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Wiener Konzerthaus

Konzerte der Wiener Konzerthausgesellschaft

Das Wiener Konzerthaus zählt zu den bedeutendsten Institutionen des internationalen Musiklebens. Gemeinsam mit Staatsoper und Musikverein bildet es jene prominente Trias, die den weltweiten Ruf Wiens als führende Musikmetropole begründet, und ist dank seiner wohl einmaligen Verbindung von Traditionsbewusstsein und Innovationsfreude längst unentbehrlich für das lebendige kulturelle Klima Wiens.

Kontakt

Wiener Konzerthaus
Lothringerstraße 20
A-1030 Wien

Telefon: +43 1 242002
Fax: +43 1 24200-110
E-Mail: ticket@konzerthaus.at

 

Infotelefon: +43 1 24200-100
Bewertungschronik

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Jazz

Jazz at Lincoln Center Orchestra & Wynton Marsalis

"Braggin' in Brass"

Jazz at Lincoln Center Orchestra
Wynton Marsalis, Trompete, Leitung
Kenny Rampton, Trompete
Marcus Printup, Trompete
Ryan Kisor, Trompete
Chris Crenshaw, Posaune
Vincent Gardner, Posaune
Elliot Mason, Posaune
Victor Goines, Saxophon, Klarinette
Ted Nash, Saxophone, Klarinette, Flöte
Camille Thurmann, Tenorsaxophon, Sopransaxophon, Flöte
Sherman Irby, Saxophon, Klarinette
Paul Nedzela, Saxophon, Klarinette
Dan Nimmer, Klavier
Carlos Henriquez, Kontrabass
Obed Calvaire, Schlagzeug
Thomas Gansch, Trompete
special guest


Immer im Spirit of Swing: Die wohl besten Solisten, Ensemblemusiker und Arrangeure der heutigen Jazzmusik eint das Jazz at Lincoln Center Orchestra. Die begnadeten Musiker frönen nicht nur dem Jazz, sie leben ihn. Da überrascht es nicht, dass Jazz-Legende und neunfacher Grammy-Preisträger Wynton Marsalis höchstpersönlich das bekannte New Yorker Ensemble seit über einem Vierteljahrhundert leitet. Seit 1991 swingt der Trompetenvirtuose mit seiner Bigband quer über den Globus, dabei immer stilvoll gekleidet im gepflegten Zweireiher – aus Respekt vor Musik und Publikum, versteht sich.

Veranstalter & Verantwortlicher: Wiener Konzerthausgesellschaft

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Jazz

Jazz at Lincoln Center Orchestra & Wynton Marsalis

"The Music of Thelonious Monk"

Jazz at Lincoln Center Orchestra
Wynton Marsalis, Trompete, Leitung
Kenny Rampton, Trompete
Marcus Printup, Trompete
Ryan Kisor, Trompete
Chris Crenshaw, Posaune
Vincent Gardner, Posaune
Elliot Mason, Posaune
Victor Goines, Saxophon, Klarinette
Ted Nash, Saxophone, Klarinette, Flöte
Camille Thurmann, Tenorsaxophon, Sopransaxophon, Flöte
Sherman Irby, Saxophon, Klarinette
Paul Nedzela, Saxophon, Klarinette
Dan Nimmer, Klavier
Carlos Henriquez, Kontrabass
Obed Calvaire, Schlagzeug


Überall wird Bach und Wagner auf hohem Niveau gespielt. »Wir brauchen das auch im Jazz«, fordert Wynton Marsalis seit Jahren. »Wir sollten uns nicht ständig unsere eigene Tradition unter dem Deckmantel der Innovation kaputt machen lassen, sondern einfach nur weiterführen, was mit Louis Armstrong und Ellington begann.« Und mit dem Pianisten Thelonious Monk. Diesem Exzentriker der Musikgeschichte, der in den 40ern avantgardistisch, in den 60ern konservativ war und seither zeitlos ist, widmet der Startrompeter mit dem Jazz at Lincoln Center Orchestra einen Abend. Die Lichtgestalt der Jazz-Moderne wird gefeiert.

Veranstalter & Verantwortlicher: Wiener Konzerthausgesellschaft

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Jazz

Jazz at Lincoln Center Orchestra & Wynton Marsalis

"The new South African songbook: 25 years of democracy"

Jazz at Lincoln Center Orchestra
Wynton Marsalis, Trompete, Leitung
Kenny Rampton, Trompete
Marcus Printup, Trompete
Ryan Kisor, Trompete
Chris Crenshaw, Posaune
Vincent Gardner, Posaune
Elliot Mason, Posaune
Victor Goines, Saxophon, Klarinette
Ted Nash, Saxophone, Klarinette, Flöte
Camille Thurmann, Tenorsaxophon, Sopransaxophon, Flöte
Sherman Irby, Saxophon, Klarinette
Paul Nedzela, Saxophon, Klarinette
Dan Nimmer, Klavier
Carlos Henriquez, Kontrabass
Obed Calvaire, Schlagzeug
Melanie Scholtz, Gesang
special guest
Vuyo Sotashe, Gesang
special guest


»The new South African songbook: 25 years of democracy«

Das Eröffnungsprogramm des Jazz at Lincoln Center Orchestra der Saison 2019/20 ist exklusiv in Europa im Wiener Konzerthaus zu erleben: Wynton Marsalis hat das 15-köpfige Ensemble über viele Jahre mit einem perfekten Mix aus Erfahrung und Jugend zur laut »Daily Telegraph« »besten Big Band der Welt« geformt. Gefeiert werden 25 Jahre Demokratie in Südafrika. Eine Nation definiert sich neu. Eine junge Musikergeneration – die »Born Frees« genannt – lebt ihre künstlerische Freiheit. Und das 1988 gegründete Jazz at Lincoln Center Orchestra präsentiert mit der Sängerin Melanie Scholtz und dem Sänger Vuyo Sotashe eine Mischung aus traditioneller und zeitgenössischer Musik aus Südafrika.

Veranstalter & Verantwortlicher. Wiener Konzerthausgesellschaft

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Konzert

NHK Symphony Orchestra, Tokyo / Buniatishvili / Paavo Järvi

Blicke aus der Vergänglichkeit in die Unendlichkeit

NHK Symphony Orchestra, Tokyo
Khatia Buniatishvili, Klavier
Paavo Järvi, Dirigent


Tōru Takemitsu: How slow the Wind (1991)
Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-moll op. 37 (1800–1802)
Anton Bruckner: Symphonie Nr. 7 E-Dur (1881–1883)

Unter der Leitung seines Chefdirigenten Paavo Järvi wird das NHK Symphony Orchestra, Tokyo den Blick ins Unendliche richten: nicht nur in Takemitsus Orchester-Poem, sondern auch in Bruckners Symphonie Nr. 7. Deren 21-taktiges Hauptthema, selbst schon eine unendliche Melodie, öffnet den Raum zur Ewigkeit, der mit dem Durchbruch zum Licht am Höhepunkt des Adagios erreicht wird und durch die Steigerungen des Scherzos und Finales immer noch weiterführt in den unermesslichen orchestralen Kosmos.

Der 1896 gestorbene Oberösterreicher Bruckner und der 1996 gestorbene Tokioter Takemitsu sind in ihrer Musik gar nicht so weit auseinander wie durch ihre Lebensepochen und die Geographie. Beide schufen mit Geduld und Andacht Klangräume und Tongebilde, die in ihren Ausdehnungen stets die Sphären des Transzendentalen streifen. Vielleicht war es das Geheimnis beider Komponisten, dass sie sich beim Komponieren in diese Sphären tragen ließen. Den Titel seines Orchesterwerkes »How slow the Wind« hat Takemitsu einem Haiku-ähnlichen Gedicht von Emily Dickinson entnommen: »Wie langsam der Wind, / wie langsam das Meer – / wie spät doch ihre Federn!«. Die sehnsüchtige Erwartung der Vogelschwärme aus dem Süden, die den Frühling mitbringen, schwingt in Takemitsus Werk genauso mit wie der lange Blick über das Meer in den Himmel.

Für die Musik Takemitsus und Bruckners ist Paavo Järvi wie geschaffen als ein Dirigent, der die Musik nie erzwingt, sondern sie wie aus unendlichen Räumen kommen und sich im Jetzt ereignen lässt.

Veranstalter & Verantwortlicher: Wiener Konzerthausgesellschaft

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Konzert

Artemis Quartett

Artemis Quartett
Vineta Sareika, Violine
Suyoen Kim, Violine
Gregor Sigl, Viola
Harriet Krijgh, Violoncello


Joseph Haydn: Streichquartett C-Dur Hob. III/32 (1772)
Jörg Widmann: Studie über Beethoven II. Streichquartett Nr. 7 (EA)
Franz Schubert: Streichquartett d-moll D 810 »Der Tod und das Mädchen« (1824)

Veranstalter & Verantwortlicher: Wiener Konzerthausgesellschaft

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Konzert

SWR Symphonieorchester / Currentzis

Endlichkeit und Unendlichkeit

SWR Symphonieorchester
Teodor Currentzis, Dirigent


Richard Strauss: Tod und Verklärung. Tondichtung für großes Orchester op. 24 (1889)
Gustav Mahler: Symphonie Nr. 1 D-Dur (1888–1899)

Erde und Himmel, Vergänglichkeit und Ewigkeit, Endlichkeit und Unendlichkeit verbindet Teodor Currentzis am Pult des SWR Symphonieorchesters, indem er zwei zur selben Zeit entstandene Orchestergroßwerke einander gegenüberstellt: Die 1888 begonnene Tondichtung »Tod und Verklärung« von Richard Strauss und die 1888 vollendete Symphonie Nr. 1 Gustav Mahlers. Zwei Werke wie geschaffen für den sendungsbewussten und hingebungsvollen Musiker Teodor Currentzis, in denen er ideal sein dramatisches Gespür für musikalische Existenzkämpfe und seinen Klangsinn für das Übersinnliche verschmelzen kann.

Wie erscheint doch dem Menschen in seinen letzten Lebensaugenblicken »die Leuchte seines Lebenspfades, die Idee, das Ideal, das er zu verwirklichen, künstlerisch darzustellen versucht hat, das er aber nicht vollenden konnte, weil es von einem Menschen nicht zu vollenden war« – so Strauss im Programm zu »Tod und Verklärung«. Doch dann verlässt in der Tondichtung »die Seele den Körper, um im ewigen Weltenraum das vollendet, in herrlichster Gestalt zu finden, was es hienieden nicht erfüllen konnte«.

Auch Mahler gab in dieser philosophisch-literarisch aufgeladenen Zeit seiner Symphonie Nr. 1 ursprünglich ein Programm mit. Hier führt der musikalisch-existentielle Weg von den »Jugend-, Frucht- und Dornenstücken« aus dem »Frühling ohne Ende« »mit vollen Segeln« und einem »Totenmarsch nach Callots Manier« zu dem finalen »Ausbruch der Verzweiflung eines im Tiefsten verwundeten Herzens«.

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Kinderprogramm

Piccolo "Prinzessin LiebDieLiebe"

Empfohlen ab 6 Jahren

Theodora Raftis, Prinzessin LiebDieLiebe (Gesang)
Generose Gruber-Sehr, Prinzessin Lilo (Gesang)
Johannes Schwendinger, Prinz Pepito (Gesang)
Dominik Rieger, König (Gesang)
Maciej Skarbek, Klavier
Arnaud Lalanne, Kurzfilm
Hannah Rosa Oellinger, Ausstattung
Manfred Rainer, Ausstattung
Séverine Arnould, Drehbuch
Anna Katharina Bernreitner, Regie


Dritter Halt: Königreich LiebDieLiebe! In diesem märchenhaften Land lebt auch die Prinzessin LiebDieLiebe. Dort ist jeder immerzu verliebt, nur das Herz der schönen Prinzessin will einfach nicht vor Liebe hüpfen. Als gleichzeitig Prinz Pepito und Prinzessin Lilo um LiebDieLiebe werben, spürt die Prinzessin auf einmal Schmetterlinge im Bauch. Was nun?

Jörg Ulrich Krah: Prinzessin LiebDieLiebe (Libretto: Susanne Felicitas Wolf) (2018)

Veranstalter & Verantwortlicher: Wiener Konzerthausgesellschaft

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Klassik

Ensemble Resonanz / Minasi

"Mozart: Die drei letzten Symphonien"

Ensemble Resonanz, Kammerorchester
Riccardo Minasi, Dirigent


Wolfgang Amadeus Mozart:
Symphonie Es-Dur K 543 (1788)
Symphonie g-moll K 550 (1788)
Symphonie C-Dur K 551 »Jupiter-Symphonie« (1788)

Drei Sterne der Symphonik
In der Währinger Straße 26 im neunten Wiener Gemeindebezirk erinnert heute eine Gedenktafel daran, dass hier im Sommer 1788 ein gewaltiges geistiges Vermächtnis geschaffen wurde. Wolfgang Amadeus Mozart komponierte innerhalb kürzester Zeit in dem damals dort stehenden Gartenhaus »Zu den drei Sternen« unter prekären Bedingungen seine letzten drei Symphonien. Gerade einmal sechs Wochen benötigte das Genie für die Komposition dieser Meisterwerke, die das Ensemble Resonanz zur Aufführung bringen wird. Das in Hamburg ansässige Kammerorchester hat sich aufgrund seiner außergewöhnlichen Spielfreude und künstlerischen Qualität international bereits einen höchst angesehenen Ruf erarbeitet. Das Dirigat des symphonischen Triptychons übernimmt mit Riccardo Minasi ein ausgewiesener Mozart-Kenner.

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Klassik

Wiener Symphoniker / Argerich / Shani

Wiener Symphoniker
Martha Argerich, Klavier
Lahav Shani, Dirigent


Sergej Prokofjew: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 C-Dur op. 26 (1917–1921)
Sergej Rachmaninoff: Symphonische Tänze op. 45 (1940)

1959 begeisterte Martha Argerich erstmals im Wiener Konzerthaus. Sechzig Jahre und zahlreiche Konzerte später wurde sie 2019 hier zum Ehrenmitglied ernannt. Mit Lahav Shani am Pult der Wiener Symphoniker ist die Pianistin nun erneut in Wien zu erleben. Der erst 31-jährige israelische Dirigent Lahav Shani ist Erster Gastdirigent der Wiener Symphoniker und seit 2018/19 Chefdirigent von Rotterdam Philharmonic. 2020 übernimmt er von Zubin Mehta die Leitung des renommierten Israel Philharmonic Orchestra.

Martha Argerich kehrt mit einem der Herzstücke ihres Repertoires ins Wiener Konzerthaus zurück: Sergej Prokofjews Klavierkonzert Nr. 3 C-Dur op. 26. Das Werk verbindet die für Prokofjew so typische brillante, an den Stil Haydns angelehnte neoklassische Spritzigkeit mit einer expressiven Leidenschaftlichkeit und ungeheuren kinetischen Energie.

Die Symphonischen Tänze op. 45, die im zweiten Teil des Programms aufgeführt werden, sind Rachmaninoffs letztes Werk. Tänze zwischen Leben und Tod von meisterhafter Behandlung der Orchesterfarben und größter Vitalität des kompositorischen Zugriffs. Eine symphonische Apotheose des Tanzes.

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Klavierkonzert

Craig Taborn

Avenging Angel II

Craig Taborn, Klavier

Craig Taborn ist nach dem Debüt im Chris Potter Quartet 2006 und dem gefeierten »Avenging Angel« 2011 zum dritten Mal im Wiener Konzerthaus – diesmal unplugged. Der Pianist passt in keine Schublade. »Einigen Konventionen treu bleiben, andere verwerfen«, ist seine Lieblingsformel. Spontaneität bedeutet ihm alles. »Avenging Angel« ist von einem offenen Musikverständnis sowie melodiösen, harmonisch und rhythmisch hochkomplexen Improvisationen geprägt. Und hält die Balance zwischen Klangdichte und struktureller Klarheit. »Ich mag Transparenz, wenn Details klar wahrnehmbar sind«, sagt der Amerikaner. »Aber mir gefallen auch übereinandergeschichtete Klänge, Mehrstimmigkeit und alternierende Rhythmen.«

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Klassik

ORF Radio-Symphonieorchester Wien / Ott / Storgårds

ORF Radio-Symphonieorchester Wien
Alice Sara Ott, Klavier
John Storgårds, Dirigent


Gerhard E. Winkler: B-Beben (Anamorph XVII) (2019) (UA)
Kompositionsauftrag von ORF Radio-Symphonieorchester Wien und Wiener Konzerthaus
Maurice Ravel: Konzert für Klavier und Orchester G-Dur (1929–1931)
Ludwig van Beethoven: Zwölf Kontretänze für Orchester WoO 14 (1800–1801)
Arthur Honegger: Symphonie Nr. 3 »Liturgique« (1945–1946)

Alice Sara Ott widmet sich mit dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien unter dem Dirigat John Storgårds dem virtuosen G-Dur-Klavierkonzert Maurice Ravels. Dessen Œuvre liegt der deutsch-japanischen Pianistin besonders am Herzen: »Ravel ist einer meiner liebsten Komponisten, denn er hat wunderschöne Komponenten in seiner Musik, aber auch sehr düstere«.

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Konzert

John Malkovich

The Music Critic

John Malkovich, Schauspieler
Aleksey Igudesman, Violine
So-Ock Kim, Violine
Max Baillie, Viola
Tanja Tetzlaff, Violoncello
Hyung-ki Joo, Klavier


»The Music Critic«
Konzept & Idee: Aleksey Igudesman

Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven, Johannes Brahms, Robert Schumann, Claude Debussy, Sergej Prokofjew, Gija Kantscheli und Aleksey Igudesman

Im Wiener Konzerthaus brillierte Hollywood-Star John Malkovich im März 2017 in Michael Sturmingers musikumgarnten Theaterstück »Just Call Me God«. Nun kehrt der mehrfach Oscar-nominierte und Emmy-prämierte Schauspieler gemeinsam mit dem unvergleichlichen Duo Igudesman & Joo hierher zurück, um die Zunft der Musikkritiker liebevoll aufs Korn zu nehmen.

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Jazz

Wieder, Gansch & Paul

Menage à trois

Thomas Gansch, Trompete, Flügelhorn
Leonhard Paul, Posaune, Basstrompete
Albert Wieder, Tuba


Das Leben schreibt die schönsten Geschichten. Eine davon ist die Gründungslegende des Trio Wieder, Gansch & Paul: 2015 gesellte sich der Tuba-Spieler Albert Wieder zu Thomas Ganschs Ensemble Mnozil Brass. Und es wurde ein gern gepflegter Brauch, im Anschluss an das Konzert zu dritt eine Zugabe als schwungvollen »Kehraus« zu spielen. Auch hier zeigten sich die für das Ensemble so typische Spielfreude, Virtuosität und Spontaneität. Bald entstand der Wunsch, die legendären Brass-Interpretationen von Jazz, Folk, österreichischer Volksmusik und – ja, auch das! – Melodien von Johann Strauß und den Beatles im Trio-Style zu zelebrieren. Und da vor der experimentierfreudigen Truppe keine Melodie sicher ist, dürfte auch im neuen Programm mit der einen oder anderen musikalischen Überraschung zu rechnen sein.

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Jazz

Emile Parisien Quartet

Double Screening

Émile Parisien Quartet
Émile Parisien, Sopransaxophon
Julien Touery, Klavier
Ivan Gélugne, Kontrabass
Julien Loutelier, Schlagzeug


Er spielt in der Champions League des Jazz: Kaum ein Musiker bekommt derzeit in Europa so viel positive Resonanz wie Émile Parisien. Der französische Sopransaxophonist hinterfragt, durchleuchtet und erweitert den Jazz mit großer Sensibilität, Fantasie und einer ordentlichen Portion Anarchie. »Double Screening« bündelt alle seine Qualitäten. Das quecksilbrige Klanggeschehen verdichtet sich ungern zu handfesten Melodien, bleibt lieber vage und verschwurbelt irrlichternd Free Jazz, Post-Bop und eine Art Avantgarde-Kammermusik. So entsteht frische, europäische Musik, die auf Basis ihrer Traditionen zu Neuland aufbricht: furios, virtuos und verblüffend emotional.

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Klavierkonzert

Klavierabend Leif Ove Andsnes

Von der Schönheit der Miniatur

Leif Ove Andsnes, Klavier

Antonín Dvořák: Poetické nálady »Poetische Stimmungsbilder« op. 85
Béla Bartók: Három burlesz »Drei Burlesken« Sz 47 (1908–1911)
Robert Schumann: Carnaval. Scènes mignonnes sur quatre notes op. 9 (1834–1835)

»Alles Schöne ist schwer, das Kurze am schwersten«, resümierte Robert Schumann 1835 über die Kürze in der Tonkunst. Dennoch trat das Charakterstück seinen Siegeszug in der romantischen Klavierliteratur an: Sein »Blitz des Geistes«, der Reichtum an Fantasie und nicht zuletzt die kunstvolle Darbietung durch feinsinnige Klavierpoeten ließen die Herzen der Zuhörenden höher schlagen. Dass dies auch heute noch Gültigkeit besitzt, beweist der norwegische Pianist Leif Ove Andsnes, Spezialist für schnörkelloses Spiel und ein bewundernswert reichhaltiges Farbenspektrum. Er interpretiert mit Schumanns »Carnaval« und Dvořáks »Poetischen Stimmungsbildern« zwei maßgebliche Klavierzyklen des 19. Jahrhunderts. Dabei wandelt er seine persönliche Prämisse in puren Klang um: Musik repräsentiere schließlich nichts anderes als sich selbst und bedürfe keiner Mission. Und genau das ist ihr schönstes Talent.

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Klassik

Klangforum Wien / Müller / Lipowski / Pomàrico

Raum aus Glas

Klangforum Wien
Florian Müller, Klavier
Alex Lipowski, Schlagwerk
Peter Böhm, Klangregie
Florian Bogner, Klangregie
Emilio Pomàrico, Dirigent


Unsuk Chin: Doppelkonzert (2002)
Mirela Ivičević: Case White
Clara Iannotta: a stir among the stars, a making way (UA)

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Klassik

WienerSymphoniker@7: Wiener Symphoniker / Shaham / Nagano

Feuriges Saitenspiel

Wiener Symphoniker
Gil Shaham, Violine
Kent Nagano, Dirigent


Béla Bartók: Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta Sz 106 (1936)
Johannes Brahms: Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 77 (1877–1878)

Vom »Time«-Magazin wurde er als der »hervorragendste amerikanische Geiger seiner Generation« gepriesen: Bei uns bringt Gil Shaham das einzige Violinkonzert von Johannes Brahms zu Gehör – ein Werk, das in der Musikgeschichte durchaus umstritten war und anfangs als unspielbar galt. Heute zählt es zu den populärsten Konzerten seiner Gattung. Die technisch höchst anspruchsvollen Passagen meistert Gil Shaham mit Leichtigkeit. Bekannt ist die Vielfalt seines Ausdrucks, die der Virtuose gerade bei diesem Violinkonzert darbieten kann: vom lyrischen Spiel bis hin zum feurigen Finale. Zu erleben neben Werken von Béla Bartók und Jörg Widmann, unter dem Dirigat von Kent Nagano im außergewöhnlichen Konzertformat WienerSymphoniker@7.

Im Anschluss an das Konzert im Großen Foyer:
Piano meets Percussion
Johanna Gröbner, Klavier
Veronika Trisko, Klavier
Flip Philipp, Schlagwerk
Thomas Schindl, Schlagwerk

Konzertausklang mit Gil Shaham und Piano meets Percussion


Veranstalter & Verantwortlicher: Wiener Konzerthausgesellschaft

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Klassik

Wiener Symphoniker / Shaham / Nagano

Wiener Symphoniker
Gil Shaham, Violine
Barbara Rett, Präsentation
Barbara Rett spricht einleitende Worte
Kent Nagano, Dirigent


Jörg Widmann: Con brio. Konzertouverture für Orchester (2008)
Béla Bartók: Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta Sz 106 (1936)
Johannes Brahms: Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 77 (1877–1878)

Vom »Time«-Magazin wurde er als der »hervorragendste amerikanische Geiger seiner Generation« gepriesen: Bei uns bringt Gil Shaham das einzige Violinkonzert von Johannes Brahms zu Gehör – ein Werk, das in der Musikgeschichte durchaus umstritten war und anfangs als unspielbar galt. Heute zählt es zu den populärsten Konzerten seiner Gattung. Die technisch höchst anspruchsvollen Passagen meistert Gil Shaham mit Leichtigkeit. Bekannt ist die Vielfalt seines Ausdrucks, die der Virtuose gerade bei diesem Violinkonzert darbieten kann: vom lyrischen Spiel bis hin zum feurigen Finale. Darüber hinaus sind in dieser Matinee unter dem Dirigat von Kent Nagano Werke von Béla Bartók und Jörg Widmann zu erleben.

Veranstalter & Verantwortlicher: Wiener Konzerthausgesellschaft

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Klavierkonzert

Klavierabend Lang Lang

Lang Lang, Klavier

Johann Sebastian Bach: Aria mit verschiedenen Veränderungen. Clavier-Übung IV BWV 988 »Goldberg-Variationen« (1741–1742)

Wunderkind, Superstar – Lang Lang: mit zwei Händen ein Millionenpublikum zu bewegen, ist für den Pianisten aus der Stadt Shenyang im Nordosten Chinas seit bald 20 Jahren Alltag. Mit seinen 37 Jahren ist der Künstler vielfach zum »Popstar der Klassik« erklärt worden. Ins Wiener Konzerthaus kehrt er mit einem Königswerk der Klavierliteratur zurück: Johann Sebastian Bachs »Goldberg-Variationen«. Kein Pianist, der diese »Aria mit 30 Veränderungen«, wie Bach seine »Klavierübung« bescheiden genannt hat, nicht eingespielt hat. Überliefert ist, dass Bach diese für Hermann Carl von Keyserling verfasst haben soll. Benannt ist das Werk nach dessen Cembalisten Johann Gottlieb Goldberg, ein Schüler von Bachs Sohn Friedemann.

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Klassik

Collegium Vocale Gent / Herreweghe

Johannespassion

Collegium Vocale Gent
Dorothee Mields, Sopran
Alex Potter, Countertenor
Reinoud van Mechelen, Tenor
Peter Kooij, Bass
Julian Prégardien, Evangelist
Krešimir Stražanac, Christus
Philippe Herreweghe, Dirigent


Johann Sebastian Bach: Johannespassion BWV 245 (1724 vor)

Ein Schlüsselwerk
Als eines der ersten Ensembles übertrug das Collegium Vocale Gent die historische Aufführungspraxis auf die Vokalmusik. Ursprünglich aus einem guten Dutzend Freunden als Chor gegründet, wurde es schnell international bekannt und erlangte die Aufmerksamkeit von Künstlern wie Nikolaus Harnoncourt und Gustav Leonhardt. »Leonhardt war mein Idol«, berichtet Gründer Philippe Herreweghe, »als Jugendlicher hatte ich ein Foto von ihm über meinem Bett hängen. Und als ich mit zwanzig Jahren zum ersten Mal die Johannespassion dirigierte, wer stand in der Schlange vor der Kasse? Leonhardt! Das war ein Schock. Aber Leonhardt hat das Konzert gefallen. Der Rest ist Geschichte: Philippe Herreweghe zählt mittlerweile zu einem der Pioniere, die eine lebendige Szene für historische Aufführungspraxis aufgebaut und sich dabei stetig weiterentwickelt haben. Das Gesamtwerk von Johann Sebastian Bach steht bei aller stilistischen Vielfalt dabei im Zentrum »seines« Collegium Vocale Gent. Man darf sich also auf eine natürliche Interpretation der gewaltigen Passion, die das belgische Ensemble seit Anbeginn seines musikalischen Wirkens begleitet, freuen.

Veranstalter & Verantwortlicher: Wiener Konzerthausgesellschaft

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Kammerkonzert

Faszination Kammermusik: Blom / Meissl / Minetti Quartett

Philipp Blom, Gespräch
Johannes Meissl, Gespräch
Minetti Quartett, Streichquartett, Gespräch
Maria Ehmer, Violine
Anna Knopp, Violine
Milan Milojicic, Viola
Leonhard Roczek, Violoncello


Interpretation – einem Geheimnis auf der Spur: Philipp Blom im Gespräch mit Johannes Meissl und den Mitgliedern des Minetti Quartetts
Felix Mendelssohn Bartholdy: Streichquartett f-moll op. 80 (1847)

In diesem Format gehen Autor Philipp Blom und Pädagoge Johannes Meissl mit hochkarätigen Musikerinnen und Musikern in die Tiefe der Interpretation kammermusikalischer Werke. Diesmal ist das Minetti Quartett zu Gast, das zuerst im Gespräch und dann musikalisch das letzte Streichquartett Felix Mendelssohn Bartholdys erkundet.

Veranstalter & Verantwortlicher: Wiener Konzerthausgesellschaft

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Jazz

Chick Corea Trilogy with Christian McBride & Brian Blade

Chick Corea Trilogy
Chick Corea, Klavier
Christian McBride, Kontrabass
Brian Blade, Schlagzeug


Chick Corea gehört zu den einflussreichsten Jazz-Größen der Gegenwart: In den 60ern mit Miles Davis auf der Bühne, hat er mit der Band Return to Forever die Fusion-Ära der 70er-Jahre mitgeprägt und ist unverwechselbar in seiner besonderen Virtuosität mit spanischen Anklängen. Coreas Piano-Trio gehört weder zur alten swingenden Schule à la Oscar Peterson noch in die neue, am Pop orientierte Welt des Schweden Esbjörn Svensson. Mit Trilogy präsentiert er live seine Evergreens neben neuen Kompositionen, die das Zeug zum Evergreen haben. Wobei die Tugenden des alten und neuen Triospiels mit feiner Technik, Witz und raffinierten Arrangements zusammenfließen.

Veranstalter & Verantwortlicher: Wiener Konzerthausgesellschaft

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Klassik

Anne-Sophie Mutter & Friends

Anne-Sophie Mutter, Violine
Ye-Eun Choi, Violine
Vladimir Babeshko, Viola
Daniel Müller-Schott, Violoncello


Ludwig van Beethoven: Streichtrio c-moll op. 9/3 (1798)
Jörg Widmann: Studie über Beethoven. Streichquartett Nr. 6 (EA)
Ludwig van Beethoven: Streichquartett Es-Dur op. 74 »Harfen-Quartett« (1809)

Im Beethovenjahr 2020 erfüllt sich Anne-Sophie Mutter einen Jugendtraum – und dies gemeinsam mit Musizierenden, die aus ihrer Stiftung zur Förderung hochbegabter Streicherinnen und Streicher hervorgegangen sind. Damit beginnt für die Geigerin eine »Reise ins Innerste. Möge es meinen wunderbaren Kollegen und mir gelingen, diese musikalische Expedition eines Tages zu vollenden.«

Die Reisegefährten, die koreanische Geigerin Ye-Eun Choi, der tatarische Bratschist Vladimir Babeshko und der deutsche Cellist Daniel Müller-Schott, gingen alle aus der Stiftung hervor, die Anne-Sophie Mutter vor mehr als 20 Jahren aus einem ganz bestimmten Grund ins Leben gerufen hat: »Musik berührt nur, wenn sie eine Geschichte erzählt. Und heranwachsenden Geschichtenerzählern bin ich auf der Spur.«

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Klassik

musicAeterna / Currentzis

Beethoven: Symphonie Nr. 9

musicAeterna Orchestra
musicAeterna Choir
Janai Brugger, Sopran
Elisabeth Kulman, Alt
Sebastian Kohlhepp, Tenor
Michael Nagy, Bass
Teodor Currentzis, Dirigent


Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 9 d-moll op. 125 (1822–1824)

Ludwig van Beethoven
»Wahre Kunst ist eigensinnig, lässt sich nicht in schmeichelnde Formen zwängen«: So hielt es Ludwig van Beethoven 1820 in einem seiner Konversationshefte fest. Damals war er bereits mit der Komposition seiner Symphonie Nr. 9 beschäftigt, seinem letzten, monumentalen Beitrag zu dieser Gattung, welche er im Finale durch die Heranziehung von Solostimmen und Chor nach Worten aus Schillers Ode »An die Freude« zugleich auf ekstatische Weise sprengen sollte – ein beispielloser Akt seines künstlerischen »Eigensinns«.

Diesen hat er freilich schon in den vorangegangenen Symphonien bewiesen: Uraufgeführt zwischen 1800 und 1824, bilden alle neun zusammen ein Zentralmassiv nicht nur im Repertoire des 19. Jahrhunderts, sondern der klassischen Musik überhaupt.

Wer wäre besser geeignet als Teodor Currentzis, Beethovens radikalen Eigensinn und seine Ablehnung bloß die Ohren schmeichelnder Klänge zu vermitteln?

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Klassik

Arnold Schoenberg Chor / Ortner

"Locus iste"

Webern Kammerphilharmonie
Arnold Schoenberg Chor
Erwin Ortner, Leitung


Anton Bruckner: Locus iste. Graduale für gemischten Chor (1869)
Vexilla regis. Hymne (1892)
Virga Jesse floruit. Graduale für gemischten Chor (1885)
Pange Lingua. Motette für gemischten Chor (1842)
Os justi. Graduale für gemischten Chor (1879)
Christus factus est. Motette für gemischten Chor (1884)
Ave Maria. Motette für gemischten Chor (1861)
Messe Nr. 2 e-moll für achtstimmigen gemischten Chor und Bläser (Fassung von 1882) (1866/1882)

Bruckner
Im Rahmen seiner Porträtreihe im Wiener Konzerthaus widmet sich der Arnold Schoenberg Chor an vier Konzertabenden exklusiv einem bedeutenden Chorkomponisten der Romantik. Nach Franz Schubert und Johannes Brahms steht im März Anton Bruckner auf dem Programm: Unter anderem erklingt mit »Locus iste« eine der bekanntesten A-cappella-Chorkompositionen. Der programmatische Höhepunkt ist jedoch gewiss Bruckners stimmlich höchst anspruchsvolle Messe Nr. 2 e-moll, die anlässlich der Eröffnung der Votivkapelle des Linzer Mariendoms komponiert wurde.

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Klassik

musicAeterna / Antonini

Beethoven: Symphonien Nr. 1 & 3

musicAeterna Orchestra
Giovanni Antonini, Dirigent


Ludwig van Beethoven:
Symphonie Nr. 1 C-Dur op. 21 (1799–1800)
Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 »Eroica« (1803)

Ludwig van Beethoven
»Wahre Kunst ist eigensinnig, lässt sich nicht in schmeichelnde Formen zwängen«: So hielt es Ludwig van Beethoven 1820 in einem seiner Konversationshefte fest. Damals war er bereits mit der Komposition seiner Symphonie Nr. 9 beschäftigt, seinem letzten, monumentalen Beitrag zu dieser Gattung, welche er im Finale durch die Heranziehung von Solostimmen und Chor nach Worten aus Schillers Ode »An die Freude« zugleich auf ekstatische Weise sprengen sollte – ein beispielloser Akt seines künstlerischen »Eigensinns«.

Diesen hat er freilich schon in den vorangegangenen Symphonien bewiesen: Uraufgeführt zwischen 1800 und 1824, bilden alle neun zusammen ein Zentralmassiv nicht nur im Repertoire des 19. Jahrhunderts, sondern der klassischen Musik überhaupt. Zum ersten Mal hatte ein Komponist durchwegs extrem individuelle Symphonien geschrieben – in doppeltem Sinne: Jede besitzt ihr eigenes Profil, kein Konzept wiederholt sich und doch sind alle unverwechselbar Beethoven.

Giovanni Antonini ist ein Originalklangrevoluzzer von eigenem Rang. Der Italiener elektrisierte längst auch mit Beethoven-Interpretationen auf dem Podium wie auf CD Publikum und Fachwelt.

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Klassik

Philharmonic Five

Die Natur erwacht. Farben des Frühlings

Philharmonic Five
Tibor Kováč, Violine
Ekaterina Frolova, Violine
Gerhard Marschner, Viola
Peter Somodari, Violoncello
Christopher Hinterhuber, Klavier


Edward Elgar: Klavierquintett a-moll op. 84 (1919)

Nach der Interpretation von Edward Elgars einzigem Klavierquintett begeben sich Philharmonic Five auf eine frühlingshafte Reise durch verschiedenste Epochen und Stilrichtungen.

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Klassik

Wiener Symphoniker / Ehnes / Morlot

Wiener Symphoniker
James Ehnes, Violine
Ludovic Morlot, Dirigent


Charles Ives: Central Park in the Dark (1909 ca./1936 ca.)
Leonard Bernstein: Serenade (1954)
Darius Milhaud: Le boeuf sur le toit. Ballettmusik op. 58 (1919)
Aaron Copland: Appalachian Spring. Ballett for Martha (1943–1944/1945)

Angeregt durch die Lektüre von Platons »Symposion« komponierte Leonard Bernstein seine Serenade für Solovioline, Streichorchester, Harfe und Schlagzeug. Dem ungewöhnlich lyrischen Werk widmet sich der kanadische Geiger James Ehnes unter dem Dirigat Ludovic Morlots. Kurz darauf stellt der lange Zeit in den USA tätige französische Dirigent dem bekanntesten Werk seines Landsmannes Darius Milhaud das bekannteste des Amerikaners Aaron Copland gegenüber – zwei Ballette, die populäre Melodien aus Brasilien und dem US-Bundesstaat Maine aufgreifen.

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Klassik

musicAeterna / Antonini

Beethoven: Symphonien Nr. 4 & 6

musicAeterna Orchestra
Giovanni Antonini, Dirigent


Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 4 B-Dur op. 60 (1806)
Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 »Pastorale« (1807–1808)

Ludwig van Beethoven
»Wahre Kunst ist eigensinnig, lässt sich nicht in schmeichelnde Formen zwängen«: So hielt es Ludwig van Beethoven 1820 in einem seiner Konversationshefte fest. Damals war er bereits mit der Komposition seiner Symphonie Nr. 9 beschäftigt, seinem letzten, monumentalen Beitrag zu dieser Gattung, welche er im Finale durch die Heranziehung von Solostimmen und Chor nach Worten aus Schillers Ode »An die Freude« zugleich auf ekstatische Weise sprengen sollte – ein beispielloser Akt seines künstlerischen »Eigensinns«.

Diesen hat er freilich schon in den vorangegangenen Symphonien bewiesen: Uraufgeführt zwischen 1800 und 1824, bilden alle neun zusammen ein Zentralmassiv nicht nur im Repertoire des 19. Jahrhunderts, sondern der klassischen Musik überhaupt. Zum ersten Mal hatte ein Komponist durchwegs extrem individuelle Symphonien geschrieben – in doppeltem Sinne: Jede besitzt ihr eigenes Profil, kein Konzept wiederholt sich und doch sind alle unverwechselbar Beethoven.

Giovanni Antonini ist ein Originalklangrevoluzzer von eigenem Rang. Der Italiener elektrisierte längst auch mit Beethoven-Interpretationen auf dem Podium wie auf CD Publikum und Fachwelt.

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Klassik

musicAeterna / Currentzis

Beethoven: Symphonien Nr. 2 & 5

musicAeterna Orchestra
Teodor Currentzis, Dirigent


Ludwig van Beethoven:
Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 36 (1801–1802)
Symphonie Nr. 5 c-moll op. 67 (1804–1808)

Ludwig van Beethoven
»Wahre Kunst ist eigensinnig, lässt sich nicht in schmeichelnde Formen zwängen«: So hielt es Ludwig van Beethoven 1820 in einem seiner Konversationshefte fest. Damals war er bereits mit der Komposition seiner Symphonie Nr. 9 beschäftigt, seinem letzten, monumentalen Beitrag zu dieser Gattung, welche er im Finale durch die Heranziehung von Solostimmen und Chor nach Worten aus Schillers Ode »An die Freude« zugleich auf ekstatische Weise sprengen sollte – ein beispielloser Akt seines künstlerischen »Eigensinns«.

Diesen hat er freilich schon in den vorangegangenen Symphonien bewiesen: Uraufgeführt zwischen 1800 und 1824, bilden alle neun zusammen ein Zentralmassiv nicht nur im Repertoire des 19. Jahrhunderts, sondern der klassischen Musik überhaupt.

Wer wäre besser geeignet als Teodor Currentzis, Beethovens radikalen Eigensinn und seine Ablehnung bloß die Ohren schmeichelnder Klänge zu vermitteln?

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Klassik

San Francisco Symphony / Tilson Thomas

»Ad fontes«: MTT und Mahler

San Francisco Symphony
Michael Tilson Thomas, Dirigent


Gustav Mahler: Symphonie Nr. 9 (1908–1909)

Mit der Musik Mahlers ist Michael Tilson Thomas seit den 1950er-Jahren vertraut: Er lernte sie in seiner Kindheit in Los Angeles kennen; ehrfürchtig sprach man in den dortigen Künstlerkreisen von dessen Symphonien. Zwei Jahrzehnte später leitete Michael Tilson Thomas ein Konzert, das nicht nur seine eigene Laufbahn maßgeblich bestimmen sollte: 1974 dirigierte er erstmals das San Francisco Symphony Orchestra – mit Mahlers Neunter. Die profunde Durchleuchtung der Mahler’schen Partituren wurde zu einem Herzensanliegen MTTs: Mit »seinem« San Francisco Symphony legte er eine Referenzaufnahme vor, die ihresgleichen sucht. Und so kehrt das Orchester, das an zwei aufeinanderfolgenden Tagen im Wiener Konzerthaus gastiert, mit seinem Chefdirigenten zu den Wurzeln eines ganz besonderen Zusammenwirkens zurück.

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Klassik

ORF Radio-Symphonieorchester Wien / Katia & Marielle Labèque / Mälkki

ORF Radio-Symphonieorchester Wien
Katia Labèque, Klavier
Marielle Labèque, Klavier
Susanna Mälkki, Dirigentin


Sean Shepherd: Express Abstractionism (2017) (EA)
Bohuslav Martinů: Konzert für zwei Klaviere und Orchester (1943)
Sergej Prokofjew: Symphonie Nr. 5 B-Dur op. 100 (1944)

Das französische Geschwisterpaar Katia und Marielle Labèque spielt Bohuslav Martinůs technisch und musikalisch herausforderndes Konzert für zwei Klaviere und Orchester. Am Programm stehen außerdem Sergej Prokofjews 5. Symphonie sowie die Erstaufführung von Sean Shepherds orchestralem Werk »Express Abstractionism«. Der 1979 geborene amerikanische Komponist setzte sich in diesem Werk mit dem Schaffen fünf expressionistischer Maler – Alexander Calder, Gerhard Richter, Wassily Kandinsky, Lee Krasner und Piet Mondrian – auseinander.

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Jazz

Avishai Cohen Trio

Gently disturbed

Avishai Cohen Trio
Avishai Cohen, Kontrabass, Gesang
Shai Maestro, Klavier
Mark Guiliana, Schlagzeug


Orientalische Klänge, klassische Passagen und südamerikanische Rhythmen: Avishai Cohen, der erfolgreichste Jazzexport Israels, verknüpft sie mit dem Jazzvokabular. Zehn Jahre nach seinem internationalen Durchbruch mit dem Album »Gently Disturbed«, angesiedelt im weiten Land zwischen folkloristischer Innigkeit und resolutem Groove, betrachtet der Kontrabassist, Sänger, Komponist und Arrangeur die Stücke von damals aus heutiger Perspektive. Nach dem sensationellen Debüt 2008 kehrt das Trio in Originalbesetzung zum 50. Geburtstag des Bandleaders ins Wiener Konzerthaus zurück. Mit neuen Interpretationen und einem Sound zwischen kontemplativer Ruhe und fiebrigem Aufbruch.

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7

Wiener Konzerthaus

Konzerte der Wiener Konzerthausgesellschaft

Das Wiener Konzerthaus zählt zu den bedeutendsten Institutionen des internationalen Musiklebens. Gemeinsam mit Staatsoper und Musikverein bildet es jene prominente Trias, die den weltweiten Ruf Wiens als führende Musikmetropole begründet, und ist dank seiner wohl einmaligen Verbindung von Traditionsbewusstsein und Innovationsfreude längst unentbehrlich für das lebendige kulturelle Klima Wiens.

Infotelefon: +43 1 24200-100

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Konzerte / Konzert Tonhalle Düsseldorf Düsseldorf, Ehrenhof 1
Konzerte / Konzert Berliner Philharmoniker Berlin, Herbert-von-Karajan-Str. 1
Konzerte / Konzert Gürzenich-Orchester Köln Köln, Bischofsgartenstr. 1
Konzerte / Konzert Philharmonie Luxembourg Luxembourg, 1, Place de l'Europe
Konzerte / Konzert Internationale Stiftung Mozarteum Salzburg Salzburg, Schwarzstraße 26
Konzerte / Konzert Duisburger Philharmoniker Duisburg, König-Heinrich-Platz
Konzerte / Konzert Nordwestdeutsche Philharmonie Herford, Stiftbergstraße 2
Konzerte / Konzert Dresdner Philharmonie Dresden, Schloßstr. 2
Konzerte / Konzert Glocke Bremen Bremen, Domsheide 6-8
Konzerte / Konzert Hochschule für Musik und Tanz Köln Köln, Unter den Krahnenbäumen 87
Konzerte / Musik Hochschule Luzern Luzern, Zentralstr. 18
Konzerte / Konzert Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar Weimar, Platz der Demokratie 2/3
Konzerte / Konzert Festival Strings Lucerne Luzern, Dreilindenstr. 93
Konzerte / Konzert Philharmonisches Orchester Erfurt Erfurt, Theaterplatz 1
Konzerte / Konzert Sinfonieorchester Münster Münster, Neubrückenstraße 63
Konzerte / Konzert Gewandhaus zu Leipzig Leipzig, Augustusplatz 8
Konzerte / Konzert cPAMPLONAcm Berlin/Hamburg/Bremen
Konzerte / Konzert Internat. Deutscher Pianistenpreis 29. bis 31.3.2020

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