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63. Gstaad Menuhin Festival & Academy

LONDON
16. Juli bis 4. September 2021


Hommage an London
Das Jahr 2021 markiert eine neue Etappe auf den sommerlichen Reisen des Gstaad Menuhin Festival & Academy durch die grossen Musikmetropolen. Reiseziel: London.
Mit dabei sein werden: Daniel Hope (der das Festival mit drei abwechslungsreichen musikalischen Soiréen eröffnet), Julia Fischer, Thomas Hampson, die King’s Singers, Khatia Buniatishvili, Isabelle Faust, Bertrand Chamayou, Patricia Kopatchinskaja, Fazil Say, Hélène Grimaud und Maria João Pires. Auch die grossen Orchester werden erneut zu Gast sein: Mit zwei Soiréen, die Valery Gergiev und sein Orchester des Mariinski-Theaters St. Petersburg bestreiten, zwei Konzerten des Gstaad Festival Orchestra, Highlights aus Bellinis «I puritani» (mit dem Orchestre de la Suisse Romande) sowie einem Abschlusskonzert mit dem City Light Symphony Orchestra.

Kontakt

63. Gstaad Menuhin Festival & Academy
Postfach 65
CH-3780 Gstaad

Telefon: +41 33 748 83 38
Fax: +41 33 748 83 39
E-Mail: info@gstaadmenuhinfestival.ch

Bewertungschronik

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Klavierkonzert

Recital András Schiff

Kammermusikfest

Sir András Schiff, Klavier

Werke von Bach, Mozart, Brahms und Schubert

András Schiff ist einer der wenigen, die keine Kompromisse machen. Er wurde 1953 in Budapest geboren. Seine Mutter wollte ursprünglich Pianistin werden, sein Vater war Frauenarzt und spielt die Geige als Amateur. Wenn die Sprache auf das Klavier kommt, gerät der Pianist in Feuer. «Man spricht heute soviel von der Technik: ‹Der und der Pianist hat eine tolle Technik.› Aber meist wird das falsch verstanden – ein Pianist, der von den Musikkritikern heute als ‹toller Techniker› gefeiert wird, ist meist einer, der am schnellsten und lautesten spielt, und keine falschen Töne produziert. Für mich bedeutet grosse Technik dagegen eine unendlich lebendige Klangphantasie und -imagination – und diese dann auch zu verwirklichen. Auf die Art der Verwirklichung des Farbenreichtums kommt es an. Hört ein Pianist jedoch nur zwei Farben, gehört zu deren Verwirklichung keine grosse Kunst. In diesem Sinne hatte für mich Alfred Cortot, der viele falsche Töne spielte, die grösste Technik. Weil er einen unglaublichen Farbenreichtum auf dem Klavier produzierte; Millionen von Farben – wie der grösste Maler.»

CHF 160/135/95/40

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Konzert

Gstaad Conducting Academy - Abschlusskonzert I

L'Heure Bleue – Concert for All

Gstaad Festival Orchestra
dirigierende der Gstaad Conducting Academy


Werke von Mozart, Beethoven, Brahms und Sibelius

Reservation erforderlich – Freier Eintritt mit Kollekte

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Konzert

Gstaad String Academy - Abschlusskonzert I

Kammermusikfest

Rainer Schmidt, Violine
Ettore Causa, Viola
Ivan Monighetti, Violoncello
Studierende der Gstaad String Academy


Studierende der Academy spielen gemeinsam mit den Professoren
Kammermusikwerke in verschiedenen Besetzungen.

Ludwig van Beethoven (1770-1827): Duo Es-Dur für Viola und Violoncello, WoO 32, «Duett mit zwei obligaten Augengläsern»
Johannes Brahms (1833-1897): 1 Streichsextett Nr. 1 B-Dur op. 18
Dmitri Schostakowitsch (1906-1975): 2 Zwei Oktettsätze op. 11
Alfred Schnittke (1934-1998): 3 Streichquartett Nr. 3

Inspiriert von der Arbeitsweise Lord Yehudi Menuhins gibt es bei der Gstaad String Academy die Tradition eines Kammermusik-Abschlusskonzertes, bei dem pro Ensemble je einer der Professoren mitspielt. Diese Möglichkeit gemeinsam mit ihren Professoren aufzutreten ist sehr wertvoll für die jungen Talente.

CHF 80/60/40

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© Felix Broede
Kammerkonzert

«Himmlische Längen» - Faust, Gabetta & Chamayou

Kammermusikfest

Isabelle Faust, Violine
Sol Gabetta, Violoncello
Bertrand Chamayou, Klavier


Felix Mendelssohn (1809-1847): Klaviertrio (Grand Trio) Nr. 1 d-Moll op. 49
Franz Schubert (1797-1828): Klaviertrio Nr. 2 Es-Dur op. 100 D 929

Robert Schumann erspürte in diesem Trio op. 100 von Franz Schubert «himmlische Längen» – und es stimmt, dass darin etwas Ewiges, Schwebendes anklingt, insbesondere im zweiten Satz, Andante con moto, und seinem eindringlichen, vom Klavier in Staccato gehämmerten Mollthema, das 1975 durch Stanley Kubricks Film «Barry Lyndon» einem breiten Publikum bekannt wurde. Wussten Sie, dass Schubert das Thema dem schwedischen Volkslied «Se solen sjunker» («Sieh’ die Sonne untergehen») entlehnt hat? Eine Aufforderung, der wir gerne folgen, vor allem, wenn uns die Himmelserscheinung wie hier von drei aussergewöhnlichen «Magiern» gedeutet wird: der Geigerin Isabelle Faust, der Cellistin Sol Gabetta und dem Pianisten Bertrand Chamayou.

CHF 160/135/95/40

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© Marco Borggreve - Warner Classics
Kammerkonzert

«Gedanken aus Klangwellen» - Sol Gabetta & Bertrand Chamayou

Kammermusikfest

Sol Gabetta, Violoncello
Bertrand Chamayou, Klavier


Felix Mendelssohn (1809-1847): Variations concertantes für Violoncello und Klavier D-Dur op. 17
Benjamin Britten (1913-1976): Cellosonate C-Dur op. 65
César Franck (1822-1890): Violinsonate A-Dur FWV 8
(bearb. für Violoncello und Klavier von Jules Delsart)

Das Duo Sol Gabetta und Bertrand Chamayou ist in den letzten Jahren überall umjubelt worden; hier präsentieren die beiden nun ein für diese London-Ausgabe unentbehrliches Werk, nämlich Benjamin Brittens erhabene Cellosonate, zu welcher der Komponist durch das leidenschaftliche Spiel von Mstislaw Rostropowitsch inspiriert wurde. Ergänzt wird das Programm durch César Francks Sonate, die ursprünglich für Violine geschrieben wurde, sich aber aufgrund ihrer warmen Klangfarben auch hervorragend für das Cello eignet.

CHF 160/135/95/40

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Kammerkonzert

Matinée des Jeunes Etoiles IV – SongHa Choi

Kammermusikfest

SongHa Choi, Violine
Akane Matsumura, Klavier


Igor Strawinsky (1882-1971): Divertimento für Violine und Klavier
Maurice Ravel (1875-1937): Violinsonate Nr. 2 G-Dur M. 77
Ernest Chausson (1855-1899): Poème für Violine und Klavier Es-Dur op. 25
Efrem Zimbalist (1889-1985): Konzert-Fantasie über Themen aus der Oper «Der goldene Hahn» von Rimski-Korsakow

Die 2000 geborene Südkoreanerin SongHa Choi studierte am National Institute for Young Talents und anschliessend an der Hochschule der Künste in Seoul, bevor sie in die Klasse von Lutsia Ibragimova an der Yehudi Menuhin School in Surrey eintrat. 2015 gewann sie den ersten Preis beim Concours International des Jeunesses Musicales und gelangte beim Premio Paganini in Genua 2018 ins Semifinale; 2017 war sie Teilnehmerin der Gstaad String Academy.

CHF 30

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Konzert

Gstaad String Academy - Abschlusskonzert III

L'Heure Bleue – Concert for All

Teilnehmende der Gstaad String Academy

Abschlusskonzert Meisterkurse von Rainer Schmidt (Violine), Ettore Causa (Viola) und Ivan Monighetti (Violoncello)

Reservation erforderlich – Freier Eintritt mit Kollekte

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© Eric Melzer
Kammerkonzert

Balladen und Lieder ohne Worte - Patricia Kopatchinskaja & Fazil Say

Kammermusikfest

Patricia Kopatchinskaja, Violine
Fazil Say, Klavier


Franz Schubert (1797-1828): Sonatine für Violine und Klavier Nr. 2 a-Moll D 385
Johannes Brahms (1833-1897): Violinsonate Nr. 3 d-Moll op. 108
Leoš Janáček (1854-1928): Violinsonate gis-Moll JW VII/7

Die Liste der treuen Weggefährten des Festivals ist lang! Patricia Kopatchinskaja und Fazil Say haben für ihr musikalisches Feuerwerk Musik von Schubert und Brahms und die viel zu selten intonierte Violinsonate von Janáček gewählt. «Ich habe diese Sonate 1914 geschrieben, als wir in Mähren auf die Russen warteten», so der Komponist. Die Russen, die er im Herzen trägt und deren Seele und Kultur in seiner Musik anklingen, ebenso wie Themen aus seiner eigenen Oper «Katja Kabanova», in der – was sonst – eine russische Geschichte erzählt wird, sind in diese Sonate eingegangen.

CHF 160/135/95/40

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Konzert

Alpkonzert - High FiveGstaad Festival Brass Quintet

Musikextra

Gstaad Festival Quintet

Georg Friedrich Händel (1685-1759): Music for the Royal Fireworks
William Byrd (1543-1623): Earle of Oxford’s Marche
Henry Purcell (1659-1695): Ayres for the Theatre
Edward Elgar (1857-1934): «Pomp and Circumstance» (Auszüge)
Malcolm Arnold (1921): Brass Quintet

Was könnte besser zu den sonnigen Berggipfeln passen als die goldglänzenden Instrumente des Brassquintetts des Gstaad Festival Orchestra? Die malerische Umgebung der Alp Züneweid ermöglicht einen reizvollen Kontrast von urbanen Impressionen aus der pulsierenden Metropole London zu den natürlichen Klängen der Gstaader Bergwelt.

Inkl. Bus, Konzert, Lunch (Catering Hotel Bernerhof) CHF 140
Bustransfer 10.00 Uhr ab Parkplatz Geltenhorn (Lauenen) und zurück ca. 15.00 Uhr

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Konzert

Gstaad Festival Amateur Orchestra - Abschlusskonzert

Gstaad Academy – Concert for All

Gstaad Festival Amateur Orchestra
Kevin Griffiths, Leitung


Anton Bruckner (1824-1896): Sinfonie Nr. 7 E-Dur WAB 107

Bei der 12. Ausgabe der Amateurorchesterwoche werden erneut Werke der musikalischen Weltliteratur einstudiert, die bei Amateurorchestern sonst selten auf dem Programm stehen – passend zum Motto des Gstaad Menuhin Festival 2020: «Wien». Das Gstaad Festival Amateur Orchestra bietet die ideale Gelegenheit, mit Kolleginnen und Kollegen aus dem In- und Ausland zu musizieren, Konzerte des Gstaad Menuhin Festival zu besuchen und gemeinsam das Saanenland zu erkunden und zu geniessen. Die Woche steht unter der bewährten Leitung von Kevin Griffiths mit seinem Team der professionellen Stimmführerinnen und Stimmführer.

Reservation erforderlich – Freier Eintritt mit Kollekte

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© Lukasz Rajchert
Konzert

London Today and Yesterday - Kammerorchester Basel & Hélène Grimaud

Orchesterkonzert

Hélène Grimaud, Klavier
Kammerorchester Basel
Baptiste Lopez, Konzertmeister


Thomas Adès (1971): «Shanty – Over the Sea» für Streichorchester
(Auftragskomposition Gstaad Menuhin Festival 2021 – Co-commission mit Australian Chamber Orchestra, Münchner Kammerorchester, Istanbul Festival und Kammerorchester Basel)
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Fantasie für Klavier Nr. 3 d-Moll KV 397/385; Klavierkonzert Nr. 20 d-Moll KV 466
Joseph Haydn (1732-1809): Sinfonie Nr. 103 Es-Dur «Mit dem Paukenwirbel»

Freuen Sie sich auf einen Abend der musikalischen Hochgenüsse! Haydn zeichnet in seiner Sinfonie «mit dem Paukenschlag» ein musikalisches Bild des «historischen» London. Dagegen hat einer der bekanntesten zeitgenössischen Komponisten Grossbritanniens, Thomas Adès, im Auftrag des Festivals und anderer Musikinstitutionen ein Werk für Streicher mit dem Titel «Shanty – Over the Sea», geschaffen, das auf die Lieder Bezug nimmt, die seit jeher von den Seeleuten der Handelsschiffe angestimmt werden, um sich bei der Arbeit zu motivieren, und das dem extravaganten Treiben in der britischen Hauptstadt ein musikalisches Denkmal setzt. Zur Krönung des Abends wird Hélène Grimaud in Begleitung des Kammerorchester Basel mit dem 20. Klavierkonzert in d-Moll das dank seiner vollkommenen Romanze und der verträumten, gleichsam über dem unerbittlichen Lauf der Zeit schwebenden Melodie, vielleicht schönste Konzert Mozarts anstimmen.

CHF 160/135/95/40

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© Lars Borges
Konzert

Bach to Albéniz - Miloš Karadaglić

Today's Music

Miloš Karadaglić, Gitarre

John Dowland (1563-1626): Prelude
Roberto Gerhard (1896-1970): Fantasia
Johann Sebastian Bach (1685-1750): Chaconne d-Moll aus der Partita für Violine solo BWV 1004
Isaac Albéniz (1860-1909): aus der Suite española op. 47:
«Asturias» (Leyenda), «Granada» (Serenade), «Sevilla» (Sevillanas)
Harold Arlen (1905-1986) / Tōru Takemitsu (1930-1996): «Somewhere Over the Rainbow»
Carlo Domeniconi (1947): Koyunbaba Suite op. 19

Vielleicht waren Sie am 28. August 2010 in der Kapelle Gstaad. Ein junger Montenegriner vollbrachte auf seiner Gitarre wahre Wunder. Es hat nicht lange gedauert, bis Miloš Karadaglić im Rampenlicht stand: Im April 2011 erschien sein erstes Album beim renommierten Label Deutsche Grammophon. «Classical guitar has a new hero», titelte der Daily Telegraph. Ein Held, der mit beiden Füssen fest auf dem Boden steht und der Ansicht ist, es sei an der Zeit, dass sein Instrument «aus dem Winterschlaf» erwache. Es ist noch gar nicht so lange her, dass der Rauch des Balkankonflikts über seinem kleinen Land schwebte und er auf einem Schrank ein verstaubtes Instrument entdeckte, das sein Leben verändern sollte … Nun ist er ins Saanenland zurückgekehrt mit einem wahren Feuerwerk an musikalischen Farben – vom Barock über Spanien und Südamerika bis zu .Takemitsu

CHF 80/60/40

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Konzert

Gstaad Conducting Academy – Abschlusskonzert II

L'Heure Bleue – Concert for All

Gstaad Festival Orchestra
Dirigierende der Gstaad Conducting Academy


Werke von Tschaikowsky, Dvořák und Weber
Verleihung des Neeme Järvi Prize 2021

Reservation erforderlich – Freier Eintritt mit Kollekte

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© Mat Hennek
Kammerkonzert

Memory - Recital Hélène Grimaud

Kammermusikfest

Hélène Grimaud, Klavier

Valentin Silvestrov (1937): Bagatelle I
Claude Debussy (1862-1918): Arabesque Nr. 1 L. 66
Valentin Silvestrov (1937): Bagatelle II
Erik Satie (1866-1925): Gnossienne Nr. 4
Frédéric Chopin (1810-1849): Nocturne Nr. 19 e-Moll op. posth. 72 Nr. 1
Erik Satie (1866-1925): Gnossienne Nr. 1, «En y regardant à deux fois» aus «6 Pièces froides» (II/1)
Claude Debussy (1862-1918): «La plus que lente», Walzer L. 121
Frédéric Chopin (1810-1849): Mazurka Nr. 13 a-Moll op. 17 Nr. 4, Walzer Nr. 3 a-Moll op. 34 Nr. 2
Claude Debussy (1862-1918): «Clair de lune» aus der «Suite bergamasque» L. 75, «Rêverie» L. 78
Erik Satie (1866-1925): «Passer» aus «6 Pièces froides» (II/2)
Robert Schumann (1810-1856): Kreisleriana op. 16

Seit nunmehr fast zwanzig Jahren beehrt sie das Saanenland Sommer für Sommer mit ihren Besuchen. Hélène Grimaud bittet uns an diesem Abend zu einem musikalischen Tête-à-Tête in die Kirche Saanen. Sie wartet auf mit einem Programm, das dem Phänomen der Erinnerung gewidmet ist und das 2018 für ihr vorletztes Album «Memory» bei der Deutschen Grammophon gestaltet wurde; eine äusserst subtile Reise zwischen Reflexion und purer Emotion, in deren Verlauf sich die Klänge von Debussy und Satie mit jenen von Chopin verflechten, aus denen sie zum Teil hervorgegangen sind; hier werden Kulturtraditionen fassbar als eine Form der Erinnerung, ohne die Musik gänzlich unmöglich wäre.

CHF 160/135/95/40

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© Simon Fowler
Konzert

Lucienne's Choix - Menuhin's Heritage Artist II

Today's Music

Lucienne Renaudin Vary, Trompete, Meuhin's Heritage Artist
Félicien Brut, Akkordeon


Astor Piazzolla (1921-1992): «Escualo»
Carl Höhne (1871-1934): Slawische Fantasie
Astor Piazzolla (1921-1992): Auszüge aus der Oper «Maria de Buenos Aires» (arr. Jérôme Ducros)
Leonard Bernstein (1918-1990): Auszüge aus dem Musical «West Side Story» (arr. Thibault Perrine)
Claude Thomain (1940) & Eric Bouvelle (1972): Walzer Medley «Paris»
Francis Lopez (1916-1995): Auszüge aus der Operette «Le chanteur de Mexico» (arr. Thibault Perrine)
Richard Galliano (1950): Aria
Richard Galliano (1950): Tango pour Claude 4'

Jung und frisch erklingt die Trompete von Lucienne Renaudin Vary, Gewinnerin der Kategorie «Révélation soliste instrumental» bei den Victoires de la musique classique 2016 – ganz nach dem Vorbild von Alison Balsom jenseits des Kanals. Die Westfranzösin studiert zunächst in Le Mans, anschliessend in Paris. Von Anfang an profiliert sie sich in beiden Sparten – im Jazz ebenso wie in der klassischen Musik –, fühlt sich auf den Bühnen von La Folle Journée in Nantes ebenso wohl wie beim Jazzfestival in Marciac, zur Primetime mit Wynton Marsalis. Es ist kein Zufall, dass sie hier nicht mit einem Pianisten, sondern mit dem grossartigen Akkordeonisten Félicien Brut gemeinsam auftritt, einem Schüler von Richard Galliano, der 2017 gemeinsam mit dem Quatuor Hermès das reizvolle Projekt «Le Pari des Bretelles» ins Leben gerufen hat. Gönnen Sie sich als Appetitanreger Luciennes drittes Warner-Album, «Piazzolla Stories».

CHF 80/60/40

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© Chris O'Donovan
Konzert

England's Finest - Nigel Short & Tenebrae Choir

Chorkonzert

Tenebrae Choir (London)
Nigel Short, Leitung


Gustav Holst (1874-1934): «The Evening-Watch»
Ivor Gurney (1890-1937): Chant to Psalm 23
Gerald Finzi (1901-1956): Three Short Elegies
Ivor Gurney (1890-1937) : «Since I believe in God the Father Almighty»
Judith Bingham (1952): «A Walk with Ivor Gurney»
Ralph Vaughan Williams (1872-1958): «Valiant for Truth»
Hubert Parry (1848-1918): «At the round earth’s imagined corners», «Lord, let me know mine end»
Herbert Howells (1892-1983): Requiem

Nach ihrem brillanten französischen Abend beim Festivalsommer 2019 unter dem Motto «Paris» kehren Nigel Short und sein Londoner Vokalensemble Tenebrae mit einem Programm zurück, das sie diesmal sozusagen «mit Heimvorteil» bestreiten können, wobei das Spektrum deutlich stärker eingegrenzt ist, da es im Wesentlichen geistliche Werke des 20. Jahrhunderts umfasst. Neben Stücken der «unentbehrlichen» Komponisten Gustav Holst und Ralph Vaughan Williams finden sich auch Werke von Gerald Finzi – einem Freund von Vaughan Williams, der 1956 an den Windpocken starb, nachdem er sich bei einem Ausflug mit Williams in der Nähe von Gloucester infiziert hatte – und Herbert Howells, der ebenfalls stark von Vaughan Williams beeinflusst war.

CHF 125/105/65/40

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© Gavin Evans
Konzert

Composed for London - Gstaad Festival Orchestra I:
Khatia Buniatishvili & Jaap van Zweden

Sinfoniekonzert

Khatia Buniatishvili, Klavier
Gstaad Festival Orchestra
Jaap van Zweden, Leitung


Carl Maria von Weber (1786-1826): Ouvertüre zur Oper «Oberon»
Peter Tschaikowsky (1840-1893): Klavierkonzert Nr. 1 b-Moll op. 23
Antonín Dvořák (1841-1904): Sinfonie Nr. 7 d-Moll op. 70

Schon immer übte London mit seinen zahlreichen Bühnen, seinem anspruchsvollen Publikum und seinen generösen Institutionen (darunter die Royal Philharmonic Society) eine besondere Anziehungskraft auf Kunstschaffende aus. Einen aussergewöhnlichen Einblick in diese Welt bietet dieser musikalische Abend, an dem Khatia Buniatishvili (mit Tschaikowsky), Jaap van Zweden und das Gstaad Festival Orchestra das Festival-Zelt Gstaad zum Klingen bringen. Die Sinfonie Nr. 7 ist das erste Werk, mit dessen Komposition Dvořák beauftragt wurde. Unter tosendem Applaus am 22. April 1885 in der St. James's Hall uraufgeführt, stellt das Werk den tschechischen Komponisten vor die heikle Frage, ob er seiner natürlichen Neigung folgen und sein Herz und seine mährischen Wurzeln sprechen lassen oder sich stärker der (für ihn neuen) Notwendigkeit zuwenden soll, ein an die Regeln der «westlichen» Romantik gewöhntes Publikum anzusprechen, wie insbesondere sein Mentor Johannes Brahms sie verkörpert. Mit seinem Talent und seinem ihn charakterisierenden Grossmut trifft der grosse Meister auf Anhieb ins Schwarze!

CHF 160/135/95/65

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© Julia Altukhova
Kammerkonzert

Matinée des Jeunes Etoiles V - Anastasia Kobekina

Kammermusikfest

Anastasia Kobekina, Violoncello
Jean-Sélim Abdelmoula, Klavier


Claude Debussy (1862-1918): Cellosonate d-Moll CD 144
Paul Juon (1872-1940): «Märchen» für Violoncello und Klavier a-Moll op. 8
César Franck (1822-1890): Violinsonate A-Dur FWV 8
(bearb. für Violoncello und Klavier von Jules Delsart)

Die aus einer Musikerfamilie stammende Anastasia Kobekina beginnt ihre Karriere als Cellistin in ihrer Heimatstadt Jekaterinburg, der Hauptstadt des Urals. Anschliessend studiert sie in Moskau, an der Kronberg Academy (bei Frans Helmerson) sowie an der Universität der Künste Berlin (bei Jens Peter Maintz) und perfektioniert derzeit ihr Können am Pariser Konservatorium und an der Musikhochschule Frankfurt (im Fach Barockcello). Die Bronzemedaillengewinnerin des Tschaikowsky-Wettbewerbs 2019 in St. Petersburg konnte bei den Sommets Musicaux de Gstaad 2018 sowohl den Prix Thierry Scherz als auch den Prix André Hoffmann erringen, was ihr die Möglichkeit eröffnete, im folgenden Jahr beim Label Claves ihre erste CD aufzunehmen (das Cellokonzert Nr. 1 von Schostakowitsch gemeinsam mit dem Berner Symphonieorchester). Zurzeit spielt sie ein prächtiges Guadagnini-Cello aus dem Jahr 1743.

CHF 30

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© Julia Wesely
Konzert

Tor zur Zukunft - Gstaad Festival Orchestra II:
Sol Gabetta & Jaap van Zweden

Sinfoniekonzert

Sol Gabetta, Violoncello
Gstaad Festival Orchestra
Jaap van Zweden, Leitung


Edward Elgar (1857-1934): Cellokonzert e-Moll op. 85
Johannes Brahms (1833-1897): Sinfonie Nr. 4 e-Moll op. 98

Für sein zweites Konzert am Dirigierpult des Gstaad Festival Orchestra – das er zum dritten Mal im Rahmen der Gstaad Conducting Academy leitet – widmet sich Jaap van Zweden der Sinfonie Nr. 4 von Brahms und dem Cellokonzert von Elgar, einem musikalischen Leckerbissen, dem keine Geringere als Sol Gabetta mit ihrem Spiel die nötige Intensität verleiht. Vielleicht waren Sie dabei, als die Cellistin bereits 2013 an der Seite von Andris Nelsons und des City of Birmingham Symphony Orchestra das von Jacqueline du Pré zu neuen Höhen geführte Werk im Festival-Zelt Gstaad erklingen liess. Seitdem hat ihr Spiel zweifellos an Tiefe gewonnen: Eine wesentliche Dimension, um den Dämmerschein der Partitur wiederzugeben, die im Sommer 1919 geschrieben wurde, als Elgar de facto seit 1914 nichts mehr komponiert hatte und sein Geist durch den Kriegswahnsinn ausgedörrt war.

CHF 160/135/95/65

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Konzert

Gstaad Festival Youth Orchestra - Abschlusskonzert

Gstaad Academy – Concert for All

Gstaad Festival Youth Orchestra
Matthias Kuhn, Leitung


Georg Friedrich Händel (1685-1759): Ouvertüre zur «Music for the Royal Fireworks» (arr. Matthias Kuhn)
Henry Purcell (1659-1695): Chaconne g-Moll Z. 730 (arr. Matthias Kuhn)
Joseph Haydn (1732-1809): Menuett (III) aus der Sinfonie Nr. 104 D-Dur
Georg Friedrich Händel (1685-1759): «La Réjouissance» aus der «Music for the Royal Fireworks» (arr. Matthias Kuhn)
Felix Mendelssohn (1809-1847): Andante con moto und Allegro un poco agitato (I) aus der Sinfonie Nr. 3 a-Moll op. 56 «Schottische»
Philip Lane (1950): «London Salute», Marsch für Orchester
Edward Elgar (1857-1934): «Salut d'amour» op. 12 (Version für Orchester von Edward Elgar)
Monty Norman (1928): The James Bond Theme (arr. Bob Cerulli)
Freddy Mercury (1946-1991): «We are the Champions» (arr. David Good)

«Meine Ankunft verursachte grosses Aufsehen» schreibt Haydn über seine triumphale Einreise in London. Er steht für viele andere, die über den Ärmelkanal gefahren sind. Von Händel und Mendelssohn spielen wir Werke, die der englischen Königin zugeschrieben sind. Dazu gesellen wir Musik, die aus der Geschichte Londons kaum wegzudenken ist: von Purcell bis 007 geben wir Einblick in die vielfältige Musikmetropole an der Themse.

Reservation erforderlich – Freier Eintritt mit Kollekte

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© Esther Haase / Deutsche Grammophon
Kammerkonzert

Echoes of Life - Alice Sara Ott

Kammermusikfest

Alice Sara Ott, Klavier & Moderation

Francesco Tristano (1981) / Johann Sebastian Bach (1685-1750): Prélude
Frédéric Chopin (1810-1849): Préludes op. 28 Nr. 1-4
György Ligeti (1923-2006): aus «Musica Ricercata»: I. Sostenuto
Frédéric Chopin (1810-1849): Préludes op. 28 Nr. 5-9
Nino Rota (1911-1979): Valse
Frédéric Chopin (1810-1849): Préludes op. 28 Nr. 10-15
Chilly Gonzales (1972): Prélude Cis-Dur
Frédéric Chopin (1810-1849): Préludes op. 28 Nr. 16-18
Tōru Takemitsu (1930-1996): aus «Litany»: I. Adagio
Frédéric Chopin (1810-1849): Préludes op. 28 Nr. 19, 20
Arvo Pärt (1935): «For Alina»
Frédéric Chopin (1810-1849): Préludes op. 28 Nr. 21-24
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): aus dem Requiem KV 626: III/6. Lacrimosa

Freuen Sie sich auf eine handverlesene Auswahl von Klavierstücken! Um einen Eindruck von der musikalischen Finesse der 24 Präludien von Chopin zu vermitteln, lässt die junge deutsche Pianistin Alice Sara Ott die Stücke in einen musikalischen Dialog mit Werken unterschiedlichster Komponisten treten – von Mozart über Nino Rota, Takemitsu bis hin zu Chilly Gonzales. Im Alter von drei Jahren, als sie gerade erst zu sprechen beginnt, erkennt Alice Sara Ott, dass «Musik eine Sprache ist, die über Worte hinausgeht», und beschliesst, ihr Leben dieser Sprache zu widmen. Wenn Sie das feinsinnige Spiel dieser jungen Nachwuchskünstlerin noch nicht kennen, dann hören Sie einmal in ihre eindrucksvolle Diskografie hinein, die seit 2008 bei der Deutschen Grammophon veröffentlicht wird.

CHF 125/105/65/40

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© Uwe Arens
Konzert

Die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker

Today's Music

Die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker:
Ludwig Quandt, Bruno Delepelaire, Dietmar Schwalke, Nikolaus Römisch, Christoph Igelbrink, Olaf Maninger, Martin Menking, Knut Weber, Stephan Koncz. David Riniker, Solène Kermarrec, Martin Löhr


David Funck (1648-1701): Suite
Boris Blacher (1903-1975): «Blues», «Espagnola», «Rumba philharmonica»
Claude Debussy (1862-1918):
«La cathédrale engloutie» (bearb. von Wilhelm Kaiser-Lindeman)
«Clair de lune» (bearb. von Wilhelm Kaiser-Lindeman)
Juan Tiziol (1900-1984) / Duke Ellington (1899-1974):
«Caravan» (bearb. von Wilhelm Kaiser-Lindeman)
Spirituals
«Deep river» (bearb. von Wilhelm Kaiser-Lindeman)
«Let my people go»
Wilhelm Kaiser-Lindemann (1940-2010): «The 12 in Bossa Nova»
Astor Piazzolla (1921-1992):
«Buenos Aires Hora Cero» (bearb. von Harold Noben)
«Revirado» (bearb. von David Riniker)
«Soledad» (bearb. von Ludwig Quandt)
«Tres minutos con la realidad» (bearb. von David Riniker)

Ohne die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker wäre das namhafteste Orchester der Welt schlicht zum Schweigen verurteilt! 1972 machen sie sich zu einem neuen Abenteuer auf: einem Ensemble, das heute zu den ältesten und symbolträchtigsten Formationen gehört, die aus dem deutschen Klangkörper hervorgegangen sind. Ihr Markenzeichen ist eine Musik frei von Komplexen, die zum Grossteil aus Arrangements besteht, sowie eine lockere Haltung, die sich von der steifen Atmosphäre der grossen Konzertsäle abhebt – der natürliche Swing der Bässe!

CHF 125/105/65/40

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© Marco Borggreve
Kammerkonzert

Der Tod und das Mädchen - Belcea Quartett

Kammermusikfest

Belcea Quartett
Corina Belcea, Violine
Axel Schacher, Violine
Krzysztof Chorzelski, Viola
Antoine Lederlin, Violoncello


Benjamin Britten (1913-1976): Streichquartett Nr. 1 D-Dur op. 25
Franz Schubert (1797-1828): Streichquartett Nr. 14 d-Moll D 810 «Der Tod und das Mädchen»

Das Belcea Quartett, das 1994 am Royal College of Music in London gegründet und in den Anfängen von Mitgliedern des Alban Berg Quartetts und des Amadeus-Quartetts begleitet wurde, setzt seit mehr als einem Vierteljahrhundert Massstäbe in der von starkem Konkurrenzdruck geprägten Welt der Streichquartette und hat sich mit Einspielungen kompletter Beethoven-Zyklen einen Namen gemacht. Neben Britten hat sich das Ensemble für das vielleicht schönste Streichquartett entschieden, das je komponiert wurde: Franz Schuberts «Der Tod und das Mädchen». Ein erschütterndes «Glaubensbekenntnis», in dem das Leben ein strahlendes – wenn auch ungleiches – Duell mit dem Tod austrägt, und in dem die unerhörte Virtuosität der Komposition in der mitreissenden Welle der Ausdruckskraft beinahe untergeht.

CHF 80/60/40

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© Lukas Rotter
Kammerkonzert

Douce France - Menuhin's Heritage Artist III:
Nemanja Radulović & Laure Favre-Kahn

Kammermusikfest

Nemanja Radulović, Violine, Menuhin's Heritage Artist
Laure Favre-Kahn, Klavier


Claude Debussy (1862-1918): Violinsonate CD 148 15'
Ernest Chausson (1855-1899): Poème für Violine und Klavier Es-Dur op. 25
César Franck (1822-1890): Violinsonate A-Dur FWV 8
Charles-Auguste de Bériot (1802-1870): Scène de ballet für Violine und Klavier op. 100

Mit seinem völlig unverstellten Wesen und seiner ganz natürlichen Originalität gehört Nemanja Radulović zu jener neuen Generation junger Künstlerinnen und Künstler, die der Klassikszene guttun. Seit diesem Jahr kommt er in den Genuss des Vertrauenspakts «Menuhin's Heritage Artist», der ihm eine fünfjährige Zusammenarbeit garantiert; mit seinem kühnen und kompromisslosen Spiel hätte der französisch-serbische Geiger den Gründervater des Festivals ganz sicher um den Finger gewickelt, wollte jener doch nichts lieber, als immer wieder neue Möglichkeiten erkunden und neue Räume eröffnen. Gemeinsam mit der aus Arles stammenden Pianistin Laure Favre-Kahn, mit der er bereits ein «eingespieltes Team» bildet, bringt Nemanja Radulović dem Publikum einige der schönsten Werke für Geige und Klavier zu Gehör – Stücke, die den «singenden» Charakter des Instruments vortrefflich zur Geltung bringen.

CHF 125/105/65/40

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© Sasha Gusov
Konzert

Shakespeare in Music - Valery Gergiev & Mariinsky I:
Alexandre Kantorow - Menuhin's Heritage Artist I

Sinfoniekonzert

Alexandre Kantorow, Klavier, Menuhin's Heritage Artist
Mariinsky Orchester St. Petersburg
Valery Gergiev, Leitung


Rodion Schtschedrin (1932): Ballettmusik «Konek Gorbunok» [Das kleine bucklige Pferd], Auszüge aus der Suite für Orchester
Sergei Prokofjew (1891-1953): Klavierkonzert Nr. 2 g-Moll op. 17
Sergei Prokofjew (1891-1953): Ballettmusik «Romeo und Julia», Auszüge aus den Suiten für Orchester Nr. 1 op. 64bis & Nr. 2 op. 64ter

Es ist immer ein grosses Ereignis, wenn Valery Gergiev die Bühne betritt. Vor allem dann, wenn er sein Orchester des Mariinski-Theaters St. Petersburg durch Meisterwerke der russischen Orchesterkunst wie die «Romeo und Julia»-Ballettmusik von Prokofjew führt. Zusätzlich wird einer der neuen Menuhin's Heritage Artists, Alexandre Kantorow, die Tasten für das 2. Klavierkonzert von Prokofjew zum Klingen bringen. Der junge Pianist, Sohn des Geigers und Dirigenten Jean-Jacques Kantorow, ist eine wahre Offenbarung. Als erster Franzose gewann er 2019 den renommierten Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau und erhielt im darauffolgenden Jahr für seine Einspielung des «Ägyptischen Konzerts» von Saint-Saëns, seinem Lieblingskomponisten (neben Brahms), den Victoire de la Musique.

CHF 160/135/95/65

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© Marco Borggreve
Kammerkonzert

Matinée des Jeunes Etoiles VI - Robert Neumann

Kammermusikfest

Robert Neumann, Klavier, 1. Preis YMSE 2017 – 2018 ICMA Discovery Award

Frédéric Chopin (1810-1849): Klaviersonate Nr. 2 b-Moll op. 35
Joseph Haydn (1732-1809): Variationen (Sonate) f-Moll Hob XVII:6
Sergei Rachmaninow (1873-1943): Variationen über ein Thema von Corelli op. 42
Béla Bartók (1881-1945) / Robert Neumann (2001): 6 Rumänische Volkstänze (bearb. für solo Klavier)

Der 2001 in eine dreisprachige Musikerfamilie hineingeborene Robert Neumann beginnt im Alter von vier Jahren mit dem Klavierunterricht bei Monika Giurgiuman. Mit elf wird er an der Musikhochschule Freiburg in die Klasse von Elza Kolodin aufgenommen und erhält kurze Zeit später ein Stipendium der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein. Mittlerweile ist er bereits zu Auftritten in zahlreichen Ländern eingeladen worden und war in der Schweiz unter anderem bei den Interlaken Classics und als Artist in Residence beim Festival Next Generation in Bad Ragaz zu hören. In Gstaad präsentiert er sich mit Musikstücken aus drei Jahrhunderten und bringt in seinem Programm auch eigene Kreationen zu Gehör.

CHF 30

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© Yaroslavna
Konzert

Summernight's Dream - Valery Gergiev & Mariinsky II Alexandra Conunova

Sinfoniekonzert

Alexandra Conunova, Violine
Mariinsky Orchester St. Petersburg
Valery Gergiev, Leitung


Felix Mendelssohn (1809-1847): Ouvertürte und Scherzo aus der Schauspielmusik «A Midsummer Night's Dream» op. 61
Jean Sibelius (1865-1957): Violinkonzert d-Moll op. 47
Felix Mendelssohn (1809-1847): Sinfonie Nr. 3 a-Moll op. 56 «Schottische»

Die «Schottische» und das Violinkonzert von Sibelius! Ein zweiter Abend mit Valery Gergiev und seinem Orchester des Mariinsky-Theaters St. Petersburg. Mit Alexandra Conunova und ihrer kraftvollen und zugleich warmen Spielweise wird eine Idealbesetzung an der Violine im Konzert von Sibelius mitwirken. Die gebürtige Moldawierin, die in der Schweiz lebt, schaffte 2012 ihren künstlerischen Durchbruch mit dem Gewinn des ersten Preises beim Joseph Joachim Violinwettbewerb Hannover, der drei Jahre später durch einen dritten Preis beim Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau untermauert wurde.

CHF 160/135/95/65

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© Simon Fowler
Konzert

Dedicated to Menuhin:
Renaud Capuçon & The Menuhin Academy Soloists

Orchesterkonzert

Renaud Capuçon, Violine & Leitung
IMMA, Menuhin Academy Solists


Edward Elgar (1857-1934): Introduktion und Allegro für Streicher op. 47
Malcolm Arnold (1921-2006): Konzert für 2 Violinen und Streicher
Ludwig van Beethoven (1770-1827): Violinsonate Nr. 9 A-Dur op. 47 «Kreutzer» (bearb. für Violine und Streicher)

Seitdem er 2014 eine Lehrtätigkeit in Lausanne aufgenommen hat, ist es für Renaud Capuçon ein ganz besonderes Anliegen, mit seinen Schülerinnen und Schülern zusammen aufzutreten, um gemeinsam mit ihnen die Perlen des Repertoires für Streichinstrumente darzubieten. Sein Können vermittelt er seit 2019 in der International Menuhin Music Academy (IMMA) in Rolle und präsentiert sich hier mit einem Programm, das natürlich dem Gründervater des Festivals gewidmet ist und in dessen Zentrum ein ikonisches Werk steht: Malcolm Arnolds Konzert für zwei Violinen und Streichorchester, das von Yehudi Menuhin und dessen Schüler Alberto Lysy in Auftrag gegeben und 1962 auf dem Bath Festival unter der Leitung des britischen Komponisten uraufgeführt wurde.

CHF 125/105/65/40

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Kammerkonzert

Menuhin's Confidences:
Oleg Kaskiv & The Menuhin Academy Chamber Players

Kammermusikfest

Oleg Kaskiv, Violine & Leitung
IMMA, Menuhin Academy Chamber Players


Edward Elgar (1857-1934): Streichquartett e-Moll op. 83
Giuseppe Verdi (1813-1901): Streichquartett e-Moll

Unter dem Namen Menuhin Academy Soloists hat sich eine Formation der besten Solistinnen und Solisten aus dem Menuhin Academy Orchestra zusammengetan, um wieder das Metier zu betreten, das im Zentrum der Initiativen Yehudi Menuhins stand: die Aufführung von Werken, die speziell für kleine Kammerorchesterformationen geschrieben sind. Mit der International Menuhin Music Academy wurde der Grundstein hierfür gelegt. Diese 1977 gegründete Schule bietet jungen, talentierten Musikerinnen und Musikern eine dreijährige Weiterbildung an ihren jeweiligen Streichinstrumenten. Ziel ist es einerseits, die Technik bei anerkannten Lehrenden weiter zu verbessern, sich auf internationale Wettbewerbe vorzubereiten und anderseits als Menuhin Academy Soloists auf der ganzen Welt Konzerterfahrungen zu sammeln, sei es in der Royal Festival Hall London oder auf Tournee in Südamerika oder Japan. Die multikulturelle Zusammensetzung der Gruppe wie auch der Lehrenden ist ein weiteres Markenzeichen der Akademie.

CHF 80/60/40

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© Caroline Doutre
Kammerkonzert

«Une barque sur l'océan» - Marie-Ange Nguci

Kammermusikfest

Marie-Ange Nguci, Klavier

Johann Sebastian Bach (1685-1750) / Ferruccio Busoni (1866-1924): Chaconne d-Moll aus der Partita für Violine solo BWV 1004
Maurice Ravel (1875-1937): aus den «Miroirs»: III. «Une barque sur l'océan»
Ludwig van Beethoven (1770-1827): Fantasie g-Moll op. 77
Johann Jakob Froberger (1616-1667): Partita (Suite) Nr. 10 a-Moll FbWV 610
Sergei Rachmaninow (1873-1943): Variationen über ein Thema von Chopin op. 22

Die frankoalbanische Pianistin Marie-Ange Nguci hat nicht nur ein komplettes Studium am Pariser Konservatorium glanzvoll absolviert (bei Nicholas Angelich und Denis Pascal), sondern auch ein Studium der Musikwissenschaft angefangen, das sie mit einem Doktorat abschliessen will. Aber dies ist nur eine Seite ihrer Persönlichkeit, wie ihr grossartiges erstes Album mit Werken von Franck, Saint-Saëns, Fauré, Messiaen und Thierry Escaich (mit dem sie Gelegenheit hatte zusammenzuarbeiten) beweist, das 2018 bei Mirare erschienen ist. Last but not least sei noch erwähnt, dass sie sieben Sprachen spricht.

CHF 80/60/40

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© Felix Broede / Deutsche Grammophon
Kammerkonzert

Recital Maria João Pires

Kammermusikfest

Maria João Pires, Klavier

Franz Schubert (1797-1828): Klaviersonate Nr. 13 A-Dur D 664
Claude Debussy (1862-1918): Suite bergamasque
Ludwig van Beethoven (1770-1827): Klaviersonate Nr. 32 c-Moll op. 111

Sie ist eine lebende Klavierlegende. Maria João Pires, die abwechselnd in ihrem Heimatland Portugal und ihrer Wahlheimat, der Schweiz, lebt, reist nach Saanen mit Schubert, Debussy und Beethovens letzter Klaviersonate, der unergründlichen Sonate op. 111. Bereits als Fünfjährige debütierte sie 1949 mit Werken von Mozart. Die u. a. bei Karl Engel ausgebildete Pianistin hat sich in den letzten Jahrzehnten auch durch ihr intensives Engagement für den musikalischen Nachwuchs hervorgetan, sowohl in dem von ihr gegründeten Belgais-Centre for the Study of Arts in Portugal, als auch in der Chapelle Musicale Reine Elisabeth in Brüssel.

CHF 160/135/95/40

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© Nathan Elson
Kammerkonzert

Matinée des Jeunes Etoiles VII - Nicolas Namoradze

Kammermusikfest

Nicolas Namoradze, Klavier
«Building Bridges»: eine Klavierreihe kuratiert von Sir András Schiff

Johann Sebastian Bach (1685-1750):
Französische Suite Nr. 1 d-Moll BWV 812
Aus der «Kunst der Fuge» BWV 1080: Contrapuncti VI & VII
Nicolas Namoradze (1992): Etudes I-VI
Johann Sebastian Bach (1685-1750) / Ferruccio Busoni (1866-1924): «Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ» BWV 639 (Bearb.)
Franz Liszt (1811-1886): Totentanz S. 525

Der Pianist und Komponist Nicolas Namoradze wurde zunächst in Budapest, Wien und Florenz ausgebildet und überquerte anschliessend den Atlantik, um sich an der Juilliard School einzuschreiben, wo er bei Emanuel Ax und John Corigliano (Komposition) studierte. Mit der Verteidigung seiner Dissertation über die Makroharmonie in Ligetis Spätwerk (!) hat er grossen Eindruck gemacht. Sein ausgeprägtes Interesse an zeitgenössischer Musik inspiriert ihn zu Programmen abseits der ausgetretenen Pfade, in denen er auch bestrebt ist, vergessene Meisterwerke aus vergangenen Jahrhunderten wieder zu Ehren kommen zu lassen.

CHF 30

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© Steven Harris
Aufführung

I puritani - Highlights

Opern-Abend

Lisette Oropesa, Sopran
Javier Camarena, Tenor
Erwin Schrott, Bariton
Annalisa Stroppa, Sopran
George Petean, Bariton
Antonio di Matteo, Bass
Patrizio Saudelli, Tenor
Zürcher Sing-Akademie, Chor
Orchestre de la Suisse Romande
Domingo Hindoyan, Leitung


Vincenzo Bellini (1801-1835)
Ausschnitte aus der Oper «I puritani»: Arien, Chöre, Orchesterzwischenspiele
Auswahl: Domingo Hindoyan 120'

Es ist eines der Hauptwerke des italienischen Belcanto: Gstaad Menuhin Festival ist stolz darauf, seinem Publikum mit einer von Domingo Hindoyan speziell für diesen Anlass getroffenen Auswahl ausladender Arien, Chören und Orchesterzwischenspielen alle Facetten aus Vincenzo Bellinis «I puritani» zu präsentieren. Die Zürcher Sing-Akademie und das Orchestre de la Suisse Romande führen mit einer erstklassigen Besetzung durch den Abend, bei dem die musikalische Vielseitigkeit der letzten Oper Bellinis im Mittelpunkt steht. Damit bietet sich die Gelegenheit, die zwangsläufig oberflächliche Bekanntschaft mit einem solchen Werk, das aus einer Handvoll grossartiger, durch die legendären Interpretationen unter anderem von Maria Callas und Joan Sutherland unveränderlicher Arien besteht, zu vertiefen und in das Innerste des gefeierten Kleinods Bellinis einzutauchen, das in Paris zu Beginn des Jahres 1835 und damit nur wenige Monate vor seinem viel zu frühen Tod mit 33 Jahren uraufgeführt wurde. Bellinis Belcanto-Kunst legt mehr Sorgfalt auf die Details der Instrumentation, weniger auf die solistische «Überschall»-Gesangstradition. So ist Elvira der «Prototyp der romantischen Heldin, die wegen eines seelischen Schocks den Verstand verliert» (Alain Perroux). Ihre sanften Melodien sind es, die Frédéric Chopin später das Klavier als singendes Instrument begreifen lassen …

CHF 220/160/135/95/65

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Konzert

Jodlermesse - «B'hüet euch!»

Jodlerchörli Geuensee
Oberländerchörli Interlaken
Wolfgang Sieber, Orgel & Komponist der Orgelwerke
Marie Theres von Gunten, Leitung & Komponistin der Jodlermesse
Jules Walthert, Texte
Peter Klopfenstein, Sprecher & Liturg


«B'hüet euch!»
Jodlermesse für Chor und Orgel
Texte: Jules Walthert
Chormusik: Marie Theres von Gunten
Orgelwerke: Wolfgang Sieber, nach Themen der Jodlermesse

Im Jahr 2011 feierte der Kirchenmusikverband des Bistums Basel sein 125-jähriges Bestehen mit Konzerten in der ganzen Schweiz. Aus diesem Anlass wünschte sich Wolfgang Sieber, Organist in der Hofkirche Luzern, von Marie-Theres von Gunten eine neue Jodlermesse mit liturgischem Ablauf für eines dieser Cantars-Konzerte. Die Komponistin und Jodlerin lässt sich auf diese Herausforderung ein. Ihr Bruder Jules Walthert verfasst die eindrücklichen Worte, Marie-Theres von Gunten komponiert die ausdrucksstarken Melodien dazu und Wolfgang Sieber vervollständigt das Ganze mit anspruchsvollen Orgelwerken. So entsteht das Werk «B’hüet euch!», welches besonders durch Intensität und Tiefgründigkeit besticht. Die Melodien sind geprägt von wunderbarer Klarheit und wohltuender Wärme. Musik und Text verbinden sich zu einem ergreifenden Ganzen. Das Jodlerchörli Geuensee und das Oberländerchörli Interlaken interpretieren unter der Leitung von Marie-Theres von Gunten die Teile der Messe voller Ausdruck und abwechslungsreichem Chorklang. An der sogenannten Königin der Instrumente bereichert der Initiator Wolfgang Sieber die Lieder mit fantasievoller und virtuoser Orgelmusik. Der Sprecher und Liturg Peter Klopfenstein wird mit verbindenden Worten durch das Konzert führen. Lassen Sie, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, sich ergreifen vom eindrücklichen Zusammenspiel von Wort und Musik, Schlichtheit und Aussagekraft, Freude und Vertrauen, welches in den Liedern und in der Musik dieser Jodlermesse widergespiegelt wird.

Reservation erforderlich – Freier Eintritt mit Kollekte

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Kammerkonzert

Elgar's Violin - Nathan Mierdl

Kammermusikfest

Nathan Mierdl, Violine, Gewinner Jeunes Etoiles Publikums-Voting 2020
Pierre-Yves Hodique, Klavier


Maurice Ravel (1875-1937): Violinsonate Nr. 1 A-Dur op. posth.
Ludwig van Beethoven (1770-1827): Violinsonate Nr. 7 c-Moll op. 30 Nr. 2
Edward Elgar (1857-1934): Violinsonate e-Moll op. 82
Pablo de Sarasate (1844-1908): Carmen-Fantasie op. 25

Der 1998 in Frankfurt am Main geborene Nathan Mierdl erhält seine Ausbildung zunächst in seiner Geburtsstadt, später in Dijon, Boulogne-Billancourt und Paris. 2018 erwirbt er einen Masterabschluss als Konzertgeiger bei Roland Daugareil am Pariser Konservatorium und wird noch im selben Jahr vom Orchestre philharmonique de Radio France als Konzertmeister und Solist verpflichtet. Das Jahr 2018 ist für ihn auch im Rahmen des Genfer Menuhin-Wettbewerbs sehr erfolgreich, denn er gewinnt dort nicht weniger als vier Preise und erhält als Leihgabe eine kostbare Stradivari aus dem Jahr 1713. Doch wenn er nun am Ende des Sommers 2021 beim Konzert in Rougemont dabei ist, dann vor allem deshalb, weil er im vorigen Jahr die Herzen des virtuellen Publikums im Sturm erobert hat – anlässlich des «Pop-up Festival by Gstaad Menuhin Festival», der virtuellen Ausgabe des Events, bei dem fünf aussergewöhnlich talentierte «Jeunes Etoiles» vor einem begrenzten Publikum und den Kameras des Gstaad Digital Festival gegeneinander antraten.

CHF 80/60/40

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© Molina Visuals
Kammerkonzert

London Musick - Rachel Podger & Maurice Steger

Kammermusikfest

Rachel Podger, Barockvioline
Maurice Steger, Blockflöte
diego ares, Cembalo
Daniele Caminiti, Erzlaute & Barockgitarre
Christoph Dangel, Barockvioloncello


English Ayres and pleasures
Nicola Matteis (1650-1714): Aria amorosa | Ayre | Diverse Bizzarrie sopra la vecchia Sarabanda ò pur Ciaccona
Christopher Simpson (ca. 1602-1669) / Thomas Baltzar (ca. 1630-1663): «John come kiss me now»
Robert Johnson (ca. 1583-1633): Ayre Cupararee
Nicola Matteis (1650-1714): Ground after the Scotch Humour
Pietro Castrucci (1679-1952): Sonate d-Moll für Blockflöte und Basso continuo (nach der Sonate op. 5 Nr. 7 von Arcangelo Corelli)
Georg Friedrich Händel (1685-1759) / William Babell (ca. 1690-1723): «Lascia ch'io pianga» (arr. für Cembalo solo)
Francesco Geminiani (1687-1762): Sonate a-Moll für Violine und Basso continuo op. 4 Nr. 5
Henry Purcell (1659-1695): Chaconne aus der Oper «Dioclesan» Z. 627
Alessandro Scarlatti (1660-1725):
Sonate Nr. 1 d-Moll für Violoncello und Basso continuo
Traditional
«Dumbarton's Drums»
«Bonnie Christie»
Georg Friedrich Händel (1685-1759): Sonate g-Moll für Blockflöte, Violine und Basso continuo op. 2 Nr. 2

Mit der Fortsetzung seines grossen Projekts «Mr Handel's Dinner» (2019 bei harmonia mundi eingespielt) erweist der Zürcher Blockflötist Maurice Steger nicht nur London – einer Stadt, die so viel für die Entwicklung seines Instruments getan hat – mit einem eigens für das Festival konzipierten Programm die Ehre, sondern er freut sich auch darauf, mit einer der berühmtesten Barockviolinistinnen unserer Zeit, der Britin Rachel Podger, auf der Bühne stehen zu können. Rachel Podger ist eine zu beiden Seiten des Atlantiks – von der Guildhall School bis zur Juilliard School – renommierte Professorin, die auch gelegentlich an der Schola Cantorum Basiliensis sowie an den Hochschulen in Bremen und Innsbruck unterrichtet; ihren Besuch in der Region möchte sie dann auch gleich nutzen, um den Studierenden der Gstaad Baroque Academy etwas von ihren äusserst umfangreichen Erfahrungen zu vermitteln.

CHF 125/105/65/40

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© Manfred Baumann
Aufführung

Opern-Gala mit Juan Diego Flórez

Sinfoniekonzert

Juan Diego Flórez, Tenor
Musikkollegium Winterthur
Christopher Franklin, Leitung


Gioachino Rossini (1792-1868):
Ouvertüre zur Oper «La Cenerentola»
Arie «Deh! Tu m’assisti amore» aus der Oper «Il signor Bruschino»
Arie «Che ascolto? Ah, come mai non sentí» aus der Oper «Otello»
Gaetano Donizetti (1797-1848):
Ouvertüre zur Oper «Don Pasquale»
Arie «Una furtiva lagrima» aus der Oper «L'elisir d'amore»
Arie «Angelo casto e bel» aus der Oper «Il Duca d’Alba»
Giuseppe Verdi (1813-1901):
Ouvertüre zur Oper «Un giorno di regno»
Arie «Questa o quella» aus der Oper «Rigoletto»
Arie «Je veux encore entendre ta voix» aus der Oper «Jerusalem»
Jules Massenet (1842-1912):
Méditation für Violine solo aus der Oper «Thaïs»
Charles Gounod (1818-1893):
Arie «Ah, lève-toi soleil!» aus der Oper «Roméo et Juliette»
Arie «Salut, demeure chaste et pure» aus der Oper «Faust»
Pietro Mascagni (1863-1945):
Intermezzo aus der Oper «Cavalleria rusticana»
Giacomo Puccini (1858-1924):
Arie «Che gelida manina» aus der Oper «La bohème»

Obwohl die internationale Situation es der Sinfonía por el Perú aktuell nicht ermöglicht, in die Schweiz zu kommen, kann Maestro Flórez Gstaad Menuhin Festival und seinen Gästen ein weiteres aussergewöhnliches Opernprogramm präsentieren.

Nach einem Fest italienischer Duette mit Olga Peretyatko im Jahr 2018 ist der peruanische Tenor mit einem neuen Opernfeuerwerk und grossem Orchester zurück im Festival-Zelt Gstaad. Einmal mehr steht Italien mit den Meistern des transalpinen Kreises des 19. Jahrhunderts im Rampenlicht, von Rossini bis Puccini und über Donizetti zu Verdi; aber auch Streifzüge in die französische Welt mit Gounod werden unternommen. Um diesen Abend unvergesslich zu machen, kann der Startenor auf die Unterstützung des amerikanischen Dirigenten Christopher Franklin (mit dem er zuletzt in den grössten Sälen der Welt auftrat) und dem Musikkollegium Winterthur setzen, einem der ältesten Orchesterinstitutionen Europas, gegründet 1629.

CHF 160/135/95/65

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© Sarah Wijzenbeek
Kammerkonzert

Matinée des Jeunes Etoiles VIII - Kiefer Hablitzel | Göhner Preisträger-Konzert

Kammermusikfest

Anton Spronk, Violoncello
Ivan Bašić, Klavier


Johann Sebastian Bach (1685-1750) / Ferruccio Busoni (1866-1924):
Chaconne d-Moll aus der Partita für Violine solo BWV 1004
César Franck (1822-1890): Violinsonate A-Dur FWV 8
(bearb. für Violoncello und Klavier von Jules Delsart)
Bohuslav Martinů (1890-1959):
Variationen über ein Thema von Rossini für Violoncello und Klavier H. 290

Anton Spronk, geboren 1994, erhält seinen ersten Cellounterricht im Alter von vier Jahren bei seinem Vater, bevor er in die Klasse von Monique Bartels in Amsterdam und dann in die Klasse von Thomas Grossenbacher in Zürich wechselt. Zurzeit studiert er in Berlin bei Jens Peter Maintz. Er spielt ein prächtiges Instrument, das 1865 von Jean-Baptiste Vuillaume gebaut und ihm von einer niederländischen Stiftung zur Verfügung gestellt wurde. Ivan Bašić, Jahrgang 1996, studiert zunächst an der Universität der Künste in Belgrad und wird 2017 in die Klasse von Konstantin Scherbakov an der Zürcher Hochschule der Künste aufgenommen, wo er momentan sein Masterstudium als Solist absolviert.

CHF 30

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Konzert

Gstaad Baroque Academy - Abschlusskonzert

L'Heure Bleue – Concert for All

Teilnehmende der Gstaad Baroque Academy
Abschlusskonzert Meisterkurs Maurice Steger (Blockflöte)


Reservation erforderlich – Freier Eintritt mit Kollekte

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Bewertungen & Berichte Gstaad Baroque Academy - Abschlusskonzert

© Citylightconcerts
Konzert

On Her Majesty's Secret Service - British Film Music in Concert:
Bomsori Kim - Menuhin's Heritage Artist V

Today's Music – Film & Live-Musik

Bomsori Kim, Violine, Menuhin's Heritage Artist
City Light Symphony Orchestra
Kevin Griffiths, Leitung


Live-Musik und Filmausschnitte auf Grossleinwand
Teil I – From War and Love
Filmmusik aus «Ladies in Lavender» (mit Violine solo), «Henry V», «Lancelot and Guinevere», «Atonement», «Emma», «Wilde», «Downton Abbey», u. a.
Teil II – James Bond in Concert
Filmmusik aus «James Bond 007» und anderen englischen Agentenfilmen

Ihre Majestät, die Queen, ihre Diamanten, ihre Corgis und nicht zu vergessen ihre Geheimagenten! Könnte es einen besseren Abschluss für ein Festival geben als eine grosse Soirée der englischen Filmmusik, bei der das City Light Symphony Orchestra hauptsächlich die Melodien aus der Welt des unverwüstlichen 007 anstimmt? Das Ensemble wird von dem in der Schweiz lebenden englischen Dirigenten Kevin Griffiths geleitet, der dem Publikum in der Region durch seine langjährige Arbeit als Leiter des Gstaad Festival Amateur Orchestra wohlbekannt ist. Und er wird die Geigerin und neues Familienmitglied der exklusiven «Menuhin's Heritage Artists», Bomsori Kim, auf der Bühne begrüssen, um die schönsten Themen aus Der Duft von Lavendel [Ladies in Lavender] erklingen zu lassen, einem Film aus dem Jahr 2004, der die Geschichte eines virtuosen Geigers (exzellent verkörpert von Daniel Brühl) erzählt, der die Aufmerksamkeit von mehr als nur einer Frau erregt!

CHF 125/105/85/50

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Bewertungen & Berichte On Her Majesty's Secret Service - British Film Music in Concert: Bomsori Kim - Menuhin's Heritage Artist V

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63. Gstaad Menuhin Festival & Academy

LONDON
16. Juli bis 4. September 2021


Hommage an London
Das Jahr 2021 markiert eine neue Etappe auf den sommerlichen Reisen des Gstaad Menuhin Festival & Academy durch die grossen Musikmetropolen. Reiseziel: London.
Mit dabei sein werden: Daniel Hope (der das Festival mit drei abwechslungsreichen musikalischen Soiréen eröffnet), Julia Fischer, Thomas Hampson, die King’s Singers, Khatia Buniatishvili, Isabelle Faust, Bertrand Chamayou, Patricia Kopatchinskaja, Fazil Say, Hélène Grimaud und Maria João Pires. Auch die grossen Orchester werden erneut zu Gast sein: Mit zwei Soiréen, die Valery Gergiev und sein Orchester des Mariinski-Theaters St. Petersburg bestreiten, zwei Konzerten des Gstaad Festival Orchestra, Highlights aus Bellinis «I puritani» (mit dem Orchestre de la Suisse Romande) sowie einem Abschlusskonzert mit dem City Light Symphony Orchestra.

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Bewertungen & Berichte 63. Gstaad Menuhin Festival & Academy

Ereignisse / Festspiele Salzburger Festspiele 17.7. bis 31.8.2021
Ereignisse / Festival Lucerne Festival 10.8. bis 12.9.2021
Ereignisse / Festival ImpulsTanz Wien 15.7. bis 15.8.2021
Ereignisse / Festival Höri Musiktage Bodensee 5. bis 15.8.2021
Ereignisse / Festival Gaulitana Festival Victoria/Gozo/Malta, 40, Santa Domenica Street
Ereignisse / Festival Young Euro Classic Berlin 30.7. bis 15.8.2021
Ereignisse / Festival Raritäten der Klaviermusik 13. bis 21.8.2021
Ereignisse / Festival Kunstfest Weimar 25.8. bis 11.9.2021
Ereignisse / Festival intersonanzen Fest der Neuen Musik 19. bis 23.8.2021
Ereignisse / Festival Festival Herbstgold Eisenstadt 15. bis 26.9.2021
Ereignisse / Messe ArtMuc 14. bis 17.10.2021
Ereignisse / Festival Kasseler Musiktage 28.10. bis 7.11.2021
Ereignisse / Festival Kammermusiktage Bergkirche Büsingen 27. bis 29.8.2021
Ereignisse / Festival Musikfest Berlin 28.8. bis 20.9.2021
Ereignisse / Festspiele Domstufen-Festspiele Erfurt Erfurt, Domplatz
Ereignisse / Tanz Dresden Frankfurt Dance Company Frankfurt am Main, Schmidtstr. 12
Ereignisse / Festival Autor:innentheatertage Berlin 2. bis 5.9.2021
Familie / Theater Rathener Sommertheater Mai bis August 2021
Bildung / Festival ImpulsTanz Wien Workshops 15.7. bis 15.8.2021
Literatur / Kulturveranstaltung Literaturhaus Salzburg Salzburg, Strubergasse 23
Literatur / Museum Robert Walser-Zentrum Bern Bern, Marktgasse 45
Aufführungen / Theater Staatsschauspiel Dresden Dresden, Theaterstraße 2
Aufführungen / Aufführung HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Karl-Liebknecht-Str. 56
Konzerte / Konzert Hochschule für Musik und Tanz Köln Köln, Unter den Krahnenbäumen 87
Ausstellungen / Ausstellung OK im OÖ Kulturquartier LINZ Linz, OK-Platz 1
Ausstellungen / Messe Discovery Art Fair Virtual Köln, Gladbacher Wall 5
Familie / Festival Mülheimer Theatertage das Forum deutschsprachiger Gegenwartsdramatik
Familie / Freizeitpark Kulturinsel Einsiedel Neißeaue OT Zentendorf, Kulturinsel Einsiedel 1

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