zur Startseite

Tonhalle Düsseldorf

Die Zielgruppe der Tonhalle ist inzwischen so groß wie unsere Gesellschaft. Und es ist nicht nur eine Zielgruppe: Die Tonhalle ist jung, alt, groß, klein, Profi und Amateur. Und sie ist für jeden, der sie betritt, vor allem eines: „Emotion“. Ob sich beim Japan Solidaritätskonzert die Düsseldorfer Symphoniker und das WDR Sinfonieorchester herzlich umarmen, oder beim Karneval der Tiere unser Solocellist im Tutu zum Schwan wird – die Tonhalle ist ein Ort hausgemachter Emotionen, sie bringt das Einzigartige, Unwiederholbare, nicht Transportable. Mit fünf eigenen Ensembles, mit einer der größten Singbewegungen der Welt, mit einem bekennenden Konzertgegner als Konzertmoderator. Neben unserem Chefdirigenten Andrey Boreyko begegnen Stars wie Sir Roger Norrington, Rudolf Buchbinder oder Yuja Wang der großen Tradition unserer Symphoniker: Das alles gibt es nur in der Tonhalle. Und dazu selbstverständlich das Staraufgebot eines internationalen Konzerthauses: von Lang Lang bis David Garrett, vom New York Philharmonic bis zum Ukulele Orchestra of Great Britain.

Im Gesamtprogramm der Tonhalle nehmen die Konzerte der Düsseldorfer Symphoniker einen besonderen Platz ein. Die zwölf Sternzeichen stehen im Zentrum der Saison: Sie begleiten uns durch das Jahr, sie setzen Schwerpunkte, sie führen uns durch die Vielfalt der symphonischen Musik – von der Wiener Klassik bis zur Uraufführung. Immer in der Hoffnung, dass Sie etwas von der Emotion und Leidenschaft fühlen, mit der wir Musiker auf der Bühne sind, mit der die Komponisten ihre Werke gestaltet haben. Ein wirklich lebendiges Gefühl für Musik entwickelt sich jedoch nur im Zusammenspiel unterschiedlicher musikalischer Epochen und Stile, im Aufeinandertreffen von (scheinbar?) Bekanntem und Unbekanntem. Lassen Sie sich anrühren, begeistern, neugierig machen! Und das nicht nur von den Symphoniekonzerten der Düsseldorfer Symphoniker. Auch in den anderen Konzertreihen der Tonhalle, von der „Raumstation RSS“ bis zum „Sonnenwind“: Sie werden immer wieder auf die Musiker Ihres Orchesters treffen.

Kontakt

Tonhalle Düsseldorf

Ehrenhof 1
D-40479 Düsseldorf

Telefon: +49 (0)211-89 96 123
Fax: +49 (0)211-89 29 306
E-Mail: tonhalle@duesseldorf.de

 

Service
Mo-Fr 10.00 - 19.00, Sa 10.00 - 14.00
Telefon TicketService: +49 (0)211-89 96 123
Fax TicketService: +49 (0)211-89 29 306
Abo TicketService: +49 (0)211-89 95 546

Anfahrt mit Bus und Bahn
U-Bahnen: U74, U75, U76 oder U77, Haltestelle Tonhalle (Fahrpläne hängen im Kassenfoyer aus)
Nachtbusse: Linien 809 und 805, Stopps auf der Oberkasseler Brücke
Einzelkarten und Abonnementsausweise berechtigen in der Regel am Konzerttag zur freien Hin- und Rückfahrt im VRR (Hinweise sind auf den Karten aufgedruckt)

www.facebook.com/Tonhalle.Duesseldorf
Konzert

Ars Musica:
Zauber der Melodie

Klassik Konzert Gesellschaft mit Franz Lamprecht

Rumänische Staatsphilharmonie "Dinu Lipatti" Satu Mare
Valerie Eickhoff, Mezzosopran
Franz Lamprecht, Dirigent und Moderation


Franz Lehár: Wilde Rosen / Walzer
Georg Friedrich Händel: Dopo notte
Felipe Villanueva: Vals poético
Gioacchino Rossini: La danza. Tarantella "Già la luna" (Les soirées musicales Nr. 8)
M. Noak: Heinzelmännchens Wachtparade
Georges Bizet: L’amour est un oiseau /Ja, die Liebe hat bunte Flügel aus "Carmen"
Jerry Brubaker: A Touch of Jazz
Franz von Suppé: Marsch (Boccaccio)
Gioacchino Rossini: Una voce poco fa / Frag' ich mein beklommen Herz (Arie der Rosina aus «Il barbiere di Siviglia»)
Leroy Anderson: Jazz Legato
Leroy Anderson: Jazz-Pizzicato
Matos Rodriguez: La Cumparsita
Johann (Sohn) Strauß: Ich lade gern mir Gäste ein (Die Fledermaus)
Johann (Sohn) Strauß: Rosen aus dem Süden. Walzer
Gioacchino Rossini: Finale aus der Ouvertüre zu Wilhelm Tell

Der Chor der Landesregierung, 1977 von dem Düsseldorfer Dirigenten Franz Lamprecht ins Leben gerufen, veranstaltet seit nunmehr über 30 Jahre die Konzertreihe "ars musica" in der Tonhalle. Das Programm umfasst Orchester- ebenso wie Chorkonzerte, darunter die beliebten Weihnachts- und Neujahrsveranstaltungen und die Konzertreihe "Zauber der Melodie".

Vst.: Klassik Konzert Gesellschaft e.V.
Konzert

Ars Musica:
Chorkonzert

Klassik Konzert Gesellschaft mit Franz Lamprecht

Rumänische Staatsphilharmonie "Dinu Lipatti" Satu Mare
Chor der Landesregierung Düsseldorf e.V.
Oratorien-Chor Hilden
Kammerchor Düsseldorf-Urdenbach
Michiaki Ueno, Violoncello
Jana Marie Gropp, Sopran
Valerie Eickhoff, Mezzosopran
Dino Lüthy, Tenor
Franz Lamprecht, Dirigent


Joseph Haydn: Konzert für Violoncello und Orchester C-Dur Hob. VIIb/1
Felix Mendelssohn Bartholdy: Lobgesang für Soli, Chor und Orchester op. 52

Der Chor der Landesregierung, 1977 von dem Düsseldorfer Dirigenten Franz Lamprecht ins Leben gerufen, veranstaltet seit nunmehr über 30 Jahre die Konzertreihe "ars musica" in der Tonhalle. Das Programm umfasst Orchester- ebenso wie Chorkonzerte, darunter die beliebten Weihnachts- und Neujahrsveranstaltungen und die Konzertreihe "Zauber der Melodie".

Vst.: Klassik Konzert Gesellschaft e.V.
Konzert

Sternzeichen:
Eine Alpensinfonie

Die Düsseldorfer Symphoniker im Konzert

Düsseldorfer Symphoniker
Sergei Babayan, Klavier
Asher Fisch, Dirigent


Karol Szymanowski: Konzert-Ouvertüre für Orchester E-Dur op. 12
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klavier und Orchester B-Dur K 450
Richard Strauss: Eine Alpensinfonie op. 64

Eine "Alpensinfonie" ist immer auch ein akustischer Belastungstest. Die pianissimo- und fortissimo-Extreme bei Richard Strauss stellen sowohl Feinheit als auch Robustheit unseres Hörsystems auf den Prüfstand. Mit gutem Grund, schließlich wachsen in den Bergen die zartesten Blüten aus den bedrohlichsten Felswänden. Als ausgewiesener Fachmann für die deutsche Spätromantik wird der israelische Dirigent Asher Fisch ein inspirierender Bergführer sein. Zumal er sich in Szymanowskis üppig schwelgender Konzertouvertüre schon passgenau warm laufen kann. Der mirakulösen Verschmelzung von verspielter Virtuosität und emotionaler Vertiefung stellt sich Sergei Babayan bei Mozart. Der armenisch-amerikanische Pianist ist einer der Hidden Champions des Klaviers. Einer von denen, die sich nicht ins Rampenlicht drängen, in dem seine Schüler (Trifonov!) und Partner (Argerich!) glänzen. Obwohl er definitiv genau dort auch hingehört.

Vst.: Tonhalle Düsseldorf
Konzert

Heinersdorff - Sonderkonzerte:
Olafur Arnalds

Konzert Theater Kontor Heinersdorff
re:member-Tour 2019

Ólafur Arnalds, Multiinstrumentalist

Könnte man einem Land einen Soundtrack unterlegen, so würde Island wahrscheinlich wie die Musik von Ólafur Arnalds klingen. Als er mit Anfang zwanzig sein Debütalbum "Eulogy for Evolution" veröffentlichte, klang das, was man darauf zu hören bekam, noch völlig neu: ein Changieren zwischen Klassik und Pop, zwischen Techno und Minimal Music, zwischen elektronisch und akustisch. Seither hat der Multi-Instrumentalist, der früher in diversen Bands Schlagzeug, Gitarre oder Klavier spielte, als Filmmusik-Komponist und im Techno-Duo Kiasmos von sich Reden gemacht, hat mit Alice Sara Ott das "Chopin Project" veröffentlicht und mit den "Island Songs" ein musikalisches Porträt seines Heimatlands gezeichnet. Am liebsten aber kreiert er seine melancholischen Klangwelten live und im Kontakt mit dem Publikum - magische Momente, in denen seine Musik die Illusion der Ewigkeit erzeugt.

Vst.: Konzert Theater Kontor Heinersdorff GmbH
Konzert

Bach meets Kennedy meets Gershwin

Nigel Kennedy-Ensemble
Nigel Kennedy, Violine und Leitung


In seiner musikalischen Entwicklung war immer das Werk Johann Sebastian Bachs ein zentraler Bereich, den Nigel Kennedy ganz besonders gepflegt hat. So verwundert es nicht, dass er für seine neue Tournee 2019 auch wieder die Werke Bachs ins Zentrum seines Konzertprogramms stellt. Da es aber einem genialen Künstler wie Nigel Kennedy nie gereicht hat, die Werke als Virtuose lediglich zu interpretieren, versucht er immer wieder, einen vollkommen neuen Zugang zu den Werken Bachs zu eröffnen. Ähnlich dem legendären französischen Jazz-Pianisten Jacques Loussier spielt Kennedy mit den Werken Bachs in bester barocker Tradition als Improvisator und kreiert auf diese Weise eine ganz neue Klangwelt der Werke Bachs und kombiniert diese mit Stücken George Gershwins, dem Großmeister des symphonischen amerikanischen Jazz.

Vst.: Hanseatische Konzertdirektion Klaus Wollny GmbH
Konzert

Heinersdorff - Sonderkonzerte:
Martin Grubinger

Konzert Theater Kontor Heinersdorff

Percussion spektakulär

Martin Grubinger, Multi-Perkussion
Rainer Furthner, Percussion
Alexander Georgiev, Percussion
Slavik Stakhov, Percussion
Leonard Schmidinger, Percussion
Per Rundberg, Klavier

Maki Ishii: Thirteen Drums op. 66 für Percussion solo (1985)
Kalevi Aho: Sieidi. Konzert für Schlagzeug und Orchester (Bearbeitung für Percussion und Klavier: Per Rundberg)
John Psathas: One Study One Summary
Martin Grubinger: Prismatic Final Suite
Keiko Abe: The Wave. Concertino für Marimba und vier Percussionisten

Explosiv, virtuos und exzessiv - so kennt man den österreichischen Multipercussionisten, für den dieser Begriff überhaupt erst erfunden wurde. "Er ist ein Ereignis auf der Bühne: Wenn man dem jungen Schlagzeug-Virtuosen Martin Grubinger zuhört, kann man sich schon mal wie in einem Action-Film vorkommen", schrieb der "Spiegel". Heinersdorff-Hörer konnten sich erst 2017 selbst von den atemberaubenden Fähigkeiten des Rhythmus-Spezialisten überzeugen, als er mit "The Century of Percussion" alle Superlative des klassischen Konzertwesens übertraf. In dieser Saison konzentriert er sich auf die Kernformation seines Ensembles und kehrt mit vier langjährigen Weggefährten sowie dem schwedischen Pianisten Per Rundberg zurück nach Düsseldorf. Das Instrumentenarsenal, das die Musiker mit im Gepäck haben, ist allerdings kaum weniger beeindruckend: kleine und große Trommeln, Becken, Congas, Bongos, Marimba- und Xylophon - alles, was sich mit Klöppeln, Schlägeln, Sticks und Händen bearbeiten lässt, wird zum Klingen gebracht. Das ist anspruchsvoll und spektakulär zugleich!

Vst.: Konzert Theater Kontor Heinersdorff GmbH
Klavierkonzert

Komet:
Yann Tiersen

Das Programm unserer Gastveranstalter

Yann Tiersen, Klavier

Tour 2019

Yann Tiersen arbeitet weiter an dem musikalischen Denkmal, das er seiner Heimat setzt. Der Komponist lebt auf der Insel Ouessant, einem eigenwilligen und herb-schönen Felsen vor der Westspitze der Bretagne. Hier treffen Natur und Mensch sehr unmittelbar aufeinander. Kein Wunder, dass der Vertreter der Minimal Music hier seine Inspiration schöpft. Ähnlich wie seine Werke schreiten Leben und Natur ganz regelmäßig und nur langsam sich verändernd voran. Bereits 2016, auf seiner Platte „Eusa“ – dem bretonischen Namen von Ouessant – hat Tiersen eine stimmungsvolle musikalische Landkarte der Insel geschaffen. Im Lauf der Zeit ist der klangliche Kosmos rund um die Insel immer weiter gewachsen. Zuletzt erschienen mit „The Lost Notebook“ zwei weitere Songs und mit dem Album „Hent“ (der Weg) der Abschluss dieser Arbeit. Hier wurde aus den kurzen Interludien von „Eusa“ ein 45-minütiger Spaziergang durch eine fantastische Traumwelt. Gleichzeitig hat Yann Tiersen aber auch an Material gearbeitet, das er mit befreundeten Musikern in einer akustischen Bandversion erarbeitet hat. Das Düsseldorfer Konzert wird beide Aspekte darstellen – einen Solopart am Klavier und dann im Trio mit wechselnden Instrumenten.

Vst.: prime entertainment GmbH
Konzert

Na hör'n Sie mal!

neue Musik

Yukiko Fujieda, Klavier
Frederike Möller, Klavier


Brigitta Muntendorf: Key of absence für zwei Klaviere, Zuspiel und Live-Elektronik
Galina Ustwolskaja: Sonate Nr. 6 für Klavier solo
Julia Wolfe: East Broadway für Toy Piano und Zuspiel
Igor Strawinsky: Konzert für zwei Klaviere

30 plus 5

Hier gibt es keine Standards, hier ist alles immer neu: In der Kammermusikreihe des notabu.ensemble neue musik mutiert der Helmut-Hentrich- Saal zur Experimentierstube. Mal still und meditativ, mal bombastisch-mitreißend - ganz nah an den Musikern erlebt das Publikum die Grenzenlosigkeit zeitgenössischer Klangsprachen. 30 Minuten vor jedem Konzert gibt es in der Einführungsreihe "Spacewalk" Gelegenheit, die Komponisten und Werke des Programms vorab kennen zu lernen. Und an ausgewählten Abenden wird die erste Konzerthälfte zum Workshop: Mark-Andreas Schlingensiepen, Uwe Sommer-Sorgente und die Musiker demonstrieren die Faszination Neue Musik am "lebenden Objekt".
Konzert

Meisterkonzerte I:
Real Orchestra Sinfónica de Sevilla

Konzert Theater Kontor Heinersdorff

Königliches Symphonieorchester Sevilla
Pepe Romero, Gitarre
John Neal Axelrod, Dirigent


Georges Bizet: L'Arlésienne-Suite Nr. 1
Joaquín Rodrigo: Concerto d'Aranjuez
Federico Moreno Torroba: Konzert für Gitarre und Orchester Nr. 1 "Concierto en flamenco"
Georges Bizet: L'Arlésienne-Suite Nr. 2

Pepe Romero zum 75. Geburtstag

Zirpende Zikaden, temperamentvolles Kastagnetten- Geklapper im Fandango-Rhythmus und das sanfte Wehen eines heißen südländischen Windes – all das vermag man aus Georges Bizets beiden „L’Arlésienne-Suiten“ herauszuhören. Wie schon in seinem Kassenschlager „Carmen“ experimentierte der französische Komponist auch in den berühmten Suiten mit unzweifelhaft spanischem Kolorit – und das, obwohl er das Sehnsuchtsland niemals selbst bereist hatte. Dem Real Orquesta Sinfónica de Sevilla sind diese Klänge und Rhythmen hingegen quasi in die Wiege gelegt. Wenn dann noch Gitarrenlegende Pepe Romero zwei spanische Repertoire-Klassiker zum Programm beisteuert, ist der Konzertausflug in südliche Gefilde perfekt. Ein schöneres Geschenk zum 75. Geburtstag könnte er sich selbst wohl kaum machen!

Vst.: Konzert Theater Kontor Heinersdorff GmbH
Kammermusik

Das symphonische Palais

Die Kammerkonzerte der Düsseldorfer Symphoniker

Franziska Früh, Violine
Christian-Paul Suvaiala, Violine
Ralf Buchkremer, Viola
Nikolaus Trieb, Violoncello


Ludwig van Beethoven: Streichquartett a-Moll op. 132
Johannes Brahms: Streichquartett Nr. 2 a-Moll op. 51/2

Sie sind alte Hasen oder noch Akademisten, sie spielen zu neunt, zu siebt, zu fünft, zu viert und zu zweit, es gibt Musik von Bach bis Schnittke, Hits und fast vergessene B-Seiten - wenn die Musiker der Düsseldorfer Symphoniker sich zu Kammermusikformationen zusammenfinden, sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Und im historischen Saal des Palais Wittgenstein erleben sie die Musiker hautnah, die im Schatten des Orchestergrabens und im großen Kollektiv auf dem Podium sonst Teile des großen Ganzen sind.

Karten kosten acht Euro, ermäßigt 4,50 Euro. Karten können bei Hollmann Ticketing, Telefon 0211-329191, oder beim Kulturamt, Telefon 0211-8996109 (montags bis freitags in der Zeit von 9 bis 12 Uhr), reserviert werden.

Vst.: Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf
Konzert

Barocke Exportschlager

Ehring geht ins Konzert

Zhang Hong-Li, Gesang
Le concert de l'Hostel de Dieu
Reynier Guerrero, Violine
Aude Walker-Viry, Violoncello
Nicolas Janot, Kontrabass
Étienne Galletier, Theorbe
Nicolas Muzy, Theorbe
Franck-Emmanuel Comte, Cembalo und Leitung
Ensemble Huaxia
Li Yu-long, Dizi
Liang Yan-wu, Sanxian
Du Yan-peng, Jinhu
Xi Xiao, Xiaogu
Christian Ehring, Moderation


Joseph-Marie Amiot: Chinese Divertimento Nr. 2 für Violoncello solo
Teodorico Pedrini: Sonate Nr. 4 g-Moll für Violoncello und B.c.
Arcangelo Corelli: Sonata op. 5/12 «La Follia»
Joseph-Marie Amiot: Chinese Divertimento Nr. 1 für Violine solo

Im Großen und Ganzen ist unser Wissen über China eher begrenzt und geprägt von Klischees: China wächst, China produziert billigen Stahl, China erobert die Märkte, China kopiert unsere Hochtechnologie. Beispiel: Den Transrapid haben wir Deutschen im Emsland gebaut. Am Ende konnten die Kühe dort mit Tempo 400 zum Melken gefahren werden. Heute fährt die Magnetschwebebahn in Shanghai. Die Chinesen sind fleißig, clever und kreativ. Das sieht man schon in den Restaurants. Die zaubern aus drei Soßen und einem toten Hund über 400 verschiedene Gerichte. So weit, so klischeebeladen. Höchste Zeit, den Eurozentrismus über Bord zur werfen und in einem musikalischen Kulturaustausch westeuropäische und chinesische Musik zusammen zu bringen.

Vst.: Tonhalle Düsseldorf
Konzert

Faszination Klassik
Orchestre Symphonique de Montréal

Konzert Theater Kontor Heinersdorff

Orchestre Philharmonique de Montreal
Rafal Blechacz, Klavier
Kent Nagano, Dirigent


Claude Debussy: Jeux. Poème dansé
Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert Nr. 23 A-Dur KV 488
Igor Strawinsky: Le Sacre du Printemps

Wahre Meisterwerke erkennt man an ihrem Fortbestand über epochale Grenzen hinaus. Ihnen wohnt eine Zeitlosigkeit inne, die über Jahrzehnte hinweg fasziniert. Zu diesen Stücken gehört Strawinskys "Le Sacre du Printemps", das sein Publikum auch heute noch immer in Staunen versetzt. Zumal, wenn es von einem Spitzenorchester wie dem Orchestre Philharmonique de Montréal gespielt wird. Mit Kent Nagano am Pult lassen die Experten für französisches Repertoire zudem ein weiteres tänzerisches Stück erklingen: Debussys "Jeux", das ebenfalls von Sergej Diaghilews berühmter Compagnie "Ballets russes" 1913 in Paris uraufgeführt wurde. Fehlen darf in so einem Programm natürlich nicht der ewige Meister Wolfgang Amadeus Mozart, dessen Klavierkonzert A-Dur dem polnischen Pianisten mit dem feinen Anschlag, Rafal Blechacz, regelrecht in die Finger komponiert zu sein scheint.

Vst.: Konzert Theater Kontor Heinersdorff GmbH
Konzert

Komet:
Philharmonische Gesellschaft

Das Programm unserer Gastveranstalter

Philharmonische Gesellschaft Düsseldorf e.V.
Laetitia Hahn, Klavier
Thomas Schlerka, Dirigent


Mikhail Glinka: Ouverture zu "Ruslan und Ludmilla"
Edvard Grieg: Klavierkonzert a-Moll op. 16
Dmitri Schostakowitsch: Symphonie Nr. 9 Es-Dur op. 70

Edvard Griegs Komposition lässt - bedingt durch eine innige Freundschaft mit dem russischen Komponisten Tschaikowsky - eine Art "musikalische Seelenverwandtschaft" zwischen russischer und norwegischer Musik erahnen. Eingebettet zwischen Glinkas Ouvertüre und der Symphonie von Schostakowitsch entsteht eine schöpferische Brücke, die schließlich zu einer Dominanz in der klassischen Musik des ausgehenden 19. Jahrhunderts führt und sich in der Symphonie nahtlos fortsetzt.

Vst.: Philharmonische Gesellschaft Düsseldorf e.V.
Familienprogramm

Big Bang - Junge Tonhalle:
Der Rosenkavalier

Konzerte mit jungen Orchestern

Jugendsinfonieorchester (JSO) der Tonhalle Düsseldorf
Ernst von Marschall, Dirigent


Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 "Eroica"
Alexander Zemlinsky: Vorspiel zum III. Akt der Oper "Der König Kandaules"
Richard Strauss: Suite aus " Der Rosenkavalier"

Das Zitat von Seneca: "Res severa verum gaudium" ist schon gut 2000 Jahre alt und heißt so viel wie "Eine ernste Sache gewährt wahre Freude". Es beschreibt ziemlich genau das Ziel, die unsere Reihe Big Bang hat. Hier stehen junge Menschen auf der Bühne des Mendelssohn-Saals und zeigen ihren Spaß und ihre unbedingte Leidenschaft an der sogenannten ernsten Musik. Es ist nun schon über 10 Jahre her, dass die Tonhalle Düsseldorf als erstes Konzerthaus in Deutschland ein eigenes Jugendsinfonieorchester (JSO) etabliert hat. Damals war es nur dieses eine Orchester. Heute sind es drei Orchester mit insgesamt 210 jungen Musikerinnen und Musikern, die regelmäßig in diesem deutschlandweit einmaligen Jugendorchester-System spielen. Daher gibt es auch immer einen kräftigen "Bang", wenn in der Reihe "BigBang" sonntags um 18 Uhr das Jugendsinfonieorchester der Tonhalle sein Können unter Beweis stellt. Von hier aus ist es kein großer Schritt mehr zum Sinfonieorchester der Robert-Schumann-Hochschule, das auch regelmäßig bei "BigBang" zu hören ist.

Vst.: Tonhalle Düsseldorf
Konzert

Sternzeichen:
Tschaikowsky 6

Die Düsseldorfer Symphoniker im Konzert

Düsseldorfer Symphoniker
Nemanja Radulovic, Violine
Alexandre Bloch, Dirigent


Aram Khatschaturian: Konzert für Violine und Orchester d-Moll op. 46
Peter I. Tschaikowsky: Symphonie Nr. 6 h-Moll op. 74 "Pathétique"

Dass Aram Khatschaturian mehr konnte als den "Säbeltanz", weiß man nicht nur in Armenien, dessen musikalisches Siegel er ist. Sein Violinkonzert ist faszinierend vielfarbig: An den Rändern ist es durchpulst von rasanter, orientalisch gefärbter Folklore. Im langsamen, fein ausbalancierten Mittelsatz treffen sich dann stille Wehmut und dramatische Emotionalität. Alles wie gemacht für den serbischen Geiger Nemanja Radulovic, der bei seinem hinreißenden Tonhallen-Debüt stupende Virtuosität und Mut zu hemmungslos leisen Tönen bewies. Solchen Temperaturschwankungen wird Alexandre Bloch sicher auch in Tschaikowskys "Pathetique" keinen Riegel vorschieben.

Vst.: Tonhalle Düsseldorf
Kammermusik

Raumstation:
Fazil Say & Casal Quartett

Kammermusik im Mendelssohn-Saal

Fazil Say, Klavier
Casal Quartett


Ludwig van Beethoven: Sonate D-Dur op. 28 «Pastorale»
Fazil Say: Hommage à Atatürk für Klavier und Streichquartett
Joseph Haydn: Streichquartett Nr. 81 G-Dur
Robert Schumann: Klavierquintett Es-Dur op. 44

Der türkische Ausnahmepianist und Komponist Fazil Say ist seit Jahren eine der schillerndsten Figuren auf dem internationalen Konzertparkett. Bei uns präsentiert er sich von drei Seiten: als eigenwilliger Solist mit Beethovens Klavier-"Pastorale", als Kammermusiker in Schumanns schwärmerischem Klavierquintett - und als Komponist, der in seinem Klavierquartett von 2017 dem von ihm hochverehrten Mustafa Kemal Atatürk ein eindrucksvolles Denkmal gesetzt hat. Das junge, hochambitionierte Schweizer Casal Quartet komplettiert das Programm mit einem der letzten Quartette Haydns, in dem der alte Meister weit in die (romantische) Zukunft geblickt hat.

Vst.: Tonhalle Düsseldorf
Konzert

Komet:
Chilly Gonzales - solo piano III Tour 2019

Das Programm unserer Gastveranstalter

Chilly Gonzales, Piano

Chilly Gonzales - Grammy-Gewinner, Entertainer und Komponist. Im bereits klassischen ‘Dur-Moll’-Teil seines Bühnenprogramms spielt er Happy Birthday oder Chariots of Fire in Moll, um die emotionale Wirkung der einzelnen Tonarten zu demonstrieren. Dabei schafft es Gonzales, sein Publikum gleichzeitig zu unterhalten und zu unterrichten. Für einen anderen Programmteil holt Gonzales eine Person aus dem Publikum auf die Bühne und schreibt mit ihr in weniger als drei Minuten ein spontanes Musikstück, aufgebaut aus der einfachen Wiederholung dreier Noten plus einer winzigen Variation. Auf seiner jüngsten Tournee zerlegte Gonzales den Beatles-Titel Eleanor Rigby in seine Bestandteile, um danach ein Streichquartett als Echtzeit-Sampler einzusetzen und zu beweisen, dass Hip-Hop, Pop und klassische Musik sich näher stehen als man glaubt. Der Erfolg dieser Programmteile führte zur Produktion der Live-DVD From Major to Minor, einem einstündigen konzertanten Meisterkurs, in dem Chilly Gonzales grundlegende Elemente der Musiktheorie abhandelt, einschließlich Rhythmus (mit Daft Punk als special guest) und Melodie (mit Feist als special guest). Mit dem Bestseller Re-Introduction Etudes brachte Chilly Gonzales seinen Unterricht auch in Buchform heraus: Die 24 einfach zu beherrschenden und mit Spaß zu spielenden Klavierstücke sollen insbesondere all jenen die Mysterien der Musik erschließen, die es bereits aufgegeben hatten. Das Buch will den Spaß zurück in den Lernprozess bringen und versteht sich als Gegengift zum abgestandenen, kitschigen und minderwertigen Repertoire, durch das sich die meisten Klavierschüler quälen müssen.

Vst.: Konzertbüro Schoneberg GmbH
Konzert

Piano Solo:
Khatia Buniatishvili

Konzert Theater Kontor Heinersdorff

Khatia Buniatishvili, Klavier

Zwei Dinge sind für Khatia Buniatishvili Voraussetzung, bevor sie auf die Bühne tritt: gut geübt zu haben und positive Energie zu verströmen. Nur dann kommen auch vom Publikum positive Reaktionen zurück. Überhaupt spielt Emotionalität eine große Rolle für die georgische Pianistin, die fünf Sprachen spricht und einst als Wunderkind galt. Allerdings wehrt sie sich selbst gegen diesen Begriff, weil es für sie in der Musik nicht um ein sportliches "Höher, schneller, weiter" geht, sondern um Individualität und Persönlichkeit. Das hat sie bei all ihren CD-Einspielungen und Auftritten immer wieder unter Beweis gestellt, und so ist es bei aller Virtuosität vor allem die sensible Eigenständigkeit ihrer Interpretationen, die begeistert. Denn die mehrfache ECHO-Preisträgerin mit der Vorliebe für spektakuläre Kleider und Schuhe hat etwas zu sagen und weiß, was sie will - das spürt, hört und sieht man.

Vst.: Konzert Theater Kontor Heinersdorff GmbH
Konzert

Ars Musica:
Zauber der Melodie

Klassik Konzert Gesellschaft mit Franz Lamprecht

Russische Kammerphilharmonie St. Petersburg
Naum Gorbuleac, Trompete
Franz Lamprecht, Dirigent und Moderation


Carl Michael Ziehrer: Schönfeld-Marsch op. 422
Ruggero Leoncavallo: Mattinata
Nikolai Rimsky-Korsakow: Dubinushka, Op. 62
Grigoras Dinicu: Hora Staccato
Georges Bizet: L'Arlésienne-Suite Nr. 2
Nino Rota: Der Pate
Isaac Albéniz: Sevilla op. 47/3 (Suite española)
Dolly Parton: I will always love you
Leroy Anderson: Irish Suite (1. Teil)
John Williams: Harry Potter und die Kammer des Schreckens (Auszüge)
Francis Lai: Where do I begin? (Thema aus «Love Story»)
Johannes Brahms: Ungarischer Tanz Nr. 6 D-Dur (Bearbeitung für Orchester)
Jean-Baptiste Arban: Karneval in Venedig
Johann (Sohn) Strauß: Wiener Blut. Walzer op. 354
Antonin Dvorák: Slawischer Tanz H-Dur (A-Dur) op. 72/1

Der Chor der Landesregierung, 1977 von dem Düsseldorfer Dirigenten Franz Lamprecht ins Leben gerufen, veranstaltet seit nunmehr über 30 Jahre die Konzertreihe "ars musica" in der Tonhalle. Das Programm umfasst Orchester- ebenso wie Chorkonzerte, darunter die beliebten Weihnachts- und Neujahrsveranstaltungen und die Konzertreihe "Zauber der Melodie".

Vst.: Klassik Konzert Gesellschaft e.V.
Konzert

Heinersdorff - Sonderkonzerte:
Mariza

Konzert Theater Kontor Heinersdorff

Mariza, Gesang
José Manuel Neto, Gitarre
Pedro Jóia, Gitarre
Fernando "Yami" Aráujo, Baßgitarre
Hugo "Vicky" Marques, Percussion


Die Ikone des Fado

Fado - was schwingt in diesem Wort nicht alles mit? Die Sehnsucht nach der Ferne und nach Liebe, der Geschmack von Vinho Verde, das Licht der untergehenden Sonne über dem Tejo und der Duft von Stockfisch in einer kleinen Hafentaverne. Fado ist nicht einfach nur Musik, sondern ein Lebensgefühl, das an immer neue Sängergenerationen weitergegeben wird. Mariza ist dabei wohl diejenige, die seine Botschaft am weitesten in die Welt hinausgetragen hat. Seit ihrem Debüt-Album "Fado em Mim" von 2001 hat sie mit ihrer ausdrucksstarken Stimme Fado-Fans auf allen Kontinenten begeistert oder überhaupt erst zu solchen gemacht. Denn es gelingt der charismatischen Portugiesin selbst in den großen Konzerthäusern, die sie mittlerweile locker füllt, eine ganz besondere Intimität und Wärme zu erzeugen.

Vst.: Konzert Theater Kontor Heinersdorff GmbH
Kammermusik

Das symphonische Palais

Die Kammerkonzerte der Düsseldorfer Symphoniker

Tiina-Maria Enckelmann, Sopran
Jochen Mauderer, Klarinette
Ege Banaz, Bassetthorn, Bassklarinette
Andrea Kuhnlein-Clemente, Violine
Karin Schott-Hafner, Violine
David Krotzinger, Viola
Martina Gerhard, Violoncello


Wolfgang Amadeus Mozart: Quintettsatz für Klarinette, Bassetthorn und Streichtrio F-Dur KV 580b
Egon Wellesz: Sonette der Elisabeth Barrett-Browning op. 52 für Sopran und Streichquartett
Anton Webern: Sechs Lieder für Sopran und vier Instrumente op. 14
Wolfgang Amadeus Mozart: Klarinettenquintett A-Dur K 581

Sie sind alte Hasen oder noch Akademisten, sie spielen zu neunt, zu siebt, zu fünft, zu viert und zu zweit, es gibt Musik von Bach bis Schnittke, Hits und fast vergessene B-Seiten - wenn die Musiker der Düsseldorfer Symphoniker sich zu Kammermusikformationen zusammenfinden, sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Und im historischen Saal des Palais Wittgenstein erleben sie die Musiker hautnah, die im Schatten des Orchestergrabens und im großen Kollektiv auf dem Podium sonst Teile des großen Ganzen sind.

Karten kosten acht Euro, ermäßigt 4,50 Euro. Karten können bei Hollmann Ticketing, Telefon 0211-329191, oder beim Kulturamt, Telefon 0211-8996109 (montags bis freitags in der Zeit von 9 bis 12 Uhr), reserviert werden.

Vst.: Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf
Ereignisse / Festival Salzburger Festspiele Salzburg, Herbert von Karajan Platz 11
Ereignisse / Festival Lucerne Festival Luzern, Hirschmattstr. 13
Ereignisse / Festival Acht Brücken Musik für Köln Köln, Bischofsgartenstraße 1
Ereignisse / Festival Museumsnacht Bern Bern 8, Postfach
Ereignisse / Festival Osterfestival PSALM Graz Graz, Sackstraße 17, Palais Attems/Parterre
Ereignisse / Festival Händelfestspiele Halle Halle, Große Nikolaistraße 5
Ereignisse / Messe ART KARLSRUHE Rheinstetten, Messeallee 1
Ereignisse / Festival Salzburger Pfingstfestspiele Salzburg, Herbert von Karajan Platz 11
Ereignisse / Festival Maerzmusik Berlin Berlin, Schaperstraße 24
Ereignisse / Festival Styriarte Graz Graz, Sackstraße 17
Ereignisse / Tanz Tanztheater Wuppertal Pina Bausch Wuppertal, Kurt-Drees-Straße 4
Ereignisse / Festival Mülheimer Theatertage Mülheim an der Ruhr, Akazienallee 61
Ereignisse / Festival Domstufen-Festspiele Erfurt Erfurt,
Ereignisse / Festival Richard-Strauss-Festival Garmisch-Partenk., Schnitzschulstr. 19