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Oper Stuttgart

EINES DER FÜHRENDEN MUSIKTHEATER WELTWEIT

Ehemals Königliche Hoftheater, 1909 bis 1912 von Max Littmann als Doppeltheater mit Opern- und Schauspielhaus erbaut. 1924 wurden die Gebäude unter Denkmalschutz gestellt. Erhalten blieb nach dem II. Weltkrieg nur das mit klassizistischen Säulen geschmückte Große Haus.
Die Bühne des Opernhauses wird von der Oper Stuttgart und dem Stuttgarter Ballett bespielt. 1982 bis 1984 wurden die Innenräume wieder in den ursprünglichen Zustand zurückgeführt. Das Foyer des Ersten Rangs beherbergt Marmorbüsten von Dichtern und Komponisten, im Zuschauerraum bildet ein großes Deckengemälde den oberen Raumabschluss.

Die Oper Stuttgart zählt zu den bedeutendsten europäischen Opernhäusern und ist zugleich Teil des größten Mehrspartenhauses Europas.
Die Oper Stuttgart setzt bis heute immer wieder wichtige Impulse für das Musiktheater der Gegenwart und gilt als eines der führenden Häuser weltweit. Ganz bewusst wird in diesem Haus das Ensembletheater gepflegt.

Kontakt

Oper Stuttgart
Oberer Schloßgarten 3
D-70173 Stuttgart

Telefon: +49 (0)7 11-20 32-0
Fax: +49 (0)7 11-20 32-3 89

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Oper Stuttgart

Oper

Mefistofele

von Arrigo Boito

Premiere: 16. Juni 2019

Oper in einem Prolog, vier Akten und einem Epilog
Libretto vom Komponisten nach Johann Wolfgang von Goethes Faust I und II

Im Anfang war die Wette. Und die Wette wurde zum Pakt. Und der Wetteinsatz war Faust. Oder, wie Àlex Ollé es formuliert: „In dem Spiel zwischen Gott und dem Teufel nimmt Faust den Platz der Würfel ein, die über den grünen Filz kullern.“ Um was spielen Gott und Teufel? Was verlangt Faust von Mefistofele bzw. was verlangt Mefistofele von ihm? Wann ist der Pakt gelöst, die Wette verloren? „Arrestati, sei bello!“ – Zeit, halte an! Bleib stehen, Moment. Und werde Dauer. Aber es ist nicht die Ekstase, die Boitos Faust sucht, sondern ein Moment der Ruhe, ein Augenblick der Stille, Erholung für die Seele und das Verstummen der vielstimmigen Gedanken. Faust spricht diese Worte eben nicht im Augenblick des Rausches, sondern angesichts der himmlischen Heerscharen, die ihm seinen Tod anzeigen. Die Flucht nach vorn, ein Stoßgebet, der Himmel hat ihn wieder. Mit welcher Geschwindigkeit ändert sich die Gegenwart? Der Jenaer Soziologe Hartmut Rosa konstatiert, dass „die Zeitknappheit als Lebensgefühl“ ein durch und durch modernes Phänomen sei, „ein Rätsel, über das wir uns viel zu wenig wundern.“ Also ist dieser Faust Figur der Stunde. Schon wieder und immer noch – die Zukunft könnte von hinten kommen.

Musikalische Leitung: Daniele Callegari
Regie: Àlex Ollé (La Fura dels Baus)
Bühne: Alfons Flores
Kostüme: Lluc Castells
Licht: Urs Schönebaum
Dramaturgie: Franz-Erdmann Meyer-Herder
Chor: Manuel Pujol

in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

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Kinderprogramm

Lollo

von Elisabeth Naske

Interaktives Musiktheater für Kinder von 3 bis 6 Jahren zum Thema Müll, Umweltschutz und Nachhaltigkeit

Auf dem Müll liegt eine Puppe. Mitten zwischen alten Kannen und Dosen, Kleidern und Hosen. Lollo. Jemand hat sie weggeschmissen. Aber Lollo will kein unbrauchbares Gerümpel sein. Auf dem Müllberg findet sie anderes kaputtes Spielzeug. Sie sammelt es ein, fährt damit in den Wald. Dort wird alles, was kaputt ist, repariert. Bald spricht es sich im Wald herum, dass Lollo allen Wald- und Spielzeugtieren helfen kann.

Ela Baumann (Libretto und Konzept)
Elisabeth Naske (Musik und Konzept)

In Zusammenarbeit mit der Abfallwirtschaft Stuttgart

von 3 bis 6 Jahren

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Oper

Ariadne auf Naxos

von Richard Strauss

Oper in einem Aufzug (1912) nebst einem Vorspiel (1916) von Hugo von Hofmannsthal, aufgeführt in der Reihenfolge ihrer Entstehung

NACH 100 JAHREN: DAS VORSPIEL ERSTMALS ALS ENDSPIEL

Die Inszenierung der Ariadne auf Naxos von Jossi Wieler, Sergio Morabito und Anna Viebrock im Rahmen der Salzburger Festspiele 2001 hat Rezeptionsgeschichte geschrieben. Mit der Stuttgarter Neuinszenierung wirft das Regieteam einen wieder neuen, wieder überraschenden Blick auf das Werk: Am Ort der Uraufführung werden die 1912 geschriebene Ariadne-Oper und das 1916 hinzugefügte Vorspiel erstmals in ihrer entstehungsgeschichtlichen Reihenfolge aufgeführt. Das Vorspiel wird hierdurch zu einem Endspiel über dem Markt ausgelieferte Künstler.

Die ursprünglich als Einakter konzipierte Oper Ariadne auf Naxos kreist um die Selbst-Begegnung der um ihre verratene Liebe trauernden Ariadne mit den Gespenstern ihrer Einsamkeit. Das Erscheinen der leichtlebigen Zerbinetta führt – nach den Worten des Librettisten Hugo von Hofmannsthal – zu einer »Gegenüberstellung der Frau, die nur einmal liebt, und der, die viele Male sich gibt«.
Bei der Uraufführung 1912 in Stuttgart wurde das Werk mit Molières Bürger als Edelmann gekoppelt. Doch auch die Inszenierung durch Max Reinhardt konnte nicht verhindern, dass die Autoren nur einen Achtungserfolg errangen. Sie entschieden daher, ihre Ariadne aus der Verbindung mit der Molière-Komödie wieder zu lösen und ihr ein »Neues Vorspiel« voranzustellen. In dieser 1916 erstaufgeführten Form wurde sie zu einer der beliebtesten Strauss-Opern. Ihr Novum besteht im Spannungsverhältnis ihrer beiden Teile. Im »Vorspiel« haben die Autoren den heute allerorts betriebenen Abbruch der Enklaven der Kunst vorweggenommen: ein albtraumhaftes Scherzo über die Situation des dem Markt preisgegebenen Künstlers. Die »Oper« ist ein lyrisches Drama über die traumatische Verletzung einer Liebenden, die im Gefängnis ihrer Einsamkeit zu überleben versucht. Beide Teile stellen aus unterschiedlichen Perspektiven die Frage nach der Möglichkeit menschlicher Existenz in einer Welt scheinhaft gewordener Kommunikation und realer gesellschaftlicher Vereinsamung.

Musikalische Leitung: Georg Fritzsch
Regie und Dramaturgie: Jossi Wieler, Sergio Morabito
Bühne und Kostüme: Anna Viebrock
Licht: Reinhard Traub

NACH(T)GESPRÄCH
Die Regisseure, Dramaturgen, Sänger und Dirigenten der jeweiligen Produktionen beantworten Fragen der Zuschauer. Wir freuen uns auf Ihren Einspruch, Zuspruch und Widerspruch!
Samstag, 15. November 2014
Freitag, 16. Januar 2015

REINGEHÖRT!
Eine Einführung zum Stück findet vor jeder Vorstellung jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Opernhaus, Foyer I. Rang statt.

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Oper

Così fan tutte

von Wolfgang Amadeus Mozart

„Das Ideal lebenslanger Monogamie ist ein relativ junges Konzept in der Menschheitsgeschichte … Ein Teil dieses Mythos ist der Glaube, dass man, wenn man wirklich verliebt ist, automatisch alles Interesse an Anderen verliert“, klären die Autorinnen eines aktuellen Polyamorie-Ratgebers mit dem verwegenen Titel The ethical Slut auf. Weniger praktisch gedacht aber beunruhigender in ihrer Ambivalenz ist die Lektion, die zwei junge Paare in Mozarts Verwechslungsspiel erfahren: große Gefühle fühlen sich immer echt an, beim „richtigen“ wie beim „falschen“ Partner. Eingefädelt vom abgeklärten Philosophen Alfonso (Georg Nigl) und der lebenserfahrenen Despina (Catriona Smith) sorgt dieser Partnertausch abwechselnd für Desillusionierung und Verzauberung.

Musikalische Leitung: Cornelius Meister
Regie: Yannis Houvardas
Bühne: Herbert Murauer
Kostüme: Anja Rabes
Licht: Reinhard Traub
Dramaturgie: Patrick Hahn
Chor: Manuel Pujol

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

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Oper

Der fliegende Holländer

Richard Wagner

Der Holländer ist dazu verdammt, in alle Ewigkeit auf seinem Geisterschiff die Meere zu durchkreuzen. Nur die unbedingte Liebe einer Frau kann ihn von diesem Fluch erlösen. Senta, die Tochter eines Seemanns, bricht alle Brücken hinter sich ab, um den Holländer zu retten. Doch er zweifelt an ihrer Bereitschaft zur Treue bis in den Tod.

Richard Wagner entwarf das Werk auf der Flucht vor den Gläubigern und vollendete es – nachdem er die Rechte an seinem Stoff hatte verkaufen müssen – ohne Kompositionsauftrag »in Noth und Sorgen«. Später betrachtete er die Partitur als sein erstes gültiges Werk. Wir spielen die ungeglättete Urfassung aus dem Jahr 1841.

Musikalische Leitung: Timo Handschuh
Regie: Calixto Bieito
Choreographische Mitarbeit: Lydia Steier
Bühne: Susanne Gschwender, Rebecca Ringst
Kostüm: Anna Eiermann
Licht: Reinhard Traub
Chor: Michael Alber
Dramaturgie: Xavier Zuber

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Der fliegende Holländer

Kinderprogramm

Kasimir lässt Frippe machen

nach dem gleichnamigen Buch von Lars Klinting

Sitzkissenkonzert für Kinder von 4 bis 6 Jahren

Frippe, der kleine Freund von Kasimir, übernimmt für ein paar Tage dessen Werkstatt. Und das ist gar nicht so einfach, denn auf einmal geht allen Leuten irgendetwas kaputt. Mit großem Elan flickt Frippe pünktlich alles Mögliche. Nur fallen Frippes Reparaturen alle ein bisschen anders aus als geplant…
Unsere gemeinsam mit dem Staatsorchester entwickelten Sitzkissenkonzerte bleiben im Opernhaus, Foyer III. Rang! Ein Sitzkissenkonzert dauert etwa eine halbe Stunde. Jeweils 30 Minuten vor Beginn der Vorstellung sind die Kinder zu einer Bastelarbeit zum Thema des Sitzkissenkonzerts eingeladen. Anschließend an das Konzert haben sie Gelegenheit, die Instrumente, die sie vorher gesehen und gehört haben, selbst auszuprobieren und so kennenzulernen.

Violine: Marion Schäfer, Muriel Bardon
Viola: Robin Porta
Violoncello: Joachim Hess

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Kasimir lässt Frippe machen

Jugendprogramm

Control CTRL

Musiktheater-Installation von, mit und für Jugendliche ab 12 Jahren

Wir rufen die digitale Republik CONTROL aus und suchen nach virtuellen Antworten auf brennende Fragen: Was heißt Gerechtigkeit? In was für einem Staat wollen wir leben? Wie organisieren wir unsere Zukunft? In einer breit angelegten und semidigitalen Installation erproben junge Bürger*innen neue und schöne Welten zwischen Wirklichkeit und Avatar, zwischen Kontrolle und Kontrollverlust.

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Control CTRL

Aufführungen / Theater Schauspielhaus Zürich Zürich, Rämistrasse 34
Aufführungen / Theater Theater an der Wien Das neue Opernhaus Wien, Linke Wienzeile 6
Aufführungen / Theater Schauspiel Köln Köln, Schanzenstr. 6-20
Aufführungen / Tanz Tanztheater Wuppertal Pina Bausch Wuppertal, Kurt-Drees-Straße 4
Aufführungen / Theater Theater Münster Münster, Neubrückenstraße 63
Aufführungen / Theater Theater Konstanz Konstanz, Konzilstraße 11
Aufführungen / Theater Staatsschauspiel Dresden Dresden, Theaterstraße 2
Aufführungen / Oper Wiener Staatsoper Wien, Opernring 2
Aufführungen / Aufführung HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Karl-Liebknecht-Str. 56
Aufführungen / Theater Vorarlberger Landestheater Bregenz, Seestr. 2
Aufführungen / Theater Theater im Pfalzbau Ludwigshafen Ludwigshafen, Berliner Str. 30
Aufführungen / Theater Theater Erfurt Erfurt, Theaterplatz 1
Aufführungen / Theater Deutsches Schauspielhaus Hamburg Hamburg, Kirchenallee 39
Aufführungen / Oper Oper Leipzig Leipzig, Augustusplatz 12
Aufführungen / Aufführung Theater Naumburg
Di, 18.6.2019, 11:15 Uhr
Aufführungen / Aufführung Theater Naumburg
Di, 18.6.2019, 11:15 Uhr
Aufführungen / Aufführung Theater Naumburg
Di, 18.6.2019, 11:15 Uhr

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