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Opernhaus

Das Staatstheater Kassel – Ein Theater mit Tradition

Das Staatstheater Kassel versteht sich mit seinen rund 500 festen Mitarbeitern als ein moderner Theaterbetrieb, der sich gleichermaßen der Tradition wie der Moderne verpflichtet fühlt. 30 Neuinszenierungen in den Sparten Musiktheater, Schauspiel, Tanztheater, Kinder- und Jugendtheater, dazu die Sinfonie-, Sonntags-, Kammer-, Familien-, Schüler- und Sonderkonzerte bilden Jahr für Jahr das große Angebot. Darüber hinaus sorgt ein umfangreiches theater- und konzertpädagogisches Programm für die Vermittlung an Kinder und Jugendliche.

Kontakt

Opernhaus
Staatstheater Kassel
Friedrichsplatz 15
D-34117 Kassel

Telefon: +49 (0)561-10 94 - 0
E-Mail: info@staatstheater-kassel.de

Oper

Film ab! We are back!

Premiere: 11. Januar 2019

Arnie hat sein Versprechen »I’ll be back« mehr als einmal gehalten. Überhaupt haben Fort­setzungen, Prequels, Sequels und wie sie alle heißen, gerade Konjunktur. Und Serien sind sowieso die neuen cineastischen Stars. Diesem Trend können natürlich auch wir uns nicht entziehen und finden nach Jahren der Abstinenz im Genre Filmmusik zu unseren Wurzeln zurück. Und so zieht endlich auch auf der Bühne des Staatstheaters wieder der Glanz Hollywoods ein. Wir rollen den roten Teppich aus und sagen: Film ab!

Musik aus: Batman – The Dark Night, Iron Man, Interstellar, Star Wars, Mars Attacks, Dirty Dancing, La La Land, The Rock, Ratatouille, Game of Thrones, A-Team u.v.m.

Musikalische Leitung: Rasmus Baumann
Szenische Einrichtung: Janis Knorr
Moderation: Insa Pijanka
Bühne und Kostüme: Sibylle Pfeiffer
Oper

Anfang und Ende - B.A.C.H.⁶¹

Eine szenische Reise mit Kirchenkantaten von Johann Sebastian Bach

Premiere: 26. Januar 2019

»Nicht Bach, sondern Meer müsste er heißen«, begeisterte sich Beethoven,
Wagner empfand ihn als »das wunderbarste Rätsel aller Zeiten« und Max Reger begriff ihn als eine Personifizierung der Musik schlechthin, als »Anfang und Ende aller Musik.«
Mit einem ungeheuren Gespür für alles musikalische Material stellte sich Johann Sebastian Bach immer neuen Herausforderungen. Er vermochte es, alle verschiedenen musikalischen Stile mit denen der neuen Musik seiner Zeit bruchlos zu verbinden. Selbst wenn er keine Opern geschrieben hat.

Für uns heute ist Bach der Komponist seiner Passionen und Oratorien, dem wir
»Die Kunst der Fuge« und »Das wohltemperierte Klavier« zu verdanken haben; äußerst populär wurden seine »Brandenburgischen Konzerte«. In seiner Zeit als Thomaskantor in Leipzig schuf er vor allem Kantaten für jeden Sonntag des Kirchenjahres. Und immer folgte er dem Credo »bey jedem Takt einen anderen Affekt« zu komponieren, denn die Musik sprechend zu machen war eines seiner Anliegen.

Dieses erweitern wir nun zu einer szenischen Version: Wir dramatisieren sechs dieser vornehmlich in Leipzig geschriebenen Kirchen-Kantaten für die Opernbühne. Als musikalisch-ästhetische Reise, die vom Dunkel ins Licht, von tiefen Seelennöten zum Jubel führen soll und die davon erzählen will, »dass der Mensch (s)ein Leben hat« und vom Anfang und Ende eines Jeden.
[Von Bachs Freude am Spiel mit Zahlen ließen wir uns bei der Titelgebung inspirieren: 61 ist die gebildete Quersumme der ausgewählten Kantaten-Nummern – 187, 52, 27, 26, 146 und 172 – nach dem Bach-Werk-Verzeichnis = BWV]

Musikalische Leitung | Orgel | Cembalo: Jörg Halubek
Inszenierung / Bühne: Aniara Amos
Kostüme: Sarah Julia Rolke
Video: Thomas Zipf
Dramaturgie: Dr. Ursula Benzing
Licht: Albert Geisel
Choreinstudierung: Marco Zeiser Celesti
Kinderprogramm

Der gestiefelte Kater

Thomas Freyer

Für alle ab 6 Jahren frei nach den Brüdern Grimm

Perfekter ist der Einstieg ins diesjährige Weihnachtsmärchen nicht möglich. Wir wählen ein Märchen aus der Sammlung der Grimms, das sich in der Fassung von Dramatiker Thomas Freyer stark an das Original der beiden Brüder anlehnt.
So ist hier die klassische Märchenschlosswelt nicht besetzt mit einer einfältigen, rosa-dümmlichen Prinzessin. Denn es ist ihr zu langweilig, stets nur »Prinzessin« sein zu dürfen.
Ihr königlicher Vater befiehlt viel, begreift aber nichts – schon gar nicht, dass er mit seinen Sparanfällen dem einzig verbliebenen Diener seine letzten Träume raubt.
Alle suchen nach dem Glück, auch ein Zauberer, der sich selbst für so gefährlich hält, dass er die Gefahr nicht sieht. Und da ist noch Hans, dem eine Karriere als einfacher Müller beschieden ist und der sehen muss, wie er zurechtkommt im Leben. Wäre da nicht ein sprechender Kater, der den einfachen Burschen letztlich zu einem Grafen machen wird.
Noch heute fasziniert die Kraft und die Begabung des Fellträgers in diesem über 200 Jahre alten Märchen; wie das Streben nach Glück aus Nichts eben Alles machen kann. Ulrike Hatzer wird dieses mitreißende, aktuelle Familienstück inszenieren, dessen Figuren in ihren Nöten und Zwängen Kindern wie Erwachsenen nahe sind. Denn im Streben nach Glück sind wir vereint. Liebenswert und unzufrieden, egoistisch, wohlmeinend und unbedarft versuchen die Akteure, ihr Leben ein Stück besser zu machen. Und wäre die Miezekatze nicht gewesen, wäre es wohl keinem von ihnen je gelungen.

Inszenierung: Ulrike Hatzer
Bühne: Marianne Hollenstein
Kostüme: Verena Waldmüller
Video: Arne Siebling
Dramaturgie: Thomas Hof
Licht: Christian Franzen
Oper

Madama Butterfly

Giacomo Puccini

Japanische Tragödie in drei Aufzügen

Anfang des 20. Jahrhunderts: Japan gilt als militärische Großmacht und aufgrund des damit einhergehenden wirtschaftlichen Aufschwungs pflegt das Land zahlreiche Handelskontakte mit westlichen Staaten. Dies ist der historische Hintergrund für die Begegnung zweier Welten: Anders als in der Heimat des amerikanischen Marineoffiziers Pinkerton ist die festgefügte japanische Gesellschaft durch strenge Bräuche geprägt.
Vor diesem Gegensatz entfaltet sich die menschliche Tragödie um eine bedingungslos liebende Frau und einen oberflächlichen selbstsüchtigen Mann: Cio-Cio-San bricht für die Liebe ihres Lebens mit ihrer Vergangenheit und dem, was sie an ihre Heimat bindet, für ihn aber ist die Heirat nur Auftakt für ein exotisches Liebesabenteuer, an dessen Ende Pinkerton Cio-Cio-San schwanger in der Isolation zurücklässt. Drei Jahre lang wartet sie geduldig auf seine Rückkehr – um sich dann eingestehen zu müssen: Sie hat sich um ihr eigenes Leben gewartet.
Keine andere Oper Puccinis beruht so ausschließlich auf einer einzigen Person:
Cio-Cio-San ist als Madama Butterfly in die Operngeschichte eingegangen. Mit ihr schenkte Puccini uns eine »tragedia giapponese«, in der er sein bewährtes Klangspektrum um feinsinnig-fernöstliche Dimensionen von großer emotionaler Kraft erweitert.

Jan-Richard Kehl übernimmt die Inszenierung für den aus persönlichen Gründen verhinderten Regisseur Lorenzo Fioroni. Kehl, der in der Vergangenheit schon mit Fioroni zusammengearbeitet hat, wird im Wesentlichen das Konzept übernehmen, d. h. er wird die Puccini-Oper »nach einer Idee von Lorenzo Fioroni« inszenieren.

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung: Joakim Unander
Choreinstudierung: Marco Zeiser Celesti
Oper

Falstaff

Commedia lirica in drei Akten von Giuseppe Verdi

Er machte Shakespeare in der Londoner Theaterwelt überhaupt erst bekannt: Sir John Falstaff – Fresssack und Säufer, Angsthase und Aufschneider, ein Lebemann und Liebhaber, wie er im Buche steht, ein intimer Kenner des Weltenlaufes, ein Philosoph der Faulheit, ein Verfechter des Genusses. Angesichts knapper Kassen ist es um sein leibliches Wohl jedoch nicht mehr gut bestellt. In Sorge um seinen männlichen Sexappeal und dem dazugehörigen mächtigen Bauch ersinnt Falstaff einen vermeintlich schlauen Plan: Er schickt gleich zwei verheirateten Damen identische Liebesbriefe, einerseits um ihre Herzen zu brechen, andererseits um ihr Haushaltsgeld in seine Taschen zu befördern. Doch so leicht lassen sich die Damen nicht aufs Glatteis führen. Am Ende wird aus dem liebhabenden Betrüger Falstaff ein betrogener Liebhaber. Doch Sir John ist kein Spielverderber und zieht aus seinem Missgeschick die klügste Lehre, die sich wohl ziehen lässt: »Tutto nel mondo è burla!« – »Alles ist Spaß auf Erden!«
»Nur zu seinem eigenen Vergnügen« wollte er Falstaff komponieren, bekannte Verdi in aller Bescheidenheit. Glücklicherweise vergnügt dieses Werk nun schon seit seiner fulminanten Uraufführung 1893 in Mailand die Menschen rund um die Welt. Mit diesem seinem letzten Bühnenwerk ließ der Grandseigneur der Oper zugleich seine eigene Zeit versöhnlich ausklingen. Falstaffs »Tutto nel mondo«-Motto avancierte dabei zu Verdis ganz persönlichen Lebensresümee.

Musikalische Leitung: Francesco Angelico
Choreinstudierung: Marco Zeiser Celesti
Kinderprogramm

Hänsel und Gretel

Märchenspiel von Engelbert Humperdinck

»End’ der Graus, Hexengraus und der Spuk ist aus!«

Wenn die Mutter müde am Tisch sitzt, ist das Unglück schon geschehen: Sie hält den zerbrochenen Krug in der Hand. Dann kommt der Vater vom Markt zurück, und, auch das noch, wieder einmal angetrunken. Da hat die Mutter die Kinder im Zorn bereits in den Wald geschickt zum Beeren pflücken, dass wenigstens etwas auf dem Tisch sei, wenn der Vater heimkehrt. In dem zerbrochenen Krug war nämlich einmal Milch, die doch zu Reisbrei verrührt werden sollte. Aber immerhin hat der Vater einen Teil seiner Einkünfte vom Besenverkauf auf dem Markt auch in Lebensmittel umgesetzt: Speck, Butter, Würste, Eier bringt er mit. Darüber selbst hocherfreut, singt er: »Hunger ist der beste Koch«.

Natürlich ist es die Geschichte von Hänsel und Gretel, die Engelbert Humperdinck 1893 musikalisch so genial erzählt; es ist aber auch die von Mutter und Vater: Die beiden zeigen eine Wahrhaftigkeit in Bezug auf das, was heute für viele Menschen zur »Lebensrealität“ geworden ist: Vater (und/oder Mutter) mühen sich ab für die Familie; der Zorn der Mutter ist echt, als der Krug zerbricht, er steht für etwas kaputt Gegangenes, was nicht zu ersetzen oder zu reparieren ist, weil es am Geld oder nötigen Willen fehlt. Über beides verfügen sie nicht. Zum Vorwurf macht die Mutter dem Vater, dass er sich wieder einmal betrunken hat. Und obwohl sie die Mechanismen durchschaut, kann und will sie sich damit nicht mehr auseinandersetzen. In der Oper benennt der Vater das Problem (wenngleich mit anderen Worten): »Ach, wir armen Leute, alle Tage so wie heute: in dem Beutel ein großes Loch, und im Magen ein größeres noch«. Ja, die Familie leidet Not, es mangelt schon an der existentiellen Grundversorgung: Alle haben Hunger, aber nichts zu essen. Bis auf heute. Und so ziehen sie ihre Freude daraus, dass der Vater einmal so viel verdiente, dass es nun für eine Weile reicht zum Sattwerden. Und deshalb wollen sie heute »hopsassa, lustig sein«: Vielleicht geht es jetzt mit der Besenbinderei doch aufwärts!

Erzählt man die Geschichte bis hier, ließe sie sich durchaus als naturalistisches Sozialdrama verstehen – auch vor dem Hintergrund der sozialen Wirklichkeit Mitte des 19. Jahrhunderts, die herzustellen Ludwig Bechstein mit seiner Psychologisierung der Grimm’schen Märchenfiguren Hänsel und Gretel 1845 bezweckte.

Jetzt aber kommt die Hexe ins Spiel. Als die Eltern sich zum Essen niederlassen wollen, fragt der Vater plötzlich: »Halt, wo bleiben die Kinder?« Ja, gibt die Mutter zu, sie habe sie in den Wald gejagt, aus gutem Grunde. Aber, weiß der Vater, im Wald wohne doch das Böse. Bevor den Kindern dieses Böse in Gestalt der Knusperhexe begegnet, merken sie (wir sind im zweiten Bild der Oper), dass sie sich verlaufen haben. In der Inszenierung von Elmar Gehlen flüchten sie sich in ihrer Angst auf eine Insel aus Moos. Hier, so glauben sie, sind sie sicher, und tatsächlich dürfen sie zunächst entkommen: Das Sandmännchen hat ihnen Schlafkörnchen in die Augen gestreut und auf einmal schwirren bunte Elfen durch die Lüfte, kriecht eine Riesenschnecke über die Bühne, sorgen wehende Wolken für eine Märchenstimmung. Als Gretel wieder aufwacht, fragt sie zaghaft: »Wo bin ich, ist es ein Traum?« Da liegt die Hexe schon auf der Lauer …

Musikalische Leitung: Alexander Hannemann
Inszenierung: Elmar Gehlen
Bühne: Thomas Richter-Forgách
Kostüme: Martina Feldmann
Dramaturgie: Dr. Ursula Benzing
Choreinstudierung: Maria Radzikhovskiy
Oper

Das Rheingold

von Richard Wagner

Vorabend
Dichtung vom Komponisten

Das Rheingold ist der »Vorabend« zum Ring des Nibelungen, der, mit einem wohltönenden Es-Dur-Dreiklang beginnend, ein Drama in Gang setzt, das alle nur erdenklichen menschlichen Schwächen und Grausamkeiten freisetzt, um schließlich eine ganze Welt zum Einsturz zu bringen. Hätten die Rheintöchter Alberichs Wunsch nach Liebe nachgegeben, wäre der Menschheit so manches erspart geblieben. Doch sie verspotten ihn, und so schwört der Zurückgewiesene der Liebe ab, um das von den Rheintöchtern gehütete Gold an sich zu reißen. Zu einem Ring geschmiedet, verhilft es ihm zu unermesslicher Macht. Auch Wotan verlangt es, als er von der Tat gehört, nach dem Gold, um den Bau seiner Burg Walhall bei Fasolt und Fafner bezahlen zu können. Entgegen aller von ihm selbst geschaffenen Gesetze folgt er Alberich und raubt mit Gewalt, was ihm selbst nie gehören, geschweige denn, was er weitergeben dürfte. Im letzten Moment verflucht der geschlagene Alberich den mächtigen Ring: Unglücklich werde der, der ihn besitzt, von Gier nach ihm zerfressen, wer ihn nicht sein Eigen nennen darf. Dieser Fluch zeigt umgehend Wirkung, denn im Streit um Gold und Ring erschlägt Fafner seinen Bruder Fasolt. Wotan und seine Familie hingegen nehmen Walhall in Besitz, ohne zu ahnen, dass sie als Herrscherkaste bereits am Abgrund ihrer Existenz stehen. Denn durch Wotans verbrecherisches Handeln gerät die natürliche Weltordnung aus den Fugen: Die Liebe ist tot, es lebe einzig die Macht, nach der Wotan auch weiterhin strebt.

Musikalische Leitung: Francesco Angelico
Inszenierung: Markus Dietz
Bühne: Ines Nadler
Kostüme: Henrike Bromber
Dramaturgie: Christian Steinbock
Licht: Albert Geisel
Show

Winter Wonderland - A Swinging Christmas Show

Das Staatsorchester liefert den passenden Soundtrack für eine besinnliche Weihnachtszeit: Swing vom Feinsten mit den Rat-Pack-Legenden Frank, Dean und Sammy. Wir zaubern ein musikalisches Winter Wonderland auf die Bühne, welches das Lametta am Christbaum mitswingen lässt!
Ein Weihnachtsspecial ganz im Stil der großen Las Vegas Shows der 50-er und 60-er Jahre mit vielen Hits wie »Rudolph the red nosed reindeer« und natürlich Klassikern wie »White Christmas«, die für eine gelungene Einstimmung auf die Weihnachtszeit nicht fehlen dürfen.

Bandleader: Rasmus Baumann
Host: Insa Pijanka
Licht: Albert Geisel
Oper

West Side Story

von Leonard Bernstein

Nach einer Idee von Jerome Robbins | Buch von Arthur Laurents
Gesangstexte von Stephen Sondheim

Als moderne Adaption von Shakespeares ROMEO UND JULIA erzählt WEST SIDE STORY natürlich die Geschichte der tragischen Liebe. Aber das wahrscheinlich berühmteste Musical der Welt, dieser Versuch einer »amerikanischen Oper«, zeichnet sich vor allem durch seine Vielseitigkeit aus. Migration und Heimat, Jugendliche ohne Perspektiven auf der Suche nach ihrem Platz im Leben, ratlose Erwachsene, die Hoffnung auf eine bessere Zukunft, Fanatismus, der zu tödlicher Gewalt führt, und Vergebung, die vielleicht einen Ausweg bieten kann, sind Themen, denen die Protagonisten ausgesetzt sind. // Tony, der Anführer der Jets, einer alteingesessenen Straßengang, liebt Maria, die Schwester von Bernardo, dem Anführer der neu zugezogenen Sharks. Die Revierkämpfe in der New Yorker Westside werden immer brutaler, bis Tony Marias Bruder im Affekt ersticht. Obwohl sie ihm verzeihen kann, wird Tony Opfer von Willkür, Intrige und Rachsucht. // Die Schöpfer des Musicals wollten diese Geschichte in einer neuen Form erzählen, die weder Oper noch Ballett oder Schauspiel, sondern eine gleichbedeutende Kombination der drei Kunstformen sein sollte. Daraus entstand ein musikalisch höchst anspruchsvolles Stück, in dem dramatische Arien, witzig-kritische Songs, rasante Tanznummern und schnelle Dialoge in einer künstlichen Jugendsprache in ein ergreifendes Finale münden – die Jugendlichen stehen mit der trauernden Maria um Tonys Leiche. // Aber im Gegensatz zu Shakespeares Julia legt sich Maria am Ende nicht zum Sterben neben ihren Geliebten. Sie steht auf und geht mit den anderen erhobenen Hauptes in eine Zukunft, die möglicherweise eine Versöhnung bringen könnte.

Musikalische Leitung: Alexander Hannemann
Inszenierung: Philipp Rosendahl
Choreografie: Volker Michl
Bühne: Daniel Roskamp
Kostüme: Brigitte Schima
Sounddesign: Heiko Schnurpel
Dramaturgie: Christian Steinbock
Licht: Albert Geisel

In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Aufführungen / Theater Staatstheater Kassel Schauspielhaus Kassel, Friedrichsplatz 15
Aufführungen / Theater Staatstheater Kassel TIF Kassel, Friedrichsplatz 15
Aufführungen / Konzert Göttinger Symphonie Orchester Göttingen, Godehardstraße 19-21
Aufführungen / Theater BAC Theater Bad Arolsen Bad Arolsen, Amselweg 50
Aufführungen / Theater tic: Theater im Centrum Kassel, Akazienweg 24
Aufführungen / Theater Hessisches Landestheater Marburg GmbH Marburg, Am Schwanhof 68-72