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Theater Münster

Theater ist Ort der Unterhaltung und der Auseinandersetzung, der Verzauberung, der Utopien und der Identitätsstiftung, ist Ort der Wahrnehmung gesellschaftspolitischer Zusammenhänge und Zukunftswerkstatt. Theater ist Ort der Suche nach Werten und Orientierung und Spiegel seiner Zeit und natürlich ist Theater immer Ort des gemeinschaftlichen Erlebnisses.

Das Theater der Stadt Münster ist alles in einem! Als größte und traditionsreichste Kultureinrichtung Münsters sieht das Theater Münster mit seinen fünf Sparten – Musiktheater, Schauspiel, Tanztheater, Konzert und Jungem Theater – die Vermittlung dieser Vielfalt an ein breites Publikum als seine zentrale Aufgabe.

In jeder Spielzeit stehen im Großen Haus, im variablen Kleinen Haus und in der neuen Spielstätte U2 rund 30 Premieren und 600 Vorstellungen auf dem Spielplan. Sie bilden ein breit gefächertes Programm aus Bekanntem und Neuem – angefangen von den großen Klassikern bis hin zu Ur- und Erstaufführungen.

Kontakt

Theater Münster
Neubrückenstraße 63
D-48143 Münster

Telefon: +49 (0)2 51-59 09-0
Fax: +49 (0)2 51-59 09-202

 

Theaterkasse
dienstags bis freitags 10:00 -19:30 Uhr
samstags 10:00 -14:00 Uhr
Tel.: +49 (0)2 5-59 09-100
Fax: +49 (0)2 5-59 09-205
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Bewertungen & Erfahrungsberichte Theater Münster

Theater

Marleni (Preussische Diven Blond wie Stahl)

Komödie von Thea Dorn

Premiere: 06. November 2020

Thea Dorns MARLENI spielt in der Pariser Wohnung der 92-jährigen Marlene Dietrich, die sich mehr als ein Jahrzehnt zuvor dorthin zurückgezogen hat. Aus der Avenue Montaigne telefonierte sie mit Politikern und Prominenten der ganzen Welt.

Mit dem Besuch von der ein Jahr jüngeren Regisseurin Leni Riefenstahl hat sie jedoch im Leben nicht gerechnet. Riefenstahls Plan, die Dietrich als PENTHESILEA für einen gleichnamigen Film zu gewinnen, entwickelt sich zu einem theatralen Kampf zwischen antifaschistischem Engel und Naziregisseurin, femme fatale und asexuellem Naturkind. Dabei kämpfen die beiden Diven nicht nur gegeneinander, sondern auch um die Bedeutung ihres Lebens für das kollektive Gedächtnis und die großen Wahrheiten des vergangenen Jahrhunderts.

Während Marlene in selbstgewählter Isolation, durch die Erinnerung an bedeutungsvolle Männer und eine Weltkarriere lebt, versucht Leni vergebens, sich mit scharfsinniger und bedingungsloser Hingabe an die Schönheit aus dem Bild der Nazi-Regisseurin herauszuschälen. Im gegenseitigen Zuhören und gemeinsamen, grotesken Scheitern an der Gebrechlichkeit des Alters werden aus Einzelkämpferinnen schließlich Verbündete. Als Schwestern einer vergangenen Zeit malen sie sich eine strahlende Zukunft aus, die noch in dieser Nacht verglimmen soll.

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Marleni (Preussische Diven Blond wie Stahl)

Theater

Die Dreigroschenoper

Ein Stück mit Musik in einem Vorspiel und 8 Bildern von Kurt Weill & Bertolt Brecht

Premiere: 08. November 2020

»Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral«

Als der Geschäftsmann Jonathan Peachum erfährt, dass seine Tochter Polly heimlich den Gangsterboss Mackie Messer geheiratet hat, ist er außer sich. Der Inhaber von Bettlers Freund zeigt seinen Schwiegersohn bei der Polizei an und fordert dessen Hinrichtung. Londons Polizeichef Tiger Brown ist aber ein alter Freund von Mackie, der an seinen »Geschäften« kräftig mitverdient. Schließlich sind es die Huren und Spelunken-Jenny, die Mackie an die Polizei verraten. Seine Hinrichtung scheint unabwendbar, als glücklicherweise - und in letzter Minute - der reitende Bote der Königin eintrifft, um Mackie zu begnadigen.

Als sich der Vorhang für DIE DREIGROSCHENOPER am 31. August 1928 im Berliner Theater am Schiffbauerdamm erstmals öffnete, wusste das irritierte Publikum nicht genau, was es mit dieser »Bettleroper« anfangen sollte. Doch mit dem Kanonensong brach das Eis. Die Zuschauer begannen Zugaben zu fordern und bejubelten schlussendlich einen der größten Erfolge der Weimarer Theatergeschichte. Das »Dreigroschenfieber« verbreitete sich rasant in ganz Europa und hinterließ bereits im ersten Jahr nach der Berliner Premiere 46 Bühnenproduktionen. In ihrer Oper »von und für Bettler« vermengten Kurt Weill (1900-1950) und Bertolt Brecht (1898-1956) althergebrachte Opern- und Operettenmodelle mit scharfer Kapitalismus-Satire und den Sound der Berliner Tanzbands sowie des Kabaretts der 1920er Jahre. Weills bittersüße Melodien und Brechts beißende Texte schufen ein revolutionäres neues Musiktheater, welches 1933 durch die Machtergreifung der Nationalsozialisten verboten wurde.

Musikalische Leitung: Stefan Veselka
Dramaturgie: Ronny Scholz

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Musiktheater

Vorsicht Ansteckend!

Satirisches Musiktheater mit POMME D'API von Jacques Offenbach & THE LAST DAYS OF V.I.R.U.S. von Moritz Eggert

Premiere: 19. November 2020

»Die Uraufführung der neuen, langerwarteten Oper. Es singt VIRIDO VIRINGO!«

Was haben das Lachen und ein Virus gemeinsam? Sie sind wahnsinnig ansteckend!

POMME D'API (Rotbäckchen)
Bouffonerie musicale in einem Akt von Jacques Offenbach

THE LAST DAYS OF V.I.R.U.S.
Komische Kurzoper in 7 Szenen
Text und Musik von Moritz Eggert

Die Wissenschaftler Dr. Colossus und Dr. Kananga arbeiten fieberhaft an der Entwicklung eines unerhört gefährlichen Virus. Durch einen unglücklichen Zwischenfall entweicht das Virus aus der hermetischen Abgeschlossenheit des unterirdischen Labors in die Außenwelt und richtet dort großes Unheil an. Seine ersten Opfer sind die beiden Wissenschaftler selbst, welche die grotesken Mutationen des Virus durchleidend, sängerische Höchstleistungen vollbringen. Als Pointe der zutiefst unernsten Opernparodie taucht schließlich das Virus höchstpersönlich in der Gestalt eines großartigen Tenors auf…

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Theater

Wer hat Angst vor Virginia Woolf?

Schauspiel von Edward Albee

Premiere: 20. November 2020

»Sie sind auch nicht besser als alle anderen.«

Edward Albees Schauspiel WER HAT ANGST VOR VIRGINIA WOOLF gehört seit seiner Uraufführung 1962 im »Billy Rose Theatre« in New York zu den Klassikern der Moderne. Nicht zuletzt aufgrund der grandiosen Verfilmung mit Elizabeth Taylor und Richard Burton als Martha und George kann Albees Stück wohl als das Beziehungsdrama schlechthin bezeichnet werden.

Martha, Tochter eines Universitätsdirektors, lädt ohne das Wissen ihres Mannes George, Geschichtsprofessor an selbiger Universität, zur Afterhour in ihre eheliche Wohnung ein. Ihre Gäste, Biologieprofessor Nick und dessen Freundin Honey, fallen wortwörtlich aus heiterem Himmel, als Martha und George die gemeinsame Ehe in Enttäuschung, handfesten Zorn und betrunkene Provokationen zerlegen. Während das ältere Paar in Manier einer Abrissbirne alles Intime, jede Substanz des Zwischenmenschlichen austreibt, begreifen Nick und Honey, dass auch sie den Schwung in den Abgrund längst genommen haben.

WER HAT ANGST VOR VIRGINIA WOOLF changiert zwischen Exzess und Angst, Fiktion und Lüge – während es die Grenzen des »well-made-play« auf brillante Weise übertritt. »Wir feiern doch ein Fest, oder?«

Inszenierung: Stefan Otteni
Bühne & Kostüme: Luisa Wandschneider
Dramaturgie: Barbara Bily

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Theater

Alte Meister

Schauspiel von Thomas Bernhard für die Bühne bearbeitet von Frank Behnke

Premiere: 27. November 2020

Der Privatgelehrte Atzbacher steht im Kunsthistorischen Museum in Wien in einem dunklen Winkel und beobachtet den Musikkritiker Reger. Die ideale Raumtemperatur zur Konservierung der »alten Meister« scheint ihm auch für sich selbst als optimal. Reger, mit dem feinen Ohr für Missklänge aller Art, überall in Österreich und überall auf der Welt, verabscheut nichts mehr als Museumsbesuche. Trotzdem sitzt er seit nunmehr dreißig Jahren, bewacht vom Museumswärter Irrsigler, jeden zweiten Tag im Kunsthistorischen Museum auf einer Sitzbank im Bordone-Saal und starrt das Bildnis des Weißbärtigen Mannes von Tintoretto an. Dabei sind es gerade die Alten Meister, die er besonders verachtet. Hier im Bordone-Saal hat Reger auch seine kürzlich verstorbene Frau kennen gelernt und hier trifft er seit vielen Jahren auch immer wieder Atzbacher, der ihm neben Irrsigler zum wichtigsten Menschen geworden ist. Irrsigler ist Regers Sprachrohr, so dass Atzbacher, spricht er mit Irrsigler, immer nur Reger reden hört, und auch Atzbacher spricht schon wie Reger. Alle sprechen wie Reger, und aus Reger spricht kein anderer als der Autor Thomas Bernhard selbst.

Thomas Bernhard (1931-1989) zählte zu den bedeutendsten österreichischen Autoren des 20. Jahrhunderts. Sein umfangreiches Werk wurde vielfach ausgezeichnet und löste regelmäßig Skandale aus. Bernhards Figuren haben eine ebenso komische wie grotesk monströse Sprachgewalt, es sind wahre Sprachfetischisten. Ob Rembrandt oder Beethoven, Dürer oder Bach, Heidegger, Stifter, die Kammermusik, das Theater, die Dichterlesungen oder die Kunst an sich, Regers Vernichtungsrhetorik entkommt nichts und niemand. Der Roman erschien 1984 und wurde bereits mehrfach für das Theater adaptiert.

Inszenierung: Frank Behnke
Bühnenbild: Jakob Baumgartner
Kostüme: Sophia Debus
Dramaturgie: Sabrina Toyen

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Konzertante Aufführung

Le Nozze di Figarro

Opera buffa in vier Akten von Wolfgang Amadeus Mozart

Konzertante Aufführung (Auszüge)

»Jede Nummer in Mozarts Figaro ist für mich ein Wunder; es ist mir absolut unverständlich, wie jemand etwas so absolut Vollkommenes schaffen kann.« (Johannes Brahms)

Graf Almaviva hat das »ius prima noctis« (Das Recht der ersten Nacht) abgeschafft. Jedoch bereut er seine Entscheidung, denn er begehrt Susanna, die Zofe seiner Ehefrau und Figaros zukünftige Braut. Graf Almaviva setzt alles daran, die Hochzeit platzen zu lassen, um Susanna zu verführen. Er zwingt Figaro per Dekret, die ältere Haushälterin von Doktor Bartolo, Marcellina, zu heiraten. Mit Unterstützung der Gräfin Rosina gelingt es dem Hochzeitspaar, dem Grafen eine mitternächtliche Falle zu stellen. Zwar weiß im Dunkeln des Schlossparks zuletzt kaum noch einer, wer eigentlich wer ist, trotzdem wird die Hochzeit mit Hindernissen »ein toller Tag«, an dessen Ende Figaro überraschend seine Eltern wiederfindet und seine Susanna endlich heiraten kann.

Die Uraufführung von LE NOZZE DI FIGARO 1786 am Wiener Burgtheater war Mozarts erste Zusammenarbeit mit Lorenzo da Ponte, der auch die Libretti für DON GIOVANNI und COSÌ FAN TUTTE schrieb. Da Beaumarchais Komödie LE MARIAGE DE FIGARO in Wien verboten war, strich Da Ponte zwar einen Großteil des politischen Inhalts, doch gelang ihm ein komödiantisches Meisterwerk voller Intrigen, Verkleidungen und doppelter Absichten. Der Erfolg beim Publikum war so überwältigend, dass ein kaiserliches Verbot verhängt wurde, dass fortan das Wiederholen von Arien und Duetten verbot. Mit seiner bemerkenswerten Partitur durchdringt Mozart sämtliche Emotionen und balanciert meisterhaft zwischen Menschlichkeit und Witz.

Aufgrund der Hygiene- und Schutzkonzepte zum Coronavirus ist diese Inszenierung geteilt und für zwei Abende konzipiert. Sobald die Möglichkeit besteht, die Inszenierung an einem Abend präsentieren zu können, werden wir dies selbstverständlich umsetzen. Bitte achten Sie auf die aktuellen Informationen in den Monatsleporellos!

Musikalische Leitung: Golo Berg
Dramaturgie & Moderation: Ronny Scholz

in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

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Theater

Deutsche feiern

Schauspiel von Lars Werner

Eine junge Journalistin erhält die einmalige Chance, ein Porträt der Start-Up Firma CTRON zu erstellen. Viele Gerüchte umranken die Firma, da sie sich vor zwei Jahren zur Entwicklung ihrer Produkte in ein geschlossenes Container-Areal zurückgezogen hat und nur wenig mit der Außenwelt kommuniziert. Nachdem das kollektivgeführte Start-Up sein erstes Produkt vorgestellt hat – das revolutionäre Düngemittel CTRON – ist zu den Gerüchten auch ein nicht zu bremsender Online-Hype gekommen. Diesem setzt Marketingexpertin Ana einen Coup mit einer deutschen Tageszeitung entgegen, welche mit ihrer nächsten Ausgabe eine Gratisprobe des magischen Düngers ausliefert. Dessen Verbreitung führt schon bald zu Großdemos, auf denen gefordert wird, die Lizenz des Düngers frei zugänglich zu machen, da ihm die Rettung der ruinösen globalen Landwirtschaft und des Hungerproblems zugetraut wird. Als schließlich noch herauskommt, dass CTRON nicht nur als Dünger genutzt werden kann, drohen die Großdemos als Massenkatastrophe auszuarten.
Lars Werner, der 2018 den Kleist-Förderpreis erhielt, stellt in seinem neuesten Stück DEUTSCHE FEIERN die Frage, ob die Krisen der Gegenwart nach einem neuen Menschen verlangen. Der neue Mensch lebt hierarchiefrei und kommuniziert unmittelbar und digital. »Power to the people?« Lars Werners Start-Up-Kollektiv ringt um die Frage nach der Umsetzung einer kollektiven Identität von hochemotionalen, egoistischen Menschen in einer pluralistischen Gesellschaft.

Inszenierung: Marlene Anna Schäfer
Bühnenbild & Video: Marina Stefan
Kostüme: Lorena Díaz Stephens
Dramaturgie: Michael Letmathe
Dramaturgieassistenz: Sabrina Toyen

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Tanz

Dis-Tanz

Tanzabend von Hans Henning Paar zu Musik von Scanner, Nils Frahm, Murcot u.a.

»Angst ist der Schwindel der Freiheit« (Søren Kierkegaard)

Distanz halten - wie soll das auf der Bühne aussehen? Eine spannende Herausforderung, die gegebenen Umstände nicht ausschließlich als Einschränkung, sondern auch als Möglichkeit für eine neue ungewohnte Herangehensweise an eine Choreografie zu begreifen und kreativ umzusetzen. In Zusammenarbeit mit den Tänzer*innen begibt sich Hans Henning Paar auf die Suche nach einer individuellen Form mit der aktuellen Situation umzugehen: Wie wirkt sich Kontaktlosigkeit und Isolation auf den Einzelnen aus? Welche Träume, Hoffnungen und Sehnsüchte kommen zum Ausdruck? Wie manifestiert sich das Gefühl von Unsicherheit und Angst körperlich? Und wie sieht die tänzerische Auseinandersetzung mit realen und imaginären Grenzen aus?

DIS-TANZ ist eine Versuchsanordnung, die im Spannungsfeld von Stillstand und Rastlosigkeit mit dem steten Wechsel von Emotionen spielt. In der Vermessung formaler Möglichkeiten von Bewegung und dem Ausloten von Nähe und Ferne entstehen neue Perspektiven und andere Formen von Begegnung und Kommunikation – eine neue Realität.

Choreografie: Hans Henning Paar
Bühne & Kostüme: Hans Henning Paar
Dramaturgie: Esther von der Fuhr
Choreografische Assistenz: László Nyakas

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Musiktheater

TONIGHT!

Das Musiktheater-Ensemble ist wieder da mit Liedern und Ausschnitten aus Oper, Operette & Musical

Mit dem Lieder- und Arienprogramm TONIGHT! meldet sich das Musiktheater-Ensemble im Großen Haus des Theater Münster zurück. Das einstündige Programm präsentiert Lieder von Schubert, Liszt und Strauss sowie Höhepunkte aus Oper, Operette und Musical. Neben bekannten Lied-Klassikern wie AN DIE MUSIK oder ABSCHIED präsentiert das Ensemble Highlights aus LA TRAVIATA, IL BARBIERE DI SIVIGLIA, GIUDITTA, PORGY AND BESS und Weills DREIGROSCHENOPER. Alle Musicalfans dürfen sich auf Auszüge aus Leonard Bernsteins WEST SIDE STORY oder Stephen Sondheims INTO THE WOODS freuen. Studienleiter Boris Cepeda begleitet die Solisten am Flügel. Moderiert wird der Abend von Operndirektorin Susanne Ablaß.

Am Flügel Boris Cepeda
Kathrin Filip
Kristi Anna Isene
Suzanne McLeod
Marielle Murphy
Filippo Bettoschi
Gregor Dalal
Pascal Herington
Youn-Seong Shim
Christoph Stegemann
Moderation Susanne Ablaß

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Theater

Judas

Monolog von Lot Vekemans

Judas Iskarioth: Ein Name, der wie kein anderer für Verrat steht. Er ist der Antiheld, der Sündenbock des christlichen Abendlandes schlechthin, ohne den die Geschichte anders verlaufen wäre. Jetzt, 2000 Jahre später, bekommt dieser Verurteilte eine Stimme. Judas, ein Mann, der jahrhundertelang geächtet wurde, erzählt im Jetzt seine Version der Ereignisse. Eine Abrechnung, die vielleicht Antworten auf seine Motive gibt, aber auch seine Enttäuschungen und Sehnsüchte zum Vorschein bringt.

Lot Vekemans zählt zu den wichtigsten niederländischen Gegenwartsautorinnen. In Deutschland ist sie vor allem durch das Stück GIFT. EINE EHEGESCHICHTE sowie ihren 2016 erschienenen Roman EIN BRAUTKLEID AUS WARSCHAU bekannt. Das Theater Münster zeigte in der letzten Spielzeit ihr Stück FALSCH als Deutschlandpremiere.

Inszenierung: Jan Holtappels
Bühne & Kostüme: Sophia Debus
Dramaturgie: N.N.

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© Oliver Berg
Theater

Wer hat meinen Vater umgebracht

nach dem Roman von Édouard Louis

Die Geschichte seines Lebens erzählen heißt, die Geschichte meiner Abwesenheit schreiben.

Mit seinem dritten Roman WER HAT MEINEN VATER UMGEBRACHT setzt Édouard Louis das autobiographische Schreiben fort und schließt eine Klammer um die Familienerzählung seines Erstlingswerks Das Ende von Eddy. Aufgewachsen in der nordfranzösischen Provinz, berichtet er von einem Leben gefangen in brutalen Verhältnissen, der Entdeckung seiner Homosexualität und dem Wunsch, das enge, ihn umgebende Milieu zu verlassen – was schließlich zum Bruch mit der eigenen Familie führt. In WER HAT MEINEN VATER UMGEBRACHT kehrt der mittlerweile in Paris lebende Autor zu seinen Wurzeln zurück und versucht das eigene Verhältnis zum Vater aufzuarbeiten. Dessen Gesundheitszustand ist erschreckend desolat ebenso wie das politische System Frankreichs, was Louis zum Anlass nimmt, beides miteinander in Bezug zu setzen und zu dem Schluss zu kommen, dass die regierenden Eliten der letzten Jahrzehnte seinem Vater mit ihren neoliberalen Politiken und dem damit einhergehenden Sozialabbau buchstäblich das Rückgrat gebrochen hätten. Louis’ Abrechnung mit den französischen Präsidenten und die gleichzeitige Aussöhnung mit seiner Familie ist eine provozierende Attacke gegen das politische System und ein aufwühlendes Vater-Sohn Drama.

Inszenierung: Michael Letmathe

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Theater

Der Bundesbürger (The Jürgen W. Möllemann Story)

Dokumentarstück von Annalena & Konstantin Küspert

Er war ein »Münchhausen« der bundesdeutschen Politik, der vorgab »Klartext« zu reden, um die deutsche Politik ehrlicher zu machen. Seine Selbstinszenierungen schwankten zwischen Genialität und Größenwahn. Münster wurde durch ihn immer wieder zur Bühne, manchmal sogar für die Weltpolitik. Vielleicht war es die luftige Perspektive des leidenschaftlichen Fallschirmspringers, die ihn gleichsam zum kühnen Visionär, unseriösen Paradiesvogel und »Lügenbaron« der Bundespolitik machte? Aufstieg und Fall eines Politikers, dieses gängige Erzählmuster, hatte bei ihm schließlich eine besonders tragische Dimension. Er endete im »freien Fall« auf einem Feld im Münsterland, während Einsatzkommandos der Staatsanwaltschaft seine Büros durchsuchten. Annalena und Konstantin Küspert erzählen die Schelmengeschichte eines Mannes, der Politik zur Bühne für eine Marketingshow machte und selbst sein Tod wurde noch als medialer Coup gesehen.

Inszenierung: Ruth Messing
Bühne & Kostüme: Ayşe Gülsüm Özel
Dramaturgie: Michael Letmathe

Aufführungsdauer ca. 75 Minuten, keine Pause

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Theater

Das Tagebuch der Anne Frank

Monooper von Grigori Frid

In ihrem Tagebuch nimmt sich die 13-jährige Anne Frank, was ihr im wahren Leben verwehrt bleibt: Raum und gedankliche Freiheit. Über zwei Jahre wird sie in den faschistisch besetzten Niederlanden gemeinsam mit ihrer Familie in einem Amsterdamer Hinterhaus versteckt. Ihre Gefühle, tiefgründigen Gedanken, Hoffnungen und Ängste hält sie dabei in ihren Aufzeichnungen fest, in denen ihr unbeugsamer Lebenswille ebenso Ausdruck findet.

Die zweiteilige Mono-Oper von Grigori Frid (1915 – 2012) hat mit ­einem fast wortgetreuen Libretto aus den Originaltexten Anne Franks eine tief berührende musikalisch-lyrische Erzählung geschaffen.

Musikalische Leitung & Klavier: Fabian Liesenfeld
Inszenierung: Jan Holtappels
Bühne & Kostüme: Melanie Walter
Dramaturgie: Ronny Scholz

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Online

Mediathek

In der Mediathek finden Sie alle bereits veröffentlichten Trailer zu den Stücken der Saison 2019/20 aus Musiktheater, Schauspiel, Tanz und Jungem Theater.

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Foto: Presseamt Münster / MünsterView
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Theater Münster

Theater ist Ort der Unterhaltung und der Auseinandersetzung, der Verzauberung, der Utopien und der Identitätsstiftung, ist Ort der Wahrnehmung gesellschaftspolitischer Zusammenhänge und Zukunftswerkstatt. Theater ist Ort der Suche nach Werten und Orientierung und Spiegel seiner Zeit und natürlich ist Theater immer Ort des gemeinschaftlichen Erlebnisses.

Das Theater der Stadt Münster ist alles in einem! Als größte und traditionsreichste Kultureinrichtung Münsters sieht das Theater Münster mit seinen fünf Sparten – Musiktheater, Schauspiel, Tanztheater, Konzert und Jungem Theater – die Vermittlung dieser Vielfalt an ein breites Publikum als seine zentrale Aufgabe.

In jeder Spielzeit stehen im Großen Haus, im variablen Kleinen Haus und in der neuen Spielstätte U2 rund 30 Premieren und 600 Vorstellungen auf dem Spielplan. Sie bilden ein breit gefächertes Programm aus Bekanntem und Neuem – angefangen von den großen Klassikern bis hin zu Ur- und Erstaufführungen.
Theaterkasse
dienstags bis freitags 10:00 -19:30 Uhr
samstags 10:00 -14:00 Uhr
Tel.: +49 (0)2 5-59 09-100
Fax: +49 (0)2 5-59 09-205

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Aufführungen / Theater Schauspielhaus Zürich Zürich, Rämistrasse 34
Aufführungen / Theater Schauspiel Köln Köln, Schanzenstr. 6-20
Aufführungen / Oper Theater an der Wien Das neue Opernhaus Wien, Linke Wienzeile 6
Aufführungen / Tanz Tanztheater Wuppertal Pina Bausch Wuppertal, Kurt-Drees-Straße 4
Aufführungen / Theater Theater Konstanz Konstanz, Konzilstraße 11
Aufführungen / Theater Staatsschauspiel Dresden Dresden, Theaterstraße 2
Aufführungen / Oper Wiener Staatsoper Wien, Opernring 2
Aufführungen / Theater Volkstheater München München, Brienner Straße 50
Aufführungen / Aufführung HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Karl-Liebknecht-Str. 56
Aufführungen / Theater Vorarlberger Landestheater Bregenz, Seestr. 2
Aufführungen / Theater Theater Erfurt Erfurt, Theaterplatz 1
Aufführungen / Theater Deutsches Schauspielhaus Hamburg Hamburg, Kirchenallee 39
Aufführungen / Oper Staatsoper Stuttgart Stuttgart, Oberer Schloßgarten 3
Aufführungen / Musical Ronacher Wien Wien, Seilerstätte 9

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