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Theater im Pfalzbau Ludwigshafen

Kontakt

Theater im Pfalzbau Ludwigshafen
Berliner Str. 30
D-67059 Ludwigshafen

Telefon: +49 (0621) 504 30 - 46
Fax: +49 (0)621-5 04-29 30

 

Reservierungen:
Tel. +49 (0)621-504-2558
Montags bis freitags von 10.30 bis 13.00 Uhr und von 17.00 bis 18.30 Uhr,
samstags von 11.30 bis 13.00 Uhr
Fax (0621) 504-2526
E-Mail: pfalzbau.theaterkasse@ludwigshafen.de
http://tickets.vibus.de/00100137000000/default.aspx
Fest

WELTFEST

Das Foyer bebt. Bis zu tausend Menschen strömen in die Pfalzbau Bühnen. Es wird gegessen, geschwatzt, gelacht. Auf der kleinen Bühne im Gläsernen Foyer ist Kunst aus Ludwigshafen zu sehen: Mongolische Gesänge, Osmanische Trommeln und Pfeifen, kroatische Tänze und vieles mehr. Die internationale Tafel bietet Genuss aus Bulgarien, dem Libanon, Italien und vielen anderen Ländern. So war es bisher, und so soll es auch diesmal wieder sein. Feiern Sie mit uns an diesem Tag des Friedens und der Verständigung!

Freier Eintritt, freie Speisen
Tanz

EXTREMALISM / BOLERO

Choreographien von Emio Greco / Pieter C. Scholten

Das Ballet National de Marseille wurde 1972 von Roland Petit gegründet und über zwanzig Jahre lang geleitet. Als die künstlerische Leitung 1998 an Marie-Claude Pietragalla und in ihrer Nachfolge 2004 an Frédérick Flamand überging, setzten sich beide dafür ein, dass sich die Compagnie neuen künstlerischen Erfahrungen öffnete. 2014 wurden Emio Greco und Pieter C. Scholten berufen, die Geschicke des Ballet National de Marseille zu lenken. Sie knüpften an das an, was sie mit ICKAmsterdam begonnen hatten, einem internationalen Choreographie-Zentrum in Amsterdam. Dort hatten sie ebenso intensiv mit dem klassischen Vokabular als auch mit Elementen des postmodernen Tanzes gearbeitet. Mit dem Ballet National de Marseille entwickelten sie ein Programm, das sie „the rebellious body“ nannten und das sich mit der Stellung des Künstlers in der Gesellschaft auseinandersetzt. Mit dem schlichten Titel „le corps du ballet“ überschrieben sie ihr Streben, eine neue Form des zeitgenössischen Balletts zu gestalten.

Ihre Aufsehen erregende Kreation Extremalism enthält den Widerspruch von „extrem“ und „Minimalismus“: Extrem im Hinblick auf den Umgang mit Körper, Bewegung, Bühnenbild, Beleuchtung, Ton, minimalistisch in der Beschränkung auf das Wesentliche. Ausgangspunkt ihrer Arbeit war die Frage, wie sich der Körper in extremen Situationen verhält. Wie reagiert der Körper auf eine Krise? Wie wirken sich Hunger, Wohlstand, Stress, Fluchterfahrung, Digitalisierung, Überbevölkerung, Erschöpfung auf den Körper aus? Greco/Scholten zeigen in ihrer Choreographie, wie destabilisierend und zerstörerisch extreme Situationen auf den Körper einwirken.

Für Boléro befreiten sie sich von Anfang an davon, dem nacheifern zu wollen, was die russische Tänzerin und Choreographin Bronislava Nijinska zur Musik Maurice Ravels für ihre Tänzer geschaffen hatte und unweigerlich an berühmte Szenen aus Carmen denken ließ. Greco/Scholten hingegen kam es auf die Reibung zwischen Körper und Musik an. Bei ihnen ist die Musik nicht nur ein Zeichenstift, aus dem die Erzählung fließt, sondern ein Protagonist, mit dem sich die Tänzer auseinandersetzen müssen. Die Musik des Boléro symbolisiert einen inneren Kampf, der die Dualität in jedem Menschen zum Ausdruck bringt. Indem der Körper der unerbittlichen Rhythmus-Linie ausgesetzt ist, offenbart er ihr Zögern, ihre Risse, ihren Atem.

BALLET NATIONAL DE MARSEILLE, FRANKREICH

Preise 46 € / 39 € / 32 € / 25 €
Schauspiel

WER HAT ANGST VOR VIRGINIA WOOLF?

Von Edward Albee

Auf einem Spiegel in einer Bar in Greenwich Village hatte er die Worte entdeckt: Who‘s Afraid of Virginia Woolf? Eigentlich sollte der Titel seines neuen Dramas The Exorcism heißen. Und um eben eine solche Austreibung ging es Edward Albee bei seiner legendären Afterparty von Martha, George, Nick und Honey, die seit der New Yorker Uraufführung im Jahr 1962 als „Klassiker“ gilt und als Schauspielerfest.

Ohne Wissen ihres Ehemannes George hat Martha den neuen Biologieprofessor Nick und seine Frau Honey nach einem offiziellen Fest in ihr Haus eingeladen. George, Geschichtsdozent am hiesigen College, kennt die Gesellschaftsspiele seiner Ehefrau Martha nur zu gut. Als Tochter des Rektors besitzt sie Macht und Einfluss und liebt es, mit den Gefühlen anderer zu spielen. Doch an diesem Abend ist alles anders und das Spiel eskaliert.

Bereits in seinen Inszenierungen Die bitteren Tränen der Petra von Kant und Hedda Gabler widmete sich Martin Kušej den düsteren Beziehungsspielen des gehobenen Bürgertums. Sein Interesse gilt den Schaukämpfen der modernen Gefühlswelt, deren Verletzungen sich tief in die Seelen und Herzen seiner Protagonisten wühlen, bis ins Mark.

Martin Kušej ist einer der renommiertesten Regisseure des deutschsprachigen Theaters. Er inszeniert sowohl im Schauspiel als auch in der Oper und hat u.a. am Burgtheater Wien, am Thalia Theater Hamburg und am Opernhaus Zürich gearbeitet. Kušejs Inszenierungen wurden vielfach ausgezeichnet; drei Mal wurden seine Arbeiten zum Berliner Theatertreffen eingeladen, 2008 erhielt er zudem den Nestroy-Preis. Seit der Spielzeit 2011/2012 ist Martin Kušej Intendant des Residenztheaters München, in der kommenden Spielzeit wechselt er als Intendant ans Burgtheater Wien.

WERKSCHAU RESIDENZTHEATER MÜNCHEN

Inszenierung: Martin Kušej
Bühne und Kostüme: Jessica Rockstroh
Mit Bibiana Beglau, Norman Hacker, Johannes Zirner, Nora Buzalka

Preise 40 € / 34 € / 28 € / 22 €
Aufführungen / Theater Schauspielhaus Zürich Zürich, Rämistrasse 34
Aufführungen / Konzert Berliner Philharmoniker Berlin, Herbert-von-Karajan-Str. 1
Aufführungen / Theater Schauspiel Köln Köln, Schanzenstraße 6-20
Aufführungen / Theater Theater an der Wien Das neue Opernhaus Wien, Linke Wienzeile 6
Aufführungen / Konzert Philharmonie Luxembourg Luxembourg, 1, Place de l'Europe
Aufführungen / Konzert Duisburger Philharmoniker Duisburg, König-Heinrich-Platz
Aufführungen / Theater Theater Münster Münster, Neubrückenstraße 63
Aufführungen / Theater Staatsschauspiel Dresden Dresden, Theaterstraße 2
Aufführungen / Konzert Gürzenich-Orchester Köln Köln, Bischofsgartenstr. 1
Aufführungen / Oper Wiener Staatsoper Wien, Opernring 2
Aufführungen Glocke Bremen Bremen, Domsheide 6-8
Aufführungen / Tanz HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Karl-Liebknecht-Str. 56
Aufführungen / Theater Vorarlberger Landestheater Bregenz, Seestr. 2
Aufführungen / Theater Lofft Leipzig Leipzig, Lindenauer Markt 21
Aufführungen / Oper Oper Köln Köln, Offenbachplatz
Aufführungen / Theater Theater Erfurt Erfurt, Theaterplatz 1
Aufführungen / Theater Deutsches Schauspielhaus Hamburg Hamburg, Kirchenallee 39
Aufführungen / Oper Staatsoper Stuttgart Stuttgart, Oberer Schloßgarten 3