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Wiener Staatsoper

Als eines der international bedeutendsten Opernhäuser blickt die Wiener Staatsoper sowohl auf eine traditionsreiche Vergangenheit zurück als auch auf eine vielseitige Gegenwart: Jede Spielzeit stehen in rund 350 Vorstellungen mehr als 60 verschiedene Opern- und Ballettwerke auf dem Spielplan. Allabendlich sind neben den fest engagierten Ensemblemitgliedern internationale Stars auf der Bühne und am Dirigentenpult zu erleben, im Graben begleitet von einem einzigartigen Orchester: dem Staatsopernorchester, dessen Musiker in Personalunion den Klangkörper der Wiener Philharmoniker bilden.

Staatsoperndirektor Dominique Meyer öffnete das Haus 2013 auch virtuell mit einem innovativen Projekt: Wiener Staatsoper live at home ermöglicht Opern- und Ballettfreunden auf der ganzen Welt, die Vorstellungen in der Wiener Staatsoper auf digitalen Geräten zu verfolgen.

Kontakt

Wiener Staatsoper
Opernring 2
D-1010 Wien

Telefon: (+43/1) 514 44 / 2250, 7880
E-Mail: information@wiener-staatsoper.at

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Wiener Staatsoper

Oper

Otello

Giuseppe Verdi

Premiere: 24. Juni 2019

Gut 15 Jahre hatte Verdi geschwiegen und – bis auf Überarbeitungen älterer Opern – kein Musiktheaterwerk herausgebracht. Doch dann: 1887 legte er, nach langer Arbeit, seinen Otello vor. Auf Shakespeares bedrohliches Drama basierend war nicht nur eines der packendsten Opernwerke entstanden, sondern auch ein ungemein modernes. Eines, das virtuos mit Seelenzuständen von Unschuld und Liebe über Eifersucht bis Neid und Wut spielt. In Gegensatz zu anderen populären Verdi-Opern wurde Otello fast unmittelbar nach seiner Uraufführung – 1888 – ins Repertoire der Wiener Oper übernommen. Fast 500mal in sieben unterschiedlichen Produktionen spielte die Staatsoper Verdis vorletzte Oper bisher – in Adrian Nobles Regie – er inszenierte im Haus am Ring Hänsel und Gretel und Alcina – ist nun eine weitere Interpretation des düsteren Dramas zu erleben.

Dirigent: Myung-Whun Chung
Regie: Adrian Noble
Ausstattung: Dick Bird
Licht: Jean Kalman

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Oper

Die Frau ohne Schatten

Richard Strauss

Im Haus am Ring wurden nicht allzu viele bedeutende Meisterwerke zur Uraufführung gebracht. Richard Strauss’ und Hugo von Hofmannsthals vierte gemeinsame Oper Die Frau ohne Schatten bildet aber eine der diesbezüglich wenigen Ausnahmen: Am 10. Oktober 1919 erblickte das Werk, das Strauss „als die letzte romantische Oper“ ansah, an der Wiener Staatsoper das Licht der Welt und gehört seither zum fixen Bestandteil der internationalen Spielpläne. Schon während der gemeinsamen Arbeit schwärmte der Komponist vom Libretto: „Unglaublich edel, großartig, reif und interessant, mit prachtvollen dramatischen, sittlichen Problemen, herrliche scenische Vorgänge.“ Musikalisch und musikdramaturgisch griff Strauss Ideen von Richard Wagner auf und führte sie in seinem Sinne weiter. Hinsichtlich des zaubermärchenhaften Ambientes und den Prüfungen, die den Helden auferlegt sind, stand hingegen Mozarts Zauberflöte Pate.

Dirigent: Christian Thielemann
Regie: Vincent Huguet
Bühne: Aurélie Maestre
Kostüme: Clémence Pernoud
Licht und Video: Bertrand Couderc
Dramaturgie: Louis Geisler

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Oper

Le Nozze di Figaro

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart

Wolfgang Amadeus Mozarts Le nozze di Figaro - eines der beliebtesten und meistgespielten Werke an der Wiener Staatsoper - erzählt von einem "tollen Tag": Ein Ausnahmewerk in musikalischer Hinsicht, das auf dem kongenialen Libretto von Lorenzo Da Ponte basiert.

Dirigent: Sascha Goetzel
Regie: Jean-Louis Martinoty
Bühne: Hans Schavernoch
Kostüme: Sylvie de Segonzac
Licht: Fabrice Kebour

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Gala

Ballett: Nurejew Gala 2019

Nicht nur für viele Wienerinnen und Wiener zum Ballett-Fixpunkt geworden, führt die "Nurejew Gala" auch regelmäßig Gäste aus dem In- und Ausland in die Wiener Staatsoper. Die inzwischen unverzichtbar gewordene Tradition bietet zum Saisonabschluss ein gewohnt abwechslungsreiches und vielgestaltiges Programm aus der internationalen Welt des Tanzes, mit dem Manuel Legris und die Tänzerinnen und Tänzer des Wiener Staatsballetts sich bei ihrem Publikum für die Treue bedanken.

Dirigent. Kevin Rhodes

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Oper

Aida

Giuseppe Verdi

Die Äthiopier bedrohen unter der Führung ihres Königs Amonasro aufs Neue das ägyptische Reich. Auf Rat der Göttin Isis soll Radames als Feldherr an der Spitze der ägyptischen Krieger gegen die Äthiopier ziehen. Radames träumt von Ehre und Ruhm - und von Aida, die als äthiopische Sklavin der ägyptischen Königstochter Amneris dient. Geheime, innige Liebe verbindet Radames und Aida. Aber auch Amneris begehrt den jungen, tapferen Krieger leidenschaftlich. Plötzlicher Argwohn erwacht in ihr, als sie der Blicke zwischen den Verliebten gewahr wird. Unter Jubel und Zeremonien wird Radames vom König die Feldherrnwürde übertragen.

Dirigent: Marco Armiliato
Regiekonzept: Nicolas Joel
Ausstattung: Carlo Tommasi
Choreographie: Jan Stripling

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Ballett

Forsythe | van Manen | Kylián

Als Jiří Kylián 1978, damals künstlerischer Leiter des Nederlands Dans Theater, seine "Psalmensymphonie" vorstellte, gab dies zugleich Anstoß für die gesamte weitere Entwicklung dieses Ensembles und die Choreographie hat sich den Ruf eines frühen Meisterwerkes, das den Tanz in all seinen Facetten feiert und doch eigenwillige Wege geht, bis heute erhalten. Ebenfalls als eine "Ode an das Ballett" entstand 1984 William Forsythes "Artifact", dessen Kernmomente 20 Jahre später von ihm zur gleichnamigen Suite verdichtet wurden. Mit den "Trois Gnossiennes" (1982) und "Solo" (1997) von Hans van Manen stehen zwei weitere Werke auf dem Spielplan, die Rückschlüsse auf die stilistischen Entwicklungen bzw. Wandlungen der jeweiligen Choreographen zulassen.

Artifact Suite
Choreographie, Bühne, Kostüme und Licht: William Forsythe
Musik: Johann Sebastian Bach, Eva Crossman-Hecht

Les Trois Gnossiennes
Choreographie und Bühne: Hans van Manen
Musik: Erik Satie
Kostüme: Oliver Haller
Licht: Jan Hofstra

Solo
Choreographie: Hans van Manen
Musik: Johann Sebastian Bach
Kostüme und Bühne: Keso Dekker
Licht: Joop Caboort

Psalmensinfonie
Choreographie und Licht: Jiří Kylián
Musik: Igor Strawinski
Bühne: William Katz
Kostüme: Joop Stokvis
Realisierung des Lichtdesigns: Joop Caboort
Adaptierung des Lichtdesigns (2004): Kees Tjebbes

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Oper

Salome

Richard Strauss

"Herodes hatte nämlich Johannes festnehmen, fesseln und in den Kerker werfen lassen wegen Herodias, der Frau seines Bruders Philippus, die er zur Frau genommen hatte. Denn Johannes hatte dem Herodes vorgehalten: ‚Es ist dir nicht erlaubt, deines Bruders Frau zu haben. Das trug ihm Herodias nach. Sie wollte ihn aus dem Weg schaffen, aber sie konnte es nicht: denn Herodes hatte Scheu vor Johannes. Er kannte ihn als einen gerechten und heiligen Mann und nahm ihn in Schutz. Wenn er ihn hörte, wurde er sehr verlegen, aber dennoch hörte er ihn gern. Da kam ein gelegener Tag. Herodes gab an seinem Geburtstag seinen Fürsten, den Hauptleuten und den Vornehmen Galiläas ein Festmahl..." (Markus, Kapitel VI, Vers 17-21)

Dirigent: Dennis Russell Davies
Regie: Boleslaw Barlog
Ausstattung: Jürgen Rose

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Ballett

Sylvia

Manuel Legris nach Louis Mérante u.a.

Die Namen von Louis Mérante, Léo Staats, Serge Lifar, Albert Aveline und Lycette Darsonval stehen repräsentativ für die französische Traditionslinie des Balletts "Sylvia", der sich auch Manuel Legris in besonderer Weise verbunden fühlt. Seine Neufassung, die zugleich seine zweite abendfüllende Choreographie für das Wiener Staatsballett ist, setzt vor allem auf Möglichkeiten zur tänzerischen Entfaltung und gibt damit auch pittoresken Momenten, die wieder von Luisa Spinatelli detailreich ausgestattet werden, breiten Raum. 1876 uraufgeführt, zählt das Werk seitdem vor allem auch musikalisch zu den herausragenden Balletten des 19. Jahrhunderts.

Dirigent: Kevin Rhodes
Choreographie: Manuel Legris nach Louis Mérante u.a.
Musik: Léo Delibes
Bühnenbild und Kostüme: Luisa Spinatelli
Assistenz Bühnenbild und Kostüme: Monia Torchia

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Oper

Il barbiere di Siviglia

Gioachino Rossini

Der junge Graf Almaviva aus Sevilla ist unsterblich in Dr. Bartolos Mündel Rosina verliebt. Unter dem Namen Lindoro gelingt es ihm, das Mädchen auf sich aufmerksam zu machen. Da aber auch Dr. Bartolo Rosina heiraten möchte, steht er anderen Männern misstrauisch gegenüber und überwacht sein Mündel auf Schritt und Tritt. Um seine Angebetete sehen zu können, verkleidet Almaviva sich - auf Anraten des listigen Barbiers Figaro - als Soldat und verlangt von Bartolo, in dessen Haus einquartiert zu werden. Dieser weigert sich und versucht, den Eindringling lautstark zu verjagen. Durch den Lärm der beiden Streitenden aufmerksam geworden, dringen Wachsoldaten ein. Seiner Verhaftung kann Almaviva nur entgehen, weil er dem Hauptmann der Abteilung durch den Vorweis eines Passes seine wahre Identität preisgibt.

Dirigent: Alexander Soddy
Inszenierungskonzept: Günther Rennert
Ausstattung: Alfred Siercke

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Oper

La traviata

Giuseppe Verdi

Die schöne Kurtisane Violetta Valéry lebt am Rande der bürgerlichen Gesellschaft: begehrt, aber auch verrufen. Der wahren Liebe hat sie abgeschworen – bis sie Alfredo trifft, der sie aus ganzem Herzen liebt. Doch die todkranke Violetta muss mit ihm brechen, um – durch seinen Vater gedrängt – den guten Ruf seiner Familie zu schützen. Verarmt, körperlich und seelisch gebrochen siecht sie dahin: die Rückkehr Alfredos und die Einsicht seines Vaters können sie nicht mehr retten …

Dirigent: Giampaolo Bisanti
Regie: Jean-François Sivadier
Bühne: Alexandre de Dardel
Kostüme: Virginie Gervaise
Maske: Cecile Kretschmar
Licht: Philippe Berthomé
Choreographie: Boris Nebyla
Regiemitarbeit: Veronique Timsit

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Oper

L'elisir d'amore

Gaetano Donizetti

Adina, Gutspächterin in einem eher abgelegenen Dorf, ist jung, reich - und belesen. Der mittellose Nemorino bewundert sie. Den Landleuten trägt sie eine rührende Version der Geschichte von Tristan und Isolde vor, findet sie aber reichlich komisch: Tristan, von Isolde ungeliebt, erhält von einem Wundermann einen Liebestrank, durch dessen Zauber Isoldens Herz bezwungen wird. Adina ist froh, dass es derlei Tränke nicht mehr gibt. Nemorino, der sie - obwohl er nicht erhört wird - innig liebt, hat aufmerksam zugehört. Sergeant Belcore rückt ein und bezieht mit seinen Soldaten Quartier. Adina gegenüber gibt er sich galant, fordert aber gleich auch ihre Liebe.

Dirigent: Marco Armiliato
nach einer Inszenierung von Otto Schenk
Ausstattung: Jürgen Rose

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Oper

Don Pasquale

Gaetano Donizetti

Der alte, wohlhabende, aber geizige Junggeselle Don Pasquale will seinen Neffen Ernesto verheiraten: mit einer wohlhabenden Frau. Doch Ernesto zieht die junge, mittellose Witwe Norina vor, die ihn liebt. Doch obwohl Don Pasquale Norina nie gesehen hat, lehnt er diese Ehe ab – und jagt Ernesto kurzerhand aus dem Haus. Niedergeschlagen schreibt dieser seiner Geliebten Norina einen Abschiedsbrief. Doch Norina gibt Ernesto nicht auf ...

Don Pasquales neuer Plan lautet nun selbst zu heiraten – und sein Freund Dr. Malatesta soll ihm dabei behilflich sein. Dieser allerdings hält zu Ernesto und fädelt ein Verwirrspiel ein, bei dem Norina und Ernesto mitspielen: Norina wird dem alten Junggesellen als Malatestas wohlerzogene, im Kloster groß gewordene Schwester Sofronia präsentiert. Don Pasquale ist von diesem stillen, tugendhaften Geschöpf hingerissen – und geht mit ihr eine von Malatesta inszenierte Scheinehe ein (die Don Pasquale für echt hält). Unmittelbar nach der Trauung ändert Sofronia (=Norina) ihr Verhalten. Sie wird zur verschwenderischen, lieblosen, schnippischen Xanthippe, die Pasquale terrorisiert und ihn – offenbar – betrügt. Um sie wieder aus dem Haus zu treiben, will Don Pasquale seinen Neffen Ernesto, ausgestattet mit einer reichen Mitgift, mit (der ihm immer noch scheinbar unbekannten) Norina bei sich aufnehmen. Da wird ihm die wahre Identität Sofronias aufgedeckt. Er muss lernen: Ältere Semester sollen jüngere Frauen besser nicht umwerben …

Dirigent: Frédéric Chaslin
Regie: Irina Brook
Bühne: Noëlle Ginefri-Corbel
Kostüme: Sylvie Martin-Hyszka
Licht: Arnaud Jung
Choreographie: Martin Buczko

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Oper

Tosca

Oper von Giacomo Puccini

Rom um 1800. Die Stadt stöhnt unter dem Schreckensregime des grausamen Polizeichefs Scarpia. Der revolutionär gesinnte Maler Cavaradossi kommt in die Fänge Scarpias und soll hingerichtet werden. Cavaradossis Geliebte, die Sängerin Tosca, der Scarpia nachstellt, geht mit dem Polizeichef einen Handel ein: Wenn sie ihn erhört, will er Cavaradossi das Leben schenken. Zum Schein geht sie auf das Angebot ein – und ersticht Scarpia. Doch auch er hat Tosca getäuscht und eine wirkliche Erschießung Cavaradossis befohlen. Verzweifelt stürzt sie sich von der Engelsburg.

Dirigent: Evelino Pidò
Regie: Margarethe Wallmann
Ausstattung: Nicola Benois

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Oper

Macbeth

Giuseppe Verdi

Lieber als alle anderen Opern sei ihm dieser Macbeth, stellte Verdi 1847, kurz nach der Uraufführung in Florenz, fest. Und: „Ich glaube, dass diese Oper unserer Musik eine neue Richtungen geben kann“. Eine neue Richtung? Mit Macbeth, Verdis erster Vertonung eines Shakespeare-Dramas, betrat der Komponist tatsächlich musikalisches Neuland und wagte ein Stil-Experiment, das dem Werk bis heute eine Ausnahmestellung einräumt. Keinen traditionellen Schöngesang wünscht sich Verdi etwa bei der Lady Macbeth, sondern intensiven Ausdruck, der ihr hemmungsloses Streben nach Macht, ihren Wahnsinn plastisch abbilden soll.​​​

Dirigent: James Conlon
Regie: Christian Räth
Ausstattung: Gary McCann
Licht: Mark McCullough
Video: Nina Dunn

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Oper

Il Trovatore

Giuseppe Verdi

Einst hatte der frühere spanische Graf Luna ein altes Weib auf einem Scheiterhaufen verbrennen lassen, weil er es beschuldigte, seinen jüngeren Sohn, den kleinen Garcia, behext zu haben. Aus Rache entführte Azucena, die Tochter dieses Weibes, daraufhin Garcia. Kurz darauf fand man die verkohlten Gebeine eines verbrannten Kindes. Der alte Graf konnte nicht an den Tod Garcias glauben und ließ, bevor er starb, seinen älteren Sohn schwören, die Nachforschungen nach dem verschollenen Bruder nie aufzugeben.

15 Jahre danach tobt in Spanien ein Bürgerkrieg, an dem sich der verbliebene ältere Sohn und nunmehrige Graf Luna, militärisch beteiligt. Der Troubadour Manrico, der sich für den Sohn der Azucena hält, kämpft auf der Gegenseite. Manrico und Luna stehen sich auch auf dem Feld der Liebe gegenüber: Beide lieben die Hofdame Leonora, die ihrerseits in Manrico verliebt ist.

Dirigent: Alberto Veronesi
Regie: Daniele Abbado
Bühnenbild: Graziano Gregori
Kostüme: Carla Teti
Licht: Alessandro Carletti
Regiemitarbeit: Boris Stetka
Bühnenbild-Mitarbeit: Angelo Linzalata

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Oper

Orest

Manfred Trojahn

„…brennend intensiv“ schrieb die Zeit nach der Uraufführung von Manfred Trojahns Orest, von „außerordentlicher Dichte und Farbigkeit“ sprach die FAZ. 2011 in Amsterdam zur Uraufführung gelangt, erzählt Trojahns Orest – das Libretto stammt vom Komponisten – den Mythos des Muttermörders neu. Es geht um den Umgang mit Schuld und Erinnerung, um die Bewältigung der Tat, um Verfolgung und Befreiung. Trojahn packt das äußere Geschehen wie die inneren Bilder Orests in eine ausdrucksstarke Klangwelt, die die Zerklüftetheit seines Daseins eindrucksvoll beschreibt. So ist Orest ein Fliehender und Suchender, der – so Trojahn – nur einen Fehler macht: „Er meint, er könne die Schuld hinter sich lassen – und er wird erst spät bemerken, dass er mit der Schuld zu leben hat, um sie zu überwinden.“

Dirigent: Michael Boder
Regie, Bühne und Licht: Marco Arturo Marelli
Kostüme: Falk Bauer
Bühnenbildassistenz: Mario Ferrara

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Orest

Aufführungen / Theater Schauspielhaus Zürich Zürich, Rämistrasse 34
Aufführungen / Theater Theater an der Wien Das neue Opernhaus Wien, Linke Wienzeile 6
Aufführungen / Theater Schauspiel Köln Köln, Schanzenstr. 6-20
Aufführungen / Tanz Tanztheater Wuppertal Pina Bausch Wuppertal, Kurt-Drees-Straße 4
Aufführungen / Theater Theater Münster Münster, Neubrückenstraße 63
Aufführungen / Theater Theater Konstanz Konstanz, Konzilstraße 11
Aufführungen / Theater Staatsschauspiel Dresden Dresden, Theaterstraße 2
Aufführungen / Aufführung HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Karl-Liebknecht-Str. 56
Aufführungen / Theater Vorarlberger Landestheater Bregenz, Seestr. 2
Aufführungen / Theater Theater im Pfalzbau Ludwigshafen Ludwigshafen, Berliner Str. 30
Aufführungen / Theater Theater Erfurt Erfurt, Theaterplatz 1
Aufführungen / Theater Deutsches Schauspielhaus Hamburg Hamburg, Kirchenallee 39
Aufführungen / Oper Staatsoper Stuttgart Stuttgart, Oberer Schloßgarten 3
Aufführungen / Oper Oper Leipzig Leipzig, Augustusplatz 12
Aufführungen / Aufführung Theater Naumburg
Di, 18.6.2019, 11:15 Uhr
Aufführungen / Aufführung Theater Naumburg
Di, 18.6.2019, 11:15 Uhr
Aufführungen / Aufführung Theater Naumburg
Di, 18.6.2019, 11:15 Uhr

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