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Literaturhaus Salzburg

Ein Ort für das Wort

Seit Herbst 1991 ist im 400 Jahre alten, denkmalgeschützten Eizenbergerhof am Rand der Salzburger Altstadt, die Literatur zu Hause ... Anfangs ein Geheimtipp hat sich das Literaturhaus seinen Platz in der Welt der Sprachen und Bücher, der Autorinnen und Autoren erobert.
Rund 300.000 Besucherinnen und Besucher haben allein in den ersten 24 Jahren ca. fünftausend Veranstaltungen mit tausenden Schriftstellern und Künstlern besucht ...

Ein Trägerverein und fünf autonome Literaturvereine und Autorengruppen - manche von ihnen gibt es bereits seit Jahrzehnten in der Traklstadt - haben sich unter einem Dach organisiert und erarbeiten ein Programm für ein junges und erwachsenes Publikum (2014 kamen zu 274 Veranstaltungen über 15.000 Besucher): professionell, bunt und engagiert nach dem Motto "Literaturhaus Salzburg, wo das Leben zur Sprache kommt".

Das zweistöckige Gebäude beherbergt neben Veranstaltungsräumen, die auch vermietet werden, und Büros eine Bibliothek und ein kleines Café (abends bei Veranstaltungen geöffnet), benannt nach dem Dichter H.C. Artmann, Namenspatron auch für den Platz vor dem Haus.

Kontakt

Literaturhaus Salzburg
Verein Literaturhaus
Strubergasse 23
A-5020 Salzburg

Telefon: +43 662 / 422 411
Fax: +43 662 / 422 411-13
E-Mail: info@literaturhaus-salzburg.at

 

Anfahrt
vom Zentrum Salzburg mit den Linien 7 und 8, Haltestelle „Strubergasse“ und der Linie 24, Haltestelle „Wallnergasse“, vom Bahnhof mit der Linie 2, Haltestelle „Gaswerkgasse“.
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Lesung

Hier sind Löwen

Katerina Poladjan
Lesung & Gespräch

Wir schreiben das Jahr 1915: Die alte Bibel einer armenischen Familie an der Schwarzmeerküste ist das Einzige, was den Geschwistern Anahid und Hrant auf ihrer Flucht bleibt. Hundert Jahre später in Jerewan wird der Restauratorin Helen eine Bibel anvertraut. „Hrant will nicht aufwachen“, hat jemand an den Rand einer Seite gekritzelt. Helen taucht ein in die Rätsel des alten Buches, in das moderne Armenien und in eine Geschichte vom Exil, vom Verlorengehen und vom Schmerz, der Generationen später noch nachwirkt. Und sie bricht auf zu einer Reise an die Schwarzmeerküste und zur anderen Seite des Ararat.

Dramaturgisch klug verbindet die Autorin in ihrem Roman die Geschichte des Genozids an den Armeniern mit jener einer privaten Krise und die Rekonstruktion historischen Geschehens mit den Möglichkeiten der Fiktion.

Katerina Poladjan wurde in der Sowjetunion geboren. Ihr Großvater war Überlebender des Völkermords an den Armeniern. Ende der 1970er Jahre kam sie als Kind nach Deutschland. Ihr Vater Michail Poladjan ist ein international anerkannter Künstler. Katerina Poladjan schreibt Romane, Essays, Theatertexte und lebt in Berlin. 2011 veröffentlichte sie ihren Debütroman „In einer Nacht, woanders“, 2015 den Roman „Vielleicht Marseille“ und 2016 den literarischen Reisebericht „Hinter Sibirien - eine Reise in den Russischen Fernen Osten“. „Hier sind Löwen“ ist im S.Fischer Verlag erschienen.

Veranstalter: prolit

Eintritt: € 8/6

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Lesung

Und doch hinaus in die Welt

Christine Gschwandtner , Ulrike Wurzer
Buchpräsentationen, Lesung & Musik

Ein Roman und eine Erzählung über junge Menschen auf dunklen Entwicklungswegen. Zwei Mitglieder der Salzburger AutorInnengruppe beschäftigen sich mit ihnen – immer zwischen der Möglichkeit, sich dabei zu verlieren, oder an sich zu glauben und einen Ausweg aus Verletzung, Betrug und Verlassenheit zu finden.

Der Roman „Paradiesvogel“ von Christine Gschwandtner spielt in Salzburg. Eine junge Mutter verliert ihr Leben. Die Kinder, inzwischen Jugendliche, müssen lernen, sich zurechtzufinden. Sie bekommen Hilfe, besonders von ihrer Mutter, die in geheimnisvoller Weise über ihre Kinder wacht. Der Roman ist auch ein Aufruf gegen Gewalt.

„Doch mein Herz ist weit von hier“ beschreibt eine Selbstsuche in den 60-er, 70-er und 80-er Jahren aus der Sicht eines Mädchens und später einer jungen Frau. Ulrike Wurzer versucht, achtsam zu erzählen und bewusst zu machen, auch wenn die Wirklichkeit dabei in eine Wirklichkeit ohne Halt hinübergleitet, sich mit dem Märchen vermischt wie der Alltag mit dem Traum.

Musik: Rudi Promok (Akkordeon)

Ulrike Wurzer, Autorin in Oberndorf bei Salzburg, auch bildende Künstlerin, schreibt vorwiegend Prosa. „Doch mein Herz ist weit von hier“, Innsalz Verlag 2019.

Christine Gschwandtner lebt in Salzburg. Sie schreibt Kurzprosa und Lyrik. „Paradiesvogel“, Innsalz Verlag 2019.

Veranstalter: Salzburger Autorengruppe

Eintritt: € 8/6/4

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Seminar

Ein Leben fürs Schreiben und Lesen

Jürgen Banscherus
Lehrerfortbildung

Um 14 Uhr startet die traditionelle PH-Fortbildungsveranstaltung „LeseAbenteuer”, geleitet von Maria Sturm-Stoppacher und Ernestine Kahlhammer mit allerlei Anregungen zum Leseunterricht:
Praktische Arbeit mit Kinder- und Jugendliteratur, Aktuelles für den Leseunterricht und Informationen zum Programm des Jungen Literaturhauses durch Peter Fuschelberger.

Ab 15.30 Uhr wird Jürgen Banscherus repräsentative Passagen aus seinen
Büchern lesen und auf die Fragen der Teilnehmer*innen eingehen. Sein Kinderdetektiv Kwiatkowski z.B. ist ein Bestseller und wurde
bereits in viele Sprachen übersetzt, zuletzt erschien der 26. Band. Der Autor war auch viele Jahre Vorsitzender des Bundesentscheids des Vorlesewettbewerbs.
… denn Herr Banscherus hat so eingeschlagen, dass wir jetzt immer noch von den „Nachwehen“ leben, will heißen: Seine Bücher gefallen nicht nur den Schülern, sondern auch den Lehrern und belasten das Schulbudget (was ganz in meinem Sinne ist), denn wir haben einiges an Klassenlektüre angeschafft … Margaretha Zehentmayr, NMS Rauris

Jürgen Banscherus, geboren 1949, alles Mögliche in Bonn und Münster studiert und ein überraschend gutes Examen abgelegt. Verschiedene Berufe ausprobiert: Journalist bei einer Tageszeitung, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschung, Verlagslektor, Lehrer in der Erwachsenenbildung. In den
1970er-Jahren begann er „ernsthaft” zu schreiben. 1983 erste Lyrikveröffentlichungen, 1985 sein erstes Kinderbuch „Keine Hosenträger für Oya”. Seit 1989 freier Schriftsteller. Inzwischen mehr als sechzig Kinder- und Jugendbücher, Übersetzungen in 27 Sprachen, Preise und Auszeichnungen.

Veranstalter: Junges Literaturhaus, Pädagogische Hochschule

Eintritt: frei, Anmeldung über ph-online VA-Nr. 157053SM13

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Lesung

Niemandskinder

Christoph W. Bauer
Lesung & Lektüreworkshop

Jänner 2015 – Paris wird von einem Terroranschlag erschüttert. Mittendrin ein Historiker, auf der Suche nach einer früheren Liebe. Vor Jahren sind Samira und er getrennte Wege gegangen, immer noch erinnert er sich an die gemeinsame Zeit. Dabei ist er vordergründig einer anderen Frau auf der Spur – Marianne, Kind einer österreichischen Mutter und eines marokkanischen Vaters, aus demselben Ort in den Alpen kommend, jedoch seit bald vier Jahrzehnten vermisst. Eine Zeitungsmeldung mit ihrem Bild hat ihn elektrisiert: Ihr Gesicht ähnelt jenem von Samira.

Niemandskindern ganz unterschiedlicher Art spürt Bauer in seinem Roman nach – verdrängt aus der Ordnung der Welt, gebunden an eine fremde Vergangenheit, vergessen für eine lebenswerte Zukunft. Im Hintergrund eine weitere Hauptfigur: ein Paris zwischen dem Glanz seines Zentrums und der Düsternis seiner Peripherie, gezeichnet von der Bedrohung des Terrors im Alltag.

Sie haben den Roman gelesen und möchten sich über Ihre Lektüreeindrücke in gemütlichem Rahmen austauschen?
Am Montag, 18. November, 18 Uhr, findet im Lesezimmer der Stadt:Bibliothek die „Leseprobe“ statt – ein Lesekreis für Buchneuerscheinungen.

Christoph W. Bauer, geb. 1968, lebt in Innsbruck und Paris, schreibt Lyrik, Prosa, Essays, Hörspiele und Übersetzungen. Zahlreiche Veröffentlichungen, mehrere Auszeichnungen, u.a. Reinhard-Priessnitz-Preis (2001), Publikumspreis beim Bachmann-Wettbewerb (2002), zuletzt Tiroler Landespreis für Kunst (2015). „Niemandskinder“ ist im Haymon Verlag erschienen.

Veranstalter: prolit, Literaturforum Leselampe, Stadt:Bibliothek

Eintritt: frei, Anmeldung in der Stadt:Bibliothek, 0662 8072 2460, e-mail: stadtbibliothek@stadt-salzburg.at

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Performance

Life is eternal

Walpurgis Schwarzlmüller
Vedic Performance

2008 wurde der Veda von der UNESCO in die „Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit“ aufgenommen. Veda bedeutet übersetzt „vollständiges Wissen“ und beinhaltet jeden Schöpfungsimpuls. Lassen Sie sich einladen, mehr oder auch zum ersten Mal überhaupt etwas zu erfahren über vedisches Urwissen, hören Sie zu und machen Sie mit bei Dhrupadgesang, der ältesten indischen Vokal­tradition, und lassen Sie sich inspirieren von uralten Gesängen und Slokas (Versen) aus den Veden.

Walpurgis Schwarzlmüller studierte Deutsche Philologie und Bildnerische Erziehung in Salzburg und ist Energetikerin, Liedermacherin und Musikerin, Yoga- und Meditationslehrerin bzw. auch -ausbildnerin; sie beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem internationalen Studium der vedischen Wissenschaften in Theorie und Praxis und bietet einen faszinierenden Einblick auch in Ayur-Veda und andere vedische Wissenszweige; ihr Vortrag (Dauer: ca. 90 Minuten) findet im Rahmen der „Langen Nacht der Philosophie“ statt.

Veranstalter: erostepost

Eintritt: freiwillige Spende

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Lesung

Aus der Provinz

Walter Kohl , Wilfried Steiner
Lesungen

In der GAV-Reihe „Aus der Provinz“ präsentieren zwei österreichische Autoren
ihre aktuellen Texte: Wilfried Steiner liest aus seinem Roman „Der Trost der Rache“, Walter Kohl stellt sein neues Romanprojekt vor.

Der Linzer Autor Wilfried Steiner versteht es, hervorragend recherchiertes Wissen in fesselnde und zugleich vergnügliche Geschichten einzustricken. Romane wie „Der Weg nach Xanadu“ (2003) und „Bacons Finsternis“ (2010) zeugen davon. Nun stellt er seinen Roman „Der Trost der Rache“ (2017) vor – die Geschichte einer Vergeltung: atmosphärisch dicht, packend, bildgewaltig.
Im Linzer Posthof ist Wilfried Steiner seit 1999 künstlerischer Leiter der Bereiche Tanz, Theater, Kleinkunst und Literatur. Für sein literarisches Werk erhielt Wilfried Steiner zahlreiche Auszeichnungen.

Walter Kohl, geboren 1953, hat über 15 Theaterstücke und ebenso viele Romane veröffentlicht. Einer seiner wichtigsten war „Die Pyramiden von Hartheim“. An diesem Abend liest er aus einem neuen Romanprojekt über einen alternden Linksintellektuellen, der sich plötzlich eingestehen muss, dass er „seine“ Arbeiterklasse durch Aufstieg verlassen hat und fast zum „Klassenfeind“ geworden ist.

Veranstalter: GAV/Salzburg

Eintritt: € 8/6

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Lesung

Aufgeblättert

Anton Thuswaldner, Christa Gürtler, Petra Nagenkögel, Klaus Seufer-Wasserthal
Literarisches Quartett

Drei literarische Neuerscheinungen in der Diskussion:
Posthum erschienen die Romangeschichten „Das Schöne, Schäbige, Schwankende“ (Klett-Cotta) der im Juli 2019 verstorbenen Schriftstellerin Brigitte Kronauer. Die Schriftstellerin Charlotte schreibt im Haus eines Ornithologen von Vögeln, Vogellauten und geflügelten Wesen. Alle Figuren durchlaufen drei Entwicklungsstufen: Das Schöne steht für den Aufstieg, das Schäbige für den Absturz, das Schwankende für die Möglichkeiten dazwischen.

Nicolas Mathieu erzählt in seinem Roman „Wie später ihre Kinder“ (Übersetzung: Lena Müller und André Hansen, Hanser Berlin) von einer Gruppe Jugendlicher in der Provinz und von ihrer Sehnsucht nach einem anderen Leben. Der Gesellschaftsroman zeigt das vergessene Frankreich der 1990er Jahre, „deren Folgen noch heute sichtbar sind: Jugendarbeitslosigkeit, rechtspopulistische Bürgermeister, Gelbwestenproteste“. (Felix Bayer, Der Spiegel)

Außerdem wird der/die Gewinner*in des Deutschen Buchpreises 2019 besprochen, auf der Shortlist stehen: Raphaela Edelbauer „Das flüssige Land“, Miku Sophie Kühmel „Kintsugi“, Tonio Schachinger „Nicht wie ihr“, Norbert Scheuer „Winterbienen“, Saša Stanišić
„Herkunft“ und Jackie Thomae „Brüder“.

„Aufgeblättert“ werden die Neuerscheinungen unter der Moderation von Anton Thuswaldner (Literaturkritiker) von Christa Gürtler (Literaturwissenschafterin), Petra Nagenkögel (Schriftstellerin), und Klaus Seufer-Wasserthal (Buchhändler, Rupertus-Buchhandlung).

Veranstalter: Literaturforum Leselampe, Rupertus Buchhandlung

Eintritt: frei

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Diskussion

Die Gratwanderungen der Widerständigkeit

Robert Misik
Diskussion

Widerstand initiiert, provoziert und belebt gesellschaftliche Konflikte und ist daher ein unverzichtbares Korrektiv für Fehlentwicklungen aller Art. Er lebt von Zuspitzung, Konfrontation und Identifikation und stellt der Resignation eine Fülle an alternativen Handlungsmöglichkeiten gegenüber. Widerstand birgt aber auch Ambivalenz und Widersprüchlichkeit.

Dem Umgang mit politisch Andersdenkenden kommt in diesem Kontext eine besondere Bedeutung zu. Wo braucht es Konfrontation, Stellungnahme und Kompromisslosigkeit, und zu welchem Zeitpunkt bedarf es des Dialogs, des Perspektivenwechsels und der Infrage­stellung eigener Haltungen und Postulate? Das ­Symposium WIDERständig thematisiert diese Spannungsverhältnisse und Dilemmata und möchte einen breiten Diskurs dazu initiieren.

Im Rahmen des Symposiums wird Robert Misik in seinem Beitrag Dimensionen und Formen von „Widerständigkeit“ diskutieren und der Frage nachgehen, welche Zeitpunkte, Haltungen und Handlungsmotivationen es braucht, um zu verteidigen, was gegenwärtig in Gefahr scheint: unsere demokratischen Gepflogenheiten, Institutionen und Selbstverständnisse.

Robert Misik, geboren 1966, ist politischer Autor und Journalist, er lebt in Wien. Zu seinen Themen gehören die Kritik von Kapitalismus und Globalisierung, österreichische und deutsche Tagespolitik, die Geschichte der Sozialdemokratie und das Verhältnis von Konsumkultur und Warenproduktion.

Veranstalter: prolit, Friedensbüro, Thomas Bernhard Institut, W&K

Eintritt: frei

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Lesung

Das Glück der kalten Jahre

Martyna Bunda
Lesung & Gespräch (polnisch/dt.)

Übersetzung: Elżbieta Tabaka

Ob ihr Mann das Meer gesehen hat, bevor er 1932 auf der Großbaustelle der Hafenstadt Gdingen tödlich verunglückte, wird Rozela nie erfahren. Von der staatlichen Entschädigung baut sie für sich und die drei Töchter ein Steinhaus mit Doppelfenstern, im kaschubischen Dorf eine Sensation. Dort überstehen sie die Schrecken des Krieges. Als die sowjetische Armee nach Westen zieht, bietet das Haus keinen Schutz mehr. Im Keller versteckt, muss Gerta, die Älteste, mit anhören, wie ihre Mutter von Soldaten vergewaltigt wird.

Aber die Maxime der Mutter lautet dennoch: den Kopf oben behalten, was immer auch passiert. Dies beherzigen auch die Töchter, allen voran die leidenschaftliche, lebenshungrige Truda, Sachbearbeiterin im Schifffahrtsamt, deren Mann für Jahre im Gefängnis des Geheimdienstes verschwindet. Ilda, Motorradfahrerin, arbeitet in der Umsiedlungsbehörde und liiert sich spät – mit einem Bildhauer, der ihr seine Ehe mit einer Deutschen verschweigt.

Bunda beherrscht die Kunst, uns die Dinge mit den Augen der Figuren sehen zu lassen. In ihrem aufsehenerregenden Debüt gelingt es ihr, eine weibliche Familiensaga zu erzählen, deren Größe aus dem Alltäglichen erwächst und die in privaten Biografien die große Weltgeschichte abbildet.

Martyna Bunda, geboren 1975 in Danzig, aufgewachsen in den Kaschuben, studierte Politikwissenschaft und arbeitete viele Jahre als Journalistin. Seit 2012 leitet sie den Lokalteil einer großen polnischen Tageszeitung. Für ihre Reportagen wurde sie mehrfach ausgezeichnet. „Das Glück der kalten Tage“ ist ihr literarisches Debüt. Sie ist Mutter zweier Töchter und lebt in Warschau.

Veranstalter: prolit in Kooperation mit dem Fachbereich Slawistik

Eintritt: € 8/6

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Lesung

Das Licht ist hier viel heller

Mareike Fallwickl
Buchpräsentation

Maximilian Wenger war einer der Großen, ein Bestsellerautor, ein Macher. Jetzt steht er vor einem Scherbenhaufen: Niemand will mehr seine Romane lesen, und seine Frau hat ihn gegen einen Fitnesstrainer eingetauscht. In einer kleinen Wohnung unweit von Salzburg verkriecht er sich vor der Welt. Und dann bekommt Wenger diese Briefe: Obwohl sie an seinen Vormieter adressiert sind, öffnet er sie, und es trifft ihn wie ein Schlag: Sie sind brutal und zart, erschütternd und inspirierend. Wer ist die geheimnisvolle Fremde, die von flüchtigem Glück, Verletzungen und enttäuschter Hoffnung erzählt? Was Wenger nicht weiß: Auch seine achtzehnjährige Tochter Zoey liest heimlich in den Briefen. Sie hat etwas erlebt, das sich in diesen wütenden Worten spiegelt. Beide, Vater und Tochter, werden an einen Scheideweg geführt, an dem etwas Altes endet und etwas Neues beginnt.

Intelligent, schlagfertig-humorvoll und mit großer Empathie schreibt Mareike Fallwickl über das Gelingen und Scheitern von Liebe, Freundschaft und Familie, digitale und analoge Scheinwelten, Machtmissbrauch, weibliche Selbstbestimmung – und entfacht einen Sog, der bis zum Schluss fesselt.

Mareike Fallwickl, 1983 in Hallein bei Salzburg geboren, arbeitet als freie Texterin, schreibt für eine Salzburger Zeitung eine wöchentliche Kolumne und betreibt seit 2009 einen Literaturblog. 2018 erschien ihr literarisches Debüt „Dunkelgrün fast schwarz“ (wie „Das Licht ist hier viel heller“ in der Frankfurter Verlagsanstalt), das unter anderem für den Österreichischen Buchpreis sowie das „Lieblingsbuch der Unabhängigen“ nominiert war.

Veranstalter: erostepost

Eintritt: € 8/6/4

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Lesung

Die geheime Mission des Kardinals

Rafik Schami
Lesung & Gespräch

Ein italienischer Kardinal, eine geheime Mission, ein Mord in Damaskus – der spannende neue Roman von Meistererzähler Rafik Schami! Tomas Friedmann moderiert „Die geheime Mission des Kardinals“ (Hanser Verlag, 2019).

Noch herrscht Friede in Syrien. Die italienische Botschaft in Damaskus bekommt 2010 ein Fass mit Olivenöl angeliefert, darin die Leiche eines Kardinals. Kommissar Barudi will das Verbrechen aufklären; Mancini, ein Kollege aus Rom, unterstützt ihn und wird sein Freund. Auf welcher geheimen Mission war der Kardinal unterwegs? Wie stand er zu dem berühmten Bergheiligen, einem Muslim, der sich auf das Vorbild Jesu beruft? Bei ihrer Ermittlung fallen die beiden Kommissare in die Hände bewaffneter Islamisten.

Rafik Schamis neuer Roman erzählt von Glaube und Liebe, Aberglaube und Mord und führt uns tief in die Konflikte der syrischen Gesellschaft und in das berufliche Schicksal und die Liebe eines aufrechten Kommissars.

Rafik Schami, geboren 1946 in Damaskus, lebt seit 1971 in Deutschland, wo er in Chemie promovierte. Sein umfangreiches Werk wurde in 32 Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Nelly-Sachs-Preis, dem Preis „Gegen Vergessen – Für Demokratie“ und dem Jugendbuchpreis FRIEDOLIN. Zuletzt erschienen u.a. „Sami und der Wunsch nach Freiheit“ (2017), „Flucht aus Syrien – neue Heimat Deutschland?“ (2018) und „Elisa oder Die Nacht der Wünsche“ (Bilderbuch, illus­triert von Gerda Raidt, 2019).

Veranstalter: Verein Literaturhaus

Eintritt: € 14/12/10

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Lesung

Chronos erntet

Mojca Kumerdej
Lesung & Gespräch (slowenisch/dt.)

Mojca Kumerdej führt in ihrem polyphonen historischen Roman in die Zeit der beginnenden Gegenreformation im späten 16. Jahrhundert. Selten, dass die Geschichte in den innerösterreichischen Erblanden jener Zeit so lebendig, bunt und vielgestaltig erzählt wird. Allen Klassen und Schichten – Bauern, katholischen Priestern und Lutheranern, Vertretern des Adels und des Bürgertums – wird ungeteilte und gleiche Aufmerksamkeit geschenkt. Und es wird eine Geschichte der Frauen erzählt, von ihren Leiden, ihren Kämpfen und ihrem Widerstand.

„Chronos erntet“ ist aber nicht als historisches Buch zu lesen, es führt immer ins Heute und beschreibt in der Darstellung historischer Prozesse aufs Treffendste gegenwärtige Probleme.

Die slowenische Autorin Mojca Kumerdej führt ein Gespräch mit dem Übersetzer Erwin Köstler und mit Annemarie Türk von TRADUKI, dem europäischen Netzwerk für Bücher und Literatur, das Übersetzungen fördert.

Mojca Kumerdej, geboren 1964 in Ljubljana, ist Schriftstellerin, Philosophin und Publizistin. Ihre Kurzgeschichten sind in zahlreichen slowenischen und fremdsprachigen Anthologien zu finden und wurden in dreizehn Sprachen übersetzt. Im Jahr 2001 erschien ihr Roman „Krst nad Triglavom“ („Die Taufe unter Triglav“), in dem sie slowenische Stereotypen und nationale Mythologie ironisiert. Im Juni 2016 erschien ihr bislang letztes Buch, der Roman „Kronosova žetev“ („Chronos erntet“, 2019, Wallstein Verlag, Übersetzung: Erwin Köstler).

Veranstalter: prolit, Traduki, Literaturforum Leselampe

Eintritt: € 8/6/4

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Kurs

Schräge Texte

Petra Nagenkögel
Schreibwerkstatt mit Petra Nagenkögel

„Die Erde steht auf drei Walen. Die Wale stehen auf einer Schildkröte. Die Schildkröte schwimmt im Meer. Ist das so? Nein, es ist nicht so. Die Erde hat einfach die Form einer umgestülpten Tasse und schwimmt selber im Meer.“ (Daniil Charms)

„Er ist schön (…) wie die zufällige Begegnung eines Regenschirmes mit einer Nähmaschine auf dem Seziertisch.“ (Lautréamont) Zufällige Begegnungen – zwischen Wörtern, die wir üblicherweise nicht nebeneinanderstellen, zwischen heterogenen Bildwelten und a-logischen Sinnzusammenhängen.

Wir wollen in dieser Schreibwerkstatt bewusst abgehen vom Versuch, im Schreiben „Realität“ abzubilden, und stattdessen erproben, wie wir in unseren Texten die Grenzen des Rationalen unterwandern oder auflösen können. Dazu schicken wir die Wörter los und setzen ihre Sinne frei, lassen wir Bedeutungen ­oszillieren und üben uns im Spiel mit Elementen des Absurden und des Surrealen, mit kühnen Metaphern und literarischen Mitteln der Verfremdung.
Wie viel Sinnhaftigkeit im scheinbaren Nonsens stecken und wie viel Wahrhaftigkeit eine „verrückte“ Wahrnehmung mit sich bringen kann, das wollen wir entdecken.

Leiterin:
Petra Nagenkögel * 1968 in Linz, Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie in Salzburg, wo sie als Autorin und Leiterin des Literaturvereins prolit lebt. www.petranagenkoegel.at

Termine:
Freitag, 29. November 2019, 16 bis 19 Uhr,
Samstag, 30. November 2019, 10 bis 18 Uhr,
Sonntag, 1. Dezember 2019, 10 bis 13 Uhr
Kosten: € 105,–
Anmeldung unbedingt erforderlich an: Literaturforum Leselampe, Strubergasse 23, Telefon 0662 / 42 27 81, e-mail: leselampe@literaturhaus-salzburg.at

Veranstalter: Literaturforum Leselampe

Eintritt: € 105

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Fest

12 Stunden Fukushima

Milena Michiko Flašar
Benefiz mit Literatur, Musik, Film, Workshop, Schwertperformance, Cosplay

Seit 2011, dem Jahr der Katastrophe von Fukushima, organisiert die japanische Musikerin Tomoko Sato mit den FRIENDS FOR JAPAN in Salzburg Benefiz-Veranstaltungen zugunsten betroffener Kinder. Das 12-stündige Benefiz im Literaturhaus will informieren, unterhalten und Spenden für evakuierte Kinder aus der Geisterstadt Ōkuma sammeln.

Programm:
Vormittag (geschlossene Veranstaltung)
Kalligraphie-Workshop mit Keisetsu Sakuragi für Schüler

14 Uhr
Traditions-Musik-Mix: 150 Jahre Beziehung Japan-Österreich: mit Christof Manhart, Christine Huber (Taiko), Tomoko Sato (Shinobue), Chantal Marie Baudet ­(Piano), dem Radauer Ensemble und los brassos (Brassquintett/Klasse Horst Hofer, Musikum) sowie Mitgliedern der Cosplay-Gruppe Animix Salzburg

15 Uhr
Workshop mit Drum-Circle-Leiterin Tomomi Kojima: Mit Rhythmusinstrumenten und Bewegungen arbeitet die Musikerin – über einen Sponsor aus Japan eingeflogen – mit Kindern und Erwachsenen (keine Anmeldung notwendig)

16 Uhr
Dokumentarfilm „FURUSATO – Wunde Heimat“ von ­Thorsten Trimpop (2016, 93 Min.): Warum leben Menschen in einer Gegend, obwohl sie wissen, dass von ihr eine tödliche Gefahr ausgeht? Dieser Frage spürt der preisgekrönte Dokumentarfilm nach. In Japan hat Heimat eine tiefe Bedeutung. Die Landschaft, in die man geboren wird, trägt der Mensch ein Leben lang in sich. Sie prägt ihn, sie ist ihm heilig, sie ist sein Furusato. Die Stadt Minamisoma ist geteilt: in die Sperrzone um den havarierten Reaktor und um den übrigen Teil, der trotz viel zu hoher Strahlenwerte weiterhin als bewohnbar gilt. Die verbliebenen Bewohner fühlen sich verantwortlich für die Aufrechterhaltung ihrer Traditionen, für ihre Mitmenschen, die Tiere – und viele können es sich auch nicht leisten, ­woanders zu leben. So singen die Schulkinder: „Ich liebe Fukushima, ich gehe hier nicht weg“.

17.30 Uhr
Peter Arp liest Haruki Murakami: Der Salzburger Schauspieler liest eine Geschichte des weltberühmten japanischen Schriftstellers aus dem Erzählband „Nach dem Beben“ (2003, übersetzt von Ursula Gräfe).

18.30 Uhr
Moderne Musik/Japan-Mix mit Marko Govorčin (Gitarre/Gesang), Jakob Mancinelli (Set Up, Marimba), Stefan Konzett, Lorenz Widauer, Mitgliedern des Flötenorchesters und der Taiko-Gruppe „Okumikawa“ sowie Schwertvorführung von Enshiro Dojo Salzburg

19.30 Uhr
Milena Michiko Flašar: Die österreichisch-japanische Autorin liest Auszüge aus ihren Romanen „Ich nannte ihn Krawatte“ (2012) und „Herr Kato spielt Familie“ (2018) und spricht mit Tomas Friedmann

20.30 Uhr
Japan-Jazz-Mix mit Stefan Konzett, Lorenz und Paul Widauer, Lukas Kranjz, Irina Sheshko, Tomoko Sato und dem Salzburger Flötenorchester sowie Auftritt Enshiro Dojo und Taiko-Gruppe „Okumikawa“

21.30 Uhr
Spielfilm „Grüße aus Fukushima“ von Doris Dörrie (2016, 104 Min.): Auf der Flucht vor zerplatzten Lebensträumen und dem Verlust der großen Liebe reist die junge Deutsche Marie gemeinsam mit dem Clown Moshe in die japanische Präfektur Fukushima, um dort Menschen, die nach der Katastrophe von 2011 immer noch in Notunterkünften hausen, das Leben zu erleichtern. Marie scheint an der Aufgabe zu scheitern – bis sie die störrische Satomi kennenlernt. Die letzte Geisha von Fukushima will auf eigene Faust in ihr Haus in der Sperrzone zurückziehen. Marie beschließt, der alten Satomi dabei zu helfen.

Eintritt: Spenden für Kinder in 大熊町 / 福島
Buffet: Finger Food von den Vereinen JAL & JADS
Konzept: Tomoko Sato & Tomas Friedmann
Sponsoren: Musikum Salzburg Stadt, BRASSWERKSTATT Salzburg, Hirokazu Morooka

Veranstalter: Verein Literaturhaus

Eintritt: freiwillige Spende

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Lesung

Women at work

Gudrun Eva Hagen, Martina Wittels, Leonie Lindinger
Siegerinnen von ¡lesen lassen!

Veranstalter: erostepost

Eintritt: € 8/6/4

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Lesung

Auf dem Seil

Terézia Mora
Lesung

Veranstalter: Literaturforum Leselampe

Eintritt: € 8/6/4

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Lesung

Sendbo-o-te

Yoko Tawada
Lesung & Gespräch

Veranstalter: Verein Literaturhaus

Eintritt: € 10/8/6

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Literaturhaus Salzburg

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Rund 300.000 Besucherinnen und Besucher haben allein in den ersten 24 Jahren ca. fünftausend Veranstaltungen mit tausenden Schriftstellern und Künstlern besucht ...

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Das zweistöckige Gebäude beherbergt neben Veranstaltungsräumen, die auch vermietet werden, und Büros eine Bibliothek und ein kleines Café (abends bei Veranstaltungen geöffnet), benannt nach dem Dichter H.C. Artmann, Namenspatron auch für den Platz vor dem Haus.
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Literatur / Museum Robert Musil Literatur-Museum Klagenfurt Klagenfurt, Bahnhofstraße 50
Literatur / Wettbewerb Literarischer März Darmstadt Darmstadt, Frankfurter Straße 71
Literatur / Museum Robert Walser-Zentrum Bern Bern, Marktgasse 45
Literatur / Lesung Literaturhaus München München, Salvatorplatz 1
Literatur / Lesung Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung Darmstadt, Alexandraweg 23
Literatur / Festival Poetry on the road Bremen Bremen, Neustadtswall 30
Literatur / Messe Buch Wien
Literatur Literaturfest Niedersachsen Hannover, Schiffgraben 6-8

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