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GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig

Eine Reise um die Welt in Leipzig
Kunst und Alltag in den Kulturen der Welt


Das GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig zeigt in seinen neu gestalteten Räumen im Grassimuseum am Johannisplatz die großen ethnographischen Sammlungen Sachsens aus nahezu allen Kulturen der Welt. Seit dem neunzehnten Jahrhundert sind Kunstwerke und andere Dinge des Alltagslebens hier zusammen getragen worden und gehören heute zu den bedeutendsten Belegstücken des Erbes vieler Kulturen. Die Staatlichen Ethnographischen Sammlungen Sachsens, mit ihren Völkerkundemuseen in Leipzig, Dresden und Herrnhut, haben einen Bestand von mehr als 300.000 Objekten und sind im Leipziger Grassimuseum in einer faszinierenden Auswahl auf mehreren tausend Quadratmetern Ausstellungsfläche vertreten. Das Museum zeigt an Hand von exotischen, kostbaren und zum Teil weltweit einzigartigen Exponaten die Kunst und Lebensformen einer Welt, die durch die Globalisierung näher gerückt, aber dennoch vielfach fremd geblieben ist.

Der Ausstellungs-Rundgang in der ersten Etage ermöglicht spannende Einblicke in die Realität Indonesiens, Indiens, der Tibeter und Mongolen, Chinas, Japans, Europas und des Orients. Ein zweiter Rundgang führt durch Afrika und Amerika; Australien und Ozeanien sollen die Reise um die Welt vervollständigen. Die Ausstellungen sind so konzipiert, dass sie Kunstkenner genauso ansprechen, wie Besucher, die sich für das Leben anderer Kulturen interessieren. Die berühmten Sammlungen des Museums zum sibirischen Schamanismus, zum orientalischen Schmuck oder zu den Kunstwerken des tibetischen Buddhismus sowie der indischen Andamanen und Nikobaren entführen mit ihren exzeptionellen Objekten in sagenhafte Welten.

Das Kennenlernen und Verstehen kultureller Eigenheiten wird dem Besucher durch spezielle Führungen und Veranstaltungen für alle Altersgruppen erleichtert. Die sinnliche Erfahrung mit dem Kunstwerk wie auch das Erleben des normalen Alltags anderswo, der fremden Küchen und ihrer Finnessen, der Feste, der religiösen Zeremonien und Glaubensformen machen einen Besuch des Museums für Völkerkunde zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Um den Einblick in die Staatlichen Ethnographischen Sammlungen Sachsens zu erweitern, ist auch eine Reise nach Dresden und Herrnhut empfehlenswert. In den Völkerkundemuseen dort werden andere, ebenso faszinierende Eindrücke vermittelt.

Das Grassimuseum mit seinen zwei großen Innenhöfen und dem angeschlossenen Johannisfriedhof ist bau- und stadtgeschichtlich ein Unikum in der Stadt-Architektur. Das von den Leipzigern kurz „GRASSI“ genannte Haus war nach seiner Eröffnung im Jahr 1929 eines der letzten großen BAUHAUS-Architekturen in Deutschland. Das im Stil des Art Decó errichtete Gebäude beherbergt heute drei Museen, ein Museumsshop und ein Kaffee.

Kontakt

GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig
Staatliche Ethnographische Sammlungen Sachsen
Johannisplatz 5-11
D-04103 Leipzig

Telefon: +49(0)341/97 31-900
Fax: +49(0)341/97 31-909
E-Mail: mvl-grassimuseum@ses.museum

 

Öffnungszeiten
Di.-So.: 10-18 Uhr
Montag geschlossen
Bewertungschronik

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Ausstellung

Re:Orient

Es war einmal, es war keinmal. Zu Beginn wirkt alles unschuldig, bezaubernd sogar. Märchen aus 1001 Nacht: Der Duft von Moschus und die Autorität von Sultanen. Basare, auf denen noch Wunderlampen und fliegende Teppiche zu erwerben sind. Im Harem sitzen Frauen in paradiesischer Umgebung.

Diese Worte dürften wohl ausreichen, um bei den meisten Menschen die Fantasie vom „Orient“ anzuregen. Neben diesen romantischen Beschreibungen schwingt in vielen Erzählungen auch oftmals die Gefahr, welche von muslimischen Menschen ausgeht, mit. Liegen hier bereits die Wurzeln für eine Sprache, welche alle Muslime unter den Verdacht der „sexuell übergriffigen Messermigranten stellt“? Die Ausstellung verfolgt die historischen Vorbilder und aktuellen Auswirkungen eines antimuslimischen Rassismus.

Wie konnten so unterschiedliche Beschreibungen zwischen romantischer Verklärung und der Vor­stellung über äußerste Brutalität entstehen und wie gehen muslimisch konnotierte Menschen und die sogenannte Mehrheitsgesellschaft heute damit um? Auf ver­schiedenen Wegen will sich die Ausstellung diesen Fragen stellen und den Besucher*innen Antwortmöglichkeiten oder weiterführende Fragestellungen vermitteln. Dafür schafft das Museum einen dialogischen Raum. „Re:Orient – Die Erfindung des muslimischen Anderen“ ist eine Reorientierung hin zu dem, was im Schauen auf „die Anderen“ allzu häufig ungesehen bleibt.

In Kooperation mit dem Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V. - GS Leipzig

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Ausstellung

WERKSTATT PROLOG

WERKSTATT PROLOG ist entstanden aus der experimentellen und evolutiven Ausstellung „Prolog #1–10, Erzählungen von Menschen, Dingen und Orten“, die von Dezember 2016 bis April 2018 schrittweise im Museum für Völkerkunde Dresden im Japanischen Palais entwickelt wurde.

Nach dem Abbau im April 2018 wurden mehrere Teile daraus für die WERKSTATT PROLOG im GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig adaptiert und die Werkstatt als Ort für Auseinandersetzung und Experimente im Juni 2018 eingeweiht. Neue Installationen werden peu à peu mit dem Ziel, die heutige Dauerausstellung des Museums, die aus 2007 stammt, neu zu denken und im Raum eine neue Sammlungspräsentation zu konzipieren und vorzubereiten.

Wir laden Sie ein, aktiv mitzudenken und Ihre Wünsche für unsere zukünftige Präsentation zu äußern.

The WORKING SPACE PROLOG was created from the experimental and evolutive exhibition “Prolog #1–10, Stories of People, Things and Places,” which was progressively developed from December 2016 to April 2018 at the Museum für Völkerkunde Dresden in the Japanische Palais.

After it was dismantled in April 2018, several parts of it were adapted for the WORKING SPACE PROLOG at the GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig. There, the working space was inaugurated in June 2018 as a place for discussion and experimentation. New installations are gradually being created with the aim of rethinking the museum's current permanent exhibition, which dates from 2007, and of conceiving and preparing a new concept for presenting the collection in the exhibition space.

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Ausstellung

GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig

Skulpturen, Masken, Keramik, Schmuck, Kleidung und Alltagsgegenstände ermöglichen im GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig einen Rundgang durch die verschiedenen Teile der Welt: Nach Erdteilen bzw. Regionen geordnet, führt der Rundgang von Asien über die Mongolei und Tibet nach Amerika, Ozeanien und Australien.

Für die Dauerausstellung errichtete ein Baumeister vom Atoll Niutao eines der wohl letzten traditionellen Häuser, eine indische Familie erbaute ein Bunga als Beispiel einer klimaneutralen Bauweise. Daneben stehen auch eine mongolische Jurte und ein sibirischer Balagan stellvertretend für globale Fragen nach Klimawandel, Meeresanstieg, ökologische Ungleichgewichte und wirtschaftliche Verflechtungen und Abhängigkeiten. Einzelne Objekte verkörpern stellvertretend die Lebenswirklichkeiten von Menschen verschiedener Regionen, wie etwa die hölzernen Kareau-Figuren, die Menschen auf der Inselgruppe der zentralen Nikobaren vor negativen Einflüssen und übel gesinnten Geistern beschützen sollten.

Zeitgenössische Kunstwerke und Objekte erzählen von Kontinuität und Suche nach Identitäten. So einzigartig viele Objekte sind, so nachdrücklich stellt sich heute die Frage nach ihrer Herkunft. Wer hat sie einst angefertigt und warum? Aus welchem Material bestehen sie? Und wie kamen sie nach Leipzig? Wurden sie verschenkt, verkauft oder gar ihren ursprünglichen Besitzern während der Kolonialzeit geraubt?

Seit Februar 2019 leitet Léontine Mejer-van Mensch die drei Völkerkundemuseen in Leipzig, Dresden und Herrnhut. Ihr Ziel ist, die Dauerausstellung schrittweise zu modernisieren und um mehr zeitgenössische Objekte zu erweitern.

Zudem sollen global relevante Themen wie Migration, Jugendkultur oder Körperschmuck eine Brücke zwischen Sachsen und anderen Regionen der Welt schlagen und anhand der Objekte allgemeinmenschliche Erfahrungen und Gefühle vergleichbar werden. Dazu kooperiert das Museum mit Künstlerinnen und Künstlern, Geflüchteten und Studierenden der Universität Leipzig. Umfangreiche Rahmenprogramme, Lesungen, Performances und Diskussionsrunden unterstreichen neben den Ausstellungen das Verständnis des Museums als im Heute verankerter, interkultureller Dialogort.

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Kinderprogramm

Herbstferienprogramm: Museumtour & Workshop

Riot Grrrls - Von Held*innen und mutigen Mädchen

Was haben der erste Computer, drahtlose Übertragung und der Scheibenwischer gemeinsam? Es sind Erfindungen von Frauen. Wir stellen euch Geschichte, Erfindungen und Biografie von Held*innen rund um den Globus vor. Im anschließenden Workshop könnt ihr euer eigenes Daumenkino mit Superheld*innen-Geschichte herstellen.

Teilnahmegebühr: Kinder 3€ zzgl. 1€ Materialkosten

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Kinderprogramm

Herbstferienprogramm: Aktive Museumtour

Sammelsurium Museum - Sammeln, Ordnen, Chaos?!

Wir sammeln Gegenstände, Daten, Erinnerungen und vieles mehr. Aber warum sammeln Menschen? Wie sammelt man eigentlich? Und was ist eine Sammlung? Kommt mit uns auf eine Sinnsuche, erzählt von eurer Sammelleidenschaft und ordnet mit uns ein Sammelsurium.

Teilnahmegebühr: Kinder 3€

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Film

DOK Leipzig zu Gast im GRASSI

Nähere Informationen folgen in Kürze auf der Homepage von DOK Leipzig (www.dok-leipzig.de) und dem GRASSI Museum (www.mvl-Grassimuseum.de).

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GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig

Staatliche Ethnographische Sammlungen Sachsen

Eine Reise um die Welt in Leipzig
Kunst und Alltag in den Kulturen der Welt


Das GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig zeigt in seinen neu gestalteten Räumen im Grassimuseum am Johannisplatz die großen ethnographischen Sammlungen Sachsens aus nahezu allen Kulturen der Welt. Seit dem neunzehnten Jahrhundert sind Kunstwerke und andere Dinge des Alltagslebens hier zusammen getragen worden und gehören heute zu den bedeutendsten Belegstücken des Erbes vieler Kulturen. Die Staatlichen Ethnographischen Sammlungen Sachsens, mit ihren Völkerkundemuseen in Leipzig, Dresden und Herrnhut, haben einen Bestand von mehr als 300.000 Objekten und sind im Leipziger Grassimuseum in einer faszinierenden Auswahl auf mehreren tausend Quadratmetern Ausstellungsfläche vertreten. Das Museum zeigt an Hand von exotischen, kostbaren und zum Teil weltweit einzigartigen Exponaten die Kunst und Lebensformen einer Welt, die durch die Globalisierung näher gerückt, aber dennoch vielfach fremd geblieben ist.

Der Ausstellungs-Rundgang in der ersten Etage ermöglicht spannende Einblicke in die Realität Indonesiens, Indiens, der Tibeter und Mongolen, Chinas, Japans, Europas und des Orients. Ein zweiter Rundgang führt durch Afrika und Amerika; Australien und Ozeanien sollen die Reise um die Welt vervollständigen. Die Ausstellungen sind so konzipiert, dass sie Kunstkenner genauso ansprechen, wie Besucher, die sich für das Leben anderer Kulturen interessieren. Die berühmten Sammlungen des Museums zum sibirischen Schamanismus, zum orientalischen Schmuck oder zu den Kunstwerken des tibetischen Buddhismus sowie der indischen Andamanen und Nikobaren entführen mit ihren exzeptionellen Objekten in sagenhafte Welten.

Das Kennenlernen und Verstehen kultureller Eigenheiten wird dem Besucher durch spezielle Führungen und Veranstaltungen für alle Altersgruppen erleichtert. Die sinnliche Erfahrung mit dem Kunstwerk wie auch das Erleben des normalen Alltags anderswo, der fremden Küchen und ihrer Finnessen, der Feste, der religiösen Zeremonien und Glaubensformen machen einen Besuch des Museums für Völkerkunde zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Um den Einblick in die Staatlichen Ethnographischen Sammlungen Sachsens zu erweitern, ist auch eine Reise nach Dresden und Herrnhut empfehlenswert. In den Völkerkundemuseen dort werden andere, ebenso faszinierende Eindrücke vermittelt.

Das Grassimuseum mit seinen zwei großen Innenhöfen und dem angeschlossenen Johannisfriedhof ist bau- und stadtgeschichtlich ein Unikum in der Stadt-Architektur. Das von den Leipzigern kurz „GRASSI“ genannte Haus war nach seiner Eröffnung im Jahr 1929 eines der letzten großen BAUHAUS-Architekturen in Deutschland. Das im Stil des Art Decó errichtete Gebäude beherbergt heute drei Museen, ein Museumsshop und ein Kaffee.

Öffnungszeiten
Di.-So.: 10-18 Uhr
Montag geschlossen

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