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Lucerne Festival

Musik, die so erklingt, wie ihre Schöpfer sie sich vorgestellt haben. Musiker, die sich mit Hingabe und Leidenschaft ihrem Spiel widmen. Konzertbesucher, die mussevoll in die Klangwelten eintauchen, fernab der Alltagshektik. LUCERNE FESTIVAL macht’s möglich – seit über 75 Jahren.

Am idyllischen Vierwaldstättersee, in einer der schönsten historischen Altstädte der Welt treffen sich Jahr für Jahr die bedeutendsten Interpreten aus aller Herren Länder und feiern gemeinsam ein Fest der Musik: die berühmten Orchester, die legendären Dirigenten, die virtuosen Solisten. Im Konzertsaal von Jean Nouvel, gerühmt für seine phänomenale Akustik wie seine exquisite Architektur, begegnen sie ihrem nicht minder polyglotten Publikum: Rund 110.000 Gäste finden jährlich den Weg nach Luzern, um die drei Festivals zu Ostern, im Sommer und am Piano zu erleben.

Das Sommer-Festival ist das grösste in der Festspieltrias. Eröffnet wird es jeweils vom LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA, das Claudio Abbado 2003 gegründet hat. Seit Sommer 2016 steht Riccardo Chailly an der Spitze dieses Klangkörpers de luxe aus international renommierten Solisten, Kammermusikern, Professoren und Mitgliedern des Mahler Chamber Orchestra und der Filarmonica della Scala. Mit der von Pierre Boulez ins Leben gerufenen und seit 2016 von Wolfgang Rihm geleiteten LUCERNE FESTIVAL ACADEMY verfügt das Festival über eine eigene Meisterschule für Neue Musik: Hochbegabte junge Musiker aus der ganzen Welt widmen sich hier exklusiv den Werken des 20. und 21. Jahrhunderts. Neben der Pflege des traditionellen Repertoires, das mit den bedeutendsten Interpreten der Welt zur Aufführung gelangt, engagiert sich LUCERNE FESTIVAL intensiv im Bereich der Moderne. Jeden Sommer werden ein oder zwei «composers-in-residence» verpflichtet, deren Schaffen im Blickpunkt steht. Hinzu kommen als «artistes étoiles» besonders profilierte Interpreten, die auch dramaturgisch tätig werden und ihre Kunst in verschiedensten Zusammenhängen präsentieren. Eine jede Saison wird unter ein ausgewähltes Motto gerückt, das den Spielplan und die Werkauswahl prägt. Mit innovativen Veranstaltungsformaten wie der Kurzkonzertreihe «40min» oder «Young Performance» geht LUCERNE FESTIVAL neue Wege und öffnet sich breiteren Publikumsschichten.

Das 1988 gegründete Oster-Festival findet jeweils eine gute Woche in der Passionszeit bis einschliesslich Palmsonntag statt und widmet sich verstärkt der geistlichen Musik, sei es in der «Salle blanche» des KKL oder mit Konzerten im stimmungsvollen Ambiente der Luzerner Kirchen. Als jüngstes der drei Festivals gibt es seit 1998 alljährlich im November das Piano-Festival: Die gefeierten Tastenvirtuosen und die Nachwuchsstars kommen für neun Tage nach Luzern, um sich mit Rezitalen und Klavierkonzerten hören zu lassen. Und «Piano Off-Stage» ergänzt das klassische Programm um lange Jazz-Nächte in Luzerns schönsten Bars.

Kontakt

Lucerne Festival
Hirschmattstr. 13
CH-6002 Luzern

Telefon: +41 (0)41 226 44 00
Fax: +41 (0)41 226 44 60
E-Mail: info@lucernefestival.ch

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Lucerne Festival

Festival

PIANO-FESTIVAL

Ein Lichtblick im späten November: Neun Tage lang versammelt das Luzerner Piano-Festival die Crème der internationalen Klavierszene – die legendären Meister und die Nachwuchsstars.

Grosse Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Und so beginnt das Beethoven-Jahr 2020 bei LUCERNE FESTIVAL schon sechs Wochen früher: Beethovens Klaviermusik steht vom 16. bis 24. November im Zentrum unseres Piano Festivals.

Gleich am Eröffnungswochenende wird Rudolf Buchbinder, einer der grossen Beethoven-Interpreten, an zwei Abenden alle fünf Klavierkonzerte aufführen. Igor Levit setzt mit zwei Rezitalen seinen Luzerner Zyklus mit sämtlichen 32 Sonaten fort, den er bereits im Sommer mit ebenfalls zwei Auftritten einläutet. Und auch Evgeny Kissin und Víkingur Ólafsson, der Newcomer der Stunde aus Island, widmen sich Beethovens Sonatenschaffen.

Doch damit nicht genug: Dame Mitsuko Uchida gibt sich mit einem Schubert-Abend die Ehre. Nach vierzehn Jahren kehrt Arcadi Volodos zurück an den Vierwaldstättersee, mit poetischem und virtuosem Tastenzauber von Schumann und Liszt.

Claire Huangci, Danae Dörken und Alexander Ullman zeigen in der Reihe «Debut», warum sie als kommende Stars gehandelt werden. Und «Piano Off-Stage» erweitert das Spektrum um Jazzklänge – sechs Abende lang, mit acht Meistern der Improvisation in Luzerns schönsten Bars und Restaurants.

Es wird ein Fest. Und zugleich ein Abschied, denn das Piano Festival findet in dieser Form zum letzten Mal statt. Ab 2020 wird sich LUCERNE FESTIVAL in frischem Gewand präsentieren. Das Klavier aber wird auch künftig bei uns eine Hauptrolle spielen. Denn ohne die 88 weissen und schwarzen Tasten wäre die Musik nicht, was sie ist.

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Klavierkonzert

Festival Strings Lucerne | Rudolf Buchbinder

Beethoven-Klavierkonzerte 1

Festival Strings Lucerne
Rudolf Buchbinder, Klavier und Musikalische Leitung


Ludwig van Beethoven (1770–1827):
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 19
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 G-Dur op. 58
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-Moll op. 37

In Luzern beginnt das Beethoven-Jahr 2020 schon sechs Wochen früher. Genauer gesagt: mit der Eröffnung des Piano-Festivals 2019, wenn Rudolf Buchbinder und die Festival Strings Lucerne an zwei Abenden den kompletten Zyklus der fünf Klavierkonzerte aufführen. Es ist der ideale Einstieg in den unerschöpflichen Klangkosmos dieses Komponisten, der seine Laufbahn als gefeierter Klaviervirtuose begann und die Werke zunächst einmal für seine eigenen Auftritte schuf. In nuce lässt sich an den Klavierkonzerten die rasante künstlerische Entwicklung Beethovens nachvollziehen, von seinen Anfängen als Schüler Joseph Haydns bis zur Ausprägung des heroischen Stils. Der Österreicher Rudolf Buchbinder ist ein legendärer Beethoven-Interpret, er hat sich über die sechs Jahrzehnte seines Pianistenlebens hinweg unermüdlich mit der Musik dieses «Klassikers» beschäftigt, den er viel lieber «als den romantischsten Komponisten überhaupt» bezeichnet. Und dazu passt auch dieses Eingeständnis: «Je älter man wird, desto freier wird man, desto mehr ‹rubato› spielt man», weiss Buchbinder.

CHF 170 130 90 60 30

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Klavierkonzert

Festival Strings Lucerne | Rudolf Buchbinder

Beethoven-Klavierkonzerte 2

Festival Strings Lucerne
Rudolf Buchbinder, Klavier und Musikalische Leitung


Ludwig van Beethoven (1770–1827):
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 C-Dur op. 15
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur op. 73

Zu Beethoven, so glauben manche, sei doch schon alles gesagt worden – was könne man da noch Neues entdecken? Rudolf Buchbinder sieht das anders. Er ist fest davon überzeugt, dass es keine authentische Interpretation und keinen Königsweg gibt. «Niemand von uns heute hat mit Beethoven gefrühstückt», erklärt er. «Sie können die Fünfte Sinfonie von zehn grossen Dirigenten hören. Sie ist zehnmal faszinierend, aber wer weiss, was die ‹richtige› Interpretation ist?» Genau das ist das Geheimnis, warum Beethovens Musik so unerschöpflich und immer neu erscheint. Für Buchbinder selbst ist es eine beglückende Erfahrung, bei Beethovens Klavierkonzerten nicht nur den Solopart zu spielen, sondern auch die musikalische Leitung zu übernehmen. «Die Orchester sind schon nach der ersten Probe begeistert», erzählt er. «Warum? Weil plötzlich jeder Musiker eine Verantwortung hat. Sie müssen einander zuhören: Was macht die Klarinette? Was die Oboe? Da gibt es keinen Taktschläger, auf den sie sich verlassen können. Also ist die Konzentration wesentlich höher.»

Aktion «Luege | Lose | Erläbe – gemeinsam ins Konzert»
Was gibt es Schöneres, als den Nachwuchs in die Geheimnisse der klassischen Musik einzuführen? Beim Kauf einer Eintrittskarte erhalten Erwachsene zwei gleichwertige Freikarten für ihre jugendliche Begleitung dazu.

CHF 170 130 90 60 30

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Kurs

Peter Hill

Meisterkurs Klavier mit Peter Hill

Teilnehmer des Meisterkurses
Peter Hill, Leitung


Ausgewählte Werke vom Barock bis zur klassischen Moderne, mit Schwerpunkten auf J.S. Bachs Wohltemperiertem Klavier und dem Klavierschaffen Olivier Messiaens

«Herausragende Technik, ein wahrer Poet: Ich bin ein leidenschaftlicher Bewunderer seines Klavierspiels.» So schwärmte Olivier Messiaen über Peter Hill, mit dem er in den 1980er Jahren eng zusammenarbeitete, als dieser sein Klavierwerk einspielte. Der britische Pianist ist – und das verdankt sich nicht zuletzt seinem Studium bei Nadia Boulanger – ein meisterhafter Interpret gerade der Musik des 20. Jahrhunderts. Seine CD-Einspielungen der Werke Strawinskys, der Zweiten Wiener Schule und eben Messiaens setzten Massstäbe, aber auch dem älteren Repertoire, etwa Bachs Wohltemperiertem Klavier hat er sich intensiv gewidmet. Überdies ist Peter Hill ein reger Musikschriftsteller und hat u. a. mehrere Studien sowie eine von der Pariser Académie des Beaux-Arts ausgezeichnete Biographie zu Messiaen vorgelegt. Kurz: Die Teilnehmer des Luzerner Meisterkurses werden nicht nur von Peter Hills praktischen Erfahrungen als Pianist profitieren, sondern auch von seiner tiefen Kenntnis der behandelten Werke. Und da die Sitzungen wie immer öffentlich sind, gilt das auch für alle interessierten Besucher.

Informationen für Gasthörer:
Hochschule Luzern – Musik | Reimar Houtman, reimar.houtman@hslu.ch

In Zusammenarbeit mit der Hochschule Luzern – Musik

Eintritt frei

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Klavierkonzert

Dame Mitsuko Uchida

Rezital 1

Dame Mitsuko Uchida, Klavier

Franz Schubert (1797–1828):
Klaviersonate a-Moll D 537
Klaviersonate C-Dur D 840
Klaviersonate B-Dur D 960

«Vielleicht gibt es den lieben Gott, weil Schubert existiert», hat Mitsuko Uchida einmal gemutmasst – und dieses Bonmot bringt den Stellenwert, den der Wiener Komponist für sie einnimmt, wunderbar auf einen Nenner. Schubert sei so menschlich, glaubt die 1948 in Japan geborene Pianistin, die seit langem britische Staatsbürgerin ist und 2009 als «Dame Commander» geadelt wurde. Denn Schubert nehme jeden an die Hand, mit ihm könne man lieben, träumen und leiden. Kein Wunder also, dass Uchida ihr Rezital ganz ihrem liebsten «Hausgott» widmet, mit drei Sonaten aus drei Schaffensphasen. Wie man Schubert ideal spielt, das hat sie seit Jugendtagen verinnerlicht. Als 12-Jährige kam Mitsuko Uchida in die Donaumetropole, weil ihr Vater als Botschafter nach Österreich berufen wurde. Die weiche Wiener Sprache oder der schleifende Dreivierteltakt fliessen bei ihren Schubert-Interpretationen mit ein in die Klangidentität. Genau wie die Lust auf die Nuance. Dass ein Klavierbauer einmal über sie staunte: «Endlich eine Pianistin! Die anderen sind doch nur Fortisten!», das empfand sie als besonderes Kompliment.

CHF 150 120 80 50 30

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Klavierkonzert

Sämtliche Off-Stage-Pianistinnen und -Pianisten

Opening «Piano Off-Stage»

Emmet Cohen (USA)
Chris Conz (Schweiz)
Luca Filastro (Italien)
Walter Fischbacher (Österreich)
Béatrice Kahl (Deutschland)
Bernd Lhotzky (Deutschland)
Jan Luley (Deutschland)
Lorenzo Vitolo (Italien)
Andreas Müller-Crepon, Moderation


Von wegen Herbst-Blues! Anderswo mag man Trübsal blasen, in Luzern ist der späte November beschwingt. Oder besser: beswingt. Denn neben den Auftritten der Klassik-Stars im KKL können Sie beim Piano-Festival auch sechs Abende lang feinsten Jazzimprovisationen lauschen: Acht Tastenkünstler aus den USA, Italien, der Schweiz, Österreich und Deutschland gestalten auf neun Bühnen über vierzig Konzerte. Und weil sie ihre Kunst in Luzerns schönsten Bars, Lounges und Restaurants präsentieren – «off stage» eben, bei durchweg freiem Eintritt –, bringen sie die ganze Stadt zum Klingen. Mit dabei sind alte Bekannte wie Chris Conz mit seinen wirbelnden Boogie-Woogie-Rhythmen oder Bernd Lhotzky, ein Meister des Harlem Stride. Aber auch neue Gesichter haben wir eingeladen: den Wahl-New Yorker Walter Fischbacher mit seinem ersten Soloprogramm, den jungen Italiener Lorenzo Vitolo und die virtuos groovende Béatrice Kahl. Am besten verschaffen Sie sich zunächst einen Überblick über alle Mitwirkenden – beim grossen Opening im KKL, dem Startschuss zur «Off-Stage»-Ausgabe 2019.

Eintritt frei

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Klavierkonzert

Claire Huangci

Debut 1

Claire Huangci, Klavier

Domenico Scarlatti (1685–1757)
Klaviersonate D-Dur K. 443
Klaviersonate A-Dur K. 208
Klaviersonate D-Dur K. 29
Klaviersonate D-Dur K. 435

Franz Schubert (1797–1828)
Vier Impromptus D 935

Sergej Rachmaninow (1873–1943)
Prélude cis-Moll op. 3 Nr. 2
Prélude fis-Moll op. 23 Nr. 1
Prélude B-Dur op. 23 Nr. 2
Prélude d-Moll op. 23 Nr. 3
Prélude D-Dur op. 23 Nr. 4
Prélude g-Moll op. 23 Nr. 5
Prélude Es-Dur op. 23 Nr. 6
Prélude c-Moll op. 23 Nr. 7

«Wunderkinder» haben es schwer, wenn sie erwachsen werden und der zirkushafte Reiz des Spektakulären, der ihren Anfängen innewohnte, verflogen ist. Claire Huangci, die 1990 im amerikanischen Rochester geborene Tochter zweier chinesischer Wissenschaftler, gehört zu den Glücklichen, die ihren frühen Ruhm später noch übertreffen konnten. Schon als Neunjährige gewann sie internationale Klavierwettbewerbe, mit zehn spielte sie vor US-Präsident Bill Clinton, und als sie sechzehn war, attestierte ihr der Pianistenkollege Vladimir Krainev, «die schnellsten Finger der Welt» zu haben. Doch Huangci verliess sich nicht auf ihre virtuosen Kapazitäten allein. Nach ihrem Studium bei Gary Graffman in Philadelphia setzte sie die Ausbildung bei Arie Vardi in Hannover fort und entwickelte sich «zur reifen Künstlerin», wie es die Jury des «Concours Géza Anda» formulierte, als sie ihr 2018 den Ersten Preis verlieh. Mittlerweile hat Claire Huangci schon vier preisgekrönte CDs vorgelegt und gastiert in den grossen Konzertsälen der Welt, vom Wiener Konzerthaus bis zur New Yorker Carnegie Hall.

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Klavierkonzert

Sämtliche Off-Stage-Pianistinnen und -Pianisten

«Piano Off-Stage»

Emmet Cohen (USA)
Chris Conz (Schweiz)
Luca Filastro (Italien)
Walter Fischbacher (Österreich)
Béatrice Kahl (Deutschland)
Bernd Lhotzky (Deutschland)
Jan Luley (Deutschland)
Lorenzo Vitolo (Italien)
Andreas Müller-Crepon, Moderation


Von wegen Herbst-Blues! Anderswo mag man Trübsal blasen, in Luzern ist der späte November beschwingt. Oder besser: beswingt. Denn neben den Auftritten der Klassik-Stars im KKL können Sie beim Piano-Festival auch sechs Abende lang feinsten Jazzimprovisationen lauschen: Acht Tastenkünstler aus den USA, Italien, der Schweiz, Österreich und Deutschland gestalten auf neun Bühnen über vierzig Konzerte. Und weil sie ihre Kunst in Luzerns schönsten Bars, Lounges und Restaurants präsentieren – «off stage» eben, bei durchweg freiem Eintritt –, bringen sie die ganze Stadt zum Klingen. Mit dabei sind alte Bekannte wie Chris Conz mit seinen wirbelnden Boogie-Woogie-Rhythmen oder Bernd Lhotzky, ein Meister des Harlem Stride. Aber auch neue Gesichter haben wir eingeladen: den Wahl-New Yorker Walter Fischbacher mit seinem ersten Soloprogramm, den jungen Italiener Lorenzo Vitolo und die virtuos groovende Béatrice Kahl. Am besten verschaffen Sie sich zunächst einen Überblick über alle Mitwirkenden – beim grossen Opening im KKL, dem Startschuss zur «Off-Stage»-Ausgabe 2019.

Eintritt frei

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Klavierkonzert

Evgeny Kissin

Rezital 2

Evgeny Kissin, Klavier

Ludwig van Beethoven (1770–1827):
Klaviersonate c-Moll op. 13 Grande Sonate Pathétique
Fünfzehn Variationen mit Fuge Es-Dur op. 35 Eroica-Variationen
Klaviersonate d-Moll op. 31 Nr. 2 Der Sturm
Klaviersonate C-Dur op. 53 Waldstein-Sonate

Was für ein Beethoven-Interpret! Bei seinem letzten Luzerner Rezital, im November 2017, hatte Evgeny Kissin den «Mount Everest» unter den 32 Klaviersonaten des Komponisten aufs Programm gesetzt: die gefürchtete Hammerklavier-Sonate, um die selbst ein Tasten-Titan wie der legendäre Sergej Rachmaninow lebenslang einen Bogen machte. Sein Landsmann Kissin aber meisterte nicht nur die technischen Klippen mit staunenerregender Mühelosigkeit – er verstand es auch, das gigantische, zerklüftete Werk wie aus einem Guss klingen zu lassen und tief in sein unergründliches Geheimnis vorzudringen. Die Fortsetzung dieses beglückenden Erlebnisses folgt in diesem Jahr: mit einem reinen Beethoven-Abend, der drei der populärsten Sonaten mit den nicht minder berühmten Eroica-Variationen zusammenspannt. Evgeny Kissin verbindet mit Beethovens Kunst auch eine ethische Mission: «Beethoven ging es immer um die gesamte Menschheit, und darum gehört seine Musik auch allen Menschen», erklärt er. «Seine Musik hilft einem zu leben. Und sich gegen alle Widerstände zu behaupten.»

CHF 170 130 90 60 30

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Klavierkonzert

Danae Dörken

Debut 2

Danae Dörken, Klavier

Claude Debussy (1862–1918): Images pour piano, 1ère série
Béla Bartók (1881–1945): Rumänische Volkstänze Sz 56
Francis Poulenc (1899–1963): Huit Nocturnes
Manuel de Falla (1876–1946): Feuertanz aus dem Ballett El amor brujo
Frédéric Chopin (1810–1849): Klaviersonate Nr. 3 h-Moll op. 58

Mit Konkurrenz umzugehen hat Danae Dörken bereits früh gelernt. Als sie an der Musikhochschule in Hannover bei Karl-Heinz Kämmerling studierte, absolvierten Alice Sara Ott, Igor Levit und Alexej Gorlatch gerade dieselbe Klavierklasse. Vom «Hype», der um die Kollegen entbrannte, liess sich die 1990 geborene Pianistin, die aus einer deutsch-griechischen Familie stammt, nicht beirren – und ging ihren ganz eigenen Weg. Ihr Mentor Lars Vogt, mit dem sie Konzerte von Mozart und Mendelssohn eingespielt hat, ist von ihrer «absoluten Hingabe zur Musik» begeistert und bestaunt ihr «atemberaubendes Talent für Gestaltung und Farben». Die Rheinische Post verglich sie mit der jungen Martha Argerich, das Fachmagazin Pizzicato attestierte ihr «höchste Vitalität», «überlegene Virtuosität» und «Ausdrucksreichtum voll Wehmut und seelischer Tiefe». Danae Dörken ist ein Energiebündel, Mutter zweier Söhne und Gründerin eines Festivals auf der Insel Lesbos, wo sie auch für Geflüchtete musiziert. Denn sie weiss: «Musik kann in Zeiten der Not eine treibende Kraft sein und positive Gegen-Energie schaffen.»

Strebi-Stiftung Luzern − Partner «Debut»-Reihe

CHF 30

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Klavierkonzert

Arcadi Volodos

Rezital 3

Arcadi Volodos, Klavier

Franz Liszt (1811–1886): Sonetto 123 del Petrarca aus Années de pèlerinage - Deuxième année: Italie S 161 Nr. 6
La lugubre Gondola As-Dur S 200 Nr. 2
Saint François d’Assise: La Prédication aux oiseaux S 175 Nr. 1
Ballade Nr. 2 h-Moll S 171
Robert Schumann (1810–1856): Kreisleriana op. 16

Als der russische Pianist Arcadi Volodos in den 1990er Jahren ins Rampenlicht trat, mit aberwitzig virtuosen Klaviertranskriptionen, feierte ihn die Presse als «neuen Horowitz». So ehrenvoll das für ihn war, so strapaziös gestaltete sich fortan sein Alltag. «Ich bin siebzehn Jahre nur gereist. Immer nur Hotel, Flughafen, Konzertsaal, nichts anderes habe ich gesehen.» Doch Volodos zog seine Konsequenzen. Er reduzierte die Zahl der Konzerte drastisch, von 200 auf 50 im Jahr, konzentrierte sich auf Europa und verordnete sich Langsamkeit, freie Wochen, um wieder aufzutanken. Seiner Kunst ist diese Therapie bestens bekommen. Er beschäftigt sich nun mit delikaterem Repertoire, etwa mit den filigranen Miniaturen des Spaniers Federico Mompou oder dem herben Spätwerk von Johannes Brahms. Und das Ergebnis kann sich hören lassen: Sein Album Volodos Plays Brahms wurde 2018 mit dem «Gramophone Award», dem «Diapason d’or» und dem «Edison Klassiek» ausgezeichnet. Mit einem Doppelportrait der ungleichen Romantiker Liszt und Schumann kehrt Volodos jetzt, nach vierzehn Jahren Pause, zu LUCERNE FESTIVAL zurück.

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Konzert

Alexander Ullman

Debut 3

Alexander Ullma, Klavier

Franz Liszt (1811–1886): Bénédiction de Dieu dans la solitude S 173 Nr. 3
Funérailles (October 1849) S 173 Nr. 7
Cantique d’amour S 173 Nr. 10
Pjotr Iljitsch Tschaikowsky (1840–1893) / Mikhail Pletnev (*1957): Suite aus dem Ballett Der Nussknacker op. 71a
Igor Strawinsky (1882–1971) / Guido Agosti (1901–1989): Danse infernale, Berceuse und Finale aus dem Ballett Der Feuervogel

Franz Liszt ist der gute Stern, der über der Karriere von Alexander Ullman leuchtet: 2011 gewann der damals 20-jährige britische Pianist den Liszt-Wettbewerb in Budapest, 2017 ging er als Sieger aus der «International Franz Liszt Piano Competition» in Utrecht hervor. Die Jury rühmte die Poesie und Rhetorik seiner Interpretationen, Ullman selbst aber bringt sein Erfolgsrezept auf einen viel persönlicheren Nenner: «Wann immer ich Liszt spiele, fühle ich mich freier.» Mit vielen renommierten Orchestern ist er bereits aufgetreten, mit dem Philadelphia Orchestra und dem Royal Philharmonic etwa oder mit den St. Petersburger Philharmonikern und dem Staatlichen Sinfonieorchester Moskau. Er konzertierte in der Londoner Wigmore Hall, im Amsterdamer Concertgebouw, im Kennedy Center in Washington, im Leipziger Gewandhaus und im Seoul Arts Center. Im Frühjahr 2019 erschien Ullmans erste Solo-CD mit Transkriptionen russischer Ballette: «Seine Geschwindigkeit, Transparenz und Präzision sind atemberaubend», urteilte die Sunday Times. Und Pizzicato staunte über seinen «feinen, kultivierten und immer leichten Anschlag».

CHF 30

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Klavierkonzert

Igor Levit

Rezital 4

Igor Levit, Klavier

Ludwig van Beethoven (1770–1827):
Klaviersonate c-Moll op. 10 Nr. 1
Klaviersonate g-Moll op. 49 Nr. 1
Klaviersonate G-Dur op. 49 Nr. 2
Klaviersonate F-Dur op. 54
Klaviersonate f-Moll op. 57 Appassionata

Gibt es eigentlich eine ideale Beethoven-Deutung? Igor Levit, der 2019 und 2020 den gesamten Zyklus aller 32 Sonaten des Komponisten bei LUCERNE FESTIVAL aufführt, lehnt ein solches Anspruchsdenken ab. «Mir sind Begriffe wie ‹der Interpret, ein Diener des Komponisten› fremd. Ich finde, niemand sollte irgendjemandem dienen, auf keiner Ebene. ‹Ich spiele das, was Beethoven schreibt›, ist so ungefähr der hohlste Satz, den es gibt.» Lieber preist Levit die Freiheit der Interpretation, die ganz unterschiedlich ausfallen kann. Und sorgt mit seiner Programmzusammenstellung obendrein für einen bunten Wechsel der Stilebenen und Perspektiven. Weshalb an diesem Abend die heroische und technisch vertrackte Appassionata auf die vermeintlich harmlosen «Sonatinen» op. 49 trifft. Levit liebt «diese beiden Juwele, die tatsächlich jeder Klavierschüler spielen kann», ganz besonders: «Sie sind voll reinster Anmut, sie sind humorvoll, spitz und frech. Beethoven konnte es eben. Für Elise ist auch ein Kinderstück und trotzdem wundervoll, ich lasse da gar nichts drauf kommen.

CHF 120 100 80 50 30

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Kinderprogramm

Chris Conz

Young 1

Workshop für Kinder mit Chris Conz
Für alle ab 7 Jahren
Dauer des Workshops ca. 45’

Das Klavier ist zunächst einmal ein Kasten mit 88 Tasten. Aber welche Klangfarben, welche Rhythmen lassen sich mit diesem Kasten produzieren! Was das Klavier alles kann, warum es schwarze und weisse Tasten gibt und was passiert, wenn man sie niederdrückt – all das können junge Festivalbesucher ab 7 Jahren in drei Workshops erfahren, die LUCERNE FESTIVAL im Rahmen des Kinderkulturfests «Kultissimo» anbieten. Der Pianist Igor Levit und seine beiden Jazz-Kollegen Chris Conz und Bernd Lhotzky stellen den Teilnehmern im KKL und im Südpol ihr Instrument vor und führen sie in die Welt der Musik ein. Sie erzählen von den Stücken, die sie spielen – und natürlich auch von sich selbst. Das dreitägige Kinderkulturfest «Kultissimo» wird seit 2012 jährlich von Pro Juventute Luzern Zug in Zusammenarbeit mit diversen Luzerner und Zuger Kulturinstitutionen organisiert und hat sich zum Ziel gesetzt, Kindern die Türen und Tore zu Kunst und Kultur zu öffnen.

Kinderkulturfest «Kultissimo»
Freitag, 22. – Sonntag, 24. November

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Klavierkonzert

Martin Meyer

Piano Lectures 1

Martin Meyer, Referent

«Gegen den Strich: Revolutionäre und Störenfriede»

Seit dem Jahr 2003 hält Martin Meyer während des Piano-Festivals regelmässig Vorträge über die Kunst des Klavierspiels. In diesen «Piano Lectures» – mehr als vierzig sind es über die Zeit hinweg geworden – hat er Themen rund um die Musik für das Instrument reflektiert, sich aber auch bedeutenden Pianistinnen und Pianisten und deren spezifischer Handschrift gewidmet. So war von Arthur Rubinstein und Vladimir Horowitz die Rede, von Glenn Gould ebenso wie von Martha Argerich oder Mikhail Pletnev – immer mit vielen Ton-, häufig mit überraschenden Bildbeispielen. Und manchmal waren auch Gäste mit von der Partie: Alfred Brendel etwa erinnerte sich an seine interpretatorischen Vorbilder, Sir András Schiff sprach über Schubert. Zum Abschluss der Reihe wird Martin Meyer Bilanz ziehen und in einem grösseren Bogen zeigen, worauf es ankommt, wenn die Tasten sprechen und singen sollen. Angesagt ist also eine Zeitreise in zwei Teilen, die uns durch das aufregende 20. Jahrhundert bis in unsere Gegenwart führt: Musik und Interpretation, wie immer mit vielen Beispielen und angereichert mit persönlichen Erlebnissen und Erinnerungen Martin Meyers.

Eintritt frei

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Klavierkonzert

Víkingur Ólafsson

Rezital 5

Víkingur Ólafsson, Klavier

Johann Sebastian Bach (1685–1750):
Aria variata alla maniera italiana a-Moll BWV 989
Präludium und Fuge D-Dur BWV 850 (aus Das Wohltemperierte Klavier, Teil 1)
Concerto d-Moll BWV 974 nach Alessandro Marcello
Präludium und Fuge e-Moll BWV 855 (aus Das Wohltemperierte Klavier, Teil 1)
Johann Sebastian Bach (1685–1750) / Sergej Rachmaninow (1873–1943):
Gavotte aus der Partita für Violine solo E-Dur BWV 1006
Johann Sebastian Bach (1685–1750):
Invention h-Moll BWV 786
Sinfonia h-Moll BWV 801
Johann Sebastian Bach (1685–1750) / Alexander Siloti (1863–1945):
Präludium h-Moll nach dem Präludium e-Moll BWV 855a
Johann Sebastian Bach (1685–1750):
Fantasie und Fuge a-Moll BWV 904
Ludwig van Beethoven (1770–1827):
Klaviersonate f-Moll op. 2 Nr. 1
Klaviersonate c-Moll op. 111

Er mischt die Klassikszene derzeit ordentlich auf: Víkingur Ólafsson, den die New York Times zum «isländischen Glenn Gould» ausgerufen hat, sorgt mit seinen Bach-Interpretationen weltweit für Furore – und stürmte mit seinem 2018 veröffentlichten Bach-Album sogleich in die Charts. «Wenn Ólafsson spielt, hört man Bach wie zum ersten Mal», schwärmte der Rezensent des Bayerischen Rundfunks. «Es ist schwer in Worte zu fassen, was auf dieser CD passiert: Man hat das Gefühl, Ólafsson legt einem die Seele Bachs pur zu Füssen. Da ist nichts mehr zwischen einem selbst und der reinsten, vollkommensten Musik.» Der 1984 geborene Pianist dagegen hat eine sachlichere Erklärung für so viel Zauberkunst parat: Er hält Bach für einen unübertrefflichen Lehrer, der ihm wie kein zweiter «die Demokratie der Musik» vermittelt habe: «Keine Stimme ist zweitrangig, jede Stimme zählt.» Bei seinem Luzerner Festival-Debut widmet sich Ólafsson nicht nur dem barocken Grossmeister, sondern nimmt gleich den nächsten «Titanen» ins Visier: Ludwig van Beethoven, dessen erste und letzte Klaviersonate er nach der Pause auslotet.

CHF 120 100 80 50 30

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Kinderprogramm

Igor Levit

Young 2

Workshop für Kinder mit Igor Levit
Treffpunkt: 10.45 Uhr | Künstlereingang KKL Luzern
Für alle ab 7 Jahren
Dauer des Workshops ca. 45’

Das Klavier ist zunächst einmal ein Kasten mit 88 Tasten. Aber welche Klangfarben, welche Rhythmen lassen sich mit diesem Kasten produzieren! Was das Klavier alles kann, warum es schwarze und weisse Tasten gibt und was passiert, wenn man sie niederdrückt – all das können junge Festivalbesucher ab 7 Jahren in drei Workshops erfahren, die LUCERNE FESTIVAL im Rahmen des Kinderkulturfests «Kultissimo» anbieten. Der Pianist Igor Levit und seine beiden Jazz-Kollegen Chris Conz und Bernd Lhotzky stellen den Teilnehmern im KKL und im Südpol ihr Instrument vor und führen sie in die Welt der Musik ein. Sie erzählen von den Stücken, die sie spielen – und natürlich auch von sich selbst. Das dreitägige Kinderkulturfest «Kultissimo» wird seit 2012 jährlich von Pro Juventute Luzern Zug in Zusammenarbeit mit diversen Luzerner und Zuger Kulturinstitutionen organisiert und hat sich zum Ziel gesetzt, Kindern die Türen und Tore zu Kunst und Kultur zu öffnen.

Kinderkulturfest «Kultissimo»
Freitag, 22. – Sonntag, 24. November

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Kinderprogramm

Bernd Lhotzky

Young 3

Workshop für Kinder mit Bernd Lhotzky
Treffpunkt: 12.45 Uhr | Haupteingang KKL Luzern
Für alle ab 7 Jahren
Dauer des Workshops ca. 45’

Das Klavier ist zunächst einmal ein Kasten mit 88 Tasten. Aber welche Klangfarben, welche Rhythmen lassen sich mit diesem Kasten produzieren! Was das Klavier alles kann, warum es schwarze und weisse Tasten gibt und was passiert, wenn man sie niederdrückt – all das können junge Festivalbesucher ab 7 Jahren in drei Workshops erfahren, die LUCERNE FESTIVAL im Rahmen des Kinderkulturfests «Kultissimo» anbieten. Der Pianist Igor Levit und seine beiden Jazz-Kollegen Chris Conz und Bernd Lhotzky stellen den Teilnehmern im KKL und im Südpol ihr Instrument vor und führen sie in die Welt der Musik ein. Sie erzählen von den Stücken, die sie spielen – und natürlich auch von sich selbst. Das dreitägige Kinderkulturfest «Kultissimo» wird seit 2012 jährlich von Pro Juventute Luzern Zug in Zusammenarbeit mit diversen Luzerner und Zuger Kulturinstitutionen organisiert und hat sich zum Ziel gesetzt, Kindern die Türen und Tore zu Kunst und Kultur zu öffnen.

Kinderkulturfest «Kultissimo»
Freitag, 22. – Sonntag, 24. November

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Bernd Lhotzky

Klavierkonzert

Igor Levit

Rezital 6

Igor Levit, Klavier

Ludwig van Beethoven (1770–1827):
Klaviersonate A-Dur op. 2 Nr. 2
Klaviersonate D-Dur op. 10 Nr. 3
Klaviersonate F-Dur op. 10 Nr. 2
Klaviersonate Es-Dur op. 31 Nr.

Die Popularität der Beethoven-Sonaten hängt auch mit ihren Beinamen zusammen. Kein Wunder also, dass die Pathétique, die Mondschein- oder die Waldstein-Sonate, die Appassionata und die Sturm-Sonate in der Beliebtheit weit oben rangieren. Über den künstlerischen Wert sagen die Titel allerdings nichts aus. Und so findet sich im Quartett der vier «Namenlosen», mit denen Igor Levit das Piano-Festival beschliesst, einer seiner grossen Lieblinge: die D-Dur-Sonate op. 10 Nr. 3. «Unheimlich mitreissend» sei schon der Kopfsatz, findet Levit. Aber es kommt noch besser, mit dem «Largo e mesto» an zweiter Stelle: «Ich kenne keinen langsamen Satz, der so in die Tiefe schürft wie dieser.» Dem Menuett attestiert er die skurrile Kombination von «Humor und Andacht», und das Finale hält er für schier unglaublich: «Es ist totale Innerlichkeit. Wenn ein Finale schon mit einer Frage beginnt …» Wann immer er einen Beethoven-Abend beendet habe, gesteht Igor Levit, fühle er den unwiderstehlichen Impuls: «Ich will nochmal, ich will nochmal.» Und wir wollen das auch: Die Fortsetzung folgt im Sommer 2020.

CHF 120 100 80 50 30

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