zur Startseite
Literatur+Sprache / Kulturveranstaltung Literaturhaus Salzburg Salzburg, Strubergasse 23
Konzerte / Konzert Philharmonie Luxembourg Luxembourg, 1, Place de l'Europe
Ereignisse / Musical Chormusical
Judith
Mitsingen beim Chormusical
Ereignisse / Musical Chormusical
7 Worte vom Kreuz
Mitsingen beim Chormusical
Aufführungen | Oper

Intermezzo

Semperoper Dresden

Richard Strauss gewährt mit Intermezzo, 1924 in Dresden uraufgeführt, allerlei Einblicke in sein turbulentes Eheleben. Eine bürgerliche Komödie mit sinfonischen Zwischenspielen in zwei Aufzügen Libretto vom Komponisten In beinahe filmisch schnell wechselnden Episoden zeichnet Richard Strauss mit sicherem Instinkt für das Theatralische im Alltäglichen ein Charakterbild seiner Ehefrau Pauline und seiner eigenen Künstlerexistenz. Die zahlreichen sinfonischen Zwischenspiele gewähren einen Blick in das Seelenleben der Figuren. Diese musikalische Liebeserklärung an die Ehefrau von Richard Strauss inszeniert 100 Jahre nach der Dresdner Uraufführung mit Axel Ranisch ein Regisseur, der für Kino, Fernsehen und das Theater arbeitet und in die Gattung Oper verliebt ist, wie kein zweiter seiner Generation. Musikalische Leitung: Patrick Hahn Inszenierung: Axel Ranisch Bühne: Saskia Wunsch Kostüme: Alfred Mayerhofer Licht: Fabio Antoci Video: Falko Herold Choreografie: Michael Tucker Dramaturgie: Jörg Rieker Sächsische Staatskapelle Dresden In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln Werkeinführung (kostenlos) 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Opernkeller
Aufführungen | Oper

La traviata

Semperoper Dresden

Melodramma in drei Akten Libretto von Francesco Maria Piave Hat Schmerz jemals schöner geklungen als in Verdis La traviata? »La traviata« – direkt übersetzt »Die vom Wege Abgekommene«, meint die Pariser Kurtisane Violetta Valéry, die sich, durch eine Lungenkrankheit bereits dem Tode geweiht, gegen ihre Lebensweise und alle Vernunft in Alfredo Germont verliebt und in ihrem Drang nach Freiheit und Glück schließlich an den bürgerlichen Moralvorstellungen scheitert. Bei ihrer Uraufführung 1853 in Venedig provozierte diese Geschichte einen Skandal: Eine Oper über eine Kurtisane, die an Tuberkulose stirbt und noch dazu einer real existierenden Frau der Pariser Gesellschaft nachempfunden ist, war für die damalige Zeit eine unerhörte Neuerung. Fokussiert auf die Dreiecksbeziehung zwischen Violetta, ihrem Geliebten Alfredo und dessen Vater erschuf Verdi vor allem mit der Figur der Violetta einen Charakter, dessen emotionale Bandbreite das Publikum zwischen lyrisch geführten Belcantostellen und überwältigenden musikdramatischen Ausbrüchen in seinen Bann zieht. Regisseurin Barbora Horáková erzählt »La traviata« in der schillernden Welt des Varietés des 19. Jahrhunderts. Musikalische Leitung: Nicholas Carter Inszenierung: Barbora Horáková Bühnenbild: Eva-Maria van Acker Kostüme: Annemarie Bulla Licht: Fabio Antoci Video: Sarah Derendinger Choreografie: Juanjo Arqués Chor: André Kellinghaus Dramaturgie: Juliane Schunke In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln Werkeinführung (kostenlos) 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Opernkeller
Aufführungen

neue Veranstaltung

Semperoper Dresden

Aufführungen | Oper

Die kahle Sängerin

Semperoper Dresden

Kammeroper in einem Akt nach der Anti-Komödie von Eugène Ionesco Deutsch von Josef Heinzelmann Ein Ehepaar sitzt gemütlich vor dem häuslichen Kamin. Man stellt fest, dass man in der Nähe von London lebt und Smith heißt. Später kommen noch die Martins hinzu und finden heraus, dass sie miteinander verheiratet sind. Auch der Feuerwehrhauptmann und das Dienstmädchen Mary kennen sich schon und die kahle Sängerin – sie trägt noch immer die gleiche Frisur! »Die kahle Sängerin« ist Eugène Ionescos erstes Theaterstück (1950) und der Auftakt zum ›Theater des Absurden‹. Aus einer Ansammlung häuslicher Szenen voller Nonsens, Situationskomik, Pseudo-Klischees und pointenlosen Anekdoten formt sich ein »Anti-Stück« voller Sprachakrobatik und Witz. Gemeinsam mit Ionesco verfasste der italienische Komponist Luciano Chailly (1920 – 2002) das Libretto zur gleichnamigen Oper und fing in seiner Komposition den Charakter der Figuren und ihrer Beziehungen mal mit einem Zupfquintett, leicht, eitel und tänzerisch, einem getragenen Streichquintett oder einem eher derb intonierenden Bläserquintett ein. In Semper Zwei ist die 1986 in Wien uraufgeführte Opern-Rarität nun in der Deutschen Erstaufführung zu erleben. Musikalische Leitung: Henry Websdale Inszenierung: Barbora Horáková Bühnenbild: Annett Hunger Kostüme: Benjamin Burgunder Licht: Marco Dietzel Video: Sergio Verde Dramaturgie: Juliane Schunke In deutscher Sprache
Aufführungen | Oper

Parsifal

Semperoper Dresden

Premiere: 22.3.2026 Bühnenweihfestspiel in drei Aufzügen Libretto vom Komponisten Nur ein „reiner Tor“ soll laut einer Prophezeiung in der Lage sein, die Gralsgemeinschaft zu erneuern. Sollte dieser Retter Parsifal sein …? Ob Richard Wagner, als er sich beim Fliegenden Holländer erstmals der Erlösung zuwandte, schon wusste, dass er damit sein künstlerisches Lebensthema finden würde? In seinem letzten Werk Parsifal, uraufgeführt 1882 in Bayreuth, wartet nicht nur ein einzelner Mensch, sondern die gesamte Gesellschaft auf einen Erlöser – getragen von der Hoffnung, eines Tages auf den Einen zu treffen, dem diese Aufgabe zufällt. Parsifal vermag dies erst dann, wenn er „durch Mitleid wissend“ geworden ist. Ein Prozess, der viele Jahre, vielleicht ein ganzes Leben andauert. Doch es gibt Kräfte, die ihn auf seinem Weg zu hindern versuchen. Wird Parsifal bereit sein, sich in den Dienst der Gemeinschaft zu stellen? Das Bühnenweihfestspiel Parsifal überwältigt bis heute. Ob auch die Kunst zu Erlösung beitragen kann? Floris Visser, der u.a. in Amsterdam und Zürich inszeniert hat, führt erstmals Regie an der Semperoper. Für den Chefdirigenten der Sächsischen Staatskapelle Dresden, Daniele Gatti, der Wagners Weltabschiedswerk u.a. an der Metropolitan Opera in New York und bei den Bayreuther Festspielen dirigiert hat, ist es der erste Parsifal an der einstigen Wirkungsstätte Richard Wagners. Musikalische Leitung: Daniele Gatti Inszenierung: Floris Visser Bühnenbild: Frank Philipp Schlößmann Kostüme: Jon Morell Licht: Fabio Antoci Video: Will Duke Choreografie: Demi Wals Choreinstudierung: Jan Hoffmann Kinderchoreinstudierung: Claudia Sebastian-Bertsch Dramaturgie: Jörg Rieker, Martin Lühr Kinderchor der Semperoper Dresden Sächsischer Staatsopernchor Dresden Sächsische Staatskapelle Dresden In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln Werkeinführung (kostenlos) 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Opernkeller
Aufführungen | Gala

SemperOpernball 2026

Semperoper Dresden

Der SemperOpernball in Dresden ist in vielerlei Hinsicht einzigartig – die Kombination aus elegantem Ballgeschehen im gesamten Opernhaus, den Auftritten der Künstler*innen des Hauses und des Semperoper Balletts, gemeinsam mit der Sächsischen Staatskapelle, die illustren Gäste an den Galatischen und die vielen tausend Besucher*innen des kostenlosen Open-Air-Balls, die auf dem Theaterplatz vor der Semperoper Walzer tanzen und beste Faschingslaune verbreiten ist in keiner anderen Stadt zu finden. Diesmal wird der rote Teppich des SemperOpernballs am Freitag, den 6. Februar 2026 ausgerollt. Denn was die Berlinale wenige Tage später kann, kann Dresden auch: Unter dem Motto „Film ab!“ entführt der Ball in seinem 101. Geburtstagsjahr seine Besucherinnen und Besucher mit einer künstlerischen Hommage an unvergessliche Sternstunden der Filmgeschichte in die glanzvolle Welt des Kinos. Unter der musikalischen Leitung des britischen Dirigenten Jonathan Darlington erklingen weltberühmte Filmmelodien, gespielt von der Sächsischen Staatskapelle Dresden, darunter Klassiker wie das legendäre Love Theme aus Scorseses “Der Pate” von Nino Rota. Ein Wiederhören mit dem Komponisten gibt es übrigens im Juni 2026, wenn dessen Opernkomödie Der Florentiner Hut Premiere an der Semperoper feiert. Freuen Sie sich auf internationale Künstler*innen, allen voran Iris Berben, die den CHOROS Award für gesellschaftliches Engagement erhalten wird. Neben ihrer schauspielerischen Tätigkeit war es Iris Berben immer ein Anliegen, in der Öffentlichkeit Haltung zu zeigen und für Toleranz und Mitmenschlichkeit und gegen das Vergessen, gegen Antisemitismus einzutreten. Für ihr politisches Engagement erhielt sie unter anderem das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse und wurde vom Zentralrat der Juden in Deutschland mit dem Leo-Baeck-Preis ausgezeichnet. Ensemblemitglied Valerie Eickhoff, derzeit in The Snow Queen auf der Bühne zu erleben, wird der CHOROS Nachwuchs-Award verliehen. Weiters werden die russische Cellistin Anastasia Kobekina, der chilenische Tenor Jonathan Tetelman, die Tänzerinnen und Tänzer des Semperoper Ballett und der Kinderchor der Semperoper Dresden das künstlerische Programm des Ballabends mitgestalten. Semperoper Ensemblemitglied Aaron Pegram wird eine “filmreife” Einlage bieten - seien Sie gespannt. Und wenn Mitternacht vorbei ist, darf Cinderella sich gern der Ballschuhe entledigen, denn beim Midnight-Ball wird das Tanzparkett zum Rock’n’Roll-Dancefloor! Moderiert wird der Ballabend von drei beliebten Stars der Film- und TV-Welt: Annika Lau und Joachim Llambi, sowie Marco Schreyl für das beliebte “Ballgeflüster”. Einige wenige Restkarten sind noch verfügbar. Aber auch wer keine Ballkarten mehr ergattern konnte, muss auf das Ballvergnügen nicht verzichten. Alle Dresdnerinnen und Dresdner sind herzlich eingeladen, vor der bunt beleuchteten Semperoper mitzufeiern und mitzutanzen. Das Programm des SemperOpernballs wird live auf den Theaterplatz übertragen, wo Musik, kulinarische Angebote und das traditionelle Feuerwerk die Ballnacht zum Tag machen.
Aufführungen | Oper

The Snow Queen

Semperoper Dresden

Oper in drei Akten Libretto von Hans Abrahamsen und Henrik Engelbrecht nach dem Märchen von Hans Christian Andersen Übersetzung ins Englische von Amanda Holden Was ist das für eine Geschichte, wenn zwei Kinder sich in ein Abenteuer stürzen, in dem sie märchenhaften Gestalten begegnen und verändert als erwachsene Menschen zurückkehren? Hans Abrahamsens (*1952) dreiaktige Oper The Snow Queen – uraufgeführt 2019 in Kopenhagen – nach dem Märchen Die Schneekönigin von Hans Christian Andersen beleuchtet die Coming-of-Age- Erzählung von Kay und Gerda. Die Nachbarskinder sind sich nahe, als Kay jedoch von einem Eissplitter im Auge und Herzen verletzt wird, entfremden sie sich. Es beginnt eine außergewöhnliche Reise von Gerda an rätselhafte Orte. Musikalische Leitung: Titus Engel Inszenierung: Immo Karaman Bühnenbild: Arne Walther Kostüme: Nicola Reichert Licht: Fabio Antoci Video: Philipp Contag-Lada Choreografie: Fabian Posca Dramaturgie: Benedikt Stampfli Chor: Jonathan Becker Sächsischer Staatsopernchor Dresden Sächsische Staatskapelle Dresden In englischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln Altersempfehlung: ab 15 Jahren
Aufführungen | Oper

Dialogues des Carmélites

Semperoper Dresden

Premiere: 31.1.2026 Oper in drei Akten Libretto vom Komponisten nach dem Drama von Georges Bernanos. Für die Oper adaptiert mit Genehmigung von Emmet Lavery. Basierend auf der Novelle Die Letzte am Schafott von Gertrud von Le Fort sowie einem Drehbuch von P. Raymond Bruckberger und Philippe Agostini. Wofür lebt man? Wofür wäre man bereit zu sterben? Hat man die Kraft, im entscheidenden Moment für seine Überzeugungen einzustehen? Basierend auf der wahren Geschichte der Karmelitinnen von Compiègne, die am 17. Juli 1794 hingerichtet wurden, schuf Francis Poulenc (1899–1963) mit seiner 1957 an der Mailänder Scala uraufgeführten Oper ein eindringliches Werk über Angst, Glauben, Selbstüberwindung und Tod. Paris, 1789: Blanche de la Force, deren Mutter bei der Geburt starb, leidet unter Angstzuständen und sucht Zuflucht und Halt in einem Kloster der Karmelitinnen von Compiègne. Sie bittet die alte, schwer kranke Priorin Madame de Croissy, sie als „Blanche von Christi Todesangst“ zum Noviziat zuzulassen. Doch die Klostermauern bieten keinen Schutz vor den Schrecken der Französischen Revolution: Blanche gelingt es zu fliehen, bevor ihre Ordensschwestern von den Revolutionsgarden festgenommen und zum Tode verurteilt werden. Doch in der Stunde der Hinrichtung kehrt sie plötzlich zurück … Mit einer Vielfalt an Klangfarben und einer raffinierten Orchestrierung gelingt es Poulenc, die individuellen Charakterzüge und die starken Emotionen der Figuren spürbar werden zu lassen – bis hin zum berühmten „Salve Regina“ der Karmelitinnen am Schafott, das zweifellos zu den ergreifendsten Momenten der Opernliteratur überhaupt gehört. „Was man hier erlebt, ist so erschütternd und existenziell, wie Musiktheater nur sein kann“, schreibt der Tages-Anzeiger über die Inszenierung von Jetske Mijnssen, die am 13. Februar 2022 am Opernhaus Zürich erfolgreich Premiere feierte. Musikalische Leitung: Marie Jacquot Inszenierung: Jetske Mijnssen Bühnenbild: Ben Baur Kostüme: Gideon Davey Choreografie: Lillian Stillwell Licht: Franck Evin Choreinstudierung: Jan Hoffmann Dramaturgie: Dorothee Harpain, Kathrin Brunner Sächsischer Staatsopernchor Dresden Sächsische Staatskapelle Dresden Eine Produktion des Opernhaus Zürich In französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln.
Aufführungen | Theater

WeGe theater: wieder genau 55

Literaturhaus Salzburg

Improvisationstheater Neu und überraschend ist das Impro-Format des Salzburger WeGe-theaters immer – und längst ein Fixpunkt im Jahresprogramm des Salzburger Literaturhauses. Nun laden die Akteure zum ihrem Jänner-Auftritt ein! Es geht um eine Sache, die es schon wert ist, auseinandergenommen und sorgfältig überholt zu werden. Was da erzählt wird, verdient das Gütesiegel „neu renoviert“ (leichte Gebrauchsspuren werden zugestanden). Auf der Bühne sind wie immer 5 bis 7 engagierte Laienschauspieler*innen, die in 55 Minuten eine Geschichte entwerfen – oder mehrere Geschichten, die am Ende möglicherweise zusammenfinden zu einer besonderen Erzählung. Sicher ist nichts, denn alles entsteht aus dem Moment … Eintritt € 10/8/6 Veranstalter: Verein Literaturhaus, WeGe Theater
Aufführungen | Film

All the World´s a Screen: Henry V | Laurence Olivier

Literaturhaus Salzburg

Filmclub | Shakespeare im Film England 1415. Im Namen Edwards III. erhebt der junge Normannenkönig Henry V. seinen Anspruch auf den französischen Thron und setzt mit einem Heer auf das Festland über. Der schwache französische König zögert lange, bis er dem Siegeszug der Engländer entgegentritt. Als Krankheiten und mangelnde Verpflegung das Heer schwächen, will sich Henry V nach Calais zurückziehen. Bei Azincourt steht ihm eine französische Übermacht gegenüber. Vor der Schlacht kann der König seine Männer aber derart motivieren, dass die Engländer den Gegner vernichtend schlagen. Basierend auf dem bedeutendsten Historiendrama des Autors schuf Laurence Olivier als Hauptdarsteller, Regisseur und Drehbuchautor mit „Henry V“ seine von vielen am höchsten bewertete Shakespeare-Verfilmung. Sie ist auch zeitgeschichtlich signifikant: Während des Zweiten Weltkriegs gedreht, wurde die Siegeserzählung von Henry V zur Stärkung des Nationalstolzes der britischen Truppen instrumentalisiert. Einführung: Manfred Mittermayer Eintritt Kartenpreise DAS KINO, Mitglieder Leselampe und DAS KINO frei Veranstalter: Das Kino, Literaturforum Leselampe www.daskino.at
Aufführungen | Oper

Nabucco

Wiener Staatsoper

Dramma lirico in vier Teilen Text Temistocle Solera Vor dem Hintergrund des babylonischen Exils der Israeliten wird einerseits die Geschichte des babylonischen Königs Nabucco erzählt, der erst durch einen kurzzeitigen Machtverlust geläutert wird und den von ihm in Gefangenschaft gesetzten Hebräern die Freiheit schenkt. Andererseits geht es aber auch um die private Auseinandersetzung der Töchter Nabuccos: Während Abigaille um jeden Preis auf den Thron will, ist Fenena aus Liebe zum Israeliten Ismaele zum jüdischen Glauben konvertiert. Musikalische Leitung: Marco Armiliato Inszenierung: Günter Krämer Bühne: Petra Buchholz, Manfred Voss Kostüme: Falk Bauer Licht: Manfred Voss Sprache: Italienisch
Aufführungen | Oper

Carmen

Wiener Staatsoper

Opéra comique in vier Akten Text Henri Meilhac & Ludovic Halévy nach Prosper Mérimée Die freiheitsliebende Carmen wird von allen Männern begehrt. Obwohl keine ihrer Beziehungen anhält, verliebt sich der Soldat Don José unsterblich in sie, nachdem sie ihm kokett eine Blume vor die Füße geworfen hat. Er desertiert, verzichtet auf eine sich anbahnende Beziehung zu Micaëla, einem Mädchen aus seinem Dorf, und schließt sich Carmens Schmugglerbande an. Auch diesmal erkalten Carmens Gefühle und sie interessiert sich nur mehr für den Stierkämpfer Escamillo. Vor der Arena eskaliert ein Streit zwischen Don José und Carmen: Voller Eifersucht tötet Don José seine ehemalige Geliebte. Musikalische Leitung: Yves Abel Inszenierung: Calixto Bieito Szenische Einstudierung: Joan Anton Rechi Bühne: Alfons Flores Kostüme: Mercè Paloma Licht: Alberto Rodriguez Vega Sprache: Französisch Altersempfehlung: 14 + Werkeinführung 30 Minuten vor der Vorstellung im Gustav Mahler-Saal
Aufführungen | Oper

Ariadne auf Naxos

Wiener Staatsoper

Oper in einem Akt nebst einem Vorspiel Text Hugo von Hofmannsthal Als die geplante Aufführung seiner Opera seria Ariadne auf Naxos im Palast eines Wiener Neureichen mit der Tanzmaskerade einer italienischen Komödientruppe zusammengelegt wird, ist der junge Komponist zunächst verzweifelt. Dass er sich einverstanden erklärt, ist vor allem der Tänzerin Zerbinetta zu verdanken. In der Oper selbst begegnen wir Ariadne, verlassen und verzweifelt. Erst dem Gott Bacchus gelingt es, sie zu neuem Leben erwecken. In der mystischen Vereinigung der beiden bleibt noch Platz für Zerbinettas Spott: »Kommt der neue Gott gegangen, hingegeben sind wir stumm!«  Musikalische Leitung: Cornelius Meister Inszenierung: Sven-Eric Bechtolf Bühne: Rolf Glittenberg Kostüme: Marianne Glittenberg Licht: Jürgen Hoffmann Sprache Deutsch Werkeinführung 30 Minuten vor der Vorstellung im Gustav Mahler-Saal
Aufführungen | Oper

Luisa Miller

Wiener Staatsoper

Premiere: 7.2.2026 Text Salvadore Cammarano nach Friedrich Schiller Luisa, die Tochter des Veteranen Miller, liebt einen jungen Jägerburschen, der mit dem Herrschaftsantritt des neuen Feudalherren in ihr Dorf gekommen ist. Aber auch Wurm, der Schlossverwalter, ist in Luisa verliebt. Er enthüllt ihrem Vater die wahre Identität des vermeintlichen Jägerburschen: Es ist Rodolfo, der Sohn des Feudalherren, was eine Ehe mit Luisa aus Standesgründen unmöglich macht. Rodolfo will um seine Liebe kämpfen, doch dabei geraten er und Luisa in die Fallstricke der intriganten und korrupten Hofgesellschaft. Musikalische Leitung. Michele Mariotti Inszenierung & Bühne: Philipp Grigorian Kostüme: Vlada Pomirkovanaya Choreographie: Anna Abalikhina Licht: Franck Evin Video: Patrick K.-H. Sprache: Italienisch
Aufführungen | Oper

La Traviata

Wiener Staatsoper

Melodramma in drei Akten Text Alexandre Dumas (Sohn) La traviata erzählt die Geschichte von Violetta Valéry, einem käuflichen Wunschobjekt der Pariser Gesellschaft, die in Alfredo ihre Liebe findet, aber dem gesellschaftlichen Dünkel seines Vaters nachgibt und sich von ihm trennt. In seiner mit riesigen Videowänden und den sozialen Medien spektakulär jonglierenden Inszenierung verlegt Simon Stone diese Geschichte ins Heute. Violetta, das ist ein Pariser It-Girl, eine Influencerin, die in der Instagram-Blase gefangen bleibt und deren Leben der virtuellen Präsentations- und Schaugier ausgeliefert ist. Einsam im Öffentlichen ist sie – und eine Außenseiterin. Musikalische Leitung: Giampaolo Bisanti Inszenierung: Simon Stone Bühne: Robert Cousins Kostüme: Alice Babidge Licht: James Farncombe Video: Zakk Hein Sprache Italienisch Altersempfehlung 14 +
Aufführungen | Ballett

Visionary Dances

Wiener Staatsoper

Premeire: 28.3.2026 Drei Choreografien – drei Visionen für ein zeitgenössisches Ballett. Visionary Dances vereint Tanzkünstler, die jeweils einen individuellen Zugang zum akademischen Tanz gefunden und das klassische Ballett in neue Dimensionen geführt haben. Während Twyla Tharp eine der ersten war, die die klassische und moderne Welt verband und deren In the Upper Room 2026 40-jähriges Jubiläum feiert, gehören Justin Peck und Wayne McGregor aktuell zu den wichtigsten und gefragtesten Choreografen. Heatscape Musikalische Leitung: Gavin Sutherland Klavier: Yoko Kikuchi Choreografie: Justin Peck Musik: Bohuslav Martinů Bühne: Shepard Fairey Kostüme: Reid Bartelme, Harriet Jung Licht: Brandon Stirling Baker Einstudierung: Michael Breeden, Eric Trope Yugen Musikalische Leitung: Gavin Sutherland Chor: Arnold Schoenberg Chor Konzept, Inszenierung & Choreografie: Wayne McGregor Musik: Leonard Bernstein Bühne: Edmund de Waal Kostüme: Shirin Guild Licht: Lucy Carter Choreinstudierung: Erwin Ortner Yugen ist eine Koproduktion des Royal Ballet London und Het Nationale Ballet Amsterdam In the Upper Room Choreografie: Twyla Tharp Musik: Philip Glass Kostüme: Norma Kamali Licht: Jennifer Tipton Einstudierung: Shelley Washington Werkeinführung 30 Minuten vor der Vorstellung im Gustav Mahler-Saal
Aufführungen | Oper

La Clemenza di Tito

Wiener Staatsoper

Premiere: 9.3.2026 OPERA SERIA in zwei Akten Text Pietro Metastasio in einer Bearbeitung von Caterino Tommaso Mazzolà Ohne um die Bedrohungen zu wissen, die ihn umgeben, versucht der römische Kaiser Tito, seinem Amt ebenso gerecht zu werden wie seinem Anspruch an sich selbst. Tito übt sich in Großherzigkeit: Er vergibt seinen Gegnern und stiftet das Geld, das für den Bau eines Tempels zu seinen Ehren gedacht ist, für die Opfer des letzten Vesuvausbruchs. Auch Servilia, die er aus Gründen der Staatsraison heiraten wollte, gibt er frei, als ihr Geliebter Annio ihn darum bittet. Nur gegen den heimlichen Zorn Vitellias, die ihn und die Mitregentschaft für sich beansprucht und seinen Freund Sesto zu Mord und Aufruhr anstiftet, ist er nicht gewappnet. Schon steht das Kapitol in Flammen. Als Sesto gesteht, Urheber des Aufstandes zu sein, steht Tito vor der Entscheidung, das Todesurteil des Senats zu unterzeichnen oder die sprichwörtliche Milde walten zu lassen. Musikalische Leitung: Pablo Heras-Casado Inszenierung, Choreografie & Bühne: Jan Lauwers Regiemitarbeit: Emily Hehl Kostüme: Lot Lemm Licht: Ken Hioco Ko-Choreografie: Paul Blackman Dramaturgie: Elke Janssens Sprache Italienisch
Aufführungen | Oper

Fidelio

Wiener Staatsoper

OPER in zwei Aufzügen Text Stephan von Breuning & Georg Friedrich Treitschke & Joseph Sonnleithner nach J.N. Bouilly Da Florestan die brutalen und gesetzlosen Willkürakte Don Pizarros aufdecken wollte, hatte ihn dieser aus Rache in einem von ihm geführten Staatsgefängnis eingekerkert, wo Florestan unter unmenschlichen Bedingungen vegetieren muss. Um ihn zu befreien, verdingt sich seine Frau Leonore, als Mann verkleidet unter dem Namen Fidelio, als Schließer. Und tatsächlich gelingt es Leonore, die geplante Ermordung ihres Gatten durch Pizarro im letzten Moment zu verhindern. Und so kann der zu Inspektionszwecken im Gefängnis eintreffende gerechte Minister seinen Freund Florestan und alle weiteren politischen Inhaftierten wieder in Freiheit setzen. Musikalische Leitung: Franz Welser-Möst Inszenierung: Nikolaus Habjan Bühne: Julius Theodor Semmelmann Kostüme: Denise Heschl Licht: Tscheck Franz Video: Judith Selenko Figurenbauer: Bruno Belil Textbearbeitung: Paulus Hochgatterer Sprache Deutsch
Aufführungen | Schauspiel

Vater (Le Père)

Theater Konstanz

Spannender Psychothriller, anrührendes Porträt eines an Alzheimer Erkrankten und Psychogramm einer schwierigen Vater­TochterKonstellation – Florian Zeller lässt uns eintauchen in die Welt des Witwers André. Dem pensionierten Witwer André ist es vollkommen unverständlich, warum seine Tochter Anne ihm unbedingt eine Pflegerin aufschwatzen will. Noch hat er schließlich ein Gedächtnis wie ein Elefant und kommt fabelhaft alleine zurecht. Er wäre doch der Erste, der um Hilfe bitten würde, sollte er tatsächlich in Schwierigkeiten sein. Da eröffnet ihm seine Tochter aus heiterem Himmel, dass sie nach London zu ihrer Liebe ziehen will. Und wer bitte ist dann der Mann, der immer mal wieder in seiner Wohnung auftaucht? „Irgendetwas Seltsames passiert. Als hätte ich kleine Löcher. Im Gedächtnis. Kriegt keiner mit. Winzig klein. Mit bloßem Auge nicht zu sehen. Aber ich, ich spüre es …“ Der französische Autor Florian Zeller erzählt von den Ängsten und der Verzweiflung eines an Demenz erkrankten Menschen – nicht linear, sondern in einer Abfolge raffiniert verschachtelter Szenen. Er lädt uns ein, den Prozess des Vergessens und Hinübergleitens in ein anderes Leben unmittelbar aus der Perspektive eines Betroffenen zu erleben. Ein mutiges Stück, das sich einfühlsam und eindringlich dieses Themas annimmt und uns zum Perspektivwechsel einlädt. Am Theater Konstanz werden Regisseurin Mia Constantine und Ausstatter*in Johann Brigitte Schima die emotionalen und psychosozialen Dimensionen der Geschichte ausloten. Mit freundlicher Unterstützung der Theaterfreunde Konstanz e.V. Regie: Mia Constantine Bühne & Kostüme: Johann Brigitte Schima Dramaturgie: Annika Hilger Dauer ca. 1:30 Stunden, keine Pause
Aufführungen | Schauspiel

Und alle so still

Theater Konstanz

Es ist ein stummer Protest, genährt aus Erschöpfung und Resignation. In wenigen Tagen gerät die Welt aus dem Takt, als Frauen sich reglos auf Straßen und Plätze legen. Binnen kürzester Zeit zwingen sie den gesellschaftlichen Alltag in die Knie. Inmitten dieses Protestes kreuzen sich die Wege von Elin, Nuri und Ruth. Elin sieht sich als erfolgreiche Influencerin mit misogynem Hass im Netz konfrontiert. Nuri zwingen prekäre Lebensbedingungen jeden erdenklichen Job anzunehmen. Ruth arbeitet als Pflegefachkraft im Krankenhaus und ihr Pflichtgefühl scheint unerschöpflich zu sein. Sie entdecken eine Verbindung darin, nicht gesehen und nicht gehört zu werden. Ihre Schicksale werden zu universellen Erzählungen ungleich verteilter Macht. Vereint im stillen Protest lassen Frauen die Welt spüren, was passiert, wenn sie nicht mehr bereit sind, im Beruflichen wie im Privaten, zu erfüllen, was von ihnen erwartet wird. "Und alle so still" hält in der Gesamtheit der ausgeleuchteten Perspektiven viel mehr bereit als eine Dystopie oder Utopie. Es ist eine Einladung, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Regie: Franziska Autzen Bühne & Video: Ute Radler Kostüme: Benjamin Burgunder Musik: Chris Lüers Dramaturgie: Carola von Gradulewski

Sie haben noch keinen Login? Dann registrieren Sie sich gleich hier!

Bitte schauen Sie in Ihrem E-Mail-Postfach nach der Registrierungsmail und klicken Sie auf den darin enthaltenen Link.