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Wiener Konzerthaus

Konzerte der Wiener Konzerthausgesellschaft

Das Wiener Konzerthaus zählt zu den bedeutendsten Institutionen des internationalen Musiklebens. Gemeinsam mit Staatsoper und Musikverein bildet es jene prominente Trias, die den weltweiten Ruf Wiens als führende Musikmetropole begründet, und ist dank seiner wohl einmaligen Verbindung von Traditionsbewusstsein und Innovationsfreude längst unentbehrlich für das lebendige kulturelle Klima Wiens.

Kontakt

Wiener Konzerthaus
Lothringerstraße 20
A-1030 Wien

Telefon: +43 1 242002
Fax: +43 1 24200-110
E-Mail: ticket@konzerthaus.at

 

Infotelefon: +43 1 24200-100
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Konzert

Wiener Symphoniker / Gringolts / Furrer

Wiener Symphoniker
Ilya Gringolts, Violine
Beat Furrer, Dirigent


Milica Djordjević: Quicksilver (2016) (EA)
Beat Furrer:
Konzert für Violine und Orchester (2020) (EA)
Tableaux I–IV für Orchester (2021) (EA)
Kompositionsauftrag SWR und Wien Modern
Edgard Varèse: Déserts (1950–1954)

Im Blickpunkt: Beat Furrer
Nicht, dass wir nicht schon in den letzten Jahren gerne mehr neue Musik von Beat Furrer bei Wien Modern präsentiert hätten. Aber für den großen Einblick in sein neuestes Schaffen, den er heuer mit dem Publikum teilt, brauchte es viel Zeit, Geduld und Vorbereitung: Drei Uraufführungen, zwei österreichische Erstaufführungen, sämtliche Streichquartette, zwei Abende mit Furrer als Dirigent, darunter zum Festivalabschluss sein Debüt am Pult der Wiener Symphoniker. Neben eigenen Werken interpretiert er Milica Djordjevićs »Quicksilver« und Edgar Varèses »Déserts«. Das antiphonische Pionierwerk aus den 1950er-Jahren über die Vereinsamung des Menschen in der modernen Welt nimmt die Mobiltelefone des Publikums mit ins Spiel.

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© Julia Baier
Konzert

Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen / Paavo Järvi

»Haydn – The Shakespeare of Music II«

Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen
Paavo Järvi, Dirigent


»Haydn und Händel«
Joseph Haydn: Symphonie c-moll Hob. I/95 (1791)
Joseph Haydn: Symphonie B-Dur Hob. I/98 (1792)
Georg Friedrich Händel: Ouverture (Music for the Royal Fireworks »Feuerwerksmusik« HWV 351) (1749)
Joseph Haydn: Symphonie G-Dur Hob. I/100 »Militär-Symphonie« (1794)

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© Marco Borggreve
Konzert

Fridays@7: Wiener Symphoniker / Gabetta / Mäkelä

Wiener Symphoniker
Sol Gabetta, Violoncello
Klaus Mäkelä, Dirigent


Anton Webern: Im Sommerwind. Idylle für großes Orchester (1904)
Ernest Bloch: Schelomo. Hebräische Rhapsodie für Violoncello und großes Orchester (1915–1916)
Nigun »Improvisation« (Baal Shem. Drei chassidische Stimmungen für Violine und Klavier) (Bearbeitung für Violoncello und Orchester) (1923)
Béla Bartók: Konzertsuite (Der wunderbare Mandarin. Pantomime in einem Akt op. 19) (1918–1919/1927)

Aufbruch in die Moderne

Mit nur 25 Jahren ist Klaus Mäkelä bereits Erster Gastdirigent des Swedish Radio Symphony Orchestra, künstlerischer Leiter des Turku Music Festival, amtierender Chefdirigent des Oslo Philharmonic und designierter Chefdirigent des Orchestre de Paris. Er beeindruckt als umsichtiger Orchesterleiter mit klaren interpretatorischen Vorstellungen, als reflektierender Kenner verschiedener Aufführungstraditionen im 20. Jahrhundert und durch früh erlangte künstlerische Reife.

Klaus Mäkelä ist in dieser Saison Porträtkünstler des Wiener Konzerthauses und gibt hier am Pult der Wiener Symphoniker sein Debüt als Dirigent mit einem Programm, das in gewisser Weise als Porträt einer Generation gelten kann – nämlich einer Generation von Komponisten, die allesamt für den Aufbruch aus der Spätromantik in die Moderne stehen, dabei aber sehr unterschiedliche Richtungen eingeschlagen haben: Anton Webern, Béla Bartók und Ernest Bloch. Blochs Werken wird Starcellistin Sol Gabetta solistischen Glanz verleihen.

Im Anschluss an das Konzert lädt der Ausklang im Großen Foyer mit Sol Gabetta und der aus Costa Rica stammenden und in Wien lebenden Sängerin, Violinistin und Komponistin Phoebe Violet zum Verweilen ein.

Im Anschluss an das Konzert im Großen Foyer:
Konzertausklang mit Sol Gabetta und Phoebe Violet

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© Julia Wesely
Konzert

Wiener Symphoniker / Gabetta / Mäkelä

Wiener Symphoniker
Sol Gabetta, Violoncello
Klaus Mäkelä, Dirigent


Anton Webern: Im Sommerwind. Idylle für großes Orchester (1904)
Gustav Mahler: Adagio (Symphonie Nr. 10) (1910)
Ernest Bloch: Schelomo. Hebräische Rhapsodie für Violoncello und großes Orchester (1915–1916)
Nigun »Improvisation« (Baal Shem. Drei chassidische Stimmungen für Violine und Klavier) (Bearbeitung für Violoncello und Orchester) (1923)
Béla Bartók: Konzertsuite (Der wunderbare Mandarin. Pantomime in einem Akt op. 19) (1918–1919/1927)

Aufbruch in die Moderne

Mit nur 25 Jahren ist Klaus Mäkelä bereits Erster Gastdirigent des Swedish Radio Symphony Orchestra, künstlerischer Leiter des Turku Music Festival, amtierender Chefdirigent des Oslo Philharmonic und designierter Chefdirigent des Orchestre de Paris. Er beeindruckt als umsichtiger Orchesterleiter mit klaren interpretatorischen Vorstellungen, als reflektierender Kenner verschiedener Aufführungstraditionen im 20. Jahrhundert und durch früh erlangte künstlerische Reife.

Klaus Mäkelä ist in dieser Saison Porträtkünstler des Wiener Konzerthauses und gibt hier am Pult der Wiener Symphoniker sein Debüt als Dirigent mit einem Programm, das in gewisser Weise als Porträt einer Generation gelten kann – nämlich einer Generation von Komponisten, die allesamt für den Aufbruch aus der Spätromantik in die Moderne stehen, dabei aber sehr unterschiedliche Richtungen eingeschlagen haben: Anton Webern, Béla Bartók und Ernest Bloch. Blochs Werken wird Starcellistin Sol Gabetta solistischen Glanz verleihen.

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© Martijn Foerster
Konzert

Gaechinger Cantorey / Rademann

»Bach: Weihnachtsoratorium«

Gaechinger Cantorey, Chor und Orchester
Isabel Schicketanz, Sopran
Marie Henriette Reinhold, Mezzosopran
Patrick Grahl, Tenor
Matthias Winckhler, Bass
Hans-Christoph Rademann, Dirigent


Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248 (Teile 1, 2, 3 und 6) (1734–1735)

»Jauchzet, frohlocket«

D-D-D-D-A – das sind die fünf Töne des vielleicht berühmtesten Pauken-Solos der Musikgeschichte. Mit diesen eröffnet Johann Sebastian Bach den Eingangschor »Jauchzet, frohlocket« zum ersten Teil seines Weihnachtsoratoriums. Dass die Komposition einmal zum wohl berühmtesten Chorwerk der Weihnachtszeit werde würde hatten sicherlich weder Bach noch die Leipziger Bevölkerung erwartet. Ursprünglich für die drei Weihnachtstage des Jahres 1734 und für den Jahresbeginn 1735 geschrieben, gehört Bachs Weihnachtsoratorium mittlerweile zur Advents- und Weihnachtszeit wie Christstollen und Spekulatius.
Die Gaechinger Cantorey ist das Ensemble der Internationalen Bachakademie Stuttgart. In ihm verbinden sich ein Barockorchester und ein handverlesener Chor zu einem fein aufeinander abgestimmten Originalklangkörper. Unter dem Dirigat von Akademieleiter Hans-Christoph Rademann hat sich dieses Ensemble die internationale Verbreitung eines »Stuttgarter Bachstils« auf die Fahne geschrieben.

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© Patrick Fouque Kidjo Angelique Angélique Kidjo © Patrick Fouque
Konzert

Angélique Kidjo

»Mother nature«

Angélique Kidjo, Gesang
Thierry Vaton, Klavier, Keyboards
Rody Cereyon, E-Bass
David Donatien, Percussion
Gregory Louis, Schlagzeug


Afrikanische Diva

Das Time Magazine bezeichnete sie als »Afrikas führende Diva«, für die BBC ist sie eine der fünfzig berühmtesten Persönlichkeiten des Kontinents und das Forbes Magazine hat sie als erste Frau in seine Liste der mächtigsten Persönlichkeiten in Afrika aufgenommen: Angélique Kidjo.

Als Künstlerin haben Kidjos markante Stimme, ihre Bühnenpräsenz und ihre fließende Beherrschung mehrerer Kulturen und Sprachen ihr den Respekt ihrer Kolleginnen und Kollegen eingebracht und sie über die Landesgrenzen hinweg bekannt gemacht. »Das Publikum gibt mir Energie, also muss ich sie zurückgeben. Wenn ich sie behalten würde, könnte ich zwei Tage lang nicht schlafen«, so Kidjo. In ihrem aktuellen Album »Mother Nature« vereint die vierfache Grammy-Preisträgerin westafrikanische Musik, Afrobeats, Afro-Pop, R & B und Hip-Hop. Es spiegelt Kidjos neu geschärftes Bewusstsein für ihr eigenes musikalisches Erbe und ihren bemerkenswerten Einfluss auf jüngere Generationen wider.

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© Julia Wesely
Konzert

Wiener Philharmoniker / Welser-Möst

Wiener Philharmoniker
Franz Welser-Möst, Dirigent


Gustav Mahler: Symphonie Nr. 9 (1908–1909)

Mahlers Neunte

»Mahler hat die Folgerung aus etwas gezogen, was heute erst ganz offenbar ward: daß die abendländische Idee einheitlicher, in sich geschlossener, gewissermaßen systematischer Musik, deren Zusammenschluß zur Einheit identisch sein soll mit dem Sinn, nicht mehr trägt.« So begründete Theodor W. Adorno 1960 seine Behauptung, dass die Neunte, das »letzte Werk, das Mahler vollendete«, zugleich »das erste der neuen Musik« sei. Nur drei Tage nach dem Fragment von Mahlers Zehnter ist im Wiener Konzerthaus auch dieses visionäre Werk zu erleben – in einer Darstellung durch jenes Orchester, das dazu berufen ist wie kein anderes: Die Wiener Philharmoniker, die Mahler unzählige Male selbst dirigierte, brachten es 1912 unter Bruno Walter zur Uraufführung. Für eine heutige Lesart bürgt Franz Welser-Möst.

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Klavierkonzert

Klavierabend Grigory Sokolov

Grigory Sokolov, Klavier

Robert Schumann: Kreisleriana. Acht Fantasiestücke für Klavier op. 16 (1838)
Sergej Rachmaninoff: Zehn Préludes op. 23 (1901–1903)

Pianistische Andacht

Vielen gilt Grigory Sokolov als größter lebender Pianist. Aus dem Vokabular, das die Atmosphäre seiner Rezitals in Worte zu fassen sucht, sind Adjektive wie »magisch« oder »mystisch« nicht mehr wegzudenken. Man muss jedoch weder esoterisch veranlagt noch ein religiös zugewandter Mensch sein, um die Art und Weise, wie der aus Sankt Petersburg stammende Pianist den Flügel zum Klingen bringt, als weihevolle Andacht, als absolut konzentrierte Musikmeditation zu empfinden – welch Glückseligkeit, Sokolov live im Konzert erleben zu können.

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© Javier del Real
Konzert

Sonya Yoncheva, Sopran

Sonya Yoncheva, Sopran
Malcolm Martineau, Klavier


»Ad una stella«

Henri Duparc: L'invitation au voyage (Mélodies Nr. 1) (1870/1902)), Au pays ou se fait la guerre (1869?–1870), La vie antérieure (Mélodies Nr. 17) (1884/1902)), Chanson triste »Trauriges Lied« (1868)
Pauline Viardot-Garcia: Haï luli!
Ernest Chausson: Le temps des lilas (Poème de l'amour et de la mer op. 19) (1882–1890), Le charme op. 2/2 (Sept mélodies) (1881), Sérénade italienne op. 2/5 (Sept mélodies) (1880)
Gaetano Donizetti: Malvina »Depuis qu'une autre a su te plaire«. Scène dramatique (1844)
Léo Delibes: Non venions de voir le taureau »Wir kamen grad vom Stiergefecht« (Arie für Sopran »Les filles de Cadix«)
Giacomo Puccini: Sole e amore. Mattinata (1888), Terra e mare (1902), Menti all'aviso. Romanza (1883), Canto d'anime (1904)
Giuseppe Martucci: A'l folto bosco, placida ombría Nr. 6 (La canzone dei ricordi)
Francesco Paolo Tosti: L'ultimo bacio
Ideale (1882)
Giuseppe Verdi: In solitaria stanza (Otto romanze Nr. 1) (1838), Ad una stella, L'esule »Im Exil« (1839)

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© Lars Gundersen
Konzert

Wiener Symphoniker / Szeps-Znaider / Ádám Fischer

Wiener Symphoniker
Nikolaj Szeps-Znaider, Violine
Ádám Fischer, Dirigent


Jean Sibelius: Konzert für Violine und Orchester d-moll op. 47 (1903–1904/1905)
Antonín Dvořák: Symphonie Nr. 9 e-moll op. 95 »Aus der Neuen Welt« (1894)

Jenseits der Eitelkeiten

»Gefallen zu wollen, ist die größte Gefahr«, hat Ádám Fischer einmal in einem Presse-Interview über die Fallstricke des Künstlertums laut nachgedacht. Am Pult der Wiener Symphoniker wird der sympathisch unprätentiöse Dirigent mit dem politischen Gewissen nun beweisen, dass man dieser Versuchung auch – oder gerade?! – anhand zweier Dauerbrenner widerstehen können muss. Mit Nikolaj Szeps-Znaider als Solisten in Sibelius’ Violinkonzert gesellt sich da ein Geistesverwandter hinzu, den Ádám Fischer nicht zuletzt von ihrer gemeinsamen Arbeit beim Danish Chamber Orchestra her kennt. »Man kommt an einen Punkt im Leben, wo es sich nicht mehr nur um einen selbst dreht«, sagt Szeps-Znaider, und hinter diesem Punkt tut sich der Blick auf für das Schöne.

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© Kirk Edwards
Konzert

Rotterdams Philharmonisch Orkest / Wang / Shani

Rotterdams Philharmonisch Orkest
Yuja Wang, Klavier
Lahav Shani, Dirigent


Sergej Rachmaninoff: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 c-moll op. 18 (1900–1901)
Hector Berlioz: Symphonie fantastique. Episode de la vie d'un artiste op. 14 (1830)

Überlebensgroße Musik

»Rachmaninoff ist einfach nur romantisch oder ein bisschen jazzig – aber nicht sehr sentimental.« findet Yuja Wang: »Diese russischen Stücke haben eine Art, all die Emotionen, Sehnsüchte und nostalgischen Gefühle in uns hervorzurufen – so dass wir uns ganz menschlich fühlen, aber gleichzeitig ist es wie etwas Überlebensgroßes, Übermenschliches, etwas, mit dem wir alle verbunden sind, wie ein kollektives glorreiches Gefühl – dass wir Teil von etwas sind, das größer ist als wir. Davon abgesehen machen sie Spaß.« Bei der Erarbeitung von Rachmaninoffs zweitem Klavierkonzert hat sich die Starpianistin mit den eigenen, historischen Aufnahmen dieses Werks des Komponisten auseinandergesetzt und orientiert sich stilistisch daran: »Dort wo man vielleicht große Gefühle erwartet, wird sein Klang nicht voller, sondern bleibt im Gegenteil erstaunlich transparent« betont sie dazu. Überlebensgroß ist auch Hector Berlioz‘ »Symphonie fantastique«, die das Rotterdams Philharmonisch Orkest unter der Leitung ihres Chefdirigenten Lahav Shani interpretieren wird.

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© Valentin Baranovsky/State Academic Mariinsky Theatre Denis Matsuev Valery Gergiev © Valentin Baranovsky/State Academic Mariinsky Theatre Mariinsky Orchestra Valery Gergiev © Valentin Baranovsky/State Academic Mariinsky Theatre
Konzert

Mariinsky Orchestra / Matsuev / Gergiev

Mariinsky Orchestra
Denis Matsuev, Klavier
Valery Gergiev, Dirigent


Dmitri Schostakowitsch:
Symphonie Nr. 1 f-moll op. 10 (1924–1925)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 F-Dur op. 102 (1957)
Symphonie Nr. 4 c-moll op. 43 (1935–1936)

Schostakowitsch pur

Als eine der geschichtsträchtigsten Institutionen Russlands zählt das Mariinsky Orchestra heute zu den bedeutendsten Klangkörpern weltweit: Seine bereits in ihren frühen zaristischen Jahren spürbare Mission, sich sowohl der russischen als auch der europäischen Musik zu widmen, bestimmt nach wie vor das Repertoire. Sein dreitägiges Gastspiel widmet das Orchester ganz dem Schaffen Dmitri Schostakowitschs. Dessen Oeuvre ist ein Lehrstück darüber, wie man sich als Künstler auch in einer Diktatur – trotz des ständigen Vorwurfs des Formalismus – seine schöpferische Freiheit bewahren kann. Schostakowitsch lebte und wirkte ausschließlich in der Sowjetunion und wurde mal gefeiert, mal verdammt. Kompromisslos in der Sache, hin und wieder konziliant in der Form, wusste er die Vorgaben des sozialistischen Realismus brillant zu umgehen, um das auszudrücken, was er fühlte und was er seinen Zuhörern mitteilen wollte.

Neben seiner ersten Symphonie, die Schostakowitsch während seiner Studienzeit komponierte und zu der ihm Alban Berg gratulierte, steht auch seine Vierte auf dem Programm. Diese stammt aus der schwierigen Zeit, als er sich mit dem anonym in der »Prawda« veröffentlichten Formalismus-Vorwurf auseinanderzusetzen genötigt sah und gelangte erst 1961 auf die Bühne.

Sein zweites Klavierkonzert schließlich komponierte Schostakowitsch anlässlich des 19. Geburtstags seines Sohns Maxim. Denis Matsuev, einer der bedeutendsten russischen Klaviervirtuosen unserer Zeit, haucht dem Solopart Leben ein.

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© Felix Broede
Konzert

Mariinsky Orchestra / Gautier Capuçon / Gergiev

Mariinsky Orchestra
Gautier Capuçon, Violoncello
Valery Gergiev, Dirigent


Dmitri Schostakowitsch:
Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 Es-Dur op. 107 (1959)
Symphonie Nr. 7 C-Dur op. 60 »Leningrader« (1941)

Voluminöse Lyrik

»Mein nächstes größeres Werk wird ein Cellokonzert sein«, erklärte Dmitri Schostakowitsch im Sommer 1959. Bereits im Oktober desselben Jahres fand die Uraufführung dieses ersten Cellokonzerts von Schostakowitsch statt: Mit dem Widmungsträger Mstislaw Rostropowitsch als Solist und den Leningrader Philharmonikern unter Jewgenij Mrawinsky.
Nun übernimmt mit Gautier Capuçon einer der renommiertesten Cellisten unserer Zeit den Solopart und wird ihn mit seinem kraftvollen und voluminösen Ton interpretieren. Capuçon ist in der Saison 2021/22 Porträtkünstler des Wiener Konzerthauses.

Danach wird Valery Gergiev am Pult des Mariinsky Orchestra Schostakowitschs siebente Symphonie aufführen. Der russische Dirigent versteht es wie kein zweiter, die lyrischen Qualitäten der »Leningrader« herauszuarbeiten: »Eine beeindruckende Pianissimo-Kultur sowie tiefenscharf durchgehörte polyphone Passagen« lobt das Rondo-Magazin Gergievs Interpretation.

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© Valentin Baranovsky/State Academic Mariinsky Theatre
Konzert

Mariinsky Orchestra / Tjeknavorian / Gergiev

Mariinsky Orchestra
Emmanuel Tjeknavorian, Violine
Valery Gergiev, Dirigent


Dmitri Schostakowitsch:
Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 a-moll op. 77 (1947–1948/1955)
Symphonie Nr. 8 c-moll op. 65 (1943)

Mariinsky Orchestra

Mit seiner im Sommer 1943 entstanden achten Symphonie hat Dmitri Schostakowitsch nach eigener Aussage ein bewegendes Werk über das Grauen des Krieges geschrieben. Mitten im Zweiten Weltkrieg innerhalb von nur vierzig Tagen komponiert, klang das für die Zeitgenossinnen und –genossen wohl plausibel. Doch Vertraute des Komponisten wussten zu berichten, dass er in Wahrheit »den Schrecken des Lebens eines Intellektuellen in der damaligen Zeit« vertonen wollte. Schostakowitsch ahnte die Reaktionen auf sein Werk voraus: »Ich bin sicher, dass es viele kritische Wahrnehmungen geben wird, welche mich zu neuer, zukünftiger, kreativer Arbeit anspornen werden und meinem Inneren es ermöglichen, zurückzublicken was ich in der Vergangenheit geleistet habe. Besser als einen Schritt zurück zu machen, werde ich sicher erfolgreich einen Schritt vorwärts tun.« Die Sinfonie wurde tatsächlich zurückhaltend und eher negativ aufgenommen, die düstere Stimmung und im Besonderen das Fehlen eines optimistischen Finales wurden bemängelt. Das Mariinsky Orchestra lässt unter der Leitung seines Chefdirigenten Valery Gergiev auch diese Etappe im Lebensbild von Dmitri Schostakowitsch erstehen.

Schostakowitschs erstem Violinkonzert wird Emmanuel Tjeknavorian solistischen Glanz verleihen. Der 1995 geborene Österreicher gehört trotz seiner jungen Jahre bereits zu den großen Künstlerpersönlichkeiten seiner Generation und begeistert mit technischer Brillanz und Tiefgang.

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Online

Digitale Konzerte

Treten Sie ein in unseren digitalen Konzertsaal und genießen Sie feine Konzerte mit herausragenden Künstlerinnen und Künstlern. Veranstaltungen sind momentan nicht möglich, aber Musikerinnen und Musiker wollen spielen. Wir geben Ihnen dafür eine Bühne und Sie, liebes Publikum können auf diese digitale Weise Konzerte aus der ersten Reihe hören. Alle Konzerte sind kostenlos zugänglich, Sie können aber Künstlerinnen und Künstler, die unter dieser herausfordernden Zeit besonders leiden, unkompliziert mit einer Geldspende unterstützen. Die Erlöse gehen zur Gänze an die Musikerinnen und Musiker!

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Konzerte der Wiener Konzerthausgesellschaft

Das Wiener Konzerthaus zählt zu den bedeutendsten Institutionen des internationalen Musiklebens. Gemeinsam mit Staatsoper und Musikverein bildet es jene prominente Trias, die den weltweiten Ruf Wiens als führende Musikmetropole begründet, und ist dank seiner wohl einmaligen Verbindung von Traditionsbewusstsein und Innovationsfreude längst unentbehrlich für das lebendige kulturelle Klima Wiens.

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Konzerte / Konzert Tonhalle Düsseldorf Düsseldorf, Ehrenhof 1
Konzerte / Konzert Berliner Philharmoniker Berlin, Herbert-von-Karajan-Str. 1
Konzerte / Konzert Philharmonie Luxembourg Luxembourg, 1, Place de l'Europe
Konzerte / Konzert Gürzenich-Orchester Köln Köln, Bischofsgartenstrasse 1
Konzerte / Konzert Internationale Stiftung Mozarteum Salzburg Salzburg, Schwarzstraße 26
Konzerte / Konzert Duisburger Philharmoniker Duisburg, König-Heinrich-Platz
Konzerte / Konzert Nordwestdeutsche Philharmonie Herford, Stiftbergstraße 2
Konzerte / Konzert Dresdner Philharmonie Dresden, Schloßstr. 2
Konzerte / Konzert Glocke Bremen Bremen, Domsheide 6-8
Konzerte / Konzert Hochschule für Musik und Tanz Köln Köln, Unter den Krahnenbäumen 87
Konzerte / Musik Hochschule Luzern
Bereich Musik
Luzern-Kriens, Arsenalstrasse 28a
Konzerte / Konzert Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar Weimar, Platz der Demokratie 2/3
Konzerte / Konzert Festival Strings Lucerne Luzern, Dreilindenstr. 89
Konzerte / Konzert Philharmonisches Orchester Erfurt Erfurt, Theaterplatz 1
Konzerte / Konzert Sinfonieorchester Münster Münster, Neubrückenstraße 63
Konzerte / Konzert Gewandhaus zu Leipzig Leipzig, Augustusplatz 8
Konzerte / Konzert Internat. Deutscher Pianistenpreis 13. bis 15.12.2020
Aufführungen / Oper Theater an der Wien Das neue Opernhaus Wien, Linke Wienzeile 6
Aufführungen / Theater Theater Münster Münster, Neubrückenstraße 63
Aufführungen / Theater Volkstheater München München, Tumblingerstraße 29
Ereignisse / Festspiele Mozartwoche Salzburg 27.1. bis 6.2.2022
Aufführungen / Aufführung HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Karl-Liebknecht-Str. 56
Aufführungen / Theater Vorarlberger Landestheater Bregenz, Seestr. 2
Aufführungen / Theater Theater im Pfalzbau Ludwigshafen Ludwigshafen, Berliner Str. 30
Aufführungen / Oper Staatsoper Stuttgart Stuttgart, Oberer Schloßgarten 3

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