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© Oliver Berg
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Theater Münster

Theater ist Ort der Unterhaltung und der Auseinandersetzung, der Verzauberung, der Utopien und der Identitätsstiftung, ist Ort der Wahrnehmung gesellschaftspolitischer Zusammenhänge und Zukunftswerkstatt. Theater ist Ort der Suche nach Werten und Orientierung und Spiegel seiner Zeit und natürlich ist Theater immer Ort des gemeinschaftlichen Erlebnisses.

Das Theater der Stadt Münster ist alles in einem! Als größte und traditionsreichste Kultureinrichtung Münsters sieht das Theater Münster mit seinen fünf Sparten – Musiktheater, Schauspiel, Tanztheater, Konzert und Jungem Theater – die Vermittlung dieser Vielfalt an ein breites Publikum als seine zentrale Aufgabe.

In jeder Spielzeit stehen im Großen Haus, im variablen Kleinen Haus und in der neuen Spielstätte U2 rund 30 Premieren und 600 Vorstellungen auf dem Spielplan. Sie bilden ein breit gefächertes Programm aus Bekanntem und Neuem – angefangen von den großen Klassikern bis hin zu Ur- und Erstaufführungen.

Kontakt

Theater Münster
Neubrückenstraße 63
D-48143 Münster

Telefon: +49 (0)2 51-59 09-0
Fax: +49 (0)2 51-59 09-202

 

Theaterkasse
dienstags bis freitags 10:00 -19:30 Uhr
samstags 10:00 -14:00 Uhr
Tel.: +49 (0)2 5-59 09-100
Fax: +49 (0)2 5-59 09-205
Bewertungschronik

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1 Schauspiel

De Swatte Kumelge

nach der KOMÖDIE IM DUNKELN von Peter Shaffer, in einer Übertragung ins münsterländische Platt von Hannes Demming

Premiere: 26.11.2021

»KANS DU KIEN LECHT ANMAKEN? M’ BRÄK SIK JÄ ALLE BUTTEN AN DÜSSE VERFLÖÖKTEN MIÄLKPULLEN!«

Diese Farce des britischen Autors Peter Shaffer lebt davon, dass das Publikum mehr sieht als die Figuren auf der Bühne. Das Stück beginnt in völliger Dunkelheit, bis es nach wenigen Minuten bei einem »Kurzschluss« hell wird – allerdings nur für das Publikum. Auf der Bühne wird aber gespielt, als wäre es dunkel, was den Titel der Farce erklärt. In dieser »swatten Kumelge« passiert einiges: Möbel werden verrückt, eine ehemalige Geliebte taucht auf, Getränke werden verwechselt, ein Stadtwerke-Mitarbeiter wird für einen Kunstsammler gehalten und die Dunkelheit hat für einige auf der Bühne nicht nur Nachteile… Diese Zutaten versprechen einen unterhaltsamen Theaterabend. An die Premiere in London erinnert sich der Autor Peter Shaffer in einem Interview jedenfalls wie folgt: »Vor mir saß ein unglaublich dicker Mann, plötzlich begann er zu lachen, als ob ein Vulkan ausbräche, er rutschte aus seinem Sitz in den Gang und kroch auf allen Vieren zur Bühne, und rief den Schauspielern zu: ›Aufhören, bitte aufhören, ich halt’s nicht aus.‹Das war wahrscheinlich die schönste Sache, die ich je als Autor erlebt habe – die schiere Freude des Mannes, der sich den Bauch hielt und nur rief: ›Aufhören, bitte aufhören‹. Es war herrlich. Das war Black Comedy.«

Inszenierung: Hermann Fischer
Bühne & Kostüme: Christian Klein
Dramaturgie: Sabrina Toyen

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Musiktheater

Last Paradise Lost

Rockoper von Günther Werno, Andy Kuntz, Stephan Lill & Johannes Reitmeier

Premiere: 11.12.2021

»VOR IHNEN LAG DIE GROSSE, WEITE WELT, WO SIE DEN RUHEPLATZ SICH WÄHLEN KONNTEN, DIE VORSEHUNG DES HERRN ALS FÜHRERIN.«

John Miltons sprachgewaltiges Versepos Paradise Lost – Das verlorene Paradies aus dem Jahr 1667 erzählt vom Höllensturz der gefallenen Engel, von der Auflehnung Satans gegen Gottes Ordnung, davon, wie die Sünde in die Welt kam, und der Versuchung Adam und Evas und ihrer Vertreibung aus dem Garten Eden. In seinem Text bezieht sich Milton auf verschiedene biblische Quellen sowohl aus dem Alten als auch dem Neuen Testament, er greift aber auch Motive aus antiken Texten etwa von Homer und Vergil auf.

In seiner Zeit wurde das Werk als Gleichnis auf den englischen Bürgerkrieg Mitte des 17. Jahrhunderts gelesen, in späteren Epochen sah und sieht man in dem Text eine Darstellung des moralischen Dilemmas des Menschen, zwischen Gut und Böse unterscheiden zu können.

Nach dem Rockmysterium EVERYMAN (2015) bringen die Vanden Plas--Musiker Günter Werno, Andy Kuntz und Stephan Lill zusammen mit Johannes Reitmeier wieder ein großes Bühnenwerk im Stil eines mittelalterlichen Moralitätenspiels als Rockoper zur Uraufführung. Die hymnisch-opulente Klanggewalt von Deutschlands führender Prog Metal-Band Vanden Plas scheint geradezu prädestiniert dazu, Miltons Epos mit seinen kraftvollen Bildern zwischen Himmel, Paradies und Hölle in Musik zu fassen.

Musikalische Leitung: Andreas Kowalewitz
Inszenierung: Johannes Reitmeier
Bühnenbild: Thomas Dörfler
Kostüme: Michael D. Zimmermann
Choreinstudierung: Inna Batyuk
Dramaturgie: Ronny Scholz

In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

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Schauspiel

Vor Sonnenaufgang

Schauspiel von Ewald Palmetshofer nach Gerhart Hauptmann

Premiere: 6.1.2022

»Mein Wohnzimmer ist neuerdings ein Stammtisch der Partei.«

Gerhart Hauptmanns erstes Stück VOR SONNENAUFGANG aus dem Jahr 1889 wird in der vielbeachteten Überschreibung von Ewald Palmets-hofer zum berührenden Psychogramm einer auseinanderdriftenden Gesellschaft.

Der linksliberale Hauptstadtjournalist Alfred Loth trifft bei einer Recherchereise in der Provinz zufällig auf seinen Kommilitonen Thomas Hoffmann. Die beiden haben sich seit vielen Jahren nicht gesehen und ihre Lebensentwürfe könnten nicht unterschiedlicher sein. Hoffmann hat in ein mittelständisches Unternehmen eingeheiratet, inzwischen die Geschäfte übernommen und tendiert politisch nach rechts. Er wohnt im Haus seiner Schwiegereltern, das in Erwartung eines Kindes gerade umgebaut wird. Martha, Hoffmanns Frau, ist hochschwanger und schwankt zwischen Freude auf das Kind und Depression. Ihre Single-Schwester Helene ist seit kurzem zur Familie zurückgekehrt. Da steht plötzlich Loth vor der Tür. Während die beiden Freunde am Küchentisch ihre ideologischen Grabenkämpfe ausfechten, steht im oberen Stockwerk die Geburt des Kindes ins Haus und Helene verliebt sich in den Überraschungsgast. Bis zum Sonnenaufgang tänzeln die Figuren auf schmalem Grat dem Abgrund entgegen…

Messerscharf analysiert Palmetshofer anhand seiner intensiv gezeichneten Figuren die Ängste und Brüche einer tief verunsicherten Mittelschicht.

Inszenierung: Alexander Nerlich
Bühne & Kostüme: Žana Bošnjak
Choreografie: Zoe Gyssler
Sound & musikalische Einstudierung: Malte Preuß
Dramaturgie: Sabrina Toyen

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1 Musical

Triumph der Liebe (Triumph of Love)

Musical von James Magruder, Jeffrey Stock und Susan Birkenhead

»STARK WIE DER TOD IST DIE LIEBE«

Basierend auf dem Lustspiel LE TRIOMPHE DE L‘AMOUR des französischen Barockdichters Pierre de Marivaux führt das Musical TRIUMPH OF LOVE in bester -Shakespeare-Tradition in ein imaginäres antikes Sparta. Schauplatz der Handlung ist aber tatsächlich ein französisches Gartenlabyrinth, das der Verwirrung der Gefühle entspricht, der alle Personen im Laufe des Stückes ausgesetzt sind.

Der strenge und asketische Philosoph Hermokrates und seine altjüngferliche Schwester Hesione tragen eine ernüchternde Lebenserfahrung in sich: Liebe ruiniert alles! Mit diesem Credo halten sie ihren Neffen Prinz Agis von allen Liebesdingen fern. Lieber soll er die -unrechtmäßige -Prinzessin von Sparta, Leonide, töten und den Thron zurückerobern. Doch Prinzessin Leonide ist unsterblich in Agis verliebt und dringt mit ihrer Vertrauten Corine in den labyrinthischen Garten ein. Um Agis zu erobern, sieht sie sich gezwungen, mehrfach Geschlecht und Identität zu wechseln und alle erliegen in kürzester Zeit ihrem Charme. Am Ende findet sie selbst kaum mehr einen Ausweg aus dem Labyrinth der Gefühlsverwirrungen, das sie erzeugt hat. Da nützt nur noch radikale Ehrlichkeit, um die Liebe zum Triumph zu führen.

Die Autoren verwandelten die Komödie des meisterhaften Psychologen Marivaux in ein feinfühliges Kammer-Musical, das überaus erfolgreich 1997 am Broadway uraufgeführt wurde. In Deutschland ist das ungewöhnliche Werk mit seiner extrem farbenreichen Musik und der von Humor und Sinnesfreude bestimmten Handlung so gut wie unbekannt.

Musikalische Leitung: Boris Cepeda
Inszenierung: Achim Lenz
Choreografische Mitarbeit: Hans Henning Paar
Bühne & Kostüme: Bernhard Niechotz
Dramaturgie: Astrid Reibstein

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Tanz

Der kleine Prinz

Tanzstück von Hans Henning Paar nach Antoine de Saint-Exupéry mit Musik von Erik Satie

»Man sieht nur mit dem Herzen gut.«

Antoine de Saint-Exupérys DER KLEINE PRINZ – eine der schönsten Geschichten um Freundschaft und Liebe – ist ein Märchen für Kinder und auch für Erwachsene.

Ein in der Wüste notgelandeter Flieger trifft auf einen kleinen Jungen, der ihm in vielen Gesprächen von seiner Reise erzählt, die ihn von seinem Heimatplaneten auf die Erde geführt hat. Die Suche nach sich selbst und die Neugier des kleinen Prinzen auf Unbekanntes, seine Reise zu den sieben Planeten und die Begegnungen mit deren Bewohnern, ihren Sorgen und Sehnsüchten, führten zu der Erkenntnis, dass Freundschaft auch immer mit Vertrauen, Treue und Verantwortung zu tun hat.

In poetischen Bildern erzählt Hans Henning Paar von dem stets neu zu ergründenden Geheimnis von Freundschaft und Liebe. Und welche Musik wäre geeigneter der klaren und hellsichtigen Poesie der Vorlage Saint-Exupérys Ausdruck und Raum zu verschaffen, als die impressionistischen Stücke des französischen Komponisten Erik Satie.

Inszenierung: Hans Henning Paar
Bühnenbild: Hanna Zimmermann
Kostüme: Isabel Kork
Dramaturgie: Esther von der Fuhr
Choreografische Assistenz: László Nyakas

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Schauspiel

Was ihr wollt

Komödie von William Shakespeare
Deutsch von Jürgen Gosch und Angela Schanelec

Die Zwillinge Viola und Sebastian werden durch ein Schiffsunglück getrennt und stranden an der Küste Illyriens, wo Herzog Orsino um die reiche und gewitzte Lady Olivia wirbt. Als sich Viola als Mann ausgibt und in die Dienste des Herzogs tritt, verliebt sich Olivia in den scheinbaren Jüngling, der ihr immer neue Liebesschwüre ihres/ seines Herren überbringt. Dabei hat Viola selbst ein Auge auf Herzog Orsino geworfen. Zeitgleich treiben Sir Toby – Lady Olivias Onkel – und die Dienerschaft ihres Haushalts wüste Streiche mit dem Haushofmeister Malvolio. Das Auftauchen des verschwundenen Zwillingsbruders bringt schließlich noch mehr Verwirrung in Shakespeares Wechselspiel. Dessen Originaltitel TWELTH NIGHT bezieht sich auf die Raunächte, die zwölf Tage zwischen Weihnachten und dem 6. Januar, und das römische Fest »Saturnalien«, an welchem die Standesunterschiede zwischen Herren und Sklaven aufgehoben oder gar vertauscht wurden.

William Shakespeare wirbelt jedoch nicht nur Machtverhältnisse und Geschlechteridentitäten durcheinander. In WAS IHR WOLLT wechselt er auch mit großer Leichtigkeit zwischen der Tragik unerwiderter Liebe, philosophischen Fragen zur Konstruktion von Identität und urkomischen Sprachgefechten, die vor Wortwitz strotzen.

Inszenierung: Julia Prechsl
Bühnenbild: Valentin Baumeister
Kostüme: Miriam Waldenspuhl
Bühnenmusik & Sounddesign: Finck von Finckenstein
Dramaturgie: Cornelia von Schwerin
Theaterpädagogik: Lina Lewejohann

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Musical

Der Mann von La Mancha

»To dream the impossible dream… «

DER MANN VON LA MANCHA, basierend auf Miguel de Cervantes (1547 – 1616) epischem Roman DON QUIJOTE, ist ein ergreifendes Musical, das als eines der ersten Werke am Broadway ein Stück historischer Literatur musikalisch adaptierte. Im Kontext der spanischen Inquisition wird der MANN VON LA MANCHA als Spiel im Spiel präsentiert: Wir begegnen dem Autor Cervantes im Gefängnis und warten auf seinen Prozess durch die Inquisition. Als seine Mitgefangenen versuchen, ihm seine Habseligkeiten, einschließlich seines Manuskripts, abzunehmen, schlägt Cervantes vor, die Qualität seines Romans durch eine Nachstellung zu beweisen und seine Mitgefangenen als Charaktere in das Stück einzubeziehen. Gemeinsam erzählen sie die Geschichte des alten Alonso Quijana, der sich für einen edlen Ritter hält, sich Don Quijote nennt und eine obsessive Suche nach einem unmöglichen Traum verfolgt. Trotz aller Widrigkeiten machen sich Quijote und sein treuer Knappe Sancho Panza auf den Weg und suchen das Gute und Unschuldige in einer Welt voller Dunkelheit und Verzweiflung. Der verrückte Don Quijote mag zwar eine Windmühle für einen Riesen und eine Taverne für ein Schloss halten, doch er beweist, dass allein die Vorstellungskraft ihn wirklich zum Ritter machen kann.

Das 1965 uraufgeführte Musical DER MANN VON LA MANCHA wurde mit fünf Tony Awards (u. a. als Bestes Musical) ausgezeichnet und bietet mitreißende Songs wie »Dulcinea« und den mittlerweile berühmten Standard »Quest« – besser bekannt als »The Impossible Dream«.

Musikalische Leitung: Golo Berg
Inszenierung: Philipp Kochheim
Bühne & Kostüme: Uta Fink
Dramaturgie: Ronny Scholz

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Schauspiel

Faust. Der Tragödie erster Teil

Schauspiel von Johann Wolfgang von Goethe

»IHR SEID WOHL VIEL ALLEIN?«

»Nichts!« Das ist die einzige Erkenntnis, die Doktor Faust umtreibt und den vorläufigen Endpunkt seiner jahrelangen Suche danach markiert, »was die Welt im Innersten zusammenhält«. Faust beschwört einen Geist, auf dass dieser ihn die Welt und einen Sinn erkennen lässt. Von dessen Antwort »Du gleichst dem Geist, den du begreifst, Nicht mir!« wird Faust enttäuscht und auf sein Menschsein zurückgeworfen. »Ein guter Mensch, in seinem dunklen Drange, ist sich des rechten Weges wohl bewusst.«, so spricht Gott zu Mephisto, der Faust mit einer Wette um seine Seele bringen will. Doch was mit Wein, Liedern und Liebe beginnt, wandelt sich bald in eine Suche nach dem Unmöglichen jenseits von Raum und Zeit, deren Preis eine junge Frau mit ihrem Leben bezahlen wird.

Goethes FAUST ist nicht nur das bedeutendste und meistgespielte Theaterstück im deutschsprachigen Raum, sondern womöglich die Tragödie des modernen Menschen schlechthin, mit seiner rastlosen Jagd nach Lebensgenuss und Erkenntnisgewinn. Goethe hat über sechzig Jahre damit verbracht, das Drama eines Wissenschaftlers niederzuschreiben, der in satanischem Rausch die äußeren Grenzen menschlichen Lebens sprengt. »Je suis Faust?« – so wird das Faustische im Spiegel gesellschaftlicher Debatten um die Endlichkeit natürlicher Ressourcen, Machtmissbrauch und Fake News zur Lebensstrategie erhoben. »Des Pudels Kern« bedeutet mithin der Kampf um die Menschenwürde und die Frage danach, wie wir leben wollen.

Inszenierung: Christoph Mehler
Bühne & Kostüme: Jennifer Hörr
Kostümmitarbeit & Assistenz: Juliane Goetz
Sound - Musik - Einstudierung: David Rimsky-Korsakow
Dramaturgie: Astrid Reibstein

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Schauspiel

Der Geldkomplex

Schauspiel von Felicia Zeller

Im Rahmen der Förderung »Neue Wege« schreibt eine der bekanntesten Autorinnen der Gegenwart und selbsternannte Wirtschaftsdramatikerin, Felicia Zeller, erstmalig ein Auftragsstück für das Theater Münster. Sie untersucht in ihrem Theatertext unser Verhältnis zum Geld und verwendet dazu Motive aus dem Roman DER GELDKOMPLEX (1916) von Franziska zu Reventlow.

Schriftstellerin Fanni ist pleite, die Wohnung gekündigt, die Möbel gepfändet und die wachsende Anzahl Gläubiger verlangen vehement ihr Geld zurück. Nach jahrelanger kunstvoll prekärer Existenz ergreift der Gedanke an Geld völlig von ihr Besitz. Ein befreundeter Psychiater attestiert ihr sogar einen »Geldkomplex« und verhilft ihr zu einem Aufenthalt in einem Sanatorium, zur Flucht vor ihren Gläubigern. In der Nervenheilanstalt befreundet sie sich mit anderen zerrütteten Existenzen, die sie mit ihrem »Geldkomplex« ansteckt. Es entsteht eine kleine Not-Gemeinschaft, deren Mitglieder anfangen, ihre Neurosen unter der Prämisse ihres jeweiligen Verhältnisses zum Geld zu betrachten. Man diskutiert Geschäfte und spekuliert, was das Zeug hält, bis ein Bankenkrach das Stück beendet. Pech für Fanni. Das ganze Stück über hat sie auf eine Erbschaft gewartet, die ihr am Ende endlich ausbezahlt werden soll. Jetzt wird sie selbst zur Gläubigerin der bankrottgegangenen Bank.

Inszenierung: Max Claessen
Bühne & Kostüme: Ilka Meier
Video: Andreas Klein
Musik: Christoph Coburger
Dramaturgie: Barbara Bily / Cornelia von Schwerin

Diese Inszenierung wird ermöglicht durch die Förderung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen »Neue Wege«.

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Schauspiel

Candide

Comic Operetta von Leonard Bernstein

Im beschaulichen Westfalen wachsen Candide, seine heimliche Liebe Cunegonde, deren Bruder Maximilian und die Kammerzofe Paquette mit der optimistischen Lebensphilosophie ihres Lehrers Dr. Pangloss von der besten aller Welten auf. Doch Krieg zerstört die heimische Idylle und zerstreut die fünf in alle Winde. Auf der Suche nach der »idealen Welt« überschatten Erdbeben, Inquisition, Schiffbruch und andere Katastrophen ihre Reiseeindrücke. Nur mit Mühe entkommen sie dem Tod und müssen am eigenen Leib feststellen, dass die beste aller möglichen Welten nur in der Philosophie existiert. Desillusioniert treffen alle zu guter Letzt wieder in Westfalen ein und realisieren, dass allein Gartenarbeit das ist, was den Menschen glücklich macht.

Voltaires Roman CANDIDE – ein grelles Gemisch aus Abenteuergeschichte, Märchen und Satire – erschien 1759, vier Jahre nach dem verheerenden Erdbeben von Lissabon und mitten im Siebenjährigen Krieg – in einer Zeit also, die genügend Anlass bot, Leibniz‘ schöne Theodizee von der gottgewollten Zweckmäßigkeit dieser »besten aller Welten« kritisch in Frage zu stellen. Der Roman wurde schließlich verboten, auf den Index gesetzt und öffentlich verbrannt. Die schonungslose Attacke auf den Optimismus beflügelte Bernstein zu seiner schillerndsten Komposition für das Musiktheater. Er selbst nannte die Musik zu CANDIDE eine Liebeserklärung an Europa. In der Partitur tauchen Tanzformen wie Gavotte, Mazurka, Polka oder Walzer auf, und die Konventionen der europäischen Oper werden auf liebenswürdigste Weise verballhornt.

Musikalische Leitung: Stefan Veselka
Erzähler: Thomas Peters
Live-Illustration: Robert Nippoldt
Choreinstudierung: Inna Batyuk
Dramaturgie: Ronny Scholz

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1 Schauspiel

Wer hat meinen Vater umgebracht

nach dem Roman von Édouard Louis

Die Geschichte seines Lebens erzählen heißt, die Geschichte meiner Abwesenheit schreiben.

Am 17.06.2021 gastiert diese Inszenierung bei der 26. »Woche junger Schauspieler*innen« in Bensheim. Das Festival wird von der »Deutschen Akademie der Darstellenden Künste« ausgerichtet: »Vier bis sechs Inszenierungen sind im März im Parktheater Bensheim zu sehen. Die jeweiligen Gertrud-Eysoldt-Preisträger*innen übernehmen die Schirmherrschaft über die Veranstaltungsreihe. Seit 2003 wird der "Bensheimer Theaterpreis für junge Schauspielerinnen", dotiert mit € 3000.-, für herausragende schauspielerische Leistungen, an einen einzelnen Darsteller*in oder ein ganzes Ensemble, verliehen. Die dreiköpfige Jury setzt sich zusammen aus einem Mitglied der Akademie, einem/r jungen, freien Theaterschaffenden und einer von der Stadt Bensheim berufenen Persönlichkeit. Zu Ehren des langjährigen Kurators der „Woche junger Schauspieler“ und Ehrenpräsidenten der Akademie wurde der Preis 2009 in „Günther-Rühle-Preis“ umbenannt.

Auch das Publikum stimmt nach jeder Vorstellung über das Gesehene ab. Nach der letzten Vorstellung werden die Stimmzettel ausgewertet und das Stück, das die größte Zustimmung erhielt, bekannt gegeben.«

Inszenierung: Michael Letmathe
Video: Daniel Ortega Macke
Musik: Fabian Kuss
Dramaturgie: Sabrina Toyen

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Schauspiel

MARLENI (Preussische Diven blond wie Stahl)

Thea Dorns MARLENI spielt in der Pariser Wohnung der 92-jährigen Marlene Dietrich, die sich mehr als ein Jahrzehnt zuvor dorthin zurückgezogen hat. Aus der Avenue Montaigne telefonierte sie mit Politiker*innen und Prominenten der ganzen Welt.

Mit dem Besuch von der ein Jahr jüngeren Regisseurin Leni Riefenstahl hat sie jedoch im Leben nicht gerechnet. Riefenstahls Plan, die Dietrich als PENTHESILEA für einen gleichnamigen Film zu gewinnen, entwickelt sich zu einem theatralen Kampf zwischen antifaschistischem Engel und Naziregisseurin, femme fatale und asexuellem Naturkind. Dabei kämpfen die beiden Diven nicht nur gegeneinander, sondern auch um die Bedeutung ihres Lebens für das kollektive Gedächtnis und die großen Wahrheiten des vergangenen Jahrhunderts.

Während Marlene in selbstgewählter Isolation durch die Erinnerung an bedeutungsvolle Männer und eine Weltkarriere lebt, versucht Leni vergebens, sich mit scharfsinniger und bedingungsloser Hingabe an die Schönheit aus dem Bild der Nazi-Regisseurin herauszuschälen. Im gegenseitigen Zuhören und gemeinsamen, grotesken Scheitern an der Gebrechlichkeit des Alters werden aus Einzelkämpferinnen schließlich Verbündete. Als Schwestern einer vergangenen Zeit malen sie sich eine strahlende Zukunft aus, die noch in dieser Nacht verglimmen soll.

Inszenierung: Jan Holtappels
Bühne & Kostüme: Sophia Debus
Dramaturgie: Sabrina Toyen

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Musik

Operettencafé

Flotte Melodien bei Kaffee und Kuchen

Ich lade gern mir Gäste ein …
(Prinz Orlofsky, DIE FLEDERMAUS)

Die Operette ist vielfältig! Sie kann sehr festlich daherkommen oder frech, mythisch, satirisch und gesellschaftskritisch. Und überhaupt: Wo ist der Übergang zwischen Operette und Musical?

Mit dem Garanten für fröhliche Melodien und schmissige Ensembles laden wir Sie ein, sich in geselliger Runde bei Kaffee und Kuchen zusammen mit dem Musiktheater Münster der Liebe zur Operette zu widmen. Verbringen Sie eine ohrwurmverdächtige musikalische Stunde im Foyer des Großen Hauses mit unserem Ensemble!

Das Operettencafé findet jeweils um 15.00 Uhr im Oberen Foyer des Theaters Münster statt. Der Eintrittspreis beträgt 15,- Euro, darin enthalten sind ein Stück Kuchen und Kaffee, so viel Sie trinken möchten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Gespräch

Friedrich Hölderlin - aus Anlass des 250. Geburtstags 2020

THEATERGESPRÄCHE

Der schwäbische Schriftsteller Friedrich Hölderlin (1770–1843), namhafter Vertreter des deutschen Idealismus, Freund und Diskussionspartner Georg W. F. Hegels und Friedrich W. J. Schellings, gilt als ein Vordenker der klassischen deutschen Philosophie. Seine extreme Sensibilität befähigte ihn darüber hinaus zu einzigartigen, vieldeutigen lyrischen und dramatischen Schöpfungen, deren wirkungsmächtige Ausstrahlung bis ins 21. Jahrhundert reichen.

Zu Lebzeiten galt Hölderlin als Außenseiter, er selbst sah sich als »Dichter in dürftiger Zeit«, als ein ewig Heimatloser und Revolutionär, der an der Enge des Alltags zu ersticken glaubte und mit seinen kühnen Zukunftsträumen von Freiheit und Gleichheit an den politischen Realitäten seiner Epoche scheitern musste. Von der Mitwelt als geisteskrank erklärt, sollte er die zweite Hälfte seines Lebens wegen schwerer psychischer Krisen in einem Tübinger Turm oberhalb des Neckars verbringen.

Nach seinem Tod fast vergessen, entdeckte ihn das 20. Jahrhundert neu und stilisierte ihn zur umschwärmten Kultfigur der deutschen Dichtung. Als »großer Seher, der für sein Volk ins Licht tritt«, bejubelte ihn Stefan George, der Kommunist Johannes R. Becher adoptierte ihn als »Sänger der nationalrevolutionären Befreiung«. Martin Heidegger adelte ihn schließlich zum Dichter-Messias und Künder einer »Ursprache«. Komponisten wie Paul Hindemith, Carl Orff und Hans Werner Henze vertonten seine Werke, bildende Künstler wie Erich Heckel und Max Ernst erfuhren die inspirierende Kraft des dichterischen Erbes.

Aus Anlass des 250. Geburtstags am 20. März 2020 widmete sich das Theater Münster in einem der umfangreichsten Veranstaltungsprogramme im Jubiläumsjahr dem Werk Friedrich Hölderlins und seiner vielgestaltigen Rezeptionsgeschichte. Vertreter der internationalen Hölderlin-Forschung aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien beleuchteten sein dichterisches Oeuvre, Schauspieler des Theaters Münster brachten in Lesungen seine sprachgewaltige Poesie zum Vortrag. Pandemiebedingt im März 2020 unterbrochen wird die Vortragsreihe nun von Oktober bis Dezember 2021 fortgesetzt.

Montag, 6. Dezember , 20.00 Uhr, Theatertreff
Prof. Dr. Marco Castellari
Dipartimento di Lingue e Letterature Straniere, Università degli studi di Milano
Hölderlin und das Theater, Hölderlin auf dem Theater

Montag, 13. Dezember , 20.00 Uhr, Theatertreff
Valérie Lawitschka, Tübingen/ Grenoble
Hölderlins Nachwirkungen in der bildenden Kunst

Montag, 20. Dezember, 20.00 Uhr, Theatertreff
Prof. Dr. Violetta Waibel
Institut für Philosophie, Universität Wien
»Vorstellung und Empfindung und Räsonnement, nach poëtischer Logik, entwikelt«. Friedrich Hölderlins Denken im Kontext der Philosophie seiner Zeit

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Tanz

28. Münsteraner Tanzfestival

GASTSPIEL

Darauf hat die Münstersche Tanzfangemeinde sehnsüchtig gewartet! Das im letzten Jahr wegen der Corona-Pandemie ausgefallene 28. Münsteraner Tanzfestival findet nun am 12. Dezember 2021 statt. Diese regelmäßig ausverkaufte und von seinem Publikum enthusiastisch gefeierte Präsentation der lokalen „Freien Tanzszene“ darf getrost als einer der Höhepunkte im jährlichen Tanzkalender bezeichnet werden.

Die Organisatoren um Ingrid Heid haben viel Zeit für Recherche und Gespräche aufwenden müssen, um die arg gebeutelten Tanzgruppen wieder für einen gemeinschaftlichen Auftritt zu gewinnen. Die meisten von ihnen sind direkt oder indirekt mit den hiesigen Ballettschulen verbunden, die ihrerseits wegen Corona-Schließungen oder wegen Kurs-Beschränkungen schwere Zeiten durchmachten. Da war die kostenlose Überlassung von Probesälen und Trainings- wie Probezeiten für die freien Compagnien nur schwer oder gar nicht möglich.

Zum Glück nimmt zur Zeit das emsige Treiben in den Ballettschulen wieder kräftig zu und auch die Lust der freien Tanzgruppen, mit eigenen Choreographien über die Bühnen zu wirbeln, ist augenscheinlich erwacht. Nachdem das Theater Münster dem Verein „Tanzspektrum“ um Ingrid Heid großzügig einen Dezember-Termin im Großen Haus angeboten hat, meldeten sich immer mehr Gruppen, die mitmachen wollen. Stand heute sind es acht Compagnien, die sich eine bühnenreife Choreographie in der Kürze der Zeit zutrauen. Die Zahl wird aber möglicher Weise noch wachsen.

Der Last der Corona-Einschränkungen kann diese Veranstaltung dennoch nicht ganz entkommen. Die Organisatoren haben jedoch aus der Not eine Tugend gemacht und den Abend unter das Motto „1 + 1 = 3“ gesetzt. In Alltagssprache übersetzt heißt dies, dass die einzelnen Gruppen nie mehr als 3 Tänzer/innen gleichzeitig auf die Bühne schicken dürfen – eine choreographische Herausforderung für die jeweilige künstlerische Leiung.

Worauf darf sich das geneigte Publikum freuen? Die „Rebel Dance Company“ präsentiert eine Rock-Rhapsody. Die „balletto dance company“ tanzt neoklassisch zu Musik von Aretha Franklin, während das „Tanztheater Orosz“ Lisa Breuker (Berliner Staatsoper) zu cubanischer Musik auf die Bühne schickt. „Inmotion“ offeriert Jazzdance mit einer Life-Sängerin und die Gruppe „FLICS“ wagt ein Pas de trois aus „Le Corsaire“. Zugesagt haben außerdem die „Tanzprojekte Heidi Sievert“, das Tanzensemble Tenbrock“ so wie Melanie Lopez Lopez. Die Moderation wird gewohnt souverän von Günther Rebel übernommen.

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Operette

Kammeroperette Münster: Vera Violetta

GASTSPIEL

Die Operette VERA VIOLETTA (UA 1908), ein Einakter von Edmund Eysler (Musik) und Leon Stein (Libretto) wurde in Varietès in ganz Europa und den USA gezeigt. Die Handlung spielt in Paris, im Palais de Glace (Vergnügungstempel mit einer großen Eislauffläche), in der Nacht. Die Frau eines Professors flirtet mit dem Ehemann der alten Flamme ihres Gatten. Vera Violetta ist ihr Name und der Name ihres unwiderstehlichen Parfums, nachdem sogar der titelgebende Walzer benannt ist. Das Parfum gibt es bis heute – die Geschichte ist wohl erfunden.

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Online

Mediathek

In der Mediathek finden Sie alle bereits veröffentlichten Trailer zu den Stücken der Saison 2019/20 aus Musiktheater, Schauspiel, Tanz und Jungem Theater.

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Podcast

U:DREI – Podcast für Theater, Kultur und Leben

Der neue podcast!

Seit dieser Spielzeit können Sie mit dem U:DREI-Podcast spartenübergreifende Beiträge zum aktuellen Spielplan, und darüber hinaus, digital abrufen. In der Probebühne III im Keller des Theaters, zwischen Bühnenbildern und Garderobenstangen, sprechen wir monatlich über Spiel und Betrieb, Konzert und Schauspiel, Text und Skulptur. Alle Folgen, darunter ein Besuch im Skulptur Projekte-Archiv und eine Zoom-Konferenz mit dem Zukunftsinstitut Frankfurt, sind auf dieser Seite kostenlos abrufbar.

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Online

3-D-Rundgang

Hereinspaziert! Hier können Sie jederzeit Platz nehmen und durch das ganze Haus wandern – oder drumherum. Der 3-D-Rundgang mit 360°-Panoramen macht zu jeder Zeit einen Besuch in Ihrem Theater Münster möglich. Für die Anzeige benötigen Sie den Adobe Flash Player ab der Version 9. Sollte das Programm nicht vorhanden sein, wird Ihnen die (kostenfreie) Installation automatisch angeboten.

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Theater Münster

Theater ist Ort der Unterhaltung und der Auseinandersetzung, der Verzauberung, der Utopien und der Identitätsstiftung, ist Ort der Wahrnehmung gesellschaftspolitischer Zusammenhänge und Zukunftswerkstatt. Theater ist Ort der Suche nach Werten und Orientierung und Spiegel seiner Zeit und natürlich ist Theater immer Ort des gemeinschaftlichen Erlebnisses.

Das Theater der Stadt Münster ist alles in einem! Als größte und traditionsreichste Kultureinrichtung Münsters sieht das Theater Münster mit seinen fünf Sparten – Musiktheater, Schauspiel, Tanztheater, Konzert und Jungem Theater – die Vermittlung dieser Vielfalt an ein breites Publikum als seine zentrale Aufgabe.

In jeder Spielzeit stehen im Großen Haus, im variablen Kleinen Haus und in der neuen Spielstätte U2 rund 30 Premieren und 600 Vorstellungen auf dem Spielplan. Sie bilden ein breit gefächertes Programm aus Bekanntem und Neuem – angefangen von den großen Klassikern bis hin zu Ur- und Erstaufführungen.
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Aufführungen / Theater Schauspielhaus Zürich Zürich, Rämistrasse 34
Aufführungen / Theater Schauspiel Köln Köln, Schanzenstr. 6-20
Aufführungen / Oper Theater an der Wien Das neue Opernhaus Wien, Linke Wienzeile 6
Aufführungen / Tanz Tanztheater Wuppertal Pina Bausch Wuppertal, Kurt-Drees-Straße 4
Aufführungen / Theater Theater Konstanz Konstanz, Konzilstraße 11
Aufführungen / Theater Staatsschauspiel Dresden Dresden, Theaterstraße 2
Aufführungen / Oper Wiener Staatsoper Wien, Opernring 2
Aufführungen / Theater Volkstheater München München, Tumblingerstraße 29
Aufführungen / Aufführung HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Karl-Liebknecht-Str. 56
Aufführungen / Theater Vorarlberger Landestheater Bregenz, Seestr. 2
Aufführungen / Theater Theater im Pfalzbau Ludwigshafen Ludwigshafen, Berliner Str. 30
Aufführungen / Theater Theater Erfurt Erfurt, Theaterplatz 1
Aufführungen / Theater Deutsches Schauspielhaus Hamburg Hamburg, Kirchenallee 39
Aufführungen / Oper Staatsoper Stuttgart Stuttgart, Oberer Schloßgarten 3
Aufführungen / Musical Ronacher Wien Wien, Seilerstätte 9
Konzerte / Konzert Tonhalle Düsseldorf Düsseldorf, Ehrenhof 1
Ereignisse / Tanz Dresden Frankfurt Dance Company Dresden / Frankfurt
Ausstellungen / Museum GRASSI Museum für Völkerkunde Leipzig Leipzig, Johannisplatz 5-11
Ereignisse / Festspiele Mozartwoche Salzburg 27.1. bis 6.2.2022
Familie / Theater Junges Theater Münster Münster, Neubrückenstraße 63
Ereignisse / Festspiele Domstufen-Festspiele Erfurt 15.7. bis 7.8.2022
Konzerte / Konzert Festival Strings Lucerne Luzern, Dreilindenstr. 89
Familie / Festival Mülheimer Theatertage das Forum deutschsprachiger Gegenwartsdramatik
Bildung / Kurs Tanzschule Grenke Kiel Kiel, Deliusstraße 3-5

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