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Literaturhaus Salzburg

Ein Ort für das Wort

Seit Herbst 1991 ist im 400 Jahre alten, denkmalgeschützten Eizenbergerhof am Rand der Salzburger Altstadt, die Literatur zu Hause ... Anfangs ein Geheimtipp hat sich das Literaturhaus seinen Platz in der Welt der Sprachen und Bücher, der Autorinnen und Autoren erobert.
Rund 300.000 Besucherinnen und Besucher haben allein in den ersten 24 Jahren ca. fünftausend Veranstaltungen mit tausenden Schriftstellern und Künstlern besucht ...

Ein Trägerverein und fünf autonome Literaturvereine und Autorengruppen - manche von ihnen gibt es bereits seit Jahrzehnten in der Traklstadt - haben sich unter einem Dach organisiert und erarbeiten ein Programm für ein junges und erwachsenes Publikum (2014 kamen zu 274 Veranstaltungen über 15.000 Besucher): professionell, bunt und engagiert nach dem Motto "Literaturhaus Salzburg, wo das Leben zur Sprache kommt".

Das zweistöckige Gebäude beherbergt neben Veranstaltungsräumen, die auch vermietet werden, und Büros eine Bibliothek und ein kleines Café (abends bei Veranstaltungen geöffnet), benannt nach dem Dichter H.C. Artmann, Namenspatron auch für den Platz vor dem Haus.

Kontakt

Literaturhaus Salzburg
Verein Literaturhaus
Strubergasse 23
A-5020 Salzburg

Telefon: +43 662 / 422 411
Fax: +43 662 / 422 411-13
E-Mail: info@literaturhaus-salzburg.at

 

Anfahrt
vom Zentrum Salzburg mit den Linien 7 und 8, Haltestelle „Strubergasse“ und der Linie 24, Haltestelle „Wallnergasse“, vom Bahnhof mit der Linie 2, Haltestelle „Gaswerkgasse“.
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Von Zeitlupensymphonien und Marzipantragödien

Radek Knapp

„Notizen eines Möchtegern-Österreichers“ nennt der polnisch-österreichische Autor sein neues Buch „Von Zeitlupensymphonien und Marzipantragödien“ (Amalthea Verlag, 2020) im Untertitel. „Darin nähert sich Radek Knapp einmal mehr charmant-satirisch seiner Wahlheimat mit ihren Eigenheiten, Besonderheiten, Liebenswürdigkeiten, aber auch Absurditäten an.“ (ORF). Über den vielleicht bisher gründlichsten Versuch, Österreich mit den Augen eines Fremdlings zu sehen, spricht Literaturhaus-Leiter Tomas Friedmann mit Radek Knapp, der natürlich auch liest.

Radek Knapp, geboren 1964 in Warschau, lebt als freier Schriftsteller in Wien. Seine literarischen Bestseller erschienen in zahlreichen Auflagen und Sprachen, darunter der Publikumserfolg „Franio“ (1994) sowie „Herrn Kukas Empfehlungen“ (1999), „Reise nach Kalino“ (2012) und „Der Mann, der Luft zum Frühstück aß“ (2017). Er wurde u.a. mit dem aspekte-Literaturpreis und dem Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis ausgezeichnet.

Veranstalter: Verein Literaturhaus

Eintritt: € 10/8/6, Live-Stream: € 5

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Lesung

Clemens Berger: „Der Präsident“

Lesung & Gespräch

Der neue Roman „Der Präsident“ (Residenz Verlag, 2020) des österreichischen Autors Clemens Berger ist ein „Schelmenroman aus dem alten Amerika“, wie der Deutschlandfunk in seiner Buchbesprechung treffend formuliert. Erzählt wird die Geschichte eines burgenländischen Emigranten, der als Reagan-Double über Klimawandel und Politik ins Grübeln gerät. Moderation: Manfred Mittermayer.Jay Immer, Sohn burgenländischer Einwanderer, liebender Ehemann und rechtschaffener Polizist in Chicago, ist 55 Jahre alt, als der amerikanische Traum ihn ereilt. Er wird zum 40. Präsidenten der USA gewählt, genauer gesagt: zu dessen Doppelgänger. Fortan vertritt er Ronald Reagan überall dort,
2wo dieser nicht sein kann: bei Shopping-Mall-Eröffnungen und Burger-Wettessen, auf Partysund bei Fototerminen. Doch als Jay seine eigene Stimme entdeckt und sich für die Umweltbewegung engagiert, bekommt die Idylle einen Riss. Berührend, brandaktuell und voller tragikomischem Humor blickt Clemens Berger hinter die Kulissen der Macht und erzählt die unvergessliche Geschichte eines Mannes, der die Bühne der Weltpolitik betrat, um seiner Frau Lucy einen Swimmingpool zu schenken.Clemens Berger, geboren 1979 im Südburgenland, studierte Philosophie in Wien, wo er als freier Autor lebt. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Preise und Stipendien. Er war Mitherausgeber des europäischen Onlinemagazins „Versopolis“ und unterrichtete an der Universität Mozarteum Salzburg und an der Bowling Green State University. Berger veröffentlichte Romane, Theaterstücke, Essays und Erzählbände, zuletzt u.a. die Romane „Das Streichelinstitut“ (2010), „Ein Versprechen von Gegenwart“ (2013) und „Im Jahr des Panda“ (2016).

Eintritt:€ 10/8/6

Veranstalter: Verein Literaturhaus

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Lesung

Anton Thuswaldner: "Wie ein Kanon entsteht. Über den Georg-Büchner-Preis"

Literaturfrühstück

Wer den Büchner-Preis erhalten hat, gehört zum Kanon der deutschsprachigen Literatur. 1951, die Vorgeschichte weist zurück in die Weimarer Republik, wurde er das erste Mal in der Form vergeben, wie wir ihn heute kennen. Gottfried Benn bot sich damals, kurze Zeit nach Ende des Zweiten Weltkrieges, als der ideale Preisträger an. Anhand des Büchner-Preises lässt sich eine kleine deutsche Literaturgeschichte ebenso schreiben wie eine der Bundesrepublik und der sich über Jahre und Jahrzehnte verändernden Poetik. Dazu tragen die Laudationes und die Dankesreden der Autorinnen und Autoren einiges bei. Wer sind dieMacher des Preises und wer die Geehrten? Mit dem bedeutendsten Literaturpreis im deutschen Sprachraum wird Kulturpolitik gemacht, indem eine bestimmte Ästhetik, eine besondere Sicht auf die Welt als herausragend, repräsentativ und bedeutsam für eine Zeit gewürdigt. Er setzt Maßstäbe und gibt Auskunft über den Stand der Literatur zu einer gewissen Zeit. Wie haltbar sind die Entscheidungen, wenn man sie im Abstand von Jahrzehnten betrachtet? Jedes Jahr wird die Bekanntgabe diskutiert und kritisch kommentiert. Immerhin entscheidet sie darüber, was eine Gegenwart für zukunftstaugliche Literatur hält.Der Literaturkritiker Anton Thuswaldner gibt beim Literaturfrühstück Einblicke in die Geschichte und Entwicklung des Georg-Büchner-Preises, eines der bedeutendsten Literaturpreise des deutschen Sprachraums.

Eintritt:€ 7 / 5; Reservierung: 0662 422781 oder leselampe@literaturhaus-salzburg.at

Veranstalter: Literaturforum Leselampe

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Lesung

Peter Blaikner: "world wide innergebirg"

Buchpräsentation

Peter Handke fragte mich: „Sind Sie Serbe?“ Als ich verneinte, meinte er, dass ich aber wie einer aussehen würde, und fragte weiter: „Wenn Sie kein Serbe sind, was sind Sie dann?“ Ich antwortete: „Ich bin ein Pinzgauer.“ Handke zuckte mit den Achseln und sagte nur: „Da kann man nichts machen.“Es ist der nunmehr vierte Band mit Pinzgauer Geschichten, den Peter Blaikner mit „world wide innergebirg“ präsentiert: Einmal mehr erkundet er darin die Landschaften, dieMenschen und die Besonderheiten jener prägenden Gegend, in die er hineingewachsen ist, die er verlassen hat und zu der er doch immer wieder zurückkehrt. Es sind Erinnerungsstreifzüge, die der weitgereiste Autor unternimmt, durch Erlebtes und Gehörtes, durch die eigene Biografie wie durch die Erzählungen anderer, die weitergegeben und bewahrt werden wollen. In den Blick kommt ein kleines Stück Welt voller Eigenheit, Skurrilität und Menschlichkeit. Peter Blaikner, geboren 1954 in Zell/See, lebt als Buch-und Theaterautor, Liedermacher und Kabarettist in Salzburg. Seine vier Bände mit Pinzgauer Geschichten sind in der Edition Eizenbergerhof erschienen.

Eintritt:€ 10/8/6

Veranstalter: prolit

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Lesung

Volha Hapeyeva: "Camel Travel"

Lesung & Gespräch

„Wenn ich meine Mutter irgendwohin begleitete oder in der Küche herumhing, während sie das Abendessen kochte, war meine Lieblingsfrage: ‚Mama, kennst du Lenin?‘ Ich wollte ihr unbedingt erzählen, was ich in der Schule erfahren hatte. ‚Nein, kenn ich nicht‘, antwortete sie regelmäßig (...)“Mit Leichtigkeit und feinem Witz erzählt diebelarussische Autorin Volha Hapeyeva in ihrem autobiografisch grundierten Roman „Camel Travel“ von einer Kindheit und Jugend in der zerfallenden UdSSR Ende der 1980er Jahre. In kurzen Kapiteln werden kleine wie große, private wie kollektive Themen verhandelt. Die Schilderungen zeigen so manche „Tücken“ des Systems und der postsowjetischen Umbrüche, sie zeigen aber auch, wie diesen mit Kreativität, Humor und Eigensinn begegnet wird. Nicht zuletzt zeichnet der Roman den Weg der Erzählerin zu einer kritischen und politischen Frau im heutigen Belarus. Der Ursprung des Widerstands, den die gegenwärtigen Großdemonstrationen zeigen, lässt sich aus diesem ehrlichen Text herauslesen.Volha Hapeyeva, geboren 1982 in Minsk/Belarus, ist Autorin (Prosa, Lyrik, Drama, Kinderbuch), Übersetzerin und promovierte Linguistin. Für ihr Werk erhielt sie zahlreiche Preise und Auszeichnungen. Hapeyeva ist Mitglied des PEN-Zentrums Belarus und des unabhängigen Schriftstellerverbandes Belarus. Ihre Gedichte wurden in mehr als 10 Sprachen übersetzt (2020 erschien auf Deutsch der Band „Mutantengarten“).„Camel Travel“ ist ihr Debütroman, erschienen im Droschl Verlag.

Eintritt: € 8/6

Veranstalter: prolit

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Stream

Norbert Gstrein: „Der zweite Jakob“

Buchpremiere

Der neue fulminante Roman „Der zweite Jakob“ (Hanser Verlag, 2021) des österreichischen Schriftstellers Nobert Gstrein –vorgestellt in der Buchpremiere mit Lesung und Gespräch. Moderation: Tomas Friedmann.„Natürlich will niemand sechzig werden.“ Damit beginnt Jakobs Lebensgeständnis. Dem bekannten Schauspieler, über den ein Verlag eine Biografie plant, graut es vor dem Kommenden. Da stellt ihm seine Tochter die Frage, die alles sprengt: „Was ist das Schlimmste, das du je getan hast?“ Jakob erinnert sich an einen Filmdreh an der mexikanisch-amerikanischen Grenze. Die Morde an Frauen und das Elend dort bekam er bloß distanziert mit –aber zweimal war er plötzlich mittendrin. Er schämt sich, ringt mit den simplen Urteilen der Welt und sehnt sich in gleißenden Erinnerungen nach dem Glück. Warum ist er kein Original, sondern stets nur „der zweite Jakob“? Norbert Gstrein schreibt einen Roman, der mitreißende, große Kunst ist.Norbert Gstrein, 1961 in Tirol geboren, lebt in Hamburg. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, 2019 den Österreichischen Buchpreis. Jüngste Roman-Veröffentlichungen: „In der freien Welt“ (2016), „Die kommenden Jahre“ (2018) und „Als ich jung war“ (2019).Eintritt: € 10/8/6 ;

Live-Stream

€ 5, Karten und Link über reservix.at
Veranstalter: VereinLiteraturhaus

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Lesung

Katharina J. Ferner, Matthias Gruber: "Poets at Work"

Salzburg-Doppel

Zwei der spannendsten jungen Salzburger AutorInnen finden sich gemeinsam auf der Lesebühne ein: sie wieder zurück in Salzburg, mit ihrem immer noch druckfrischen Buch im Gepäck, er im Grunde immer schon in Salzburg und u.a. mit dem Siegertext 2020 des fm4-Kurzgeschichtenwettbewerbs Wortlaut.Ein Leben beginnt, eines endet –so lautet ein uraltes Gesetz in Katharina Ferners Buch „Der Anbeginn“. Die Autorin taucht tief ein in eine zauberhafte Welt voller Abgründe und zeichnet in plastischer, sinnlicher Sprache Schicksale einer abgeschiedenen Dorfgemeinschaft inmitten wilder Natur –düster, magisch, erdig.Matthias Gruber hat Theaterwissenschaft studiert, als man an der Uni noch rauchen durfte, und macht seitdem immer irgendwas mit Medien. Seine Nachmittage verbringt er aktuell auf Kinderspielplätzen, die Abende mit der Arbeit an seinem ersten Roman. Katharina J. Ferner lebt als Poetin und Performerin in Salzburg; im Limbus Verlag erschien, ebenso wie das neue Buch, ihr vielbeachtetes Lyrikdebüt „nur einmal fliegenpilz zum frühstück“ (2019).Gruber ist Mitgründer und Chefredakteur der Salzburger Magazine QWANT und www.fraeuleinflora.at. Den FM4-Kurzgeschichtenwettbewerb Wortlaut hat er 2020 mit seinem Text „Hinter dem Mond“ gewonnen –„... und das alles, ohne dass ein Wort zu viel verloren wird. Und genau das macht einen guten Text aus.“ (aus der Jurybegründung).

Eintritt: € 8/6/4

Veranstalter: erostepost

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Film

Guy de Maupassant: "Un vie –Ein Leben"

Filmclub | Ansichten vom 19. Jahrhundert

Einführung: Manfred Mittermayer

Jeanne Le Perthuis des Vauds ist die Tochter eines Barons aus der Normandie, sie heiratet einen attraktiven, aber mittellosen und grausamen Mann. Eine weibliche Romanfigur, der Guy de Maupassant –angelehnt an Gustave Flauberts Madame Bovary –vieles abverlangt.Dabei übt der Autor Kritik an der Lebensweise des Adels und fasst so die „Nichtsnutzigkeit einer ganzen sozialen Klasse“ zusammen (Julian Barnes).In der Verfilmung von Stéphane Brizé wird der „möglicherweise beste französische Roman seit Victor Hugos Die Elenden“ (Lew Tolstoi), der sich weder dem Naturalismus noch dem Realismus eindeutig zuordnen lässt, zurückhaltend inszeniert und elliptisch erzählt. Melodramatische Momente des wendungsreichen Schicksals von Jeanne werden gekonnt umschifft und von differenziert agierenden Darsteller*innen aufgefangen.

B/F 2016

Regie: Stéphane Brizé; Drehbuch: Stéphane Brizé, Florence Vignon; Kamera: Antoine Héberlé; Musik: Olivier Baumont; mit: Judith Chemla, Jean-Pierre Darroussin, Yolande Moreau u.a.; 119 Min.; franz. OmU

Eintritt:Kartenpreise DAS KINO, für Mitglieder Leselampe und DAS KINO frei

6Veranstalter: Literaturforum Leselampe, DAS KINO

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Lesung

Mercedes Spannagel: "Das Palais muss brennen"

Lesung

Wenn die Pose mehr zählt als das Handeln: In ihrem ersten Roman, witzig und scharfzüngig erzählt, zeigt Mercedes Spannagel eine überzeichnete Welt, doch hinter der Übertreibung zeichnet sich ein gefährlich treffendes Bild der Gegenwart ab. Lu ist die Tochter einer rechtskonservativen österreichischen Bundespräsidentin. An der Hundewahl von Mutter und Tochter ist ihre politische Haltung ablesbar: Als sich die Mutter den neunten Windhund zulegt, taucht Lu mit einem Mops auf, den sie Marx tauft. Lu und ihre Schwester Yara bewegen sich in einer elitären Welt, in der die wenig ernst gemeinte politische Provokation so viel oder wenig bedeutet wie die Wahlder richtigen Markensonnenbrille. Mercedes Spannagel schreibt von einer Generation, die (scheinbar) alles kann und (vielleicht) nichts will; und beweist, „dass Literatur mehr kann als eine soziologische Studie. Sie erfindet sprachlich eine Welt, die realer ist, als wir sie uns vorstellen möchten.“ (Christa Gürtler, Die Furche)

Mercedes Spannagel, geboren 1995 in Wien, aufgewachsen in Salzburg, studiert Maschinenbau in Wien. Sie erhielt für ihre Texte diverse Preise, 2014 den Exil-Jugendliteraturpreis Wien und den Rauriser Förderungspreis 2017; 1. Platz FM4 Wortlaut 2018. Teilnahme an diversen Schreibwerkstätten, zudem zahlreiche Veröffentlichungen in Anthologien und Literaturzeitschriften, SALZ, Mosaik, LICHTUNGEN, Volltext, BELLA triste. Ihr erster Roman„Das Palais muss brennen“ (Kiepenheuer und Witsch, 2020) war für den Debütpreis des Österreichischen Buchpreises nominiert.

Eintritt: € 10/8/6

Veranstalter: Literaturforum Leselampe

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Sandra Gugić, Mieze Medusa & Karin Peschka: Hurra, wir leben!

Neue Bücher österreichischer Autorinnen

Drei neue Bücher von drei österreichischen Autorinnen werden an einem Abend vorgestellt: „Putzt euch, tanzt, lacht“ (Otto Müller Verlag, 2020) von Karin Peschka, „Du bist dran“ (Residenz Verlag, 2021) von Mieze Medusa sowie „Zorn und Stille“ (Hoffmann und Campe, 2020) von Sandra Gugić. Moderation: Ines Schütz, Anton Thuswaldner und Tomas Friedmann. Musik: Nane Frühstückl.Die Kritik ist sich einig: „Zorn und Stille“ übertrifft noch ihr hochgelobtes Debüt. „Mit präziser Beobachtung erschafft Sandra Gugić das Bild einer Balkan-Gesellschaft, die in jeder Generation neu um ihre Träume kämpfen muss.“ (SWR)Was heißt es, aus einem Land zu kommen, das es nicht mehr gibt? Die Fotografin Billy Bana ist eine moderne Nomadin, die ihre Herkunft anscheinend hinter sich gelassen hat. Als ihr Vater stirbt, wird Billy von der Vergangenheit eingeholt, ihrem Aufwachsen als Gastarbeiterkind in Wien: Was wurde aus den Träumen ihrer Eltern? Warum kam es zum Bruch mit ihrer Familie? Und wie konnte ihr kleiner Bruder bloß spurlos verschwinden? Ein brillant erzählter Roman über Freiheit und Verantwortung, Liebe und Verlust, Herkunft und Selbstbestimmung.

SandraGugić, geboren 1976 in Wien, lebt in Berlin. Die Mitbegründerin der Autor*innen-Allianz „nazisundgoldmund.net“ hat in Literaturzeitschriften veröffentlicht und für das Theater geschrieben, bevor 2015 ihr ausgezeichneter Debütroman „Astronauten“ und 2019 der Lyrikband „protokolle der gegenwart“ erschienen.Als Poetry Slammerin ist Mieze Medusa seit Jahren erfolgreich, nun legt sie mit „du bist dran“ einen Roman vor, der mit Witz, Herzenswärme und einem ganz eigenen Sound die Stimmen der Gegenwart einfängt.Drei liebenswerte Außenseiter suchen ihren Platz im Leben: die 18jährige Agnesa, ein Wiener Mädel mit Migrationshintergrund und ohne Schulabschluss, der Computer-Nerd Eduard, den die Midlife-Crisis zum Stalker in den Weiten des WWW macht, und die Feministin Felicitas, die mit 69 immer noch rebellisch unterwegs ist, mittlerweile –der Liebe wegen –in der tiefen Provinz. Ihre Wege kreuzen sich, und allen wird klar: Gemeinsam geht es besser, auch wenn dabei liebgewonnene Lügen auf der Strecke bleiben müssen.Ein Roman zum Lachen und Weinen!

Mieze Medusa, geboren 1975 als Doris Mitterbacher in Schwetzingen (D), lebt als Autorin, Slammerin und Herausgeberin in Wien. Sie zählt zu den fixen Größen der österreichischen Poetry-Slam-Szene. Seit 2012 bildet sie mit Yasmo das Team MYLF und publiziert Bücher und Musik (u.a. gemeinsam mit Markus Köhle).Schreiben bedeute, „eine Art, die Welt zu betrachten und auf die Welt einzugehen“, erzählt Karin Peschka im Autorinnen-Porträt des STANDARD, der sie als „späte Debütantinder österreichischen Literatur“ bezeichnet: „Und was sie für eine ist!“Fanni arbeitet in einem Supermarkt in der Provinz. Sohn und Tochter sind erwachsen, der Mann arbeitet zufrieden dem Ruhestand entgegen. Die wenigen Jahre bis zur eigenen Pensionierunglassen sich an einer Hand abzählen. Da wirft der Tod einer Freundin Fanni aus der Bahn. Sie läuft weg, trifft auf der Flucht ihre Jugendliebe wieder und schließt neue Freundschaften. Gemeinsam mit anderen gründet sie einen Klub, um auf der Pinzgauer Alm von Fannis Eltern alternativ zu leben. Eine Aussteigergeschichte voll Humor und Lebensfreude!

Karin Peschka, geboren 1967 in Linz, aufgewachsen in Eferding (OÖ), lebt seit 2000 in Wien. Veröffentlichungen: „Flatline“ (mit Hubert Neuper, 2013), die Romane „Watschenmann“ (2014) und „FanniPold“ und der Erzählband „Autolyse Wien“ (beide 2017). Preise und Auszeichnungen.

Eintritt: € 10/8/6
Live-Stream: € 5, Karten und Link über reservix.at

Veranstalter: Verein Literaturhaus

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Lesung

Katalin Jesch, Monika Kranich, Heidi Merkel & Elisabeth Wukits:
"Schräge Liebes-& sonstige Geschichten"

Literaturwerkstatt wort.kraft.stoff

Die Kraft des Wortes steht für sie im Mittelpunkt. Jede von ihnen hat ihre eigene Art zu schreiben. Sie besprechen regelmäßig ihre neuen Texte, feilen, polieren und horchen in sie hinein.

Katalin Jesch (geb. in Ungarn, lebt in Oberndorf) stellt ihre neue Lyrik-Bild-Mappe „in den vergebenen momenten des blicks“ vor. Über die Gedichte sagt sie: „... Poesie ist dazu da, dass wir die Zusammenhänge, Einblicke über Einblicke des Vergangenen, Gegenwärtigen, Erinnertes, Erträumtes, die tobende Wirklichkeit sensibler wahrnehmen“. Zuletzt veröffentlicht: „brüche auf brüche“ (2018).

Monika Kranich (geb. in Neumarkt, lebt am Haunsberg) liest aus ihrem aktuellen Manuskript „Salzburg. Zum Teufel!“, einem Krimi, der im Salzburg der Gegenwart spielt, aber immer wieder in die Vergangenheit eintaucht, in die dunkle Seite der Stadt mit der Aura des Geheimnisvollen und des Abgründigen. Zuletzt veröffentlicht: „Mythische Blicke. Weiblich“ (Roman, 2016).

Heidi Merkel (geb. in Salzburg, lebt in Bayern) präsentiert ihr neues Buch „Wie man ein Konto in der Schweiz heiratet. Satiren und Kurzprosa“ (Liliom Verlag). Weitere Veröffentlichungen: „Jeden Tag was anderes.“ (Statusmeldungen und Notizen, 2019), „Alles im Griff“ (Roman, 2016).

Elisabeth Wukits (geb. in Salzburg, lebt ebenda) schreibt Lyrik und Kurzprosa.Sie liest eine Kurzgeschichte aus ihrem zuletzt veröffentlichten Buch „Federspiel“ (2017).„wort.kraft.stoff“: gegründet 2011. wortkraftstoff.wordpress.com

Eintritt: € 8/6/4

Veranstalter: Salzburger Autorengruppe

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Lesung

Christian Lorenz Müller: "Unerhörte Nachrichten"

Das,was passiert –Literatur im Gespräch

Christian Lorenz Müllers neuer Roman entwirft ein fiktives Szenario: Deutschland sperrt dauerhaft seine Grenzen für Vertriebene. In einer Stadt im Westen Österreichs drängen sich daraufhin tausende Flüchtlinge –eine Situation, die für den Lokaljournalisten Ingo Prähausner wie geschaffen scheint. Seine exklusiven Berichte von der Grenze erregen international mediales Aufsehen. So kann er sein finanziell angeschlagenes Anzeigenblatt retten. Zur gleichen Zeit fühlt er sich von einer geflüchteten Frau, die er bei sich aufgenommen hat, an ein Ereignis erinnert, das Jahrzehnte zurückliegt: Während sich die Lage in der Stadt immer weiter zuspitzt, reist der Redakteur zurück in die 1990er Jahre, zurück zu sechs Tagen in Bosnien, die sein Leben für immer verändert haben. In einer bilderreichen, expressiven Sprache erzählt Müller von einem Mann, der sich auf den Weg in die Vergangenheit macht, um zu sich selbst zu finden.Christian Lorenz Müller, geboren 1972 in Rosenheim, lebt und arbeitet seit 2005 in Salzburg. Er ist Prosaredakteur der deutschen Literaturzeitschrift „Konzepte“ und leistet Projektarbeit im Kunst-und Literaturbereich. Zuletzt erschienen die Romane „Ziegelbrennen“ (2018) und „Unerhörte Nachrichten“ (2020) im Otto Müller Verlag.

Eintritt: € 10/8/6

Veranstalter: Literaturforum Leselampe

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Hörspiel

Lange Hörspiel-Nacht 2021

Präsentation ausgewählter ORF-Hörspiele aus 2020

In der diesjährigen Ö1-Literaturhaus-Hörspiel-Nacht werden drei ORF-Hörspiele aus dem Jahr 2020 der österreichischen Autoren Magdalena Schrefel, Thomas Arzt und Konrad Bayer/Franz Schuh präsentiert sowie ausgewählte Track5-Stücke zum Thema „Was wirklich geschah“.

Moderation: Karin Buttenhauser und Tomas Friedmann.

LAUTE NÄCHTE (ORF, 45 Min., Regie: Andreas Jungwirth) von Thomas Arzt ist die Geschichte zweier Liebender. Eine junge Frau und ein junger Mann, nachts, beim Tanzen. Das ist die Geschichte. So einfach. „Laute Nächte“ erzählt von Anna und Martin, die einander in einem Club begegnen. Aber es ist nicht die laute Musik, warum sie nicht miteinander sprechen können. Anna ist gehörlos. Das kann Martin ihr nicht ansehen und versteht Annas Verhaltenals Ablehnung. Anna hat Erfahrung, was passiert, wenn ihr Gegenüber davon erfährt. Schließlich gilt sie auch im 21. Jahrhundert als behindert. Zurückweisung, Verständnis, Mitleid –das alles kennt sie, das alles will sie nicht wieder und wieder erleben. Aber Martin bedeutet ihr etwas, und so offenbart sie sich ihm mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln: „Ich kann dich nicht hören. Was bitte soll das Problem sein?“ denkt Martin. „Wann sehen wir uns wieder?“, liest Anna von seinen Lippen.

Thomas Arzt, geboren 1983 in Schlierbach (OÖ), lebt in Wien. Schreibt Theaterstücke und Hörspiele. 2021 erscheint im Residenz Verlag sein Romandebüt „Die Gegenstimme“.

EIN BERG, VIELE (BR/ORF-Kunstradio, 52 Min., Regie: Teresa Fritzi Hoerl) von Magdalena Schrefel ist eine akustisch-imaginäre Entdeckungsreise rund um einen erfundenen Berg. Als sich der britische Geograf James Rennell im ausgehenden 18. Jahrhundert von seinem Lehnstuhl aus den Verlauf des Flusses Niger nicht anders erklären konnte, erfand er das Gebirgsmassiv „Kong-Berge“. Für die nächsten 150 Jahre tauchten die erdachten Berge in fast allen Landkarten des afrikanischen Kontinents auf. Mit dieser Geschichte verknüpft wird die Begegnung einer Hörspielautorin, die den Fall lösen will, mit dem „Sandflüchtling“ Ismael, der sie zu einem Lager namens Mount Kong führt. Das BR-Hörspiel des Monats Oktober 2020 ist „vor allem ein Hörspiel darüber, dass es kein unschuldiges Erzählen gibt, dass das Geschichtenerzählen immer auch davon handelt, wer erzählen kann, wer gehört wird und wem man Glauben schenkt.“ (Schrefel)

Magdalena Schrefel, geboren 1984 in Korneuburg (NÖ), lebt in Berlin. Schreibt Theaterstücke, Hörspiele und Erzählungen, zuletzt „Ein Berg, viele“ (UA 2020 Schauspielhaus Leipzig und BR/ORF-Hörspiel).

KASPERL AM ELEKTRISCHEN STUHL (ORF, 47 Min., Regie: Philipp Scheiner) ist ein Hörspiel von Franz Schuh –er spricht auch alle Rollen –nach dem gleichnamigen Theaterstück von Konrad Bayer. Der Wiener Dandy-Autor Konrad Bayer (1932-1964) war Mitglied der WienerGruppe und schrieb provokant-avantgardistische Literatur. Die Provokation war programmatisch und bestand im experimentelle Versuch, Sprachroutinen aufzubrechen und so das Bewusstsein von Denkgewohnheiten zu befreien. Humor spielt dabei ebenso eine wichtige Rolle wie Melancholie und Aberwitz –Kulturtechniken, die der Philosoph und Schriftsteller Franz Schuh beherrscht. Die Figuren dieses Sprechtheaters zeigen sich zunehmend von ihrer eigenen Sprache überwältigt und entgleiten ihr –oder umgekehrt. Und worum geht es? Der Text kokettiert damit, dass es keine Handlung im eigentlichen Sinn gibt, vielmehr ist es ein Metatheater, angelegt als Stück im Stück.

Franz Schuh, geboren 1947, wo er als Schriftsteller, Philosoph und Essayist lebt. Zahlreiche Veröffentlichungen, zuletzt „Fortuna. Aus dem Magazin des Glücks“ (Zsolnay 2017). Zahlreiche Auszeichnungen.

Eintritt:frei

Veranstalter: Verein Literaturhaus, ORF/Ö1

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Online

Neben Live-Lesen gibt es nun auch das neue Format:
Literatur für den Fall

Alle Veranstaltungen bis Sommer mussten abgesagt werden – dafür wurden digitale Formate erarbeitet. Neben täglichen Facebook-Lesungen gibt es nun auch den Literatur-Blog von prolit und Literaturforum Leselampe.

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Literaturhaus Salzburg

Verein Literaturhaus

Ein Ort für das Wort

Seit Herbst 1991 ist im 400 Jahre alten, denkmalgeschützten Eizenbergerhof am Rand der Salzburger Altstadt, die Literatur zu Hause ... Anfangs ein Geheimtipp hat sich das Literaturhaus seinen Platz in der Welt der Sprachen und Bücher, der Autorinnen und Autoren erobert.
Rund 300.000 Besucherinnen und Besucher haben allein in den ersten 24 Jahren ca. fünftausend Veranstaltungen mit tausenden Schriftstellern und Künstlern besucht ...

Ein Trägerverein und fünf autonome Literaturvereine und Autorengruppen - manche von ihnen gibt es bereits seit Jahrzehnten in der Traklstadt - haben sich unter einem Dach organisiert und erarbeiten ein Programm für ein junges und erwachsenes Publikum (2014 kamen zu 274 Veranstaltungen über 15.000 Besucher): professionell, bunt und engagiert nach dem Motto "Literaturhaus Salzburg, wo das Leben zur Sprache kommt".

Das zweistöckige Gebäude beherbergt neben Veranstaltungsräumen, die auch vermietet werden, und Büros eine Bibliothek und ein kleines Café (abends bei Veranstaltungen geöffnet), benannt nach dem Dichter H.C. Artmann, Namenspatron auch für den Platz vor dem Haus.
Anfahrt
vom Zentrum Salzburg mit den Linien 7 und 8, Haltestelle „Strubergasse“ und der Linie 24, Haltestelle „Wallnergasse“, vom Bahnhof mit der Linie 2, Haltestelle „Gaswerkgasse“.

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Literatur / Museum Robert Musil Literatur-Museum Klagenfurt Klagenfurt, Bahnhofstraße 50
Literatur / Wettbewerb Literarischer März Darmstadt 26. und 27.3.2021
Literatur / Museum Robert Walser-Zentrum Bern Bern, Marktgasse 45
Literatur / Lesung Literaturhaus München München, Salvatorplatz 1
Literatur / Lesung Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung Darmstadt, Alexandraweg 23
Literatur / Forum Verein Deutsche Sprache e. V. Dortmund, Martin-Schmeißer-Weg 11
Literatur / Festival Poetry on the road Bremen Bremen, Neustadtswall 30
Literatur / Messe Buch Wien
Literatur Literaturfest Niedersachsen Hannover, Schiffgraben 6-8

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