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HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden

HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste zählt zu den wichtigsten internationalen Zentren der zeitgenössischen Künste in Deutschland und Europa. Seit Juli 2018 ist Carena Schlewitt Intendantin. Mit jährlich rund 250 Veranstaltungen agiert HELLERAU als interdisziplinäres Koproduktions- und Gastspielhaus und bietet den zeitgenössischen Künsten Tanz, Theater, Performance, Neue Musik, Medienkunst und Bildende Kunst Räume für Produktion und Präsentation. Fester Bestandteil ist das biennal stattfindende Festival TONLAGEN – Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik. HELLERAU. Die Dresden Frankfurt Dance Company ist Company in Residence.

Zur Geschichte:
HELLERAU wurde 1911 als Festspielhaus und Bildungsanstalt für Rhythmik nach den Visionen des Wegbereiters der modernen Architektur Heinrich Tessenow und des Musikpädagogen Émile Jaques Dalcroze erbaut. Als kulturelles Zentrum der ersten deutschen Gartenstadt zog der legendäre Bau bis 1914 Künstler aus ganz Europa nach Hellerau, unter ihnen Rilke, Kafka, Diaghilew, Van de Velde, Kokoschka, Gropius, Van der Rohe, Werfel, Busoni, Milhaud, Le Corbusier, Nolde und Stefan Zweig.

Kontakt

HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden
Karl-Liebknecht-Str. 56
D-01109 Dresden

Telefon: +49 351-264 62 10
E-Mail: info@hellerau.org

 

Tickets online unter www.hellerau.org

Vorverkauf:
Besucherzentrum im Seitengebäude West
Karl-Liebknecht-Straße 56, 01109 Dresden
Montag-Freitag: 10 – 18 Uhr
Samstag, Sonn- und Feiertage: 11 – 18 Uhr
Telefon: +49 351-264 62 46
Email: ticket@hellerau.org
Bewertungschronik

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Bewertungen & Erfahrungsberichte HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden

Ballett

Alter Ego (Premiere) & Moto Perpetuo

Ballettabend von Jacopo Godani/Dresden Frankfurt Dance Company (DE)

Dresden-Premiere

Ab 10. Oktober präsentieren Jacopo Godani und die Dresden Frankfurt Dance Company einen Ballettabend mit einer Dresdenpremiere voller formvollendeter Technik und tänzerischer Präzision, kombiniert mit einem Gespür für jähe Brüche und schnelle Rhythmen. Ein spannungsreicher Abend mit ausgefeilter Musikalität. Godanis Werk ist differenziert und bleibt dabei doch sehr körperlich und rau.

Am 11. Oktober findet um 19 Uhr ein Einführungsgespräch mit Luisa Sancho Escanero (Repräsentantin des Künstlerischen Direktors/Künstlerische Koordinatorin) statt.

Einführung in Gebärdensprache So 20.10. 15:00 Uhr
durch Kolleg*innen von vigevo – Das Netzwerk für Gebärdensprachdienstleistungen.

Gefördert durch die Landeshauptstadt Dresden und den Freistaat Sachsen sowie die Stadt Frankfurt am Main und das Land Hessen. Sie ist Company-in-Residence in HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste und im Bockenheimer Depot in Frankfurt am Main.

23/11 €

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Tanz

life in numbers

Katia Manjate (MOZ) & Anna Till (DE)

Uraufführung

Sie wohnen in Maputo (Mosambik) und Dresden (Deutschland). Für einen Laib Brot zahlen sie 52 Meticais oder 3 Euro, Katia wird 62,3 Jahre alt werden, Anna 83,5. Sie sind 1,68m und 1,54m groß. Katia gebiert 5,24 Kinder, Anna 1,5. Sie haben ein monatliches Einkommen von 31€ oder 3.224€, Katia sieht 7,7 Stunden am Tag die Sonne, Anna 4,6 Stunden.

In etwa, im Durchschnitt, statistisch gesehen.

„life in numbers“ ist die erste gemeinsame Arbeit der Tänzerinnen & Choreografinnen Katia Manjate (MOZ) und Anna Till (DE). Ausgangspunkt ihrer Begegnung sind ihre Lebensrealitäten: Beiden gemeinsam sind Alter, Geschlecht und Beruf – die Bedingungen, unter denen sie leben und arbeiten, unterscheiden sich jedoch sehr.

„life in numbers“ fragt nach der Relevanz und den Effekten statistischer Vergleiche. Was erzählen Zahlen über uns und die Welt, in der wir leben? Auf welcher Grundlage kann man zwei Lebensrealitäten vergleichen?

Eine Begegnung, in der zwischen persönlicher Existenz und sozialer Realität Poesie entsteht. Verletzlich. Kraftvoll. Ehrlich.

Tanz & Choreografie: Katja Manjate (MOZ), Anna Till (DE)
Musik & Komposition: Jorge Domingos (MOZ), Johannes Till (DE)
Dramaturgie: Panaibra Canda (MOZ)
Textarbeit & Künstlerische Assistenz: Nora Otte (DE)
Technische Leitung & Lichtdesign: Martin Mulik (SK)
Beratung Kostüm: Konstanze Grotkopp (DE)
Produktionsleitung Mosambik: Panaibra Canda/CulturArte (MOZ)
Produktionsleitung Deutschland: Bettina Lehmann/situation productions (DE)

Eine Produktion von situation productions und CulturArte

in Kooperation mit HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste (Dresden, DE), tanzhaus NRW (Düsseldorf, DE), Centro Cultural Mocambicano Alemao (CCMA)/ Goethe Zentrum Maputo (MOZ) und KINANI – International Contemporary Dance Platform (Maputo, MOZ) gefördert durch den Internationalen Goethe Koproduktionsfonds und die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen

11/7 €

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Kurs

Tanzworkshop mit Michael Ostenrath (Dresden Frankfurt Dance Company)

Workshop für Fortgeschrittene und Profis

Workshop mit Michael Ostenrath (Dresden Frankfurt Dance Company) zur Show “Ballettabend“.

Anmeldung an Frauke Wetzel: wetzel@hellerau.org

5 €, Barzahlung vor Ort

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Festival

89/19 – Vorher/Nachher

09. November 1989, der Fall der Berliner Mauer – eine Unsicherheit, ein Unfall, eine kalkulierte Aussage – die große Party. Ein kurzer Glücksmoment – vielleicht für alle in Ost und West. Danach folgen Entwicklungen, die je nach Perspektive vorhersehbar oder auch überraschend stattgefunden haben. 30 Jahre nach der friedlichen Revolution, nach der sogenannten Wende, sind nicht nur Fragen der deutschen Wiedervereinigung und ihrer Folgen relevant, sondern auch Fragen der gesellschaftlichen (Vor-)Geschichte unterschiedlicher Gesellschaftssysteme, unterteilt in Ost und West.

Mit dem Festival „89/19 – Vorher/Nachher” widmet sich HELLERAU künstlerisch Fragen der Vergangenheitsbewältigung, Gegenwartsanalyse und Zukunftsvisionen in gesellschaftlichen Zeiten der Transformation und des Umbruchs. Erwartungsgemäß spielen insbesondere biografische Geschichten eine große Rolle, um an die historischen und Zeitfragen anzuknüpfen. Die künstlerischen Formate reichen von szenischen Konzerten, über Performances, dokumentarischen Stücken bis hin zu literarischen Adaptionen. Filme, Installationen und Gespräche bieten einen Rahmen, um das Erlebte auf der Bühne und im persönlichen Leben zu diskutieren.

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Festival

We’re used to being darker:
go plastic Company (DE)

89/19 – Vorher/Nachher

Premiere

Die neue Produktion der go plastic company unter der künstlerischen Leitung der Choreografin und Tänzerin Cindy Hammer und der Dramaturgin Susan Schubert beschäftigt sich mit den Strukturen, Dynamiken und Merkmalen eines Gesellschaftsentwurfs unter Freiheitsentzug: dem Frauengefängnis. Ausgehend von einer Geschichte, welche von 10 sehr verschiedenen, weiblichen Darsteller*innen interpretiert wird. Die Original-Bowlingbahn im Hellerauer Sporttreff dient als Plattform der Präsentation, auf der die jeweilige Performerin ihre „Geschichte“ nicht nur präsentiert, sondern lebt und erlebbar macht. Welche Einschränkungen suchen wir uns selbst? Was begrenzt, was befreit und was ermächtigt uns? Der Reiz liegt in der Übertragung der inneren Wahrnehmung von „Begrenztheit“ durch ein „Außen“, in unseren heutigen „Bewegungsraum“, der schier unbegrenzt scheint. Uns ist es möglich jeder Zeit, fast überall zu sein. (Einfach) Alles zu sein.

Eine Produktion der go plastic company in Koproduktion mit HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste und dem WUK Theater Halle und in Kooperation mit dem VFB Hellerau-Klotzsche e.V.

Publikumsgespräch im Anschluss am 23.10. | Treff Portikus 15 Minuten vorher, dann Performance in der Hellerauer Sportgaststätte/Kegelbahn, Karl-Liebknecht-Str. 53

11/7 €

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Festival

Wir treiben die Liebe auf die Weide:
Carsten „Erobique“ Meyer, Paul Pötsch und Lea Connert (DE)

89/19 – Vorher/Nachher

Konzerthappening mit Party im Anschluss über das musikalische Erbe der DDR jenseits geschichtsvergessender Ostalgie.

Im Sommer 2017 entdecken Carsten „Erobique“ Meyer und Paul Pötsch bei einer gemeinsamen Radtour um den Zürichsee einen unscheinbaren Umzugskarton am Straßenrand. Darin befindet sich ein Schatz von unvorstellbarem Wert: eine exquisite Schallplattensammlung von AMIGA, dem DDR-Label für Populärmusik. Zwei Jahre später – und 30 Jahre nach dem Mauerfall – besinnen sich Carsten „Erobique“ Meyer, bekannt und geliebt für seine 1-Mann-Live-Disco-Ekstasen und Filmmusiken (u.a. „Tatortreiniger“), Trümmer-Dandy Paul Pötsch und Regisseurin Lea Connert auf diesen Fund und beschäftigen sich mit einem blinden Fleck der deutschen Kulturgeschichte: dem musikalischen DDR-Erbe der 60er und 70er Jahre. Damals entstanden Songs mit einem Bekenntnis zu Jazz, Afrobeat, Schlager, Soul, Tropicália und Funk, die so rein gar nichts mit dem grauen Klischee-Bild der DDR zu tun haben. Diese Kompositionen und Texte aus dem Sozialismus flogen so haarscharf an der Zensur vorbei, dass sie gerade noch als Poesie durchgingen und grooven so unverschämt hart, dass man damit locker jede Disco zwischen Wismar und Konstanz in ihre Einzelteile zerlegen kann. In „Wir treiben die Liebe auf die Weide“ reinterpretiert eine Showband um Meyer und Pötsch mit Polly Lapkovskaja, Marcel Römer, Pola Lia Schulten und Überraschungsgästen Stücke von Musiker*innen wie Uschi Brüning, Veronika Fischer, Nina Hagen und Manfred Krug. Ergänzt mit dokumentarischem Material und Texten, entsteht ein intensives Konzerthappening, das die besondere Bedeutung der Musik, ihre versteckte Widerständigkeit und softe Subversivität feiert.

Wir treiben die Liebe auf die Weide ist kein Nostalgie-Abend, sondern eher ein Happening mit euphorischem Massentanz, das auf die Zeitlosigkeit der Stücke setzt.

Lea Connert (Regie)

Lea Connert studierte von 2001-2007 Theaterwissenschaft an der FU Berlin und von 2008-2012 Theaterregie an der HfMT Hamburg, Schwerpunkt Stückentwicklung und performative Installationen. 2012 war sie Stipendiatin ZEIT Stiftung Lincoln Center Directors Lab in New York City, 2013 Artist in Residence im Fleetstreet Theater Hamburg. Seit 2013 ist sie freiberufliche Regisseurin und Produktionsleitung u.a. für Hajusom, das Dockville Kunstcamp, Lichthof Theater, Barner 16.

Carsten „Erobique“ Meyer (Musikalische Leitung)

Seit 1997 tritt Carsten Meyer unter dem Namen EROBIQUE alleine auf Parties und in Clubs auf, um die jungen Leute mit seiner improvisierten und unkonventionellen Discomusik zu ausufernden Tanzfeten animieren. Er veröffentlichte Musik mit seiner Band International Pony (gemeinsam mit DJ KOZE und Cosmic DJ) und arbeitete parallel an vielen deutschen Bühnen als Theaterkomponist und -musiker, unter anderem für Studio Braun, Stefan Pucher oder Herbert Fritsch. Im Jahr 2005 erstellte Meyer für das Münchner ‘Haus der Kunst’ die ‘Suite for Gilbert & George’, die die große Retrospektive des britischen Künstlerpaares musikalisch begleitete. Neben vielen musikalischen Kollaborationen (unter anderem dem musikalischen Projekt ‘Songs for Joy’ mit Jacques Palminger am Maxim Gorki Theater Berlin), Hörspiel-Arbeiten für WDR und SWR und Einladungen zu musikalischem Austausch nach Israel, Brasilien und die Elfenbeinküste, komponierte er Musik für Film und Fernsehen (u.a. „Fraktus“, “Der Tatortreiniger”)

Paul Pötsch (Musikalische Leitung und Dramaturgie)

Paul Pötsch ist Sänger und Texter der Band „Trümmer“. 2014 erhielt er den Preis der deutschen Schallplattenkritik. Er schrieb Theatermusik für Stefan Pucher am Thalia Theater, erhielt eine Auftragsarbeit am Haus der Kulturen der Welt, Berlin 2015. Als Schauspieler war er an Theater-, Fernseh- und Filmarbeiten u.a. mit Schorsch Kamerun, René Pollesch, Edward Berger beteiligt.

Isabelle Kaiser (Bühne & Kostüm)

Isabelle Kaiser ist freiberufliche Bühnen- und Kostümbildnerin. Sie studierte zwischen 2009 und 2014 Szenografie an der Zürcher Hochschule der Künste und der Universität der Künste Berlin mit Schwerpunkt Bühnenbild. 2015/16 war sie am Opernhaus Zürich als Bühnenbildassistentin engagiert. In der aktuellen Spielzeit assistiert sie Herbert Fritsch und Hartmut Meyer am Opernhaus und Schauspielhaus Zürich. Als Kulturstipendiatin des Schweizer Kantons Thurgau 2016/17 entwickelt Isabelle Kaiser eigene theatrale und freie künstlerische Projekte im In- und Ausland.

Idee, Dramaturgie, Musikalische Leitung: Carsten “Erobique” Meyer, Paul Pötsch
Arrangement, Musikalische Umsetzung: Carsten “Erobique” Meyer, Paul Pötsch, Polly
Lapkovskaja (POLLYESTER), Marcel Römer, Pola Lia Schulten

Regie: Lea Connert
Bühne und Kostüm: Isabelle Kaiser
Produktion: Internationales Sommerfestival Kampnagel

Koproduktion: HAU Hebbel am Ufer (Berlin), HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden

Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und durch die Hamburgische Kulturstiftung.

Eine Veranstaltung im Rahmen von DAVE – Festival für Clubkultur

17/8 €0

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Festival

Abolirea familiei/Die Abschaffung der Familie:
Nicoleta Esinencu (MDA)/HAU – Hebbel am Ufer

89/19 – Vorher/Nachher

Die Autorin und Regisseurin Nicoleta Esinencu verknüpft persönliche Erfahrungen des Verlusts der eigenen Eltern mit konkreten Entwicklungen der Familienpolitik im moldawischen Staat und mit der spezifischen Situation von Familien nach dem Zerfall der Sowjetunion. Sie fragt nach dem Begriff der „Familie“ im 21. Jahrhundert und was es heißt, in der heutigen Kultur über Familie zu sprechen. Ein Chor von Erzähler*innen verweist als kollektive Stimme auf die Mechanismen des staatlich geförderten Patriachats.

Das Thema Familie hat in der Republik Moldau besondere Bedeutung erlangt, denn nach dem Fall der Sowjetunion, als der neu geschaffene moldawische Staat das Wohl seiner Bürger nicht absichern konnte, verlagerte sich der ganze Druck des wirtschaftlichen Überlebens auf die Familie selbst.

Es war jeder einzelnen Familie überlassen, eine Lösung zu finden, um mit den veränderten Bedingungen fertig zu werden. Das Land zu verlassen, um im Ausland zu arbeiten, wurde zum Ausweg für den größten Teil der Bevölkerung. Dies führt seitdem zur Trennung und zum Auseinanderfallen vieler Familien und zur Entfremdung vieler Eltern von ihren Kindern, Männern von ihren Frauen, zu Brüchen zwischen Brüdern und Schwestern. Ein sehr konkretes, aber auch allgemeines Phänomen der Auflösung der Familie, dem der Staat einerseits bis heute in keiner Weise mit wirksamen Mitteln entgegenarbeitet, um auf der anderen Seite die Rhetorik fortzusetzen, dass die Familie als einer der höchsten traditionellen, christlichen und moldawischen Werte nicht infrage gestellt oder diskutiert werden darf.

Ausgehend von diesen konkreten Zusammenhängen und verknüpft mit der persönlichen Erfahrung des Verlusts der eigenen Eltern, fragt Nicoleta Esinencu nach dem Begriff der “Familie” im 21. Jahrhundert? Was heisst es, in der heutigen Kultur über Familie zu sprechen? Eine Kultur, in der über die eigene Verletzlichkeit zu sprechen inakzeptabel ist, wobei die Familie eines unserer empfindlichsten Felder ist. Eine Kultur, in welcher es nicht erwünscht ist, Familienbeziehungen zu relativieren oder infrage zu stellen.

Die Familie, die traditionelle Familie, die patriarchalische Familie, die monogame Familie – all das weckt geradezu idyllische Vorstellungen von Sorge, Liebe und Unterstützung. Nie geht es um Lieblosigkeit, Gewalt, emotionalen Terror oder Machtbeziehungen.

Auf der Bühne werden unterschiedliche Familien-Geschichten entwickelt. Die Geschichtenerzähler*innen bilden gleichwohl einen Chor – als eine kollektive Stimme, die die Mechanismen des staatlich geförderten Patriarchats verdeutlicht. Die mit dem Mythos der monogamen Familie aufräumt, der die traditionelle Familie in Bann hält; die einen bösen Blick wirft auf das Privateigentum; die das patriarchalische System verflucht und am Ende den Kapitalismus selbst.

Nicoleta Esinencu/teatru-spălătorie

Nicoleta Esinencu (*1978, Chișinău, UdSSR / Republik
Moldau) lebt und arbeitet als Autorin und Regisseurin in Chișinău. Nach einem Stipendium an der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart wurde sie mit ihrem Text “FUCK YOU, Eu.ro.Pa!” international bekannt. Das Stück gewann den rumänischen dramAcum-Theaterpreis und wurde 2005 im Reader des rumänischen Pavillons bei der 51. Biennale in Venedig veröffentlicht.

Die Künstlerin war 2008 und 2017 zu Gast bei der Leipziger Buchmesse und 2010 beim Internationalen Literaturfestival Berlin. 2009 wurde sie als eine von 16 Bühnenautor*innen vom Goethe-Institut zum Projekt “After the Fall – Europa nach 1989” eingeladen, in dessen Rahmen sie die Performance “Antidote”realisierte.

2010 war Nicoleta Esinencu Mitbegründerin der unabhängigen Initiative teatru-spãlãtorie, die aus dem Bedürfnis heraus entstand, einen alternativen Kunstraum in Chișinăuzu schaffen, in dem Künstler*innen in Bezug auf die politischen und sozialen Ereignisse in Moldawien agieren und reagieren können. Da 2017 der Veranstaltungsort geschlossen werden musste, setzt das Frauenkollektiv teatru-spălătorie seitdem die Arbeit ohne eigene Bühne fort.Ihre viel diskutierten Theaterprojekte betrachten die gesellschaftliche Realität in der Republik Moldau und die damit verbundenen Widersprüche der postsowjetischen Zeit unter einem kritischen Blickwinkel auf die gesamteuropäische Geschichte.

Das HAU Hebbel am Ufer arbeitet seit 2012 kontinuierlich mit Nicoleta Esinencu und teatru-spălătorie zusammen. 2012 waren sie erstmals mit “Clear History” im Rahmen des Festivals “Many
Years After …” in Berlin zu Gast und bei “Good Guys Only Win in Movies” (2014) mit “Dear
Moldova, can we kiss just a little bit?” (gemeinsam mit Jessica Glause) und “American Dream”.

Im Rahmen des Festivals “Die Ästhetik des Widerstands – Peter Weiss 100“ (2016) hatte die HAU-Auftragsarbeit “Life“ Premiere. Zuletzt war die Koproduktion “Requiem für Europa“ im Rahmen von “Comrades, I am not Ashamed of my Communist Past“ im HAU zu sehen. Die aktuelle internationale Koproduktion „NN “ ist erneut eine Auftragsarbeit des HAU Hebbel am Ufer.

Seit Juni 2019 ist Nicoleta Esinencu Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD.

Produktion: HAU Hebbel am Ufer.
Koproduktion: FFT Düsseldorf, teatru-spălătorie.

Gefördert im Rahmen des Bündnisses internationaler Produktionshäuser von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Mit freundlicher Unterstützung des Neuen Berlin Kunstvereins (n.b.k.) und des Freundeskreises des HAU Hebbel am Ufer.

Moldawisches Rumänisch, Russisch und Romani mit deutschen und englischen Übertiteln | Publikumsgespräch ab 22:00 Uhr am 25.10.

11/7 €

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Festival

I Am Not Ashamed Of My Communist Past
Sanja Mitrović (RS/BE)

89/19 – Vorher/Nachher

Das Land, in dem die Theatermacherin Sanja Mitrovic und der Schauspieler Vladimir Aleksic aufgewachsen sind, existiert nur noch in der Erinnerung: die Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien. Neue Staaten mit anderen Namen und anderen Erzählungen über sich selbst sind an seine Stelle getreten. Doch was ist aus den Idealen von damals geworden? Was gelten Werte wie Solidarität, soziale Gerechtigkeit oder Gemeinsinn heute noch – in einer Zeit, in der Materialismus und Individualismus nahezu religiöse Verehrung genießen? Gibt es nur noch Gemeinschaft, wenn wir trauern oder protestieren?

In “I Am Not Ashamed of My Communist Past” blicken Mitrovic und Aleksic zurück auf ihre Kindheit und Jugend im Jugoslawien der 1980er Jahre. Dabei bedienen sie sich aus dem riesigen Fundus an Filmen des einst international renommierten jugoslawischen Kinos. Hier finden sie, in ausdrucksstarke Bilder gefasst, all das, was die Werte, Haltungen und Wahrnehmungen der Menschen damals prägte: den antifaschistischen Widerstand, den Wohlfahrtsstaat und den Sinn für Gemeinschaft, aber auch die nationalistischen Kriege, die post-sozialistischen Umbrüche und schließlich den wirtschaftlichen Niedergang. In ihrem Stück treten die beiden in einen intensiven Dialog mit den alten Filmen. Sie spielen Szenen und sprechen Dialoge nach oder kommentieren das Geschehen aus dem Off. Mit intellektueller Raffinesse und spielerischer Leichtigkeit verweben sie Leinwand und Bühne zu einer berührenden, persönlichen Rückschau auf ein Stück europäische Geschichte, die nicht nur die ihre ist.

Dauer: 1 Std.

sanjamitrovic.com

Directed by: Sanja Mitrović in Zusammenarbeit mit Vladimir Aleksić
Dramaturgie: Jorge Palinhos, Olga Dimitrijević
Bühnenbild und Kostümdesign: Frédérick Denis
Lichtdesign: Giacomo Gorini
Musikberater: Vladimir Pejković
Stellvertretender Direktor und englische Übersetzung: Sinisa Mitrović
Lichttechniker: Dragan Đurković
Lichttechniker auf Tour: Giacomo Gorini
Tontechniker: Miroljub Vladić
Ton- und Videotechniker-Tour: Wouter Dupon
Untertitel: Ivana Klicković
Video-Editor: Nikola Vrzić, Siniša Mitrović
Kamera: Vladimir Pavić
Fotografie: Marko Berkesš
Berater: Cis Bierinickx
Produzenten: Jelena Knežević, Tamara Pović
Produktions- und Tourenmanagement: Caravan-Produktion
Produziert von: Sanja Mitrović/Stand up Hohe Produktionen und BITEF-Theater (Belgrad)
Koproduziert von: Beursschouwburg (Brüssel)
Partner: Pianofabriek (Brüssel), Centar Film (Belgrad), Jugoslawische Kinemathek
(Belgrad), Avala Film (Belgrad), Filmzentrum Serbien (Belgrad), Nationaltheater “Tosa”.
Jovanovic” (Zrenjanin)
Unterstützt von: Flämische Gemeinschaft, Kommission der Flämischen Gemeinschaft, Stadt Belgrad

11/7 €

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Kurs

ArtRose - Das 60+-Community-Tanz-Ensemble

Mit Michael Ostenrath, Dresden Frankfurt Dance Company (DE)

Bewegung und Tanz für alle jung Gebliebenen über 60 Jahren. Mitmachen erwünscht, Zuschauen erlaubt. Keine Vorkenntnisse und körperlichen Voraussetzungen erforderlich – einfach Lust und gute Laune. Das 60+-Community-Tanz-Ensemble namens ArtRose und HELLERAU laden regelmäßig ein, Bewegung und Tanz ohne körperliche Grenzen kennenzulernen. Der Workshop findet immer in Kombination mit einem Training oder Gespräch mit Künstler*innen statt, die am gleichen Abend in HELLERAU auftreten.

Bewegung und Tanz für alle jung Gebliebenen über 60 Jahren. Mitmachen erwünscht, Zuschauen erlaubt. Keine Vorkenntnisse und körperlichen Voraussetzungen erforderlich – einfach Lust und gute Laune. Das 60+-Community-Tanz-Ensemble namens ArtRose und HELLERAU laden regelmäßig ein, Bewegung und Tanz ohne körperliche Grenzen kennenzulernen. Der Workshop findet immer in Kombination mit einem Training oder Gespräch mit Künstler*innen statt, die am gleichen Abend in HELLERAU auftreten.

Dieses Mal mit mit Jenny Coogan (Professorin, Palucca Hochschule für Tanz) und Solèmne Philippe (Deutsch-Französischer Freiwilligendienst).

Dauer: 2 Std.

Anmeldung: Frauke Wetzel | wetzel@hellerau.org | T +49 351 264 62 37

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Festival

Schubladen:
She She Pop (DE)

89/19 – Vorher/Nachher

Berliner Theaterpreisträger*innen 2019

In dem Projekt Schubladen begegnen Mitglieder von She She Pop (alle im Westen aufgewachsen) einigen ost-sozialisierten Gegenspielerinnen auf der Bühne, um füreinander ihre Schubladen zu öffnen.

30 Jahre nach der Wende nehmen sie sich vor, sich neu anzunähern. Dazu greifen die Performerinnen auf autobiografisches Material aus ihren Schubladen zurück. Briefe, Tagebuch-Auszüge und andere Text-Dokumente werden grob chronologisch sortiert, ebenso wie das innere Bilderarchiv einer jeden und Musik. Die Erzählungen, aus denen unsere Leben bestehen, werden von den Performerinnen zu Themenfeldern kombiniert und verlesen, der Soundtrack dazu abgespielt. Fragen des Gegenübers müssen nach bestem Wissen beanwortet werden, ohne Rückgriff auf objektive, verlässliche Quellen. Eine vielstimmige und zutiefst subjektive Chronik der ost-westdeutschen Geschichte wird live erzählt, mit privaten oder öffentlich zugänglichen Textquellen belegt, aus der Erinnerung referiert, entlang oder entgegen der großen Weltanschauungen.

Als Paare sitzen sich die 6 Performerinnen an Tischen gegenüber in einem Raum, der sowohl Archiv wie auch Freizeitheim ist. Und ähnlich wie im Gemeinschaftsraum eines Erholungsheims müssen sich diese Paare miteinander bekannt machen. Sie werden versuchen, einander besser zu verstehen und sich dabei gegenseitig herausfordern mit dem Ziel, letztlich und endlich eine richtige Beziehung einzugehen.

„Wiedervereinigung“ wird in Schubladen als Beziehungsarbeit gedacht. Sie wird hier nachträglich und live für 3 Ost-West-Paare zur konkreten Aufgabe auf der Bühne. Wer bist du? Wie bist Du die Frau geworden, als die du mir heute gegenübersitzt? Und wie in jeder schlechten oder guten Beziehung spielen Missverständnisse und Projektionen eine entscheidende Rolle. Die Performerinnen werden versuchen, ehrlich das Maß an Nähe aufzuzeigen, das zwischen ihnen möglich ist. Die Bühne wird zum Ort für einen utopischen Dialog.

She She Pop und ihre Ost-Kolleginnen bekennen sich zur Vielstimmigkeit, zur kollektiven Erzählung. Die Lücken, Ungenauigkeiten und fehlenden Verbindungen gehören mit zum System. Wer waren wir? Wer sind wir? Warum sind wir so geworden?

Sa 27.10. ArtRose Tanzworkshop mit Künstler*innen von She She Pop

Konzept: She She Pop.
Von und mit: Sebastian Bark, Johanna Freiburg, Barbara Gronau, Annett Gröschner, Fanni Halmburger, Alexandra Lachmann, Katharina Lorenz, Lisa Lucassen, Mieke Matzke, Peggy Mädler, Ilia Papatheodorou, Wenke Seemann, Berit Stumpf und Nina Tecklenburg.

Künstlerische Mitarbeit: Kaja Jakstat. Bühne: Sandra Fox. Kostüm: Lea Søvsø. Lichtdesign: Sven Nichterlein. Ton: Florian Fischer. Video: Sandra Fox, Branka Pavlovic und She She Pop. Übertitel: Panthea (David Maß). Tour Koordination: Fanny Frohnmeyer, Kaja Jakstat, Ruschka Steininger. Technische Tourbetreuung: Florian Fischer, Manuel Horstmann, Andreas Kröher, Michael Lentner, Sven Nichterlein, Torsten Schwarzbach. Produktion/ PR: ehrliche arbeit – freies Kulturbüro. Freie Mitarbeit Kommunikation:Tina Ebert. Finanzadministration: Aminata Oelßner. Company Management: Elke Weber.

Dank an Anja Dürrschmidt und Marion Müller-Roth.

Eine Koproduktion von She She Pop mit dem Hebbel am Ufer Berlin, Kampnagel Hamburg, FFT Düsseldorf und brut Wien.

Premiere, März 2012, HAU, Berlin

Gefördert durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten, die Behörde für Kultur, Sport und Medien der Freien Hansestadt Hamburg, den Fonds Darstellende Künste e.V. und die Rudolf Augstein Stiftung.

Das Gastspiel wird unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ Gastspielförderung Theater, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie den Kultur- und Kunstministerien der Länder.

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Festival

Schwerpunkt Heiner Müller:
„Ich habe versucht, eine Hoffnung zu denken.“

89/19 – Vorher/Nachher

Podiumsveranstaltung | zusätzlich Installation "Die Müllermatrix", Interrobang (DE)

Geboren 1929 im sächsischen Eppendorf, wird Heiner Müller bis zu seinem Tod 1995 in Berlin nicht müde, das historische Fundament (des wiedervereinigten) Deutschlands umzugraben und unbequeme Kontinuitäten der gesellschaftlichen Strukturen freizulegen: Gewalt, soziale Ungerechtigkeit, Ausschlussmechanismen. „Was jetzt gebraucht wird, ist nicht Einheit, sondern die Ausformulierung der vorhandenen Differenzen“, erklärte Heiner Müller kurz nach der Wende. Die von Heiner Müller 1994 prophezeiten „neuen Mauern“ sind installiert, die osterweiterte Europäische Union schottet sich vor den Flüchtlingsströmen, den Konsequenzen mitverschuldeter Armut und Krieg ab. Was tun? – nachdem die großen Erzählungen und Subjekte der Revolutionen beerdigt sind? Gibt es neue Versuche, die alten Gedanken aufzugreifen und umzudeuten? Und welches Potenzial haben die Texte und das politische Denken von Heiner Müller für gegenwärtige Protestbewegungen?

Im Osten bis Mitte der 1970er Jahre nicht gespielt, stießen Heiner Müllers Stücke in der BRD, in Frankreich oder in den USA auf großes Interesse. Was machte die Figur Müller anschlussfähig für die linken Diskurse im Westen? Wie veränderte die Wende seine Rezeption in Ost und West? Und warum wurde er nach 1990 zum vielleicht gefragtesten Gesprächspartner für die Medien?

Diesen und anderen Fragen widmet sich eine Podiumsveranstaltung in Kooperation mit der Internationalen Heiner Müller Gesellschaft.
Programm

14:30 Uhr
Podium I

16:00 Uhr
Der Mann im Fahrstuhl – mit Günter Schabowski
Eduard Erne (AT) | Film (20 Min.), Produktion TaT, Frankfurt a.M. 1990

16:45 Uhr
Podium II

Außerdem zeigen wir während des gesamten Festivals im Ecksalon Ost die Installation
Die Müllermatrix – Interrobang

In der interaktiven Audio-Installation „Die Müllermatrix“ wird Heiner Müller reanimiert. Per Telefon kommuniziert das Publikum mit einem Müller-Cyborg. Halb Mensch, halb Telefoncomputer äußert sich Heiner Müller zu verschiedensten Themengebieten der Gegenwart: vom Untergang Europas über Vorratsdatenspeicherung, Migration und soziale Ungleichheit bis hin zur zeitgenössischen Theaterlandschaft. Per Tastenwahl können die Teilnehmenden ihren Austausch mit Heiner Müller individuell gestalten, auf dem Resonanzboden von Müllers Äußerungen nach Antworten für das 21. Jahrhundert suchen und gemeinsam mit Müller in die dämonischen Tiefen des hypertextuellen Systems vordringen, in das er für diese Audioinstallation verpflanzt wurde.

Interrobang haben mit der Analyse, O-Ton-Montage und Digitalisierung des umfangreichen Müller-Audiomaterials eine künstliche Heiner-Müller-Intelligenz erschaffen, die gespenstisch und befremdlich auf die Texte und Interviews Heiner Müllers zurückblickt und diese für die Gegenwart neu konfiguriert.

Dauer: 3 Std.

Mit: Dr. Janine Ludwig, Tom Stromberg, Andrea Koschwitz, Noah Willumsen, Alexander Karschnia, Till Müller-Klug, Dirk Baecker, Anja Quickert

Eine Podiumsveranstaltung in Kooperation mit der Internationalen Heiner Müller Gesellschaft.

Eintritt frei

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Festival

Heimat ist ein Raum aus Zeit:
Thomas Heise (DE)

89/19 – Vorher/Nachher

Dokumentarfilm, Deutschland/Österreich | Publikumsgespräch im Anschluss

“Heimat ist ein Raum aus Zeit” folgt den biografischen Spuren einer zerrissenen Familie über das ausgehende 19. und das folgende 20. Jahrhundert hinweg. Es geht um Menschen, die einst zufällig zueinander fanden, dann einander verloren. Deren verbliebene Kinder und Enkel jetzt verschwinden. Es geht um Sprechen und Schweigen. Erste Liebe und verschwundenes Glück. Väter, Mütter, Söhne, Brüder, Affären, Verletzung und Glück in wechselnden Landschaften, die verschiedene, einander durchwuchernde Spuren von Zeiten in sich tragen. Eine Collage aus Bildern, Tönen, Briefen, Tagebüchern, Notizen, Geräuschen, Stimmen, Fragmenten.

“Heimat ist ein Raum aus Zeit” ist ein Nachdenken über die Zeit und die Liebe in ihr, den Menschen, in Tönen, Bildern und Sprache. Immer bleibt ein Rest, der nicht aufgeht.

Das Material des Films ist das Übriggebliebene meiner Familie, Reste. Die, von denen ich weiß, deren Umstände ich erlebt oder anders erfahren habe. Reste, die Geschichte spiegeln, Geschichte, die auch meine ist. (Thomas Heise)

Hier geht’s zum Interview mit Thomas Heise im HELLERAU-Magazin.

Thomas Heise Interview HELLERAU-Magazin

Dauer: 3 Std. 40 Min.

Regie: Thomas Heise
Kamera: Stefan Neuberger
Schnitt: Chris Wright

Festival: 69. Internationale Filmfestspiele Berlin – Forum

Verleih: GMfilms
Vertrieb: Deckert Distribution

7 €

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Festival

Mit Echten Reden (1): Das Ellenbogen-Prinzip
Tanja Krone (DE)

89/19 – Vorher/Nachher

Dresden-Premiere | Publikumsgespräch am 29.10. 22:00 Uhr

Frankenberg/Sa., 1989/90. Tanja Krone ist 13 Jahre alt und hört nur einen Satz: ”Ihr müsst jetzt lernen, die Ellenbogen auszufahren!” 30 Jahre später befragt sie Eltern, Geschwister, alte Schulfreund*innen und Lehrer*innen. Wer erinnert sich wie an den historischen Moment? Wie erscheint der Systemwechsel im eigenen Leben?

Zwei Spielerinnen – die eine 13, die andere 43 – leihen den Gesprächspartner*innen ihre Stimmen. Und fahren ihre Ellenbogen aus. Krone steuert den Soundtrack dazu bei, der erst noch erfunden werden muss: aus Fragmenten entstehen neue Vergangenheiten und vielfache Zukünfte.

Tanja Krone ist Regisseurin, Kuratorin, Performerin und Musikerin. In ihren Arbeiten beschäftigt sie sich mit der Kunst als Möglichkeitsraum und dem Aspekt gesellschaftlicher Teilhabe und ist an- und ausdauernd auf der Suche nach der Poesie im Dokumentarischen. Als ‘Herrschaft der Kunst’ stellte sie in der Artfremden Einrichtung in Mannheim die Demokratie auf die Probe (2017-2018), gab den Bewohner*innen von Esslingen zuletzt unbegrenztes Geleit beim Aufbau ihrer Stadt der Frauen und tourt seit 2017 mit demEuropean House of Gambling durch europäische Fußgängerzonen und ringt um eine neue ökonomische Ordnung.

Im vergangenen Jahr inszenierte sie an der Bürgerbühne mit jungen Dresdner*innen CRASHTEST-Spekulationen über die Zukunft unter Anleitung der Jugend.

HELLERAU-Magazin: Carena Schlewitt im Interview mit Tanja Krone.

tanjakrone.de

Leitung/Research: Tanja Krone
Produktionsleitung: Claudia Petera
Regieassistenz: Luise Walter
Spieler*innen: Frida Ponizil, Emma Rönnebeck
Dramaturgie: Johanna-Yasirra Kluhs
Kostüm/Bühne: Eva Lochner
Video: Clarissa Thieme
Musik: Tanja Krone, Thomas Seher

Eine Koproduktion von sophiensaele (Berlin) und HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste (Dresden), gefördert vom Haupstadtkulturfonds (Berlin) mit freundlicher Unterstützung von zeitraumexit (Mannheim)

11/7 €

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Festival

Diesen Mangel nehmen wir persönlich:
Adele Dittrich Frydetzki & Ko. (DE)

89/19 – Vorher/Nachher

Premiere | Publikumsgespräch am 29.10. 22:00 Uhr

Adele ist junge Künstlerin, 1990 zufällig in Ostberlin geboren. Man sagt, Adele habe die DDR nicht mehr erlebt. Man sagt, schau nicht zurück. Man sagt, die Geschichte hat es schon gezeigt. Adele sagt: Da fehlt aber etwas. In den Büchern, den Museen und im Familienarchiv. Adele fragt: Welche Zukünfte sind in diesen Leerstellen verloren gegangen?
In einem vielstimmigen szenischen Aufbau betrachten Adele und ihre Kollaborateur*innen den Moment ‘89 und das zögerliche Ver-Sprechen danach. Anstiftungen finden sie in den Perspektiven ihrer Zeitgenoss*innen genauso wie bei ihren Vorgänger*innen der Aktionskunst der späten DDR.

Kollaborateur*innen:
Adele Dittrich Frydetzki (Konzept, Performance, Produktion, Raum), Anna Adams (Konzept, Sound, Interviews), Klara Lyssy (technischer support), Marie Simons (Dramaturgien, Konzept, Text), Marten Flegel (Produktion, Dramaturgien, Care-Arbeit), N.N. (Outfit), N.N. (mehrdimensionale Raumfragen), variierende Locals (Musik)
Eine Produktion von Adele Dittrich Frydetzki in Zusammenarbeit mit DIE
SOZIALE FIKTION in Koproduktion mit HELLERAU – Europäisches Zentrum der
Künste und LOFFT – DAS THEATER. Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaats Sachsen, der Stadt Leipzig, Kulturamt sowie der Stadt Dresden. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.

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Festival

Vladimir Sorokin:
liest aus "Ljod. Das Eis"

89/19 – Vorher/Nachher

Moderation: Jörg Bochow, Chefdramaturg und stellvertretender Intendant des Staatsschauspiels Dresden

Vladimir Sorokin gehört zu den wichtigsten Autor*innen der zeitgenössischen russischen Literaturszene. Seine Dramen und Romane provozieren und inspirieren gleichermaßen. Sorokin liest aus seinem 2003 erschienenen Roman, der am 01. und 02. November in der Adaption von Kornél Mundruczó in HELLERAU auf der Bühne gezeigt wird.

Carena Schlewitt im Interview mit Kornél Mundruczó im HELLERAU-Magazin.

Russische Lesung mit deutscher Übersetzung

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Festival

Ljod. Das Eis
Proton Theatre/Kornél Mundruczó (HU)

89/19 – Vorher/Nachher

Kornél Mundruczó adaptiert und inszeniert Vladimir Sorokins Roman “Das Eis”. Sorokin ist eine der umstrittensten und spannendsten Persönlichkeiten der zeitgenössischen russischen Literaturszene, deren Werke in ein Dutzend Sprachen übersetzt wurden und die als Enfant terrible des russischen öffentlichen Lebens und der zeitgenössischen Kultur gilt. Sorokin glaubt nicht an die moralische Macht der Literatur; seine Sichtweise ist einfach ästhetisch und ihre Grenzen werden durch seine dämonische Fantasie und Wahrnehmungsfähigkeit gesetzt. Seine Dramen und Romane provozieren und inspirieren ihre Umgebung; deshalb ist ihre theatralische Anpassung eine wichtige Herausforderung.

Carena Schlewitt im Interview mit Kornél Mundruczó im HELLERAU-Magazin.

Dauer: 3 Std. 20 Min.

protontheater The Ice

Lapin – Zsolt Nagy
Nyikolaieva – Diána Magdolna Kiss
Borenboim – Sándor Terhes
Vor – János Szemenyei
Rom/Andrei – Krisztián Kovács
Ip/Vika – Orsi Tóth
Haro/Natasa/Ar/Ilona – Piroska Mészáros
Father/Mosquito – Zoltán Mucsi
Mother/Ekhos – Lili Monori
Kjela/Pasha – László Katona
Gena – Gergely Bánki
Driver – Péter Scherer
Parvaz/Savva – Roland Rába

FSK 18 | Publikumsgespräch im Anschluss

17/8 €

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Festival

ACTIONS:
Nicolas Cilins & Yan Duyvendak & Nataly Sugnaux Hernandez (CH)

89/19 – Vorher/Nachher

„ACTIONS“ ist ein Bühnen- und Aktionsprojekt der Schweizer Künstler*innen Yan Duyvendak, Nataly Sugnaux und Nicolas Cilins. Grundidee ist die konkrete Verhandlung eines in der Stadt drängenden Problems in Form einer theatralen Versammlung. Über Recherchen im Vorfeld analysiert das Künstlerteam gemeinsam mit dem HELLERAU-Team die besonderen Dresdner Bedingungen in den Bereichen Migration, Zusammenleben und Arbeit. Spezialist*innen, die in diesen Feldern tätig sind, werden interviewt. Aus dem Material entsteht das Skript für diese einmalige Theateraufführung. ACTIONS möchte neue Perspektiven bieten und helfen, konkrete Lösungen in einem komplexen Feld zu finden. ACTIONS bewegt sich als dokumentarisches Theater und soziales Forum an der Grenze zwischen Kunst, Politik und Aktion.

Mehr Hintergrundinfos finden Sie in unserem HELLERAU-Magazin.

Konzept: Nicolas Cilins & Yan Duyvendak & Nataly Sugnaux
Gastkritiker: David Zerbib
Management: MarineMagnin
Promotion: Judith Martin – Ligne Directe
Produktion/Kommunikation: Charlotte Terrapon

Production Dreams Come True, Genève

Coproduction Far° – Festival des arts vivants — Nyon, Marche Teatro/Inteatro Festival — Ancône, La Bâtie-Festival de Genève, Pour-cent culturel Migros

Supports République et canton de Genève, Ville de Genève, Pro Helvetia – fondation suisse pour la culture, crédit de la Confédération destiné à l’intégration, Fondation meyrinoise du Casino, Stanley Thomas Johnson Foundation, Fondation Leenaards, Fondation Ernst Göhner, Bureau de l’intégration des étrangers BIE, Fondation JTI, fondation sesam, Ville de Versoix, Ville de Bernex, Ville de Satigny, Fondation suisse des artistes interprètes – SIS, Loterie Romande, CORODIS, Fondation du Jubilé de la Mobilière

Acknowledgements Daniela Almansi, les Amis de La Bâtie, Patrick Falconnet, FLUXUM Foundation, Christophe Girod et Katia Zenger de l’Hospice Général Genève, Cie Gilles Jobin, Théâtre de l’Usine

In Kooperation mit Sächsischer Flüchtlingsrat e.V., Ausländerrat Dresden e.V., Willkommen in Löbtau e.V. und weitere

Gefördert im Rahmen des Bündnisses internationaler Produktionshäuser von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

11/7 €

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Festival

Moving Audience: Theaterfahrt mit dem Bus nach Ústí nad Labem und zurück
„Auch Ossis klauen”

89/19 – Vorher/Nachher

Im Rahmen der Tschechisch-Deutschen Kulturtage | Im Anschluss Publikumsgespräch | Deutsch, Tschechisch

Fahren Sie mit! Für die Tschechisch-Deutschen Kulturtage bietet der Historiker und Leiter des Stadtarchivs in Ústí Dr. Petr Karlíček mit seinem Vortrag “Auch Ostdeutsche klauen” detaillierte Einblicke in das Geschehen an der ehemaligen Grenze zwischen der DDR und ČSSR, in Stacheldraht und Kontrollen, die sich nicht nur gegen den um sich greifenden Grenzschmuggel richteten, sondern auch gegen politisch unliebsame Personen. Im Anschluss improvisieren Schauspieler des Činoherní Studio/Schauspielhaus eine mögliche Grenzkontrolle kurz vor dem Ende des Regimes, und zwar im Zug von Děčín nach Dresden. Die Zuschauer*innen können sich auf diese Einreise in die DDR auf einiges gefasst machen.

Abfahrt: 16:30 Uhr | Treff: Vorplatz HELLERAU

Ankunft in Dresden: ca. 22:30 Uhr mit Halt am Hbf Dresden und Bhf Neustadt Dresden

Gefördert durch: Kulturministerium CZ/Ministerstvo kultury ČR, Goethe-Institut Prag, Deutsch-Tschechischer Zukunftsfonds

17 €

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HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden

HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste zählt zu den wichtigsten internationalen Zentren der zeitgenössischen Künste in Deutschland und Europa. Seit Juli 2018 ist Carena Schlewitt Intendantin. Mit jährlich rund 250 Veranstaltungen agiert HELLERAU als interdisziplinäres Koproduktions- und Gastspielhaus und bietet den zeitgenössischen Künsten Tanz, Theater, Performance, Neue Musik, Medienkunst und Bildende Kunst Räume für Produktion und Präsentation. Fester Bestandteil ist das biennal stattfindende Festival TONLAGEN – Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik. HELLERAU. Die Dresden Frankfurt Dance Company ist Company in Residence.

Zur Geschichte:
HELLERAU wurde 1911 als Festspielhaus und Bildungsanstalt für Rhythmik nach den Visionen des Wegbereiters der modernen Architektur Heinrich Tessenow und des Musikpädagogen Émile Jaques Dalcroze erbaut. Als kulturelles Zentrum der ersten deutschen Gartenstadt zog der legendäre Bau bis 1914 Künstler aus ganz Europa nach Hellerau, unter ihnen Rilke, Kafka, Diaghilew, Van de Velde, Kokoschka, Gropius, Van der Rohe, Werfel, Busoni, Milhaud, Le Corbusier, Nolde und Stefan Zweig.
Tickets online unter www.hellerau.org

Vorverkauf:
Besucherzentrum im Seitengebäude West
Karl-Liebknecht-Straße 56, 01109 Dresden
Montag-Freitag: 10 – 18 Uhr
Samstag, Sonn- und Feiertage: 11 – 18 Uhr
Telefon: +49 351-264 62 46
Email: ticket@hellerau.org

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Bewertungen & Erfahrungsberichte HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden

Aufführungen / Theater Schauspielhaus Zürich Zürich, Rämistrasse 34
Aufführungen / Theater Theater an der Wien Das neue Opernhaus Wien, Linke Wienzeile 6
Aufführungen / Theater Schauspiel Köln Köln, Schanzenstr. 6-20
Aufführungen / Tanz Tanztheater Wuppertal Pina Bausch Wuppertal, Kurt-Drees-Straße 4
Aufführungen / Theater Theater Münster Münster, Neubrückenstraße 63
Aufführungen / Theater Theater Konstanz Konstanz, Konzilstraße 11
Aufführungen / Theater Staatsschauspiel Dresden Dresden, Theaterstraße 2
Aufführungen / Oper Wiener Staatsoper Wien, Opernring 2
Aufführungen / Theater Volkstheater München München, Brienner Straße 50
Aufführungen / Theater Vorarlberger Landestheater Bregenz, Seestr. 2
Aufführungen / Theater Theater Erfurt Erfurt, Theaterplatz 1
Aufführungen / Theater Deutsches Schauspielhaus Hamburg Hamburg, Kirchenallee 39
Aufführungen / Oper Staatsoper Stuttgart Stuttgart, Oberer Schloßgarten 3

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