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Theater im Pfalzbau Ludwigshafen

Kontakt

Theater im Pfalzbau Ludwigshafen
Berliner Str. 30
D-67059 Ludwigshafen

Telefon: +49 (0621) 504 30 - 46
Fax: +49 (0)621-5 04-29 30

 

Reservierungen:
Tel. +49 (0)621-504-2558
Montags bis freitags von 10.30 bis 13.00 Uhr und von 17.00 bis 18.30 Uhr,
samstags von 11.30 bis 13.00 Uhr
Fax (0621) 504-2526
E-Mail: pfalzbau.theaterkasse@ludwigshafen.de
http://tickets.vibus.de/00100137000000/default.aspx
Theater

DER STREIT

Wer war zuerst untreu – Mann oder Frau? Um diese Frage zu beantworten, spielt der französische Dichter Marivaux den Sündenfall durch einen makaberen Menschenversuch nach. Dafür werden in seinem Stück Der Streit zwei Mädchen und zwei Jungen von der Mitwelt isoliert, aufgezogen ausschließlich von ihren beiden Erziehern. Als junge Erwachsene begegnen sie sich zum ersten Mal – streng beobachtet von einem Prinzen und seiner Gattin. Sie gehen Beziehungen, Allianzen und Liebeleien ein und spiegeln dabei die Themen unserer Zeit: Beziehungsmodelle, sexuelle Selbstbestimmung und die Machtverhältnisse unter den Geschlechtern.

Der österreichische Shootingstar Nikolaus Habjan inszeniert das seltsame Experiment über den Ursprung der Untreue mit Schauspielern und lebensgroßen Puppen, die von den Akteuren auf der Bühne geführt werden. Während der Prinz und seine Fürstengattin durch groteske Klappmaulpuppen verkörpert werden, erscheinen die jungen Liebenden als überdimensionierte Gliederpuppen. Auf hinreißende Weise beleben die Schauspieler ihre Figuren in einer klinisch weißen Menschenversuchsanstalt. Die Puppen werden zu ausdrucksstarken Persönlichkeiten – erschreckend menschlich und doch abstrakt. Mit minimalen Bewegungen der Gliedmaßen stellen die Akteure intensive Gefühlsregungen dar und führen ihre unterleibslosen Puppen durch das Experiment der sexuellen Liebe, indem sie ihnen bei Bedarf ihre sich spreizenden und zuckenden Beine leihen. In dieser ebenso witzigen wie verstörenden Anordnung wird die Frage nach dem Ursprung der Untreue zu einer Farce und der freie Wille des Individuums zur Illusion. Denn allesamt werden letztlich von fremder Hand zur Untreue geführt.

Der dreißigjährige Österreicher Nikolaus Habjan – Puppenspieler und –bauer, Musiktheaterregisseur, Kabarettist, Schauspieler, Stimmenimitator und Kunstpfeifer – wird in seiner Heimat als „Master of Puppets“ gefeiert. Mit seiner Vorliebe für den Einsatz lebensgroßer Klappmaulpuppen im Regietheater mischte das quirlige Multitalent bereits das Wiener Volkstheater auf und verfolgt dabei zuweilen auch eine gesellschaftspolitische Mission. Nikolaus Habjan erhielt den Nestroy-Theaterpreis und wurde zu zahlreichen Festivals eingeladen.

Ab 14 Jahren

WERKSCHAU RESIDENZTHEATER MÜNCHEN

Inszenierung + Puppenbau: Nikolaus Habjan
Bühne: Jakob Brossmann, Denise Heschl
Kostüme: Denise Heschl
Musik: Kyrre Kvam
Theater

A CHRISTMAS CAROL

Nach der Erzählung von Charles Dickens

Der alte geizige Geschäftsmann Scrooge will nichts von Weihnachten wissen. Jedes Jahr sieht er dem Fest der Freude und der Liebe murrend entgegen. Dies ändert sich, als ihm in der Weihnachtsnacht der Geist seines verstorbenen Arbeitskollegen erscheint, der zu Lebzeiten habgierig war und nun in Ketten liegt. Er warnt Scrooge vor den Folgen, den sein Geiz und seine Abneigung gegenüber Mitmenschen nach sich ziehen werde. Außerdem prophezeit er ihm die Begegnung mit den drei Geistern der vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Weihnacht, die ihm einen ebenso erschreckenden wie wirkungsvollen Einblick in seine verschiedenen Lebenswelten gewähren.

Die Inszenierung von Richard Clodtfelder nimmt den Zuschauer mit auf eine lustige, lebhafte, aber auch nachdenkliche Reise durch die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des alten Griesgrams und lässt sie teilhaben an dessen wachsender Erkenntnis, wie wichtig Familie und Freunde im Gegensatz zu schnödem Mammon doch sind.

In englischer Sprache

AMERICAN DRAMA GROUPE EUROPE

Inszenierung: Richard Clodtfelder
Theater

DIE LEIDEN DES JUNGEN WERTHER

Nach Johann Wolfgang von Goethe

Weggehen, ausbrechen, frei sein: „Wie froh bin ich, dass ich weg bin!“. Wut und Unruhe stecken in dem jungen Mann, der als Goethes Werther zu einer Kultfigur seiner und aller folgenden Epochen wurde. Getrieben von einer unbändigen Sehnsucht nach Freiheit und nach dem Leben im Hier und Jetzt, macht er sich auf den Weg, Grenzen zu überschreiten und Neuland zu betreten. Jeder Baum und jeder Strauch erscheint im Lichte seiner Freiheit wie ein kleines Wunder. Und als er dann auch noch Lotte begegnet, ist es um ihn geschehen. Obwohl er bald erfährt, dass Lotte schon vergeben ist, begehrt er sie weiter mit kindlichem Trotz, einem fast hilflosen: ICH WILL, ICH WILL, ICH WILL! Werther ist vollkommen erfüllt von einem Gefühl des jugendlichen Totaloptimismus, das ihm ständig suggeriert: Alles ist möglich! Dieses Grundgefühl hat er gemeinsam mit Generationen junger Menschen, die aus der Geborgenheit ihrer Jugend aufbrechen und hin- und hergerissen sind zwischen dem Wunsch, Kind zu bleiben und der Notwendigkeit, erwachsen zu werden. Dieses Gefühl existiert überall auf der Welt – natürlich auch im Kosovo, dem jüngsten Staat Europas. In einer Koproduktion mit dem Theater Ferizaj, Qendra Multimedia in Prishtina und dem Goethe Institut zeigen die Pfalzbau Bühnen die universelle Liebesgeschichte des jungen Werther in albanischer Sprache mit deutschen Übertiteln.

In albanischer Sprache mit deutschen Übertiteln

THEATER FERIZAJ, KOSOVO

Koproduktion mit Pfalzbau Bühnen Ludwigshafen und dem Goethe Institut

Inszenierung: Stefan Schletter
Theater

BIEDERMANN UND DIE BRANDSTIFTER

Ein Lehrstück ohne Lehre von Max Frisch

Der Haarwasserfabrikant Gottlieb Biedermann ist entrüstet über die Vorfälle in seiner Stadt, die seiner herzkranken Gattin Babette den Schlaf und ihm die Gemütsruhe am Stammtisch rauben. Die Zeitungen berichten von Hausierern, die sich im Dachboden wohlmeinender Bürger einnisten und sich später als Brandstifter entpuppen. Eines Abends steht ein Unbekannter in der Tür. Gottlieb Biedermann ist alarmiert: Brandstifter, nichts als Brandstifter! Aber statt dem Fremden entschieden die Tür zu weisen, besinnt er sich auf seinen guten Ton als bestens informierter und aufgeklärter Bürger – und bietet dem Unbekannten eine Bleibe an. Bald wird der Dachboden offensichtlich als Lager für Benzinfässer genutzt, und als plötzlich ein zweiter Gast auftaucht, wird die Situation brenzlig. Biedermann sucht Rettung in der Freundschaft mit den Brandstiftern, die – so hofft er – einem braven Bürger sicher nicht das Eigenheim anzünden. Bis die ganze Stadt in Flammen steht.

Das Stück entlarvt präzise eine Geisteshaltung, die der Technik des Totalitären zum Erfolg verhilft. Biedermann und die Brandstifter ist eine politische Parabel, die ihre kritische Kraft nicht aus der Entlarvung der Lüge bezieht, sondern aus der Inszenierung der biedermännischen Wehrlosigkeit gegenüber Verbrechern, die von Anfang an kein Geheimnis aus ihren wahren Zielen machen. Das „Lehrstück ohne Lehre“ gehört seit Jahren nicht nur zum Theaterrepertoire, sondern auch zum Lektürekanon im Deutschunterricht und ist angesichts der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen vielleicht brisanter als je zuvor.

PFALZTHEATER KAISERSLAUTERN

Inszenierung: Jan Langenheim
Ausstattung: Anja Jungheinrich
Aufführungen / Theater Schauspielhaus Zürich Zürich, Rämistrasse 34
Aufführungen / Konzert Berliner Philharmoniker Berlin, Herbert-von-Karajan-Str. 1
Aufführungen / Theater Theater an der Wien Das neue Opernhaus Wien, Linke Wienzeile 6
Aufführungen / Theater Schauspiel Köln Köln, Schanzenstr. 6-20
Aufführungen / Konzert Philharmonie Luxembourg Luxembourg, 1, Place de l'Europe
Aufführungen / Konzert Duisburger Philharmoniker Duisburg, König-Heinrich-Platz
Aufführungen / Theater Theater Münster Münster, Neubrückenstraße 63
Aufführungen / Theater Theater Konstanz Konstanz, Konzilstraße 11
Aufführungen / Theater Staatsschauspiel Dresden Dresden, Theaterstraße 2
Aufführungen / Konzert Gürzenich-Orchester Köln Köln, Bischofsgartenstr. 1
Aufführungen / Oper Wiener Staatsoper Wien, Opernring 2
Aufführungen Glocke Bremen Bremen, Domsheide 6-8
Aufführungen / Aufführung HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Karl-Liebknecht-Str. 56
Aufführungen / Theater Vorarlberger Landestheater Bregenz, Seestr. 2
Aufführungen / Theater Lofft Leipzig Leipzig, Lindenauer Markt 21
Aufführungen / Oper Oper Köln Köln, Offenbachplatz
Aufführungen / Theater Theater Erfurt Erfurt, Theaterplatz 1
Aufführungen / Theater Deutsches Schauspielhaus Hamburg Hamburg, Kirchenallee 39
Aufführungen / Oper Staatsoper Stuttgart Stuttgart, Oberer Schloßgarten 3