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Sinfonieorchester Münster

Mit der Gründung des Sinfonieorchesters am 15. September 1919 war ein wichtiger Grundstein für die Entwicklung des Musiklebens im Münsterland gelegt. Unter seinem ersten Generalmusikdirektor, dem Dirigenten, Komponisten und Musikwissenschaftler Fritz Volbach, erlangte der neugegründete Klangkörper schnell überregionale Bedeutung. Bereits im Jahr 1921 konnte mit Hans Pfitzner einer der führenden Komponisten der Zeit als Gastdirigent verpflichtet werden. 1924 dirigierte Richard Strauss seine Tondichtung "Ein Heldenleben" in Münster.

Einen besonders hohen Leistungsstand entwickelte das Orchester vor allem unter dem Generalmusikdirektor Hans Rosbaud, 1937 bis 1941. Nach dem Zweiten Weltkrieg leitete zunächst Heinz Dressel die Geschicke, dann Robert Wagner. 1955/56 folgte Paul Hindemith einer Einladung und dirigierte ein Konzert mit eigenen Werken.

Kontakt

Sinfonieorchester Münster
Theater Münster
Neubrückenstraße 63
D-48143 Münster

Telefon: +49 (0)2 51-59 09-0
Fax: +49 (0)2 51-59 09-202

 

Theaterkasse
dienstags bis freitags 10:00 -19:30 Uhr
samstags 10:00 -14:00 Uhr
Tel.: +49 (0)2 5-59 09-100
Fax: +49 (0)2 5-59 09-205
Bewertungschronik

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Sinfonieorchester Münster

Konzert

3. Rathauskonzert

Jan Dismas Zelenka, Georg Philipp Telemann & Ignaz Pleyel

Friederike Wiechert-Schüle, Flöte
Giorgi Kalandarishvili, Oboe
Martin Stützle, Klarinette
Miloš Dopsaj, Fagott
Lutz Wagner, Violoncello
NN, Cembalo


Jan Dismas Zelenka (1679-1745): Triosonate Nr. 5 F-Dur ZWV 181
Georg Philipp Telemann (1681-1767): Quartett d-Moll aus der TAFELMUSIK TWV 43:d1
Ignaz Pleyel (1757-1831): Trio C-Dur für Flöte, Klarinette und Fagott

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Film

Sunrise - A Song of two humans

Friedrich Wilhelm Murnau
KINOKONZERT

Sinfonieorchester Münster

Von einer mondänen Großstadtschönheit umspielt, wird ein Farmer beinahe dazu gebracht, seine Frau umzubringen, um mit der Städterin wegzuziehen. Als er aber im Boot, aus dem er seine Frau werfen sollte, in deren Augen blickt, bringt er es nicht übers Herz, sie zu töten. Verzweifelt versucht er fortan, sich voller Reue und Schuldbewusstsein ihre Liebe zurückzugewinnen.

1926 geht Murnau nach Amerika und schließt mit dem Produzenten William Fox einen Vier-Jahres-Vertrag. Sein erster amerikanischer Film wird SUNRISE nach der Erzählung DIE REISE NACH TILSIT von Hermann Sudermann. Die stilistische Kontinuität seiner Arbeit wahrt er durch Verpflichtung seines Autors Carl Mayer und des Architekten Rochus Gliese. Ländliche Idylle und lichtdurchflutete Großstadt bilden die optischen Pole des Films. SUNRISE wird von der Kritik begeistert aufgenommen und bei der ersten Oscar-Verleihung mit Academy Awards für die künstlerische Qualität, für die Hauptdarstellerin (Janet Gaynor) und für Kamera (Charles Rosher, Karl Struss) sowie einer Nominierung für die Ausstattung ausgezeichnet. Das Sinfonieorchester Münster spielt dazu die Musik von Joe Kraemer, die 2016 als Auftragsarbeit der Dallas Chamber Symphony entstand.

Mit live gespielter Orchestermusik von Joe Kraemer

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Sunrise - A Song of two humans

Konzert

4. Erbdrostenhofkonzert

Robert Schumann & Felix Mendelssohn Bartholdy

Annette Seiler, Fortepiano (Conrad Graf, Wien ca. 1833)

Robert Schumann (1810-1856): Davidsbündlertänze op. 6
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847): Lieder ohne Worte (Auswahl)
Rondo capriccioso op. 14

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Konzert

5. Sinfoniekonzert

Rudi Stephan, Ludwig van Beethoven & Robert Schumann

Sinfonieorchester Münster
Peter Gülke, Musikalische Leitung
Jeung Beum Sohn, Solist


Rudi Stephan: MUSIK FÜR ORCHESTER
Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 G-Dur op. 58
Robert Schumann: Sinfonie Nr. 2 C-Dur op. 61

»Er wird die bedeutendste musikalische Kraft des jungen Deutschland gewesen sein«, schrieb ein Freund nach dem frühen Tod des Komponisten Rudi Stephan im Ersten Weltkrieg. Was für ein vielversprechendes Talent hier viel zu früh ums Leben kam, zeigt seine MUSIK FÜR ORCHESTER, die sich – wie der Titel schon verrät – bewusst gegen jede Kategorisierung stellt und Musik zeigt, die nur aus sich selbst heraus bestehen soll.

Das vierte Klavierkonzert ist eine der meisterhaftesten Kompositionen Beethovens überhaupt. Das Revolutionäre kommt hier eher mit lyrischen Tönen daher, für die späteren Romantiker stieß das Konzert die Tore auf. Am Instrument ist eines der großen Nachwuchstalente zu erleben: Der Münsteraner Musikstudent Jeung Beum Sohn, der 2017 den renommierten ARD Musikwettbewerb gewann.

Den Abschluss bildet Robert Schumanns Sinfonie Nr. 2, die er als eine Art geistige Therapie für seine von Depressionen geprägte Zeit der Jahre 1845/46 schrieb. Dazu schien ihm im Finale ein Zitat von Beethoven ein geeignetes Mittel zu sein. Eine besondere Expertise ist durch den international hochangesehenen Dirigenten und Wissenschaftler Peter Gülke am Pult zu erwarten.

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Kinderprogramm

2. Kinderkonzert

KARNEVAL UND ANDERE SPÄSSE

Für alle ab 5 Jahren

Thorsten Schmid-Kapfenburg, Musikalische Leitung
Sinfonieorchester Münster
Ilka Roßbach, Moderation
Barbara Overbeck & Ilka Roßbach, Konzeption


Musik von Jaques Offenbach, Camille Saint-Saëns und Malcolm Arnold

Karneval mit dem Sinfonieorchester Münster! Aber nicht nur wir Menschen feiern Karneval, sondern auch die Tiere – zumindest tun sie das in den Kompositionen von Malcolm Arnold und Camille Saint-Saëns. Dort begegnen wir einer Giraffe, Kühen, Mäusen, verschiedenen Vögeln, einem schwerfälligen Elefanten und sogar den lautlosen Fledermäusen.
Doch beim Karneval geht es ja nicht nur darum, in andere Rollen zu schlüpfen, sich zu verkleiden und bunt zu schminken. Man treibt auch gerne Späße mit anderen. Und auch Komponisten sind nicht immer ernst, sondern haben viel Unsinn im Kopf.

Kommt gerne verkleidet zu den Konzerten. Auch das Orchester wird bunt gekleidet sein. Das wird ein Spaß!

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Konzert

Symphonic+

Waldorfschule

Anna-Lena Hanke, Choreografie
Ilka Roßbach, Dramaturgie & Organisation
Christian Voß, Musikalische Leitung
Sinfonieorchester Münster


Das Format bietet jungen Musikensembles, Bands und Chören die Möglichkeit, gemeinsam mit dem Sinfonieorchester aufzutreten. Ein spannender musikalischer Austausch und ein unvergessliches Konzert sind garantiert!

In dieser Spielzeit lautet das Motto STREET DANCE MEETS CLASSIC. Zwei Choreograf*innen erarbeiten mit Schüler*innen der Friedensschule Münster, der Mathilde Anneke Gesamtschule und der Maximilian-Kolbe-Gesamtschule Saerbeck ein Tanzstück, das im Februar gemeinsam mit dem Sinfonieorchester Münster aufgeführt wird.

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Konzert

6. Sinfoniekonzert

Ludwig van Beethoven, Philip Glass & Franz Liszt

Musikalische Leitung: Stefan Veselka
Tenor: Martin Koch
Violine: Midori Goto
Sinfonieorchester Münster
Herren des Opernchores des Theater Münster und des Konzertchores


Ludwig van Beethoven: Ouvertüre zu CORIOLAN op. 62
Philip Glass: Konzert für Violine und Orchester Nr. 1
Franz Liszt: FAUST-Sinfonie

Der römische Patrizier Coriolan ist der tragische Held eines Schauspiels von Heinrich Joseph Collin, den Beethoven in seiner Ouvertüre musikalisch nachzeichnet. In der FAUST-Sinfonie charakterisiert Franz Liszt mit Faust, Gretchen und Mephistopheles die drei Hauptpersonen von Goethes Tragödie in musikalisch höchst avancierter und ausdrucksvoller Weise, so dass sie als eines der größten Werke Liszts überhaupt gelten kann. Am Schluss tritt ein Solist und ein Herrenchor auf, um die Erlösung Fausts feierlich zu besingen.

Über sein Violinkonzert sagte der amerikanische Komponist Philip Glass: »It's popular, it's supposed to be – it's for my Dad«. Obwohl Glass‘ Vater zum Zeitpunkt der Komposition 1987 bereits einige Jahre tot war, hatte er ihn bei der Niederschrift im Kopf. Er wollte ein Stück schaffen, das seinem Vater, einem smarten, aber musikalisch ungebildeten Herrn, gut gefallen hätte – die Art von Menschen, die nach Glass‘ Meinung die Konzertsäle füllen. Er sollte Recht behalten, das 1. Violinkonzert wurde rasch zu seiner beliebtesten Komposition außerhalb des Musiktheaters.

18.30 Einführung im Foyer Gr. Haus

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Konzert

4. Rathauskonzert

Ludwig van Beethoven & Antonin Dvořák

Violine: Anna Kaczmarek-Kalandarishvili
Violine: Yuki Kimura
Viola: Svenja Ciliberto
Violoncello: Giedrius Zukauskas
Klavier: Risa Adachi
Gesang: Stephan Adam


Ludwig van Beethoven (1770-1827): Streichquartett Nr. 11 op. 95 f-Moll
Ludwig van Beethoven (1770-1827): AN DIE FERNE GELIEBTE
Uraufführung einer Bearbeitung für Stimme und Streichquartett zum Beethovenjahr 2020 von Thorsten Schmid-Kapfenburg
Antonin Dvořák (1841-1904): Klavierquintett Nr. 2 A-Dur op. 81

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Konzert

5. Erbdrostenhofkonzert

Mélanie Bonis, Claude Debussy & Carl Reinecke

Florian Wiek, Pianoforte (Erard, Paris 1891)

Mélanie Bonis (1858-1937): Sonate für Flöte und Klavier
Claude Debussy (1862-1918): Syrinx für Flöte solo L 129
Claude Debussy (1862-1918): 3 Etüden für Klavier aus 12 Etüden L 136
Claude Debussy (1862-1918): Chanson de Bilitis für Flöte und Klavier
Carl Reinecke (1824-1910): Sonate Undine op. 167 für Flöte und Klavier

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Konzert

7. Sinfoniekonzert

Karl Goldmark, Stefan Heucke & Ludwig van Beethoven

Musikalische Leitung: Golo Berg
Solistin: Ana-Marija Markovina
Sinfonieorchester Münster


Karl Goldmark: DER GEFESSELTE PROMETHEUS op. 38
Stefan Heucke: Konzert für Klavier und Orchester (UA)
Ludwig van Beethoven: DIE GESCHÖPFE DES PROMETHEUS op. 43 (Auszüge)

Zu Beethovens Zeit gehörten sie zur Tagesordnung, heute sind sie viel zu selten: Uraufführungen! Hier ist es, das Klavierkonzert op.96 von Hans-Werner-Henze-Preisträger Stefan Heucke. Nachdem er in den letzten Jahren häufig deutschlandweit und international unterwegs war, präsentiert er nun wieder ein großes Orchesterwerk in NRW. Uraufgeführt wird das Stück von der international ausgezeichneten Pianistin Ana-Marija Markovina, die eine enge künstlerische Zusammenarbeit mit dem Komponisten verbindet.

Die Sage vom Titanen Prometheus, der als Beschützer und Lehrmeister der Menschen gilt und ihnen als Raub von den Göttern das Feuer brachte, inspirierte Künstler und Philosophen über Jahrhunderte hinweg. Eine Abwandlung des Mythos verarbeitete Beethoven in seiner einzigen Ballettmusik über DIE GESCHÖPFE DES PROMETHEUS. Während üblicherweise oft nur die Ouvertüre zu hören ist, kommt hier auch die »eigentliche« Musik über den Stoff zu Gehör, den Beethoven wegen des »Götterfunken« interessieren musste, mit dem die Menschen zum Leben erweckt werden.

Karl Goldmark, einer der letzten großen Spätromantiker und zu seiner Zeit hochverehrt, bezieht sich in seiner Konzertouvertüre auf die Tragödie DER GEFESSELTE PROMETHEUS des Aischylos, die er in aufwühlenden Klängen nachzeichnet.

18.30 Einführung im Foyer Gr. Haus

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Konzert

Gesprächskonzert

Musikalische Leitung: Golo Berg
Sinfonieorchester Münster


Warum gelten Beethovens Sinfonien eigentlich als so revolutionär? Woran hört man die große Meisterschaft in Brahms‘ 4. Sinfonie? Und was verbindet Beethoven mit dem sagenumwobenen Titan Prometheus? Alle diese und noch viele weitere Fragen werden mit dem neuen Format der Gesprächskonzerte beantwortet. Dazu lädt GMD Golo Berg an ausgewählten Terminen in die Martinikirche ein und stellt die Musik persönlich vor, erklärt und vertieft Interessantes und Wissenswertes rund um die jeweiligen Stücke. Das Sinfonieorchester Münster wird die Musik live dazu spielen, sodass interessierte Klassikneulinge und passionierte Konzertbesucher gleichermaßen auf ihre Kosten kommen: Die einen erhalten einen leichten Einstieg, den anderen eröffnen sich ganz neue Perspektiven und Klangeindrücke. Hört, hört!

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Konzert

MondayNightMusic II

Jüdische Lieder und Tänze – von der Klangseligkeit der Klarinette

Sinfonieorchester Münster
David Orlowsky, Klarinette


Er gilt als der Klezmer-Klarinettist einer jungen Generation und bewegt die Zuhörer in seinen Konzerten mit magischen Klängen. David Orlowsky vermag aber wie kein anderer auch als klassischer Klarinettist zu überzeugen. Im Klezmer ist das weitaus Wichtigste zu singen, so inbrünstig und tragend wie es ansonsten nur noch die menschliche Stimme kann. Auch für Mendelssohn ist die Stimme, das Lied, der Kern von Musik.

Bekannt ist er für seine Lieder ohne Worte, so schlicht und anrührend, wie nur er sie zu schreiben vermochte. Besonders in seinen frühen Werken öffnet sich mit seinen Melodien gleichsam der Himmel. Mendelssohns Musik macht mit einem Arrangement des bekannten Andante den Anfang, gefolgt von seinem jugendlichen Geniestreich, dem Streichoktett. Prokofjews berühmte Ouvertüre über hebräische Themen atmet bereits den Zauber jüdischer Lieder und des Klezmer, kommt aber ebenso bodenständig und mit fulminant-russischem Gestus daher. In Betty Oliveiros Sechs Jüdischen Liedern und Tänzen schlägt das Klezmer-Idiom endlich vollends durch. Als Filmmusik zu DER GOLEM wurde die Musik Oliveiros weltweit bekannt. Mit seiner eigenen Klezmermusik beenden David Orlowsky und das Sinfonieorchester Münster den faszinierenden Klangbogen durch 200 Jahre jüdische Musik zeitgemäß in ebenso sinnlich-tänzerischer Weise.

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Konzert

5. Rathauskonzert

Ludwig van Beethoven & Felix Mendelssohn Bartholdy

Violine: Mihai Ionescu
Violine: Stefan Marx
Viola: Svenja Ciliberto
Viola: Andreas Denhoff
Violoncello: Shengzhi Guo


Ludwig van Beethoven (1770-1827): Streichquartett F-Dur op. 59 Nr. 1 »Rasumowsky«
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847): Streichquintett B-Dur op. 87

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Konzert

8. Sinfoniekonzert

Ludwig van Beethoven, Bob Mintzer & Aaron Copland

Musikalische Leitung: Michel Tilkin
Solisten: Signum Quartett
Sinfonieorchester Münster


Ludwig van Beethoven: Rondo und Capriccio DIE WUT ÜBER DEN VERLORENEN GROSCHEN op. 129, Bearbeitung für großes Orchester von Erwin Schulhoff
Bob Mintzer: RHYTHM OF THE AMERICAS für Saxophonquartett und Orchester
Aaron Copland: Sinfonie Nr. 3

Die WUT ÜBER DEN VERLORENEN GROSCHEN, das beliebteste Virtuosenstück Beethovens für Pianisten, verwandelte der österreichische Komponist Erwin Schulhoff in ein mindestens ebenso wirbelndes Schaustück für Orchester. Zielgenau setzt er dabei Pointen in der Instrumentation, wie sie auf dem Klavier kaum möglich wären.

»Wir sind vier leidenschaftliche Menschen und Musiker, die in der Musik jegliche Grenzen sprengen und so viele Menschen wie möglich glücklich machen wollen«, sagt das Signum Saxophonquartett über sich selbst. Mittlerweile haben sie es sogar bis in die Carnegie Hall in New York geschafft. Im »Big Apple« holte sich Bob Mintzer, derzeit Chef der WDR Big Band, die Anregungen für RHYTHM OF THE AMERICAS, in dem er Einflüsse von Latin Bands, Big Bands, Sinfonieorchestern, Popgruppen und R’n’B-Bands musikalisch vereinigt.

18.30 Einführung im Foyer Gr. Haus

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Konzert

9. Sinfoniekonzert

Ludwig van Beethoven, Alban Berg & Anton Bruckner

Musikalische Leitung: Golo Berg
Solist: Timothy Chooi
Sinfonieorchester Münster


Ludwig van Beethoven: Kavatine aus op. 130, Bearbeitung für Streichorchester von Marien van Staalen
Alban Berg: Konzert für Violine und Orchester DEM ANDENKEN EINES ENGELS
Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 3 d-Moll WAB 103

Das Violinkonzert Alban Bergs ist ein doppeltes Requiem. Erschüttert von der Nachricht des Todes der 18-jährigen Manon Gropius, der Tochter Alma Mahler-Werfels und Walter Gropius‘, komponierte er »dem Andenken eines Engels« dieses ergreifende musikalische Denkmal. Kurze Zeit nach Vollendung des Konzerts starb Berg, so dass die Uraufführung auch für ihn selbst sein Requiem wurde. Timothy Chooi, der 2018 den 1. Preis beim Joseph Joachim Violinwettbewerb in Hannover gewann, ist als Solist zu erleben.

In untertäniger Verehrung widmete Bruckner seine 3. Sinfonie Richard Wagner, weshalb sie auch wegen ihrer Zitate als »Wagner-Sinfonie« bezeichnet wird. Sie leitet mit ihren gewaltigen Dimensionen die Reihe der großen Bruckner-Sinfonien ein. Trotz des Desasters, das er mit ihrer Uraufführung erlebte, feilte er über Jahre hinweg an dem Werk, überzeugt von dessen besonderer Bedeutung.

18.30 Einführung im Foyer Gr. Haus

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Konzert

Eröffnungskonzert MUSICA SACRA

Joseph Haydn: DIE SCHÖPFUNG

Musikalische Leitung: Golo Berg
Sinfonieorchester Münster

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Konzert

3. Kinderkonzert:
Ohne Aug und Ohr

Musik von Ludwig van Beethoven und Moondog

Für alle ab 8 Jahren / 3. Klasse

Musikalische Leitung: Golo Berg
Sinfonieorchester Münster
Konzeption & Moderation: Ilka Roßbach


Komponieren, ohne die Töne hören zu können? Komponieren, ohne die Noten sehen und aufschreiben zu können? Geht das? Und ob das geht!

Ludwig van Beethoven ist im Laufe seines Lebens taub geworden und hat trotzdem lange und komplexe Musikstücke geschrieben. Und der US-Amerikaner »Moondog« – eigentlich hieß er Louis Thomas Hardin – ist im Alter von 16 Jahren bei einem Unfall erblindet, dennoch hat er verschiedene Instrumente gelernt und war ein erfolgreicher Komponist.

Im 3. Kinderkonzert hören wir Stücke von den beiden Komponisten und beschäftigen uns mit den Fragen: Wie nehme ich Musik wahr, wenn ich nichts sehe? Und kann ich noch singen oder einen Rhythmus klatschen, wenn ich nichts höre?

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Konzert

6. Rathauskonzert

Franz Schubert, Ludwig van Beethoven & Dmitri Schostakowitsch

Violine: Uta Heidemann-Diedrich
Violine: Stefan Marx
Viola: Mara Smith
Violoncello: Shengzhi Guo


Franz Schubert (1797-1828): Streichquartettsatz c-Moll D 703
Ludwig van Beethoven (1770-1827): Streichquartett F-Dur op. 18, 1
Dmitri Schostakowitsch (1906-1975): Streichquartett Nr. 8 c-Moll op. 110

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Konzert

10. Sinfoniekonzert

Carl Nielsen, Ludwig van Beethoven & Gustav Holst

Musikalische Leitung: Golo Berg
Sopran: Marielle Murphy
Sinfonieorchester Münster


Carl Nielsen: HELIOS-Ouvertüre op. 17
Ludwig van Beethoven: AH, PERFIDO op. 65
Gustav Holst: DIE PLANETEN op. 32

Der Blick in den Himmel und zu den Sternen hat bis heute nichts von seiner Faszination verloren. Zu den schönsten Beispielen für Musik, die ihre Entstehung dieser Phantasie verdankt, gehört die Suite DIE PLANETEN von Gustav Holst. Mit Ausnahme der Erde werden alle Planeten des Sonnensystems in charakterlich zur namensgebenden Gottheit passende Klänge verwandelt. Der Reichtum an Klangfarben und Effekten übte großen Einfluss auf die sinfonische Filmmusik aus.

Der Bezugspunkt aller Planeten ist natürlich die Sonne, deren Lauf Carl Nielsen in seiner nach dem Sonnengott benannten HELIOS-Ouvertüre beschreibt. Von den ersten Strahlen am Morgen über die volle Pracht am Mittag bis zur Abenddämmerung ließ er sich von der besonderen Stimmung in der Ägäis zu diesem leuchtenden Werk inspirieren.

Wofür Beethoven die große Arie AH, PERFIDO schrieb, ist bis heute ein Rätsel. Es muss eine sehr gute Sängerin gewesen sein, die die raschen Stimmungswechsel zwischen Lyrik und Dramatik perfekt beherrschte.

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Sinfonieorchester Münster

Theater Münster

Mit der Gründung des Sinfonieorchesters am 15. September 1919 war ein wichtiger Grundstein für die Entwicklung des Musiklebens im Münsterland gelegt. Unter seinem ersten Generalmusikdirektor, dem Dirigenten, Komponisten und Musikwissenschaftler Fritz Volbach, erlangte der neugegründete Klangkörper schnell überregionale Bedeutung. Bereits im Jahr 1921 konnte mit Hans Pfitzner einer der führenden Komponisten der Zeit als Gastdirigent verpflichtet werden. 1924 dirigierte Richard Strauss seine Tondichtung "Ein Heldenleben" in Münster.

Einen besonders hohen Leistungsstand entwickelte das Orchester vor allem unter dem Generalmusikdirektor Hans Rosbaud, 1937 bis 1941. Nach dem Zweiten Weltkrieg leitete zunächst Heinz Dressel die Geschicke, dann Robert Wagner. 1955/56 folgte Paul Hindemith einer Einladung und dirigierte ein Konzert mit eigenen Werken.
Theaterkasse
dienstags bis freitags 10:00 -19:30 Uhr
samstags 10:00 -14:00 Uhr
Tel.: +49 (0)2 5-59 09-100
Fax: +49 (0)2 5-59 09-205

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Konzerte / Konzert Tonhalle Düsseldorf Düsseldorf, Ehrenhof 1
Konzerte / Konzert Berliner Philharmoniker Berlin, Herbert-von-Karajan-Str. 1
Konzerte / Konzert Gürzenich-Orchester Köln Köln, Bischofsgartenstr. 1
Konzerte / Konzert Wiener Konzerthaus Wien, Lothringerstraße 20
Konzerte / Konzert Philharmonie Luxembourg Luxembourg, 1, Place de l'Europe
Konzerte / Konzert Internationale Stiftung Mozarteum Salzburg Salzburg, Schwarzstraße 26
Konzerte / Konzert Duisburger Philharmoniker Duisburg, König-Heinrich-Platz
Konzerte / Konzert Nordwestdeutsche Philharmonie Herford, Stiftbergstraße 2
Konzerte / Konzert Dresdner Philharmonie Dresden, Schloßstr. 2
Konzerte / Konzert Glocke Bremen Bremen, Domsheide 6-8
Konzerte / Konzert Hochschule für Musik und Tanz Köln Köln, Unter den Krahnenbäumen 87
Konzerte / Musik Hochschule Luzern Luzern, Zentralstr. 18
Konzerte / Konzert Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar Weimar, Platz der Demokratie 2/3
Konzerte / Konzert Festival Strings Lucerne Luzern, Dreilindenstr. 93
Konzerte / Konzert Philharmonisches Orchester Erfurt Erfurt, Theaterplatz 1
Konzerte / Konzert Gewandhaus zu Leipzig Leipzig, Augustusplatz 8
Konzerte / Konzert concerts Pamplona Berlin/Hamburg/Bremen
Konzerte / Konzert Internat. Deutscher Pianistenpreis 29. bis 31.3.2020

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