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Oper Stuttgart

EINES DER FÜHRENDEN MUSIKTHEATER WELTWEIT

Ehemals Königliche Hoftheater, 1909 bis 1912 von Max Littmann als Doppeltheater mit Opern- und Schauspielhaus erbaut. 1924 wurden die Gebäude unter Denkmalschutz gestellt. Erhalten blieb nach dem II. Weltkrieg nur das mit klassizistischen Säulen geschmückte Große Haus.
Die Bühne des Opernhauses wird von der Oper Stuttgart und dem Stuttgarter Ballett bespielt. 1982 bis 1984 wurden die Innenräume wieder in den ursprünglichen Zustand zurückgeführt. Das Foyer des Ersten Rangs beherbergt Marmorbüsten von Dichtern und Komponisten, im Zuschauerraum bildet ein großes Deckengemälde den oberen Raumabschluss.

Die Oper Stuttgart zählt zu den bedeutendsten europäischen Opernhäusern und ist zugleich Teil des größten Mehrspartenhauses Europas.
Die Oper Stuttgart setzt bis heute immer wieder wichtige Impulse für das Musiktheater der Gegenwart und gilt als eines der führenden Häuser weltweit. Ganz bewusst wird in diesem Haus das Ensembletheater gepflegt.

Kontakt

Oper Stuttgart
Oberer Schloßgarten 3
D-70173 Stuttgart

Telefon: +49 (0)7 11-20 32-0
Fax: +49 (0)7 11-20 32-3 89

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Oper

Boris

von Modest Mussorgski/Sergej Newski

Uraufführung: 02. Februar 2020

Modest Mussorgski
Boris Godunow (Urfassung von 1869)
nach dem gleichnamigen Versdrama
von Alexander Puschkin

Sergej Newski Secondhand-Zeit (Auftragskomposition der Staatsoper Stuttgart)
nach Texten aus dem gleichnamigen Buch
von Swetlana Alexijewitsch

Das Vergessen mag eine Gnade sein, aber wer sich nicht erinnern kann, ist verloren. Und so erinnert Modest Mussorgski an einen Krisenmoment der russischen Geschichte, ihren glücklosen Protagonisten Boris und das dem Zaren zujubelnde, ihn verfluchende, meist nur ausharrende Volk. Mussorgski zeigt auch, wie Geschichte geschrieben wird: Ein Mönch verfasst eine Chronik und hält dort die Ermordung eines Thronerben in Godunows Auftrag fest. Ganz gleich, ob der Kindermord Fakt ist oder Legende: Den Zaren bringen die Gespenster der Vergangenheit zu Fall. Wer schreibt Geschichte und in wessen Interesse? Und in welchem Verhältnis steht sie zur Wahrheit? Ist Erinnerung Fiktion? Für Swetlana Alexijewitsch liegt die Wahrheit im vielstimmigen Nebeneinander der Erfahrungen hunderter ungekrönter, anonymer „Held*innen des Alltags“, wie sie sie in ihrem Erinnerungsbuch Secondhand-Zeit dokumentiert. Der Komponist Sergej Newski setzt einige dieser Lebensgeschichten als musikalische Erinnerungssplitter zwischen Mussorgskis historische Tableaus. Sie sind exemplarisch für den Einbruch der Kriege um Macht und Ideale in Enklaven wie Liebe und Familie. Newskis Neukomposition verzahnt sich in BORIS mit Mussorgskis Oper von 1869 zu einer gemeinsamen Erzählung. Der Regisseur Paul-Georg Dittrich entwirft Boris Godunow dabei als düstere Zukunftsvision eines neozaristischen Reichs mit maßgeschneidertem Geschichtsbild aber ohne Gedächtnis. In der kollektiven Amnesie flackern die Erinnerungen aus Secondhand-Zeit immer wieder auf. Wie Untote fahren die vor langer Zeit geträumten Träume und erlebten Enttäuschungen in die Menschen der Zukunft und geben ihnen ein Gefühl für ihr Gestern zurück.

in russischer (Boris Godunow) und deutscher Sprache (Secondhand-Zeit)
ab Klasse 9

Musikalische Leitung: Titus Engel
Regie: Paul-Georg Dittrich
Bühne: Joki Tewes, Jana Findeklee
Kostüme: Pia Dederichs, Lena Schmid
Video: Vincent Stefan
Licht: Reinhard Traub
Chor: Manuel Pujol
Dramaturgie: Miron Hakenbeck
Kamera und Bildgestaltung: Tobias Dusche

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Oper

Schuberts "Winterreise"

von Hans Zender

Premiere: 01. März 2020

Eine komponierte Interpretation für Tenor und kleines Orchester
Text von Wilhelm Müller

„Fremd bin ich eingezogen.“ Ja. Aber wer ist „Ich“? Ein einsamer Wanderer vor fast 200 Jahren, der einer romantischen Vorstellung von Liebe nachhängt? Oder ist „Ich“ gar kein Subjekt, sondern eine Masse? Bewegen wir uns kollektiv fremd in der eigenen Gesellschaft? Ist Fremdheit ein Gefühl, ein Status, ein Zustand? Und wer entscheidet darüber? Aernout Mik, niederländischer Filmkünstler, der an der Schnittstelle zwischen Performance, Installation und Architektur arbeitet, untersucht in seiner Interpretation von Hans Zenders Schuberts „Winterreise“ Situationen einer Massengesellschaft in einem Moment der Krise und des Kollapses sozialer Ordnung. In seinen inszenierten Videoarbeiten löst er Menschen aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang und lässt sie mysteriöse, stereotype Handlungen vollziehen. Das Individuum ist isoliert, zersplittert, verlorengegangen in einer kommunikationslosen Massengesellschaft, deren Regeln und Dynamiken nicht mehr durchschaubar sind. Es ist der Prozess, den auch Zender 1993 in seiner „komponierten Interpretation“ von Schuberts Winterreise beschreibt: Jahrhundertelange Interpretationsgeschichte verändert das Original und löst es auf. Dem Original schreibt Zender daher die Veränderungen direkt ein: Er projiziert die Klavierbegleitung von Schuberts Liedern in ein kleines Orchester, das mit Mitteln der Färbung, Wiederholung, Dehnung oder Beschleunigung die kolossal unterschiedliche Wirkung jedes einzelnen Liedes überzeichnet und überschreibt. So wie Zender durch postmoderne Augen das romantische „Ich“ des einsamen Wanderers auflöst, zersplittert Mik das Individuum mit der Kamera: Er nimmt multiple Perspektiven auf das Original, auf unsere Wirklichkeit ein, und bringt sie uns auf verunsichernde Weise nahe – näher vielleicht als es uns lieb ist.

in deutscher Sprache

Musikalische Leitung: Stefan Schreiber
Konzept, Video, Raum & Regie: Aernout Mik
Dramaturgie: Barbara Eckle, Julia Schmitt
Kamera und Bildgestaltung: Tobias Dusche, Daniel Keller

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Kinderprogramm

Lollo

von Elisabeth Naske

Interaktives Musiktheater für Kinder von 3 bis 6 Jahren zum Thema Müll, Umweltschutz und Nachhaltigkeit

Auf dem Müll liegt eine Puppe. Mitten zwischen alten Kannen und Dosen, Kleidern und Hosen. Lollo. Jemand hat sie weggeschmissen. Aber Lollo will kein unbrauchbares Gerümpel sein. Auf dem Müllberg findet sie anderes kaputtes Spielzeug. Sie sammelt es ein, fährt damit in den Wald. Dort wird alles, was kaputt ist, repariert. Bald spricht es sich im Wald herum, dass Lollo allen Wald- und Spielzeugtieren helfen kann.

Ela Baumann (Libretto und Konzept)
Elisabeth Naske (Musik und Konzept)

In Zusammenarbeit mit der Abfallwirtschaft Stuttgart

von 3 bis 6 Jahren

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Oper

Le Nozze di Figaro

von Wolfgang Amadeus Mozart

Opera buffa in vier Akten
Libretto von Lorenzo da Ponte nach der Komödie La Folle Journée ou Le Mariage de Figarovon von Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais

Anlässlich ihrer Verlobung wurden Diana Spencer und der Prince of Wales in einem Interview gefragt, ob sie nun „in love“ seien. Und während Diana sofort antwortete: „of course“, sagte Charles nach einer kurzen Pause „whatever ‚in love‘ means“. Obwohl es nicht Charles’ Absicht gewesen sein dürfte, darauf hinzuweisen, dass es einer etwas genaueren Definition von ‚Liebe‘ bedürfe, um die gestellte Frage präzise zu beantworten, wird genau dieser Aspekt hier sehr plastisch: Diese beiden Menschen haben eine völlig andere Konzeption von ‚Liebe‘ – was immer das auch sein mag. Und wenn man Diana durch Rosina und den Prince of Wales durch den Grafen Almaviva ersetzt, wäre man gleich mitten drin in Mozarts und Da Pontes emotionalem Ausnahmezustand, der sich am Tag von Susannas Hochzeit ereignet. Welche Liebe wollen wir gelebt haben? In diesem Zusammenhang wird Mozarts Welttheater der Liebe dann auch wieder zur Revolutionsoper. Nicht, weil – „se vuol ballare“ – Figaro den Grafen zum metaphorischen Tänzchen auffordert, sondern weil – „se vuol ballare“ – der Graf, wenn er mit Susanna tanzen möchte, doch bitte Figaro um Erlaubnis fragen möge. Eigentum verpflichtet. Die Regisseurin Christiane Pohle beschäftigt sich in ihrer ersten Arbeit für die Staatsoper Stuttgart mit den maßgeschneiderten Glücksversprechen bürgerlicher Lebensentwürfe und ihrer Serialität.

Musikalische Leitung: Markus Poschner
Regie: Christiane Pohle
Bühne: Natascha von Steiger
Kostüme: Sara Kittelmann
Video: Anna-Sophie Lugmeier
Licht: Reinhard Traub
Chor: Bernhard Moncado
Dramaturgie: Ingo Gerlach

in italienischer Sprache

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Kinderprogramm

Rotkäppchen

von Georges Aperghis

Musiktheater für Kinder ab 6 Jahren und ihre Familien

Georges Aperghis komponierte sein Rotkäppchen auf die Version von Charles Perrault. Mit viel musikalischem Witz und Esprit findet er in der Geschichte um den Wolf, Rotkäppchen und die Großmutter immer wieder neue überraschende Konstellationen. Dem sechsköpfigen Instrumentalensemble überträgt er dabei auch szenische Aufgaben, sodass aus dem bekannten Märchen ein hochvirtuoses musiktheatralisches Kammerstück entsteht.

Choreografie und Regie: Guillaume Hulot, Elena Tzavara
Bühne und Kostüme: Elisabeth Vogetseder

Eine Produktion von ACHT BRÜCKEN / Musik für Köln gemeinsam mit JOiN

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Oper

Iphigénie en Tauride

von Christoph Willibald Gluck

Oper in vier Akten
Libretto von Nicolas-François Guillard

Mord im Namen der Götter, Mord aus Rache, Rache für den Mord – diese Kette einander unaufhörlich zugefügter Gewalt scheint wie ein Naturgesetz: Die Familiengeschichte der Atriden ist über Generationen mit Blut geschrieben, ihr letztes Kapitel trägt den Namen Iphigénie. In ihrem Exil auf Tauris muss Iphigénie als Priesterin der Artemis alle Fremden opfern, die hier landen. Als ein traumatisierter Fremder auftaucht, der sie an ihren Bruder Oreste erinnert, stürzt sie das in Verzweiflung, schmerzhaftes Heimweh, Gewissensqualen. Gluck setzt diese innersten Konflikte überwältigend in Szene: als Unwetter, als Wüten der Erinnyen. In Krzysztof Warlikowskis Inszenierung liegen die traumatischen Ereignisse für Iphigénie in weiter Ferne. Der Vater, die Mutter, der geliebte Bruder, die eigene vom Krieg durchkreuzte Jugend – sie lösen sich immer wieder aus dem Nebel des Vergessens. Sie lassen nicht los, werden nicht losgelassen. Diese Iphigénie lebt Wand an Wand mit anderen Frauen, die ihre eigenen Geister mit sich herumtragen und sich in Gleichmut üben gegenüber allem, was in ihrem Leben leidvoll war – ein Chor der letzten Zeuginnen ihres eigenen Überdauerns wechselhafter und kriegerischer Zeiten.

Musikalische Leitung: Christopher Moulds
Regie: Krzysztof Warlikowski
Bühne und Kostüme: Małgorzata Szczęśniak
Licht: Felice Ross
Choreografie: Claude Bardouil
Dramaturgie: Miron Hakenbeck
Chor: Bernhard Moncado

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Oper

Weill: Die sieben Todsünden / Peaches: Seven Heavenly Sins

Ballett mit Gesang von Kurt Weill, Text von Bertolt Brecht / Live Testimonial by Peaches

Eine Koproduktion von Staatsoper Stuttgart, Stuttgarter Ballett und Schauspiel Stuttgart

„I wanna be your baby“ (Tony Braxton) – Frauenzeitschriften mit millionenstarken Auflagen, eine stagnierende Gender Pay Gap, achtzig Prozent der Hausarbeit von Frauen verrichtet – es steht nicht gut um die Gleichberechtigung. Und wenn es doch vereinzelt Frauen gibt, die ökonomisch und sozial selbstbestimmt sind, so befestigen diese tokens oft nur die streng biologische Einteilung der Welt in Mann und Frau. Das vor fast 100 Jahren von dem Choreographen George Balanchine in Auftrag gegebene ballet chanté Die sieben Todsünden von Bertolt Brecht und Kurt Weill erzählt mit Zynismus und Humor die Geschichte der jungen Frau Anna, die nicht nur von ihrer Familie zur Prostitution gezwungen wird, damit endlich Geld für das Eigenheim in die Kasse kommt, sondern sich angesichts einer patriarchal organisierten Welt auch außerhalb des familiären Kokons der Gewalt unterwerfen muss. Eine, die beispielhaft ihren selbstbestimmten Weg geht und dadurch zu einer Ikone der Freiheit geworden ist, ist die kanadische Electroclash-Sängerin Peaches, die nicht nur seit Jahrzehnten als unabhängige Künstlerin im männer- und geldgetriebenen Musikbusiness erfolgreich ist, sondern auch ihre Sexualität so frei und wild lebt, dass der Chauvinismus dagegen alt aussieht.

In der ersten Inszenierung seit 23 Jahren, die die Sparten Oper, Schauspiel und Ballett der Staatstheater Stuttgart zusammenführt, wird Peaches zusammen mit dem Staatsorchester Stuttgart, der Schauspielerin Josephine Köhler und dem Tänzer und Choreographen Louis Stiens auf der Bühne stehen. Ausgehend von Brecht/Weills Sieben Todsünden inszeniert die Regisseurin Anna-Sophie Mahler einen Abend zwischen Oper und Club, zwischen Theater und Autonomie.

Regie: Anna-Sophie Mahler feat. Peaches
Musikalische Leitung: Stefan Schreiber
Choreographie: Louis Stiens
Bühne: Katrin Connan
Kostüme: Marysol del Castillo
Dramaturgie: Katinka Deecke

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Oper

Don Carlos

von Giuseppe Verdi

Oper in fünf Akten
Libretto von François Joseph Pierre Méry und Camille du Locle
nach dem dramatischen Gedicht Don Karlos, Infant von Spanien von Friedrich Schiller und dem Drama Philippe II., roi d’Espagne von Eugène Cormon

Die Geschicke gekrönter Häupter waren schon lange vor den Skandalen der Boulevardpresse alles andere als Privatsache. Kein Ort zeigt dies so deutlich, wie das Schlafzimmer der absolutistischen Souveräne, wo die privateste morgendliche Verrichtung zur Staatsangelegenheit wird. Von Gottes Gnaden an die Spitze des Staates gesetzt, presst das Hofzeremoniell die Körper, die Verletzlichkeit, die intimsten Regungen der Herrschenden ins stahlharte Korsett der Öffentlichkeit. Der Machtskeptiker Giuseppe Verdi komponierte 1867 für Paris Don Carlos im historisierenden Stil des kurz zuvor verstorbenen Stars der Grand Opéra, Giacomo Meyerbeer. Spektakel und Drama verbinden sich zur bereits anachronistischen Großform, die den Menschen im gigantischen Getriebe des Machterhalts zerreibt. Die Daueröffentlichkeit des Spiels um Thronfolger Carlos, dessen Verlobte Elisabeth zu seiner Stiefmutter wird, und den der vermeintlich stille Revolutionär Posa zum Konflikt mit König Philipp anstachelt, ist doppelt gerahmt durch die Legitimation der spanischen Herrschaft aus dem katholischen Glauben. Friedrich Schiller ließ schon in seinem Don Karlos den Großinquisitor Nachtschwärze ins zaghafte Licht der Gedanken einer jungen Generation gießen, die sich nichts wünscht, als Freiheit für die Massen. Obskurantismus nennt man das, ein bewusstes Verdunkeln geistigen Fortschritts.
Regisseurin Lotte de Beer blickt mit Don Carlos in eine vielleicht nicht allzu ferne Zukunft, in der ein neuer Gottesstaat entsteht. Ein Regime der Angst stellt sicher, wessen Leben als politische Verhandlungsmasse verfügbar ist und wessen Leben um jeden Preis geschützt werden muss.

Musikalische Leitung: Cornelius Meister
Regie: Lotte De Beer
Bühne & Kostüme: Christof Hetzer
Licht: Alex Brok
Chor: Manuel Pujol
Dramaturgie: Franz-Erdmann Meyer-Herder, Peter Te Nuyl

in französischer Sprache mit deutsche Untertiteln

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Kinderprogramm

Das Ding aus dem Klangsumpf

Sitzkissenkonzert für Kinder von 2 bis 5 Jahren

Drei sehr verschiedene Instrumente klagen über ihre Eigenheiten! Allen passt etwas nicht: Eines ist zu schlagkräftig, das andere hat einen Höhenflug und das dritte möchte einem alles eintrichtern… Aber kommt es darauf an? Kann nicht jedes Instrument etwas ganz Besonderes? Am Ende lernen die drei Instrumente, dass ihre besonderen und einzigartigen Fähigkeiten nur zusammen ein großes Ganzes und vor allem Schönes ergeben: Musik!

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Oper

Rigoletto

von Giuseppe Verdi

„Ich verstehe nicht, warum man den Sack gestrichen hat? Was liegt der Polizei an dem Sack?“, wunderte sich Verdi über die Zensurbehörden. Denn das anscheinend unbedeutende Requisit traf den Kern seiner Opernästhetik, in der es vor allem um emotionale Glaubwürdigkeit ging. Und ohne Sack kein Singen an der falschen Leiche bis zu Rigolettos effektvoll-tragischer Erkenntnis, dass seine Rache aufs Entsetzlichste gescheitert und ihm statt des verhassten übergriffigen Herzogs die eigene Tochter zum Opfer gefallen ist, die er eigentlich schützen wollte. Mit Beate Ritter als Gilda und Pavel Valuzhin als Herzog von Mantua stellen sich zwei neue Ensemblemitglieder in zentralen Partien vor. Wie schon in der Wiederaufnahme-Serie liegt die Musikalische Leitung bei Giuliano Carella.

Musikalische Leitung: Giuliano Carella
Regie und Dramaturgie: Jossi Wieler, Sergio Morabito
Bühne: Bert Neumann
Kostüme: Nina von Mechow
Licht: Lothar Baumgarte
Chor: Manuel Pujol

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Oper Stuttgart

EINES DER FÜHRENDEN MUSIKTHEATER WELTWEIT

Ehemals Königliche Hoftheater, 1909 bis 1912 von Max Littmann als Doppeltheater mit Opern- und Schauspielhaus erbaut. 1924 wurden die Gebäude unter Denkmalschutz gestellt. Erhalten blieb nach dem II. Weltkrieg nur das mit klassizistischen Säulen geschmückte Große Haus.
Die Bühne des Opernhauses wird von der Oper Stuttgart und dem Stuttgarter Ballett bespielt. 1982 bis 1984 wurden die Innenräume wieder in den ursprünglichen Zustand zurückgeführt. Das Foyer des Ersten Rangs beherbergt Marmorbüsten von Dichtern und Komponisten, im Zuschauerraum bildet ein großes Deckengemälde den oberen Raumabschluss.

Die Oper Stuttgart zählt zu den bedeutendsten europäischen Opernhäusern und ist zugleich Teil des größten Mehrspartenhauses Europas.
Die Oper Stuttgart setzt bis heute immer wieder wichtige Impulse für das Musiktheater der Gegenwart und gilt als eines der führenden Häuser weltweit. Ganz bewusst wird in diesem Haus das Ensembletheater gepflegt.

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Oper Stuttgart

Aufführungen / Theater Schauspielhaus Zürich Zürich, Rämistrasse 34
Aufführungen / Theater Schauspiel Köln Köln, Schanzenstr. 6-20
Aufführungen / Oper Theater an der Wien Das neue Opernhaus Wien, Linke Wienzeile 6
Aufführungen / Tanz Tanztheater Wuppertal Pina Bausch Wuppertal, Kurt-Drees-Straße 4
Aufführungen / Theater Theater Münster Münster, Neubrückenstraße 63
Aufführungen / Theater Theater Konstanz Konstanz, Konzilstraße 11
Aufführungen / Theater Staatsschauspiel Dresden Dresden, Theaterstraße 2
Aufführungen / Oper Wiener Staatsoper Wien, Opernring 2
Aufführungen / Theater Volkstheater München München, Brienner Straße 50
Aufführungen / Aufführung HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Karl-Liebknecht-Str. 56
Aufführungen / Theater Vorarlberger Landestheater Bregenz, Seestr. 2
Aufführungen / Theater Theater Erfurt Erfurt, Theaterplatz 1
Aufführungen / Theater Deutsches Schauspielhaus Hamburg Hamburg, Kirchenallee 39
Aufführungen / Musical Ronacher Wien Wien, Seilerstätte 9

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