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Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Die Dresdner Kunstsammlungen zählen zu den bedeutendsten und ältesten Museumsverbünden der Welt. Hervorgegangen sind sie aus den im 16. Jahrhundert angelegten Sammlungen der sächsischen Kurfürsten, vor allem aus der im Dresdner Residenzschloss eingerichteten Kunstkammer, deren 450jähriges Bestehen die SKD 2010 feierten. Heute umfassen die Staatlichen Kunstsammlungen insgesamt vierzehn Museen mit einer einzigartigen thematischen Vielfalt.

Kontakt

Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Residenzschloss
Taschenberg 2
D-01067 Dresden

Telefon: +49 (0)351 / 49 14 - 0
E-Mail: besucherservice@skd.museum

Ausstellung

Jürgen Schön. Zwei Formen im Raum

Für den Dresdner Bildhauer Jürgen Schön (*1956) haben Plastiken und Zeichnungen den gleichen künstlerischen Stellenwert. Für das Studiolo hat der Künstler drei Zeichnungsserien ausgesucht, die in ihrer Rhythmik auf die spezifischen Gegebenheiten des Ortes antworten.

Der Bezug zum Raum resultiert dabei ganz aus Schöns künstlerischer Praxis, mit Beharrlichkeit abstrakt-geometrische Grundformen aus Objekten und ihren räumlichen Relationen zueinander zu identifizieren. Im Ergebnis erlangt das Studiolo eine gesamtkünstlerische Qualität: Jürgen Schön hat sich den Raum über die Zeichnungen angeeignet und zu einer eigenen plastischen Arbeit geformt.

Die Intervention im Studiolo steht in Zusammenhang mit zwei Ausstellungen in den Staatlichen Kunstsammlungen: der Ausstellung „Tendenz Abstraktion. Kandinsky und die Moderne um 1910“ im Kupferstich-Kabinett sowie der Ausstellung „Zukunftsräume. Kandinsky, Mondrian, Lissitzky und die abstrakt-konstruktive Avantgarde in Dresden 1919 bis 1932 “ im Albertinum. 100 Jahre später zeigt Jürgen Schön, dass abstrakte Bildwelten nichts von ihrer Welthaltigkeit und künstlerischen Relevanz eingebüßt haben.
Volkskunst

Ostern im Jägerhof 2019

Ob wir in diesem Jahr noch auf den Vorfrühling warten oder bereits in der Natur die Frühlingssonne genießen: Im Jägerhof stehen wieder fantasievoll geschmückte Ostersträuße; Dutzende Künstlerinnen und Künstler präsentieren ihren traditionellen oder frisch erfundenen österlichen Zierrat und geben Auskunft über Ideen und Ausführung.

Und natürlich findet sich auch wieder eine Auswahl spektakulärer Ostereier aus den Sammlungen des Museums. Groß und Klein dürfen staunen und basteln oder auch kleine österliche Geschenke erwerben. Darüber hinaus bietet ein vielfältiges Programm mit Vorträgen, Lesungen und Konzerten eine Einstimmung auf den Frühling.
Ausstellung

"Mohr" mit Mineralien

Eine temporäre Intervention von Bertram Haude am "Mohr" mit Smaragdstufe

Für kurze Zeit wird der sogenannte ""Mohr" mit Smaragdstufe" aus dem Historischen Grünen Gewölbe etwas anderes auf seinem Tablett präsentieren als die bekannten Smaragde. Es sind meist unscheinbare, winzige Kristalle, die, chemisch gesehen, zwar Mineralien sind, aber als solche keine Anerkennung finden. Denn sie sind nicht, wie es die naturwissenschaftliche Definition will, auf "natürliche" Weise entstanden: Sie verdanken ihr Dasein menschlichen Aktivitäten.

2017 haben Mineralogen eine Liste dieser "Neuen Mineralien" veröffentlicht, die verdeutlicht, wie sich die Folgen menschlichen Tuns sogar in das geologische Grundgerüst der Erde einschreiben. Die Substanzen könnten nach Millionen von Jahren noch von einem Menschenzeitalter zeugen, so wie die "natürliche" – allerdings ebenfalls manipulierte - Smaragdstufe von ihrer geologischen Epoche. Die Begriffe sind erneut problematisch: "Natur" und "Kultur" vermengen sich. Anhand der Geschichten die uns die "Neuen Mineralien" im Zusammenhang mit der Geschichte der Figur und der Smaragde erzählen, könnte sich ein veränderter Blick auf das Objekt, die Sammlung und auf unser Selbstverständnis als Erdbewohner einstellen.

Im Rahmen der Intervention wird ein interdisziplinäres Symposium mit Forscher*innen aus Kunstgeschichte, Mineralogie, Soziologie und Ethnologie stattfinden, um sich aus verschiedenen Perspektiven dem historischen Objekt und der künstlerischen Intervention anzunähern: Freitag, 21. 06. 2019, ab 14 Uhr im Hans-Nadler-Saal und Grünen Gewölbe im Residenzschloss Dresden.
Ausstellung

Fünf Jahrhunderte Münzkabinett Dresden - Zur Geschichte einer Sammlung

Unter den Stichworten Sammeln, Bewahren, Forschen und Vermitteln widmet sich diese Sonderausstellung der 500-jährigen Geschichte der Sammlung. Gezeigt werden nicht nur vielfältige numismatische Objekte, sondern auch bemerkenswerte Dokumente und Publikationen aus fünf Jahrhunderten Münzkabinett. Es zählt in Hinblick auf die europäische Bedeutung zu den drei größten Münzsammlungen Deutschlands und geht als eines der ältesten Museen Dresdens auf Herzog Georg den Bärtigen (1471-1539) zurück.

Durch die gezielte Sammeltätigkeit der nachfolgenden sächsischen Herrscher besaß es schon im 18. Jahrhundert Universalcharakter und entwickelte sich seit der Aufklärung deutschlandweit zu einem wichtigen wissenschaftlichen Forschungszentrum. Die Überführung der Sammlung in die Sowjetunion nach dem Zweiten Weltkrieg stellt zweifellos die dramatischste Zäsur dar. Mit der Rückgabe der Bestände im Jahr 1958 konnte das Münzkabinett wieder eingerichtet werden. Im Jahr 2002 kehrte es schließlich in den Georgenbau des Residenzschlosses und somit an den Ausgangspunkt seiner Entstehung zurück.
Ausstellung

Add to the Cake

Transforming the roles of female practitioners

Contemporary cultural constructs have us believe that not everyone can get a fair share of the cake, and that only a limited few can write history. In the case of female practitioners in design, architecture and the arts, their erasure from the history and the memory of their disciplines has been systematic; but in the first two decades of the 21st century, they have regained visibility. In this pivotal moment, female practitioners have the chance to usher in an important transformation for their disciplines.

We can – and need to – add to the existing cake: infinite layers for an expanded canon. Adding to museum collections and to historical accounts, adding to collective memory and to possible futures. Most importantly, we must realize that ‘adding’ doesn’t mean ‘taking away’, but that it enriches the existing context with multiple, varied voices and perspectives.
‘Add to the Cake' is an exercise in enacting the kind of transformation that design, architecture and arts are about to experience. It develops over the course of an exhibition (preview: 26.04. – 04.07., exhibition: 05.07. – 03.11.2019), an active public program, and a series of performative moments over the course of six months.

The exhibition stems from the ‘A Woman’s Work’ symposium, which took place at the Japanisches Palais in Dresden in January 2019, in context of the ‘Against Invisibility’ exhibition, and gathered local and international perspectives on the present and the future of female practice.

In ‘Add to the Cake', the exhibition collects and develops themes that were first discussed during that occasion, and frames them alongside other objects and ideas developed by female practitioners. Alongside it, an active public program presents a variety of formats, focusing on establishing permanent visibility for female practitioners.
Ausstellung

table talks

Design-Studierende der weißensee kunsthochschule berlin und der Royal Danish Academy of Fine Arts (KADK) in Kopenhagen haben sich ein Semester lang mit der Fragestellung auseinandergesetzt, wie Objekte aus Porzellan, Keramik und Glas die Kommunikation am Tisch auslösen, unterstützen und beeinflussen können.

Barocke Tafeln zierten „Conversation Pieces“. So ein „Gesprächsobjekt“ ist keineswegs reine Dekoration, sondern laut Definition des Cambridge English Dictionary „an unusual object that causes people to start talking“. Wie müssen Objekte beschaffen sein, die Gesprächsstoff auf den Tisch bringen können?

Eine Mahlzeit dient nicht nur der Nahrungsaufnahme, sondern ist verbunden mit einem komplexen Geflecht aus Sinneswahrnehmungen, sozialen Interaktionen und nicht zuletzt Kommunikation. Am Tisch begegnen sich Kulturen mit ihren unterschiedlichen Sitten, Ritualen und Tabus. Wie können Objekte beschaffen sein, die Teil einer solchen Mahlzeit sind und dabei mehr als nur Behälter von Nahrung?

Die Ergebnisse des Projekts, von funktionalen Objekten über Materialexperimente mit keramischem 3D-Druck und Glas bis zu Installationen, fügen sich in das große Ganze einer räumlichen Inszenierung in zwei Sälen im Kunstgewerbemuseum Schloss Pillnitz in Dresden. Sie werden so präsentiert, dass sie miteinander und mit dem Raum kommunizieren und, last, but not least, die Besucher zum Dialog einladen.
Ausstellung

Heimo Zobernig: Piet Mondrian. Demonstrationsräume. Céline Condorelli, Kapwani Kiwanga, Judy Radul

Sa, 2.3.2019 - So, 2.6.2019

Ausgehend von Raumentwürfen der Moderne hinterfragen zeitgenössische Künstler*innen im Albertinum aktuelle Raum- und Ausstellungskonzepte: Der Österreicher Heimo Zobernig (*1958) befasst sich seit Mitte der 1980er Jahre künstlerisch mit Raumgestaltung und Displays sowie seit dem Jahr 2000 mit dem Werk Piet Mondrians. Im Lichthof des Albertinum präsentiert er eine neue Installation und interpretiert einen nicht realisierten Raumentwurf Mondrians, der 1926 für die Villa der Dresdner Kunstsammlerin Ida Bienert entstand.

Die Französin Céline Condorelli (*1974) und die Kanadier Kapwani Kiwanga (*1978) und Judy Radul (*1962) sind eingeladen, mit künstlerischen Eingriffen neue Display-Situationen in der Sammlungspräsentation zu erproben. Damit reflektieren sie auch Ausstellungsgestaltungen wie den Raum für Abstrakte Kunst von El Lissitzky, der 1926 für die Internationale Kunstausstellung Dresden entstand. Die innovativen Entwürfe Lissitzkys und Mondrians hatten damals zum Ziel, die Raum- und Kunsterfahrung der Betrachter*innen zu aktivieren. Bis heute wohnt ihnen das Potenzial inne, neue Denkansätze für Gestaltungs- und Raumkonzepte anzuregen.
Ausstellung

Anton Graff (1736–1813) – Porträts

Mit einem Selbstporträt bewarb sich der Schweizer Maler Anton Graff in den Jahren 1765 und 1766 erfolgreich um die Stelle des Kurfürstlich-Sächsischen Hofmalers. Als solcher schuf er spätbarocke Standesporträts, aber auch Bildnisse des aufstrebenden Bürgertums. Die Gemäldegalerie Alte Meister zeigt aus ihrem umfangreichen Bestand eine repräsentative Auswahl der Werke Antons Graffs, die einen kompakten Überblick über seine Porträtkunst gibt.

Die Galerie besitzt auch zwei Selbstporträts aus seiner mittleren und späten Schaffensphase, die seinen mentalen und physischen Zustand sowie seine künstlerische Entwicklung dokumentieren. Graff schaue bis in das „Innere der Seele“, er „male nicht den Leib, sondern den Geist“, schrieb der Schweizer Philosoph, Aufklärer und Kunstschriftsteller Johann Georg Sulzer. Zahlreiche Aufträge zeugen von seiner großen Beliebtheit als Porträtist. Doch trotz vieler Angebote blieb Graff dem sächsischen Hof sein Leben lang treu. Als Lehrer und seit 1789 als Professor an der Akademie wirkte er darüber hinaus stilbildend für die nachfolgende Generation Dresdner Maler.
Ausstellung

Tendenz Abstraktion - Kandinsky und die Moderne um 1910

Wassily Kandinsky, der „Erfinder der Abstraktion“, steht mit einem umfassenden Konvolut seiner Druckgrafik aus Privatbesitz im Zentrum der Ausstellung, die anhand von circa 80 Werken, darunter Druckgrafik, Zeichnungen, Aquarelle und Ölbilder, Tendenzen der Abstraktion in der Kunst um 1910 vorstellt. Insbesondere das von 1902 bis 1912 geschaffene Holzschnittwerk ist für das Verständnis von Kandinskys Idee vom „Geistigen in der Kunst“ und den Entstehungsprozess seiner Abstraktion entscheidend.

Dass die Suche nach formaler Vereinfachung und Abstrahierung ein Hauptanliegen der künstlerischen Avantgarde war, verdeutlicht die Ausstellung durch eine konzentrierte Auswahl weiterer Positionen. Diese sind mit Kandinsky und der Stadt Dresden verbunden und reichen vom Blauen Reiter und der Künstlergruppe Die Brücke über Lyonel Feininger und Paul Klee bis hin zu Otto Dix und Oskar Kokoschka. Die Ausstellung nimmt Bezug auf zwei im selben Jahr stattfindende Projekte, in die das Kupferstich-Kabinett sowohl inhaltlich als auch durch zahlreiche Leihgaben als Kooperationspartner eingebunden ist: ZUKUNFTSRÄUME. Kandinsky, Mondrian, Lissitzky in Dresden 1919 bis 1932 im Albertinum und Signal zum Aufbruch! 100 Jahre Gründung der Dresdner Sezession – Gruppe 1919 in der Städtischen Galerie Dresden.
Ausstellung

Achtung PROBE!

Vor jeder glanzvollen Theaterpremiere stehen anstrengende Proben. Das ist bei der Puppenbühne nicht anders als bei der Staatsoper. Während der Proben entwickeln die Puppenspieler ihr Stück, arbeiten an Effekten, fühlen sich in Charaktere ein, setzen Pausen und Spannungsbögen, suchen Stimmen, testen Licht, Bühnenbilder und Geräusche. So entsteht Schritt für Schritt ein Abenteuer, das die Zuschauer*innen in den Bann zieht.

Ausstellungen / Museum Staatlische Museen zu Berlin Berlin, Genthiner Straße 38
Ausstellungen / Museum Deichtorhallen Hamburg Hamburg, Deichtorstr. 1-2
Ausstellungen / Museum Rautenstrauch-Joest-Museum Köln Köln, Cäcilienstraße 29-33
Ausstellungen / Museum Folkwang Museum Essen Essen, Museumsplatz 1
Ausstellungen / Museum Kunsthaus Zürich Zürich, Heimplatz 1
Ausstellungen / Museum Jüdisches Museum Berlin Berlin, Lindenstr. 9-14
Ausstellungen / Burg Wartburg Eisenach Eisenach, Auf der Wartburg 2
Ausstellungen / Museum Mudam Luxembourg Luxembourg, 3, Park Dräi Eechelen
Ausstellungen / Museum GRASSI Museum für Völkerkunde Leipzig Leipzig, Johannisplatz 5-11
Ausstellungen / Museum Kunsthaus Zürich Zürich, Heimplatz 1
Ausstellungen / Museum Stiftung Moritzburg Halle Halle, Friedemann-Bach-Platz 5
Ausstellungen / Museum Museum fünf Kontinente München München, Maximilianstraße 42
Ausstellungen / Kulturveranstaltung OK Offenes Kulturhaus Oberösterreich Linz, OK-Platz 1

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