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Wiener Staatsoper

Als eines der international bedeutendsten Opernhäuser blickt die Wiener Staatsoper sowohl auf eine traditionsreiche Vergangenheit zurück als auch auf eine vielseitige Gegenwart: Jede Spielzeit stehen in rund 350 Vorstellungen mehr als 60 verschiedene Opern- und Ballettwerke auf dem Spielplan. Allabendlich sind neben den fest engagierten Ensemblemitgliedern internationale Stars auf der Bühne und am Dirigentenpult zu erleben, im Graben begleitet von einem einzigartigen Orchester: dem Staatsopernorchester, dessen Musiker in Personalunion den Klangkörper der Wiener Philharmoniker bilden.

Staatsoperndirektor Dominique Meyer öffnete das Haus 2013 auch virtuell mit einem innovativen Projekt: Wiener Staatsoper live at home ermöglicht Opern- und Ballettfreunden auf der ganzen Welt, die Vorstellungen in der Wiener Staatsoper auf digitalen Geräten zu verfolgen.

Kontakt

Wiener Staatsoper
Opernring 2
A-1010 Wien

Telefon: (+43/1) 514 44 / 2250, 7880
E-Mail: information@wiener-staatsoper.at

Bewertungschronik

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Bewertungen & Berichte Wiener Staatsoper

Oper

Salome

Oper in einem Akt
Musik von Richard Strauss
Text Hedwig Lachmann nach Oscar Wilde

Premiere: 2.2.2023

Anlässlich von Richard Strauss’ Salome ließ sich Siegfried Wagner, der Sohn des Komponisten Richard Wagner, wie folgt vernehmen: »Seit wann ist Kunst identisch mit Schmutz? [...] die Halbwelt bleibe doch gefälligst unter sich, und man wage es doch nicht, auf einen anständigen Tisch Gerichte zu bringen, die von Bakterien wimmeln, Gift allerschlimmster Art.« Er stand damit nicht allein: Gustav Mahler, der den Geniestreich der Partitur erkannte, scheiterte in seiner Bemühung, das Werk im Anschluss an die Dresdner Uraufführung 1905 an der von ihm geleiteten Wiener Hofoper zu inszenieren: »Die Darstellung von Vorgängen, die in das Gebiet der Sexualpathologie gehören, eignet sich nicht für unsere Hofbühne«, lautete der abschließende Befund des Zensors. Die aufsehenerregende österreichische Erstaufführung fand unter der musikalischen Leitung des Komponisten 1906 im Opernhaus Graz statt, die Wiener Erstaufführung erfolgte 1907 im Rahmen eines Gastspiels aus Breslau im heutigen Volkstheater, erst 1918 zog die Hofoper nach.

Inszenierung: Cyril Teste
Bühne: Valérie Grall
Kostüme: Marie La Rocca
Licht: Julien Boizard
Video: Mehdi Toutain-Lopez

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Kindertheater

Tschick

Road Opera für Jugendliche ab 13 Jahren

Musik Ludger Vollmer Text Tiina Hartmann

Einfach los! Fahrtwind spüren und Freunde werden:
Der Außenseiter Maik aus der 8. Klasse ist unsterblich in Tatjana verliebt, doch zu seiner Enttäuschung nicht auf ihre Party eingeladen. Auch Tschick, mit richtigem Namen Andrej Tschichatschow, der vor vier Jahren aus Russland mit seiner Familie zugezogen ist, ist in der Klasse unter anderem aufgrund seines unübersehbaren Alkoholkonsums ebenso wenig beliebt. In den Sommerferien überredet Tschick Maik, mit einem geklauten Lada Richtung Walachei zu fahren, um dort seinen angeblichen Großvater zu besuchen. Maik, von seinen Eltern in den Sommerferien alleine zurückgelassen, willigt ein: Ohne Kompass, Karte und Handy fahren beide einfach drauf los.

Auf ihrer Reise begegnen Tschick und Maik skurrilen, schrägen, mitunter auch liebevollen Figuren. Eine von ihnen ist Isa, ein junges Mädchen, das auf der Müllhalde lebt und die beiden Jungen fortan auf ihrem Abenteuer begleitet.

Die Jugendoper Tschick erzählt von Erwachsenwerden, Freundschaft und erster Liebe über Stereotypen hinweg. Maik, Tschick und Isa nehmen das Publikum mit auf eine Reise ins Abenteuer, in die Weite und letztlich zu sich selbst. Im Mittelpunkt stehen dabei die kleinen unverhofften Besonderheiten des Draußen- und Miteinanderseins.

Musikalische Leitung: Johannes Mertl
Regisseurin: Krysztina Winkel
Kostüm: Mahshad Safaei
Bühne: Xandi Vogler Ella Steinbach

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Oper

Tosca

Giacomo Puccini

Text Giuseppe Giacosa & Luigi Illica
Melodramma in drei Akten

Die Attraktivität von Margarethe Wallmanns »Tosca«-Inszenierung ist seit 1958 ungebrochen. Einen zusätzlichen symbolischen Reiz erhält die Produktion durch die beeindruckende Anzahl namhafter Künstlerpersönlichkeiten, die in genau dieser Regie, in genau diesen Dekorationen und in genau diesen Kostümen in erinnerungswürdigen Vorstellungen vor das Wiener Publikum getreten sind. Die Galerie an herausragenden Interpre­tinnen und Interpreten wird nun in allen drei Aufführungsserien dieser Spielzeit fortgesetzt.

Musikalische Leitung: Giacomo Sagripanti
Inszenierung: Margarethe Wallmann
Bühne und Kostüme: Nicola Benois

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Tanz

La Fille mal gardée

Frederick Ashton

Lise liebt Colas, doch ihre Mutter hat einen anderen für sie erwählt: Alain, den einfältigen Sohn eines reichen Weinbauern. Das junge Pärchen muss sich deshalb einiges einfallen lassen, um zusammenzukommen.

Frederick Ashton schuf 1960 mit seinem Ballett über das »schlecht behütete Mädchen« eine hinreißende Komödie, die Zuschauer jeden Alters zum Lachen und Staunen bringt. Tänzerisch brillant entfaltet er seine lebensprallen Figuren in feinen Soli und Duetten, folkloristisch gefärbten Ensembleszenen und humorvollen Pantomimen. Kunstvolle Spiele mit bunten Bändern zählen ebenso zu den Höhepunkten wie ein Holzschuhtanz oder ein äußerst witziger Auftritt von Hennen und Hahn.

Die Geschichte beruht auf einer Ballettpantomime von Jean Dauberval, die zur Musik von Franz Ignaz Beck am 1. Juli 1789 im Grand Théâtre de Bordeaux unter dem Titel Le Ballet de la paille, ou il n’est qu’un pas du mal au bien uraufgeführt wurde. Da das Publikum kurz vor Ausbruch der Französischen Revolution in der aufmüpfigen Lise eine willkommene Identifikationsfigur finden konnte, verbreitete sich das Stück rasant in immer wieder neuen choreographischen und musikalischen Fassungen über die Bühnen der Welt und begründete bald auch in Wien seine lange Aufführungstradition: Bereits 1794 kam es zur Erstaufführung im k. & k. Hoftheater in einer Choreographie des Italieners Salvatore Viganò.

Frederick Ashtons Fassung steht seit 1986 am Spielplan des Wiener Staatsballetts. Die Musik, die Ferdinand Hérold 1828 für eine Pariser Neufassung durch den Dauberval-Schüler Jean-Pierre Aumer komponiert hatte, ließ Ashton von John Lanchbery neu arrangieren. Neben einigen neu komponierten Szenen fand auch der berühmte Fanny-Elßler-Pas de deux der beiden Protagonisten zu Musik aus Gaetano Donizettis Oper L’elisir d’amore wieder Eingang in die Partitur, der für das Pariser Lise-Debüt der berühmten Wiener Tänzerin Fanny Elßler in das Stück eingelegt worden war.

Musikalische Leitung: Guillermo García Calvo
Komponist: Ferdinand Hérold
Musikalische Einrichtung: John Lanchbery
Choreographie: Frederick Ashton
Bühne und Kostüme: Osbert Lancaster
Supervisor Produktion und Licht: Jean-Pierre Gasquet
Einstudierung: Jean Christophe Lesage

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Stream

Im siebten Himmel

Choreographie Martin Schläpfer, Marco Goecke, George Balanchine

Marsch, Walzer, Polka
Musikalische Leitung: Patrick Lange
Komponist: Johann Strauß (Sohn) Josef Strauß Johann Strauß (Vater)
Choreographie: Martin Schläpfer
Bühne und Kostüme: Susanne Bisovsky
Licht: Robert Eisenstein

Uraufführung
Musikalische Leitung: Patrick Lange
Komponist: Gustav Mahler
Choreographie: Marco Goecke
Bühne und Kostüme: Thomas Mika
Licht: Udo Haberland
Dramaturgie: Nadja Kadel

Symphony in C
Musikalische Leitung: Patrick Lange
Komponist: Georges Bizet
Choreographie: George Balanchine
Einrichtung und Adaptierung der Kostüme: Stephanie Bäuerle
Licht: nach Perry Silvey
Einstudierung: Patricia Neary

Eine Tänzerin schreibt eine Sehnsucht in den Raum. Es ist ein Solo von fließender Gelöstheit, sich entfaltend über jenen sanften Klangwellen, mit denen das berühmte »An der schönen blauen Donau« anhebt, bevor es sich im Walzer zu drehen beginnt, immer wieder Kraft holend in jenen die Nerven kitzelnden Verzögerungen, die so typisch sind für eine Musik, die wie kaum eine andere für all das steht, was man mit »Wien« verbindet. Weitere Tänzerinnen und Tänzer kommen hinzu, entdecken im Aussetzen des metrischen Herzschlags das Potential für einen Tango und den Spitzenschuh als gefährliche Waffe oder werfen sich hinein in die Walzerekstase, um sie in einer hochkonzentrierten Körperspannung gleich wieder auszubremsen. Eine verliert die Nerven, ein anderer bekommt schlotternde Knie statt stramm vor einem imaginären General zu defilieren. Martin Schläpfer eröffnet seine Staatsopern-Premiere mit einer Neufassung seines 2006 kreierten Balletts »Marsch, Walzer, Polka«: Mit der »Neuen Pizzicato Polka« op. 449 integriert er eine weitere Nummer in den Reigen berühmter Strauß-Tänze, gibt der Choreographie aber auch ein neues Design, für das er mit Susanne Bisovsky eine Künstlerin gewinnen konnte, die mit ihren experimentellen, von historischen Trachten inspirierten Arbeiten die Grenzen zwischen Tradition und Avantgarde auf kongeniale Weise auslotet.

Gustav Mahler war »im 7. Himmel« als er an seiner 5. Symphonie arbeitete. Gezeigt hatte ihm diesen seine große Liebe und spätere Frau Alma Schindler, der er dann auch das Adagietto widmete, das nun wiederum Marco Goecke zu einem neuen Stück für das Wiener Staatsballett inspiriert. Der zunächst dem Stuttgarter Ballett, dann auch dem Nederlands Dans Theater und Gauthier Dance als Hauschoreograph verbundene und seit 2019/20 das Staatsballett Hannover leitende Künstler zählt zu den bedeutendsten zeitgenössischen Choreographen. Viele seiner Stücke gehen buchstäblich unter die Haut – geprägt von jenem für seinen Bewegungsstil so typischen Flattern, Zittern, Reißen und Vibrieren, das von tief innen heraus nach außen bricht und den Tänzerkörper wie unter Starkstrom setzt.

Mit George Balanchines »Symphony in C« beschließt eine hinreißende Hommage an das klassische Ballett das Programm. Das 1947 für das Pariser Ballet de L’Opéra unter dem Titel »Le Palais de cristal« entstandene Werk atmet aufs Schönste den Geist der weißen Akte der St. Petersburger Schule und überträgt die Rangstufen des Pariser Ensembles auf den architektonischen Bau: ein ganz aus Georges Bizets Jugendsymphonie geschöpftes, raffiniertes Wechselspiel zwischen Soli, Pas de deux und großen Gruppen, das in ein prächtiges Finale mündet.

George Balanchines »Symphony in C« findet mit Genehmigung der © The School of American Ballet statt.

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Oper

La Bohème

Giacomo Puccini

Oper in vier Bildern
Musik Giacomo Puccini Text Giuseppe Giacosa & Luigi Illica nach Henri Murger

Literarische Vorlage zur 1896 unter Arturo Toscanini in Turin uraufgeführten »Bohème« ist ein höchst erfolgreicher Episoden-Roman des französischen Autors Henri Murger. In diesem entdeckte der Komponist Giacomo Puccini die Atmosphäre seiner eigenen, nostalgisch verklärten Studienjahre wieder: »Hier fand ich alles, was ich suche und liebe: die Ursprünglichkeit, die Jugend, die Leidenschaft, den Humor, die im Geheimen vergossenen Tränen und Liebe, die Freuden und Leid bringt.« Die lose Bilderfolge der originalen Handlung verdichtete er gemeinsam mit seinen Librettisten auf rund zwei Stunden Spieldauer, entwarf plastische Charakterporträts seiner jugendlichen Pariser Großstadthelden, die er zudem in musikalisch präzise skizzierten sozialen Räumen agieren ließ, und brachte so alle Facetten des Stoffes zum Klingen. Die Geschichte der todkranken Mimì, die inmitten von Armut und Krankheit das Glück einer großen Liebe erleben darf, wurde bald zum Dauerbrenner auf den internationalen Spielplänen. So auch in Wien: Rund eintausend Mal wurde die Oper inzwischen im Haus am Ring gegeben und zählt somit zu den erfolgreichsten Werken überhaupt. Mit der armenischen Sopranistin Ruzan Mantashyan und dem brasilianischen Tenor Atalla Ayan betritt nun eine neue Sängergene­ration die Bühne – und gibt Franco Zeffirellis klassischer, bildersatter Inszenierung frischen Schwung.

Musikalische Leitung: Eun Sun Kim
Inszenierung und Bühne: Franco Zeffirelli
Kostüme: Marcel Escoffier

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Ballett

Onegin

Ballett von John Cranko

»Mich reizte an ›Onegin‹ vor allem, dass die Geschichte gleichzeitig ein Mythos und eine gefühlsmäßig nachvollziehbare Situation ist.« John Crankos Ballett »Onegin« zählt unangefochten zu den Meisterwerken des südafrikanischen Choreographen und gleichsam zu den berühmtesten und erfolgreichsten Handlungsballetten des 20. Jahrhunderts. Zu verschiedenen Werken des Komponisten Piotr I. Tschaikowski, allerdings nicht zu dessen Oper »Eugen Onegin«, erzählt Cranko die unglückliche Liebesgeschichte der jungen Frau Tatjana und des Antihelden Onegin. Dabei gelingt es dem Choreographen sowohl geschickt zwischen großen Ensembleszenen und intimen Momenten der vier zentralen Hauptfiguren zu changieren als auch die Handlung mittels Bewegung so zu vermitteln, dass weder eine vorherige Lektüre des Versromans von Alexander Puschkin noch ein spezifisches Wissen über das Vokabular des klassischen Balletts von Nöten sind. Stets die Figuren wie durch ein Brennglas betrachtend, macht er ihre Emotionen und Leidenschaften zum Motor seiner Dramaturgie, die das Publikum weltweit seit mehr als 50 Jahren gleichermaßen rührt und begeistert. Nachdem das Ballett 1965 mit dem Stuttgarter Ballett uraufgeführt wurde, ist es seit 2006 ein fester Bestandteil des Repertoires des Wiener Staatsballetts und wurde in der Saison 2021/22 wieder aufgenommen.

Musikalische Leitung: Robert Reimer
Komponist: Piotr I. Tschaikowski in einem Arrangement von Kurt-Heinz Stolze
Choreographie und Inszenierung: John Cranko
Bühne und Kostüme: Elisabeth Dalton
Licht: Steen Bjarke
Einstudierung: Reid Anderson

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Oper

Don Giovanni

Wolfgang Amadeus Mozart

Text: Lorenzo da Ponte
Heiteres Drama in zwei Akten

Don Juan ist eine Figur der Grenzüberschreitung: der Grenze zwischen den Geschlechtern, der Grenze zwischen den Klassen und der Grenze von Leben und Tod, denn er macht auch vor Friedhofsmauern nicht Halt. 2065 Frauen soll er bereits geliebt haben, 1003 allein in Spanien, 640 in Italien, 231 in Deutschland und 100 in Frankreich. Aber nicht nur im christlichen Abendland hat er gewildert: 91 sind es in der Türkei (sein Diener führt hierüber genau Buch). In den europäischen Literaturen ist er seit der Gegenreformation unterwegs, als um 1620 ein spanischer Mönch seine Legende in der Comedia Der Spötter von Sevilla und der steinerne Gast festhält. Rasch dringt er in die Spielvorlagen der italienischen Commedia dell’arte ebenso ein wie in die klassische französische Komödie. In Prag verleihen ihm Mozart und da Ponte seine wirkungsmächtigste Gestalt: Dort wird 1787 ihre Oper Don Giovanni oder Der bestrafte Wüstling uraufgeführt. Die Gleichzeitigkeit von Elementen der Farce, der komischen und der tragischen Oper, von niederem und hohem Stil, Sinfonik und Sakralmusik führt in grenzüberschreitendes Neuland bis hin zur rhythmischen Kakophonie des 1. Akt-Finales, bei der drei Tanzkapellen gleichzeitig spielen, und zu Passagen, in denen die Chromatik bis in zwölftönige Strukturen getrieben ist. Zwischen all diesen Sprachen ist Giovanni unterwegs, er selbst hat keine eigene Musik, da er sich zur Projektionsfläche der Frauen macht, die er begehrt: der in strenger väterlicher Obhut erzogenen Donna Anna, die in ihm das Abenteuer sucht; der allen Bindungen entflohenen Donna Elvira, die sich emotionale Stabilität erhofft; des Unterschichtenmädchens Zerlina, das in seinen Armen vom sozialen Aufstieg träumt. Die labyrinthische Szenenfolge der Oper wird verklammert durch den Mord Giovannis an dem Vater der Donna Anna und der Wiederkehr des Toten als »steinerner Gast«. In der katholischen Comedia bettelte Giovanni, als er sein Ende nahen fühlte, vergebens darum, die Beichte ablegen zu dürfen. In der Oper ist es der steinerne Gast, der den Rebellen vor ewiger Verdammnis bewahren will, indem er ihn beschwört, doch noch zu bereuen – was dieser verweigert. So bleibt es trotz des Höllensturzes fraglich, wer in diesem Duell der Unterlegene ist, denn der intellektuelle Trotz Giovannis ist ungebrochen. Mit dieser Neuinszenierung startet die Wiener Staatsoper einen Mozart-Da Ponte-Zyklus unter der Leitung ihres Musikalischen Direktors Philippe Jordan und in der Regie von Barrie Kosky.

Musikalische Leitung: Antonello Manacorda
Inszenierung: Barrie Kosky
Bühne & Kostüme: Katrin Lea Tag
Licht: Franck Evin

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Oper

La traviata

Giuseppe Verdi
Melodramma in drei Akten

Text: Francesco Maria Piave & Alexandre Dumas (Sohn)

La traviata erzählt die Geschichte von Violetta Valéry, einem käuflichen Wunschobjekt der Pariser Gesellschaft, die in Alfredo ihre Liebe findet, aber dem gesellschaftlichen Dünkel seines Vaters nachgibt und sich von ihm trennt. In seiner mit riesigen Videowänden und den sozialen Medien spektakulär jonglierenden Inszenierung verlegt Simon Stone diese Geschichte ins Heute. Violetta, das ist ein Pariser It-Girl, eine Influencerin, die in der Instagram-Blase gefangen bleibt und deren Leben der virtuellen Präsentations- und Schaugier ausgeliefert ist. Einsam im Öffentlichen ist sie – und eine Außenseiterin.

Musikalische Leitung: Nicola Luisotti
Inszenierung: Simon Stone
Bühne: Robert Cousins
Kostüme: Alice Babidge
Licht: James Farncombe
Video: Zakk Hein

Ein Besuch der Vorstellung wird ab 14 Jahren empfohlen.

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Ballett

Liebeslieder

Choreographie Jerome Robbins, Lucinda Childs, George Balanchine

Other Dances
Komponist: Frédéric Chopin
Choreographie: Jerome Robbins
Kostüme: Santo Loquasto
Licht: Jennifer Tipton
Einstudierung: Isabelle Guérin
Klavier: Schaghajegh Nosrati

Concerto
Komponist: Henryk Mikołaj Górecki
Choreographie: Lucinda Childs
Kostüme: Anne Masset
Licht: Dominique Drillot
Einstudierung: Ty Boomershine

Liebeslieder Walzer
Komponist: Johannes Brahms
Choreographie: George Balanchine
Bühne: Rolf Langenfass
Kostüme: Karinska
Einstudierung: Maria Calegari, Bart Cook
Sopran: Ileana Tonca
Alt: Stephanie Maitland
Tenor: Hiroshi Amako
Bass: Ilja Kazakov
Klavier: Stephen H

»Ich komme, egal für was Sie mich wollen. Ich kann tanzen, ich kann choreographieren.« Mit diesen Worten wandte sich Jerome Robbins 1948 an den Direktor des New York City Ballet. Und dieser – George Balanchine, der Robbins’ Arbeit am Broadway und sein Talent sehr genau kannte –, antwortete schlicht: »Kommen Sie!« Besiegelt war damit eine amerikanische Erfolgsgeschichte: An der Seite des Mr. B. war Robbins fortan nicht nur als Ballettmeister, sondern auch als Choreograph bei der Entwicklung des New York City Ballet zu einer der bedeutendsten Tanzcompagnien entscheidend beteiligt.

Für Natalia Makarova und Mikhail Baryshnikov schuf er 1976 »Other Dances« – ein Chopin-Ballett, das aufs Schönste zeigt, was die russische Startänzerin einmal über den Choreographen sagte: »Robbins ist der romantischste aller modernen.« Auf sublime und doch natürliche Weise ist in diesem Pas de deux die Romantik der Musik mit der Anmut der klassischen Balletttechnik verschmolzen.

Was passiert mit unserer Wahrnehmung einer Bewegung, wenn diese stetig, aber in unterschiedlichen Situationen, wiederholt wird? Mit dieser Frage setzt sich Lucinda Childs auseinander und kreiert tänzerische Architekturen von purer Form. Mit »Concerto«, 1993 von der Lucinda Childs Dance Company in Lissabon uraufgeführt, ist nun erstmals ein Werk der bedeutenden Amerikanerin mit dem Wiener Staatsballett zu erleben. In der elementaren Verbindung von geometrischen Mustern, sich wiederholenden Bewegungsabläufen und Rhythmen entfaltet »Concerto« in kongenialer Partnerschaft mit Henryk M. Góreckis Concerto für Cembalo und Streicher eine hypnotische Wirkung – eine Partitur wie ein »Streich«, so der polnische Komponist.

In die Welt der Wiener Bälle entführen dagegen Balanchines »Liebeslieder Walzer«. Das 1960 mit dem New York City Ballet uraufgeführte Werk gehörte zwischen 1977 und 1991 zum festen Repertoire des Wiener Staatsballetts, in das es nun in einer Neueinstudierung zurückkehrt. Wie zu einer ausgelassenen Schubertiade treffen sich vier Tanzpaare, Sängerinnen und Sänger sowie Pianisten auf der Bühne, die sich mit Johannes Brahms’ »Liebeslieder-Walzern« op. 52 und »Neuen Liebesliedern« op. 65 in einen Ballsaal verwandelt. Zunächst in elegant-verspielten Abendroben, dann in Ballettkleidern und Spitzenschuhen, entwirft Balanchine intime Portraits der Leidenschaft: »Im ersten Akt sind es die realen Menschen, die tanzen. Im zweiten Akt sind es ihre Seelen«, so der Choreograph.

Jerome Robbins »Other Dances« findet mit Genehmigung des © The Robbins Rights Trust statt, George Balanchines »Liebeslieder Walzer« findet mit Genehmigung des © The George Balanchine Trust statt.

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Oper

Tristan und Isolde

Richard Wagner
Handlung in drei Aufzügen

Am Steuer eines Schiffes steht Tristan, der Adoptivsohn König Markes von England. Tristan bringt Isolde, die Königstochter der unterworfenen Iren, nach England. Dort wird er sie mit dem verwitweten Marke verheiraten, um das Bündnis beider Völker – und seine eigene Machtposition – zu stärken. An Bord halt er sich von Isolde fern. Statt ihr mit gebührendem Respekt zu begegnen, lasst er sie in einem Spottlied verhöhnen, in das die gesamte Mannschaft einstimmt. Isolde enthüllt ihrer Vertrauten Brangäne die Vorgeschichte: Im Krieg hatte Tristan Isoldes Verlobten Morold erschlagen. Aus dem Zweikampf hatte er aber eine vergiftete Wunde davongetragen. Der sieche Tristan ließ sich in einem Boot vor Irlands Küste aussetzen, um sich als Spielmann »Tantris« in Isoldes Pflege zu begeben, denn nur von ihrer Heilkunst konnte er Gesundung hoffen. Isolde erkannte in ihm den Mörder ihres Verlobten und war dennoch nicht fähig, Rache zu nehmen, als der Kranke ihr in die Augen sah. Der geheilt entlassene »Tantris« kehrte unter seinem wahren Namen als Brautwerber König Markes zurück. Die geschlagenen Iren hatten keine Wahl, als diesen Antrag anzunehmen. Als Brangäne auf die von ihr mit an Bord geschmuggelten Zaubertranke verweist, mit deren Hilfe vielleicht alles zum Guten zu wenden wäre, beschließt die tief gedemütigte Isolde, Tristan und sich selbst zu vergiften. Doch statt des Giftes wird Brangäne den beiden Todfeinden einen Liebestrank reichen, der sie zu Wonnen und Qualen unstillbarer Sehnsucht verdammt.

Richard Wagner schuf mit dieser Oper das Schlüsselwerk der musikalischen Romantik, wie sie von E. T. A. Hoffmann beschworen wurde: »Glühende Strahlen schießen durch dieses Reiches tiefe Nacht, und wir werden Riesenschatten gewahr, die auf- und abwogen, enger und enger uns einschließen und uns vernichten, aber nicht den Schmerz der unendlichen Sehnsucht«. Zugleich stieß Wagner das Tor zur musikalischen Moderne auf, denn durch die Verselbständigung der Chromatik und die Emanzipation der Dissonanz wird der harmonischen Spannung –sinnbildlich für die erotische Spannung – die Auflösung verweigert. Diese wird erst im Liebestod erreicht, in dem die sterbende Isolde die Auferstehung des toten Tristan halluziniert.

Calixto Bieito, einer der prägenden Musiktheaterregisseure der letzten Dekaden, setzt sich erstmals mit diesem Werk auseinander. Seine Arbeiten thematisieren stets die kreatürliche, todverfallene Leiblichkeit seiner Akteure. Es durfte spannend werden, diese im Kampf mit dem wagnerschen Tristan-Theorem zu erleben.

Musikalische Leitung: Philippe Jordan
Inszenierung: Calixto Bieito
Bühne: Rebecca Ringst
Kostüme: Ingo Krügler
Licht: Michael Bauer

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Oper

L'Elisir d'Amore

Gaetano Donizetti
Melodramma giocoso in zwei Akten

Text: Felice Romani

Es ist ein warmes, südliches Licht, in das Otto Schenk seine Liebestrank-Inszenierung taucht: Hier wird jene Geschichte von Adina und Nemorino erzählt, die seit jeher zu Donizettis größten Erfolgen zählt. Mit liebevollem Blick entwarf der Komponist eine ironisierte Dorfidylle mit genau gezeichneten Typen, die er in ihrem Glück und Schmerz stets anrührend ernst nimmt.

Musikalische Leitung: Stefano Montanari
Inszenierung: Otto Schenk
Bühne und Kostüme: Jürgen Rose

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3 Oper

Carmen

Georges Bizet

Text Henri Meilhac & Ludovic Halévy nach Prosper Mérimée
Opéra comique in vier Akten

Es ist eine Geschichte voller Missverständnisse: Liebe wird verwechselt mit Begehren, eine Affäre mit einer exklusiven Beziehung, Zuneigung mit Besitzanspruch und Gewalt mit Leidenschaft. Doch den höchsten Preis in diesem Geflecht aus dysfunktionalen Verbindungen zahlt Carmen – eine Frau, die ihre Unabhängigkeit mehr liebt als alles andere, Männer eingeschlossen. Ihr Mörder ist der pflichtbewusste Soldat Don José, der bisher nur Augen für seine Mutter und die junge Micaëla hatte, mit der er gemeinsam aufgewachsen ist. Doch als er auf die von all seinen Kameraden begehrte Arbeiterin Carmen aufmerksam wird, ist es auch um ihn geschehen. Nach Carmens Festnahme aufgrund einer blutigen Handgreiflichkeit ermöglicht ihr José die Flucht und folgt ihr in die Illegalität, beide leben nun in einer Schmugglerbande. Doch im Zusammenleben setzt José Carmen mit seiner Eifersucht unter Druck und verliert ihre Zuneigung. Als er von einem Besuch bei seiner Mutter zurückkehrt, muss er feststellen, dass Carmen inzwischen den erfolgreichen Stierkämpfer Escamillo liebt. Obwohl Carmen um Josés Neigung zu unbeherrschter Gewalttätigkeit weiß, stellt sie sich der Konfrontation. Während Escamillo in der Arena einen Stier zur Strecke bringt, ersticht José auf dem Vorplatz seine ehemalige Freundin.nDass die Oper ausschließlich in den unteren Gesellschaftsschichten, bei Soldaten, Schmugglern, spanischen Roma und Fabrikarbeiterinnen spielt, empfand das Pariser Publikum bei der Uraufführung 1875 als schockierend. Auch dass der sterbenden Titelheldin eine Abschiedsarie verweigert wird, empfand man als Ausdruck von Härte und Gewaltsamkeit. Erst mit der Wiener Aufführungsserie begann noch im gleichen Jahr der Siegeszug der »Carmen«. Zwei musikalische Motive prägen die Oper: Der selbstbewusste Refrain des berühmten »Toréador«-Liedes und ein geheimnisvolles, düsteres Motiv, das mit Carmens vorzeitigem und gewaltsamen Tod, der von ihr als schicksalhaft empfundenen wird, in Verbindung steht. Als im Finale in der Stierkampfarena der siegreiche Torero bejubelt wird, während die erstochene Carmen vor ihren Toren zusammenbricht, treffen die beiden Melodien zusammen.
Die literarische Vorlage der Oper – eine gleichnamige Novelle von Prosper Mérimée – zeigt Carmen als eine moralisch verkommene Person, die Männer skrupellos für ihre Zwecke ausnutzt oder gar in tödliche Fallen lockt. Georges Bizet und seine Librettisten verwandelten ihre Hauptfigur hingegen in eine faszinierende Frau, die für Männer gerade deshalb so attraktiv ist, weil sie sich tradierten Vorstellungen verweigert. Nicht mit ihrem Aussehen, sondern mit ihrer Stimme macht sie Don José auf sich aufmerksam, indem sie eine Habanera, ein Tanzlied afroamerikanischen Ursprungs, singt: »L’amour est un oiseau rebelle« (»Die Liebe ist ein rebellischer Vogel«). Carmens schillernde und unangepasste Persönlichkeit spiegelt sich in ihrer ebenso kraftvollen wie zarten Gesangspartie.
Erstmals wird die weltweit als Carmen gefeierte Anita Rachvelishvili diese Rolle an der Wiener Staatsoper verkörpern, in den Aufführungen im Mai und Juni folgt ihr Michèle Losier. Die Figur der Micaëla gibt es in der literarischen Vorlage nicht, sie wurde von Bizet und seinen Librettisten als Gegenfigur zu Carmen hinzuerfunden. Die Musik zeichnet sie als sanft statt aufbrausend, als nachgiebig und vertraut statt fordernd und fremd: Ihre Liebe und die Liebe von Josés Mutter, als deren Botin sie fungiert, sind kaum voneinander zu trennen. Doch auch Micaëla hat eine andere, mutige und starke Seite, die sich spätestens zeigt, als sie ihre Angst überwindet und Don José auf seinen Abwegen folgt, um ihn von der Schmugglerbande zu trennen und zurück nach Hause zu holen. Ob sie die Wahrheit sagt, wenn sie Don José mit der Behauptung, seine Mutter liege im Sterben, zum Mitkommen überredet, bleibt offen. Im Februar ist Olga Kulchynska in dieser Partie erstmals an der Wiener Staatsoper zu hören, im Mai debütiert Vera-Lotte Boecker aus unserem Ensemble. In Wien zuhause, aber erstmals an der Staatsoper zu Gast ist der Dirigent Andrés Orozco-Estrada.nNachdem Calixto Bieito als Schauspielregisseur Berühmtheit erlangt hatte, war »Carmen« 1999 seine erste große Opernregiearbeit. Seither hat er diese legendäre Inszenierung mehrfach überarbeitet und verfeinert. Für ihn ist Carmen weder die Männerphantasie einer Femme fatale noch Emanzipations-Symbol, sondern eine individuelle Persönlichkeit. Bieito zeigt die Welt der Soldaten, Arbeiterinnen und Ganoven in einem spanischen Grenzgebiet frei von »Zigeuner«-Kitsch und Klischeebildern; der Flamenco wird unter Carmens Freundinnen nur noch ironisch zitiert. Der Stierkampf aber ist ebenso lebendige Tradition wie Symbol für den Kampf zwischen zwei Menschen – oder verhält es sich umgekehrt? Ganz nebenbei ist diese Inszenierung auch eine Liebeserklärung des Regisseurs an die Menschen seines Heimatlandes.

Musikalische Leitung: Yves Abel
Inszenierung: Calixto Bieito
Szenische Einstudierung: Joan Anton Rechi
Bühne: Alfons Flores
Kostüme: Mercè Paloma
Licht: Alberto Rodriguez Vega

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Kurs

Open Class

Ballettunterricht zum Mitmachen

Das Wiener Staatsballett bietet mit seiner wöchentlichen Open Class ein professionelles klassisches Training für Berufstänzer*innen, Pädagog*innen, Studierende und fortgeschrittene Hobbytänzer*innen (ab 14 Jahren). Die Leitung übernehmen alternierend Martin Schläpfer, Louisa Rachedi, Samuel Colombet und weitere Mitglieder des Wiener Staatsballetts. Trainiert wird zu Live-Klaviermusik.

Duschen und Garderoben sind vorhanden. Bitte kommen Sie in bequemer Kleidung, Schläppchen oder Socken und bringen Ihre eigenen Getränke mit.

Aufgrund der Vermischung von Künstler*innen des Hauses mit externen Personen und um den Spielbetrieb weiterhin zu sichern, bitten wir um Verständnis, dass die Covid-19-Sicherheitsauflagen folgendermaßen gelten und eingehalten werden müssen: es ist ein gültiger PCR Test (48 h) verpflichtend vorzuweisen, der für die gesamte Dauer des Trainings gültig sein muss (es gilt Datum und Uhrzeit der Testabnahme). Für die Teilnehmer*innen gilt keine Maskenpflicht mehr.

Die Teilnehmeranzahl ist auf max. 20 Personen beschränkt.

Wann: ab 10. September, jeden Samstag (außer an Feiertagen und in der Spielzeitpause)

Einlass: 15.30 Uhr, Beginn: 16 Uhr

Dauer: 90 Minuten

Kostenbeitrag: € 20,– pro Unterricht

Wo: Ballettakademie der Wiener Staatsoper, Nurejew Saal, Goethegasse 1 / Hanuschhof 3, 1010 Wien

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Kinderprogramm

Die Zauberflöte für Kinder

Wolfgang Amadeus Mozart

Am Tag nach dem Opernball findet in der Balldekoration zweimal Die Zauberflöte für Kinder statt. In dieser eigens für diese Veranstaltung konzipierten, einstündigen und kindgerechten Fassung der Mozart-Oper können Schulklassen aus ganz Österreich (4. und 5. Schulstufe, in Summe 7.000 Kinder) exklusiv und kostenlos in die Welt der Oper eintauchen.

Von einer riesenhaften Schlange verfolgt sieht der junge Prinz Tamino bereits sein Ende nahen. In dem Moment, in dem er bewusstlos zusammenbricht, tauchen drei rätselhafte Damen auf und töten das Untier. Doch bevor der junge Mann wieder erwacht, verlassen sie den Schauplatz und eilen zu ihrer Herrin - der Königin der Nacht. Als Tamino wieder zu sich kommt, betritt der Vogelmensch Papageno die Szene. Dieser gibt vor, die Schlange selbst getötet zu haben - drohend nähern sich wieder die drei Damen und überführen Papageno der Lüge. Zur Strafe bekommt er ein Schloss vor den Mund gehängt. Tamino übergeben sie ein Bildnis von Pamina, der Tochter der Königin. Der Prinz ist sogleich verliebt und verspricht der daraufhin erscheinenden Königin, Pamina aus den Händen Sarastros, der sie geraubt hat, zu befreien. Papageno, dem das Schloss wieder abgenommen wurde, wird verpflichtet, den Prinzen zu begleiten. Drei regelmäßig auftauchende weise Knaben sollten den beiden ebenso zur Seite stehen wie ein Zauberglockenspiel und eine Zauberflöte. Papageno, der von Tamino vorausgeschickt wurde, trifft sehr bald auf Pamina, die auf ihrer Flucht eben vom bösen Sklaven Monostatos gefasst wurde. Papageno gelingt es, Monostatos in die Flucht zu schlagen und Pamina für den Prinzen zu gewinnen. Als sie sich davon machen wollen, werden sie von Sarastro und seinem Gefolge überrascht. Tamino, der die Güte und die geistige Überlegenheit Sarastros erkennt, wechselt die Seite und schließt sich ihm an. Um ein vollwertiges Mitglied der Priesterschaft zu werden, muss er aber - zusammen mit Papageno - mehrere schwere Prüfungen bestehen. Tamino gelingt es, alle Proben vorbildlich zu meistern und darf zum Lohn an die Stelle Sarastros als oberster Priester treten und Pamina heiraten. Papageno, der nicht so erfolgreich war, wird dennoch mit einem ihm gleichwertigen Weibchen - Papagena beglückt. Die nach Macht gierende Königin und ihre Gefolgschaft ist besiegt.

Dirigent: Michael Güttler

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Wiener Staatsoper

Als eines der international bedeutendsten Opernhäuser blickt die Wiener Staatsoper sowohl auf eine traditionsreiche Vergangenheit zurück als auch auf eine vielseitige Gegenwart: Jede Spielzeit stehen in rund 350 Vorstellungen mehr als 60 verschiedene Opern- und Ballettwerke auf dem Spielplan. Allabendlich sind neben den fest engagierten Ensemblemitgliedern internationale Stars auf der Bühne und am Dirigentenpult zu erleben, im Graben begleitet von einem einzigartigen Orchester: dem Staatsopernorchester, dessen Musiker in Personalunion den Klangkörper der Wiener Philharmoniker bilden.

Staatsoperndirektor Dominique Meyer öffnete das Haus 2013 auch virtuell mit einem innovativen Projekt: Wiener Staatsoper live at home ermöglicht Opern- und Ballettfreunden auf der ganzen Welt, die Vorstellungen in der Wiener Staatsoper auf digitalen Geräten zu verfolgen.

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Bewertungen & Berichte Wiener Staatsoper

Aufführungen / Oper Opernhaus Zürich Zürich, Sechseläutenplatz 1
Aufführungen / Oper Oper Köln Köln, Rheinparkweg 1
Aufführungen / Aufführung HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Karl-Liebknecht-Str. 56
Aufführungen / Theater Theater Münster Münster, Neubrückenstraße 63
Aufführungen / Theater Volkstheater München München, Tumblingerstraße 29
Aufführungen / Theater Vorarlberger Landestheater Bregenz, Seestr. 2
Aufführungen / Theater Theater im Pfalzbau Ludwigshafen Ludwigshafen, Berliner Str. 30
Aufführungen / Theater Theater Erfurt Erfurt, Theaterplatz 1
Aufführungen / Oper Staatsoper Hannover Hannover, Opernplatz 1
Aufführungen / Theater Deutsches Schauspielhaus Hamburg Hamburg, Kirchenallee 39
Aufführungen / Oper Staatsoper Stuttgart Stuttgart, Oberer Schloßgarten 3
Aufführungen / Oper Semperoper Dresden Dresden, Theaterplatz 2
Aufführungen / Kabarett Kabarett academixer Leipzig
Aufführungen / Ballett Hamburg Ballett John Neumeier
Aufführungen / Kabarett Die Wühlmäuse Berlin
Aufführungen / Puppentheater Salzburger Marionettentheater
Ereignisse / Festspiele Salzburger Festspiele 20.7. bis 31.8.2023
Literatur / Kulturveranstaltung Literaturhaus Salzburg Salzburg, Strubergasse 23
Ereignisse / Festspiele Mozartwoche Salzburg 26.1. bis 5.2.2023
Konzerte / Konzert Philharmonie Luxembourg Luxembourg, 1, Place de l'Europe
Ereignisse / Festspiele Salzburger Pfingstfestspiele 26. bis 29.5.2023
Ereignisse / Tanz Dresden Frankfurt Dance Company Dresden / Frankfurt
Ereignisse / Festival Maerzmusik Berlin 17. bis 26.3.2023
Ereignisse / Festival Lessingtage Hamburg 25.1. bis 12.2.2023
Ereignisse / Tanz Tanztheater Wuppertal Pina Bausch Opernhaus Wuppertal
Konzerte / Konzert Dresdner Philharmonie Dresden, Schloßstr. 2
Konzerte / Konzert Brucknerhaus Linz Linz, Untere Donaulände 7
Konzerte / Konzert Pierre Boulez Saal Berlin Berlin, Französische Straße 33 D
Ausstellungen / Museum Mudam Luxembourg Luxembourg, 3, Park Dräi Eechelen
Ausstellungen / Museum GRASSI Museum für Völkerkunde Leipzig Leipzig, Johannisplatz 5-11
Konzerte / Konzert Bielefelder Philharmoniker Bielefeld, Brunnenstraße 3-9
Konzerte / Konzert Festival Strings Lucerne Luzern, Dreilindenstr. 89
Bildung / Werkstatt/Workshop WERKSTATTHAUS Stuttgart
Aufführungen / Aufführung Lokolino
Sa, 4.2.2023, 14:45 Uhr
Aufführungen / Aufführung Lokolino Göttingen
Sa, 4.2.2023, 14:45 Uhr
Aufführungen / Aufführung Lokolino Göttingen
So, 5.2.2023, 14:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung Museum Schloss Neu-Augustusburg
Di, 7.2.2023, 10:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung Museum Schloss Neu-Augustusburg
Di, 7.2.2023, 10:00 Uhr
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Di, 7.2.2023, 10:00 Uhr

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