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Schauspiel Köln - Depot 1

Aufführungen im Depot 1 des Schauspiel Köln.

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Schauspiel Köln - Depot 1
BÜHNEN KÖLN
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D-51063 Köln

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Bewertungen & Berichte Schauspiel Köln - Depot 1

Schauspiel

Das Himmelreich wollen wir schon selbst finden

Ein Projekt über den Dombau
von Oliver Frljić

Uraufführung: 17.12.2021

Mit dem Dom als Hauptfigur soll am Schauspiel Köln Geschichte erzählt werden: Das Bauwerk steht stabil und mehr oder weniger unangetastet in der Stadt, während um es herum Zeit vergeht, Geschichte passiert. Der kroatische Regisseur Oliver Frljić, der am Schauspiel Köln zuletzt Kleists HERMANNSSCHLACHT inszenierte, beginnt über eine Spanne von mehreren Jahrzehnten und Jahrhunderten nicht nur eine kölner, eine deutsche, sondern eine europäische Untersuchung: Welche Episoden der Geschichte und des Baus des Doms fanden im Dunklen, im Schatten dieser Kirche statt, auch im Hinblick auf das Verhalten der Institution Kirche zu Zeiten der Pest, des Nationalsozialismus und der Reformation? Welchen Geschichten, Menschen und Ideologien bot sie Raum und Unterstützung? Mit kritischem Blick nähert sich der Regisseur dem Wahrzeichen der kölschen Seele.

Regie: Oliver FRLJIĆ
Bühne: Igor Pauška
Kostüme: Kartin Wolfermann
Musik: Daniel Regenberg
Licht: Jan Steinfatt
Dramaturgie: Sarah Lorenz

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Schauspiel

Reich des Todes

von Rainald Goetz

Kooperation mit dem Düsseldorfer Schauspielhaus

Das neue Stück von Rainald Goetz trägt im Titel ein Zitat aus dem Glaubensbekenntnis: »Reich des Todes«. In diesen imaginierten Hades ist der Autor hinabgestiegen, wo er sein Personal von einem Bruch in der Zivilisationsgeschichte berichten lässt. Rainald Goetz ist als Schriftsteller auch immer ein Chronist der Gegenwart und der jüngeren Vergangenheit, ein Autor, der die Zeit, die er beschreibt, umwandelt in seine »Ich-zeit«, wie es Maxim Biller einmal genannt hat – in die künstlerische Begreifbarmachung des eigentlich Geschehenen. In »Reich des Todes« ist dies die Geschichte des historischen Niedergangs nach dem 11. September 2001. Goetz und sein Personal aus Politik, Militär, Jurisprudenz, aus Strippenziehern, Folterknechten und Geschundenen erzählen von der Zeitenwende, die die Anschläge von 2001 einleiteten. Sie erzählen vom langen Schatten, den die brennenden WTC-Türme warfen und in dem sich Überwachungsstaat, Staatsfolter und maßloser Machtmissbrauch Bahn gebrochen haben.

Eine Erzählung von dem Bruch mit allem, was uns als Gesellschaft vermeintlich ausmacht – geworfen in die Goetz’sche Assoziations- und Verknüpfungsmaschine, die virtuos und glasklar das Böse im Menschen als Konstante beschreibt, über alle historischen und geographischen Grenzen hinweg.
Regie: Stefan Bachmann
Bühne: Olaf Altmann
Kostüm: Jana Findeklee · Joki Tewes
Musik: Sven Kaiser
Choreografie: Sabina Perry
Dramaturgie: Beate Heine · Robert Koall

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© Birgit Hupfeld
1 Schauspiel

Atemschaukel

von Herta Müller

In einer Fassung für das Theater von Bastian Kraft

»Alles, was ich habe, trage ich bei mir«. So beginnt der Bericht von Leopold Auberg, der am Ende des 2. Weltkriegs als Siebzehnjähriger aus dem rumänischen Siebenbürgen in ein sowjetisches Arbeitslager verschleppt wird. Fünf Jahre verbringt er dort und schließt Bekanntschaft mit Schicksalsgenoss*innen, mit Hunger, Kälte und Knochenarbeit. Am Ende dieser Zeit hat er kaum noch etwas gemeinsam mit dem jungen Mann, der er einmal war und der in der Haft auch eine willkommene Befreiung aus dem engen moralischen Korsett seiner Herkunft sah.
Wortgewaltig und mit eindringlichen Bildern schreibt Herta Müller in ATEMSCHAUKEL vom Kampf, unter unmenschlichen Zuständen ein Mensch zu bleiben und vom Ringen um das eigene Leben in der Fremdbestimmung. Ihr Buch ist das literarische Destillat von Gesprächen mit Betroffenen, insbesondere mit dem Lyriker Oskar Pastior, der als Angehöriger der deutschen Minderheit in Rumänien zur Zwangsarbeit in ein sowjetisches Lager deportiert wurde. Der Regisseur Bastian Kraft bringt Herta Müllers Roman als Uraufführung auf die Bühne des Depot 1. Zuletzt war von ihm in Köln die vielbeachtete Inszenierung von Sartres DIE SCHMUTZIGEN HÄNDE zu sehen.

Regie: Bastian Kraft
Bühne: Peter Baur
Kostüme: Jelena Miletić
Video: Jonas Link
Live Kamera: Jonathan Kastl
Musik: Björn Deigner
Licht: Michael Gööck
Dramaturgie: Sibylle Dudek

2 Stunden • Keine Pause

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1 Schauspiel

Nathan der Weise

von Gotthold Ephraim Lessing

Lessings Aufklärungsdrama eröffnet mit einem dystopischen Szenario: Als der jüdische Kaufmann Nathan von einer Reise zurückkehrt, liegt sein Haus nach einem Feuer in Asche. Seine Tochter Recha konnte den Flammen dank der Hilfe eines christlichen Tempelherrn entkommen. Die politische Situation im 12. Jahrhundert in Jerusalem ist angespannt, der im Zuge des Dritten Kreuzzugs ausgehandelte Waffenstillstand droht zu kippen. Vertreter*innen des Christentums, Judentums und des Islam stehen sich gegenüber, scheinen unvereinbar in der Frage nach der »wahren Religion«. Nathan versucht, mit der Ringparabel darauf eine versöhnliche Antwort zu finden. Sie ist ein Plädoyer für Toleranz, Humanität und ein friedliches Miteinander – und hat über 240 Jahre nach der Entstehung des Dramas nicht an Aktualität eingebüßt. Sie weist Parallelen zur Legende des Amphibienvogels aus Wajdi Mouawads Stück VÖGEL auf, das Stefan Bachmann 2019 viersprachig inszenierte. Nun setzt er die Auseinandersetzung mit der Bedeutung von Identität und Religion vor dem Hintergrund familiärer Beziehungen fort. Wird die aufkeimende Liebe zwischen Recha und dem Tempelherrn das gleiche Schicksal ereilen, wie Wahida und Eitan aus Mouawads VÖGEL?

Regie: Stefan Bachmann
Bühne und Kostüme: Jana Findeklee · Joki Tewes
Musik and Komposition: Matti Gajek
Licht: Michael Gööck
Dramaturgie: Lea Goebel
Regieassistenz: Dennis Nolden
Bühnenbildassistenz: Julie Wiesen · Lucie Hedderich
Inspizient: David Schäfer
Soufflage: Andrea Voß

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© Ana Lukenda
Online

Tomorrow
is (for now) always here

Ein Film von Iva Brdar, Englisch von Ana Brdar

Die Selbsthilfeseite wikiHow verspricht ihrer Community Lösungen für Probleme aller Art. In ein paar einfach erklärten Schritten soll die ganze Welt erfahren können, wie man einen Reifen repariert, den perfekten Pfannkuchen zubereitet oder einen Tresor knackt. Inspiriert von den Ratschlägen und Tutorials der beliebten Webseite stellt sich die preisgekrönte Autorin Iva Brdar die Frage: Kann man einen wikiHow-Artikel als Anleitung für das Leben schreiben? In kurzen und knackigen Kapiteln verhandelt sie mit abgründiger (Selbst-)Ironie die Probleme und Unsicherheiten junger Frauen in Zeiten von Social Media und ständiger Selbstoptimierung.

Die junge Regisseurin Christina Lindauer verlegt das wikiHow-Stück direkt ins Netz und nimmt mit großer Verspieltheit Internetphänomene der Gegenwart auseinander.

Regie: Christina Lindauer
Video: Roman Knerr
Ausstattung: Julie Wiesen
Kostüm: Melina Jusczyk
Dramaturgie: Dominika Široká

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1 Schauspiel

Orlando

nach Virginia Woolf
Schauspiel & Tanz

1928 veröffentlicht die britische Schriftstellerin Virginia Woolf ihren Roman ORLANDO – EINE BIOGRAFIE und sprengt darin all jene Normen, die sich um die Themen Männlichkeiten und Weiblichkeiten in der Gesellschaft ihrer Zeit etabliert hatten.
Die Geschichte beginnt am englischen Königshof des 16. Jahrhunderts, in dem die titelgebende Hauptfigur als Günstling von Elisabeth I. ein privilegiertes Leben führt. Als die Liebe über ihn hereinbricht, wird eine fulminante Zeitreise in Gang gesetzt, in deren Verlauf Orlando während der Kleinen Eiszeit auf der zugefrorenen Themse herumknutscht, vor einer hartnäckigen Verehrerin in das politisch unruhige Konstantinopel flüchtet, in einen mehrtägigen Schlaf verfällt − und an dessen Ende er plötzlich als junge Frau erwacht. »Lady« Orlando wundert sich wenig über die Transformation, verlässt Konstantinopel heimlich und setzt die ereignisvolle Reise durch die Epochen fort.
Aus dem 16. Jahrhundert erstreckt sich Virginia Woolfs Erzählung bis in die Gegenwart der Autorin und sogar einige Tage darüber hinaus. Immer im Blick: Der Wandel der Rolle der »Frau« und des »Mannes« im Wandel der Zeit.
Als Kooperation zwischen Schauspiel und Ballet of Difference bringt Lucia Bihler den Roman nun mit Schauspieler*innen und Tänzer*innen beider Ensembles auf die Bühne. Gemeinsam stürzen sie sich in das binäre Geschlechtersystem, um eine neue Perspektive in der Verschmelzung von Tanz, Schauspiel und Performance zu erschaffen.

Richard Siegal / Ballet of Difference am Schauspiel Köln wird gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit dem NRWKULTURsekretariat, durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München und die Kunststiftung NRW

Regie: Lucia Bihler
Bühne: Wolfgang Menardi
Kostüm: Andy Besuch
Komposition & Sounddesign: Jacob Suske
Choreografie: Lucia Bihler & Ensemble
Dramaturgie: Sarah Lorenz
Inszenatorische und choreografische Mitarbeit: Markus Süthoff
Licht: Jürgen Kapitein

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Schauspiel

Vögel

von Wajdi Mouawad

Im Lesesaal einer Universitätsbibliothek an der amerikanischen Ostküste treffen Wahida und Eitan aufeinander. Der junge Biogenetiker mit jüdischen Wurzeln verliebt sich Hals über Kopf in die arabischstämmige Doktorandin aus New York. Für Eitans religiös-fanatischen Vater ist die Beziehung inakzeptabel. Doch Eitan kämpft gegen das schwere Erbe seiner Vorfahr*innen an: »Unseren Genen ist unser Dasein egal. Die Traumata deines Vaters stehen in deinen Chromosomen nicht geschrieben.« Auf einer Forschungsreise wird Eitan bei einem Bombenanschlag an der israelisch-jordanischen Grenze schwer verletzt. Während er im Krankenhaus liegt, spürt Wahida seine Großmutter auf. So kommen drei Generationen aus drei Kontinenten an Eitans Krankenbett zusammen, dem gut behüteten Geheimnis der Großeltern droht die Entlarvung.
Der kanadisch-libanesische Autor Wajdi Mouawad verknüpft die Aufarbeitung komplexer Familienverhältnisse über kulturelle und genetische Abstammung mit dem Nahost-Konflikt. Zwischen Utopie und Verzweiflung zeichnet er die Wünsche und Ängste der in den Westen emigrierten Figuren nach. Eine moderne Version von ROMEO UND JULIA, auf Hebräisch, Arabisch, Englisch und Deutsch erzählt.
Nach seiner preisgekrönten Arbeit VERBRENNUNGEN inszeniert Stefan Bachmann zum zweiten Mal einen Stoff von Wajdi Mouawad.

Triggerwarnung: Der Trailer enthält Stroboskop-Lichteffekte
Regie: Stefan Bachmann
Bühne und Kostüme: Jana Findeklee · Joki Tewes
Komposition und musikalische Einrichtung: Matti Gajek
Licht: Michael Gööck
Dramaturgie: Lea Goebel
Sprachunterricht Hebräisch: Avraham Applestein · Alexander Schneider
Sprachunterricht Arabisch: Edmoun Battal
Sprachunterricht Englisch: Sabina Perry

Historische Beratung: Natalie Zemon Davis • Übersetzungen von: Eli Bijaoui (Hebräisch), Linda Gaboriau (Englisch), Uli Menke (Deutsch) und Jalal Altawil (Arabisch)

Auf Hebräisch, Arabisch, Deutsch und Englisch • mit deutschen und englischen Untertiteln

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Schauspiel

Der große Diktator

von Stefko Hanushevsky, Rafael Sanchez und petschinka
MONOLOG

Es ist genau 80 Jahre her, dass Charlie Chaplin als Adenoid Hynkel im Filmklassiker DER GROßE DIKTATOR den Größenwahn von Adolf Hitler verspottete. Die geradezu schicksalhafte Verbundenheit zwischen Chaplin und Hitler – der Altersunterschied von paar Tagen und das charakteristische Bärtchen – hat der populärste Komiker seiner Zeit zum Anlass genommen, die Zustände im sog. Dritten Reich zu kritisieren und zu Beginn des Zweiten Weltkrieges eine humanistische Botschaft in die Welt zu senden.
Der Blick auf den gegenwärtigen Aufstieg von Rechtspopulisten – den potenziellen Hynkels und Napalonis von heute – lädt dazu ein, an die Nazi-Satire von damals anzuknüpfen. Das Ensemblemitglied Stefko Hanushevsky ist in diesem Bereich der Experte schlechthin! Der gebürtige Österreicher war selbst auch mal »Führer«, respektive Reiseführer. Im Sommer vor der Zeit an der Schauspielschule begleitete er Tourist*innen aus den Vereinigten Staaten zu den grausamen Stätten des Nationalsozialismus. Denn das ist es, womit die deutsche Tourismusbranche das meiste Geld verdient. True story so far, ladies and gentleman! Stefko streift sich nun erneut seine Guide-Uniform über und nimmt die Zuschauer*innen mit auf eine Bustour durch Stationen seines Lebens. Diese führt nach New York in die Garderobe von James Gandolfini alias Tony Soprano bis in die Hotelzimmer wohlhabender Touristinnen...

Nach MOHAMED ACHOUR ERZÄHLT: CASABLANCA ist STEFKO HANUSHEVSKY ERZÄHLT: DER GROßE DIKTATOR die Fortsetzung der erfolgreichen Monologreihe von Hausregisseur Rafael Sanchez und Autor petschinka, in der Schauspieler*innen anhand eines Kultfilms (und mit einem Hauch Fantasie) übers eigene Leben berichten.
Ausgeruht haben sich Schauspieler Stefko Hanushevsky und Regisseur Rafael Sanchez nach ihrer Premiere im Oktober nicht, stattdessen haben sich die beiden mit viel Energie und Humor daran gemacht, die Aufführung auch für die Kamera zu konzipieren.

Regie: Rafael Sanchez
Bühne: Sebastian Bolz
Kostüm: Melina Jusczyk
Musik: Cornelius Borgolte
Licht: Jan Steinfatt
Dramaturgie: Dominika Široká

Dauer: 1 Stunde 20 Minuten • Keine Pause

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Kurs

Theaterpraktischer Workshop

THEATER • STADT • SCHULE

In diesen offenen Workshops laden wir alle Zuschauer*in­nen ein, sich anhand unseres aktuellen Spielplans selbst im Theaterspiel auszuprobieren. Wir erschaffen einen künst­lerischen Raum, in dem wir improvisieren, spielen, disku­tieren und reflektieren; jedes Mal anders zu unterschiedli­chen Inszenierungen, Inhalten, Ästhetiken und Diskursen. Für alle Neugierigen, die Lust auf mehr Praxis haben. Vor­kenntnisse sind nicht erforderlich, die jeweilige Inszenierung muss nicht bekannt sein.

Theaterpraktischer Workshop zu »DIE LÜCKE 2.0«
In diesem offenen Workshop nähern wir uns spielerisch der Inszenierung LÜCKE 2.0 von Nuran David Calis, zu den Anschlägen des NSU-Komplex auf der Keupstraße und den Folgen. Wir improvisieren, reflektieren und spielen. Ein Schwerpunkt wird dabei der Ansatz des Dokumentarischen Theaters sein. Für alle Neugierigen, die Lust auf mehr Praxis haben oder mehr zur Inszenierung erfahren wollen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, die Inszenierung muss nicht zwangsläufig bekannt sein.

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Online

Close Up

Team Close Up trifft...

Interview-Reihe

Close Up geht in die nächste Runde! Lola Klamroth übernimmt das investigativ geführte Mikrofon und stellt nun regelmäßig gemeinsam mit Nicolas Lehni Kolleg*innen des Ensembles vor. Erst kurz vor der Aufnahme erfahren die beiden Teilnehmer*innen, was passieren wird. Team Close Up - Weil auch Frauen gute Fragen stellen können

Moderation: Nicolas Lehni & Lola Klamroth
Redaktion: Sarah Lorenz
Videotechnische Betreuung: Jochen Ohr / Paul Schwarz / Mütze Media
Schnitt: Thomas Toth / Mütze Media

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Tanz

Akram Khan - OUTWITTING THE DEVIL

TANZGASTSPIEL

Im Dezember 2018 feiert Akram Khan mit einem beeindruckenden Solo in Köln seinen Bühnenabschied. Jetzt kehrt er als Choreograf mit seinem Kompaniestück OUTWITTING THE DEVIL (dt. »den Teufel überlisten«) zurück.

2015 wurde ein bisher unbekanntes Fragment des babylonischen Gilgamesch-Epos', eines der ältesten überlieferten Werke der Literatur, entdeckt und aus der Keilschrift übersetzt. Es enthält die Beschreibung des weiten und wilden Zedernwaldes, den Gilgamesch, den der König von Uruk und sein Begleiter Enkidu auf ihren Reisen entdeckt hatten. Obwohl beide vom Reichtum und der Schönheit des Waldes überwältigt waren, erschlugen sie seinen Wächter und zerstörten den Wald.

Die in diesem Text behandelten Themen sind der Ausgangspunkt für Akram Khans neues Stück. OUTWITTING THE DEVIL ist ein konzentriertes Epos über Rituale und Erinnerungen vor dem Kontext des Überganges vom Zeitalter des Holozän in die ungewisse Zukunft des Anthropozän. In einer Landschaft voller zerbrochener Tafeln und zerstörter Götzenbilder teilen die sechs Protagonisten ihren verbliebenen Reichtum und ihre Geschichten miteinander. So versuchen sie, die verlorengegangenen Fragmente alten Wissens wieder zusammenzufügen.

Künsterlischer Direktor und Choreograf: Akram Khan
Original Musik Komposition und Sound Design: Vincenzo Lamagna

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Online

Shame

Eine Live- Zoom-Performance von Jugendlichen des »Stadt:Kollektiv:Eden«
GASTSPIEL

Kennst du das Gefühl, im falschen Körper zu stecken? Kennst du das Gefühl, wenn du dir selbst vermeintlich unaussprechliche Fragen stellen musst? Kennst du das Gefühl, eine unbändige Aggression in dir zu spüren und zu wissen, dass du ihr nicht nachgehen darfst? Mit diesen und vielen anderen wichtigen Fragen zum Thema »Scham« begeben sich 13 junge Erwachsene auf die Suche nach ihren eigenen und den gesellschaftlichen Tabus, die wir stillschweigend praktizieren und die unsere Verhaltensweisen meist unerkannt und irrational regulieren. Jetzt zeigen sie ihre Performance als Gastspiel am Schauspiel Köln LIVE per Zoom.

Künstlerische Leitung: Saliha Shagasi, Ali Aykar & Aylin Celik
Regieassistenz: Paula Marks
Videoschnitt: Carolin Müller, Pia Dix & Thiemo Hackel
Technische Betreuung: Johannes Kloth

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Online

Hypnos

von Wilke Weermann / INDIVIDUELLER AUDIOWALK

JEDERZEIT ABRUFBAR BIS 30. NOVEMBER 2021

Eigentlich ist Hypnos in der griechischen Mythologie der Gott des Schlafes. In Wilke Weermanns Text verbirgt sich hinter Hypnos eine neue Technologie, welche mit im Koma liegen- den Menschen sprechen kann. Für viele Angehörige ist Hypnos der letzte Hoffnungsschimmer im Ringen gegen den Tod. Seit 20 Jahren liegt eine Frau im Koma, zu deren Bewusstsein Hypnos nun versucht durchzudringen. Wird die Tochter die lebenserhaltenden Apparate abschalten, wenn dies misslingt? Weermann, mit HYPNOS im Autor*innenwettbewerb des Heidelberger Stückemarkts vertreten, webt noch einen weiteren Erzählstrang in die Geschichte ein. Wir verfolgen eine Frau auf einer nicht enden wollenden Zugfahrt. Ist es die Komapatientin auf dem Weg zu ihrer eigenen Beisetzung, oder handelt es sich gar um ihre Tochter?

Tristan Linder nimmt sich diesem Stoff, der permanent zwischen (Alb-)Traum und Wachzustand oszilliert, in einem jederzeit abrufbaren Audiowalk an.

Regie: Tristan Linder
Musik: Felix Ambach
Dramaturgie: Lea Goebel
Ton: Christoph Priebe
Produktion: Colin Kniewe

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Schauspiel Köln - Depot 1

BÜHNEN KÖLN

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(Mo-Fr 10.00 - 19.00 Uhr, Sa 11.00 - 19.00 Uhr)
Fax: +49 (0)221-221 28249
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Aufführungen / Theater Schauspielhaus Zürich Zürich, Rämistrasse 34
Aufführungen / Oper Theater an der Wien Das neue Opernhaus Wien, Linke Wienzeile 6
Aufführungen / Tanz Tanztheater Wuppertal Pina Bausch Wuppertal, Kurt-Drees-Straße 4
Aufführungen / Theater Theater Münster Münster, Neubrückenstraße 63
Aufführungen / Theater Theater Konstanz Konstanz, Konzilstraße 11
Aufführungen / Theater Staatsschauspiel Dresden Dresden, Theaterstraße 2
Aufführungen / Oper Wiener Staatsoper Wien, Opernring 2
Aufführungen / Theater Volkstheater München München, Tumblingerstraße 29
Aufführungen / Aufführung HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Karl-Liebknecht-Str. 56
Aufführungen / Theater Vorarlberger Landestheater Bregenz, Seestr. 2
Aufführungen / Theater Theater im Pfalzbau Ludwigshafen Ludwigshafen, Berliner Str. 30
Aufführungen / Theater Theater Erfurt Erfurt, Theaterplatz 1
Aufführungen / Theater Deutsches Schauspielhaus Hamburg Hamburg, Kirchenallee 39
Aufführungen / Oper Staatsoper Stuttgart Stuttgart, Oberer Schloßgarten 3
Aufführungen / Musical Ronacher Wien Wien, Seilerstätte 9
Konzerte / Konzert Tonhalle Düsseldorf Düsseldorf, Ehrenhof 1
Ereignisse / Tanz Dresden Frankfurt Dance Company Dresden / Frankfurt
Ausstellungen / Museum GRASSI Museum für Völkerkunde Leipzig Leipzig, Johannisplatz 5-11
Ereignisse / Festspiele Mozartwoche Salzburg 27.1. bis 6.2.2022
Familie / Theater Junges Theater Münster Münster, Neubrückenstraße 63
Ereignisse / Festspiele Domstufen-Festspiele Erfurt 15.7. bis 7.8.2022
Konzerte / Konzert Festival Strings Lucerne Luzern, Dreilindenstr. 89
Familie / Festival Mülheimer Theatertage das Forum deutschsprachiger Gegenwartsdramatik
Bildung / Kurs Tanzschule Grenke Kiel Kiel, Deliusstraße 3-5

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