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Berliner Philharmoniker mit Dirigent Stefan Höderath
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Berliner Philharmoniker

Berliner Philharmonie

Die Philharmonie Berlin ist seit 1963 das musikalische Herz Berlins. Bei der Eröffnung noch an der Peripherie West-Berlins gelegen, wurde sie nach der Wiedervereinigung Teil der neuen urbanen Mitte. Ihre ungewöhnliche, zeltartige Form und ihre weithin leuchtende, gelbe Farbe macht sie zu einem der Wahrzeichen der Stadt. An ihrer ungewöhnlichen Architektur und der neuartigen Konzeption des Konzertsaals entzündeten sich anfangs Kontroversen, mittlerweile dient sie als Vorbild für Konzerthäuser in der ganzen Welt. »Ein Mensch im Angesicht eines andern, gereicht in Kreise, in mächtig schwingendem Bogen um strebende Kristall-Pyramide.« Bereits 1920 notierte der Architekt Hans Scharoun jene Worte als Vision für den idealen Theaterraum. Aus dieser Idee entwickelte er 35 Jahre später den Großen Saal der Philharmonie, in der das Podium mit den Musikern den Mittelpunkt bildet.

Kontakt

Berliner Philharmoniker
Herbert-von-Karajan-Str. 1
D-10785 Berlin

Telefon: +49 (0)30.254 88-0

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Bewertungen & Berichte Berliner Philharmoniker

© Martin U. K. Lengemann
Konzert

Herbert Blomstedt dirigiert Schubert und Beethoven

Berliner Philharmoniker
Herbert Blomstedt, Dirigent


Franz Schubert: Symphonie Nr. 3 D-Dur D 200
Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92

Herbert Blomstedts Credo lautet, lieber »weniger Werke zu dirigieren, an denen aber gründlich zu arbeiten«. Schon durch diese Selbstbeschränkung werden seine Interpretationen zuverlässig zu einem Ereignis. Blomstedt gehört zu den langjährigen künstlerischen Freunden der Berliner Philharmoniker. In diesem Konzert dirigiert er nun einen Komponisten, der noch nie im Zuge dieser Partnerschaft zu hören war: Franz Schubert, der seine Dritte Symphonie im Alter von 18 Jahren schrieb. Zwei Jahre zuvor war Beethovens Siebte entstanden, die ebenfalls auf dem Programm steht. Was Schuberts Jugendwerk und die Symphonie des reifen Beethoven eint? Ihre optimistische, tänzerische und mitreißende Stimmung.

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© Marco Borggreve
Konzert

Iván Fischer dirigiert Mahlers Erste Symphonie

Berliner Philharmoniker
Iván Fischer, Dirigent
Wenzel Fuchs, Klarinette
Stefan Schweigert, Fagott


Richard Strauss: Der Rosenkavalier. Zweite Walzerfolge
Richard Strauss: Duett-Concertino F-Dur o. op. 147
Gustav Mahler: Symphonie Nr. 1 D-Dur

»Mahlers Erste Symphonie ist mir sehr nah«, sagt Iván Fischer. »Vielleicht, weil ich darin sehr viel von dem bürgerlichen, assimilierten jüdischen Background erkenne, den Mahler hatte – und aus dem ich selber komme.« Der Ungar, einer der großen Mahler-­Interpreten unserer Zeit, liebt an dem Werk außerdem die Mischung aus böhmischer Musizierlust, folkloristischen Elementen und lyrischem Ton. Dazu dirigiert er in diesem Konzert Musik des Mahler-­Zeitgenossen Richard Strauss: eine beschwingte Walzerfolge aus dem Rosenkavalier und das nostalgische Duett­-Concertino mit Klarinettist Wenzel Fuchs und Fagottist Stefan Schweigert, Solobläser der Berliner Philharmoniker.

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© Julian Hargreaves
Konzert

Daniel Harding dirigiert "Also sprach Zarathustra"

Berliner Philharmoniker
Daniel Harding, Dirigent
Andrew Staples, Tenor


Unsuk Chin: Rocanā
Ralph Vaughan Williams: On Wenlock Edge, Sechs Lieder für Tenor und Orchester
Richard Strauss: Also sprach Zarathustra op. 30

Dieses Konzert mit Daniel Harding ist von den Themen »Licht« und »Natur« durchzogen. So eröffnet Richard Strauss sein Also sprach Zarathustra mit dem berühmtesten Sonnenaufgang der Musikgeschichte, ehe er mit schwelgerischen Klängen den Kampf des Individuums gegen Spießigkeit und Mittelmaß schildert. Die Koreanerin Unsuk Chin wiederum setzt in ihrem irisierenden Rocaná das Verhalten von Lichtstrahlen in Musik, und der Liedzyklus On Wenlock Edge von Ralph Vaughan Williams – Solist: Andrew Staples – schafft eindringliche Stimmungsbilder, in denen die Melancholie des Protagonisten von englischen Landschaftsszenen gespiegelt wird.

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© 2022 Berlin Phil Media GmbH
Konzert

François­-Xavier Roth und Isabelle Faust

Berliner Philharmoniker
François-Xavier Roth Dirigent
Isabelle Faust Violine
Julie Fuchs Sopran
Adèle Charvet Mezzosopran
Damen des Rundfunkchors Berlin Chor


Paul Dukas: Polyeucte: Ouvertüre
Béla Bartók: Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 Sz 112
Claude Debussy: La Damoiselle élue
Paul Dukas: L'Apprenti sorcier (Der Zauberlehrling)

Claude Debussy und Paul Dukas bewunderten in ihrer Jugend die Musik Richard Wagners, was in ihren Frühwerken zu faszinierenden Verschmelzungen von französischem Aroma und Wagner-­Anklängen führte. Das zeigt François­-Xavier Roth, Generalmusikdirektor der Stadt Köln, in diesem Konzert mit Debussys mystischer Kantate La Damoiselle élue und Dukas’ Ouvertüre Polyeucte. Zudem hören wir mit dem bildkräftigen Zauberlehrling Dukas’ populärste Tondichtung. Solistin des Abends ist Isabelle Faust, die Béla Bartóks spätes Violinkonzert Nr. 2 interpretiert: ein melodienreiches Werk, in dem die Geige mal zart, mal intensiv eine Geschichte zu erzählen scheint.

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© Anna Dabrowska
Konzert

Ein Mozart-Abend mit Maxim Emelyanychev und Sabine Devieilhe

Berliner Philharmoniker
Maxim Emelyanychev, Dirigent
Sabine Devieilhe, Sopran


Wolfgang Amadeus Mozart: Die Hochzeit des Figaro KV 492: Ouvertüre
Wolfgang Amadeus Mozart: »Oiseaux, si tous les ans«, Ariette KV 307
Wolfgang Amadeus Mozart: Idomeneo KV 366: »Zeffiretti lusinghieri«, Arie der Ilia
Wolfgang Amadeus Mozart: Serenade D-Dur KV 239 »Serenata notturna«
Wolfgang Amadeus Mozart: Die Entführung aus dem Serail KV 384: »Ach ich liebte, war so glücklich«, Arie der Konstanze
Wolfgang Amadeus Mozart: Messe c-Moll KV 427: »Et incarnatus est«
Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie Nr. 38 D-Dur KV 504 »Prager«

Dirigent Maxim Emelyanychev fühlt sich der Musik Mozarts von jeher so nahe, dass er in seiner Kindheit selbst mitunter »Mozart« gerufen wurde. An dieser Begeisterung hat sich nichts geändert, wie man an Emelyanychevs elektrisierenden Mozart­-Interpretationen erkennt. Als einer der interessantesten Nachwuchsdirigenten gefeiert, gibt er nun sein Debüt bei den Berliner Philharmonikern – natürlich mit einem Mozart­-Programm, das unter anderem die von opernhafter Dramatik geprägte »Prager« Symphonie umfasst. Ebenfalls zum ersten Mal beim Orchester zu Gast ist Sabine Devieilhe, die mit ihrem hellen, beweglichen Sopran eine ideale Interpretin von Mozarts Arien ist.

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© Stephan Rabold
Konzert

Kirill Petrenko dirigiert Korngold, Mozart und Norman

Berliner Philharmoniker
Kirill Petrenko, Dirigent
Noah Bendix-Balgley, Violine


Andrew Norman: Unstuck
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 B-Dur KV 207
Erich Wolfgang Korngold: Symphonie Fis-Dur op. 40

»Losgelöst von der Zeit« ist der Held in Kurt Vonneguts Roman Slaughterhouse-Five (Schlachthof 5): eine Formulierung, die den amerikanischen Komponisten Andrew Norman zu seinem hitzig­-virtuosen Orchesterwerk Unstuck inspirierte. Von amerikanischer Färbung ist auch die monumentale Symphonie in Fis-­Dur, die Erich Wolfgang Korngold im Exil in den USA schrieb, wobei seine europäischen Wurzeln hier immer erkennbar bleiben. Dazwischen hören wir in diesem Konzert mit Chefdirigent Kirill Petrenko unseren Ersten Konzertmeister Noah Bendix­-Balgley mit Wolfgang Amadeus Mozarts Violinkonzert Nr. 1, einem Werk voller Brillanz und schlichter Innigkeit.

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Digital

Digital Concert Hall

Hier spielen wir nur für Sie

Empfangen Sie die Berliner Philharmoniker zum Gastspiel! Auf dem Fernseher, Computer, Tablet oder Smartphone. Live oder immer wieder im Archiv.

- Die großen Dirigenten und Solisten unserer Zeit
- Jede Saison über 40 Live-Übertragungen in 4K UHD
- Hunderte Archiv-Konzerte aus sechs Jahrzehnten
- Kostenlose Interviews und Konzerteinführungen
- Spannende Dokumentationen und Porträts
- Kostenlose Education-Konzerte für die ganze Familie

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Online

Online-Führungen durch die Philharmonie Berlin

Erfahren Sie mehr über die Philharmonie Berlin – ihre Architektur, ihre Akustik, ihre Geschichte. Unsere Guides führen Sie per Zoom live durch die Heimstätte der Berliner Philharmoniker. Alles was Sie dazu brauchen ist ein internetfähiges Gerät (vorzugsweise mit Videokonferenzmöglichkeit), eine stabile Internetverbindung und einen aktuellen Webbrowser. Wir freuen uns auf Sie!

So kommen Sie zur Online-Führung:
Mit der Auftragsbestätigung erhalten Sie per E-Mail den Einwahl-Link für die Zoom-Videokonferenz. Bitte schauen Sie auch in Ihren Spam-Ordner.

Kurz vor Veranstaltungsbeginn können Sie sich mit diesem Link in die Online-Führung einwählen.

Ein Guide führt Sie live in einem virtuellen Rundgang durch die Philharmonie Berlin. Sie können Fragen stellen oder auch einfach nur zuhören.

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Wir kommen zu Ihnen!

Die Digital Concert Hall jetzt kostenlos für alle

Die Philharmonie Berlin wurde zur Eindämmung des Coronavirus geschlossen. Doch das Orchester spielt trotzdem für Sie – in der Digital Concert Hall. Die Berliner Philharmoniker laden Sie ein, ihren virtuellen Konzertsaal kostenlos zu besuchen. »Wir hoffen, dass wir mit dieser Aktion möglichst vielen Menschen Freude mit unserer Musik bereiten können. Wir vermissen unser Publikum jetzt schon sehr und wünschen uns, dass wir einander auf diese Weise zumindest virtuell weiter begegnen können«, so Olaf Maninger, Solocellist und Medienvorstand des Orchesters.

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06.05.20, 15:21, jen Neben Archiv-Konzerte aus sechs Jahrzehnten, über 40 Live-Übertragungen pro Saison, Interviews und K

Neben Archiv-Konzerte aus sechs Jahrzehnten, über 40 Live-Übertragungen pro Saison, Interviews und Konzerteinführungen sowie Dokumentationen und Porträts gibt es in der Digital Concert Hall aktuelle Online-Konzerte aus der leeren Philharmonie.

Online-Shop

Berliner Philharmoniker Recordings

Seit über 100 Jahren ist die Musik der Berliner Philharmoniker auf Tonträgern erhältlich. Mit dem Label Berliner Philharmoniker Recordings publiziert das Orchester seine Aufnahmen erstmals in Eigenregie. Der Fokus liegt auf großen Zyklen der Orchestermusik: mit den Symphonien von Beethoven, Schumann und Sibelius, dirigiert von Sir Simon Rattle, oder einer umfangreichen Schubert-Edition mit Nikolaus Harnoncourt. Auch einzelne wichtige Konzerte werden hier dokumentiert, darunter das letzte Konzert Claudio Abbados mit den Berliner Philharmonikern oder – auf DVD und Blu-ray – Bachs Passionen in der szenischen Interpretation von Peter Sellars.

Es gehört zum Anspruch des Labels, in der Präsentation seiner Aufnahmen über das Übliche hinauszugehen. Zu den Audiomitschnitten gibt es meistens eine Blu-ray mit dazugehöriger Videoaufzeichnung und vielfältigen Bonus-Filmen. Außerdem lassen sich die Aufnahmen wahlweise auf CD oder für den perfekten HiFi-Genuss im High-Resolution-Audio-Format abspielen. Für Vinyl-Fans sind zusätzlich LP-Versionen im Angebot.

Nicht weniger aufwändig ist die Gestaltung. Jede Aufnahme erscheint in einer exklusiven Hardcover-Edition mit umfangreichem Beiheft und in wertigem Design. Ziel dieses Ansatzes ist es, ein umfassendes Musikerlebnis zu vermitteln. Mit hochqualitativen Veröffentlichungen, die man mit Begeisterung anhört und mit Genuss in die Hand nimmt.

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Souvenir

Der Shop in der Philharmonie Berlin

Der Shop in der Philharmonie – ein Ort zum Stöbern, Schmökern und Informieren. Den Schwerpunkt des Angebots bilden – teilweise exklusive – Tonträger der Berliner Philharmoniker sowie philharmonischer Ensembles und Solisten. Außerdem gibt es ein großes Sortiment an Musikbüchern mit interessanten und oftmals außergewöhnlichen Publikationen. Ein weiteres Highlight: Die Abteilung »Klassik für Kinder« mit vielen Büchern, CDs und DVDs sowie Spielen rund um die Klassische Musik. Nicht zu vergessen die Merchandising-Artikel der Berliner Philharmoniker, die der Shop entwickelt, produzieren lässt und verkauft.


Besuchen Sie den Shop in der Berliner Philharmonie:

- Spezialisierter Klassikfachhändler mit großem Sortiment an CDs & DVDs, Büchern, exklusiven Geschenkartikeln der Berliner Philharmoniker sowie allen Produkten aus dem Onlineshop
- Hochqualifiziertes und freundliches Personal

Geöffnet jeden Samstag von 11 bis 14 Uhr sowie zu jedem Konzert im Großen Saal und zu ausgewählten Veranstaltungen im Kammermusiksaal

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3 Forum

Offener Brief an Bundeskanzlerin und Senat

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel,
sehr geehrter Herr Regierender Bürgermeister Müller,
sehr geehrte Frau Senatorin Pop,
sehr geehrter Herr Senator Dr. Lederer,

wir wenden uns im Vorfeld zu Ihrem erneuten Zusammentreffen am 3. März mit folgendem Appell an Sie:

Räumen Sie der Kultur im Rahmen der Öffnungsszenarien den Platz ein, den die Studienlage zum Infektionsgeschehen für ZuschauerInnen in Theatern und Konzerthäusern legitimiert und den das Grundrecht auf Kunstfreiheit dringend erforderlich macht. Wir fordern, die von uns geleiteten Institutionen zum nächstmöglichen Zeitpunkt, auf jeden Fall aber in Gleichklang mit dem Einzelhandel zu öffnen.

Ermöglichen Sie unserem Publikum, den Schülerinnen und Schülern Berlins und den Berliner Bürgerinnen und Bürgern den risikominimierten, da durch sichere Hygienekonzepte regulierten und kontrollierten Besuch unserer Kultur- und Bildungsstätten. Übereinstimmende Untersuchungen der TU Berlin, des Fraunhofer Instituts und des Bundesumweltamtes haben bestätigt, dass die Hygienekonzepte der Kultureinrichtungen die geringsten Infektionsrisiken im öffentlichen Raum garantieren.

Unsere Kulturinstitutionen mussten schon im November und Dezember des letzten Jahres bei einem „Lockdown Light“ ohne spürbaren Effekt für das Infektionsgeschehen schließen. Ende März werden fünf Monate ohne Publikum hinter uns liegen. Mit dem an diesem Montag veröffentlichten Leitfaden für die Rückkehr von Kultur und Sport wurde ein von 20 ExpertInnen erarbeitetes, fundiertes Konzept vorgelegt.

Als Generalmusikdirektoren und IntendantInnen kämpfen wir unter Berücksichtigung des momentanen Infektionsgeschehens, im kontinuierlichen Austausch mit ExpertInnen und bei ständiger Weiterentwicklung und Anpassung von Hygienemaßnahmen

- um das Fortleben der sozialen Rezeption von Kunst,
- um die Fortführung einer künstlerischen Auseinandersetzung in der Gesellschaft
- und für ein Wiederaufleben Berlins als Metropole der Kunst und Musik.

Mit hoffungsvollen Grüßen

Generalmusikdirektoren / Chefdirigenten:
Daniel Barenboim – Staatskapelle Berlin
Christoph Eschenbach – Konzerthausorchester Berlin
Vladimir Jurowski – Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Kirill Petrenko – Berliner Philharmoniker
Ainars Rubikis – Orchester der Komischen Oper Berlin
Sir Donald Runnicles – Orchester der Deutschen Oper Berlin
Robin Ticciati – Deutsches Symphonie-Orchester Berlin

IntendantInnen:
Klaus Dörr – Volksbühne Berlin
Ulrich Khuon – Deutsches Theater Berlin
Barrie Kosky – Komische Oper Berlin
Shermin Langhoff – Maxim Gorki Theater
Sebastian Nordmann – Konzerthaus Berlin
Oliver Reese – Berliner Ensemble
Anselm Rose – Rundfunk Orchester und Chöre Berlin
Matthias Schulz – Staatsoper Unter den Linden
Dietmar Schwarz – Deutsche Oper Berlin
Christiane Theobald – Staatsballett Berlin
Georg Vierthaler – Generaldirektor Stiftung Oper in Berlin
Guntbert Warns – Renaissance-Theater Berlin
Martin Woelffer – Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater
Andrea Zietzschmann – Berliner Philharmoniker/Philharmonie Berlin

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16.03.21, 15:13, MAX Dieser Brief darf nicht unbeantwortet bleiben, Frau Merkel.

Die großen Berliner Kultureinrichtungen haben es sich nicht einfach gemacht und lediglich schlicht Forderungen aufgestellt. Sie haben ihre Forderungen nach Wiederöffnung aufwendig sachlich begründet. Und sie haben die Begründungen von angesehenen Berliner Einrichtungen der Wissenschaft wie der TU Berlin, des Fraunhofer Instituts und sogar des Bundesumweltamtes erarbeiten lassen. Mit dem vorgelegten Hygienekonzept sind Besucher in diesen Kultureinrichtungen sicherer als auf dem Weg zur Arbeit oder die Politiker beispielsweise im Roten Rathaus. Auch angesichts der weltweit angesehenen Persönlichkeiten wie Daniel Barenboim, Kirill Petrenko oder Ulrich Khuon verbietet es sich sowohl für Angela Merkel als auch den Regierenden Bürgermeister Michael Müller oder dem Kultursenator Klaus Lederer dieses Schreiben unbeantwortet zu lassen.

Berliner Philharmoniker mit Dirigent Stefan Höderath
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Berliner Philharmoniker

Berliner Philharmonie

Die Philharmonie Berlin ist seit 1963 das musikalische Herz Berlins. Bei der Eröffnung noch an der Peripherie West-Berlins gelegen, wurde sie nach der Wiedervereinigung Teil der neuen urbanen Mitte. Ihre ungewöhnliche, zeltartige Form und ihre weithin leuchtende, gelbe Farbe macht sie zu einem der Wahrzeichen der Stadt. An ihrer ungewöhnlichen Architektur und der neuartigen Konzeption des Konzertsaals entzündeten sich anfangs Kontroversen, mittlerweile dient sie als Vorbild für Konzerthäuser in der ganzen Welt. »Ein Mensch im Angesicht eines andern, gereicht in Kreise, in mächtig schwingendem Bogen um strebende Kristall-Pyramide.« Bereits 1920 notierte der Architekt Hans Scharoun jene Worte als Vision für den idealen Theaterraum. Aus dieser Idee entwickelte er 35 Jahre später den Großen Saal der Philharmonie, in der das Podium mit den Musikern den Mittelpunkt bildet.

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Konzerte / Konzert Tonhalle Düsseldorf Düsseldorf, Ehrenhof 1
Konzerte / Konzert Philharmonie Luxembourg Luxembourg, 1, Place de l'Europe
Konzerte / Konzert Wiener Konzerthaus Wien, Lothringerstraße 20
Konzerte / Konzert Internationale Stiftung Mozarteum Salzburg Salzburg, Schwarzstraße 26
Konzerte / Konzert Glocke Bremen Bremen, Domsheide 6-8
Konzerte / Konzert Duisburger Philharmoniker Duisburg, König-Heinrich-Platz
Konzerte / Konzert Nordwestdeutsche Philharmonie Herford, Stiftbergstraße 2
Konzerte / Konzert Dresdner Philharmonie Dresden, Schloßstr. 2
Konzerte / Konzert Brucknerhaus Linz Linz, Untere Donaulände 7
Konzerte / Konzert Pierre Boulez Saal Berlin Berlin, Französische Straße 33 D
Konzerte / Konzert Elbphilharmonie Hamburg Hamburg, Platz der Deutschen Einheit 4
Konzerte / Konzert Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar Weimar, Platz der Demokratie 2/3
Konzerte / Musik Hochschule Luzern
Bereich Musik
Luzern-Kriens, Arsenalstrasse 28a
Konzerte / Konzert Gewandhaus zu Leipzig Leipzig, Augustusplatz 8
Konzerte / Konzert Festival Strings Lucerne Luzern, Dreilindenstr. 89
Konzerte / Konzert Philharmonisches Orchester Erfurt Erfurt, Theaterplatz 1
Konzerte / Konzert Sinfonieorchester Münster Münster, Neubrückenstraße 63
Konzerte / Konzert Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin
Konzerte / Konzert SWR Symphonieorchester
Konzerte / Konzert Dommusik St.Gallen Kathedrale St.Gallen
Konzerte / Konzert Philharmonie Leipzig
Aufführungen / Oper Opernhaus Zürich Zürich, Sechseläutenplatz 1
Aufführungen / Oper Wiener Staatsoper Wien, Opernring 2
Ereignisse / Festival Lucerne Festival 18.11. bis 20.11.2022
Ereignisse / Festival SWR Donaueschinger Musiktage 13. bis 16.10.2022
Aufführungen / Theater Staatsschauspiel Dresden Dresden, Theaterstraße 2
Ereignisse / Festival Residenzwochenende München vom 7. bis 16.10.2022
Ereignisse / Konzert Intern. Brucknerfest Linz 4.9. bis 11.10.2022
Aufführungen / Theater Theater Münster Münster, Neubrückenstraße 63
Aufführungen / Theater Volkstheater München München, Tumblingerstraße 29
Ereignisse / Festival Jazztage Dresden 21.10.-20.11.2022
Aufführungen / Aufführung HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Karl-Liebknecht-Str. 56
Aufführungen / Theater Vorarlberger Landestheater Bregenz, Seestr. 2
Aufführungen / Theater Theater im Pfalzbau Ludwigshafen Ludwigshafen, Berliner Str. 30
Ereignisse / Jazz Jazzfest Berlin 3. bis 6.11.2022
Aufführungen / Theater Theater Erfurt Erfurt, Theaterplatz 1
Ereignisse / Festival Mendelssohn-Festtage Leipzig 31.10. bis 6.11.2022
Aufführungen / Oper Staatsoper Stuttgart Stuttgart, Oberer Schloßgarten 3

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