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HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden

HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste zählt zu den wichtigsten internationalen Zentren der zeitgenössischen Künste in Deutschland und Europa. Seit Juli 2018 ist Carena Schlewitt Intendantin. Mit jährlich rund 250 Veranstaltungen agiert HELLERAU als interdisziplinäres Koproduktions- und Gastspielhaus und bietet den zeitgenössischen Künsten Tanz, Theater, Performance, Neue Musik, Medienkunst und Bildende Kunst Räume für Produktion und Präsentation. Fester Bestandteil ist das biennal stattfindende Festival TONLAGEN – Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik. HELLERAU. Die Dresden Frankfurt Dance Company ist Company in Residence.

Zur Geschichte:
HELLERAU wurde 1911 als Festspielhaus und Bildungsanstalt für Rhythmik nach den Visionen des Wegbereiters der modernen Architektur Heinrich Tessenow und des Musikpädagogen Émile Jaques Dalcroze erbaut. Als kulturelles Zentrum der ersten deutschen Gartenstadt zog der legendäre Bau bis 1914 Künstler aus ganz Europa nach Hellerau, unter ihnen Rilke, Kafka, Diaghilew, Van de Velde, Kokoschka, Gropius, Van der Rohe, Werfel, Busoni, Milhaud, Le Corbusier, Nolde und Stefan Zweig.

Kontakt

HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden
Karl-Liebknecht-Str. 56
D-01109 Dresden

Telefon: +49 351-264 62 10
E-Mail: info@hellerau.org

 

Tickets online unter www.hellerau.org

Vorverkauf:
Besucherzentrum im Seitengebäude West
Karl-Liebknecht-Straße 56, 01109 Dresden
Montag-Freitag: 10 – 18 Uhr
Samstag, Sonn- und Feiertage: 11 – 18 Uhr
Telefon: +49 351-264 62 46
Email: ticket@hellerau.org

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Bewertungen & Erfahrungsberichte HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden

Festival

Appia Stage Reloaded

So, 8.9.2019 - Sa, 21.9.2019

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Appia Stage Reloaded

Festival

ÄTNA APPIA:
Demian Kappenstein & Inéz Schaefer

Pre-Konzert

Inéz Schaefer – Gesang, Synthie, Bass
Demian Kappenstein – Schlagzeug, Elektronik


ÄTNA sind die Sängerin Inéz Schaefer und Drummer Demian Kappenstein, die mit ihrer eindrucksvollen, perkussiv-treibenden und düster verdrehten Variante von Pop auf besondere Weise Klang und visuelle Ästhetik zu einem einzigartigen Ereignis vereinen.

Im Anschluss Publikumsgespräch und Blitzparty

11/7 €

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Bewertungen & Erfahrungsberichte ÄTNA APPIA: Demian Kappenstein & Inéz Schaefer

Festival

Spielzeitfest zum Tag des offenen Denkmals

Das Festspielhaus Hellerau und der Kulturgarten werden an diesem Tag von 11 bis 18 Uhr mit Installationen, kurzen Tanzstücken und Performances bespielt. Workshops, eine Siebdruckwerkstatt und der Gemeinschaftsgarten laden zum Mitmachen ein. Zudem wird die rekonstruierte Appia-Bühne zu sehen, die 1913 als Prototyp einer neuen Theaterbühne für das 20. Jahrhundert entstand und Künstler*innen weltweit inspirierte. Besucher*innen können die Bühne ebenfalls an diesem Tag im Rahmen von Führungen, Installationen, Performances und Lichtshows erleben.

11:00 Uhr | Dalcroze-Saal
Grußwort und Vernissage der Ausstellungen: „Appia“ und „Ursula Sax | Tanz in den Raum – Das Geometrische Ballett und weitere performative Projekte”

11:00 – 16:00 Uhr halbstündlich | Treffpunkt Foyer
Führungen durch das Festspielhaus Hellerau
Dauer: 30 Minuten

11:00 – 19:00 Uhr | Nancy-Spero-Saal
home sweet home | subject to_change
Interaktive Installation
„home sweet home“ ist die Einladung zum Bau eines utopischen Dresden. Aus den kreativen Ideen der Besucher*innen und den “home sweet home”-Bausets aus Pappe entsteht eine neue Stadt im Miniaturformat.

11:15 & 13:30 Uhr | Treffpunkt Foyer
Führung durch die Ausstellungen
Eintritt frei

12:00, 13:00, 14:00, 15:00 &17:00 Uhr | Großer Saal
Xian Peng Figural Space Cabinet
ein Projekt der Stiftung Bauhaus Dessau mit Studierenden der China Academy of Arts Hangzhou
Performance/Showing
Die Design-Studierenden aus Hangzhou, Dresdens chinesischer Partnerstadt, zeigen eine Reihe von Szenen, die sich an die Raumübungen der Architektur- und Designstudierenden des Bauhauses anlehnen.
Eintritt frei

14:15 Uhr | Dalcroze-Saal
n.n. | Torsten Blume
Vortrag
Eintritt frei

14:00 Uhr | Treffpunkt: Projekttheater, anschl. Fahrt nach Hellerau
Dancewalk Dresden
Mitmache
Im Rahmen der Offenen Gärten Hellerau laden wir Sie ein, sich ausgestattet mit Kopfhörern gemeinsam zu Musik zu bewegen. Dabei ergeben sich oft unerwartete tänzerische Blitzinteraktionen zwischen Fremden, zufälligen Passant*innen und Dancewalker*innen.
Eintritt frei

16:00 Uhr | Großer Saal
Blaue Stunde
Entdecken
Erleben Sie in der Blauen Stunde das beeindruckende Zusammenspiel der Appia-Bühne und des Lichtraumes von Alexander von Salzmann.
Eintritt frei

20:00 Uhr | Großer Saal
tension, break, pattern, intrigue | Cindy Hammer, Joseph Hernandez, Johanna Roggan, Anna Till
Tanz
Die Appia-Bühne – ein Ort der Utopien, ein Spielplatz, der Brücken schlägt. Ein Stück in vier Akten von vier Dresdner Choreograf*innen, die auch die Performer*innen des Stückes sind. Wiederaufnahme des Stückes „Kill your…”, speziell entwickelt 2017 für die Appia-Bühne.
11/7 €

Für Ihre Verpflegung ist gesorgt.

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Festival

home sweet home:
Subject to_change (GB)

Sie wollten schon immer einen Wald auf dem Albertplatz pflanzen, eine Wasserrutsche auf dem Elbhang betreiben, mit ihrem Hausboot neben der Augustusbrücke anlegen, ein Generationenhaus oder ein Theater bauen? Subject to_change macht jeden Immobilientraum für Sie und Euch möglich! Wer sich entscheidet, ein Haus zu kaufen, erhält einen Schlüssel, ein Modellhaus zum selber Gestalten und die Möglichkeit, immer wieder zurückzukommen, weiterzubauen und zu erleben, wie die Stadt entsteht. Aktuelle Nachrichten werden auf dem Schwarzen Brett angeschlagen, der Postbote bringt Briefe und das Stadtradio sorgt für Information und Unterhaltung. Die fiktive Stadt aus Karton gedeiht, erwacht zum Leben und entsteht als Modell unseres utopischen urbanen Zusammenlebens. Am letzten Tag feiern alle ein großes Straßenfest und stoßen auf ihre Stadt an.

Subject to_change ist ein Künstlerkollektiv, das interaktive und installative Performances und Live-Events kreiert. Ihre Projekte haben stets einen kreativen, verspielten, temporären und sozio-dynamischen Charakter und sie untersuchen gesellschaftliche Strukturen und Gruppenbildungsmuster. Home Sweet Home fand zum ersten Mal 2006 am Goldsmiths College in London statt. Nach erfolgreichen Tourneen u.a. in Japan und Australien kommt Home Sweet Home nun nach HELLERAU im Rahmen von Appia Stage Reloaded.

„There is something rather thrilling about watching an entire city mushroom in a room almost overnight – particularly when you are building it yourself.“
The Guardian

Schulangebote
An den Vormittagen können angemeldete Schulklassen ihrer Fantasie freien Lauf lassen und ihre persönlichen Vorstellungen einer idealen Stadt verwirklichen, Briefe an die Nachbarn schreiben, einen neuen Stadtpräsidenten wählen oder ihre eigene Radiosendung moderieren.

Empfohlen für Schüler*innen zwischen 10 und 16 Jahre.

Infos und Anmeldung für Schulklassen und Gruppen bei Frauke Wetzel:
wetzel@hellerau.org
0351 264 62 37

Jeder kann mitmachen! So 08.09. 11:00 – 19:00 Uhr, Mo 09. – Fr 13.09. 17:00 - 19:30 Uhr, 14./15.09. 14:00 – 18:00 Uhr, Einlass jederzeit | ohne Sprache

Grundstücke ab 3 € pro Haus, Kinder und Jugendliche 2 €/Haus
Für Schulen täglich vom 08. – 15.09. von 10:00 – 12:30 Uhr

www.subjecttochange.org.uk

Konzeption und künstlerische Leitung: Abigail Conway & Lucy Hayhoe
Regie/Management: Lucy Hayhoe, Abigail Conway
Technik: Rob Pell-Walpole

Konzipiert am Goldsmiths, entwickelt am Battersea Arts Centre von Subject to_change. home sweet home war Teil des British Council showcase 2009 und wurde unterstützt vom Arts Council England.

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Festival

tension, break, pattern, intrigue

Cindy Hammer, Joseph Hernandez, Johanna Roggan, Anna Till (DE)

Ein Stück in vier Akten: vier Choreograf*innen, die auch die vier Performer*innen des Stückes sind. Die Bühne als wirklicher und wirksamer Ort. Empfindung schlägt Wissen. Ein Ort der Utopien, ein Spielplatz, der Brücken schlägt. Rewriting the story.

Die Produktion ist unter dem Titel „Kill your…!“ im Rahmen von „Rekonstruktion der Zukunft – Raum, Licht, Bewegung, Utopie“ in HELLERAU entstanden.
Für das Projekt wurde 2017 – nach über 100 Jahren – zum ersten Mal die Appia-Bühne mit ihrem ursprünglichen Beleuchtungskonzept im Festspielhaus Hellerau nachgebaut. Es wurden Choreografen, Regisseure und Bildende Künstler beauftragt, sich mit den Möglichkeiten dieser revolutionären und gleichzeitig historischen Bühne auseinanderzusetzen.

Rezension:
Dresdner Neueste Nachrichten, 26.10.2017, Boris Gruhl
REVIEW l tanznetz.de, 25.10.2017, Boris Gruhl

Konzept, Choreographie, Performance: Cindy Hammer, Joseph Hernandez, Johanna Roggan, Anna Till
Musik & Komposition: Johannes Till
Bühnenbild & Kostüme: Yannick Cosso, Jordan Pallages
Lichtdesign: Falk Dittrich

Premiere HELLERAU – Europäisches Zentrum für die Künste Dresden, 24./25.10.2017

produziert von HELLERAU – Europäisches Zentrum für Kunst Dresden im Rahmen von „Rekonstruktion des ZUKUNFT – Raums – Licht – Bewegung – Helleraus Utopie“
kuratiert von Héctor Solari

11/7 €

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Festival

RASTER. electric campfire:
raster media

Nach 10 Jahren in der Villa Massimo in Rom beginnt mit RASTER. electric campfire in HELLERAU eine neue Phase dieser ganz besonderen Electric Sound Night, u.a. mit Robert Lippok, Frank Bretschneider, Kyoka, Dasha Rush, Byetone, Krischa Lichtenberger, Opium Hum.

raster – artistic platform since 1996
Das Musiklabel raster ist eine künstlerische Plattform und ein internationales Netzwerk für progressive elektronische Musik im Grenzbereich von Pop, Kunst und Wissenschaft. 1996 von Olaf Bender und Frank Bretschneider als rastermusic gegründet, fusionierte es 1999 mit Carsten Nicolais noton Sublabel zu raster-noton. Seit Mai 2017 arbeitet raster wieder eigenständig.

Der bisherige Katalog des Labels umfasst rund 180 Publikationen, die sehr unterschiedliche Künstler wie bildende Künstler, Club-Musiker, Noise-Pioniere, akademisch ausgebildete Komponisten und klassische Instrumentalisten präsentieren.

Bereits die erste Veröffentlichung »Kyborg« aus dem Jahr 1996 initiiert eine Serie. Die sogenannte „Raster“-Serie zeigte computergenerierte Grafiken auf dem Cover, die sich auf das Logo des Labels bezogen. Es folgten immer mehr Serienkonzepte, die in der renommierten „20′ to 2000“-Serie gipfelten, welche im Jahr 2000 mit einer Golden Nica ausgezeichnet wurde.

Neben der Veröffentlichung von Musik hat raster auch zahlreiche Buchprojekte, Installationen und Live-Präsentationen realisiert. Im Jahr 2016 erschien das „Source Book 1“, ein modulares 400-seitiges Buch, das die Geschichte des Labels archiviert und reflektiert.

In den vergangenen 20 Jahren kooperierte das Label auch immer wieder mit Institutionen, Modedesignern, Museen und Festivals auf der ganzen Welt. Einmal im Jahr veranstaltet es außerdem das „Electric Campfire“, ein Showcase, das aktuelle Künstler und Veröffentlichungen präsentiert.

Das Label wird heute von Olaf Bender alias Byetone mit Sitz in Chemnitz und Berlin geführt.

21:00 – 04:00 Uhr | Byetone, Dasha Rush (DJ), Frank Bretschneider, Grischa Lichtenberger, Kyoka, Robert Lippok, Opium Hum (DJ) u.v.m.

raster media

Außerdem Installation
RASTER.labor
Seitenbühne Ost

Künstler*innen des legendären RASTER. Labels erforschen mit „labor“ in minimalistischen Hardware-Setups die dynamischen wie geheimnisvollen Felder des generativen Komponierens.

17/8 €

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Festival

Frozen Records

Claudia Märzendorfer

Frozen Records thematisiert auf faszinierende Art das Vergängliche, das Filigrane und Zarte in der Kunst, besonders aber in der Musik: Schallplatten aus Eis, die nur für kurze Zeit erklingen, bevor sie sich auflösen und verstummen.

11/7 €

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Festival

À bras-le-corps

Boris Charmatz/Dimitri Chamblas (FR)

Das intensive, kraftvolle Duett der weltbekannten französischen Tänzer Dimitri Chamblas und Boris Charmatz wurde schon 1993 entwickelt, und gilt bis heute als ein Schlüsselwerk zeitgenössischen Tanzes.

Publikumgsgespräch im Anschluss

www.borischarmatz.org

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Festival

Geometrisches Ballett:
Ursula Sax (DE)

Hommage à Oskar Schlemmer

Charakteristikum des Konzeptes „Geometrisches Ballett“ von Ursula Sax ist die Gattungsüberschreitung von Skulptur, Performance, Tanz, Theater und Musik. Das Werk war – im Titel bereits ablesbar – Oskar Schlemmer und seinem „Triadischen Ballett“ gewidmet und rückt gerade im Bauhaus-Jubiläumsjahr 2019 wieder in die Wahrnehmung und das Interesse der Kunstwelt.

Ursula Sax selbst ist durch ihre Ausbildung und ihr Schaffen eng mit der Bauhaus-Tradition verbunden. Die frühe Begegnung mit dem Werk Oskar Schlemmers, dem engen Freund des bedeutenden Nachkriegsmalers Deutschlands Willi Baumeister – ihrem eigentlichen Lehrer in den frühen Jahren an der Stuttgarter Akademie – haben sich über Jahrzehnte als Erfahrungswert in ihr Gedächtnis und ihr Schaffen eingeschrieben.

Ursula Sax ist eine der renommiertesten deutschen Bildhauerinnen, mit über achtzig Jahren kann sie auf ein breites Schaffen zurückblicken, das von Privatpersonen, Galeristen und Museen geschätzt und gesammelt wird. Die Kostüme und Objekte von Ursula Sax nehmen in der Bildenden Kunst eine Sonderstellung ein und können den eigentlichen Platz in der Kunstgeschichte eigentlich erst finden, wenn sie für den ursprünglich gedachten Zweck genutzt, als Bühnenstück aufgeführt und einer breiten Öffentlichkeit gezeigt wurden.

Auf verführerische Weise verbinden uns die Objekte mit der im Jahr 2019 ausgiebig gefeierten Bauhausgeschichte und insbesondere mit den künstlerischen und theaterwirksamen Aspekten des Bauhauses. Diese machten einen großen Teil der Praxis am Bauhaus aus, die jedoch kaum noch wirksam erlebbar ist.

Umso größer ist heute der Reiz – in einer durch die Digitalisierung gänzlich anders strukturierten Welt – selbst nachzuvollziehen und auszuprobieren, was der künstlerisch und handwerkliche Ansatz war, sich mit dem Menschen als skulpturalem Objekt in einem Raum auseinanderzusetzen und welche Erfahrungen wir heute daraus ziehen können.

Unsere inhaltlichen Schwerpunkte sind das Verhältnis von Form und Raum, sowie Skulptur und Bewegung. Eine besondere Rolle spielt dabei die Musik. Neben der Frage der Bewegung von Körpern im Raum und im Verhältnis zur Musik ergeben sich sehr zeitgemäße, in die aktuelle gesellschaftliche Realität reichende Themen, wie zum Beispiel Körper und Maske, Verhüllung und Individualität, Masse und Individuum, Abstand und Nähe sowie Schutz und Durchlässigkeit.

Choreografie: Erfurth
Musik: Sascha Mock
Gesang und Spiel: Annette Jahns
Tanz und Spiel: Erik Brünner, Katja Erfurth, Helena Fernandino, Jule Oeft, Liang Zhu
Technische Planung:tristan Event
Gesamtleitung und Produktion tristan Production | Management | Event

06./07.09.2019 Uraufführung, Radialsystem Berlin
11.09.2019 Eröffnung, Bauhausfestival Dessau
20./21.09.2019 Dresdner Fassung, HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste auf der rekonstruierten Appia-Bühne im Großen Saal

Eine Produktion von tristan Production I Management I Event in Koproduktion mit HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste
Initiiert durch Semjon H. N. Semjon, Semjon Contemporary

Gefördert durch das Sächsische Staatsministerium des Inneren und die Kulturstiftung Sachsen sowie die Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes.

Publikumsgespräch im Anschluss am 20.09.

17/8 €

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Tanz

Kreatur

Sasha Waltz & Guests (DE)

„Visuelle Kühnheit paart sich hier mit einem starken künstlerischen Statement. Sasha Waltz packt die Zuschauer bei ihren kollektiven Ängsten. Sie zeichnet das Bild einer Gesellschaft, die auseinander zu fallen droht, deren Bindekräfte erschöpft scheinen. „Kreatur“ ist ein Stück, das unter die Haut geht – auch dank der ausdrucksstarken Tänzer.”
Tagesspiegel, Sandra Luzina, „Stachel im Fleisch“, 10.6.2017

In Sasha Waltz’ Choreografie „Kreatur” erwächst Tanz aus Spannungen zwischen Geschöpfen, die denselben Lebensraum teilen. Gemeinsam erlebte Aufruhr, Ekstase und Schutzsuche lassen die Tänzer*innen zu einer einzigen Kreatur verschmelzen, um sich dann erneut in Einzelschicksale aufzulösen, neue Konflikte und Verbindungen einzugehen. Zustände der Macht und Ohnmacht, Dominanz und Schwäche, Gemeinschaft und Isolation, Krankheit und Lust erklären sich als Facetten derselben, schillernden Natur. Im Ringen dieser Wesen mit dem Chaos ihrer eigenen Impulse spiegeln sich private und gesellschaftliche Herausforderungen unserer Gegenwart.

„Kreatur” ist ein Zusammenspiel künstlerischer Stimmen, die eine stark interdisziplinäre Haltung verbindet. Die skulpturalen, zugleich organisch und technoid anmutenden Kostüme wurden von Iris van Herpen kreiert. Die niederländische Modedesignerin, die traditionelles Handwerk mit innovativer digitaler Technologie kombiniert, ist für ihre progressive Arbeit weltweit bekannt. Urs Schönebaum gestaltet mit seinen Lichtkonzepten Räume für Theater- und Opern-inszenierungen, Ausstellungen, Performances und Installationen weltweit, u. a. für Marina Abramovic, Robert Wilson oder Michael Haneke. Die Musiker*innen des Soundwalk Collective (Berlin/New York), lassen in ihre genreübergreifenden Klangkompositionen Methoden der Anthropologie, Ethnographie und Psychogeographie einfließen. In jüngerer Zeit waren sie u. a. auf der documenta 14 in Athen/Kassel vertreten und schufen gemeinsam mit Patti Smith das Album „Killer Road”.

Sasha Waltz & Guests
Sasha Waltz & Guests wurde 1993 von Sasha Waltz und Jochen Sandig in Berlin gegründet. Bis zum heutigen Zeitpunkt haben zahlreiche Künstler*innen und Ensembles – Architekten, Bildende Künstler, Choreographen, Filmemacher, Designer, Musiker, Sänger und Tänzer – aus 30 Ländern in über 80 Produktionen, „Dialoge“-Projekten und Filmen als „Guests“ mitgewirkt. Sasha Waltz & Guests arbeitet in einem internationalen, sich ständig weiter entwickelnden Netz von Produktions- und Gastspielpartnern und zeigt aus dem derzeit 20 Produktionen umfassenden Repertoire ca. 70 Vorstellungen pro Jahr weltweit. In Berlin kooperiert die Compagnie mit einer großen Bandbreite von Einrichtungen wie Stadttheatern, Opernhäusern, Museen und hat zur Gründung innovativer Produktionsorte für den Dialog der Künste beigetragen – den Sophiensaelen (1997) und dem Radialsystem, Space for Arts & Ideas (2006).

2013 wurde die Compagnie offiziell zum „Kulturbotschafter der Europäischen Union“ ernannt. 2014 ehrte der Fonds Darstellende Künste Sasha Waltz & Guests mit dem „george tabori ehrenpreis“.

In der Spielzeit 2018/19 jährt sich die Gründung der Compagnie Sasha Waltz & Guests zum 25. Mal. Bereits über das Jahr 2019 hinaus sind Neuproduktionen in Planung. Sasha Waltz übernimmt dann neben der künstlerischen Leitung ihrer Compagnie die Ko-Leitung des Staatsballetts Berlin gemeinsam mit Johannes Öhman. Neben dem Berliner Spielbetrieb, internationalen Gastspielen und der Repertoirepflege ist Sasha Waltz & Guests verstärkt auch im Bereich „Education & Community“ tätig – ausgehend von der 2007 gegründeten Kindertanzcompany Berlin, der seit 2016 aktiven Plattform „ZUHÖREN – Dritter Raum für Kunst und Politik“ und verschiedenen Angeboten für professionelle Tänzer*innen.

23/11 €

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Kreatur

Kurs

Workshop mit Luc Dunberry

Tänzer Sasha Waltz & Guests

Der Workshop wird einen Einblick in die Arbeitsweise von Sasha Waltz geben, der sehr stark auf Improvisation basiert ist. Im Verlauf des Workshops werden den Teilnehmer*innen verschiedene Improvisationsaufgabe gestellt, die zur Kreation einer Choreografie führen können.

Luc Dunberry, geboren in Kanada, studierte Musik am Collège de Sherbrooke, Schauspiel an der UQAM (Université du Québec à Montréal) und Tanz in den LADMMI (Ateliers de Danse Moderne de Montréal Inc.). Als Mitglied der „Groupe de la Place Royale“ arbeitete er mit zahlreichen Choreograph*innen, darunter Sasha Waltz, die ihn 1996 als Mitglied ihrer Compagnie engagierte. An der Schaubühne in Berlin war er als Tänzer und Choreograph beschäftigt. Parallel zu seiner fortdauernden Arbeit mit Sasha Waltz & Guests schuf er stets eigene choreographische Werke und Tanzfilme, wie u. a. im Jahr 2002 gemeinsam mit den Choreographen Juan Kruz Diaz de Garaio Esnaola, Sidi Larbi Cherkaoui und Damien Jalet das Stück „d’avant“, das viele Jahre mit großem Erfolg tourte. Für Sasha Waltz ist Luc Dunberry zudem als Repetitor zahlreicher Choreographien tätig.

Workshop für Profitänzer*innen und Tänzer*innen mit Erfahrungen
Dauer: 2 Std.
Anmeldung und Rückfragen: Frauke Wetzel | wetzel@hellerau.org
T +49 351 264 62 37

Künstler*innen erleben:
Fr/Sa 27./28.09.: Kreatur | Sasha Waltz & Guests (DE)

10 €, Barzahlung vor Ort

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Workshop mit Luc Dunberry

Familienprogramm

Herbstfest HELLERAU

Bunt sind schon die Wälder und unser Programm sowieso. Wir laden Sie herzlich am 28.09. von 15 bis 19 Uhr in unseren Kulturgarten ein. Erleben Sie vielfältige Programmpunkte auf der Gartenbühne, probieren Sie sich bei Workshops im Gemeinschaftsgarten aus oder entspannen Sie in der Oase. Für Getränke und Kuchen ist gesorgt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Im Rahmen von „Interkulturelle Tage in Dresden“

Eintritt frei

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Herbstfest HELLERAU

Aufführungen / Theater Schauspielhaus Zürich Zürich, Rämistrasse 34
Aufführungen / Theater Theater an der Wien Das neue Opernhaus Wien, Linke Wienzeile 6
Aufführungen / Theater Schauspiel Köln Köln, Schanzenstr. 6-20
Aufführungen / Tanz Tanztheater Wuppertal Pina Bausch Wuppertal, Kurt-Drees-Straße 4
Aufführungen / Theater Theater Münster Münster, Neubrückenstraße 63
Aufführungen / Theater Theater Konstanz Konstanz, Konzilstraße 11
Aufführungen / Theater Staatsschauspiel Dresden Dresden, Theaterstraße 2
Aufführungen / Oper Wiener Staatsoper Wien, Opernring 2
Aufführungen / Theater Volkstheater München München, Brienner Straße 50
Aufführungen / Theater Vorarlberger Landestheater Bregenz, Seestr. 2
Aufführungen / Theater Theater im Pfalzbau Ludwigshafen Ludwigshafen, Berliner Str. 30
Aufführungen / Theater Theater Erfurt Erfurt, Theaterplatz 1
Aufführungen / Theater Deutsches Schauspielhaus Hamburg Hamburg, Kirchenallee 39
Aufführungen / Oper Staatsoper Stuttgart Stuttgart, Oberer Schloßgarten 3

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