zur Startseite
© Andrin Fretz
5

Opernhaus Zürich

Die Geschichte des Opernhauses Zürich geht zurück auf das 1834 mit Mozarts «Zauberflöte» eröffnete «Actien-Theater». Es war das erste stehende Theater der Stadt und wurde von theaterbegeisterten Bürgern in Form einer Aktiengesellschaft gegründet. Die Aktiengesellschaft - heute Opernhaus Zürich AG - ist nach wie vor Trägerin der Institution.
Das alte «Actien-Theater» brannte 1890 ab und wurde durch einen von Fellner und Helmer entworfenen Neubau ersetzt. Auch das neue Theater, wurde fast vollständig privat finanziert. Es wurde 1891 mit Wagners «Lohengrin» unter dem Namen «Stadttheater» eingeweiht. Seit 1921 gehen Musiktheater und Schauspiel in Zürich getrennte Wege. Seit 1964 heisst das alte «Stadttheater» Opernhaus.

Das heute ca. 1100 Zuschauer fassende Theater wurde von 1982 bis 1984 umfassend saniert und bekam einen Erweiterungsbau am Uto-Quai, in dem auch die Studiobühne als zweite Spielstätte untergebracht ist.

Kontakt

Opernhaus Zürich
Sechseläutenplatz 1
CH-8008 Zürich

Telefon: +41 (0)44-268 66 66

Bewertungschronik

Opernhaus Zürich bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Opernhaus Zürich

Oper

Roberto Devereux

Gaetano Donizetti (1797-1848)
Tragedia lirica in drei Akten
Libretto von Salvatore Cammarano

Premire: 5.2.2023

Die Tragedia lirica Roberto Devereux entstand mitten in Gaetano Donizettis grösster Lebenskrise. Innerhalb eines Jahres verlor der Komponist nacheinander seine Eltern, seine beiden Kinder und seine Frau – und brachte trotzdem die Kraft auf, mit seiner 57. Oper ein Werk zu schaffen, das zu den Höhepunkten seines gesamten Œuvres zählt. Die Partitur sprüht vor melodischen Einfällen. Ihre dramatische Schlagkraft und emotionale Eindringlichkeit hatte unmittelbaren Einfluss auf das spätere Musiktheater Giuseppe Verdis. Wie schon in den beiden Vorgängerwerken Anna Bolena und Maria Stuarda, die mit Roberto Devereux Donizettis «Tudor-Trilogie» bilden, birgt auch hier die Verschränkung von politischer Macht und individuellen Interessen der Herrschenden tragisches Potenzial. Im Zentrum steht dabei die Beziehung der alternden Königin Elisabeth I. von England (Elisabetta) zu ihrem jungen Günstling Roberto Devereux. Ihm droht ein Prozess wegen Staatsverrats. Elisabetta zögert das Urteil aus Liebe zu Devereux hinaus, doch als sie von Devereux’ Verhältnis zu Sara, Herzogin von Nottingham erfährt, fällt sie sein Todesurteil. Zu spät wird Elisabetta die Tragweite ihrer Entscheidung bewusst. Verbittert muss sie erkennen, dass sie sowohl privat als auch als Herrscherin nur Zerstörung gesät hat – «non regno, non vivo». Mit ihr, der «jungfräulichen Königin», wird das Geschlecht der Tudors aussterben.
Donizetti schenkte seiner weiblichen Hauptfigur, die in ihrer abgrundtiefen Tragik einer Norma oder Lady Macbeth gleicht, das facettenreichste Rollenporträt. Die lettische Sopranistin Inga Kalna, die im Belcanto ebenso wie im virtuosen Barockgesang zuhause ist, wird sich in unserer Neuinszenierung dieser Herausforderung stellen. Enorme vokale Ansprüche stellt auch die Partie von Roberto Devereux, für den wir den Tenor Stephen Costello gewinnen konnten, der am Opernhaus bereits in Verdis Requiem zu erleben war. Besonders freuen wir uns zudem auf die Rückkehr der französischen Mezzosopranistin Stéphanie D’Oustrac als Herzogin Sara. Mit Roberto Devereux vollendet der amerikanische Regisseur David Alden nach seinen Inszenierungen von Anna Bolena und Maria Stuarda unsere Donizetti-Trilogie der drei Königinnen-Dramen.

Musikalische Leitung: Enrique Mazzola
Inszenierung: David Alden
Bühnenbild und Kostüme: Gideon Davey
Lichtgestaltung: Elfried Roller
Choreografische Mitarbeit: Arturo Gama
Choreinstudierung: Janko Kastelic
Dramaturgie: Kathrin Brunner

In italienischer Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung. Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.

Roberto Devereux bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Roberto Devereux

Ballett

On the Move

On the Move
Choreografie: Hans van Manen
Bühnenbild und Kostüme: Keso Dekker
Lichtgestaltung: Joop Caboort
Musikalische Leitung: Alevtina Ioffe
Musik: Sergej Prokofjew
Einstudierung: Choreografie Ken Ossola

Tal
Choreografie: Louis Stiens
Bühnenbild: Bettina Katja Lange
Kostüme: Louis Stiens
Soundcollagen: Michael Utz
Lichtgestaltung: Martin Gebhardt
Musikalische Leitung: Alevtina Ioffe
Musik: Claude Debussy, Maurice Ravel
Dramaturgie: Michael Küster
Choreografische Assistenz: Shaked Heller

Lontano
Choreografie: Christian Spuck
Bühnenbild: Rufus Didwiszus
Kostüme: Emma Ryott
Lichtgestaltung: Martin Gebhardt
Musikalische Leitung: Alevtina Ioffe
Musik: György Ligeti, John Zorn, Frédéric Chopin
Dramaturgie: Michael Küster

Philharmonia Zürich
Ballett Zürich
Junior Ballett

Mit Beginn der Spielzeit 2023/24 übernimmt Christian Spuck die Leitung des Staatsballetts Berlin. Damit geht für das Ballett Zürich eine Ära zu Ende. Seit 2012 hat Christian Spuck das Ballett Zürich mit vielen erfolgreichen Produktionen als eine der führenden Ballettcompagnien Europas profiliert. Nach elf gemeinsamen Jahren verabschiedet er sich mit einer letzten Choreografie von Zürich und seinem Ensemble. Ins musikalische Zentrum stellt er dabei «Lontano», ein berühmtes Stück des ungarischen Komponisten György Ligeti (1923-2006). Die grossen Themen wie das Sich-Entfernen, Distanz und Abschied, die Ligetis Komposition anspricht, gewinnen in dieser neuen Choreografie vor dem Hintergrund von Spucks Abschied von Zürich und dem Eintritt in ein neues Lebenskapitel besondere Aktualität.

Die tänzerische Heimat von Louis Stiens ist seit 2011 das Stuttgarter Ballett. Für die Stuttgarter Noverre-Gesellschaft sind seine ersten Stücke entstanden, mittlerweile hat er bereits mehrfach für das Stuttgarter Ballett choreografiert. Mit seiner Choreografie Wounded gab er 2018 seinen Einstand beim Junior Ballett, jetzt kehrt er mit einem neuen Stück nach Zürich zurück. Zur Musik grosser Orchesterpartituren von Maurice Ravel und Claude Debussy befragt er den Naturbegriff des französischen Impressionismus und versetzt den isolierten Körper in seiner Kraft und Schwäche in ein zeitgenössisches Naturbild.

Hans van Manen gehört zu den Ballettlegenden des ausgehenden 20. Jahrhunderts. Mit seiner unverwechselbaren Mischung aus akademischer Tanztechnik und eigenen Stilelementen hat er eine Tanzsprache entwickelt, die ihn zu einem der bedeutendsten Erneuerer des klassischen Balletts machte. Am 11. Juli 2022 feiert er seinen 90. Geburtstag. Mit On the Move zur Musik von Sergej Prokofjews Erstem Violinkonzert übernimmt das Ballett Zürich ein weiteres Meisterwerk des niederländischen Choreografen in sein Repertoire. 1992 für das Nederlands Dans Theater entstanden, wurde das Stück 2017 von Hans van Manen noch einmal überarbeitet. Wie in all seinen Werken thematisiert er auch in On the Move die zwischenmenschlichen Beziehungen. Das Geheimnis seiner spannungsgeprägten Stücke hat Hans van Manen mit einem Satz auf den Punkt gebracht: «Spannung entsteht, wenn man sich gegenseitig wahrnimmt, besonders bei einem Pas de deux.»

Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.
Die Einführungsmatinee findet am 8. Januar 2023 statt.

On the Move bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte On the Move

Oper

Jewgeni Onegin

Oper von Pjotr Tschaikowski (1840-1893)
Lyrische Szenen
Libretto von Konstantin Schilowski und Pjotr Tschaikowski
Nach dem gleichnamigen Versroman von Alexander Puschkin

Gegen alle Warnungen seiner Freunde und Kollegen, der Stoff sei nicht dramatisch genug und biete zu wenig Effekt auf der Bühne, komponierte Tschaikowski seine intime, als «lyrische Szenen» bezeichnete Oper Jewgeni Onegin nach dem gleichnamigen Versepos von Alexander Puschkin. Schon bald nach seiner Moskauer Uraufführung etablierte sich der Onegin als bis heute beliebteste Oper Tschaikowskis. In der Wiederaufnahme der hochgelobten Inszenierung von Barrie Kosky steht als Onegin Igor Golovatenko auf der Bühne. Dem Bariton, der Ensemblemitglied am Bolschoi Theater in seiner Heimatstadt Moskau ist, gelang in den letzten Jahren eine beeindruckende internationale Karriere. Als Tatjana gibt die rumänische Sopranistin Anita Hartig ihr Rollendebüt, und als Lenski ist Benjamin Bernheim zu erleben, dessen kometenhafter Aufstieg in den Opernhimmel einst in Zürich seinen Anfang nahm. Am Pult der Philharmonia Zürich steht Generalmusikdirektor Gianandrea Noseda, der seit seiner Zeit als Erster Gastdirigent am Mariinsky Theater in St. Petersburg eine besondere Beziehung zur russischen Musik hat.
Jewgeni Onegin ist eine tragische Geschichte verpasster Chancen. Im Zentrum dieser Oper steht die romantische Tatjana, die ganz in der Welt ihrer Bücher lebt. Auf den ersten Blick verliebt sie sich in Onegin, einen verwöhnten, herablassend auftretenden Intellektuellen. Noch in der Nacht nach ihrer ersten Begegnung schreibt Tatjana Onegin einen schwärmerischen Brief, in dem sie ihm ihre Liebe gesteht und ihr Schicksal in seine Hände legt. Kühl weist Onegin sie ab – er sei für die Ehe nicht geschaffen. Als Onegin später auf einem Ball mit Tatjanas Schwester Olga flirtet, fordert ihn sein Freund Lenski, der Olga liebt, zum Duell. Onegin erschiesst Lenski. Jahre danach treffen sich Tatjana und Onegin unerwartet wieder. Tatjana ist nun die Ehefrau des reichen Fürsten Gremin. Onegins überschwängliches Liebesbekenntnis kommt zu spät.

Musikalische Leitung: Gianandrea Noseda
Inszenierung: Barrie Kosky
Bühnenbild: Rebecca Ringst
Kostüme: Klaus Bruns
Lichtgestaltung: Franck Evin
Choreinstudierung: Ernst Raffelsberger
Dramaturgie: Beate Breidenbach

In russischer Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung. Dauer 2 Std. 55 Min. inkl. Pause nach dem 2. Akt nach ca. 1 Std. 55 Min. Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.

Jewgeni Onegin bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Jewgeni Onegin

Oper

Salome

Oper von Richard Strauss (1864-1949)
Musikdrama in einem Aufzug
nach Oscar Wildes gleichnamiger Dichtung

Von der weiblichen Figur der Salome geht eine so grosse Faszination aus, dass sich ihr Mythos seit zweitausend Jahren durch die Kulturgeschichte der Menschheit zieht. In der Bibel taucht sie erstmals auf, und über die Jahrhunderte hinweg haben sich immer neue Interpretationsschichten an das Bild von der sehr jungen Frau angelagert, die vor ihrem Stiefvater Herodes einen erotischen Tanz aufführt und sich als Gegenleistung dafür den abgeschlagenen Kopf von Johannes, dem Täufer, bringen lässt. Die Kombination aus sündiger Erotik und grausamer Bluttat, gerahmt von orientalischer Opulenz, war für Künstler aller Zeiten hochattraktiv. Ende des 19. Jahrhunderts wird Salome zur Symbolfigur für die gefährliche Macht der weiblichen Sexualität, und der Dichter Oscar Wilde schrieb ein skandalumwittertes Fin-de Siècle-Drama, das Salome als starke, begehrende Frau zeigte und die Dekadenz einer zum Untergang verurteilten Welt in schillernden Farben aufblühen liess. Daraus machte Richard Strauss 1905 einen packenden Operneinakter, der ihm seinen ersten Welterfolg bescherte: Salome gehört bis heute zu den meistgespielten Opern des Repertoires. Die Inszenierung von Andreas Homoki, die in der vergangenen Spielzeit Premiere hatte, zeigt die Oper in einem abstrakten Bühnenbild, das im Wesentlichen aus zwei rotierenden Mondsicheln besteht und die Handlung ganz aus der suggestiven Beziehungsspannung der Figuren im leeren Raum entwickelt. Salome ist bei Homoki eine erfahrungshungrige Frau, die der Enge und der Zudringlichkeiten der Gesellschaft, in die sie hineingeboren wurde, überdrüssig ist. Sie trifft auf den Propheten Jochanaan, der genau die Verhältnisse kritisiert, aus denen sie ausbrechen will. Bei Homoki ist Jochanaan kein christlicher Heilsverkünder im härenen Gewand, sondern ein Typ mit Charisma und starker männlicher Verführungskraft, der sich der erotischen Anziehung Salomes seinerseits nicht entziehen kann. Das fatale Begehren, das in die grausame Bluttat mündet, ist beidseitig.
Die in ihrer Verbindung von stimmlicher Energie und Jugendlichkeit begeisternde russische Sopranistin Elena Stikhina als Salome und der kraftvolle litauische Bassbariton Kostas Smoriginas als Jochanaan bilden auch in der Wiederaufnahme das Paar, das diese Salome-Produktion bei der Premiere zu einem grossen Erfolg werden liess.

Musikalische Leitung: Erik Nielsen
Inszenierung: Andreas Homoki
Bühnenbild: Hartmut Meyer
Kostüme: Mechthild Seipel
Lichtgestaltung: Franck Evin
Choreografische Mitarbeit: Arturo Gama
Dramaturgie: Claus Spahn

In deutscher Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung.

Dauer 1 Std. 40 Min. Keine Pause.

Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.

Unterstützt von Atto primo und der René und Susanne Braginsky-Stiftung

Salome bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Salome

Oper

La Cenerentola

Melodramma giocoso in zwei Akten von Gioachino Rossini (1792-1868)
Libretto von Giacopo Ferretti

Cecilia Bartolis langjährige Verbundenheit mit dem Zürcher Opernhaus ist nicht zuletzt geprägt von ihren glanzvollen Rossini-Interpretationen. Hier zählt Rossinis Aschenbrödel Angelina seit langem zu einer ihrer Paraderollen. In unserer Wiederaufnahme von La Cenerentola steht ihr mit Alessandro Corbelli, Rebeca Olvera und Liliana Nikiteanu erneut ein hervorragendes und aufeinander eingespieltes Rossini-Ensemble zur Seite. Neu stellt sich als Prinz Don Ramiro der junge Südafrikaner Levy Sekgapane vor, der sich bereits international einen Namen als Rossini-Tenor gemacht hat. Für musikalische Frische aus dem Orchestergraben in historisch bewanderter Rossini-Lesart sorgt der Dirigent Gianluca Capuano. 1817 in Rom uraufgeführt, ist La Cenerentola neben dem Barbiere di Siviglia eine der erfolgreichsten Opere buffe Rossinis. Die Aschenbrödel-Version ist so quirlig und witzig wie von Rossini zu erwarten, doch besticht sie auch durch ihre tiefgründige, menschliche Seite. So hebt sich die von ihren garstigen Stiefschwestern schikanierte Angelina, die nur der Stimme ihres Herzens folgt, auch musikalisch von den Komödienturbulenzen ab; immer wieder singt sie ihr schlichtes, trauriges Lied von einem König, der sich eine Frau mit einem guten Herzen und ohne Ansehen des Standes wählte.
Angelinas Sehnsucht nach Glück findet natürlich auch in dieser Cinderella-Geschichte ihre Erfüllung. Der Prinz Don Ramiro, der sich zunächst als sein eigener Kammerdiener Dandini ausgibt, verliebt sich in die angebliche Küchenmagd Angelina – ihre beiden Schwestern müssen leer ausgehen. Wenn Angelina zum Schluss als Braut zu ihrem berühmten Rondo anhebt und grossmütig ihren Schwestern verzeiht, schlagen die Rossini-Herzen im Publikum endgültig schneller: Die Oper endet mit einem an gesanglichen Höchstschwierigkeiten gespickten musikalischen Feuerwerk.

Musikalische Leitung Gianluca Capuano Inszenierung Cesare Lievi Ausstattung Luigi Perego Lichtgestaltung Gigi Saccomandi Choreinstudierung Ernst Raffelsberger

In italienischer Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung.

Dauer: 3 Std. 15 Min. inkl. Pause nach dem 1. Akt nach ca. 1 Std. 40 Min.

Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.

La Cenerentola bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte La Cenerentola

Ballett

Angels' Atlas

Choreografien von Crystal Pite und Marco Goecke

Emergence
Choreografie: Crystal Pite
Musik: Owen Belton
Bühnenbild: Jay Gower Taylor
Kostüme: Linda Chow
Lichtgestaltung: Alan Brodie

Almost Blue
Choreografie: Marco Goecke
Musik: Etta James, Antony and the Johnsons
Bühnenbild und Kostüme: Thomas Mika
Lichtgestaltung: Udo Haberland
Ballett Zürich
Junior Ballett

Angels’ Atlas
Choreografie: Crystal Pite
Musik: Owen Belton
Bühnenbild: Jay Gower Taylor
Kostüme: Nancy Bryant
Lichtgestaltung: Tom Visser
Ballett Zürich
Junior Ballett

Crystal Pite zählt zu den gefragtesten Choreografinnen unserer Zeit. Im kanadischen Vancouver leitet sie ihre eigene Formation «Kidd Pivot» und ist heute regelmässig bei den renommiertesten Compagnien der Welt zu Gast.
Als Koproduktion des National Ballet of Canada mit dem Ballett Zürich ist ihr Stück Angels’ Atlas entstanden. Darin widmet sich Crystal Pite der Verbindung von Licht und Tanz: Wie die Choreografie ist auch die Bewegung des Lichts quecksilbrig und flüchtig, doch – so die Choreografin – «mit dem Tanz können wir der eigenen Vergänglichkeit etwas entgegensetzen». Jay Gower Taylor und Tom Visser haben für das Bühnenbild von Angels’ Atlas in Zürich ein ausgeklügeltes System zur Steuerung reflektierten Lichts entwickelt. Auf einer Projektionsfläche kreiert es komplexe, malerische Bilder und erzeugt eine verblüffende Illusion von Tiefe und Natürlichkeit.
Am Beginn des dreiteiligen Abends steht Crystal Pites in seiner kollektiven Wucht überwältigendes Stück Emergence, das 2018 in Zürich Premiere feierte. Dafür hat sich die Choreografin vom Kollektivverhalten der Bienen inspirieren lassen und deren Schwarmintelligenz als Modell auf die Kreativität einer Ballettcompagnie übertragen. Tatsächlich scheinen sich die Tänzerinnen und Tänzer des Balletts Zürich in ein Volk von Insekten zu verwandeln.
Einen spannenden Kontrast zu Crystal Pite bietet Marco Goeckes Stück Almost Blue. Auf der Basis des klassischen Balletts hat der deutsche Choreograf eine unverwechselbare Bewegungssprache entwickelt, die einem – in ihrer Verbindung aus Nervosität und Raserei – immer wieder auch das Albtraumhafte des Tanzes bewusst macht. In Almost Blue verarbeitet Marco Goecke seinen schmerzlichen Abschied vom Stuttgarter Ballett, dem er bis 2018 als Hauschoreograf verbunden war. Mittlerweile leitet er sehr erfolgreich das Ballett am Staatstheater Hannover. Zu emotionalen Songs der Blues- und Gospellegende Etta James sowie des US-amerikanischen Sängers Antony Hegarty wird das Stück zu einer aufwühlenden Auseinandersetzung mit Vergangenheit und Vergänglichkeit.

Dauer ca. 2 Std. 20 Min. inkl. Pausen nach dem 1. Teil nach ca. 30 Min. und nach dem 2. Teil nach ca. 1 Std. 30 Min.

Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.

Angels' Atlas bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Angels' Atlas

Ballett

Anna Karenina

Ballett von Christian Spuck
Nach dem gleichnamigen Roman von Lew Tolstoi (1828-1910)
Musik von Sergej Rachmaninow, Witold Lutosławski, Sulkhan Tsintsadze und Josef Bardanashvili

Die schöne Anna Karenina ist mit einem strengen und hoch angesehenen Regierungsbeamten in St. Petersburg verheiratet und führt mit ihm eine freudlose Ehe. Als sie dem leichtlebigen Offizier Graf Wronski begegnet, verliebt sie sich auf den ersten Blick in ihn, sträubt sich aber zunächst gegen eine Affäre. Wronski wirbt um sie, bis sie seine heimliche Geliebte wird. Die Liaison bleibt nicht lange unentdeckt, und die Gesellschaft ächtet die Ehebrecherin. Anna verzweifelt zwischen moralischer Ehepflicht und Liebe. Die Katastrophe nimmt ihren Lauf.
Lew Tolstoi hat mit Anna Karenina einen Roman von Weltrang geschrieben. Er erzählt nicht nur die Geschichte einer an den herrschenden Moralvorstellungen scheiternden Liebesbeziehung, sondern entwirft auch ein vielschichtiges Panorama der russischen Gesellschaft im ausgehenden 19. Jahrhundert. In seinem opulenten Sittengemälde bilden der integre Gutsbesitzer Lewin und die Petersburger Fürstentochter Kitty einen Gegenpol zu Anna und Wronski. Ihre Beziehung wird nicht von Leidenschaft, sondern von Verantwortung, Aufrichtigkeit und Zärtlichkeit dominiert und findet ihre Erfüllung in einem glücklichen Leben auf dem Lande.
Christian Spucks Ballettadaption der anspruchsvollen Romanvorlage hat mittlerweile einen festen Platz im internationalen Ballettrepertoire gefunden. Namhafte Compagnien in Oslo, Moskau, München und Seoul haben sie in ihr Repertoire übernommen, und das Ballett Zürich wurde damit in Tel Aviv und Hongkong gefeiert. Das Schicksal der Titelheldin stellt der Zürcher Ballettdirektor in den Mittelpunkt seiner Version, widmet sich aber auch den Lebensentwürfen der weiteren Hauptfiguren. Zu Sinfonik und Kammermusik von Sergej Rachmaninow und Witold Lutosławski übersetzt er das Schicksal von Tolstois Romanhelden in eindringliche choreografische Bilder.

Choreografie: Christian Spuck
Musikalische Leitung: Paul Connelly
Bühnenbild: Christian Spuck, Jörg Zielinski
Kostüme: Emma Ryott
Lichtgestaltung: Martin Gebhardt
Video-Design: Tieni Burkhalter
Sound-Collagen: Martin Donner
Dramaturgie: Michael Küster, Claus Spahn

Dauer 2 Std. 20 Min. inkl. Pause nach dem 1. Teil nach ca. 1 Std. Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.
Eine Koproduktion mit Den Norske Opera & Ballett / Nasjonalballetten, Oslo.

Anna Karenina bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Anna Karenina

Ballett

Horizonte

Uraufführung von Shaked Heller

COME BACK
Uraufführung von Samantha Lynch
Choreografie, Bühnenbild, Kostüme: Samantha Lynch
Musik: Joey McNamara, Antonio Vivaldi, Bobby McFerrin, Luke Howard
Lichtgestaltung: Martin Gebhardt
Dramaturgie: Michael Küster
Junior Ballett

FORMORIA
Uraufführung von Vittoria Girelli
Choreografie, Bühnenbild, Kostüme: Vittoria Girelli
Musik: Davidson Jaconello, Edward Elgar
Lichtgestaltung: Martin Gebhardt
Dramaturgie: Michael Küster
Junior Ballett



Die alle zwei Jahre stattfindenden Ballettabende des Junior Balletts haben sich seit 2012 zu einer vom Publikum begeistert aufgenommenen Tradition entwickelt. Dabei ist es für den tänzerischen Nachwuchs des Balletts Zürich stets eine besondere Herausforderung, nicht nur im aktuellen Repertoire aufzutreten, sondern selbst unmittelbar an der Entstehung neuer Stücke beteiligt zu sein. Zum ersten Mal werden Vittoria Girelli, Samantha Lynch und Shaked Heller mit dem Junior Ballett arbeiten. Alle drei sind selbst noch tänzerisch aktiv, gehen aber seit einigen Jahren bereits auch sehr erfolgreich choreografische Wege.

Vittoria Girelli stammt aus Italien. Ihre tänzerische Ausbildung absolvierte sie an der Ballettschule der Mailänder Scala und an der English National Ballet School. Seit 2016 ist sie Mitglied tanzt sie im Stuttgarter Ballett. Dort entstanden auch ihre ersten Choreografien. Bei ihrem Stück für das Junior Ballett arbeitet sie mit dem Komponisten Davidson Jaconello zusammen.

Samantha Lynch ist Principal Dancer im Norwegischen Nationalballett. Die gebürtige Australierin begann ihre Laufbahn beim Houston Ballet, ehe sie nach Oslo wechselte und sich hier zu einer der erfolgreichsten und charismatischsten Tänzerinnen entwickelte. Seit mehreren Jahren leitet sie am Opernhaus Oslo zudem einen renommierten Workshop für Choreografie, in dessen Rahmen viele ihrer eigenen Arbeiten entstanden sind. Erstmals wird sie nun mit dem Junior Ballett arbeiten.

Shaked Heller stammt aus Israel und war in der Saison 2015/16 selbst Mitglied des Junior Balletts. Seither tanzt er im Stuttgarter Ballett, für das bereits mehrere Choreografien entstanden sind. In den Mittelpunkt seiner ersten Arbeit für das Junior Ballett stellt er Kompositionen des deutschen Klangpioniers Oskar Sala. Gemeinsam mit dem Ingenieur Friedrich Trautwein entwickelte Sala Ende der 1920-er Jahre das Trautonium, einen Vorläufer des späteren Synthesizers. Das elektronische Musikinstrument mit seinem unverwechselbaren Klang erfreute sich vor allem im Film und im Rundfunk grösster Beliebtheit. Neben Komponisten wie Paul Hindemith und Harald Genzmer schuf Oskar Sala viele Stücke für sein Instrument, die er auch selbst interpretierte. Shaked Heller lässt sich für von dieser surreal-exotischen Klangwelt inspirieren.

Dauer 1 Std. 30 Min. inkl. Pause nach ca. 25 Min.

Mit Unterstützung der Freunde des Balletts Zürich

Horizonte bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Horizonte

Kinderprogramm

Mit Squillo ins Zauberland Oper

Führung für Kinder ab 7 Jahren in Begleitung von Erwachsenen

Ohrwurm Squillo hat sich vor mehr als hundert Jahren im Opernhaus eingenistet, kennt jeden Winkel und kann viele Geschichten erzählen. Er lädt Kinder und ihre Begleitpersonen auf eine faszinierende Klangreise durchs Opernhaus ein und lässt sie die Magie des Musiktheaters entdecken. Sie begegnen dabei dem Oboisten Bernhard Heinrichs, der die Teilnehmenden nicht nur mit Musik, sondern auch mit verblüffenden Tricks verzaubert.

Dauer: 1.5 Stunden
Besammlung: Billettkasse
CHF 10

Die Tickets können an der Billettkasse bezogen werden: +41 (0)44 268 66 66

Mit Squillo ins Zauberland Oper bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Mit Squillo ins Zauberland Oper

Familienprogramm

Familien-Workshops

ab 9 Jahren, Kinder in Begleitung von Erwachsenen

Dieses Angebot für die ganze Familie ist die optimale Vorbereitung auf den gemeinsamen Ballett- bzw. Opernbesuch. Eltern und Kinder erleben live einen kurzen Ausschnitt aus dem Werk und begegnen Sängerinnen, Tänzern und Musikerinnen. Sie beschäftigen sich spielend und tanzend mit der Geschichte und den Figuren des jeweiligen Werks. So erfahren sie viel Wissenswertes zum Stück und erleben gleichzeitig, wie viel Spass und Freude das gemeinsame Spielen, Singen und Tanzen machen können.

Horizonte: 4./5. März 2023;
La Cenerentola: 18./19. März 2023
The Cellist 7./13. Mai 2023

jeweils 14.30 Uhr, Dauer: 2.5 Stunden, Besammlung: Billettkasse, CHF 20

Familien-Workshops bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Familien-Workshops

Kurs

open space tanz

Tanz-Workshop

open space tanz bietet einen Rahmen für alle, die sich mit Tanz, jenseits von Technik und Schritte üben, beschäftigen wollen. Dieser wöchentliche Workshop richtet sich an Menschen, die mit Tanz und Bewegung experimentieren, improvisieren und kreieren möchten. Wir beschäftigen uns mit zeitgenössischen Tanz- und Körperkonzepten, choreografischen Arbeitsweisen und Ausdrucksformen und stellen damit auch Bezüge zu aktuellen Produktionen des Balletts Zürich her.

open space tanz ist offen für Teilnehmende ab 16 Jahren. Einstieg ist jederzeit möglich.
Vorkenntnisse in Ballett oder Tanz sind nicht erforderlich.
Eintritt frei

Mittwoch 19.00 bis 21.00 Uhr
Ballettsaal A
(Von der Billettkasse aus Treppe Richtung Studiobühne nehmen.)

Bequeme Kleidung tragen.
Garderoben und Duschen sind nicht vorhanden.

Leitung: Bettina Holzhausen
Kontakt und Informationen: musiktheaterpaedagogik@opernhaus.ch

open space tanz bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte open space tanz

Kurs

open space stimme

Dieses Angebot richtet sich an alle, die schon immer einmal mit Spass und ohne Leistungsdruck die eigene Stimme entdecken, die schauspielerischen Fähigkeiten erproben und sich auf neue Pfade begeben wollten. Wir experimentieren mit der Stimme und machen lustvolle Seitensprünge in verschiedene Musikepochen und Genres. Schauspielerisch improvisieren wir, entwickeln kleine Szenen und beleuchten die Komik und Tragik menschlicher Beziehungen. Wir besuchen Proben am Opernhaus oder gehen gemeinsam in eine Vorstellung.

dienstags, 19.00 - 21.00 Uhr

Eintritt frei

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich

open space stimme bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte open space stimme

© Andrin Fretz
5

Opernhaus Zürich

Die Geschichte des Opernhauses Zürich geht zurück auf das 1834 mit Mozarts «Zauberflöte» eröffnete «Actien-Theater». Es war das erste stehende Theater der Stadt und wurde von theaterbegeisterten Bürgern in Form einer Aktiengesellschaft gegründet. Die Aktiengesellschaft - heute Opernhaus Zürich AG - ist nach wie vor Trägerin der Institution.
Das alte «Actien-Theater» brannte 1890 ab und wurde durch einen von Fellner und Helmer entworfenen Neubau ersetzt. Auch das neue Theater, wurde fast vollständig privat finanziert. Es wurde 1891 mit Wagners «Lohengrin» unter dem Namen «Stadttheater» eingeweiht. Seit 1921 gehen Musiktheater und Schauspiel in Zürich getrennte Wege. Seit 1964 heisst das alte «Stadttheater» Opernhaus.

Das heute ca. 1100 Zuschauer fassende Theater wurde von 1982 bis 1984 umfassend saniert und bekam einen Erweiterungsbau am Uto-Quai, in dem auch die Studiobühne als zweite Spielstätte untergebracht ist.

Opernhaus Zürich bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Opernhaus Zürich

Aufführungen / Oper Wiener Staatsoper Wien, Opernring 2
Aufführungen / Oper Oper Köln Köln, Rheinparkweg 1
Aufführungen / Aufführung HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Karl-Liebknecht-Str. 56
Aufführungen / Theater Theater Münster Münster, Neubrückenstraße 63
Aufführungen / Theater Volkstheater München München, Tumblingerstraße 29
Aufführungen / Theater Vorarlberger Landestheater Bregenz, Seestr. 2
Aufführungen / Theater Theater im Pfalzbau Ludwigshafen Ludwigshafen, Berliner Str. 30
Aufführungen / Theater Theater Erfurt Erfurt, Theaterplatz 1
Aufführungen / Oper Staatsoper Hannover Hannover, Opernplatz 1
Aufführungen / Theater Deutsches Schauspielhaus Hamburg Hamburg, Kirchenallee 39
Aufführungen / Oper Staatsoper Stuttgart Stuttgart, Oberer Schloßgarten 3
Aufführungen / Oper Semperoper Dresden Dresden, Theaterplatz 2
Aufführungen / Kabarett Kabarett academixer Leipzig
Aufführungen / Ballett Hamburg Ballett John Neumeier
Aufführungen / Kabarett Die Wühlmäuse Berlin
Aufführungen / Puppentheater Salzburger Marionettentheater
Ereignisse / Festspiele Salzburger Festspiele 20.7. bis 31.8.2023
Literatur / Kulturveranstaltung Literaturhaus Salzburg Salzburg, Strubergasse 23
Ereignisse / Festspiele Mozartwoche Salzburg 26.1. bis 5.2.2023
Konzerte / Konzert Philharmonie Luxembourg Luxembourg, 1, Place de l'Europe
Ereignisse / Festspiele Salzburger Pfingstfestspiele 26. bis 29.5.2023
Ereignisse / Tanz Dresden Frankfurt Dance Company Dresden / Frankfurt
Ereignisse / Festival Maerzmusik Berlin 17. bis 26.3.2023
Ereignisse / Festival Lessingtage Hamburg 25.1. bis 12.2.2023
Ereignisse / Tanz Tanztheater Wuppertal Pina Bausch Opernhaus Wuppertal
Konzerte / Konzert Dresdner Philharmonie Dresden, Schloßstr. 2
Konzerte / Konzert Brucknerhaus Linz Linz, Untere Donaulände 7
Konzerte / Konzert Pierre Boulez Saal Berlin Berlin, Französische Straße 33 D
Ausstellungen / Museum Mudam Luxembourg Luxembourg, 3, Park Dräi Eechelen
Ausstellungen / Museum GRASSI Museum für Völkerkunde Leipzig Leipzig, Johannisplatz 5-11
Konzerte / Konzert Bielefelder Philharmoniker Bielefeld, Brunnenstraße 3-9
Konzerte / Konzert Festival Strings Lucerne Luzern, Dreilindenstr. 89
Bildung / Werkstatt/Workshop WERKSTATTHAUS Stuttgart
Aufführungen / Aufführung Lokolino
Sa, 4.2.2023, 14:45 Uhr
Aufführungen / Aufführung Lokolino Göttingen
Sa, 4.2.2023, 14:45 Uhr
Aufführungen / Aufführung Lokolino Göttingen
So, 5.2.2023, 14:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung Museum Schloss Neu-Augustusburg
Di, 7.2.2023, 10:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung Museum Schloss Neu-Augustusburg
Di, 7.2.2023, 10:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung Museum Schloss Neu-Augustusburg
Di, 7.2.2023, 10:00 Uhr
Aufführungen / Theater Museum
Di, 7.2.2023, 10:00 Uhr
Aufführungen / Theater Museum
Di, 7.2.2023, 10:00 Uhr
Aufführungen / Theater Museum
Di, 7.2.2023, 10:00 Uhr

Sie haben noch keinen Login? Dann registrieren Sie sich gleich hier!

Bitte schauen Sie in Ihrem E-Mail-Postfach nach der Registrierungsmail und klicken Sie auf den darin enthaltenen Link.