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Staatliche Museen zu Berlin

Kontakt

Staatliche Museen zu Berlin
Genthiner Straße 38
D-10785 Berlin

Telefon: +49 (0)30-266 42 2201
Fax: +49 (0)30-266 42 2202
E-Mail: besucherdienste@smb.spk-berlin.de

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Ausstellung

Europa à la carte

Essen verbindet

Regelmäßig im Sommer veranstaltet das Museum Europäischer Kulturen (MEK) die Europäischen Kulturtage. Das Format stellt jährlich ein anderes europäisches Land, eine Region, Stadt oder eine Kulturerbegemeinschaft anhand von Vorträgen, Filmen, Musik, Lesungen und Performances vor. Zum 20. Jubiläum des MEK im Jahr 2019 steht nun erstmals ein transkulturelles Thema im Vordergrund: „Europa à la carte. Essen verbindet“.

Kulinarische Migration: Essen verbindet
Essen und Trinken geht alle an: Es befriedigt Grundbedürfnisse, ist aber darüber hinaus Kultur, Erlebnis und Genuss. In Zeiten hoher Mobilität nehmen wir immer mehr verschiedene regionale, internationale und transnationale Einflüsse auf. Die kulinarische Migration ist ein wichtiger Bestandteil heutiger Lebensstile. Aus einer kulturanthropologischen und soziologischen Perspektive beleuchten die diesjährigen Europäischen Kulturtage das Thema „Kulinarik in Europa“ in seinen identitätsstiftenden und transkulturellen Facetten.

Umfangreiches Programm der Europäischen Kulturtage
In Vorträgen und Gesprächsrunden werden Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Ernährung in Europa beleuchtet sowie von Pirogge bis Rentierfleisch Eigenheiten und Klischees unter die Lupe genommen. Auch der kulinarische Genuss kommt dabei nicht zu kurz: Die diesjährigen Kulturtage entstehen in Zusammenarbeit mit zahlreichen Kooperationspartnerinnen und -partnern der bisherigen Kulturtage, die sámische, apulische, sardische, georgische, friesische sowie thessalonische Spezialitäten anbieten und darüber informieren. Musikalische Aufführungen, Filme und Lesungen zum Thema runden das Programm ab.

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Ausstellung

Qazwini

Weltbilder - Bilder der Welt vor 750 Jahren

Die Welt in 460 Bildern. So viele farbige Illustrationen hat die Handschrift der „Wunder der Schöpfung“, die vom 16. August bis zum 27. Oktober 2019 im Buchkunstkabinett des Museums für Islamische Kunst zu sehen ist.

Die ausgewählten Blätter geben einen farbenprächtigen Einblick in das gesammelte Wissen über die Welt, das der Gelehrte al-Qazwini zwischen 1260 und 1280 zusammentrug. Er beschreibt die Himmelssphären mit ihren Bewohnern, Planeten und Sternbildern, die vier Elemente, Tiere, Mineralien und Pflanzen. Den Abschluss bilden wundersame Lebewesen von außerordentlicher Form und Gestalt. Indem al-Qazwini seinem Leser die Vielfalt und das Wunderbare der göttlichen Schöpfung vorstellt, möchte er einladen über die Wunder der Schöpfung nachzudenken und darin die Größe Gottes zu erkennen.

Ein 750 Jahre alter Bestseller
Trotz ihrer systematischen Ordnung und ihres philosophischen Anspruchs bietet die Enzyklopädie des Qazwini ein bilderreiches Lesevergnügen. Unterhaltsame Geschichten und farbige Abbildungen sorgen dafür, dass das Studium abwechslungsreich und fesselnd bleibt. Kein Wunder also, dass die „Wunder der Schöpfung“ bereits zu Lebzeiten von al-Qazwini ein Bestseller wurden. Die arabische Fassung des Werkes wurde nach wenigen Jahrzehnten ins Persische übersetzt, später folgten türkische Ausgaben. Dass die Erfolgsgeschichte bis in das 19. Jahrhundert andauerte, zeigt die ausgestellte Handschrift. Sie entstand vermutlich in Nordindien im späten 18. Jahrhundert.

Erste Ausstellung nach umfassender Restaurierung
Die Handschrift gelangte als Schenkung in den Bestand des Museums und wurde in den Werkstätten des Museums gerade umfassend restauriert. Die großzügige Spende der Familie von Maltzahn, zum Gedenken an Paul Freiherr von Maltzahn, ermöglichte diese Arbeiten.

Die Ausstellung zeigt einen repräsentativen Querschnitt von Blättern aus der Handschrift, verbunden mit Auszügen aus den begleitenden Texten des Qazwini. Zudem werden Einblicke zur Restaurierung der Handschrift vermittelt.

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Preisverleihung

Preis der Nationalgalerie 2019

Im Herbst 2019 wird zum zehnten Mal der Preis der Nationalgalerie verliehen. Er fördert wichtige Positionen der Gegenwartskunst, die durch neue künstlerische Ansätze bereits Bedeutung erlangt haben und die Lebendigkeit und Internationalität der Kunstszene in Deutschland widerspiegeln.

Alle zwei Jahre werden vier Künstler*innen, die jünger als 40 Jahre alt sind und in Deutschland leben und arbeiten, für den Preis nominiert und in einer Shortlist-Ausstellung vorgestellt. Die international besetzte erste Jury hat aus den rund 70 eingegangenen Vorschlägen die folgenden vier Künstler*innen ausgewählt:

Pauline Curnier Jardin (geboren1980 in Marseille, lebt in Berlin)
Simon Fujiwara (geboren 1982 in London, lebt in Berlin)
Flaka Haliti (geboren 1982 in Pristina, lebt in München)
Katja Novitskova (geboren1984 in Tallinn, lebt in Amsterdam und Berlin)

Der*die Preisträger*in wird von einer Fachjury ermittelt und erhält im Folgejahr eine große Einzelausstellung in einem der Häuser der Nationalgalerie sowie eine begleitende Publikation.

Die bisherigen Preisträger*innen waren Agnieszka Polska (2017), Anne Imhof (2015), Mariana Castillo Deball (2013), Cyprien Gaillard (2011), Omer Fast (2009), Ceal Floyer (2007), Monica Bonvicini (2005), Elmgreen & Dragset (2002) und Dirk Skreber (2000).

Gemeinsam mit dem Preis der Nationalgalerie wird seit 2011 in einer Kooperation mit der Deutschen Filmakademie der Förderpreis für Filmkunst verliehen. Diese Auszeichnung richtet sich an junge Filmemacher*innen, die mit experimentellen Filmen die Grenze zur Kunst berühren.

Die Ausstellung wird ermöglicht durch die Freunde der Nationalgalerie und gefördert durch BMW.

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Ausstellung

"Retrospective" by Xavier Le Roy

„Retrospective“ ist eine Ausstellung von Xavier Le Roy, die als Choreografie von Aktionen und Reden konzipiert ist und von Performer*innen während der Öffnungszeiten in der Historischen Halle im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin durchgeführt wird. Zwölf Performer*innen interpretieren selbst ausgewählte Ausschnitte aus Solowerken von Xavier Le Roy, die seit 1994 entstanden sind, und integrieren ihre eigenen Erfahrungen und Lebensreisen. Diese individuellen Erzählungen koexistieren mit den kollektiven Choreografien und interagieren mit der jeweiligen Präsenz der Besucher*innen. Mit dieser Form der Nacherzählung und Aufführung lässt sich beobachten, wie sehr unsere Existenzen von äußeren Umständen geprägt sind und umgekehrt, wie Geschichten immer mehrstimmig erzählt werden können.

Die Ausstellung verwendet den Begriff der Retrospektive als Mittel, etwas Neues zu produzieren und zielt nicht darauf ab, die Entwicklung eines künstlerischen Œuvres über einen längeren Zeitraum zu zeigen. Sie versucht, das Material aus den Solochoreografien in Situationen mit Live-Aktionen, in denen sich die Systeme Theateraufführung und Museumsausstellung überschneiden, neu zu gestalten.

Die Arbeit entfaltet sich in drei Zeitachsen: die Dauer jedes individuell zusammengestellten Ausstellungsbesuchs, die tägliche Arbeitszeitbasis von zwölf Künstler*innen und die Zeit des Wachstums zu einer neuen Komposition während der Laufzeit der Ausstellung.

Künstlerische Mitarbeit: Scarlet Yu
Mit: Alexandre Achour, Saša Asentić, Josep Caballero, Caitlin Fisher, Zeina Hanna, Berit Jentzsch, Sabine Macher, Ming Poon, Ingo Reulecke, Julia Rodríguez, Emmilou Rößling, Nicola van Straaten

„Retrospective“ wurde 2012 auf Einladung von Laurence Rassel für die Fundació Antoni Tàpies - Barcelona konzipiert. Die Ausstellung in Berlin findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Was der Körper erinnert. Zur Aktualität des Tanzerbes“ der Akademie der Künste, Berlin statt.

Eine Produktion der HB Berlin GbR (Barbara Greiner, Xavier Le Roy). Eine Ko-Produktion der Akademie der Künste und Le Kwatt unterstützt durch Direction Régionale des Affaires Culturelles d’Ile-de-France. Gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa und vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. In Kooperation mit der Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin.

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Ausstellung

Connecting Afro Futures. Fashion x Hair x Design

Mode ist ein Regelsystem ganz eigener Art und gilt als Schrittmacher des sozialen Wandels. Derzeit macht sich eine innovative Generation afrikanischer Modedesigner*innen auf den Weg, zeitgenössische „afrikanische“ Mode neu zu denken und neue Design-Hubs in ganz Afrika zu etablieren. Dabei geht es nicht allein um ästhetische Aspekte, sondern vielmehr um ein kulturelles und politisches Engagement mit einem dezidiert dekolonialen Selbstverständnis. Die Generation Now ist dabei, die Hegemonie des „westlichen Systems Mode“ aufzubrechen und zu unterwandern. Afrikanische Kultur soll nicht länger nur als Inspirationsquelle für westliche Modeschöpfer*innen dienen.

Haarmode im Kontext kolonialer Machtausübung
Eng verbunden mit dem Thema Mode ist das Thema Haar. Wie Mode waren Haare und mit ihnen „afrikanische“ Körper ein zentraler Schauplatz kolonialer Machtausübung, wurden diszipliniert, reglementiert und dem westlichen Schönheitsideal unterworfen. Die dadurch teilweise beinahe in Vergessenheit geratenen traditionellen afrikanischen Haarstile werden heute erneut verbreitet und zugänglich gemacht. Zugleich werden sie selbstbewußt genutzt im Spiel mit dem Haar als Ausdrucksform kreativer Identitätsbildungen, wobei Haar nicht zuletzt auch als künstlerisches Material verstärkt in den Fokus gerückt ist.

Erste Ausstellungen in Dakar und Kampala
Das mehrstufige Projekt startete im November 2018 im Kunstgewerbemuseum mit einem gemeinsamen einwöchigen Workshop zu den Themen globale Mode, Museums- und Sammlungspolitik und dekoloniale Diskurse. Im März und April 2019 wurden erste Arbeitsergebnisse vor Ort in Dakar und Kampala präsentiert: Die Künstlerin und Kuratorin Ken Aicha Sy (Dakar/Senegal) vom dortigen Kooperationspartner Wakh’Art stellte die Arbeit „Baadaye“ (Swahili für Zukunft) vor – eine foto- und videographische Befragung afrofuturistischer Visionen für den afrikanischen Kontinent. Die Modedesignerin Adama Paris (Dakar/ Senegal), Gründerin der Dakar Fashion Week und der Black Fashion Week entwickelt derzeit die Installation „Shameless Afro Hair“.

Die Projektstation in Kampala umfasst unter anderem die Vorstellung von „Connecting Afro Futures“ im dortigen Goethe Zentrum sowie eine Präsentation der Modedesignerin Lamula Anderson (London/UK, Kampala/Uganda) im Ugandan Arts Trust, einem Zentrum zur Produktion und Erforschung zeitgenössischer ugandischer Kunst.

Das Projekt zurück im Kunstgewerbemuseum
Im August 2019 werden die Ergebnisse der Projektstationen und Kollaborationen wiederum zurück nach Berlin ins Kunstgewerbemuseum gespielt: In der Ausstellung schlägt Lamula Anderson in ihrer Mixed-Media-Instal-lation „The Perfect Stereotype“ einen Bogen von historischen Frauenkleidern mit Tournüre über stereotype Farbzuordnungen in der Mode zum Afro. Die Modedesignerin José Hendo (London/UK, Kampala/Uganda) setzt sich in ihrer Arbeit „Barkcloth Connecting Afro Futures Using The Signs of the Now“ anhand des traditionellen ugandischen Materials „bark-cloth“ mit Fragen der Nachhaltigkeit in der zeitgenössischen Mode auseinander.

Bull Doff (Dakar/Senegal) entwickeln eine multimediale Arbeit auf Basis ihrer aktuellen Kollektion 54Punk. Adama Paris hinterfragt in ihrer Installation Schönheitsideale und -normen für Haar und Mode im afrikanischen Kontext. Der Künstler Meschac Gaba (Cotonou/Benin) zeigt spektakuläre Perückenskulpturen, die nach Berliner Architektur-Ikonen gestaltet sind – sie werden bei der Eröffnung in einer Perfomance Einzug in die Ausstellungsräume des Kunstgewerbemuseums halten.

Recherchen zu afrikanischen Musikvideos und Fotografien
Die Ausstellung wird ergänzt durch weitere Arbeiten von u. a. Diana Ejaita (Illustratorin, Berlin/Deutschland), Darlyne Komukama (Künstlerin, Kampala/Uganda) und Ken Aicha Sy sowie Recherchen zu Haar und Mode im afrikanischen Kontext wie Mode- und Musikvideos, Fotografien und Illustrationen. Ein Begleitprogramm mit künstlerischen Interventionen, Performances, Workshops und Roundtables rundet das Projekt ab.

Kuratorinnen: Claudia Banz, Cornelia Lund, Beatrace Angut Oola
Künstler*innen: Lamula Anderson (Modedesignerin, London/UK; Kampala/ Uganda); Meschac Gaba (Künstler, Cotonou/Benin); Adama Paris (Modedesignerin, Dakar/Senegal)

Gefördert aus dem TURN Fonds der Kulturstiftung des Bundes
Projektpartner: Goethe Zentrum Kampala; Ugandan Arts Trust, Kampala; Wakh’Art, Dakar; fluctuating images, Berlin; Fashion Africa Now, Hamburg

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Ausstellung

László Moholy-Nagy und die Neue Typografie

Rekonstruktion einer Ausstellung Berlin 1929

Zur Bauhauswoche Berlin 2019 zeigt die Kunstbibliothek einen historischen Ausstellungsraum des Bauhaus-Künstlers László Moholy-Nagy.

Dieser wegweisende Ausstellungsraum mit dem Titel „Wohin geht die typographische Entwicklung?“ wurde erstmals im Mai 1929 im Martin-Gropius-Bau Berlin anlässlich der von der Staatlichen Kunstbibliothek organisierten Ausstellung „Neue Typographie“ präsentiert. Moholy-Nagy war eingeladen worden, einen Raum zur Zukunft der Typografie zu gestalten. Er entwarf 78 Schautafeln mit Fotografien, Texten und Bildern, die sämtlich erhalten sind, so dass der Ausstellungsraum erneut gezeigt werden kann, ergänzt durch weitere Plakate, Briefbögen und andere Drucke der "Neuen Typografie" aus der Sammlung der Kunstbibliothek.

Des weiteren wird der Ausstellungsraum durch eine Auswahl berühmter Plakate und Reklamedrucke der „Neuen Typografie“ u.a. von Willi Baumeister, A. M. Cassandre, Walter Dexel, Johannes Molzahn, Kurt Schwitters und Jan Tschichold aus der Sammlung der Kunstbibliothek erweitert. Mit dem funktionalen Grafikdesign der „Neuen Typografie“ hatte sich in den 1920er-Jahren eine künstlerische Reklamegestaltung durchgesetzt, die mit einer langen Gestaltungstradition des Druckgewerbes brach. Ziel war eine zeitgemäße Gestaltung: zum einen wurden die Standardisierung der Schrifttypen und die industriellen DIN Normen propagiert, zum andern waren es Ideale der Lesbarkeit, Klarheit und Direktheit entsprechend den Prinzipien der konstruktivistischen Kunst.

Die Ausstellung widmet sich diesem großen Resümee des Künstlers Moholy-Nagy zu seiner langjährigen Lehrtätigkeit am Bauhaus und zu den Ideen und Visionen der „Neuen Typografie“ von Jan Tschichold, Willi Baumeister bis Herbert Bayer. Im Programm der Ausstellung finden Gesprächsabende statt, in denen die Ideen von Moholy-Nagy auf den Prüfstand ihrer Aktualität gestellt werden. Von besonderer Bedeutung ist dabei die Präsentation einer Neuerscheinung zu der historischen Ausstellung von Moholy-Nagy in gemeinsamer Herausgeberschaft mit dem Designlabor Gutenberg, Hochschule Mainz.

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Konzert

Nah am Leben

200 Jahre Gipsformerei

Anlässlich des 200-jährigen Bestehens der Berliner Gipsformerei zeigen die Staatlichen Museen zu Berlin die Sonderausstellung "Nah am Leben" zum Thema der Lebend- bzw. Naturabformung als eine seit der Antike überlieferte Praxis der bildnerischen Annäherung an das Leben.

Die Ausstellung geht der These nach, dass die Abformung dasjenige Verfahren ist, das dem Leben (und dem Tod) buchstäblich am nächsten zu kommen vermag. Anhand von 200 Objekten – v. a. Skulpturen, aber auch Gemälde, Bücher, Druckgrafik und Fotografie – macht sie die Bedeutung der Abformung in der Geschichte der Bildhauerei deutlich. Vom Abguss eines Krokodils über die verschiedenen Arten der Lebend- und Totenmaske wird der Bogen bis hin zu prominenten Werken der Kunst geschlagen, die mit Hilfe von Körperabformungen entstanden sind.

Präsentation und Gegenüberstellung
"Nah am Leben" ist die erste umfangreiche Präsentation des Sammlungsbestandes der Berliner Gipsformerei. Als weltweit größte, noch heute aktive Manufaktur ihrer Art verfügt die Gipsformerei über ein mehrere Tausend Stücke umfassendes Konvolut von Mastermodellen, Formen und Malmodellen. Die Ausstellung erschließt diesen Bestand querschnittsartig und stellt ihm Objekte aus den anderen Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin sowie herausragende Leihgaben aus dem In- und Ausland gegenüber. Eine zentrale Rolle spielt hier die zeitgenössische Kunst, anhand derer die Emanzipation des Abgusses vom technischen Hilfsmittel zum eigenständigen Kunstwerk nachvollzogen werden kann.

Ausstellung eröffnet die James-Simon-Galerie
Mit der Ausstellung eröffnen die Staatlichen Museen zu Berlin aber auch eine neue Spielfläche auf der Museumsinsel: den Sonderausstellungsraum in der neu errichteten James-Simon-Galerie. Anlässlich ihres Jubiläums kehrt die Gipsformerei damit zu ihren historischen Wurzeln zurück: So war die Königlich-Preußische Gipsgussanstalt in den 1840er-Jahren im Souterrain des Alten Museums untergebracht, während die komplette erste Etage des Neuen Museums allein der Gipsabgusssammlung gewidmet wurde. Den engen Verknüpfungen der Gipsformerei mit den Skulpturenbeständen der Staatlichen Museen zu Berlin geht die Ausstellung zudem anhand einer „Gipsspur“ nach, die sich in Form von ausgesuchten Interventionen durch die Dauerausstellungen auf der Museumsinsel zieht.

Medienpartner der Ausstellung sind ARTE und Der Tagesspiegel.

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Ausstellung

Helmut Newton. SUMO / Mark Arbeit. George Holz. Just Loomis. THREE BOYS FROM PASADENA / Photo Collection of Helmut and June

Ein legendäres Fotobuch, eine private Fotosammlung und drei ehemalige Assistenten
Helmut Newton. SUMO

1999, vor 20 Jahren, veröffentlichte der TASCHEN-Verlag sein erstes monumentales Kunstbuch: Helmut Newton’s SUMO. Es kam in einem ungewöhnlich großen Format von 70 x 50 cm auf den Markt, in einer Auflage von 10.000 Exemplaren, alle vom Fotografen persönlich signiert, und wurde mit einem von Philippe Starck entworfenen Metallständer ausgeliefert. Etwas später wurde der von zahlreichen Prominenten signierte SUMO auf einer Charity-Auktion zum teuersten Buch des 20. Jahrhundert.

2009, vor zehn Jahren, organisierte die Helmut Newton Stiftung eine ungewöhnliche, gewissermaßen adäquate Ausstellung zu dieser legendären Publikation: die 460 Buchseiten hingen gerahmt an der Wand, Seite an Seite, in drei Reihen übereinander. Der Besucher konnte in der Ausstellung sprichwörtlich alles auf einmal sehen. Die mehr als 400 ikonischen Bilder von Newton aus den Genres Mode, Porträt und Akt in Schwarz-Weiß und Farbe konnten so individuell und gleichzeitig miteinander in Beziehung gesetzt werden.

Nun, erneut zehn Jahre später und 20 Jahre nach dessen Entstehung, wird SUMO erneut in der Helmut Newton Stiftung präsentiert: Wir begegnen im Buch und in der Berliner Ausstellung unter anderem Newtons berühmten Big Nudes, vielen Modebildern für die unterschiedlichen Ausgaben der Vogue, für Elle, Stern oder Vanity Fair sowie Porträts von bekannten Schauspielerinnen oder Künstlern, darunter Liz Taylor und Jodie Foster oder Salvador Dalí und Andy Warhol.

Mark Arbeit. George Holz. Just Loomis. THREE BOYS FROM PASADENA
Ergänzt wird Newtons SUMO-Ausstellung durch die erweiterte Präsentation der „Three Boys from Pasadena“. Während vor zehn Jahren die drei ehemaligen Assistenten von Helmut Newton – Mark Arbeit, George Holz und Just Loomis – mit jeweils einer oder mehrerer Werkgruppen innerhalb eines Ausstellungsraumes gezeigt wurden, wird nun jedem der drei amerikanischen Fotografen, die mittlerweile ein eigenständiges und vielschichtiges Œuvre geschaffen haben, ein eigener Raum zur Verfügung gestellt.

Mark Arbeit ergänzt als neue Serien lebensgroße Fotogramme von weiblichen Modellen sowie kleinformatige Fotogramme von Spielzeug-Puppen, die als Hommage an Helmut Newton und seine Sammelleidenschaft zu verstehen sind.

George Holz zeigt – neben den Schwarz-Weiß-Aktbildern der früheren Ausstellung – zahlreiche seiner bekannten Hollywood-Porträts, darunter Madonna, Andy MacDowell, Jack Nicholson oder Steven Spielberg, von denen viele zuvor in renommierten Zeitschriften und auf deren Titelseiten publiziert wurden.

Just Loomis schließlich hat einige seiner „Backstage“-Arbeiten ausgewählt, die seine „Americana“-Serie aus der Berliner Ausstellung 2009 ergänzen. Mit „Backstage“ zeigt uns Loomis die andere Seite des strahlenden Modebusiness, die Konzentration und Hektik vor dem Auftritt auf dem Laufsteg, aber auch Emotionen unterschiedlicher Art.

Photo Collection of Helmut and June
Erstmals wird auch die exquisite private Fotosammlung von Helmut und June Newton öffentlich gezeigt, die sich seit kurzem als Depositum in der Helmut Newton Stiftung befindet. In „June’s Room“ hängen – parallel zu SUMO und Three Boys from Pasadena – nun über 50 wertvolle Vintage Prints in der originalen Rahmung.

Darunter befinden sich Porträts von August Sander, Brassaï, Ralph Gibson, Mary Ellen Mark, Irving Penn oder George Hurrell, Aktbilder von Man Ray, Robert Mapplethorpe, Henri Cartier-Bresson, Frantisek Drtikol, Diane Arbus und Chris von Wangenheim, Modeaufnahmen von Horst P. Horst, George Hoyningen-Huene, Richard Avedon sowie Landschaften von Franco Fontana und Peter Beard – kurzum, eine Auswahl der bedeutendsten Fotografen des 20. Jahrhunderts.

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Ausstellung

Starke Typen. Griechische Porträts der Antike

Das Porträt als Bildnis einer bestimmten, realen bzw. historischen Person ist eine wichtige Errungenschaft der griechischen Kunst. Sie wirkt über die römische Kaiserzeit und die Renaissance bis heute fort und bildet die Grundlage der westlich-abendländischen Porträttradition. Griechische Porträts sind jedoch keine fotografisch genauen Abbilder, die uns das tatsächliche Aussehen einer Person überliefern, sondern sie sind typengebunden und charakterisieren die Person nach Alter, sozialem Status und Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe. Maßgebend sind die jeweils gültigen Idealvorstellungen, Anlass und Ort der Aufstellung, die Eigenschaften der jeweiligen Bildträger (Statuen, Reliefs, Vasen etc.) sowie die programmatischen Absichten der Auftraggeber. Individualisierende Merkmale machen das Bildnis unverwechselbar, müssen jedoch nicht lebensecht sein. Identität wird durch Namensbeischrift hergestellt.

Die Ausstellung veranschaulicht die Entwicklung des griechischen Porträts im Spannungsfeld von Ideal und Individualisierung, die in ihren unterschiedlichen, jeweils nebeneinander existierenden Mischungen vielfältige Möglichkeiten zur Inszenierung von Identitäten boten. Zugleich beleuchtet sie verschiedene Aspekte des antiken Kontextes und der Überlieferungsgeschichte griechischer Porträts.

Den Kern der Schau bilden 20 hochkarätige Leihgaben der Glyptothek und Antikensammlungen München. Es handelt sich um marmorne Porträtköpfe historisch bedeutender Dichter, Strategen, Philosophen und Könige, einen historischen Bronzenachguss und eine attische Vase mit einer einzigartigen Darstellung der Dichterin Sappho. Hinzu kommen aus dem Liebieghaus Frankfurt rekonstruierende Nachgüsse der berühmten bronzenen Kriegerstatuen von Riace, die in der Rotunde des Alten Museums aufgestellt und in eine spannungsreiche Interaktion mit den dort befindlichen Götterstatuen treten werden. Ergänzt und erläutert werden die Leihgaben durch Skulpturen, Vasen und Kleinkunstobjekte aus eigenen, sonst magazinierten Beständen der Antikensammlung.

Zusätzlich werden ausgewählte Exponate der Dauerausstellung im Alten Museum durch besondere Kennzeichnung und einen Übersichtsflyer einbezogen, um weitere Aspekte des Themas zu veranschaulichen. Den Besuchern wird damit ein frischer Blick auf die Dauerausstellung unter neuen Gesichtspunkten ermöglicht. Die Ausstellung ermöglichet mit ihrer Ausrichtung eine intensive Auseinandersetzung mit Fragen nach Selbstbild, Image und Inszenierung von Identitäten, die auch heute für ein breites Publikum aktuell sind und moderne Porträtschöpfungen mitbestimmen.

Eine Begleitpublikation dokumentiert die Ausstellung und ordnet die Exponate in ihren Kontext ein.

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Ausstellung

Gustave Caillebotte

Maler und Mäzen des Impressionismus

Gustave Caillebotte (1848–1894) war einer der zentralen Akteure des französischen Impressionismus und gehört dennoch zu jenen Künstlern, die heute noch zu entdecken sind. Sein Ruhm gründete sich zunächst auf seine Rolle als Mäzen, während er als Maler erst spät volle Anerkennung fand.

Mit Caillebottes 1877 vollendetem Gemälde „Straße in Paris, Regenwetter“ („Rue de Paris, temps de pluie“) zieht nun eine Ikone des Impressionismus in die Alte Nationalgalerie ein. Es gilt als Hauptwerk des Künstlers und ist eines der Aushängeschilder des Art Institute of Chicago. Selten reiste das monumentale Gemälde bislang nach Europa, in Berlin ist es zum ersten Mal überhaupt zu sehen. Dass „Straße in Paris, Regenwetter“ nun hier gezeigt wird, kann als Sensation bezeichnet werden und basiert auf einer einmaligen internationalen Kooperation: Während das Art Institute of Chicago Edouard Manets „Im Wintergarten“ für eine große monographische Ausstellung ausgeliehen bekommt, erhält die Alte Nationalgalerie im Gegenzug das Meisterwerk eines Künstlers, der selbst nicht in ihrer Sammlung vertreten ist. Damit kommt das deutsche wie das US-amerikanische Publikum jeweils in den Genuss einer Ausstellung mit Seltenheitswert.

Caillebottes zukunftsweisendes Werk mit seinen nahezu lebensgroßen Figuren und der unkonventionellen Perspektive wurde 1877 auf der dritten Impressionisten-Ausstellung präsentiert und hat bis heute nichts von seiner suggestiven Anziehungskraft eingebüßt. „Rue de Paris, temps de pluie“ steht für das Neue Sehen der Impressionisten wie auch für Caillebottes Aneignung moderner urbaner Motive. Gezielt ausgewählte Studien und Vorarbeiten zu seinem Hauptwerk lassen den Werkprozess dieses untypischen Impressionisten in der Ausstellung nachvollziehbar werden.

In der Betrachtung der Malerei Caillebottes eröffnen sich neue Zugänge zum französischen Impressionismus. Nicht die rein malerische Erscheinung steht bei ihm im Vordergrund, seine Bilder bestechen durch ihre kühnen Perspektiven und konstruierten Bildräume. Insbesondere der wie zufällig wirkende Bildausschnitt und die frappierende Unmittelbarkeit der Darstellung unterstreichen hier die Modernität.

Die fokussierte Ausstellung in der Alten Nationalgalerie beleuchtet zugleich das Mäzenatentum Caillebottes. Der 1877 erst 29-Jährige war nicht nur das jüngste Mitglied der Impressionisten, sondern auch das aktivste dieser Gruppe. Als Mann von beträchtlichem Reichtum spielte er eine führende Rolle bei der Finanzierung und Organisation der ersten Gruppenausstellungen. Nicht selten verlieh er zu diesem Anlass Werke von Malerkollegen wie Renoir, Manet, Degas, Cezanne und Monet aus seiner eigenen Sammlung. Das intensive Netzwerk der Impressionisten, in dessen Mitte sich Caillebotte als Freund und Förderer befand, wird in der Ausstellung der Alten Nationalgalerie sichtbar.

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Ausstellung

Bauhaus und die Fotografie

Zum Neuen Sehen in der Gegenwartskunst

Aus Anlass des 100-jährigen Gründungsjubiläums des Bauhauses eröffnet die Ausstellung einen Dialog zwischen der Foto-Avantgarde um 1930 und der zeitgenössischen Kunst.

Das Bauhaus spielt nicht nur eine Schlüsselrolle in der Design- und Kunstgeschichte, sondern auch für die Fotografie des 20. Jahrhunderts. Wie tragen dessen Neuerungen auch heute noch zur Weiterentwicklung fotografischer Bildsprachen und ästhetischer Konzepte bei? Welche Rolle spielt die Foto-Avantgarde um 1930 für zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler? Die Ausstellung konfrontiert Arbeiten von u.a. László Moholy-Nagy, Lucia Moholy, Man Ray, Jan Tschichold, Hedda Walther, Florence Henri, Hans Robertson und Erich Consemüller mit Werkgruppen von Thomas Ruff, Dominique Teufen, Daniel T. Braun, Wolfgang Tillmans, Doug Fogelson, Max de Esteban, Viviane Sassen, Stephanie Seufert, Kris Scholz, Taiyo Onorato & Nico Krebs, Antje Hanebeck und Douglas Gordon.

Historischer Bezugspunkt der Ausstellung ist die Werkbundausstellung „Film und Foto“, die 1929/30 unter anderem in Stuttgart, Berlin und Zürich zu sehen war. Die Berliner Station wurde damals von der Kunstbibliothek ausgerichtet. Der ungarische Künstler László Moholy-Nagy (1895-1946), der sich bereits mit seinen experimentellen Fotoarbeiten einen Namen gemacht hatte, kuratierte jeweils einen Raum zur Geschichte und zur Zukunft der Fotografie. Dem Bauhaus-Künstler lag daran, programmatisch das Neue Sehen in der Fotografie zu untersuchen. Die historische Werkschau, die als eine Art Manifest zu verstehen ist und sich in die damalige Debatte um den Stellenwert der Fotografie in der Kunst einmischte, wird mit über 300 Exponaten virtuell rekonstruiert. Darüber hinaus wird ein Teil der Berliner Station als szenografische Reproduktion präsentiert. Ergänzt werden die Rekonstruktionen durch zahlreiche Vintage Prints aus den Beständen der Kunstbibliothek und eine Präsentation von Filmen der 1920er-Jahre. In Kombination mit fotografischen Arbeiten von zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern eröffnet die Ausstellung einen Dialog zwischen dem historischen Ereignis und der Gegenwart.

Einen Blick nach vorne werfen Studierende des Fachbereichs Gestaltung der Hochschule Darmstadt und der Fakultät Design der Technischen Hochschule Nürnberg, die ihre eigenen, zukunftsorientierten Entwürfe präsentieren, die auch elektronische und digitale Medien mit einbeziehen.

Die Schau ist Teil des Jubiläumsprogramms „100 jahre bauhaus“.

Eine Sonderausstellung der Kunstbibliothek – Staatliche Museen zu Berlin in Kooperation mit dem NRW-Forum Düsseldorf und der Kunsthalle Darmstadt, gefördert im Fonds Bauhaus heute der Kulturstiftung des Bundes, vom NRW-Forum Düsseldorf, dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und von der Hochschule Darmstadt.

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Ausstellung

Emil Nolde - Eine deutsche Legende. Der Künstler im Nationalsozialismus

Die Ausstellung „Emil Nolde. Eine deutsche Legende. Der Künstler im Nationalsozialismus“ zeigt Emil Noldes künstlerisches Werk erstmals im historischen Kontext seiner Biografie und ideologischen Haltung. Seine Sympathien für die NS-Bewegung sind in Expertenkreisen seit langem bekannt, spielten jedoch in der öffentlichen Präsentation seiner Werke bisher kaum eine Rolle. Die Ausstellung soll daher sowohl eine künstlerische als auch historische Auseinandersetzung mit Noldes Werk und Leben ermöglichen, die den dynamischen Charakter des Verhältnisses zwischen Künstler, Werk und Rezeption thematisiert.

Nolde selbst veranlasste gar testamentarisch die Veröffentlichung seiner schriftlichen Erzeugnisse, darunter seine Autobiografien und Briefe. Offensichtlich war er davon überzeugt, dass ein besseres Verständnis der Innenwelt des Künstlers beim Betrachter auch zu einem tieferen Verständnis der betrachteten Werke führen würde. Tatsächlich lässt sich die Frage Künstler und Werk in der Öffentlichkeit aber nicht vom Thema Nolde und Nationalsozialismus trennen – während der NS-Diktatur, aber auch in den Jahren nach 1945.

Die Nationalgalerie spielt historisch eine zentrale Rolle in der Konstruktion der Noldeschen Künstlerlegende. Das Nolde-Ausstellungsprojekt knüpft nun – durchaus selbstkritisch – an jüngst gezeigte Ausstellungen wie die „Entartete Kunst“-Rekonstruktion und „Die Schwarzen Jahre. Geschichten einer Sammlung. 1933 – 1945“ an und führt die „aufklärerische“ Tradition des Hauses fort.

Die Ausstellung wird ermöglicht durch die Freunde der Nationalgalerie und der Nolde Stiftung Seebüll, sowie mit finanzieller Unterstützung der Friede Springer Stiftung.

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Ausstellung

Der preußische Apoll

Prinz Louis Ferdinand (1772–1806)

"Sechs Fuß hoch aufgeschossen,
Ein Kriegsgott anzuschaun,
Der Liebling der Genossen,
Der Abgott schöner Fraun, …"


Mit diesen Versen beginnt Theodor Fontanes 1857 erschienene Ballade über den Prinzen Louis Ferdinand von Preußen (1772–1806), den Enkel des „Soldatenkönigs“ Friedrich Wilhelm I. und Neffen Friedrichs des Großen. Feinsinniger Kunstfreund und ruhmsüchtiger Krieger, leichtsinniger Lebemann und umschwärmter Liebhaber – der Prinz war eine der schillerndsten Persönlichkeiten seiner Zeit, geradezu ein „Star“ auf dem gesellschaftlichen Parkett.

Selbst Musiker, mit weitschweifendem Kontakt zu Künstlern
Als führender Kopf der „Berliner Kriegspartei“ bekämpfte Louis Ferdinand aktiv die Neutralitätspolitik König Friedrich Wilhelms III. gegenüber Napoleon. Er war gern gesehener Gast in den Berliner Salons und stand in Kontakt mit vielen Geistesgrößen und Künstlern seiner Zeit. Zudem war Louis Ferdinand ein gefeierter Pianist und begabter Komponist, bekannt ist seine Freundschaft mit Ludwig van Beethoven, der ihm sein 3. Klavierkonzert widmete. Das gedruckte musikalische Œuvre des Hohenzollernprinzen umfasst zwar nur 13 Werke, diese waren jedoch weit verbreitet und haben spätere Komponisten wie Robert Schumann maßgeblich beeinflusst. Louis Ferdinands Bedeutung als „der erste Romantiker der Musikgeschichte“ wird noch immer weitgehend unterschätzt.

Die gemeinsam vom Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Museen zu Berlin und dem Verein Musik in Brandenburgischen Schlössern in zwei Räumen des Schlosses Köpenick veranstaltete Ausstellung widmet dem musikalischen Schaffen des Prinzen besondere Aufmerksamkeit und verknüpft es mit der Darstellung wichtiger Stationen seines turbulenten Lebens in einer Zeit tiefgreifender historischer Umbrüche. Äußere Erscheinung und musische Begabung, vor allem aber sein früher Tod im Kampf gegen die napoleonischen Truppen im Gefecht bei Saalfeld haben wesentlich dazu beigetragen, Louis Ferdinand schon bald als heldenhaften „preußischen Apoll“ zu verklären. Im Hause Hohenzollern dagegen galt der Prinz wegen seines Lebenswandels und seiner oppositionellen Haltung noch lange als Enfant terrible.

Der Berliner Salon zu Zeiten Louis Ferdinands
Wichtige biografische, musikgeschichtliche und historische Aspekte werden in der Ausstellung auf informativen Text-Bild-Tafeln und anhand ausgewählter Originaldokumente vorgestellt. Eine eindrückliche Vorstellung von der kunstvollen Möblierung und sonstigen Ausstattung der Berliner Salons zur Zeit Louis Ferdinands vermitteln selten gezeigte Werke aus den reichen Beständen des Kunstgewerbemuseums.

"Musik des Salons"
Begleitend zu der kleinen Ausstellung werden zahlreiche Kompositionen des Prinzen Louis Ferdinand und seiner Zeitgenossen im Rahmen des Festivals „Berliner Frühlingsklassik“ im Gobelin-Saal im Bode-Museum sowie in der Konzertreihe „Musik der Salons“ im Aurorasaal des Köpenicker Schlosses aufgeführt. Gemeinsam vermitteln Ausstellung und Konzerte ein vielschichtiges und eindrucksvolles Bild einer der faszinierendsten Persönlichkeiten Preußens an der Wende zum 19. Jahrhundert.

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Ausstellung

Jack Whitten: Jack’s Jacks

Der Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin zeigt erstmalig in Europa eine institutionelle Einzelausstellung mit Werken des US-amerikanischen Künstlers Jack Whitten (1939-2018). In enger Absprache mit dem Künstler konzipiert, macht die Präsentation deutlich, wie Whitten über eine Zeitspanne von sechs Jahrzehnten die Grenzen der abstrakten Malerei immer wieder neu definierte.

Ausgehend von gestischen Bildern, die unter dem Einfluss des abstrakten Expressionismus entstanden, zeichnet die Ausstellung die Entwicklung von Whittens malerischem Stil über die slab paintings der 1970er-Jahre bis hin zu seinen späteren Experimenten mit Struktur und Materialität nach, die in seinem unverkennbaren Mosaiken-Stil mündeten. Um den zeitgeschichtlichen Kontext der Arbeiten zu beleuchten, liegt der Fokus auf Gemälden, die historischen Ereignissen und prominenten Persönlichkeiten wie Martin Luther King, Barack Obama, Andy Warhol, John Coltrane oder Prince gewidmet sind.

Die Ausstellung wird ermöglicht durch die Freunde der Nationalgalerie.

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Ausstellung

Local Histories

Werke aus der Friedrich Christian Flick Collection im Hamburger Bahnhof, der Sammlung der Nationalgalerie und Leihgaben

Die Ausstellung „Local Histories“ spürt Beziehungen und Bedingungen nach, unter denen zentrale Werke der Sammlungen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelt wurden.

„The history of art and art’s condition at any time are pretty messy“ schreibt Donald Judd 1964 in einem Artikel, der sich der New Yorker Kunstszene widmet. Er wendet sich darin gegen traditionelle Unterscheidungen von Stilen und Gattungen und plädiert für eine ungezwungene Begegnung mit Kunstwerken. Judds Analyse einer lokalen Szene ist Ausgangspunkt für das Experiment, Werke aus der Friedrich Christian Flick Collection und der Sammlung der Nationalgalerie, ergänzt durch ausgewählte Leihgaben, in den Kontext ihrer Entstehung zu bringen.

Welche Kunst war prägend für Donald Judd? Was verbindet Konrad Lueg, Sigmar Polke und Gerhard Richter? Welche Galerien haben Bruce Nauman oder Jenny Holzer in ihren frühen Karrierephasen unterstützt? Mitunter ungewöhnliche Werk-Aufstellungen liefern Momentaufnahmen aus dem New York und Düsseldorf der 1960er- und 1970er-Jahre, dem Köln der 1980er-, dem Berlin und Los Angeles der 1990er Jahre.

Kuratiert von Matilda Felix

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Ausstellung

Der Elefant im Raum

Skulpturen aus der Sammlung Marx und der Sammlung der Nationalgalerie

„Der Elefant im Raum – Skulpturen aus der Sammlung Marx“ im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin befasst sich mit einem wesentlichen Aspekt der Bildhauerei der 1960er-Jahre: die räumliche Wirkung von Skulpturen. Mit Werken von Absalon, Joseph Beuys, Donald Judd, Jeff Koons, Rachel Whiteread u. a. rückt die Ausstellung das Verhältnis von Kunstwerk und Räumlichkeit in den Blick. Ausgehend von der englischsprachigen Redewendung „the elephant in the room“ verweist der Elefant im Ausstellungstitel auf jene Kräfte und Größen, die zwar nicht Teil der Skulpturen sind, ihre Präsenz im Raum jedoch maßgeblich mitbestimmen und damit wesentlicher Bestandteil des erweiterten Kunstbegriffs der 1960er-Jahre sind.

Anlässlich der Ausstellung erscheint Ende des Jahres eine Publikation zur Sammlung Marx in der Edition Cantz. 1996 eröffnete der Hamburger Bahnhof als Haus der Nationalgalerie für die Kunst der Gegenwart neben eigenen Beständen mit Werken aus der Sammlung Marx. In wechselnden Präsentationen zeigt das Museum Werke der Kunstsammlung des Berliner Unternehmers der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Die Veranstaltungsreihe „The Making-of…“ führt am Beispiel von Hauptwerken der Sammlungen in die museale Bewahrung und Präsentation zeitgenössischer Kunstwerke ein.

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Ausstellung

Die Krone von Kertsch

Schätze aus Europas Frühzeit

Völkerwanderungszeitlicher Goldschmuck vom Schwarzen Meer, silberne Gewandspangen und prächtige Gürtel aus Gräbern des frühen Mittelalters in Frankreich, Italien, Spanien und Deutschland – Teile der Sammlung des Johannes von Diergardt werden nach über 80 Jahren wieder in Berlin zu sehen sein, wo sie bis 1934 ausgestellt waren. Sie gewähren glänzende Einblicke in die europäische Geschichte, besonders in die Ereignisse zwischen Antike und Mittelalter. Nach dem Tod des Sammlers und Mäzens gelangten sie in das Römisch-Germanische Museum Köln. Umbauarbeiten im Kölner Museum bieten nun eine gute Gelegenheit, die Schätze nach langer Zeit wieder der Berliner Öffentlichkeit zu präsentieren.

Eine Sonderpräsentation des Museums für Vor- und Frühgeschichte – Staatliche Museen zu Berlin in Kooperation mit dem Römisch-Germanischen Museum der Stadt Köln

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Ausstellung

Schätze aus dem Rhein. Der Barbarenschatz von Neupotz

20.12.2016 bis auf Weiteres

Im Bacchussaal des Neuen Museums stand lange einsam der Xantener Knabe, eine römische Bronzestatue, 1858 im Rhein bei Xanten von Fischern entdeckt. Nun bekommt der Bronzejüngling Zuwachs en masse: eiserne Werkzeuge und Wagenteile, Vorhängeschlösser und Fußfesseln, Bronzekessel und Silbergeschirr. Der „Barbarenschatz von Neupotz“ – im 3. Jahrhundert n. Chr. im Rhein versunken – wird für die kommenden Jahre die Dauerausstellung des Museums für Vor- und Frühgeschichte um eine Attraktion bereichern.

Die einst in den Fluten des Rheins versunkenen Objekte stammen zumeist aus römischen Privathäusern. Es handelt sich etwa um einfaches Küchen- und Kochgeschirr, aber auch um wertvolles Tafelgeschirr zum Auftragen von Speisen und Getränken und zum Mischen von Wein. Viele Stücke zeigen Spuren intensiven Gebrauchs: Abnutzung, Reparaturen, Flicken. Die Objekte führen uns ganz nahe an die Menschen, die damit arbeiteten, an ihren Alltag. So auch die römischen Werkzeuge aus Eisen – wie Äxte, Zangen und Hacken –, deren Formen uns heute immer noch vertraut erscheinen. Sie haben sich über die Jahrhunderte nicht sehr verändert. Vorhängeschlösser und die schweren Eisenbeschläge römischer Lastwagen geben Aufschluss über den hohen Stand der antiken Technik. Fußfesseln erinnern an die weniger fortschrittlichen Züge der römischen Gesellschaft. Weiheinschriften auf manchen Stücken schließlich lassen vermuten, dass diese aus Heiligtümern genommen worden waren.

Im passenden Ambiente des Bacchussaals mit seiner an pompejanische Wandmalereien angelehnten Ausgestaltung wird ein Querschnitt aus den Neupotzer Metallmassen in zwei Hoch- und zwei Tischvitrinen präsentiert. Sie geben einen Überblick über den umfänglichen Fund. Der im Bacchussaal seit der Neueröffnung des Neuen Museums aufgestellte Xantener Knabe bleibt vor Ort. Auch er war im Rhein verloren gegangen, bereits im 1. Jahrhundert n. Chr. In der Behausung eines vornehmen Römers aufgestellt, reichte er Gästen als „Stummer Diener“ einst Speisen und Getränke auf einem Tablett dar. Auch für seinen Verlust im Rhein werden Unruhen verantwortlich gemacht. So passen sie gut zusammen – der Xantener Knabe und der Schatzfund von Neupotz: die Schätze aus dem Rhein.

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Ausstellung

Picasso und seine Zeit

16.03.2013 bis auf Weiteres

Am 16. März 2013 öffnete das zur Nationalgalerie gehörende Museum Berggruen wieder die Pforten für seine berühmte Sammlung der Klassischen Moderne. Der westliche Stülerbau wurde um das benachbarte Kommandantenhaus am Spandauer Damm und den neu angelegten Bettina-Berggruen-Garten erweitert.

Name und Entstehung der Sammlung gehen auf den Kunsthändler und Sammler Heinz Berggruen zurück (1914-2007). Über einen Zeitraum von mehr als vierzig Jahren trug er Meisterwerke von Pablo Picasso, Henri Matisse, Paul Klee und Alberto Giacometti zusammen. Unter dem Titel "Picasso und seine Zeit" wurde die Sammlung Berggruen 1996 erstmals im westlichen Stülerbau präsentiert und im Jahr 2000 von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz für die Nationalgalerie erworben. Heute ist die Sammlung im Museum Berggruen - ergänzt durch weitere bedeutende Leihgaben der Familie - einer der wichtigsten Standorte der Klassischen Moderne.

Heinz Berggruen wurde 1914 in Berlin-Wilmersdorf geboren. 1936 emigrierte er aus dem nationalsozialistischen Deutschland in die USA, wo er zunächst als freier Kulturjournalist arbeitete und seit 1939 am San Francisco Museum of Art angestellt war. Nach dem Krieg gründete er in Paris eine Galerie, die viele der Künstler vertrat, die Berggruen auch privat zu sammeln begann. 1980 zog sich Berggruen aus seiner Galerie zurück und konzentrierte sich auf die Erweiterung seiner Sammlung. Hierbei interessierten ihn vor allem jene Künstler, die heute das Herzstück der Sammlung des Museums ausmachen.

Mit mehr als 120 Werken von Pablo Picasso (1881-1973) gibt das Museum Berggruen einen vielfältigen Gesamtüberblick über seine künstlerische Entwicklung. Zu sehen sind zentrale Arbeiten, wie etwa Picassos berühmtes Motiv des sitzenden Harlekins aus der Rosa Periode, eine eindrückliche Detailstudie für "Les Demoiselles d'Avignon" sowie zahlreiche Porträts der Dora Maar. Einen weiteren Schwerpunkt bildet das Schaffen Paul Klees (1879-1940). Henri Matisse (1869-1954) und Alberto Giacometti (1901-1966) sind vor allem mit ihrem späteren Werk vertreten. Darüber hinaus zeigt das Museum Werke von Georges Braque, Henri Laurens und Paul Cézanne.

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Ausstellung

Altes Ägypten

17.10.2009 bis auf Weiteres

In bislang nie gezeigtem Ausmaß von über 2 500 Exponaten präsentiert sich das Ägyptische Museum und Papyrussammlung im Nordflügel des Neuen Museums über drei Ebenen auf einer Fläche von 3 600 Quadratmetern.

Die Konzeption und Gestaltung der Schausammlung gewährt einen umfassenden Einblick in Kontinuität und Wandel der altägyptischen Kultur über vier Jahrtausende sowie in die Kulturgeschichte des antiken Sudan. Durch den Wiederaufbau mehrerer Opferkammern werden Grabarchitektur und Reliefkunst des Alten Reiches in einzigartiger Weise präsentiert. Neben der Thematisierung verschiedener kultureller Schwerpunkte wie Toten- und Götterkult, Königtum und Alltagsleben wird erstmals auch die Wissenschaftsgeschichte der Ägyptologie dargestellt und erläutert. Die Papyrussammlung zeigt in der "Bibliothek der Antike" eine große Auswahl hoch bedeutender Texte und Literaturwerke über die gesamte Zeitspanne altägyptischer bis spätantiker Schriftkultur.

Eine besondere Betonung der Ausstellungskonzeption liegt auf der Vermittlung des altägyptischen Menschenbildes durch die nach unterschiedlichen Gesichtspunkten in mehreren Räumen arrangierten Skulpturen, deren Höhepunkt die Präsentation der Büste der Nofretete im Nordkuppelsaal des Neuen Museums darstellt.

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Ausstellung

Rokokowelten

Neupräsentation der Porzellan- und Fayencesammlung
seit 21. März 2019

Das 18. Jahrhundert war das Jahrhundert des Porzellans. Unter Fürsten, Aristokraten und vermögendem Bürgertum war man regelrecht süchtig nach dem „weißen Gold“, man sprach von der „maladie de porcelaine“. Wer sich das exklusive Porzellan nicht leisten konnte, griff zur Fayence, um seine Tafeln, Konsolen, Kaminsimse und Kommoden zu schmücken.

In der Ausstellung gibt es verschiedene Themenfelder:

Wie verlief der Weg des Porzellans von Asien nach Europa?
Inwieweit spiegeln sich in der Porzellan- und Fayencekunst die aristokratischen Lebensweisen des Rokoko wider?
Welche gestalterischen Besonderheiten gab es, und wie waren die Herstellungstechniken?

Dass Porzellan bis heute für Gestalterinnen und Gestalter aktuell ist, wird exemplarisch unter dem Aspekt „Porzellan und 3 D Druck“ beleuchtet.

Das Kunstgewerbemuseum arbeitet kontinuierlich an der Neupräsentation seiner Bestände, der Vielfalt der Sammlungsteile entsprechend in unterschiedlichen Formaten. Die europäischen Porzellane und Fayencen des 18. Jahrhunderts bilden einen Kernbereich des Museums und sind von herausragender Qualität. Ihre Neupräsentation innerhalb des historischen Rundgangs grenzt direkt an das 2014 neu eingerichtete Kabinett mit Mode und Accessoires des Rokoko, so dass sich hier viele Querbezüge ergeben.

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Rokokowelten

Ausstellungen / Museum Staatl. Kunstsammlungen Dresden Dresden, Taschenberg 2
Ausstellungen / Museum Deichtorhallen Hamburg Hamburg, Deichtorstr. 1-2
Ausstellungen / Museum Haus der Kunst München München, Prinzregentenstraße 1
Ausstellungen / Museum Rautenstrauch-Joest-Museum Köln Köln, Cäcilienstraße 29-33
Ausstellungen / Museum Kunsthaus Zürich Zürich, Heimplatz 1
Ausstellungen / Museum Jüdisches Museum Berlin Berlin, Lindenstr. 9-14
Ausstellungen / Burg Wartburg Eisenach Eisenach, Auf der Wartburg 2
Ausstellungen / Museum Mudam Luxembourg Luxembourg, 3, Park Dräi Eechelen
Ausstellungen / Museum GRASSI Museum für Völkerkunde Leipzig Leipzig, Johannisplatz 5-11
Ausstellungen / Museum Kunsthaus Zürich Zürich, Heimplatz 1
Ausstellungen / Museum Stiftung Moritzburg Halle Halle, Friedemann-Bach-Platz 5
Ausstellungen / Museum Museum fünf Kontinente München München, Maximilianstraße 42
Ausstellungen / Kulturveranstaltung OK Offenes Kulturhaus Oberösterreich Linz, OK-Platz 1

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