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Wiener Konzerthaus

Konzerte der Wiener Konzerthausgesellschaft

Das Wiener Konzerthaus zählt zu den bedeutendsten Institutionen des internationalen Musiklebens. Gemeinsam mit Staatsoper und Musikverein bildet es jene prominente Trias, die den weltweiten Ruf Wiens als führende Musikmetropole begründet, und ist dank seiner wohl einmaligen Verbindung von Traditionsbewusstsein und Innovationsfreude längst unentbehrlich für das lebendige kulturelle Klima Wiens.

Kontakt

Wiener Konzerthaus
Lothringerstraße 20
A-1030 Wien

Telefon: +43 1 242002
Fax: +43 1 24200-110
E-Mail: ticket@konzerthaus.at

 

Infotelefon: +43 1 24200-100

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Wiener Konzerthaus

Konzert

Wiener KammerOrchester / Arnold Schoenberg Chor / Ortner

"Schubert: Messe Es-Dur"

Wiener KammerOrchester
Arnold Schoenberg Chor
Einstudierung: Erwin Ortner
Martina Janková, Sopran
Anke Vondung, Alt
Ilker Arcayürek, Tenor
Lothar Odinius, Tenor
Manuel Walser, Bariton
präsentiert im Rahmen des Förderprogramms »Great Talent«
Erwin Ortner, Dirigent


Felix Mendelssohn Bartholdy: Der 42. Psalm »Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser« op. 42 (1837)
Franz Schubert: Messe Nr. 6 Es-Dur D 950 (1828)

Veranstalter & Verantwortlicher: Wiener Konzerthausgesellschaft

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Wiener KammerOrchester / Arnold Schoenberg Chor / Ortner

Konzert

ORF Radio-Symphonieorchester Wien / Alsop

"Marin Alsops Antrittskonzert als Chefdirigentin"

ORF Radio-Symphonieorchester Wien
Damen der Wiener Singakademie, Chor der Nonnen
Ausrine Stundyte, Susanna
Renée Morloc, Klementia
Annette Schönmüller, Alte Nonne
Caroline Baas, Eine Magd
Enzo Brumm, Ein Knecht
Kateryna Sokolova, Regie
Marin Alsop, Dirigentin


Lera Auerbach: Die Blumen, die niemals blühen werden (2019) (UA)
Kompositionsauftrag von ORF Radio-Symphonieorchester Wien, Baltimore Symphony Orchestra, Radio Filharmonisch Orkest und Wiener Konzerthaus
Paul Hindemith: Symphonie »Mathis der Maler« (1933–1934)
Sancta Susanna. Oper in einem Akt op. 21 (1921)
Halbszenische Aufführung in deutscher Sprache

Wundervoll und fabelhaft
»Sie ist fabelhaft. Sie ist einfach wundervoll«, sagte Konzerthaus-Ehrenmitglied Leonard Bernstein über seine Studentin Marin Alsop. Nun gibt die US-Musikerin ihr Antrittskonzert als Chefdirigentin des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien mit einem Programm, das wundervoll und fabelhaft ist: Gefüllt mit Musikdramatik von Konzerthaus-Ehrenmitglied Paul Hindemith und Musikpoesie der Russin Lera Auerbach.

1933, als Deutschland NS-Diktatur wurde, spielte der exzellente Geiger und Bratschist Paul Hindemith im Wiener Konzerthaus Bibers »Rosenkranzsonaten«, in Berlin Bach für Verfolgte des Regimes im Untersuchungsgefängnis Moabit und wandte sich der Figur des Renaissancemalers Matthias Grünewald zu, dem mutigen und spirituellen Künstler, der sich in den Bauernkriegen von den erzbischöflichen Machthabern ab- und den Rebellen zuwandte. Der Komposition der Oper »Mathis der Maler« schickte Hindemith eine Symphonie voraus, deren Uraufführung Wilhelm Furtwängler 1934 in Berlin noch dirigieren konnte, ehe es einen Aufführungsboykott der Werke Hindemiths durch die Nazis gab, das den Komponisten ins Exil – zunächst in die Schweiz, dann in die USA – trieb. Auch wenn Hindemith nach dem Krieg europaweit große Anerkennung als Komponist und Dirigent fand, geriet seine Musik nach seinem Tod zusehends auf ein Nebengleis der Musik des 20. Jahrhunderts. Da steht sie bis heute.

Daher kommt es einem großartigen Statement gleich, dass die US-Amerikanerin Marin Alsop ihren »Landsmann« (Hindemith war seit 1946 US-Staatsbürger) gleich mit zwei Werken in den Mittelpunkt ihres Antrittskonzerts stellt: mit der Symphonie »Mathis der Maler« sowie dem Einakter »Sancta Susanna« aus dem Jahr 1921. Diesem ekstatischen Crescendo über satanische Erscheinungen einer Nonne wird man auch ein Jahrhundert später nichts von der aufrührerischen expressionistischen Kraft absprechen können, die von der halbszenischen Aufführung im Wiener Konzerthaus noch verstärkt werden wird. Dass Hindemiths heilige Musikdramatik der Susanna und des Mathis von einem neuen Werk Lera Auerbachs präludiert wird, die 2005 mit dem Hindemith- Preis des Schleswig-Holstein Musik Festivals ausgezeichnet wurde, ist eine fabelhafte Fügung. Der Titel von Auerbachs Novität »Die Blumen, die niemals blühen werden«, verspricht Poesie einer Komponistin, die auch als Dichterin vieles zu sagen hat.

Veranstalter & Verantwortlicher: Wiener Konzerthausgesellschaft

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Bewertungen & Erfahrungsberichte ORF Radio-Symphonieorchester Wien / Alsop

Konzerte / Konzert Tonhalle Düsseldorf Düsseldorf, Ehrenhof 1
Konzerte / Klassik Berliner Philharmoniker Berlin, Herbert-von-Karajan-Str. 1
Konzerte / Konzert Gürzenich-Orchester Köln Köln, Bischofsgartenstr. 1
Konzerte / Konzert Philharmonie Luxembourg Luxembourg, 1, Place de l'Europe
Konzerte / Konzert Internationale Stiftung Mozarteum Salzburg Salzburg, Schwarzstraße 26
Konzerte / Konzert Duisburger Philharmoniker Duisburg, König-Heinrich-Platz
Konzerte / Konzert Nordwestdeutsche Philharmonie Herford, Stiftbergstraße 2
Konzerte Glocke Bremen Bremen, Domsheide 6-8
Konzerte / Konzert Hochschule für Musik und Tanz Köln Köln, Unter den Krahnenbäumen 87
Konzerte / Musik Hochschule Luzern Luzern, Zentralstr. 18
Konzerte / Konzert Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar Weimar, Platz der Demokratie 2/3
Konzerte / Konzert Festival Strings Lucerne Luzern, Dreilindenstr. 93
Konzerte / Konzert Philharmonisches Orchester Erfurt Erfurt, Theaterplatz 1
Konzerte / Konzert Sinfonieorchester Münster Münster, Neubrückenstraße 63
Konzerte / Konzert Gewandhaus zu Leipzig Leipzig, Augustusplatz 8

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