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Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Die Dresdner Kunstsammlungen zählen zu den bedeutendsten und ältesten Museumsverbünden der Welt. Hervorgegangen sind sie aus den im 16. Jahrhundert angelegten Sammlungen der sächsischen Kurfürsten, vor allem aus der im Dresdner Residenzschloss eingerichteten Kunstkammer, deren 450jähriges Bestehen die SKD 2010 feierten. Heute umfassen die Staatlichen Kunstsammlungen insgesamt vierzehn Museen mit einer einzigartigen thematischen Vielfalt.

Kontakt

Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Residenzschloss
Taschenberg 2
D-01067 Dresden

Telefon: +49 (0)351 / 49 14 - 0
E-Mail: besucherservice@skd.museum

Bewertungschronik

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Ausstellung

Kupferstich-Kabinett und Albertinum „IM DIALOG“

300 Jahre Dresdner Kupferstich-Kabinett

Im Albertinum werden drei Gemälde „IM DIALOG“ mit ausgewählten Zeichnungen aus dem Bestand des Kupferstich-Kabinetts präsentiert. Sehr unterschiedlich gewählt sind Themen und Charakter der Gemälde – sehr vielfältig ist auch das Verhältnis zu den ihnen gegenübergestellten Arbeiten auf Papier.

Im Fokus stehen „Die Familie Johannes des Täufers bei der Familie Christi“ des Nazareners Julius Schnorr von Carolsfeld, datiert 1817, und die detaillierte Reinzeichnung der Bildkomposition in Feder zusammen mit Bibelillustrationen und Landschaftsdarstellungen des Künstlers. Sodann Adolph von Menzels „Piazza d’Erbe in Verona“ von 1884 zusammen mit den in Dresden bewahrten Modellstudien des großen Realisten, unter anderem einer aus Anlass des Jubiläums neu erworbenen Porträtstudie des „Lorenzo Cocozza“.

Als Zeugnis expressionistischer Porträtkunst wird Oskar Kokoschkas Gemälde „Gitta Wallerstein“, entstanden 1921, zusammen mit Aquarellen und Zeichnungen des Künstlers gezeigt. Sie stammen aus der Sammlung Willy Hahn. 2014 erhielt das Kupferstich-Kabinett aus der Sammlung Hahn 80 Werke des Meisters als Schenkung.

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Ausstellung

Gerhard Richter. Neue Zeichnungen 2017-2019

Die Ausstellung des Gerhard Richter Archiv präsentiert erstmals 68 zumeist kleinformatige Zeichnungen von Gerhard Richter, die nach einer längeren zeichnerischen Pause zwischen 2017 und 2019 entstanden sind.

Bei den Werken handelt es sich um abstrakte Bleistiftzeichnungen, die durch den erstmaligen ergänzenden Einsatz von Farbstiften an die jüngsten, farbintensiven »Abstrakten Bilder« des Künstlers anknüpfen, die das Archiv bereits 2017 im Albertinum vorgestellt hatte. Anlässlich der Ausstellung erscheint ein Künstlerbuch.

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Ausstellung

Stadtbilder Europas

Ansichten von Städten und Architektur auf Münzen, Medaillen und Papiergeld

Zunächst auf Medaillen, später auf Münzen finden sich Darstellungen europäischer Städte seit der Mitte des 16. Jahrhunderts durch alle Stilepochen von der Renaissance bis hin zur Gegenwart. Bei deren Gestaltung griffen die Medaillenkünstler und Münzeisenschneider vielfach auf druckgrafische Vorlagen zurück.

Auf Papiergeld erscheinen Stadtansichten seit dem 19. Jahrhundert. Deutsche Reichsstädte brachten ihr Selbstbewusstsein zum Ausdruck, regierende weltliche und geistliche Fürsten setzten stolz ihre Residenzstädte ins Bild. Zumeist war aber die Präsentation von Städten nicht Selbstzweck, sondern mit einem konkreten Ereignis verbunden: Huldigungen von Fürsten, Kriege und Siege, Stadt-, Universitäts- und Reformationsjubiläen sowie Naturkatastrophen. Viele bedeutende, aber auch weniger bekannte Städte sind so auf numismatischen Objekten verewigt und halten zeitgenössische Panoramen in verschiedenen Perspektiven und Darstellungsformen fest. Aus dem reichen Fundus der Sammlung
des Münzkabinetts schöpfend, wird in der Ausstellung eine Zeitreise von mehr als 400 Jahren nachvollziehbar.
© Münzkabinett, SKD

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Ausstellung

Wiedereröffnung der Gemäldegalerie Alte Meister und Skulpturensammlung bis 1800

Erstmals präsentieren die Gemäldegalerie Alte Meister und die Skulpturensammlung bis 1800 gemeinsam ihre Werke im umfangreich sanierten Semperbau am Zwinger. Nach siebenjähriger Teilschließung erstrahlt das berühmte Museumsgebäude aus dem 19. Jahrhundert in neuem Glanz und öffnet mit einer Festwoche ab 29. Februar 2020 die Pforten.

Weltberühmte Meisterwerke
Rund um Raffaels „Sixtinische Madonna“, einem der populärsten Kunstwerke der Welt, erwartet die Besucherinnen und Besucher ein einzigartiger Rundgang durch die europäische Kunstgeschichte, die sich in kaum einem anderen deutschen Museum so eindrucksvoll und vollständig anhand unbestrittener Schlüsselwerke der jeweiligen Epochen nachvollziehen lässt, wie in Dresden. Diese Besonderheit verdankt die Galerie der zielgerichteten Sammeltätigkeit der sächsischen Kurfürsten, deren beeindruckende Wirkung auch der im 18. Jahrhundert veranlassten einheitlichen Rahmung der Gemälde zu verdanken ist. Zusammen ergibt dies einen überaus prachtvollen Eindruck, der seinesgleichen auf der Welt sucht. Neben der behutsamen, aber entschlossenen Modernisierung des Gebäudes wurden in Hinblick auf die Wiedereröffnung zudem über 20 Meisterwerke sorgfältig restauriert, dazu kommen zahlreiche Rahmenaufarbeitungen und -neuanfertigungen.

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Ausstellung

Inspiration Handwerk

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden verfügen über ein Wissensarchiv, das 500 Jahre künstlerische und wissenschaftliche Erkenntnisse, Erfahrungen und Techniken vereint.

Die Kunstschätze sind meist selbst Zeugnis höchster Handwerkskunst. Aber welchen Wert hat das mit der Hand gefertigte Werk in einer immer schnelllebigeren und digitalen Gesellschaft, in der das haptische und kreative Erfahren scheinbar in den Hintergrund rückt? Die Ausstellung macht das aktuelle und traditionelle Handwerk der Region zum Thema. Künstler*innen und Handwerker*innen sind eingeladen, in Dialog zu treten und sich von den Schätzen der Kunstsammlungen inspirieren zu lassen. Mit dem Outreach-Programm »180 Ideen für Sachsen« und dem »Mobilen Museum« verlässt die Ausstellung den Museumsraum und lädt zu einer Reise an die verschiedenen Orte der Inspiration und Produktion in der Region ein.

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Ausstellung

Ostern im Jägerhof

Im Jägerhof beginnt der Frühling pünktlich am 28. März 2020: Dann werden die Ostersträuße mit überraschenden Eierkreationen zeitgenössischer »Volkskünstler*innen« und mit virtuosen Eiern aus der eigenen Sammlung geschmückt.

Ein abwechslungsreiches Programm an Führungen, Lesungen und Konzerten sowie kreativen Angeboten, so das Gestalten von Karten und Ostereiern, lädt Kinder und Erwachsene zum Mitmachen ein. Parallel präsentiert eine Ausstellung die farbenfrohen Figuren und Szenen des Dresdners Klaus Wiechmann, der seine Motive mit der Bandsäge aus Brettern schneidet.

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Ausstellung

SCHAU-Schätze II

Im Josef-Hegenbarth-Archiv, dem ehemaligen Wohn- und Atelierhaus des Künstlers und Dependance des Kupferstich-Kabinetts wird ein ganz besonderer Schatz gehütet: verwahrt in Kästen und Mappen, auf Schüben und in Schränken ist dort Hegenbarths zeichnerisches Lebenswerk in all seinen Facetten zu entdecken: Skizzen- und Studienblätter, Illustrationen zur Weltliteratur sowie freie Blätter, entstanden auf den Straßen Dresdens, im Zoo und Zirkus, in den Cafés und Varietés.

Auch im zweiten Teil der Werkschau wird aus der Fülle dieser Bestände eine hochkarätige Auswahl präsentiert: Illustrationen, die Hegenbarth zur Bibel und zur Odyssee, zu Goethe und Shakespeare geschaffen hat und die ihn als „großen Abenteurer im Geiste“ (Fritz Löffler) zeigen. Dafür werden Sammlungskästen geöffnet und somit auch die Arbeit in einem Künstlerhaus vorgestellt, das zugleich wissenschaftliches Archiv ist. Besuchergruppen allen Alters sind dazu eingeladen, den Werken Josef Hegenbarths am Ort ihrer Entstehung zu begegnen und kleine wie große Schätze auf Papier im Rahmen von Führungen, Workshops und Künstlergesprächen aus nächster Nähe im Original zu betrachten.

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Ausstellung

Focus Albertinum: Evelyn Richter

Anlässlich des 90. Geburtstages der 1930 in Bautzen geborenen Fotografin Evelyn Richter präsentieren das Kupferstich-Kabinett, der Kunstfonds und das Albertinum eine der wichtigsten Protagonistinnen ostdeutscher Fotografie mit ihren Beständen.

Dem politischen System gegenüber kritisch, ihrem Sujet gegenüber immer empathisch, hat Evelyn Richter das Leben der DDR fotografiert. Im Zentrum stand dabei der Mensch: Musiker*innen, Künstler*innen, Schriftsteller*innen oder Unbekannte, denen sie im Alltag auf der Straße, im Zug oder im Museum begegnete. Die unaufdringliche Individualität ihrer Sozialporträts widersprach den offiziellen Bildern der DDR, und auch nach 1990 blieb ihr Blick ganz auf die Bedingungen des alltäglichen Lebens gerichtet. Ausgebildet an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, steht Richter durch ihre Lehre beim Portrait- und Landschaftsfotograf Pan Walther (1921–1987) auch in der fotografischen Tradition Dresdens.

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2 Ausstellung

Der Dresdner Hofjuwelier Johann Heinrich Köhler

Dinglingers schärfster Konkurrent

Es war das Schicksal Johann Heinrich Köhlers (1669 – 1736) etwa zeitgleich mit dem berühmten Johann Melchior Dinglinger (1664 – 1731) als Goldschmied und seit 1718 auch als Hofjuwelier im Dienst Augusts des Starken zu stehen. So blieb sein Werk bis heute zumeist im Schatten seines Konkurrenten – zu Unrecht, wie diese Ausstellung anlässlich seines 350. Geburtstags zeigen möchte.

Die erhaltenen Arbeiten des Hofjuweliers erweisen sich als höchst kunstfertig und führen die enorme Spannbreite seines künstlerischen Oeuvres vor Augen. Köhler schuf nicht nur erlesene Perlfiguren, pretiöse Fassungen von Elfenbeinfiguren, einzigartige Prunkuhren und Juwelengarnituren.

Im Zuge der Einrichtung des Grünen Gewölbes als barocke Schatzkammer war Köhler auch für die Instandsetzung, Taxierung und Inventarisierung der Kunstwerke verantwortlich. Sein Umgang mit den historischen Objekten zeichnet sich durch ungewöhnlich einfühlsame Eingriffe aus und brachte schließlich geniale eigene Neuschöpfungen hervor.

Ein Highlight der Ausstellung bildet ein großformatiges Kruzifix, das der bereits schwer kranke Goldschmied kurz vor seinem Tod der Taufkirche seiner Geburtsstadt Langensalza (Thüringen) gestiftet hat. Nun wird dieses beeindruckende Werk erstmals in Dresden zu sehen sein.

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Ausstellung

Christian Borchert. Tektonik der Erinnerung

Christian Borchert (1942–2000) zählt zu den herausragenden Fotografen der DDR und des wiedervereinten Deutschlands. In Dresden geboren und hauptsächlich in Berlin und seiner Heimatstadt tätig, hat er mit seinen distanziert-analytischen Aufnahmen eine ebenso behutsame wie eindringliche Bildsprache entwickelt.

Seine serielle Arbeits- und Erzählform, seine eigenwillige archivarische Praxis und sein quasi-archäologischer Umgang mit visuellen Medien wie Film und Fernsehen weisen ihm in der deutschen Fotogeschichte des 20. Jahrhunderts eine bedeutende Position zu.

Das Kupferstich-Kabinett zeigt die erste umfassende Retrospektive zum Werk von Christian Borchert und stellt den Fotografen nicht nur als aufmerksamen Chronisten des DDR-Alltags und der Nachwendezeit, sondern auch als konzeptuell und mediengeschichtlich denkenden Bild- und Seriengestalter vor. Neben wichtigen Werkkomplexen wie den Künstler- und Familienporträts, der Dokumentation des Wiederaufbaus der Semperoper oder den Bildern aus Dokumentarfilmen zeigt die Ausstellung auch weniger bekannte Werkgruppen sowie Exponate aus Borcherts Nachlass, die seine archivarische Leidenschaft vor Augen führen und Einblicke in fotografische Arbeitsprozesse gewähren.

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Ausstellung

Auszug der Seele. Das Archiv Christian Borcherts

in Fotografien von Maria Sewcz

Als Kommentar zur großen Retrospektive „Christian Borchert. Tektonik der Erinnerung“ präsentiert das Kupferstich-Kabinett im Studiolo die fotografische Serie „Auszug der Seele, Ch. B.“ von Maria Sewcz.

In eindringlichen Schwarz-Weiß-Bildern hat die Berliner Fotografin Christian Borcherts Wohnung und Archiv nach dessen frühem Tod festgehalten – kurz bevor und auch noch während die Nachlassverwalter dieses einzigartige Arrangement auflösten und an verschiedene Institutionen übergaben. Borcherts geradezu ehrfürchtiges Verhältnis zum fotografischen Material wird in diesen Aufnahmen ebenso spürbar wie die Trauer der Fotografin über den Verlust des geschätzten Kollegen und Freundes.

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Ausstellung

Move little hands... „Move!“

Die tschechischen Surrealisten Jan & Eva Švankmajer

Lebensgroße Marionetten, Graphiken und Collagen, fantastische Mischwesen, Keramiken, surrealistische Gemälde, Präparate, obskure Fetische und Reliquien, Filmkabinette und Bühnen – der Kosmos der tschechischen Surrealisten Jan und Eva Švankmajer scheint unerschöpflich.

Am 18. November eröffnet die gemeinsam mit Jiří Fajt (bis 2019 Generaldirektor der Nationalgalerie Prag) konzipierte Sonderausstellung Move little hands... „Move!“ ihre Türen zur Kunsthalle im Lipsiusbau und gibt damit Einblick in das Wirken und Schaffen des Künstlerpaares. Die Schau bietet den Besucher*innen ein cineastisches Erlebnis und Kuriositätenkabinett zugleich. Sie spannt einen multimedialen Bogen über den zeitgenössischen tschechischen Surrealismus und vereint die Œuvres beider Künstler an einem Ort.

Jan Švankmajer (*1934) gilt als der Altmeister des tschechischen Animationsfilms. Mit seiner entwickelten Stop-Motion-Technik war er eine wichtige Inspirationsquelle für Regisseure wie Tim Burton und Terry Gilliam. Seine Filme verhandeln grundlegende Themen des Menschlichen wie Liebe und Schmerz, Verlust und Tod, Aggressivität und Angst, aber auch Chaos und Ordnung, Komik und Ironie. Die kreative Vielfalt seiner Arbeiten geht jedoch weit über die Grenzen des Films hinaus. Besonders in der Zeit seines Berufsverbots in den 1970er-Jahren entstanden zahlreiche Objekte, aber auch poetische sowie theoretische Texte.

Auch Eva Švankmajerová (1940-2005) schuf neben ihrer filmischen Arbeit surrealistische Gemälde, Grafiken und Objekte sowie zahlreiche Gedichte und Prosastücke. Sie hat mit ihrem Mann Jan Švankmajer als Designerin an vielen seiner Filme gearbeitet – unter anderem an den Produktionen für „The Pendulum, the Pit and Hope“, „Alice“, „Faust“ und „Conspirators of Pleasure“.

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Ausstellung

Das gelbschwarze Trikot

Das Brücke-Museum zu Gast im Albertinum

„Das gelbschwarze Trikot“ von Max Pechstein aus dem Brücke-Museum Berlin zählt zu den Inkunabeln expressionistischer Malerei. Im Rahmen einer Kooperation wird es neben vier weiteren Hauptwerken aus Berlin temporär in Dresden ausgestellt, während wichtige Werke aus dem Albertinum in Berlin und Bernried gezeigt werden.

Pechstein malte in schneller Manier. Gerade diese Unmittelbarkeit und Ursprünglichkeit in Kunst und Leben suchten die jungen Maler der Künstlergruppe „Brücke“, die 1905 in Dresden gegründet wurde. Das beliebte Modell Fränzi posiert im Badekostüm in einer Sommerlandschaft. Die schematische Zeichnung der Badenden im Hintergrund wurde durch Schnitzkunst von den Palau-Inseln aus dem Museum für Völkerkunst Dresden angeregt.

Die Flüchtigkeit der Skizze erschien den Künstlern lebensnäher und authentischer als akademische Malerei. Wie Skizzenhaftes Eingang in die Malerei fand, zeigt Erich Heckels „Junger Mann und Mädchen“ von 1909. Die Künstler wollten leuchtende Farbe als eigenen Ausdruckswert in großen Flächen wirken zu lassen. Das zeigt konsequent auch Karl Schmidt-Rottluff in seiner Landschaft „Roter Giebel“.

Impulse, künstlerische Formen einfacher und großzügiger aufzufassen, vermittelte den Mitgliedern der „Brücke“, zu denen bis 1907 auch Emil Nolde zählte, das Studium der afrikanischen und ozeanischen Kunst. Noldes Bild „Holzfigur“ von 1912 zeigt, wie frei und assoziativ der Maler mit Vorbildern und Anregungen umzugehen verstand.

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2 Ausstellung

Die Paraderäume im Dresdner Residenzschloss

Die Königlichen Paraderäume Augusts des Starken und das Porzellankabinett im Residenzschloss Dresden

Mit der Eröffnung der Paraderäume können die Besucher ab dem 28. September 2019 einem glanzvollen Höhepunkt in der Einrichtung des Dresdner Residenzschlosses beiwohnen: Vor 300 Jahren, anlässlich des einen ganzen Monat andauernden Hochzeitsfestes zu Ehren von Kurprinz Friedrich August und der Kaisertochter und Erzherzogin Maria Josepha waren die Räume im September 1719 durch August den Starken eröffnet worden.

Paradeappartements
In dieser Raumfolge inszenierte der sächsisch-polnische Kurfürst-König seine Herrschaft. 30 Jahre zuvor hatte er als junger Prinz auf Reisen den Glanz von Versailles auf dem Höhepunkt der Macht Ludwigs XIV. selbst erlebt und war tief beeindruckt. 1997 beschloss die sächsische Staatsregierung, die im Krieg völlig zerstörten Paraderäume soweit wie möglich wiedererstehen zu lassen, auch weil Teile des Mobiliars dank rechtzeitiger Auslagerungen erhalten sind: Der Audienzstuhl und seltene Silbermöbel, französische Prunkmöbel, aber auch die schon zu ihrer Entstehungszeit außergewöhnlich kostbaren Goldpilaster aus dem Audienzgemach und viele der dort einst aufgehängten Gemälde.

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Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Residenzschloss

Die Dresdner Kunstsammlungen zählen zu den bedeutendsten und ältesten Museumsverbünden der Welt. Hervorgegangen sind sie aus den im 16. Jahrhundert angelegten Sammlungen der sächsischen Kurfürsten, vor allem aus der im Dresdner Residenzschloss eingerichteten Kunstkammer, deren 450jähriges Bestehen die SKD 2010 feierten. Heute umfassen die Staatlichen Kunstsammlungen insgesamt vierzehn Museen mit einer einzigartigen thematischen Vielfalt.

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Ausstellungen / Museum Staatlische Museen zu Berlin Berlin, Genthiner Straße 38
Ausstellungen / Museum Deichtorhallen Hamburg Hamburg, Deichtorstr. 1-2
Ausstellungen / Museum Haus der Kunst München München, Prinzregentenstr. 1
Ausstellungen / Museum Rautenstrauch-Joest-Museum Köln Köln, Cäcilienstraße 29-33
Ausstellungen / Museum Kunsthaus Zürich Zürich, Heimplatz 1
Ausstellungen / Burg Wartburg Eisenach Eisenach, Auf der Wartburg 2
Ausstellungen / Museum Mudam Luxembourg Luxembourg, 3, Park Dräi Eechelen
Ausstellungen / Museum GRASSI Museum für Völkerkunde Leipzig Leipzig, Johannisplatz 5-11
Ausstellungen / Museum Kunsthaus Zürich Zürich, Heimplatz 1
Ausstellungen / Museum Stiftung Moritzburg Halle Halle, Friedemann-Bach-Platz 5
Ausstellungen / Museum Museum fünf Kontinente München München, Maximilianstraße 42
Ausstellungen / Kulturveranstaltung OK Offenes Kulturhaus Oberösterreich Linz, OK-Platz 1

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