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© Ralph Larmann
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Elbphilharmonie

Am 11. und 12. Januar 2017 wurde die Elbphilharmonie Hamburg feierlich eröffnet. Im Strom der Elbe, an drei Seiten von Wasser umgeben, ist das neue Konzerthaus ein Anziehungspunkt für alle Hamburger und für Gäste aus der ganzen Welt. Das spektakuläre Gebäude vereint drei Konzertsäle, einen großen Musikvermittlungsbereich, Gastronomie, ein Hotel und die öffentliche Plaza, die Besuchern einen einmaligen Panoramablick über die gesamte Stadt bietet. Künstlerische Qualität, Vielfalt und Zugänglichkeit prägen das musikalische Programm von Hamburgs neuem kulturellem Wahrzeichen.

Kontakt

Elbphilharmonie
Platz der Deutschen Einheit 4
D-20457 Hamburg

Telefon: +49 (0)40-357 666 0
E-Mail: info@elbphilharmonie.de

 

HamburgMusik gGmbH
Elbphilharmonie und Laeiszhalle Betriebsgesellschaft
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Bewertungschronik

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Konzert

Ólafur Arnalds

Ólafur Arnalds, live electronics

»Some Kind of Peace«

Wer Olafur bereits live erleben durfte, weiß,wie fesselnd seine Auftritte sind. Dieses Mal nimmt er sein Publikum mit auf eine Reise, um sein bisher wohl persönlichstes und vermutlich ursprünglichstes Werk erstmals live vorzustellen. Auf »Some Kind of Peace« beschäftigt sich Ólafur Arnalds auf bemerkenswert offene und ehrliche Weise mit dem Thema Verletzlichkeit. Vor dem Hintergrund der jüngsten Vergangenheit werden die kommenden Shows ohne Frage nochmals an Intimität und Bedeutsamkeit gewinnen. Mit dabei sind neben seiner Crew, seinen großartigen Musiker*innen und dem neuen Material auch seine richtungsweisenden, selbstspielenden Stratus-Klaviere, die jedes Konzert mit ihren unerwarteten Harmonien und überraschenden Melodien zu einzigartigen Erlebnissen werden lassen.

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Festival

Elbphilharmonie Sommer

Mi, 10.8.2022 - Do, 1.9.2022 | Festival

Drei Wochen Pop, Jazz und Klassik von den besten Orchestern der Welt im Großen Saal der Elbphilharmonie

Hier strahlt die Sonne ins Konzerthaus: Drei Augustwochen lang bietet der »Elbphilharmonie Sommer« ein herrlich erfrischendes Programm mit aufregenden Bands und Orchestern aus aller Welt. Einige Konzerte werden zudem live auf eine große Leinwand auf dem Vorplatz übertragen.

Stilistisch ist alles vertreten: Nach dem Auftakt mit der Jazzlegende Kenny Barron gibt es zwei Stummfilme mit Livemusik sowie mitreißende Ensembles wie die Afrobeat-Jazzband Sons of Kemet, die den Schwerpunkt »Afrofuturism« einleitet. Barrons Jazz-Kollege Jason Moran greift solo in die Tasten. Die zweite Hälfte des Sommers gehört den Sinfonieorchestern, darunter das Chineke! Orchestra aus London. Bestehend überwiegend aus People of Color und Angehörigen ethnischer Minderheiten, bringt das Chineke! Orchestra neben exzellenter Musik auch eine politische Botschaft mit: mehr Vielfalt in der Musik!

Diesen Weg hat auch das Philadelphia Orchestra eingeschlagen, das mit der Sopranistin Angel Blue und einem Programm überwiegend schwarzer, weiblicher Komponistinnen anreist. Zusammen mit den Klangkörpern aus Pittsburgh und Cleveland bildet es zum großen Finale einen Amerika-Schwerpunkt: Nachdem die Corona-Restriktionen internationale Tourneen gut zwei Jahre lang praktisch zum Erliegen gebracht hatten, gastieren innerhalb einer Woche gleich drei berühmte US-Orchester in der Elbphilharmonie. Für das Hamburger Publikum eine reizvolle Möglichkeit, ihre Qualitäten im Zusammenspiel mit Top-Solisten noch einmal ganz neu kennenzulernen.

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Konzert

Kenny Barron Quartet

Elbphilharmonie Sommer

Kenny Barron, piano
Steve Nelson, vibraphone
Peter Washington, bass
Johnathan Blake, drums


Vom begehrten Sideman zum begnadeten Solisten

Von Lee Morgan über Dizzy Gillespie bis zu Stan Getz – die Liste der Musiker, mit denen der Pianist Kenny Barron bereits gespielt hat, liest sich wie das Who is Who von Bebop, Hard Bob, und Mainstream-Jazz. Barron war lange ein begehrter Sideman, dabei ist der fast 80-Jährige auch ein begnadeter Solist und Bandleader.

Der vielseitige Allrounder wurde von etlichen Musikerinnen und Musikern als idealer Begleiter geschätzt, der sich stilistisch einfügen, aber eben auch subtil stimulieren kann. Dabei ist Barrons swingender und doch leicht kantiger Stil, der bisweilen an die Piano-Ikone Thelonious Monk erinnert, von ganz eigener Eleganz.

Als wichtigsten Einfluss für seinen Improvisationsstil nennt der Pianist den Multiinstrumentalisten Yusef Lateef, der wiederum den Jazz durch Elemente afrikanischer, lateinamerikanischer und fernöstlicher Musikkulturen erweitert hat. So gehören auch Kompositionen mit Samba-Einflüssen zum Repertoire des 1943 in Philadelphia geborenen Piano-Virtuosen.

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Konzert

Musicbanda Franui / Maschek "Fräulein Else"

Elbphilharmonie Sommer

Musicbanda Franui
Johannes Eder, Klarinette, Bassklarinette
Romed Hopfgartner, Klarinette, Sopransaxofon, Altsaxofon
Markus Rainer, Trompete
Andreas Schett, Trompete
Martin Senfter, Posaune, Gesang
Andreas Fuetsch, Tuba
Nikolai Tunkowitsch, Violine
Markus Kraler, Kontrabass, Akkordeon
Angelika Rainer, Harfe, Zither, Gesang
Bettina Rainer, Hackbrett, Gesang
Maschek, Live-Synchronisation
Peter Hörmanseder, Kabarett
Robert Stachel, Kabarett


Fräulein Else (Regie: Paul Czinner, D 1929)
Remake des Stummfilms nach Arthur Schnitzler mit Live-Synchronisierung durch das österreichische Kabarettduo Maschek und neuer Musik von Markus Kraler und Andreas Schett
Kompositionsauftrag von Wiener Konzerthaus und Elbphilharmonie Hamburg

Tochter aus gutem Hause in moralischem Konflikt

Man könnte meinen, man sei im falschen Film, wenn das Kabarett-Duo Maschek und die Osttiroler Musicbanda Franui mit Live-Synchronisation und neu komponierter Musik die Arthur Schnitzler-Verfilmung »Fräulein Else« gegen den Strich bürsten. Regisseur Paul Czinner hatte Schnitzlers Novelle 1929 als Stummfilm gedreht. Erzählt wird die Geschichte von Else Thalhof, Tochter aus gutem Hause, die durch die Geldnöte ihres Vaters in einen moralischen Konflikt gerät. Der solvente Kunsthändler Dorsday ist bereit der Familie zu helfen – unter der Bedingung Else nackt betrachten zu dürfen. Diese ist eine instabile Persönlichkeit mit inneren Widersprüchen zwischen Exhibitionismus und Scham, Liebesbedürftigkeit und Emanzipation. Mit ihrer thematisch zeitgemäßen und humorvollen Neuvertonung setzen die Synchronisationskünstler Robert Stachel und Peter Hörmanseder, bekannt als Maschek, einen Kontrast zu den tragischen Ereignissen des Films. Die vielseitige Musik der Musicabanda Franui bewegt sich zwischen Klassik und Kammermusik, Volksmusik und Jazz.

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Konzert

"Phantom" / Stummfilm mit Livemusik

Elbphilharmonie Sommer

Phace
Walter Seebacher, Klarinette
Stefan Obmann, Posaune
Mathilde Hoursiangou, Keyboard
Ivana Pristašová, Violine
Roland Schueler, Violoncello
Doris Nicoletti, Flöte
Spiros Laskaridis, Trompete
Berndt Thurner, Schlagwerk
Samuel Toro Pérez, E-Gitarre
Alexandra Dienz, Kontrabass
Dirigent: Lars Mlekusch
Alfred Reiter, Sound-Design


Phantom (Regie: Friedrich Wilhelm Murnau, D 1922)
Stummfilm nach Gerhard Hauptmann mit Livemusik von Wolfgang Mitterer
Kompositionsauftrag von Wiener Konzerthaus, Elbphilharmonie Hamburg und Phace

Amour fou zwischen Absturz und Erlösung

Mit »Phantom« inszenierte Stummfilm-Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau 1922 die Geschichte einer Amour fou. Der Komponist Wolfgang Mitterer hat den Film als Auftragsarbeit von Elbphilharmonie und Wiener Konzerthaus neu vertont. »Phantom - Aufzeichnungen eines ehemaligen Sträflings« basiert auf einem Roman von Gerhard Hauptmann ebenfalls aus dem Jahr 1922 und erzählt die Geschichte des armen Bücherwurms Lorenz Lubota und der schönen Veronika, einer Tochter der höheren Gesellschaft. Von ihrer Schönheit und Unerreichbarkeit besessen, driftet Lubota immer mehr in eine surreale Traumwelt ab. Vor dem Hintergrund bürgerlichen Kleinstadtlebens entspannt sich eine amouröse Obsession zwischen Absturz und Erlösung. Die elf Solist:innen des Wiener Ensembles für zeitgenössische Musik, Phace, sind seit Jahren bekannt für ihre spartenübergreifenden Projekte, geprägt von Offenheit und experimenteller Neugier.

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Konzert

Ukrainian Freedom Orchestra

Elbphilharmonie Sommer

Ukrainian Freedom Orchestra
Liudmyla Monastyrska, Sopran
Anna Fedorova, Klavier
Keri-Lynn Wilson, Dirigentin


Valentin Silvestrov: Sinfonie Nr. 7
Frédéric Chopin: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 f-Moll op. 21
Ludwig van Beethoven: Abscheulicher! Wo eilst du hin? / Arie der Leonore aus der Oper »Fidelio« op. 72
Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 4 e-Moll op. 98

Musizieren für die Freiheit

Angesichts des verheerenden Krieges in ihrer Heimat haben ukrainische Musikerinnen und Musiker das Ukrainian Freedom Orchestra ins Leben gerufen – ein einzigartiges Ensemble, das sich aus Mitgliedern hochkarätiger europäischer und ukrainischer Klangkörper zusammensetzt, darunter viele Geflüchtete aus den Konzert- und Opernorchestern von Kyiv, Lwiw, Charkiw und Odessa. Auf einer mehrwöchigen Tournee durch Europa und die USA, die auch in Hamburg Station macht, treten sie mit künstlerischen Mitteln für die Freiheit ihres Heimatlandes ein. Zu den Initiatoren zählt die kanadisch-ukrainische Dirigentin Keri-Lynn Wilson, die auch die Leitung übernimmt. Dazu gesellen sich zwei der bekanntesten ukrainischen Musikerinnen: die Sopranistin Liudmyla Monastyrska und die Pianistin Anna Fedorova.

Die Mission des Ukrainian Freedom Orchestra spiegelt sich auch im Programm des Abends wider, allen voran in der Musik des ukrainischen Komponisten Valentin Sylvestrov, der zu Sowjet-Zeiten für seine unangepasste Kunst verfolgt wurde und nun vor dem Krieg nach Berlin fliehen musste. Ins Exil ging auch der polnische Klaviergott Frédéric Chopin, der nie wieder in sein vom russischen Zaren unterdrücktes Land zurückkehrte. Um Unrecht, Gewalt und den Sieg der Freiheit geht es auch in Beethovens einziger Oper »Fidelio«. Der Abend schließt mit Brahms’ ausgereifter Vierter Sinfonie, deren letzter Satz auf einem Thema von Johann Sebastian Bach basiert: »Nach dir, Herr, verlanget mich«.

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Konzert

Joy Denalane

Elbphilharmonie Sommer

Joy Denalane, vocals
Roberto di Gioia, keyboard
Michael Endersby, double bass
Matteo Scrimali, drums
Ray Lozano, vocals


Mit »Let Yourself Be Loved« hat Joy Denalane 2020 als erste deutsche Künstlerin ein Album bei Motown veröffentlicht – dem legendären Label von Soul-Größen wie Diana Ross und Marvin Gaye. Das Album ist einerseits eine große Hommage an den Soul der 60er und 70er Jahre, dessen gesellschaftspolitischer und musikalischer Aufbruch bis heute nachwirkt. Denalane übersetzt die typische Rhythmik und Harmonik des Soul so leidenschaftlich in die Gegenwart, wie es kaum anderen Musiker:innen »mit der Überzeugungskraft gelungen ist« (Der Standard). Andererseits erzählt »Let Yourself Be Loved« die persönliche Geschichte der Selbstwerdung einer Schwarzen Künstlerin in und aus Deutschland, für die Identität auf bisher fünf Studioalben ein Thema war, und für die Soul immer auch eine Form von künstlerischem Empowerment ist. Passend zu Joy Denalanes Debüt in der Elbphilharmonie präsentiert das Kampnagel Sommerfestival drei Wochen lang das »Deutsche Museum für Schwarze Unterhaltung und Black Music«, das 82 Jahre Schwarze Deutsche Popgeschichte sichtbar macht.

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Konzert

Sons of Kemet

Elbphilharmonie Sommer

Sons of Kemet
Shabaka Hutchings, tenor saxophone
Theon Cross, tuba
Tom Skinner, drums
Eddie Hick, drums


»Black to the Future«

Seit zehn Jahren ist er die prägende Figur der angesagten Londoner Jazz-Szene: Shabaka Hutchings wuchs erst in Großbritannien auf und zog dann nach Barbados, wo er musikalisch sozialisiert wurde. Die Sons of Kemet sind eine von ihm zusammengestellte Jazz-Supergroup, die Musik aus der ganzen Welt aufgreift. Sie kombinieren westafrikanische Rhythmen mit karibischem Ska, Melodien und Skalen aus dem Nahen Osten mit Hip-Hop-Beats aus den USA.

Die Musik der Sons of Kemet ist beides: politisch und tanzbar. Auf ihrem Album »Black to the Future«, das sie in der Elbphilharmonie präsentieren, stampfen und marschieren die Musiker geradezu in die Gehörgänge ihrer Zuhörer. Kritiker und Fans weltweit sind fasziniert von diesem Sound, der sich mal in ritueller Kargheit übt und im nächsten Moment mit fetten Bläsersounds, mehreren Drums und aus der Ferne kommenden Rufen und Schreien die Erde zum Beben bringt. Berauschende Musik.

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Konzert

Jazzrausch Bigband

Elbphilharmonie Sommer

Jazzrausch Bigband

»Emergenz«

Jazz im Rausch

Party-Stimmung bei einem Jazz-Konzert? Die Münchner Jazzrausch Bigband macht es möglich. Mit ihrer elektrisierenden Mischung aus mächtigen Bläsersätzen und dem Groove von Techno, Hip Hop und Soul gehört die Formation zu den erfolgreichsten Bigbands überhaupt. Bereits ein Jahr nach ihrer Gründung 2014 wurde die Band »Artist in Residence« mit monatlichem Auftritt im angesagten Münchner Technoclub »Harry Klein«. Eine ziemlich einzigartige Kombination. »Wir Jazzer müssen in die Jetztzeit zurückfinden«, hatte Bandleader und Posaunist Roman Sladek damals vorgegeben. Weg von einer »elitären Verweigerungshaltung« hin zu einem neuen Bewusstsein für das Publikum. Ein Vorhaben, das seitdem bestens funktioniert hat. Aus der Keimzelle »Harry Klein« heraus, hat die bis zu 20-köpfige Jazzrausch Bigband bisher weltweit an die 600 Konzerte gespielt.

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Konzert

Finnish Baroque Orchestra

Elbphilharmonie Sommer

Finnish Baroque Orchestra

Georg Friedrich Händel:
Suite Nr. 2 D-Dur HWV 349 »Water Music«
Suite Nr. 1 F-Dur HWV 348 »Water Music«
Georg Friedrich Händel:
Suite Nr. 3 G-Dur HWV 350 »Water Music«
Music for the Royal Fireworks (Feuerwerksmusik) HWV 351
sowie finnische traditionelle Werke von Viljami Niittykoski

Händel-Hits aus Helsinki!

Die beliebtesten Freiluftmusiken hat eindeutig Georg Friedrich Händel während seiner Londoner Zeit komponiert. Es sind seine »Feuerwerksmusik« sowie seine »Wassermusik«, die mit ihren prächtigen Bläserfanfaren, eleganten Rhythmen und zahlreichen Ohrwürmern bis heute allerbeste Unterhaltungsmusik bieten. In den auch leuchtendsten Klangfarben feiert nun das Finnish Baroque Orchestra diese Barockklassiker!

Seit über 30 Jahren zählt das in Helsinki beheimate Finnish Baroque Orchestra zu den international führenden Klangkörpern, wenn es um das inspirierende und vor allem lebendige Spiel auf historischen Instrumenten geht. Außerdem ist man mit dem Schaffen Händels besonders eng vertraut. Was man bislang auf internationalen Alte Musik-Festivals etwa mit seinen Oratorien wie »Der Messias« bewiesen hat.

Jetzt aber geht es instrumental bisweilen richtig fetzig zu – mit den drei Wassermusik-Suiten, die 1717 während einer Bootsfahrt auf der Themse gespielt wurden, sowie der 1749 ebenfalls Open-Air uraufgeführten Feuerwerksmusik.

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Konzert

Concertgebouworkest Young / Isabelle Faust / Gustavo Gimeno

Elbphilharmonie Sommer

Concertgebouworkest Young
Isabelle Faust: Violine
Dirigent: Gustavo Gimeno


Francisco Coll: Hímnica
Ludwig van Beethoven: Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61
Antonín Dvořák: Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 »Aus der Neuen Welt«

Weltklasse-Nachwuchs

2019 wurde mit dem Concertgebouworkest Young das Jugendorchester des weltberühmten Amsterdamer Concertgebouworkest gegründet. Seitdem spielen die äußerst talentierten, europäischen Musikerinnen und Musikern zwischen 14 und 17 Jahren immer wieder auch mit ihren eigenen Idolen zusammen. Zu ihnen gehört Stargeigerin Isabelle Faust, die mit dem Beethoven-Violinkonzert ihr Lieblingskonzert ausgewählt hat.

Am Pult des Concertgebouworkest Young steht Gustavo Gimeno, der 2013 erfolgreich seinen Job als Solo-Schlagzeuger des Concertgebouw-Orchesters gegen eine Dirigentenkarriere eingetauscht hat. Auf dem Programm stehen neben einem neuen Werk des Spaniers Francisco Coll die unvergleichlich melodiereiche Neunte von Dvořák (»Aus der Neuen Welt«). Für den konzertanten Höhepunkt sorgt hingegen eben Isabelle Faust, die auf ihrer »Dornröschen«-Stradivari ihr Herzensstück bereits mit solchen Pultgrößen wie Philippe Herreweghe, Bernard Haitink und Claudio Abbado gespielt hat.

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Konzert

Jason Moran

Elbphilharmonie Sommer

Jason Moran, piano

Musik zwischen Verdichtung und Kargheit

Der Pianist Jason Moran betrachtet seine Musik als ein interdisziplinäres Werk mit Einflüssen aus bildender Kunst, Film, Architektur und Design. Musikalisch orientiert sich Moran an einem modernistischen Ansatz, der »alte Dinge mit neuen Ideen auflädt«. »Ich versuche das Element des Designs, also klare Linien, Kontraste und Raum, in meiner Musik wirken zu lassen«, hat der 1975 in Houston/Texas geborene und klassisch ausgebildete Pianist einmal gesagt.

So verdichten sich harmonische Strukturen, um sich teilweise im selben Song in kargen Klanglandschaften zu öffnen. Stilistisch zeigt sich Moran offen für verschiedenste Einflüsse – mit einem Hang zu klanglichen Experimenten und rhythmischer Prägnanz. Aspekte der Jazztradition aus Post-Bob, Avantgarde, Stride Piano und auch Blues verknüpft der New Yorker dabei mit modernen Konzepten mit Anleihen auch aus der HipHop-Kultur.

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Konzert

Pittsburgh Symphony Orchestra / Hélène Grimaud / Manfred Honeck

Elbphilharmonie Sommer

Pittsburgh Symphony Orchestra
Hélène Grimaud, Klavier
Dirigent: Manfred Honeck


György Ligeti: Lontano
Maurice Ravel: Konzert für Klavier und Orchester G-Dur
Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 1 D-Dur »Titan«

Alte und neue Welt

Ob Fritz Reiner, Andre Previn oder Mariss Jansons – die Liste der Chefdirigenten, die die Geschicke und Geschichte des Pittsburgh Symphony Orchestras prägten, ist wahrlich beeindruckend. 2008 übernahm der Österreicher Manfred Honeck die Leitung. Und gleich mit dem auf CD dokumentierten Antrittskonzert, bei dem Honeck Mahlers Erste Sinfonie dirigierte, wurde diese neue musikalische Freundschaft besiegelt. Nun ist man mit genau dieser Mahler-Sinfonie sowie der Starpianistin Hélène Grimaud und dem von Jazz beeinflussten Klavierkonzert von Ravel zu Gast beim »Elbphilharmonie Sommer«.

Das Konzert ist auch eine kleine Verbeugung vor der Musikstadt Hamburg. Hier dirigierte 1893 Mahler seine Sinfonie erstmals unter ihrem bekannten Titel »Titan«. Und vom langjährigen Wahl-Hanseaten György Ligeti ist sein Kultstück »Lontano« zu erleben, das sogar Regisseure wie Stanley Kubrick als Soundtrack verwendeten.

Zwischen Europa und Neuer Welt bewegt sich das jazzige Klavierkonzert von Ravel. Und schon 1997 zeigte Hélène Grimaud auf ihrer Ravel-Einspielung mit Esprit und Groove, was sie doch für eine pianistische Ausnahmeerscheinung ist.

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Konzert

Pittsburgh Symphony Orchestra / Gautier Capuçon / Manfred Honeck

Elbphilharmonie Sommer

Pittsburgh Symphony Orchestra
Gautier Capuçon, Violoncello
Dirigent: Manfred Honeck


Erwin Schulhoff: Fünf Stücke für Streichquartett
Antonín Dvořák: Konzert für Violoncello und Orchester h-Moll op. 104
Richard Strauss: Elektra / Suite von Manfred Honeck und Tomáš Ille

Opernkrimi ohne Worte

Erstaunlich, wie Antonín Dvořák bisweilen über das Violoncello lästern konnte. So bezeichnete er es als ein »Stück Holz«, das »oben kreischt und unten brummt«. Trotzdem muss Dvořák das Cello zutiefst geliebt haben. Ansonsten hätte er 1894/1895 nicht jenes Violoncellokonzert schreiben können, das bei aller Virtuosität auch mit seinen slawischen Zügen zu Herzen geht. Jetzt feiert der französische Meistercellist Gautier Capuçon den Ausdrucksreichtum dieses Konzerts gemeinsam mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra unter Manfred Honeck.

Für das zweite Konzert beim »Elbphilharmonie Sommer« hat Honeck, der seit 2008 Chefdirigent dieses Traditionsorchesters ist, zudem Werke für sein Orchester eingerichtet. Zunächst erklingen die 1923 entstanden Fünf Stücke für Streichquartett des Tschechen Erwin Schulhoff in einer Orchesterfassung.

Nach der Pause wird man Ohrenzeuge von einem fesselnden Opernkrimi ohne Worte. Zusammen mit Tomaš Ille hat Manfred Honeck eine Suite aus der Jahrhundertoper »Elektra« geschrieben, mit der Richard Strauss die von Rachegelüsten getriebene Titelfigur musikalisch ungemein packend und mitreißend porträtierte.

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Konzert

Chineke! Orchestra / Sheku Kanneh-Mason / Kevin Edusei

Elbphilharmonie Sommer

Chineke! Orchestra
Sheku Kanneh-Mason, Violoncello
Dirigent: Kevin John Edusei


Brian Nabors: Pulse für Orchester
Dmitri Schostakowitsch: Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 2 g-Moll op. 126
William Levi Dawson: African-American Folk Symphony

Vielfalt!

»Den Wandel fördern und die Vielfalt in der klassischen Musik zelebrieren.« So lautet das Motto des englischen Chineke! Orchestras und damit des ersten Klangkörpers Europas überhaupt, in dem Musiker aller Hautfarben wie selbstverständlich nebeneinander sitzen. Dementsprechend vielfältig fällt auch das Programm aus, bei dem der englische Shooting-Star-Cellist Sheku Kanneh-Mason eine Hauptrolle spielt.

Unter der Leitung von Kevin John Edusei widmet sich Kanneh-Mason den fesselnden Ausdrucksextremen von Schostakowitschs Zweitem Cellokonzert von 1966. Vom jungen Engländer Brian Raphael Nabors bringt das Orchester sein effektvolles Stück »Pulse« mit.

Während das sinfonische Hauptwerk vom Afro-Amerikaner William Levi Dawson stammt. Es ist seine African-American Folk Symphony, die der legendäre Leopold Stokowski 1934 zusammen mit dem Philadelphia Orchestra in der New Yorker Carnegie Hall zur Uraufführung brachte. Danach stand das Publikum vor Begeisterung Kopf. Und die New Yorker Musikkritik feierte das Werk gar als »die vielversprechendste, sinfonische Proklamation Amerikas«.

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Konzert

Brahms: Ein deutsches Requiem

Elbphilharmonie Sommer

Philharmonisches Staatsorchester Hamburg
Chor der KlangVerwaltung
Hamburger Chöre 
Solisten
Kate Lindsey, Mezzosopran
Jóhann Kristinsson, Bariton
Dirigent: Kent Nagano


Johannes Brahms: Ein deutsches Requiem op. 45

Ein Hamburgisches Requiem

Dass eines der berühmtesten Werke von Johannes Brahms seinerzeit nicht an der Elbe, sondern in Bremen an der Weser uraufgeführt wurde, mag an Hamburgs Selbstverständnis als Heimatstadt des großen Komponisten bis heute nagen. Im 19. und 20. Jahrhundert setzte in Hamburg eine regelrechte Bußtags-Tradition des Deutschen Requiems ein, nicht zuletzt getragen durch die große Chortradition der Hansestadt. An einem Großteil der Aufführungen waren die Philharmoniker beteiligt, so auch an der Hamburger Erstaufführung im Jahr 1869. Kent Nagano fügt der über 150-jährigen Aufführungsgeschichte nun eine neue Lesart hinzu und präsentiert das Werk gemeinsam mit verschiedenen Hamburger Chören in der Fassung, die 1868 bei der Uraufführung im Bremer Dom unter der Leitung des Komponisten erklang.

Erweitert um Werke und Solo-Partien von Bach, Händel, Tartini und Schumann und ohne den damals noch unvollendeten Fünften Satz. Ermöglicht wird die Rekonstruktion auf Anregung und durch die musikwissenschaftliche Begleitung von Prof. Dr. Wolfgang Sandberger vom Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck. Das Werk wird in den beiden Konzerten zur Veröffentlichung im Rahmen des Brahms-CD-Zyklus des Philharmonischen Staatsorchesters unter Kent Nagano mitgeschnitten.

Einführung
18:45 Uhr / Elbphilharmonie, Großer Saal

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Konzert

The Philadelphia Orchestra / Lisa Batiashvili / Yannick Nézet-Séguin

Elbphilharmonie Sommer

The Philadelphia Orchestra
Lisa Batiashvili, Violine
Dirigent: Yannick Nézet-Séguin


Karol Szymanowski: Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 op. 35
Ernest Chausson: Poème für Violine und Orchester op. 25
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 »Eroica«

Stardirigent ohne Starallüren

Seit 2012 leitet der Kanadier Yannick Nézet-Séguin mit dem Philadelphia Orchestra eines der Flaggschiffe der US-amerikanischen Orchesterlandschaft. Doch auch wenn er zudem mittlerweile Chef der New Yorker MET ist und darüber hinaus bei allen großen Orchestern gastiert, fühlt er sich nicht als Star. »Dirigenten sind nur die Gepäckträger der Komponisten«, lautet seine Devise. »Daher sollte man sich nicht zu wichtig nehmen«.

Wie mitreißend und einfühlsam zugleich er seine Rolle als Diener der Musik interpretiert, beweist er mit der georgischen Geigerin Lisa Batiashvili sowie Werken von Szymanowski, Chausson und Beethoven. Vor Beethovens »Erocia« und ihren elementaren Sprengkräften und kühnen Energien stehen zwei empfindsame Werke für Violine und Orchester auf dem Programm.

Vom Polen Karol Szymanowski spielt Lisa Batiashvili das Erste Violinkonzert. »Es geht hier um Zärtlichkeit und Liebe, sicher auch um Verzweiflung«, so die Künstlerin. »Dafür braucht man eine breite Ausdruckspalette.« Das gilt gleichermaßen für Ernest Chaussons »Poème«, das zunächst den Titel »Le chant de l’amour triomphant« tragen sollte.

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Konzert

Saisoneröffnung / The Philadelphia Orchestra

Elbphilharmonie Sommer

The Philadelphia Orchestra
Angel Blue, Sopran
Dirigent: Yannick Nézet-Séguin


Gabriela Lena Frank: Leyendas: An Andean Walkabout / Fassung für Streichorchester (Auszüge)
Samuel Barber: Knoxville: Summer of 1915 für Sopran und Orchester op. 24
Valerie Coleman: This Is Not a Small Voice
Florence B. Price: Sinfonie Nr. 1 e-Moll

Made in USA

Von den vier US-amerikanischen Komponisten und Komponistinnen, die das Philadelphia Orchestra und sein Chefdirigent Yannick Nézet-Séguin für das zweite Sommerfestival-Konzert ausgesucht haben, ist Samuel Barber sicher am besten bekannt. Aber wie bei Barber finden sich auch in den Orchesterwerken von Gabriela Lena Frank, Valerie Coleman und Florence Price Einflüsse aus Jazz und Volksmusik, die von jeher den American Way of Music ausmachen.

In Barbers »Knoxville: Summer of 1915« beschwört die Sopranistin Angel Blue eine Zeit des Friedens und der Hoffnung. In Valerie Colemans Vokalwerk »This Is Not a Small Voice« erhebt die afro-amerikanische Kultur stolz ihre Stimme.

Und während Gabriela Lena Frank in ihrem Orchesterwerk »Leyendas: An Andean Walkabout« westlich-klassische Formen mit lateinamerikanischer Rhythmen verbindet, erklingt mit Florence Prices Erster Sinfonie das erste sinfonische Werk einer schwarzen Frau, das von einem großen amerikanischen Orchester gespielt wurde. Und für Yannick Nézet-Séguin steht fest: diese Sinfonie kommt auch mit ihren Jazz-Harmonien »durch und durch amerikanisch daher«.

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Konzert

The Cleveland Orchestra / Franz Welser-Möst (1)

Elbphilharmonie Sommer

The Cleveland Orchestra
Dirigent: Franz Welser-Möst


Alban Berg: Drei Stücke aus der »Lyrischen Suite« für Streichorchester
Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 9 d-Moll

Dem lieben Gott gewidmet

Das Cleveland Orchestra besitzt unter den Big Five der amerikanischen Spitzenorchester den »europäischsten« Klang. Was an der illustren, europäischstämmigen Chedirigentenriege liegt, die von George Szell bis Christoph von Dohnányi den Orchestersound geprägt hat. Seit 2002 ist der Österreicher Franz Welser-Möst Musikdirektor des Cleveland Orchestras. Und für das erste der beiden Konzerte im »Elbphilharmonie Sommer« hat er Werke der Landsmänner Anton Bruckner und Alban Berg ausgewählt.

Mit Bergs Drei Stücken aus der »Lyrischen Suite« erklingt einer Ikone der Moderne. 1929 hatte Berg drei Sätze seiner ursprünglich für Streichquartett komponierten Suite für Streichorchester eingerichtet. Und in dieser Musik verbinden sich kompositorischer Fortschritt (Stichwort: Zwölftönigkeit) mit leidenschaftlichem Ausdruck.

Danach wird man Ohrenzeuge von Anton Bruckners sinfonischem Schwanengesang. Es ist seine kolossale, dem »lieben Gott« gewidmete Neunte, die 1932 und damit erst 36 Jahre nach seinem Tod in München uraufgeführt wurde.

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Konzert

The Cleveland Orchestra / Franz Welser-Möst (2)

Elbphilharmonie Sommer

The Cleveland Orchestra
Dirigent: Franz Welser-Möst


Wolfgang Rihm: Verwandlung 3 / Musik für Orchester
Wolfgang Rihm: Verwandlung 2 / Musik für Orchester
Franz Schubert: Sinfonie Nr. 8 C-Dur D 944 »Große«

Rihm zum Siebzigsten!

Wie Franz Welser-Möst jüngst nicht ohne gewissen Stolz verraten hat, besitzt das Cleveland Orchestra mittlerweile das jüngste Publikum Amerikas: 20 Prozent der Konzertgänger sind unter 25 Jahre alt! Diese Lust auf die klassische Musik füttert man vor allem mit spannenden Programmen, mit denen man die Brücke von der Tradition in die Gegenwart schlägt. Genau diese Philosophie spiegelt sich beim zweiten Sommerfestival-Konzert des US-Top-Five-Orchesters wider, bei dem Schuberts großer C-Dur-Sinfonie sowie Werke des Jubilars Wolfgang Rihm zu hören sind.

Im vergangenen März feierte die Musikwelt den 70. Geburtstag von Wolfgang Rihm, der mit seinen inzwischen über 500 Kompositionen die zeitgenössische Musik maßgeblich beeinflusst hat. Und wie im Fall der Orchesterstücke »Verwandlung 2 & 3«, die 2005 bzw. 2010 entstanden sind, beschäftigt er sich oftmals über Jahre hinweg mit einem bestimmten musikalischen Grundgedanken. Dabei offenbart sich dann nicht selten auch Rihms unumstößliche Treue zur Tradition, zu den Beethovens, Schumanns und Schuberts. Von dem Wiener Erz-Romantiker Schubert dirigiert Franz Welser-Möst seine Achte Sinfonie – über die einst Clara Schumann die berühmten Worte sagte: »Da sind Menschenstimmen, alle Instrumente, und geistreich über die Maßen.«

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Online

ELBPHI AT HOME - Blog & Streams

Streams, Kinderprogramm und digitale Hausführungen

ELBPHILHARMONIE SESSIONS - MUSIKVIDEOS AUS ELBPHILHARMONIE UND LAEISZHALLE
So sehen die Konzerthäuser von innen aus. Und so klingen sie: Die Elbphilharmonie Sessions zeigen Musik auch mal abseits der Bühnen, an ungewöhnlichen Orten.

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Elbphilharmonie

Am 11. und 12. Januar 2017 wurde die Elbphilharmonie Hamburg feierlich eröffnet. Im Strom der Elbe, an drei Seiten von Wasser umgeben, ist das neue Konzerthaus ein Anziehungspunkt für alle Hamburger und für Gäste aus der ganzen Welt. Das spektakuläre Gebäude vereint drei Konzertsäle, einen großen Musikvermittlungsbereich, Gastronomie, ein Hotel und die öffentliche Plaza, die Besuchern einen einmaligen Panoramablick über die gesamte Stadt bietet. Künstlerische Qualität, Vielfalt und Zugänglichkeit prägen das musikalische Programm von Hamburgs neuem kulturellem Wahrzeichen. HamburgMusik gGmbH
Elbphilharmonie und Laeiszhalle Betriebsgesellschaft
Platz der Deutschen Einheit 4
D 20457 Hamburg

Telefon: +49 (0)40-357 666 0
E-Mail: info@elbphilharmonie.de

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Bewertungen & Berichte Elbphilharmonie

Konzerte / Konzert Tonhalle Düsseldorf Düsseldorf, Ehrenhof 1
Konzerte / Konzert Berliner Philharmoniker Berlin, Herbert-von-Karajan-Str. 1
Konzerte / Konzert Philharmonie Luxembourg Luxembourg, 1, Place de l'Europe
Konzerte / Konzert Wiener Konzerthaus Wien, Lothringerstraße 20
Konzerte / Konzert Internationale Stiftung Mozarteum Salzburg Salzburg, Schwarzstraße 26
Konzerte / Konzert Duisburger Philharmoniker Duisburg, König-Heinrich-Platz
Konzerte / Konzert Nordwestdeutsche Philharmonie Herford, Stiftbergstraße 2
Konzerte / Konzert Dresdner Philharmonie Dresden, Schloßstr. 2
Konzerte / Konzert Brucknerhaus Linz Linz, Untere Donaulände 7
Konzerte / Konzert Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar Weimar, Platz der Demokratie 2/3
Konzerte / Musik Hochschule Luzern
Bereich Musik
Luzern-Kriens, Arsenalstrasse 28a
Konzerte / Konzert Gewandhaus zu Leipzig Leipzig, Augustusplatz 8
Konzerte / Konzert Gürzenich-Orchester Köln Köln, Bischofsgartenstrasse 1
Konzerte / Konzert Festival Strings Lucerne Luzern, Dreilindenstr. 89
Konzerte / Konzert Philharmonisches Orchester Erfurt Erfurt, Theaterplatz 1
Konzerte / Konzert Sinfonieorchester Münster Münster, Neubrückenstraße 63
Konzerte / Konzert Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin
Konzerte / Konzert SWR Symphonieorchester
Konzerte / Konzert Dommusik St.Gallen Kathedrale St.Gallen
Konzerte / Konzert Philharmonie Leipzig
Ereignisse / Festspiele Salzburger Festspiele 18.7. bis 31.8.2022
Ereignisse / Festival Lucerne Festival im KKL Luzern
Ereignisse / Festival Gstaad Menuhin Festival 15.7. bis 3.9.2022
Ereignisse / Festival Young Euro Classic Berlin 5. bis 21.8.2022
Ereignisse / Theater Felsenbühne Rathen 5.6. bis 4.9.2022
Ereignisse / Festival MDR Musiksommer 18.6. bis 3.9.2022
Ereignisse / Festival Höri Musiktage Bodensee 5. bis 14.8.2022
Aufführungen / Aufführung HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Karl-Liebknecht-Str. 56
Aufführungen / Theater Vorarlberger Landestheater Bregenz, Seestr. 2
Aufführungen / Oper Staatsoper Stuttgart Stuttgart, Oberer Schloßgarten 3
Ereignisse / Festival Festival Herbstgold Eisenstadt 14. bis 25.9.2022
Ereignisse / Konzert Intern. Brucknerfest Linz 4.9. bis 11.10.2022

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