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HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden

HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste zählt zu den wichtigsten internationalen Zentren der zeitgenössischen Künste in Deutschland und Europa. Seit Juli 2018 ist Carena Schlewitt Intendantin. Mit jährlich rund 250 Veranstaltungen agiert HELLERAU als interdisziplinäres Koproduktions- und Gastspielhaus und bietet den zeitgenössischen Künsten Tanz, Theater, Performance, Neue Musik, Medienkunst und Bildende Kunst Räume für Produktion und Präsentation. Fester Bestandteil ist das biennal stattfindende Festival TONLAGEN – Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik. HELLERAU. Die Dresden Frankfurt Dance Company ist Company in Residence.

Zur Geschichte:
HELLERAU wurde 1911 als Festspielhaus und Bildungsanstalt für Rhythmik nach den Visionen des Wegbereiters der modernen Architektur Heinrich Tessenow und des Musikpädagogen Émile Jaques Dalcroze erbaut. Als kulturelles Zentrum der ersten deutschen Gartenstadt zog der legendäre Bau bis 1914 Künstler aus ganz Europa nach Hellerau, unter ihnen Rilke, Kafka, Diaghilew, Van de Velde, Kokoschka, Gropius, Van der Rohe, Werfel, Busoni, Milhaud, Le Corbusier, Nolde und Stefan Zweig.

Kontakt

HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden
Karl-Liebknecht-Str. 56
D-01109 Dresden

Telefon: +49 351-264 62 10
E-Mail: info@hellerau.org

 

Tickets online unter www.hellerau.org

Vorverkauf:
Besucherzentrum im Seitengebäude West
Karl-Liebknecht-Straße 56, 01109 Dresden
Montag-Freitag: 10 – 18 Uhr
Samstag, Sonn- und Feiertage: 11 – 18 Uhr
Telefon: +49 351-264 62 46
Email: ticket@hellerau.org
Führung

Führung zur Geschichte des Hauses

Wir nehmen Sie mit auf eine Reise durch die aufregende Geschichte und Gegenwart von HELLERAU – dem Europäischen Zentrum der Künste. Dabei erfahren Sie Interessantes über die außergewöhnliche Architektur des Festspielhauses, das nach Plänen von Heinrich Tessenow als Wegbereiter moderner Architektur des 20. Jahrhunderts erbaut wurde sowie über den Ursprung des Hauses als Rhythmikschule, die von Émile Jaques-Dalcroze hier gegründet wurde u. v. m. Entdecken Sie mit uns die bewegten Geschichten des Festspielhauses, ein Ort der Künstler und Architekten aus ganz Europa anzog, wie Le Corbusier, Kafka, Kokoschka, Nolde, Poelzig, Rachmaninoff und Mary Wigman und die Entwicklung des Hauses zu einem wahrhaftigen Labor der Moderne.

Keine Anmeldung erforderlich
Dauer: ca. 1 Std.

Rückfragen: sachsen@deutscher-werkbund.de | T +49 351 264 62 46

Hier finden Sie Termine zu Sonderführungen und Angebote für Kinder und Jugendliche sowie Führungen durch die Gartenstadt Hellerau.

HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste in Kooperation mit dem Deutschen Werkbund Sachsen e.V.

Bei einer Führung durch das Festspielhaus Hellerau haben Sie das besondere Erlebnis, ein baukulturelles Denkmal und gleichzeitig ein arbeitendes Theater erleben zu können. Deshalb bitten wir um Verständnis, dass individuelle Rundgänge leider nicht möglich sind, sondern nur mit Gästeführer*innen des Hauses. Auf Grund von Proben- und Produktionsabläufen kann es zu Einschränkungen bei der Zugänglichkeit der Räume kommen.
Kinderprogramm

Klasse Kinder!

LIGNA (DE)
Hörstück für den öffentlichen Raum | für Kinder ab 8 Jahren

Einmal mitten auf der Straße Luftklavier spielen und Teil einer tanzenden Bande sein? Das Performance-Kollektiv LIGNA lädt Kinder zwischen acht und zwölf Jahren dazu ein, an einem außergewöhnlichen Stück teilzunehmen – ausgestattet mit Kopfhörern, über die ein Hörspiel läuft, in dem sich Erzählungen und Bewegungsanweisungen abwechseln. So erobern sie tanzend einen zentralen Platz Dresdens und probieren, wie man sich in einer zufällig zusammengewürfelten Gruppe ohne Anführerin oder Anführer gemeinsam bewegen kann.

Ideengeberin für das Stück ist die Choreografin Jenny Gertz (1891–1966), beinahe in Vergessenheit geratene Pionierin des modernen Tanzes und Visionärin in der Arbeit mit Kindern. Sie arbeitete u.a. als Tanzpädagogin mit Rudolf von Laban.

Das Performance-Kollektiv LIGNA existiert seit 1997 und besteht aus den Medien- und Performancekünstlern Ole Frahm, Michael Hüners und Torsten Michaelsen. Unter anderem arbeiten sie im Freien Sender Kombinat (FSK), einem nichtkommerziellen Hamburger Radiosender.

Anmeldung nötig für den 22.09. an Frauke Wetzel: wetzel@hellerau.org
Dauer: 45 Min.

Die Veranstaltung am 22.09. findet im Rahmen der Kinderbiennale der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden statt.

Konzept und Text: LIGNA (Ole Frahm, Michael Hüners, Torsten Michaelsen)
Sprecher: Kinder der Klasse 4 d der Riederbergschule, Wiesbaden
Musik: Elischa Kaminer
Choreografische
Begleitung: Ekaterine Giorgadze
Choreografische Beratung: Stefi Schmid

„Klasse Kinder!“ ist eine Produktion von Künstlerhaus Mousonturm und Hessischem Staatsballett im Rahmen der Tanzplattform RheinMain und dem Künstlerkollektiv LIGNA, in Koproduktion mit Kampnagel und HELLERAU. Unterstützt durch NATIONALES PERFORMANCE NETZ (NPN) Koproduktionsförderung Tanz, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Kinderprogramm

Klasse Kinder!

LIGNA (DE)
Hörstück für den öffentlichen Raum | für Kinder ab 8 Jahren

Einmal mitten auf der Straße Luftklavier spielen und Teil einer tanzenden Bande sein? Das Performance-Kollektiv LIGNA lädt Kinder zwischen acht und zwölf Jahren dazu ein, an einem außergewöhnlichen Stück teilzunehmen – ausgestattet mit Kopfhörern, über die ein Hörspiel läuft, in dem sich Erzählungen und Bewegungsanweisungen abwechseln. So erobern sie tanzend einen zentralen Platz Dresdens und probieren, wie man sich in einer zufällig zusammengewürfelten Gruppe ohne Anführerin oder Anführer gemeinsam bewegen kann.

Ideengeberin für das Stück ist die Choreografin Jenny Gertz (1891–1966), beinahe in Vergessenheit geratene Pionierin des modernen Tanzes und Visionärin in der Arbeit mit Kindern. Sie arbeitete u.a. als Tanzpädagogin mit Rudolf von Laban.

Das Performance-Kollektiv LIGNA existiert seit 1997 und besteht aus den Medien- und Performancekünstlern Ole Frahm, Michael Hüners und Torsten Michaelsen. Unter anderem arbeiten sie im Freien Sender Kombinat (FSK), einem nichtkommerziellen Hamburger Radiosender.

Anmeldung nötig für den 22.09. an Frauke Wetzel: wetzel@hellerau.org
Dauer: 45 Min.

Die Veranstaltung am 22.09. findet im Rahmen der Kinderbiennale der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden statt.

Konzept und Text: LIGNA (Ole Frahm, Michael Hüners, Torsten Michaelsen)
Sprecher: Kinder der Klasse 4 d der Riederbergschule, Wiesbaden
Musik: Elischa Kaminer
Choreografische Begleitung: Ekaterine Giorgadze
Choreografische Beratung: Stefi Schmid

„Klasse Kinder!“ ist eine Produktion von Künstlerhaus Mousonturm und Hessischem Staatsballett im Rahmen der Tanzplattform RheinMain und dem Künstlerkollektiv LIGNA, in Koproduktion mit Kampnagel und HELLERAU. Unterstützt durch NATIONALES PERFORMANCE NETZ (NPN) Koproduktionsförderung Tanz, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Tanz

LINIE08 EXPANDING

Tanzproduktionen der Freien Dresdner Tanzszene

Die Linie 8 ist die Straßenbahnlinie, die HELLERAU mit dem Zentrum Dresdens verbindet. LINIE08 verbindet aber auch seit sieben Jahren HELLERAU mit der freien Dresdner Tanzszene durch die Präsentation gemeinsamer Projekte. In der letzten Ausgabe der LINIE08 bespielen die Künstler*innen zum ersten Mal jeden Raum des Hauses mit vielfältigen Tanz-Performances, Installationen und interaktiven Aktionen. Dies bietet gleichzeitig einen Ausblick auf die neuen Kooperationen, in denen in der Zukunft die Zusammenarbeit zwischen HELLERAU, dem TanzNetzDresden und der freien Dresdner Tanzszene weiter gestärkt wird.

Lost in creation | Martina Francone & Anna Till/situation productions
Samstag: 20:30 Uhr
Sonntag: 18:30 Uhr
Großer Saal, Dauer: ca. 50 Min.

Das Universum als Sehnsuchtsort. Der Kosmos als Projektionsfläche. Das All als unbegrenzter Möglichkeitsraum für die Erfindung anderer Welten. Science Fiction als Realitätsflucht. Zwei Performerinnen inszenieren den Bühnenraum als unbekannte Weite und konfrontieren das Publikum mit ihrer Vorstellung vom Leben auf einem anderen Planeten. Inspiriert von der Voyager-Mission der NASA stellen sie Fragen nach dem Selbstverständnis der menschlichen Existenz und dem schöpferischen Anspruch von Wissenschaft. Diese Lücke zwischen Wissen und Imagination nutzt das Projekt für eigene Kreationen von unbekannten Galaxien und Daseinsformen.

„Lost in creation“ ist eine internationale Produktion und die erste künstlerische Kollaboration zwischen der Tänzerin und Choreografin Martina Francone aus Florenz, der Dresdner Tänzerin und Choreografin Anna Till und dem Musiker Dalibor Kocian aus Bratislava.
Kooperationspartner*innen:
Societaetstheater Dresden
Košice Artists in Residence (K.A.I.R.)
Fabbrica Europa Florenz
LINIE08 – ein Projekt von HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste, TanzNetzDresden und Kultopia Dresden
Förder*innen
Goethe-Institut Slowakei
Slovak Arts Council
Städtepartnerschaftsfonds Dresden-Florenz der Landeshauptstadt Dresden

EINHAUSEN | Daniela Lehmann
Samstag: 19:30, 21:45 Uhr
Sonntag: 17:30, 19:45 Uhr
Ecksalon West, Dauer: ca. 60 Min.

Daniela Lehmann wurde 1979 geboren und ist Tänzerin und Choreo-Grafikerin. Sie studierte Tanz und Philosophie in Dresden, Freiburg im Breisgau und Berlin und spezialisierte sich auf Instant Composing. 2005 wurde sie für ihre Performance „Mina“ in der Euroszene in Leipzig mit dem Preis für das beste deutsche Tanzsolo ausgezeichnet.

ELB~meets~FLORENZ | Elena Cencetti
Samstag: 18:00 Uhr
Sonntag: 16:00 Uhr
Dalcroze-Saal

Das Videoprojekt knüpft an den Begriff “Elbflorenz” und die Städtepartnerschaft von Florenz und Dresden an und erkundet tanzkünstlerisch Parallelen und Unterschiede der zwei kommunalen Hauptstädte. Die Orte haben als Kulisse und Inspiration für die Bewegungen im öffentlichen Raum gedient und besondere Perspektiven für die Videoaufnahmen geöffnet. Das Projekt wurde 2017 vom
Kulturhauptstadtbüro Dresden und vom Comune di Firenze gefördert und unterstützt.

Tanz: Elena Cencetti | Video: Franziska und Sophia Hoffmann | Musik: Ralf Müller

Alltagsarsenale – Eine interaktive Luftinstallation | Franziska Kusebach
Samstag: 18:00, 18:30, 21:30 Uhr
Sonntag: 16:00, 16:30, 19:30 Uhr
Nancy-Spero-Saal, Dauer: ca. 15 Min.

Wann und wie verwandeln sich sprachlose unsichtbare Alltagsgegenstände in der physischen Interaktion mit Menschenkörpern zum autonomen Objekten? Welche Atmosphären entstehen, welche metaphorischen Räume, welche Erinnerungen, welche Gedanken und Gefühle? Was liegt dann hinter dem, worauf die Dinge verweisen? Alltagsarsenale ist eine interaktive Luftarena für zeitgenössischen Tanz und eine begehbare Installation zugleich. Im schwebenden Zuschauerraum werden Leichtigkeit und schwerelose Schwebezustände am eigenen Leib erfahrbar.

Idee, künstlerische Leitung: Franziska Kusebauch | Performance und künstlerische Mitarbeit: Franziska Kusebauch, Charlotte Mehling, Gabriel, Jurado Jiménez | Mentorin: Helena Fernandino | Musik: N.N.

variations on_Mary | the guts company & Moritz Simon Geist
Samstag: 18:00, 19:55, 21:25 Uhr
Sonntag: 16:00, 17:55, 19:25 Uhr
Seitenbühne Ost, Dauer: ca. 30 Min.

Romy Schwarzer und Johanna Roggan begaben sich 2017 auf Spurensuche zu Mary Wigmans tänzerischem Erbe. Ausgangspunkt der Bewegungsentwicklung waren Teile der Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele 1936, welche Wigman mitchoreografierte.

Versatzstücke der Zeremonie wurden extrahiert, wiederholt, verlangsamt, beschleunigt und forwährend auf den Prüfstand gestellt, inwieweit Wigmans Tanz-Sprache etwas mit Schwarzers und Roggans Bewegungs-Ästhetik zu tun hat und was es bedeutet, heutzutage diese doch sehr dramatisierten Bewegungen in einen zeitgenössischen Kontext zu stellen.

In „variations on_Mary“suchen Schwarzer und Roggan, gemeinsam mit Josefine Wosahlo (Performance) nach dem Ineinandergreifen von „dramatisiertem Wigman-Material“, dem choreografischen Prinzip ‚Wiederholungen‘ und erweitern, zusammen mit Benjamin Schindler (Video) und Moritz Simon Geist (Robotik), die Arbeit um das Medium Video und durch Roboter erzeugte Musik.

Konzept/Choreografie/ Performance: Johanna Roggan | Choreografische Mitarbeit/ Performance: Romy Schwarzer, Josefine Wosahlo | Video: Benjamin Schindler | Sound: Moritz Simon Geist / DAVE Künstler in Fokus | Text: Mary Wigman, Henry David Thoreau, Tomas Espedal, Johanna Roggan | Outside eye: Isaac Spencer | Ausstattung: the guts company

Rumichaca Vol. 2 | JuWie Dance Company
Samstag: 19:00, 22:30 Uhr
Sonntag: 17:00, 20:30 Uhr
Seitenbühne West, Dauer: ca. 20 Min.

Eine Choreographie über den Zauber eines lang umkämpften Paradieses, schwül und laut. Fasziniert von einer Recherchereise nach Kolumbien, dem facettenreichen Reich der antiken Goldschmiedekunst und indianischer Hochkulturen, entstand Rumichaca Vol. 1. Nun sind zwei Jahre vergangen und es wird neu verhandelt. Rumichaca ist die Grenzbrücke zwischen Kolumbien und Ecuador. Sie verbindet diese zwei Länder.

Zwei Tänzerinnen und ein Musiker stellen sich ihren eigenen Stereotypen und hinterfragen vor dem Hintergrund einer fremden Kultur die jeweils eigene. Was ist typisch für Deutschland, für Mexiko und Schottland? Welche Brücke verbindet Salsa, Popcorn, Hula und Walzer?

JuWie Dance Company wurde 2013 von den Tänzerinnen Jule Oeft und Wiebke Bickhardt gegründet. Die JWDC verfolgt den Ansatz radikaler Anmut, in der Wahl der Themen, der künstlerischen Mittel, dem persönlichen Einsatz und Kooperationen mit anderen Künsten und Künstlern. Wie mit Cie. Freaks und Fremde, dem Komponisten John Moran, oder dem Choreografen Yaron Shamir.

du liest, ich reise – Audiovisuelle Installation | Magdalena Weniger/KOMA
Samstag: 18:00 Uhr
Sonntag: 16:00 Uhr
Studio West

Reiseberichte, Erzählungen, Geschichten, Perspektiven. Von Lautsprecher zu Lautsprecher wandern, hinhören und zuhören in Mitten des Trubels. Dabei wird Weg zurückgelegt, dieser wird von einer stillen Beobachterin skizziert. Nach und nach ergänzen Laufskizzen die Installation visuell und beeinflussen wiederum die Laufwege der nachfolgenden Besucherinnen. Ein Kreislauf.

Cosmicomics | Martina Morasso
Samstag: 20:00, 22:00 Uhr
Sonntag: 18:00, 20:00 Uhr
Ecksalon Ost, Dauer: ca. 15 Min.

Natürlich waren wir alle dort… wo denn sonst? Dass es einen Raum geben könnte, wusste ja damals noch niemand…was hätten wir anfangen sollen, zusammengedrängt wie Ölsardinen?

Die eine Performerin stellt das Entstehen, Explodieren und Implodieren eines Sternes dar. Die andere ruft durch Erzählen und live Zeichnen unterschiedliche Galaxien ins Leben. Die Erzählungen von Italo Calvino „Alle Cosmicomics“ sind der rote Faden (von interzellularen Teilung bis zur Sterngravitation). Ein Musiker malt ein Klangteppich aus brodelnden intergalaktischen Geräuschen. Die Grenze zwischen Organischem und Unorganischem pendelt sich in unstabilen Konstellationen. Explodiert das ganze zum Ende oder findet eine ruhige Stabilität?

Konzept und Tanz: Martina Morasso | Erzählung/Grafik: Yaëlle Dorison | Hang-Spieler/Sound-Maker: Christian Kitzbichler

Whispering Widows | Tanz | Yamile Navarro
Samstag: 19:30 Uhr Großer Saal
Sonntag: 17:30 Uhr Großer Saal
Dauer: ca. 25 Min.

Über den Tod, den Verlust und dessen Loslassen. Da wo ich herkomme, ist der Tod eine Frau. Wir kennen sie von Kindheit auf und gehen eine Beziehung mit ihr ein, im laufe unseres Lebens. Wir fürchten uns nicht vor dem Tod. Wenn Du jemanden verlierst ist da Trauer, Ärger, Vergebung, Frieden, Glück. Jeder hat seinen eigenen Weg des Loslassens. Dieser steht jenseits Deiner Herkunft, Deines Glaubens und Deiner Kultur. Dieses Ritual ist so alt wie der Tod selbst und der Tod ist so universell wie der Tanz.

Konzept und Choreografie:Yamile Anaid Navarro Luna | Tanz: Larissa Potapov, Kristin Mente, Alicia Varela Carballo, Cristina Bellia | Musik: Tobias Herzz Hallbauer | Kostüm: Rimma Elbert | Licht: Josia Wert

Whispering Widows
Film | Dauer: ca. 15 Minuten (Loop)
Samstag: ab 18:00 Uhr im Foyer
Sonntag: ab 16:00 Uhr im Foyer
Ein Film von Héctor Solari (Videokunst) | Yamile Anaid Navarro Luna (Konzept und Tanz) | Jule Oeft (Tanz) | Tobias Herzz Hallbauer (Sound) | Rimma Elbert (Video)

An diesem einen Tag
zeigt Frau Tod Dir einen Pfad –
Herein, wer mag! – Sie sagt:
Es wird bunt und alles andere, als fad!

Nur eines darfst Du nicht vergessen:
Frau Tod hat gerne was zum Essen.
Und Singen! Und Tanzen! – das mag sie auch –
aber nie mit einem leeren Bauch.

Zucker hilft, alles leichter zu tragen –
keine Angst brauchst Du zu haben!
Schreib ́ lieber ein kleines, simples Gedicht –
das zaubert ein Lächeln in Frau Tods Gesicht.

Und fühlst Du dich einmal verloren,
behalt ́ dies doch in Deinen Ohren:
jenes seltene, süße, schöne Wort –
es führt Dich zurück zum richtigen Ort
Gespräch

Feature Ring

Zu Gast: Alexander von Schlippenbach (DE)

Mit 80 Jahren liest sich seine Biogra e wie eine Enzyklopädie der Geschichte des freien Jazz. Der Mann, der mit dem Globe Unity Orchestra eine Urgewalt erschuf, ist auch in kleinerer Besetzung eine berauschende Erfahrung. Den Dresdner*in- nen bleibt der legendäre Au ri seines Quinte s Monk‘s Casino im Schauspielhaus unvergessen. Nachdem bereits 2008 Dj Illvibe und 2013 seine Frau Aki Takas im Feature Ring zu Gast waren, ist es dem Ring Trio (Demian Kappenstein, Eren Solak, Felix-O o Jacobi) eine besondere Ehre, dieses schillernde Familienalbum zu vervollständigen.
Performance

N.N.N.N. | Echoes from a Restless Soul & Neuproduktion

Dresden Frankfurt Dance Company (DE)

N.N.N.N. – Choreografie von William Forsythe
Echoes from a Restless Soul & Neuproduktion – Choreografien von Jacopo Godani

Die Frankfurt Dance Company präsentiert einen Ballettabend mit Choregrafien von William Forsythe und Jacopo Godani. In William Forsythes N.N.N.N. (2002) befinden sich vier Männer in einem Zustand konstanter, schweigender Verbindung, die durch Thom Willems unvermittelt murmelnd aufblitzende Komposition eine intensive, komplexe Gravur eingehen. Ihre Arme, Köpfe, Körper und Beine werden zu einzigartigen Stimmen, jede für sich und alle kontrapunktisch aufeinander abgestimmt.

In Jacopo Godanis „Echoes from a Restless Soul“ (2016) zu Maurice Ravels Klavierkompositionen „Ondine & Le Gibet“ aus „Gaspard de la Nuit“ (live gespielt) fügen sich die choreografischen Elemente zu einem gemeinsamen Strang und ergeben eine Folge von Pas de deux und Quartetten, die eine Landschaft künstlerischer Virtuosität umschreiben. Godani wertet Bewegungsabläufe durch den Spitzenschuh auf mit bemerkenswerter Freiheit innerhalb bestimmter ästhetischer Parameter. Darüber hinaus ist die Dresden-Premiere einer Neuproduktion von Jacopo Godani zu sehen.
Kurs

ArtRose - Das 60+-Community-Tanz-Ensemble

Mit Michael Ostenrath, Dresden Frankfurt Dance Company (DE)

Bewegung und Tanz für alle jung Gebliebenen über 60 Jahren. Mitmachen erwünscht, Zuschauen erlaubt. Keine Vorkenntnisse und körperliche Voraussetzungen erforderlich – einfach Lust und gute Laune. Das 60+-Community-Tanz-Ensemble namens ArtRose und HELLERAU laden regelmäßig ein, Bewegung und Tanz ohne körperliche Grenzen kennenzulernen. Der Workshop findet immer in Kombination mit einem Training oder Gespräch mit Künstler*innen statt, die am gleichen Abend in HELLERAU auftreten.

Dieses Mal dabei: Michael Ostenrath (Dresden Frankfurt Dance Company) und Jenny Coogan (Professorin, Palucca Hochschule für Tanz)

Anmeldung: Frauke Wetzel | wetzel@hellerau.org | T +49 351 264 62 37

Ab 20 Uhr gemeinsamer Veranstaltungsbesuch, bei Interesse eigenständiger Ticketerwerb notwendig.
Gespräch

Einführung Dresden Frankfurt Dance Company (DE)

von Luisa Sancho Escanero (Repräsentantin des Künstler. Direktors)

Anmeldung: Frauke Wetzel | wetzel@hellerau.org | T +49 351 264 62 37
Kurs

Being Hier

Ein internationales Theaterprojekt für Frauen über Kultur, Identität und Mutter-Tochter Beziehungen

Wir laden Sie herzlich ein, unserer internationalen Frauengruppe beizutreten, um sich gemeinsam durch Theater- und Puppenspiel, Musik, Bewegung, Handwerksarbeit und Theaterplastik gegenseitig kennenzulernen, Erfahrungen zu teilen und etwas Neues auszuprobieren.

Gemeinsam wollen wir uns während der gemeinsamen Treffen intensiv mit dem Thema „Mutter“ auseinandersetzen und eine dazugehörige Präsentationsform entwickeln. Die Auseinandersetzung beleuchtet unter anderem folgende Fragen:

Welche Unterschiede gibt es in den Beziehungen zu unseren Müttern?
Was können wir dadurch über unseren kulturellen Hintergrund erfahren?
Wie haben sich diese Beziehungen mit der Zeit verändert und was für einen Einfluss haben sie darauf, wer wir heute sind.
Was bedeutet es für uns heute, Frauen zu sein?

keine Vorkenntnisse erforderlich

Dauer: 3 Std.

Immer dienstags. Alle interessierten Frauen sind willkommen – mit oder ohne Theater-Erfahrung – bei unserem Projekt mitzumachen.

Anmeldung und Infos: Ellen Muriel (Projektleiterin) | ellen.muriel6@gmail.com
T 0157 370 170 40

Unsere Arbeitssprache ist Deutsch aber wir passen uns allen Sprachniveaus an.

Ein Projekt von HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste im Rahmen des RAC – Refugee Art Center HELLERAU.

Weitere Details erhalten Sie im Zuge der Anmeldung.
Wir freuen uns auf Sie!

Ort: Industriegelände
Aufführungen / Theater Schauspielhaus Zürich Zürich, Rämistrasse 34
Aufführungen / Konzert Berliner Philharmoniker Berlin, Herbert-von-Karajan-Str. 1
Aufführungen / Theater Schauspiel Köln Köln, Schanzenstraße 6-20
Aufführungen / Theater Theater an der Wien Das neue Opernhaus Wien, Linke Wienzeile 6
Aufführungen / Konzert Philharmonie Luxembourg Luxembourg, 1, Place de l'Europe
Aufführungen / Konzert Duisburger Philharmoniker Duisburg, König-Heinrich-Platz
Aufführungen / Theater Theater Münster Münster, Neubrückenstraße 63
Aufführungen / Theater Staatsschauspiel Dresden Dresden, Theaterstraße 2
Aufführungen / Konzert Gürzenich-Orchester Köln Köln, Bischofsgartenstr. 1
Aufführungen / Oper Wiener Staatsoper Wien, Opernring 2
Aufführungen Glocke Bremen Bremen, Domsheide 6-8
Aufführungen / Theater Vorarlberger Landestheater Bregenz, Seestr. 2
Aufführungen / Theater Lofft Leipzig Leipzig, Lindenauer Markt 21
Aufführungen / Theater Theater im Pfalzbau Ludwigshafen Ludwigshafen, Berliner Str. 30
Aufführungen / Oper Oper Köln Köln, Offenbachplatz
Aufführungen / Theater Theater Erfurt Erfurt, Theaterplatz 1
Aufführungen / Theater Deutsches Schauspielhaus Hamburg Hamburg, Kirchenallee 39
Aufführungen / Oper Staatsoper Stuttgart Stuttgart, Oberer Schloßgarten 3