Kofler: in fließenden Übergängen | in vasi comunicanti

Arno Dejaco, Katharina Schwärzer
Forum Literaturwissenschaft

Die Mehrsprachigkeit in den Gedichten des Südtiroler Schriftstellers Gerhard Kofler ist nicht nur biografische Mitgift, sondern Stilmittel und Standpunkt im Diskurs um die Begriffe von Heimat und Identität. Zum 70. Geburtstag des 2005 verstorbenen Schriftstellers erscheint eine sorgfältig edierte Auswahl seines frühen dichterischen Schaffens im Haymon Verlag, darunter Lyrik aus lange vergriffenen Bänden und erstmals veröffentlichte Übersetzungen eigener Gedichte aus dem Nachlass unter dem Titel „in fließenden übergängen. Frühe Gedichte in Italienisch, Deutsch und Südtiroler Mundart“ / „in vasi communicanti. Poesie giovanili in tedesco, italiano e dialetto sudtirolese“.

Die Mitherausgeberin der Werkausgabe, Christine Riccabona, führt ein Gespräch über das Werk von Gerhard Kofler. Arno Dejaco, Bühnenpoet, Musiksucher, Wortmaler, liest Gedichte von Gerhard Kofler in italienischer und deutscher Sprache und Südtiroler Mundart, begleitet von Katharina Schwärzer, Performerin und Musikerin, an der Violine. Moderation: Manfred Mittermayer.

Gerhard Kofler, geboren 1949 in Bozen, lebte bis zu seinem Tod 2005 als Schriftsteller, Literaturkritiker und Generalsekretär der GAV in Wien. Er schrieb Essays und Gedichte in Deutsch, Italienisch, Südtiroler und neapolitanischer Mundart. Neben eigenständigen Publikationen veröffentlichte er in Anthologien, Zeitschriften und Radio und übersetzte u.a. Lyrik von H.C. Artmann, Ernst Jandl und Friederike Mayröcker ins Italienische.

Veranstalter: Literaturforum Leselampe, Literaturarchiv Salzburg, Brenner Archiv Innsbruck

Eintritt: € 8/6/4

Gerhard Kofler: in fließenden Übergängen | in vasi comunicanti bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Gerhard Kofler: in fließenden Übergängen | in vasi comunicanti

Lesung

Als ich jung war

Norbert Gstrein
Lesung & Gespräch

„Als ich jung war, glaubte ich an fast alles, und später an fast nichts mehr.“ Es sind die nicht erzählten Geschichten, die das Leben prägen – und Romane wie dieser! Der österreichische Schriftsteller Norbert Gstrein liest aus seinem neuen Buch „Als ich jung war“ (Hanser Verlag, 2019) und spricht mit Moderatorin Ines Schütz.

Am Anfang ist da nur ein Kuss. Aber gibt es das überhaupt, nur ein Kuss? Franz wächst im hintersten Tirol auf. Er fotografiert Paare „am schönsten Tag ihres Lebens“, bis bei einer Hochzeitsfeier die Braut ums Leben kommt. Was hat das mit ihm zu tun? Was damit, dass er nur Wochen zuvor am selben Ort ein Mädchen geküsst hat? Vor diesen Fragen flieht er bis nach Amerika. Doch dann stirbt auch dort jemand: ein Freund, in dessen Leben sich ebenfalls mögliche Gewalt und mögliche Unschuld die Waage halten. Was wissen wir von den anderen? Was von uns selbst? Hungrig nach Leben und sehnsüchtig nach Glück, findet sich Franz in Norbert Gstreins Roman auf Wegen, bei denen alle Gewissheiten fraglich werden.

Norbert Gstrein, geboren 1961 in Mils bei Imst (Tirol), lebt in Hamburg. Bekannte wurde der studierte Mathematiker mit seiner Debüterzählung „Einer“ (1988). Seitdem sind zahlreiche Bücher erschienen, z.B. die Romane „Das Register“ (1992), „Die englischen Jahre“ (1999), „Das Handwerk des Tötens“ (2003), „Die Winter im Süden“ (2008), „Eine Ahnung von Anfang“ (2013) und „Die kommenden Jahre“ (2018). Er wurde u.a. mit dem Alfred-Döblin-Preis und dem Uwe-Johnson-Preis ausgezeichnet.

Veranstalter: Verein Literaturhaus

Eintritt: € 10/8/6

Als ich jung war bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Als ich jung war

Literatur / Museum Robert Musil Literatur-Museum Klagenfurt Klagenfurt, Bahnhofstraße 50
Literatur / Wettbewerb Literarischer März Darmstadt Darmstadt, Frankfurter Straße 71
Literatur / Museum Robert Walser-Zentrum Bern Bern, Marktgasse 45
Literatur / Lesung Literaturhaus München München, Salvatorplatz 1
Literatur / Festival Poetry on the road Bremen Bremen, Neustadtswall 30
Literatur / Messe Buch Wien
Literatur Literaturfest Niedersachsen Hannover, Schiffgraben 6-8

Sie haben noch keinen Login? Dann registrieren Sie sich gleich hier!

Bitte schauen Sie in Ihrem E-Mail-Postfach nach der Registrierungsmail und klicken Sie auf den darin enthaltenen Link.