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Theater im Pfalzbau Ludwigshafen

Kontakt

Theater im Pfalzbau Ludwigshafen
Berliner Str. 30
D-67059 Ludwigshafen

Telefon: +49 (0621) 504 30 - 46
Fax: +49 (0)621-5 04-29 30

 

Reservierungen:
Tel. +49 (0)621-504-2558
Montags bis freitags von 10.30 bis 13.00 Uhr und von 17.00 bis 18.30 Uhr,
samstags von 11.30 bis 13.00 Uhr
Fax (0621) 504-2526
E-Mail: pfalzbau.theaterkasse@ludwigshafen.de
http://tickets.vibus.de/00100137000000/default.aspx
Performance

WILLKOMMEN IN DEUTSCHLAND

Generationenübergreifendes Rechercheprojekt von Giuseppina Tragni

Deutschland ruft die Gastarbeiter! Alles begann 1955, als ein rasantes Wirtschaftswachstum zu einem Arbeitskräftemangel führte und die Bundesrepublik Deutschland Arbeitskräfte im Ausland anwarb. Und sie kamen! Aus Italien, Spanien, Griechenland, der Türkei und Jugoslawien. Sie alle brachten ihre Musik, ihre Sprache, ihre Erinnerungen, ihre Geschichten und auch ihre Sehnsüchte mit… Viele von ihnen blieben.

Giuseppina Tragni, neue Leiterin des Jungen Pfalzbaus, sammelte die Geschichten von Migranten und Migrantinnen der ersten Generation und ihren Kindern und Enkeln. Nun stehen drei Generationen auf der Bühne, sieben Spielerinnen und Spieler aus fünf Ländern. Zwischen 7 und 54 Jahre alt, tauchen sie mit den Besuchern ein in die Zeit, als ihre Eltern und Großeltern die Entscheidung trafen, nach Deutschland zu ziehen. In einer Collage erzählen sie von damals, von den Anfängen – vom Weggehen und vom Ankommen. Mit Bewegung, Sprache und Musik geben sie Einblicke in ihre persönliche Erlebniswelt und lassen die Zuschauer an ihrer ganz eigenen Geschichte anteilnehmen. Lieder und Tänze verschmelzen mit Wahrem und Erfundenem. Erinnerungen werden wach an eine Zeit, die viele Leben verändert hat.

Junger Pfalzbau

Inszenierung: Giuseppina Tragni
Co-Regie: Kaja Lorí
Kostüme: Petra Vascova

Mit Handan Akkaya-Kapan, Ricardo Espinosa, Kaja Lorí, Natice Orhan-Daibel, Helena Wolfert, Roman Wolfert, Giuseppina Tragni, Laura Shatri
Musiktheater

DIE HOCHZEIT DES FIGARO

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart

Die Hochzeit des Figaro (Le nozze di Figaro) war die erste Zusammenarbeit zwischen Mozart und dem Wiener Hofdichter Lorenzo Da Ponte, der Don Giovanni und Così fan tutte folgen sollten. Der Komponist selbst soll den Stoff nach Beaumarchais‘ vorrevolutionärer Komödie La folle journée, ou Le mariage de Figaro aus dem Jahr 1781 vorgeschlagen haben – ein Wagnis, denn eine Aufführung der Komödie war wegen der politischen Tendenzen in Wien verboten. Der gedruckte Lesetext war von diesem Verbot jedoch nicht betroffen. Erzählt wird, wie Figaro und Susanna, Kammerdiener und Zofe von Graf und Gräfin Almaviva, nur gegen Widerstände und allerlei Intrigen die Erlaubnis zu ihrer Heirat erringen können. Auch wenn er das feudale Recht der ersten Nacht aufgehoben hat, stellt der Graf Susanna nach, während die Gräfin über die erloschene Liebe ihres Mannes trauert. Zudem macht Marcellina ein altes Heiratsversprechen Figaros geltend und der junge Cherubino, der zugleich in alle Frauen des Schlosses verliebt ist, trägt das Seine zu einem turbulenten erotischen Verwirrspiel bei, das Shakespeares Sommernachtstraum nahe kommt. Nicht zuletzt die Tiefe von Mozarts Musik lässt in die Seele der Figuren blicken, die Grenzen von Opera buffa und Opera seria werden aufgehoben, Graf und Gräfin wie Diener und Dienerin werden auf derselben Ebene als Menschen gezeigt.

PFALZTHEATER KAISERSLAUTERN

Text von Lorenzo Da Ponte
nach Beaumarchais

Musikalische Leitung: Uwe Sandner
Inszenierung: Andreas Bronkalla
Bühne und Kostüme: Herbert Murauer
Chor: Johannes Köhler
Tanz

GOLDEN DAYS

Golden Days präsentiert zwei zurückliegende Choreographien Johan Ingers, Rain Dogs und BLISS, die durch ein neues kurzes Solo, Birdland, miteinander verbunden sind. Rain Dogs und BLISS sind zwei markante Werke, die Jahre zuvor entstanden und konzeptionell und choreographisch weit voneinander entfernt sind: sie laden den Betrachter in zwei unterschiedliche Welten ein, obwohl sie wiederkehrende Themen in Johan Ingers Werk illustrieren: Verlust, Wechsel und die sich daraus ergebenden Konsequenzen. Das Solo Birdland zieht die Verbindung zwischen diesen beiden unterschiedlichen Lebensphasen, in einem rauen und rebellischen Schlag gegen alle Veränderungen im Leben. Das Konzept und was den Abend zusammenhält ist natürlich die Auswahl der Musik: Tom Waits, Patti Smith und Keith Jarrett. Durch ihre Musik und ihre Kunst haben diese Musiker eine ganze Generation beeinflusst und ihr geholfen, einen großen Wandel herbeizuführen. Wir fühlen eine Art Nostalgie und betrachten diese Zeit – besonders von heute aus gesehen – als einen Ort, an dem alles einfach und frei erschien.

Wenn wir älter werden, denken wir oft über unsere Lebensreise nach, und ich schaue ein für alle Mal mit einem zufriedenen Lächeln auf meinen Weg zurück, als die Dinge noch freundlich und sorgenfrei waren. Das waren goldene Tage! Johan Inger

COMPAGNIA ATERBALLETTO, ITALIEN

Choreographie: Johan Inger
Musik: Tom Waits, Patti Smith, Keith Jarrett
Bühne: Johan Inger
Kostüme: Johan Inger, Francesca Messori und Carolina Armenta
Licht: Peter Lundin
Blues

GET TOGETHER BY THE STEHBLUES

Von und mit Hanns Jörg Krumpholz und Martin Theuer

Songs der sechziger und siebziger Jahre

Da sind sie wieder, unsere lieben alten Freunde. Nein, nicht die beiden Helden des Kultfilms The Blues Brothers, sondern ihre kleinen Brüder, deren Auftritt auf der Hinterbühne unseres Theaters inzwischen Tradition hat. Wie ihre Vorbilder schwärmen The Little Blues Brothers für den Kuschelrock der sechziger und siebziger Jahre (des letzten Jahrhunderts…) und bringen so ziemlich alles mit, was er an Romantischem zu bieten hat: Die größten Hits der Beatles und der Stones, dazu die schönsten Balladen von Simon & Garfunkel, Neil Young, Pink Floyd und wie sie alle heißen. Zwischen den Songs halten die beiden ihre Gäste mit ihrer ganz eigenen Art von Entertainment bei Laune. Ihre Songs nehmen sie ernst, sich selbst nicht. Es ist angerichtet: Get together by the Stehblues!

THE LITTLE BLUES BROTHERS
Tanz

AIN’T MISBEHAVING

Tanztheater für die ganze Familie

Essen kann sich mitunter ganz schön dahinschleppen. Oder es artet regelrecht in eine Plage aus, es wird herumgekleckert und es herrscht ein Heidenlärm. Bis die Kinder zu hören bekommen: Iss deinen Teller auf, spiel nicht mit dem Essen herum, sonst verschwinde gefälligst von hier. Aber was dann? Irgendwo abwarten, bis sich die Gemüter beruhigt haben? Plötzlich sind die Kinder verschwunden und verstecken sich irgendwo im Haus. Das macht Spaß und ist aufregend für die Kinder, für die Eltern aber kann es der reinste Alptraum sein. Während sie versuchen, die Kinder aufzuspüren, wächst ihre Verzweiflung. Die niederländische Tanzcompagnie DeStilte hat für ihre neueste Kreation erstmals mit zwei international bekannten Komponisten zusammengearbeitet und wirft die Frage auf: Wer benimmt sich hier eigentlich daneben?

Ain’t misbehaving beschäftigt sich mit den kurzen Momenten, in denen Kinder unbeobachtet sind und der Aufmerksamkeit ihrer Eltern entwischen. Dann können sie die Gelegenheit nutzen, das ganze Haus zu erkunden und daraus mit ihrer Phantasie ein großes Abenteuer zu machen. Kinder genießen diese Entdeckerfreude und Erwachsene, die sich an ihre Kindheit erinnern, wissen das auch zu schätzen. Omroep Brabant

TANSTHEATER DESTILTE, BREDA (NIEDERLANDE)

Inszenierung und Choreographie: Jack Timmermans
Ausstattung: Joost van Wijmen
Musik: Mete Erker, Jeroen van Vliet
Video-Animation: Afterlight
Kabarett

SEIN ODER ONLINE

Kabarett von und mit Katalyn Bohn

Ein stadtneurotisches Kindergartenkind strandet auf einem Therapiebauernhof. Doch die Tiere sind längst online und chatten über die Frage: gibt es ein Leben vor Lidl? Die Mama des Kindes scheitert an ihrer heillosen Selbstoptimierung, während das städtische Krankenhaus zum frischen Start-up aufrüstet und Geschäftsmodelle wie Selfie-Geburt und Do-it-yourself-Sterben entdeckt. In einer einzigartigen Mischung aus Kabarett, Theater und Musik beleuchtet Katalyn Bohn Entfremdung und Überforderung in Zeiten der Totaldigitalisierung. Sie besingt Sitzheizungen und Atomkraftwerke, entlarvt den Online-Zauber und bringt federleicht Aufstieg und Fall der Menschheit auf den Punkt. „Ausgefallen, frech, gigantisch“ – findet die Presse. 2017 gewann Katalyn Bohn den Recklinghäuser Nachwuchs-Kabarett Preis „Kleiner Hurz“. Im selben Jahr wurde sie für verschiedene Preise nominiert: den Reinheimer Satire Löwe, den Melsunger Kabarettpreis „Scharfe Barte“ und als Vereinsmeisterin der Lach- und Schießgesellschaft München, außerdem 2018 für den Klagenfurter Kabarettpreis „Herkules“.

Katalyn Bohn studierte Schauspiel und Pantomime an der Folkwang Hochschule in Essen. Für ihr Abschluss-Soloprogramm erhielt sie 2004 den Folkwang- Preis. Anschließend war sie langjähriges Mitglied am Hessischen Staatstheater Wiesbaden, gastierte an weiteren Theatern und spielte in diversen Film- und Fernsehproduktionen mit. Seit 2016 ist sie fortlaufend in der Sitcom Leider lustig auf KIKA zu sehen. 2014 entwickelte sie ihr erstes Solo-Kabarettprogramm Miss Geschicke, mit dem sie bundesweit auf Tournee ging.

Sein oder online Digital, global, optimal! Vom Dilemma unseres maximaleffizienten Lebens
Aufführungen / Theater Schauspielhaus Zürich Zürich, Rämistrasse 34
Aufführungen / Konzert Berliner Philharmoniker Berlin, Herbert-von-Karajan-Str. 1
Aufführungen / Theater Theater an der Wien Das neue Opernhaus Wien, Linke Wienzeile 6
Aufführungen / Theater Schauspiel Köln Köln, Schanzenstr. 6-20
Aufführungen / Konzert Philharmonie Luxembourg Luxembourg, 1, Place de l'Europe
Aufführungen / Konzert Duisburger Philharmoniker Duisburg, König-Heinrich-Platz
Aufführungen / Theater Theater Münster Münster, Neubrückenstraße 63
Aufführungen / Theater Theater Konstanz Konstanz, Konzilstraße 11
Aufführungen / Theater Staatsschauspiel Dresden Dresden, Theaterstraße 2
Aufführungen / Konzert Gürzenich-Orchester Köln Köln, Bischofsgartenstr. 1
Aufführungen / Oper Wiener Staatsoper Wien, Opernring 2
Aufführungen Glocke Bremen Bremen, Domsheide 6-8
Aufführungen / Aufführung HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Karl-Liebknecht-Str. 56
Aufführungen / Theater Vorarlberger Landestheater Bregenz, Seestr. 2
Aufführungen / Theater Lofft Leipzig Leipzig, Lindenauer Markt 21
Aufführungen / Oper Oper Köln Köln, Offenbachplatz
Aufführungen / Theater Theater Erfurt Erfurt, Theaterplatz 1
Aufführungen / Theater Deutsches Schauspielhaus Hamburg Hamburg, Kirchenallee 39
Aufführungen / Oper Staatsoper Stuttgart Stuttgart, Oberer Schloßgarten 3