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Foto: Julian Charrière – An Invitation to Disappear – Sulawesi, 2018 (copyright the artist; VG Bild-Kunst, Bonn, Germany

TONLAGEN 21/22

Das ursprünglich 1987 von Udo Zimmermann als „Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik“ gegründete und zwischenzeitlich in „TONLAGEN“ umbenannte internationale Festival präsentiert und diskutiert seit 2019 unter der Leitung von Moritz Lobeck und unter dem neuen Titel „TONLAGEN – Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik“ alle zwei Jahre aktuelle Entwicklungen in der Musik und zeitgenössischen Kunst. Die 30. Ausgabe des Festivals wird bedingt durch COVID-19 in mehreren Teilen stattfinden, der erste Zeitraum präsentiert vom 11. April bis 2. Mai zahlreiche neue Produktionen und Positionen.

Der bewusst auch regionale und historische Blick spiegelt sich in Teilen des Programms: in Kooperationen u.a. mit der Sächsischen Akademie der Künste, der Sächsischen Landesbibliothek und dem Stadtarchiv Dresden werden in den nächsten Jahren wertvolle Bild- und Tondokumente des ehemaligen Dresdner Zentrums für zeitgenössische Musik recherchiert, digitalisiert und somit zugänglich gemacht. Außerdem sind mit AuditivVokal, Sächsische Staatskapelle, Elbland Philharmonie, Ensemble Avantgarde, Contemporary Insights, El Perro Andaluz oder ensemble courage zahlreiche lokale Ensembles im Programm vertreten. Frieder Zimmermann präsentiert ein neues Projekt zu Dresden-Prohlis, dem Ort seiner Kindheit. Neben einem Fokus auf experimentelle Musikfilme in der DDR sind, kuratiert von Gisela Nauck und Jens Schubbe und in Kooperation mit Deutschlandfunk Uraufführungen u.a. von Paul-Heinz Dittrich und Helmut Oehring geplant. In einem Podcast diskutiert der Musikwissenschaftler Jakob Auenmüller verschiedene Perspektiven zur Aufarbeitung der ostdeutschen Kunst in der Nachwendezeit.

Ein weiterer Schwerpunkt des Festivals liegt auf Neuem Musiktheater: In Kooperationen mit Münchener Biennale, ZKM | Karlsruhe, Semperoper und den Hochschulen für Musik und für Bildende Künste Dresden stehen neue Projekte und Positionen u.a. von Trond Reinholdtsen, Olga Neuwirth, Óscar Escudero und Belenish Moreno-Gil, Zeitkratzer, Pisse, Amy Bryce, Chaya Czernowin, John Moran und Josh Spear auf dem Programm. In dem Symposium „Musik Theater Positionen“ in Zusammenarbeit mit „Theater der Zeit“ und „Positionen“ diskutieren u.a. Manos Tsangaris, Susanne Kennedy, Brigitta Muntendorf, Iñigo Giner Miranda, Juliana Hodkinson, Lea Letzel und Wen Chin Fu zu aktuellen Entwicklungen in Musik und Theater.

In einem abschließenden Symposium wird, kuratiert von Elisa Erkelenz, zu Diversität, Kategorien und Gerechtigkeit in der (zeitgenössischen) Musik debattiert. Hier sind so unterschiedliche Gäste wie Max Czollek, Kübra Gümüşay, Jessie Cox, Margareta Ferek-Petric, Steven Walter, Annekatrin Klepsch, Gregor Hotz, Lena Krause oder Katja Lucker zu erwarten.

Mit 433X22 begleitet John Cages legendäre Komposition 4‘33‘‘ in Kooperation mit der Staatskapelle Dresden jeden Morgen des Festivals, „An Invitation to Disappear“ von Julian Charrière wird sich als installative Rave-Performance an jedem Abend des Festivals weiterentwickeln, Robert Lippok und Maryvonne Riedelsheimer werden den ersten Teil des Festivals mit einer spekulativen musikalischen Studie beschließen.

Ausblick November 2021 und 2022
Einige ursprünglich für dieses Festival geplante Projekte müssen coronabedingt auf November 2021 oder Frühjahr 2022 verschoben werden, beispielsweise die Ø Trilogie von Trond Reinholdtsen (verschoben auf November 2021), ein Kompositionsauftrag für Helmut Oehring (Februar 2022), das Konzert der Punkband PISSE sowie das Porträtkonzert von Mirela Ivicevic von Blackpage Orchestra (voraussichtlich November 2021). Auch die Schwerpunkte zum Dresdner Zentrum für zeitgenössische Musik (DZzM) und zu Experimenteller Musik und Musikfilmen der DDR (u.a. Kooperationen Sächsische Landes- und Universitätsbibliothek und Sächsische Akademie der Künste) müssen leider verschoben werden.

Kontakt

TONLAGEN 21/22
30. Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik
Karl-Liebknecht-Str. 56
D-01109 Dresden

Telefon: +49 351-2646210
E-Mail: ticket@hellerau.org

 

Vorverkauf
Besucherzentrum
im Verwaltungsgebäude auf der Westseite des Festspielhausgeländes
Karl-Liebknecht-Straße 56, 01109 Dresden

Montag-Freitag: 10-18 Uhr
Samstag und Sonntag: 11-18 Uhr

Tel: +49 351 26462 46
ticket@hellerau.org

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433X22 - There’s no such thing as silence. John Cage

Listen to the sound of the earth turning. Yoko Ono
4’33‘‘, das wohl berühmteste Stück des Komponisten und Künstlers John Cage, wurde am 29. August 1952 in der Maverick Concert Hall in Woodstock / New York durch den Pianisten David Tudor uraufgeführt. Tudor interpretierte die drei Sätze des Stückes ohne Noten lediglich durch Schließen und Öffnen des Klavierdeckels, jeweils am Beginn und Ende eines jeden Satzes. Es ist ein Werk ohne intentionale Geräusche, jedoch mit der Intention, sich damit zu befassen, was wir hören, wenn es scheinbar nichts zu hören gibt. 4’33‘‘ definiert sich nicht in totaler Laut- oder Ereignislosigkeit, sondern durch alles, was das Ohr, die Wahrnehmung des Zuhörers während der Performance erreicht.

Seit einem Jahr ist die Menschheit in einer Krise, deren Ausmaße und Auswirkungen noch nicht wirklich fassbar sind. Gleichzeitig aber hat diese Krise auch zahlreiche dramatische Themen noch deutlicher sichtbar gemacht: den Klimawandel, soziale, politische und digitale Transformationsprozesse.

Es ist fatal, dass gerade in dieser Situation die Kunst nur schwer ihre Rolle in der Gesellschaft einnehmen kann. TONLAGEN – Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik wird ebenfalls nicht in der geplanten Form stattfinden können, auch kurzfristig mussten weitere Veranstaltungen abgesagt oder umgestellt werden. Mit 433X22 soll die besondere Situation der Künste, aber auch dieses Festivals betont und eine Anregung zum Nachdenken über diese Situation, über Musik, Stille und Pausen gegeben werden.

An jedem der 22 Tage des ursprünglich geplanten Festivals, vom 11. April bis zum 2. Mai, wird jeden Morgen um 10:00 Uhr ein:e Musiker:in das Stück 4‘33‘‘ von John Cage interpretieren, die Performance wird im Internet gestreamt. Neben Musiker:innen der Staatskapelle Dresden werden weitere Künstler:innen teilnehmen, die zum Festival eingeladen sind.

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An Invitation to Disappear

Julian Charrière & INLAND aka Ed Davenport

In der Mehrkanal Audio-Video-Installation werden während des gesamten Festivals vom 11.04. – 02.05.2021 an jedem Abend ab 22:00 Filmaufnahmen für ein Projekt von Julian Charrière und Dehlia Hannah stattfinden. Die Veröffentlichung dieses Filmprojektes erfolgt später.

“Tambora” – “An invitation to disappear” so lautet die wörtliche Übersetzung des gleichnamigen Vulkans auf der indonesischen Insel Sumbawa. 1815 sollte sich unter Beweis stellen, wie treffend und schicksalhaft diese Benennung gewählt wurde. In diesem Jahr brach der Tambora aus und die bis heute größte verzeichnete Eruption der Menschheitsgeschichte ereignete sich. Nicht nur die Menschen der Insel selbst fielen dem Ausbruch zum Opfer, sondern die Aschewolke verteilte sich rund um den Globus und ließ die Temperatur bis Europa und Nordamerika sinken. Das Jahr 1816 ging als das “Jahr ohne Sommer” in die Geschichtsschreibung ein. Der vulkanische Winter, der noch bis ins Jahr 1819 andauern sollte, rief Ernteeinbrüche, Überschwemmungen und Hungersnöte hervor. Aber er brachte auch andere Farben: Die Sonnenuntergänge veränderten sich aufgrund der zahllosen Aerosole in der Atmosphäre. Die Werke William Turners oder Caspar David Friedrichs, die während dieser Jahre entstanden, weisen ein beachtliches Farbspektrum auf. Und so lautet eine These, dass die beiden Maler als Chronisten ihrer Zeit auch die veränderte Sonnenstrahlung eingefangen haben.

Ein warmes, brillantes Rot, das von Orangegelb bis Braunrot changiert, ist die Farbe von Palmöl. Palmöl wird aus dem Fruchtfleisch der Ölpalme gewonnen und bildet einen Rohstoff, der mittlerweile in fast jedem zweiten Supermarktprodukt steckt. Von Margarine bis Schokolade, von Lippenstift bis Hautcreme, von Kerzen bis Waschpulver liefern die Früchte der Ölpalme die Basis dieser Güter. Obwohl dieser Stoff nahezu überall Verwendung findet, ist weit weniger bekannt, wie und wo er gewonnen wird, welche Folgen mit seinem Abbau verbunden sind. Der Anbau in Monokultur, die Vergiftung des Bodens aufgrund von Schädlingsmitteln und die Rodung der Regenwälder zur Vergrößerung der Anbauflächen gehen mit dem Wachsen von Palmölplantagen einher. Ganze Landstriche – vorrangig in Malaysia und Indonesien – wechseln ihr Erscheinungsbild: Durch das starre Raster, in dem die Palmen gepflanzt werden, entsteht eine ganz eigene visuelle Rhythmik. Aus der Luft gleitet der Blick über ein schier endloses Liniengeflecht hinweg, das aus den gezähmten, dicht an dicht gesetzten sternförmigen Kronen der Palmen besteht. Wege durchkreuzen und verbinden die Flächen. Unter den Baumwipfeln erstreckt sich eine Landschaft aus kargem Boden mit herabgefallenen Palmwedeln, teils von Gräsern und Bodendeckern überzogen.

Die Installation „An Invitation to Disappear“ des Schweizer Künstlers Julian Charrière folgt einer Choreografie: farbige Blitze erhellen die dunkle Nacht in einem dicht bestellten Palmacker, harte, elektronische Rhythmen in Endlosschleife durchschneiden die endlose Ruhe des Baumfeldes. Eine Palmölplantage erbebt von Licht und Klang geschüttelt. Die Szenerie schwankt zwischen verheißungsvoll und bedrohlich.. Schritt für Schritt nähern sich die Besucher einem Rave, sie folgen den Rhythmen und Klängen der elektronischen Musik, tauchen immer tiefer ein in eine von Nebelschwaden verschleierte Szenerie bis sie in das Herzstück der Ausstellung vordringen: Ein Film, der auf einer Palmölplantage in Fernost gedreht wurde. Ein Film, der einem durch Musik verursachten Rauschzustand den exzesshaften Raubbau an der Natur zur Seite stellt. Die Allgegenwärtigkeit des Stoffes Palmöl findet ihre Analogie in der Abwesenheit unseres Interesses an dessen Gewinnung; die physische Absenz des Menschen schlägt in eine Omnipräsenz seiner Handlungen um. Bild und Sound verdichten sich zu Metaphern für den menschlichen Fortschrittglauben, kurzlebige Interessen und deren massive Folgen. Gleichzeitig beschwören sie kollektive Trancezustände und Erfahrungen der Überzeitlichkeit herauf.

Julian Charrière wurde 1987 in Morges in der französischen Schweiz geboren. 2006 begann er ein Kunststudium in der Schweiz. 2007 wechselte er an die Universität der Künste Berlin, wo er 2013 sein Studium bei Olafur Eliasson am Institut für Raumexperimente abschloss. Für die oft aufwändigen Entwicklungsprozesse seiner Werke arbeitet Julian Charrière mit internationalen Wissenschaftseinrichtungen zusammen. Zu Beginn seiner Projekte stehen meist ausgedehnte Exkursionen. Sie führen ihn in abgelegene und bedrohliche Gebiete wie Eisfelder, Salzwüsten, Vulkane oder radioaktiv verstrahltes Terrain. Seine Arbeiten waren bereits in zahlreichen internationalen Ausstellungen zu sehen, unter anderem 2017 in der Hauptausstellung der Biennale in Venedig.

Dehlia Hannah ist Philosophin und Kuratorin und derzeit Mads Øvlisen Postdoctoral Fellow für Kunst und Naturwissenschaften im Fachbereich Chemie und Biowissenschaften an der Aalborg Universität-Kopenhagen. Sie erhielt 2013 ihren Doktortitel in Philosophie und ein Zertifikat in feministischer Forschung von der Columbia University, mit Spezialisierungen in Wissenschaftsphilosophie und Ästhetik. Ihr kürzlich erschienenes Buch A Year Without a Winter (2018) reflektiert zeitgenössische Vorstellungen vom Klimawandel. Als Kuratorin erforscht sie in ihren Ausstellungen und künstlerischen Kollaborationen, wie aufkommende Wissenschaft und Technologie die ästhetische Auseinandersetzung mit Vorstellungen von Natur beeinflussen.

Die Installation ist eine Kooperation mit ZiMMT (Zentrum für immersive Medienkunst, Musik und Technologie), einer neuen Institution, die in einer ehemaligen Fabrikhalle im Leipziger Osten neue künstlerische sowie technische Ansätze zum Thema 3D Audio im Kontext von Virtual Reality und 360° Videos entwickelt und erprobt. Dabei bietet ZiMMT nicht nur eine Plattform auf der Kunst, Wissenschaft und Wirtschaft aufeinander treffen, sondern schafft mit seiner Infrastruktur eine für Sachsen einzigartige Umgebung, in der immersive Kunst und Musik erfahren werden können.
ZiMMT Crowdfunding-Kampagne.

Support-Ticket: TONLAGEN#seidabei
Die Streams sind kostenfrei zugänglich. Doch Kunst kostet Geld. Die Herausforderung, ein digitales Programm in diesen Zeiten zur Verfügung zu stellen, ist groß. Mit dem Support-Ticket: TONLAGEN#seidabei gibt es die Möglichkeit die aufwendige Produktion des TONLAGEN Festivals finanziell zu unterstützen.

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Musik

4SeitenII6Saiten

Frieder Zimmermann (DE)

Die Veranstaltung kann aufgrund der aktuellen Corona-Maßnahmen leider nicht wie geplant stattfinden. Aber es bleibt nicht still. Stattdessen wird es auf dem Vorplatz des Festpielhauses eine Generalprobe geben, die aufgezeichnet wird. Der Veröffentlichungstermin wird zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.

Guitarists wanted! | Uraufführung

In den 1970er Jahren wurde Prohlis als neu erbauter Stadtteil in Dresden vor allem von jungen Familien bezogen. Der Komponist Frieder Zimmermann verbrachte hier seine Schulzeit, war in der Kirchgemeinde und gründete seine erste Band in den Kellern der Hochhäuser. Er gehört zu einer Generation, für die sich Biografien ab 1990 in einem neuen Land und oft an anderen Orten fortsetzten. Für 4SeitenII6Saiten kehrt Zimmermann jetzt mit einer ganz besonderen Band an den Ort seiner Kindheit zurück. In Kooperation mit HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste und dem Projekt ZUHAUSE IN PROHLIS wird er eine partizipative Komposition für E-Gitarren und Verstärker entwickeln: ein Hof wird zum Konzertsaal, die 4 Häuserblöcke werden zur Bühne für ein über Online-Partituren live vernetztes Gitarrenorchester.

Über minimalistische Strukturen und Circulations (eine musikalische Technik, bei der jeder Musiker nur einen Ton spielt, der im Kreis weitergereicht wird) werden die klanglichen Möglichkeiten der E-Gitarre kontrastreich eingesetzt, brachiale Soundwände entstehen, gefolgt von zarten Tönen. Ein eigens für den Hof zwischen Prohliser Allee, Boxberger und Finsterwalder Straße komponiertes Musikstück wird von den Hauswänden reflektiert und verwandelt so das gesamte Areal in einen akustischen, musikalischen Erlebnisraum. Mehr als 20 Live-Gitarrist:innen und der Schlagzeuger Demian Kappenstein verstärken diesen Effekt, wenn sie über das Areal verteilt und über Computer synchronisiert musizieren.

4SeitenII6Saiten bietet außerdem schon in der Entstehungsphase besondere Möglichkeiten der Interaktion und Partizipation. Menschen mit ganz unterschiedlichen musikalischen Fertigkeiten können Teil des Gitarren-Orchesters sein, da die Komposition unterschiedliche Schwierigkeitsniveaus anbietet. Alle sind willkommen, zu spielen und zu hören – in einem Projekt, das Klänge aus Kellern, Clubs, Verstärkern und Proberäumen in die Öffentlichkeit, zwischen die Hochhäuser von Prohlis holt.

Frieder Zimmermann – Komponist, Musiker, Sounddesigner
Seit seinem Studium der Musikwissenschaften und Komposition arbeitet Frieder Zimmermann als Komponist für Film-, Theater- und Tanzproduktionen und betreibt das Ton-Studio der Herzen Quohren MPG, wo er Musik, Hörspiele, Filmmusiken und Filmton produziert.

Seit 2009 begleitet er als Komponist und Musiker die Cie. Freaks und Fremde und ist aus ihrem Gefüge nicht mehr wegzudenken. Zudem arbeitete er am Gerhart-Hauptmann-Theater Zittau, Volkstheater Rostock, Theater Plauen Zwickau, Comedia Theater Köln, Consoltheater Gelsenkirchen, Theater Junge Generation Dresden und am Societaetstheater Dresden sowie mit dem Sorbischen Nationalensemble und den Dresdner Tanztheater-Compagnien the guts company und Derevo.

Für seine Kompositionen erhielt Frieder Zimmermann zahlreiche Preise. Tourneen, Gastspiele, Film- und Tonaufnahmen führten ihn durch ganz Deutschland, in die Schweiz, nach Kolumbien, Österreich, Russland, Polen, China, Nepal, Indien oder Kamerun. Zwei besonders wichtige Projekte sind ihm die Musikformation TWORNA, mit der er zeitgenössische und zeitlose Adaptionen deutscher Volksmusik in die Welt trägt, und seine Bemühungen um eine enkeltaugliche und gemeinwohlorientierte Welt, gedacht und gelebt aus regionalem Engagement und kosmopolitischem Sendungsbewusstsein.

Konzept und Komposition: Frieder Zimmermann

Ein Projekt in Kooperation von HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste und ZUHAUSE IN PROHLIS

Uraufführung: 14.April 2021 im Rahmen von TONLAGEN – 30. Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik

kostenfrei

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Xerrox Vol. 4

Ensemble Modern + Carsten Nicolai alias Alva Noto

Uraufführung von Alva Notos „Xerrox Vol. 4” in der Ensemble Modern Version als Videostream

Carsten Nicolai aka Alva Noto, seit den 1990er Jahren einer der bekanntesten Köpfe in der Szene der elektronischen Musik, komponierte 2020 den vierten Teil seiner “Xerrox”-Reihe. Nun realisiert das Ensemble Modern gemeinsam mit Alva Noto als Solisten eine eigens für das Ensemble arrangierte instrumentale Version von „Xerrox Vol. 4“ als Auftragswerk für die Frankfurter Positionen 2021. Das multimediale Werk, das Musik mit Video- und Lichtinstallationen verknüpft, wird Anfang April 2021 im Frankfurt LAB erarbeitet. Aufgrund des verlängerten Veranstaltungsverbots streamt das Ensemble Modern die Konzertaufzeichnung als Uraufführung online am 17. und 25. April 2021 (jeweils 20.30 Uhr) im Rahmen der Frankfurter Positionen und „Tonlagen – Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik“.

Auf dem Konzept der digitalen Replikation von Quellenmaterial basierend, befasst sich das „Xerrox“-Projekt mit der Manipulation von Daten (Melodien) mittels endloser Reproduktion. Ein Herstellungsverfahren von Kopien aus Kopien also, deren Sounds so verändert werden, dass sie kaum noch mit dem Ausgangsmaterial in Verbindung gebracht werden können. Dadurch entsteht ein Klangspektrum völlig neuer Sounds: Kopien von Originalen werden selbst zu Originalen. 2020 setzte Carsten Nicolai nach „Xerrox Vol. 1“ (2007), “Vol. 2“ (2009) und “Vol. 3“ (2015) mit „Xerrox Vol. 4“ seine „Xerrox“-Reise fort. Die Idee einer bearbeiteten Fassung mit instrumentaler Besetzung existiert bereits seit Auskopplung der ersten Volume. Nach dem großen Erfolg mit dem Werk „utp_“ (2007) setzt Carsten Nicolai die Kollaboration mit dem Ensemble Modern in Zusammenarbeit mit Max Knoth fort.

Hinweis zum Ticketkauf:
Tickets für die Streams können bei Reservix über ein solidarisches Preissystem (10, 20 oder 30 Euro) erworben werden. Der Ticketverkauf schließt jeweils 1 Stunde vor Beginn der digitalen Vorstellung. Auch ein späteres Abrufen der Streams als Video-on-Demand ist bis zu 48 Stunden nach dem ursprünglichen Beginn der Veranstaltung möglich.

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Memento Malum

Die Todesfuge von Paul Celan und ihre Vertonung von Paul-Heinz Dittrich | AuditivVokal Dresden

Uraufführung + Aufzeichnung Deutschlandfunk

Im Alter von 68 Jahren beendete der 1930 im Erzgebirge geborene Komponist Paul-Heinz Dittrich, der Ende der fünfziger Jahre bei Rudolf Wagner-Régeny studiert und später in Berlin, an der Sorbonne und am IRCAM unterrichtet und gearbeitet hatte, ein Werk von außerordentlicher Komplexität.

Kurz nach Dittrichs Tod gelangt die Todesfuge für 32 Stimmen in diesem Konzert nun endlich zur Uraufführung. Anlass für diese Uraufführung ist ein weiteres, doppeltes Jubiläum, das zu feiern im letzten Jahr pandemiebedingt ausfallen musste und nun nachgeholt wird: Paul Celans Geburtstag jährte sich zum 100., sein Todestag zum 50. Mal. Seine berühmte Todesfuge wird als Teil der europäischen Erinnerung verstanden. Und Dittrichs OEuvre ist stark literaturbezogen: Insbesondere die Dichtungen von Samuel Beckett und Paul Celan wurden immer wieder zur Grundlage seiner Werke.

AuditivVokal

AuditivVokal wurde 2007 durch den Dirigenten Olaf Katzer gegründet und avancierte in kurzer Zeit zu einem der profiliertesten Vokalensembles der Gegenwartsmusik. Im Mittelpunkt der interdisziplinär angelegten künstlerischen Arbeit steht die conditio humana, die Frage nach der Bedeutung von Menschlichkeit, Empathie, Verantwortung und Würde im Zeichen neuer technologischer, gesellschaftlicher und ökologischer Entwicklungen.

Über 120 Uraufführungen, exzeptionelle Eigenproduktionen, internationale Gastspiele bei zahlreichen Festivals sowie CD-, Rundfunk- und Videoaufnahmen dokumentieren die künstlerische Vielfalt und stilistische Singularität. Die Erkenntnisse aus der Zusammenarbeit mit den renommiertesten Komponistinnen und Komponisten unserer Zeit fliessen auch in die Interpretationen Alter und Früher Musik ein, bei denen das Ensemble mit einem eigenen Ansatz fasziniert.

auditivvokal.de

Paul-Heinz Dittrich (1930 – 2020)
MEMENTO MORI. Todesfuge nach Paul Celan

Der Komponist

Anfänge
Das Leben des 2020 verstorbenen Paul-Heinz Dittrich umspannte neun Jahrzehnte. Als er 1930 im kleinen Erzgebirgsdorf Gornsdorf zur Welt kam, taumelte die Weimarer Republik nach der Weltwirtschaftskrise ihrer Agonie entgegen. Kindheit und frühe Jugend erlebte er unter dem Nazi-Regime. Erste musikalische Grundlagen wurden im häuslichen Kreis und im privaten Unterricht unter den schwierigen Bedingungen der Nachkriegszeit gelegt. Gegen den Willen der Mutter – der Vater war im Krieg gefallen – begab sich Dittrich 1951 nach Leipzig, um sich für die Aufnahme zum Musikstudium zu bewerben. Mit Erfolg: Für fünf Jahre studierte er bei Fidelio F. Finke Komposition. Dieses Studium vermittelte ihm zwar solide handwerkliche Grundlagen, aber mit der internationalen Welt der neuen Musik kam er in Leipzig in den frühen 1950er Jahren kaum in Berührung. Nach Abschluss des Studiums schlug sich Dittrich in verschiedenen musikpraktischen, redaktionellen und pädagogischen Berufen durch. Im Jahr 1958 wurde er auf Vermittlung Finkes als Meisterschüler bei Rudolf Wagner-Régeny an der Berliner Akademie der Künste angenommen, der entscheidende Wendepunkt in seinem Leben: „Hier bei ihm kam ich zum ersten Mal in direkte Berührung mit neuer Musik; ich lernte Partituren von Schönberg, Berg und Webern kennen und hörte zum ersten Mal die frühen Werke von Hanns Eisler … Namen wie Henze, Nono, Boulez, Stockhausen, Ligeti tauchten auf, und meine Arbeiten standen fortan natürlicherweise auch im Zeichen dieser neuen Klangwelt. Diese Anregungen verdanke ich ihm. Und systematisch begann ich bei ihm mit dodekaphonischen, streng seriellen Studien anhand des Lehrbuches von Josef Rufer, Komposition mit zwölf Tönen. Ich begriff Zusammenhänge, die für mich bis dahin nicht bestanden hatten, die nicht nur künstlerischer, sondern auch gesellschaftlicher Natur waren.“

Allmähliche Anerkennung
Freilich bekam die Kompositionen, die „im Zeichen dieser neuen Klangwelt“ entstanden, damals kaum jemand zu Gehör. Erst ab 1970 mehrten sich dann die Aufführungen – sowohl in der DDR (im Zeichen einer etwas liberaleren Kulturpolitik) als auch und erst recht im westlichen Ausland: Bei den Wittener Tagen für zeitgenössische Kammermusik avancierte Dittrich in den 1970er und 1980er Jahren zu einem der am meisten gespielten Komponisten. Die allmähliche Anerkennung, die seinem Schaffen seit den 1970er Jahren auch in der DDR zuteil wurde, sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Verhältnisse für Dittrich schwierig blieben und er sich immer wieder Anfeindungen und Angriffen ausgesetzt sah.

Ins Abseits gedrängt
Nach dem Ende der DDR ging es ihm ähnlich wie manchem seiner Kollegen. Sein künstlerisches Schaffen driftete langsam aber stetig ins Abseits. Hatten die Komponisten aus der DDR bis 1989 auf manchen Foren der zeitgenössischen Musik im Westen noch von einem gewissen „Exotenstatus“ profitiert, so fiel dieser Bonus nun weg. Gleichzeitig brachen jene Strukturen im Osten zusammen, die ihnen zuvor ab und zu Aufträge und Aufführungen ermöglicht hatten. Dittrich antwortete den sich wandelnden Verhältnissen nicht mit geschmeidiger Anpassung, sondern mit trotziger Selbstbehauptung: „Dann beauftrage ich mich eben selbst“, meinte er angesichts der ausbleibenden Anfragen nach neuen Werken.

Das Œuvre
Überblickt man sein umfangreiches Gesamtwerk, so fallen zwei Eigenarten sofort auf. Ein wesentlicher Teil seiner Kompositionen fügt sich zu Werkreihen, die teilweise über Jahrzehnte gewachsen sind und meist durch die Besetzung oder gattungsspezifische Eigenarten definiert werden: zehn Klaviermusiken (1968 – 2010), fünf klein besetzte Kammermusiken der Reihe „Voix intérieure“ (1979 – 2004), neun „Concerts avec plusiers instruments“ (1976 – 2002) und als umfänglichste Reihe die Kammermusiken I bis XVIII (1969 – 2017). Die zweite Eigenart betrifft die intensive Beziehung des Komponisten zur Literatur. Einem Großteil seiner Werke – und beileibe nicht nur den vokalen – liegen Texte zugrunde oder bilden zumindest einen Bezugspunkt. Das Spektrum der von Dittrich einbezogenen literarische Werke ist breit. Schon ein oberflächlicher Blick auf das Werkverzeichnis ergab eine Liste von 42 Schriftstellern. Wichtig waren für ihn Novalis, Hölderlin, die französische frühe Moderne (Baudelaire, Maeterlinck, Mallarmé, Rimbaud), sodann Samuel Beckett, Franz Kafka und James Joyce. Immer wieder rekurrierte Dittrich aber auf Texte von Heiner Müller und erst recht von Paul Celan, dessen Dichtungen in mehr als 20 Kompositionen einbezogen wurden.
Mit diesem „Dichter der Abgründe, des atemlos fiebrig Assoziierten und eigentlich Unaussprechlichen“ (so Gerald Felber in einem Nachruf auf Dittrich) verband ihn eine Seelenverwandtschaft: Paul-Heinz Dittrich begriff seine Musik als Einspruch gegen den Weltlauf, das schlecht Bestehende, die Abgründe der Barbarei. Daraus resultierte das Quälerische, manchmal Selbstquälerische, auch das Sarkastische und Aufbegehrende, das Gerald Felber in Dittrichs Musik hört, der treffend fortfährt: „Was einem da begegnet, ist die immer wieder zu kunstvollst komplizierten, in sperrig aufklaffenden Intervallen und widerhakigen Polyphonien verdichtete Erkenntnis, dass nicht das harmonisch Zusammenfließende und sich Ausgleichende, sondern das Disharmonische und nicht Passfähige das aktuelle Dasein bestimme.“

„Memento mori“. Todesfuge

Vorgeschichte
Eine nicht unerhebliche Zahl von Werken Dittrichs – zumal aus den letzten drei Lebensjahrzehnten – blieb bislang unaufgeführt. Spielt bei manchen der Kompositionen der Umstand eine Rolle, dass Dittrich seine Manuskripte mit Bleistift und in kleiner Handschrift schrieb, die eigentlich nur jemand in ein aufführbares Material überführen kann, der mit seinem Komponieren eng vertraut ist, so kann dieser Umstand in Bezug auf „Memento mori“ nicht angeführt werden, denn das Stück ist in gut lesbarer Partitur von der Edition Peters verlegt worden. Neben den oben andeutungsweise benannten Eigenarten des Musiklebens dürften es vor allem die enormen Anforderungen an die Interpreten sein, vor der Ensembles bislang zurückschreckten.
Dittrich griff hier auf ein frühes und gleichzeitig das berühmteste Gedicht Paul Celans zurück, die „Todesfuge“ – eine der unmittelbarsten und eindringlichsten künstlerischen Reaktionen auf die Erfahrung des Holocaust.

Celan (1920 – 1970), dessen eigentlicher Name Paul Antschel war, stammte aus Czernowitz in der Bukowina, einem Landstrich, der vor dem ersten Weltkrieg zur Habsburgischen Monarchie gehörte, danach Rumänien zugeschlagen wurde, 1940 in der Folge des Hitler-Stalin-Paktes an Russland fiel und 1941 von den Deutschen okkupiert wurde. Mehr als 50% der Bevölkerung waren Menschen jüdischen Glaubens. Unzählige, darunter auch Celans Eltern, wurden von den Nazis in die Vernichtungslager verschleppt und ermordet. Celan selbst war in einem rumänischen Arbeitslager interniert, aus dem er 1944 entlassen wurde, worauf er zunächst nach Bukarest ging, bevor er 1947 mit einem kurzen Aufenthalt in Wien nach Paris emigrierte.

Als im Sommer 1944 das Konzentrations- und Vernichtungslager Majdanek auf dem Gebiet des heutigen Polen von sowjetischen Truppen befreit wurde, wurden die hier verübten Gräueltaten der Nazis der Weltöffentlichkeit bekannt und auch, dass die Nazis Häftlingskapellen gründen ließen, die gleichsam die Begleitmusik zu den grauenhaften Vorgängen zu spielen hatten. Als Celan davon Kenntnis bekam, begann er mit der Arbeit an der „Todesfuge“, die er im April 1945 beendete. 1947 wurde das Gedicht in einer Übertragung ins Rumänische in einer rumänischen Zeitschrift unter dem Titel „Todestango“ veröffentlicht, versehen mit dem redaktionellen Hinweis, dass das Gedicht auf Tatsachen beruhe, nämlich unter anderen derjenigen, dass Häftlinge zum Musizieren gezwungen wurden, während andere die Gräber aushoben – was in einem zentralen Bild des Gedichts von Celan reflektiert wird, der bei dieser Veröffentlichung erstmals das Pseudonym Celan (abgeleitet aus der Umstellung der beiden Silben aus Antschel bzw. rumänisch Ancel) benutze. Auf Deutsch wurde das Gedicht in Celans erstem Gedichtband „Der Sand aus den Urnen“ 1948 veröffentlicht. Größere öffentliche Resonanz stellte sich aber erst nach der erneuten Veröffentlichung im Band „Mohn und Gedächtnis“ 1952 ein. Bald weckte die „Todesfuge“ auch das Interesse der Komponisten: Die früheste Vertonung stammte von Walter Keller (1955). Der damals noch in der DDR beheimatete Tilo Medek legte 1966 eine internationale Aufmerksamkeit erregende Vertonung der Todesfuge für Sopran und Chor vor. Für Bariton und Chor vertonte 1972 Hans-Jürgen von Bose den Text.

Dittrichs Komposition
Im Werkverzeichnis Paul-Heinz Dittrichs wird als der Entstehungszeitrum des Werkes 1985 bis 1998 angegeben, also eine 13 Jahre umschließende Zeitspanne. Es ist noch zu recherchieren, worauf diese einen enormen Zeitraum umspannende Schöpfungsgeschichte des Werkes zurückzuführen ist.
Das Werk fordert ein Ensemble aus zwei sechzehnstimmigen Vokalgruppen, die jeweils aus vier Sopranen, Altistinnen, Tenören und Bässen bestehen, wodurch in höchstem Maße ausdifferenzierte klangliche Texturen ermöglicht werden. Die stimmlichen Aktionen reichen von der klar artikulierten Deklamation des Textes über madrigaleske Prägungen bis hin zu entsemantisierten Lautklängen. Die dynamische Spannbreite ist weit und schließt den kaum hörbaren Hauch ebenso ein wie den forcierten Klang, wobei aber auffällt, dass die zurückgenommene Dynamik insgesamt überwiegt. Die einzelnen Stimmgruppen werden oft blockweise geführt, etablieren also jeweils für einige Zeit den Klang der Gruppen prägende Texturen, die wiederum häufig als Klangschichten überlagert werden. Die zwei sechzehnstimmigen Teilformationen verschmelzen streckenweise zu einem kompakten Klangköper, andererseits gibt es aber auch Passagen, die jeweils einzelnen Stimmgruppen vorbehalten sind. Die Harmonik und Melodik sind mikrotonal erweitert. Dieses breite Spektrum vokaler musikalischer Artikulationsformen ist eingebunden in eine großformatige formale Architektur, die anfangs an das Formprinzip einer Motette erinnert: Jeder Zeile entspricht zunächst ein musikalischer Komplex. Dabei wird deutlich hörbar, dass den beiden antagonistischen Sphären des Gedichts, die Opfer und Täter symbolisieren, bestimmte klangliche Strukturen zugeordnet sind. Im zentralen Teil des Werkes – er spielt auf die oben erwähnte Gleichzeitigkeit des Aushebens der Gräber und des erzwungenen Musizierens an – werden diese Idiome gleichsam „enggeführt“, um einen Begriff ins Spiel zu bringen, der einerseits auf ein musikalisches Satzprinzip und andererseits auf das Celan-Gedicht „Engführung“ verweist, das von Dittrich mehrfach vertont wurde. In dieser Passage wird eine Art Choralmelodie, ein sogenannter cantus firmus, eingeführt, der auf Guillaume Dufay (1400 – 1474) zurückgeht, den frühesten Meister der franko-flämischen Vokalpolyphonie, an deren kontrapunktische Kunst das Satzbild nun streckenweise gemahnt.
Wenn in den anschließenden Partien die ersten Zeilen des Gedichtes, „Schwarze Milch der Frühe…“, gleichsam insistierend mehrfach wiederkehren, wird der Vokalklang immer mehr denaturiert und werden wir Zeugen eines in dieser Drastik beklemmenden Erstickens und Verstummens der Klänge.

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Aufzeichnung: Ensemble Avantgarde

Werke von Goldmann, Heisig, Bredemeyer (UA), Schleiermacher u.a.

Die Veranstaltung kann aufgrund der aktuellen Corona-Maßnahmen nicht wie geplant stattfinden. Aber es bleibt nicht still. Die Veranstaltung wird aufgezeichnet. Das Veröffentlichungsdatum wird zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.

Die Musik der ostdeutschen Komponisten lässt sich nicht in klare Schubladen einordnen. Wie überall verfolgten sie eigene Wege und unterschiedliche Ansprüche. Die Palette reicht dabei von „sozialistischem Biedermeier“ bis hin zu offenen Formen, Collagen, Improvisationen …

Im Konzert des Ensemble Avantgarde werden schlaglichtartig einige Positionen beleuchtet: Friedrich Goldmann und Reiner Bredemeyer gehörten zur Vätergeneration der ostdeutschen Avantgarde, Hermann Keller zur mittleren, wobei er sich stets absichtlich und lustvoll ins Niemandsland zwischen E-Musik und Jazz, komponierter Musik und Improvisation setzte. Zur jüngsten ostdeutschen Generation gehören Richter de Vroe, Heisig und Schleiermacher.

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Subnormal Europe

Óscar Escudero + Belenish Moreno-Gil

Augenblicke in der persönlichen wie gesellschaftlichen Geschichte zeichnen sich durch ihre fragmentarische Gestalt aus. Die technische Wiedergabe von Impressionen besonderer Momente ist oftmals derart exakt, dass das Original nicht von der Replik zu unterscheiden ist. Wie kann dies künstlerisch erfahrbar gemacht werden? Wo und wie gestaltet sich dabei Europa? In der Performance, die auf der Münchner Biennale 2020 ihre Uraufführung feierte, werden live Repliken dieser Fragmente kreiert.

Support-Ticket: TONLAGEN#seidabei
Die Streams sind kostenfrei zugänglich. Doch Kunst kostet Geld. Die Herausforderung, ein digitales Programm in diesen Zeiten zur Verfügung zu stellen, ist groß. Mit dem Support-Ticket: TONLAGEN#seidabei gibt es die Möglichkeit die aufwendige Produktion des TONLAGEN Festivals finanziell zu unterstützen.

In Kooperation mit Münchener Biennale und ZKM | Karlsruhe

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Olga Neuwirth: CoronAtion IV: whoever brought me here ...

Livestream | Olga Neuwirth:
CoronAtion IV: whoever brought me here ...
Dished up for 1 percussionist and sample
Dedicated to Robyn Schulkowsky

Kompositionsbeitrag zu ONCE TO BE REA­LISED nach Jani Christou
ONCE TO BE REALISED ist ein Musiktheater in sechs Teilen nach Jani Christou, mit Kompositionen von Beat Furrer, Barblina Meierhans, Olga Neuwirth, Samir Odeh-Tamimi, Younghi Pagh-Paan und Christian Wolff. Sie be­gegnen dem Werk des griechischen Komponisten mit ihrer eigenen Musiksprache.

Wir freuen uns, dass der Teil von Olga Neuwirth im Rahmen von TONLAGEN als Livestream aufgeführt werden kann.

Komposition: Olga Neuwirth
Peformance: Robyn Schulkowsky

Kompositionsauftrag der Landeshauptstadt München zur Münchener Biennale
Fi­nanziert von der Ernst von Siemens Musikstiftung

Dauer: 1 Std. 30 Min.

Die komplette Produktion ONCE TO BE REALISED – Sechs Begegnungen mit Jani Christous „Project Files“ soll im Januar 2022 in Berlin und im März 2022 in München aufge­führt werden.

Inszenierung: Michail Marmarinos
Bühne/Kostüm/Video: Yorgos Sapountzis
Kon­zeptentwicklung: Michail Marmarinos, Lenio Liatsou
Dramaturgie: Sebastian Ha­nusa
Musikalische Leitung: Cordula Bürgi

Kompositionsaufträge der Landeshauptstadt München zur Münchener Biennale
Koproduktion der Münchener Biennale mit der Deutschen Oper Berlin und dem On­assis Cultural Center Athen

Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes. Geför­dert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Kompositi­onsauf­träge an Olga Neuwirth, Samir Odeh-Tamimi, Younghi Pagh-Paan und Chris­tian Wolff

Fi­nanziert von der Ernst von Siemens Musikstiftung

Mit Unterstützung von Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung

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Musik Theater Positionen

Eine Kooperation von Semper Oper, Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden, Theater der Zeit, POSITIONEN – Texte zur aktuellen Musik und HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste

Online-Symposium

Samstag 24. April 2021
13:00 // Begrüßung
13:05-13:50 Solidarische Praktiken: Voices from Belarus
Keynote-Lecture von Christine Fischer
14:00 Streching Structures
Dr. Christian Esch, N.N., N.N.
15:00-15:15 Pause
15:15 // Point of NEW return – Once to be realized
Manos Tsangaris, Robyn Schulkowksy
16:00-16:15 Pause
16:15 // Point of NEW return
Óscar Escudero & Belenish Moreno-Gil, Ole Hübner
17:00 // Before sunset with
Brigitta Muntendorf, Susanne Kennedy

Sonntag 25. April 2021
13:00 // Begrüßung
Dorte Lena Eilers, Bastian Zimmermann
13:05 // Inszenierte Musik
Boram Lie, Friederike Heller, Iñigo Giner Miranda
14:45 // Pause
15:15 // Material Worlds
Juliana Hodkinson, Lea Letzel, Wen Chin Fu
16:30 // Pause
17:00 // Before sunset with
Roman Senkl, Trond Reinholdtsen

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Symposium

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Symposium mit Theater der Zeit und POSITIONEN, HfM Dresden und Semperoper

Ein Symposium zu Diversität, Kategorien und Gerechtigkeit in der (zeitgenössischen) Musik. Kuratiert von Elisa Erkelenz, moderiert von Dahlia Borsche und Leonie Reineke

In cooperation with the initiative neue musik berlin / field notes, the Saxon State Ministry for Science, Culture and Tourism, the Sächsischer Musikrat e.V. and the Musikfonds e.V.

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Zeitkratzer goes West!

Cinematic Studies

Uraufführung, Auftragswerk HELLERAU | Videostream

Pandemisch von der Bühne in die heimische Isolation und die Distanz der Kamera-Bilder gestoßen: warum nicht einfach zurückschießen – und musikalisch treffen?

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Koproduktion mit der Berliner Volksbühne (2022)

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sundy 4 am

Robert Lippok & Caterina Barbieri

Uraufführung, Auftragswerk HELLERAU

Gemeinsam mit der Filmkünstlerin Maryvonne Riedelsheimer erforscht Robert Lippok in einer spekulativen Studie Licht- und Klangräume im Festspielhaus und Garten und entwickelt an einem frühen Sonntagmorgen den Auftakt für den Abschluss des Festivals.

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Porträtkonzert Giuseppe Sinopoli

Sächsische Staatskapelle Dresden

Die Veranstaltung kann aufgrund der aktuellen Corona-Maßnahmen nicht wie geplant stattfinden. Aber es bleibt nicht still. Das Konzert wurde am 21.04. aufgezeichnet und wird am 23.04. 21:05 Uhr auf MDR Kultur übertragen.

An einem Abend porträtiert die Staatskapelle ihren vor zwanzig Jahren verstorbenen Chefdirigenten Giuseppe Sinopoli, der auch ein eindrucksvolles kompositorisches Œuvre hinterlassen hat. Das Konzert geht zentralen Abschnitten in Sinopolis Leben nach: In Italien erhielt er durch Bruno Maderna und Franco Donatoni wichtige kompositorische Anregungen, bevor er im Wien der 1970er-Jahre mit der dortigen Szene eng verbunden war und auch erste Dirigiererfahrungen sammelte.

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Amy Bryce (GB): I was wondering … do you wonder?

Was, wenn die besten Versionen von uns selbst die sind, als die wir anfangen? Der Geist eines Kindes ist vollkommen neugierig, aber es ist nicht etwas, das wir für immer behalten können.

Irgendwann in Ihrem Leben haben Sie vielleicht vergessen, wie Sie sich in Ihrer Fantasie verlieren können? Wie man träumt? Zu staunen? Albern und frei zu sein? Wir von der Kinder Society glauben, dass wir dorthin zurückkehren können, wenn wir wollen – kommen Sie mit uns und wir zeigen Ihnen, wie!

Dies ist die Verfilmung einer Oper, die Amy Bryce während ihrer Residenz bei der Stiftung Kunst und Musik für Dresden 2019 geschrieben hat. Die ursprüngliche Bühnenfassung war so konzipiert, dass sie HELLERAU – Europäische Zentrum der Künste als ortsspezifischen Ort für immersive Aktivitäten nutzte und das Publikum einlud, an den Opernszenen teilzunehmen, während es sich durch das Gebäude bewegte und jeden Winkel, jede Tür und jedes Treppenhaus nutzte.

Diese Produktion ist in Zusammenarbeit mit Catherine Valve (Filmemacherin) entstanden und wird von Sarah Parkin (Sopran), Rosie Middleton (Mezzosopran) und Maya-Leigh Rosenwasser (Instrumentalistin) aufgeführt.

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Gefördert von der Stiftung Kunst und Musik für Dresden.

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Composer genau! #4 - John Moran und Josh Spear

Performance / online

Uraufführung, Auftragswerk HELLERAU

Auch in der letzten Episode ihrer Online-Sitcom geben die Komponisten und Performance-Künstler einen Einblick in das obsessive Zusammentragen von Alltagsgeräuschen, Klängen, Stimmen, Gesten und Bewegungsabfolgen und die Entstehung vielschichtiger audio-visueller Kompositionen.

Mit COMPOSER GENAU! präsentiert die Dresdener everyone company eine Online-Sitcom, die sich mit zeitgenössischer Komposition und Performance auseinandersetzt. Als Gastgeber der bis April monatlich erscheinenden Show geben die Komponisten und Performance-Künstler John Moran (USA) and Josh Spear (UK/NO) einen Einblick in das obsessive Zusammentragen von Alltagsgeräuschen, Klängen, Stimmen, Gesten und Bewegungsabfolgen und die Entstehung vielschichtiger audio-visueller Kompositionen.

In einer Vielzahl intimer Selbstporträts bewegen sich die Künstler zwischen beengten Tonstudios, leeren Theatern und verlassenen Straßenzügen. Schonungslos wirken tiefe Ängste und Desorientierung im Lockdown, stören und begünstigen Schaffensprozesse und führen in tragisch-komischer Weise zu Momenten des Erstaunens. Porträtiert werden dabei nicht nur die privaten Lebensumfelder der Komponisten sondern auch die Produktionsorte der Kooperationspartner HELLERAU, ZENTRALWERK Dresden, SCHAUBÜHNE LINDENFELS Leipzig, sowie die Norwegische Musikakademie in Oslo.

Anhand von Erzählungen und Interviews werden Moran und Spear in jeder Sendung weitere internationale Künstler:- und Performer:innen und deren aktuelle Projekte vorstellen. Zwischen Januar und April wird an jedem 24. des Monats eine neue Episode von COMPOSER GENAU! erscheinen. In den Wochen dazwischen können immer wieder kleine Ausschnitte und Extras auf Youtube abgerufen werden.

Präsentiert von der everyone company
Kooperationspartner: Europäisches Zentrum der Künste HELLERAU, Schaubühne Lindenfels Leipzig, Zentralwerk e.V.
Produktionleitung: Josepha Vogel, Marieluise Herrmann
Hosted by John Moran, Marieluise Herrmann, Jule Oeft, Kristin Mente, Contanze Deutsch, Cozy Friedel.

Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

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Komponisten zum Frühstück

Chaya Czernowin (IL) zu Gast bei ensemble courage (DE)

Sonntagsfrühstück und Neue Musik mit ensemble courage

Chaya Czernowin, eine der wichtigsten und prägendsten Musiktheaterkomponistinnen unserer Zeit beim Porträtkonzert. Gastgeber ist mit ensemble courage ein Dresdner Ensemble mit einem starken Bezug zu den Ursprüngen der Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik.

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loose ends …

Suchbewegungen zwischen HELLERAU und JVA zu Helmut Oehrings „EURYDIKE? vol. 2“

Ein utopischer und ein dystopischer Raum, ein avantgardistisch geprägtes Festspielhaus und ein mit Foucault beschreibbarer Strafapparat, Ober- und Unterwelt – was verbindet die beiden Orte? Wie lässt sich der Mythos um die im Hades verschwindende Eurydike im Spannungsfeld von Schuld, (weiblicher) Opfer- und (männlicher) Täterschaft, Isolation und Kommunikationsunfähigkeit lesen, das Oehrings Projekt schafft? Und kann die Unterwelt für Eurydike gar zu einem eigenen Raum im Sinne von Virginia Woolf werden, an dem ihre Stimme erstmals erklingen darf?

Diesen Blog starten Dramaturgiestudierende der HMT Leipzig als Satelliten, der die bei Oehring angelegten Sujets umkreist, andere Perspektiven auf sie ermöglicht und einen Blick über den Horizont wagt. Der reiche Themenfundus des Projekts wird weitergedacht und um eigene Impulse ergänzt; die musikalische Polyphonie bei Oehring findet ihre Entsprechung in der vielstimmigen Auseinandersetzung mit ihm. Hierbei erlauben es die keinem Ordnungsprinzip unterworfenen Blogbeiträge sowie deren Verweise aufeinander, Materialien kommunizieren und einander gegenseitig erhellen zu lassen, um immer neue Verknüpfungen herzustellen. Da der Blog keiner Chronologie folgt, lädt er dazu ein, an verschiedenen Stellen zu beginnen, durch die Beiträge zu springen und dabei unerwartete Wechselwirkungen zu entdecken.

Indem sich auditive mit visuellen Beiträgen abwechseln, eingesprochene Gedichte auf Gebärdenvideos oder kurze Texte folgen, werden Angebote sowohl an gehörlose als auch an hörende Menschen gemacht: Die Leerstelle zwischen Sehen und Hören soll nicht geleugnet werden, zugleich wird jedoch der Versuch unternommen, Brücken zwischen beiden Welten zu schlagen.

Weitere Inhalte folgen am 25.04. auf unserer Internetseite.



2022 wird Helmut Oehrings Tanztheater „EURYDIKE? vol. 2“ in HELLERAU uraufgeführt. Im Wintersemester 2020/21 begleiteten Dramaturgiestudierende der Hochschule für Musik und Theater “Felix Mendelssohn Bartholdy” Leipzig den künstlerischen Entstehungsprozess.

Dieses Satellitenprojekt umkreist die bei Oehring angelegten Sujets und ergänzt sie um eigene Impulse.

Idee & Konzept: Lea Aupperle, Sofie Boiten, Regine Elzenheimer, Nils Freyer, Susanne Graf, Maria Obermeier, Sarah Ströbele
Blog: Lea Aupperle, Sarah Ströbele
halb-wegs: Sofie Boiten, Maria Obermeier
Panel: Nils Freyer, Susanne Graf

Der Blog „loose ends … Suchbewegungen zwischen HELLERAU und JVA zu Helmut Oehrings „EURYDIKE? vol. 2““ ist ein Projekt von Dramaturgiestudierenden der HMT Leipzig unter Anleitung von Regine Elzenheimer (Professorin für Dramaturgie, Studiendekanin) in Kooperation mit dem Komponisten Helmut Oehring und HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden.

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Contemporary Insights

Uraufführungen von P. Andoni, F. Gharibnejad, E. Jurgschat, T. E. Schick, D. Shin, Z. M. Seely, T. Zhu

Ensemble Contemporary Insights:
Flöte: Yuri Matsuzaki
Fagott: Shinji Komaki
Violoncello: Hugo Paiva
Gitarre: Mauricio Galeano
Klavier: Michiko Saiki
Dirigent, künstlerischer Leiter: Zachary Seely


Das Leipziger Contemporary Insights Ensemble präsentiert neue Werke junger Komponist:innen aus Dresden, Leipzig und Weimar, die nicht nur von unterschiedlichen kulturellen Hintergründen geprägt sind, sondern auch facettenreiche Zugänge zur Musik für eine ungewöhnliche Quintettbesetzung erkennen lassen. Die Entfaltung neuartiger Klangwelten, das kompositorische Nachdenken über das Phänomen der Alterität, autobiographische Meditationen und narrative Klangbilder stehen in einem faszinierenden Spannungsverhältnis, das die Reichhaltigkeit gegenwärtigen Komponierens widerspiegelt.

Tobias Eduard Schick
“In Erinnerung an eckige Zeiten”
für Quintett (2020)Pablo Andoni Olabarría
“bačisc”
für Fagott, Klavier und Violoncello (2020)Dongsun Shin
“Die Königsschlange verschlingt den Elefant”
für Quintett (2020)
Fojan Gharibnejad
“Laborexperiment Rapeseed”
für Fagott und Klavier (2020)

Tianwei Zhu
“Die Berge unter dem Mondschein”
für Quintett (2020)

Elias Jurgschat
“Betrachtung V (Zeichner)
für Quintett (2020)

Zachary Seely
“Condition No. 1”
für Quintett (2020)

Ein Projekt des Sächsischen Musikbunds e.V. in Kooperation mit HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden, Hochschule für Musik und Theater “Felix Mendelssohn-Bartholdy” Leipzig, Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und via nova – Zeitgenössische Musik in Thüringen e.V.

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Disturbing the Universal: HELLERAU

Trickster Orchestra

Das Berliner Trickster Orchestra vereint Solist:innen verschiedenster Musiktraditionen und diverse Instrumente von der Koto bis zur Sheng in einem postmigrantischen Kollektiv und kreiert in diesem eine unerhörte, zeitgenössische Klangsprache.

Erstmalig ist das Orchester in Dresden zu Gast und präsentiert im Rahmen des invasiven Projektes “Disturbing the Universal” sein neues Debüt-Album „Trickster Orchestra“ (ECM).

“The Most Beautiful Sound Next to Silence”
ECM, an independent German music label, has thrived for 50 years by breaking all the rules. Mehr lesen im City Journal

Präsentiert von Outernational

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© Anja Weber
Neue Musik

Rundfunk

Ensemble Mosaik | Enno Poppe & Georgia Koumará

ensemble mosaik:
Enno Poppe, Simon Strasser, Christian Vogel, Roland Neffe, Ernst Surberg, Chatschatur Kanajan, Karen Lorenz, Mathis Mayr, Niklas Seidl - Synthesizer / Arne Vierck - Klangregie
Wolfgang Heiniger - Audio-Software


Komponieren heißt für Enno Poppe: auseinandernehmen. In „Rundfunk“ dekonstruiert er historische Klänge aus den 60er- und 70er-Jahren wie FM-Synthese, Minimoog oder Schweineorgel und setzt sie mit ensemble mosaik neu zusammen. Als Instrumentarium werden neun Computer und neun Keyboards verwendet.

“Komponieren heißt auseinandernehmen. In RUNDFUNK nehme ich historische Klänge, keine historischen Instrumente. Als Instrumentarium werden neun Computer und neun Keyboards verwendet. Der Klang wird dekonstruiert und neu zusammengebaut. Das Stück besteht aus tausenden von Atomen. Die Musik ist analytisch-emphatisch. Sie wird im Labor zusammengesetzt. Beim Komponieren habe ich einen weißen Kittel an. In dem Moment, wo ich nicht mehr verstehe, was geschieht, entsteht Kunst. Die Schönheit liegt in der Überforderung.” – Enno Poppe

“In den wilden 55 Minuten geht es klanglich in irrwitzige Höhen und Tiefen. Wer das Stück dank seiner europaweiten Festivaltournee häufiger gehört hat, durfte sich über ein stets eingegroovteres Spiel des Ensembles freuen – eine angenehme Abwechslung bei dem oft nicht über die Uraufführung hinausgehenden Neue-Musik-Betrieb.” – Katja Heldt, positionen, Mai 2019

Kompositionsauftrag des Südwestrundfunks, von Wien Modern, hcmf// Huddersfield Contemporary Music Festival, Philharmonie Luxembourg, Festival d’Automne à Paris, Acht Brücken | Musik für Köln, Deutschlandfunk Kultur und der musica viva des Bayerischen Rundfunks

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Festival

HYBRID BOX: Theatre of Echo

Brigitta Muntendorf, GrauSchumacher Piano Duo

Mehrkanal Audio-Video-Installation
Uraufführung in der HYBRID BOX – Modular Gallery for Digital Arts

Brigitta Muntendorf schrieb eine groß angelegte Trilogie für das Piano-Duo von Andreas Grau und Götz Schumacher. Die ursprünglich im Rahmen der Wittener Tage für neue Kammermusik 2020 geplante Uraufführung wurde vom WDR als Studioproduktion aufgezeichnet und wird nun erstmals als Mehrkanal-Audio/Video-Installation in der neuen HYBRID BOX vor dem Festspielhaus gezeigt.

Öffnungszeiten
bis 09.05. geöffnet
Do/Fr 16 – 19 Uhr
Sa/So 13 – 18 Uhr

Anmeldung erforderlich
Für den Zutritt zur Box ist eine Anmeldung über das Buchungsformular (wird in Kürze freigeschalten) oder telefonisch bzw. per Mail über das Besucherzentrum erforderlich.

Mo – Fr 11 – 15 Uhr | ticket@hellerau.org | T +49 351 264 62 46 (Während der Öffnungszeiten der HYBRID BOX unter +49 172 173 164 0)

www.hybrid-box.org

HYBRID BOX ist ein Projekt in Kooperation mit HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste und PYLON.

Das HYBRID BOX Programm 2021 wird unterstützt von MUTEK, Goethe Institut, Canada Council for the Arts und der Regierung von Kanada.

Mit HYBRID wird eine neue internationale Plattform der Künste im Digitalen Zeitalter und kritischen Phasen globaler Transformationsprozesse etabliert, gefördert im Rahmen des Bündnisses internationaler Produktionshäuser von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Technische Leitung: Tobias Blasberg, Produktionsleitung: Micha Lotz

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Foto: Julian Charrière – An Invitation to Disappear – Sulawesi, 2018 (copyright the artist; VG Bild-Kunst, Bonn, Germany

TONLAGEN 21/22

30. Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik

Das ursprünglich 1987 von Udo Zimmermann als „Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik“ gegründete und zwischenzeitlich in „TONLAGEN“ umbenannte internationale Festival präsentiert und diskutiert seit 2019 unter der Leitung von Moritz Lobeck und unter dem neuen Titel „TONLAGEN – Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik“ alle zwei Jahre aktuelle Entwicklungen in der Musik und zeitgenössischen Kunst. Die 30. Ausgabe des Festivals wird bedingt durch COVID-19 in mehreren Teilen stattfinden, der erste Zeitraum präsentiert vom 11. April bis 2. Mai zahlreiche neue Produktionen und Positionen.

Der bewusst auch regionale und historische Blick spiegelt sich in Teilen des Programms: in Kooperationen u.a. mit der Sächsischen Akademie der Künste, der Sächsischen Landesbibliothek und dem Stadtarchiv Dresden werden in den nächsten Jahren wertvolle Bild- und Tondokumente des ehemaligen Dresdner Zentrums für zeitgenössische Musik recherchiert, digitalisiert und somit zugänglich gemacht. Außerdem sind mit AuditivVokal, Sächsische Staatskapelle, Elbland Philharmonie, Ensemble Avantgarde, Contemporary Insights, El Perro Andaluz oder ensemble courage zahlreiche lokale Ensembles im Programm vertreten. Frieder Zimmermann präsentiert ein neues Projekt zu Dresden-Prohlis, dem Ort seiner Kindheit. Neben einem Fokus auf experimentelle Musikfilme in der DDR sind, kuratiert von Gisela Nauck und Jens Schubbe und in Kooperation mit Deutschlandfunk Uraufführungen u.a. von Paul-Heinz Dittrich und Helmut Oehring geplant. In einem Podcast diskutiert der Musikwissenschaftler Jakob Auenmüller verschiedene Perspektiven zur Aufarbeitung der ostdeutschen Kunst in der Nachwendezeit.

Ein weiterer Schwerpunkt des Festivals liegt auf Neuem Musiktheater: In Kooperationen mit Münchener Biennale, ZKM | Karlsruhe, Semperoper und den Hochschulen für Musik und für Bildende Künste Dresden stehen neue Projekte und Positionen u.a. von Trond Reinholdtsen, Olga Neuwirth, Óscar Escudero und Belenish Moreno-Gil, Zeitkratzer, Pisse, Amy Bryce, Chaya Czernowin, John Moran und Josh Spear auf dem Programm. In dem Symposium „Musik Theater Positionen“ in Zusammenarbeit mit „Theater der Zeit“ und „Positionen“ diskutieren u.a. Manos Tsangaris, Susanne Kennedy, Brigitta Muntendorf, Iñigo Giner Miranda, Juliana Hodkinson, Lea Letzel und Wen Chin Fu zu aktuellen Entwicklungen in Musik und Theater.

In einem abschließenden Symposium wird, kuratiert von Elisa Erkelenz, zu Diversität, Kategorien und Gerechtigkeit in der (zeitgenössischen) Musik debattiert. Hier sind so unterschiedliche Gäste wie Max Czollek, Kübra Gümüşay, Jessie Cox, Margareta Ferek-Petric, Steven Walter, Annekatrin Klepsch, Gregor Hotz, Lena Krause oder Katja Lucker zu erwarten.

Mit 433X22 begleitet John Cages legendäre Komposition 4‘33‘‘ in Kooperation mit der Staatskapelle Dresden jeden Morgen des Festivals, „An Invitation to Disappear“ von Julian Charrière wird sich als installative Rave-Performance an jedem Abend des Festivals weiterentwickeln, Robert Lippok und Maryvonne Riedelsheimer werden den ersten Teil des Festivals mit einer spekulativen musikalischen Studie beschließen.

Ausblick November 2021 und 2022
Einige ursprünglich für dieses Festival geplante Projekte müssen coronabedingt auf November 2021 oder Frühjahr 2022 verschoben werden, beispielsweise die Ø Trilogie von Trond Reinholdtsen (verschoben auf November 2021), ein Kompositionsauftrag für Helmut Oehring (Februar 2022), das Konzert der Punkband PISSE sowie das Porträtkonzert von Mirela Ivicevic von Blackpage Orchestra (voraussichtlich November 2021). Auch die Schwerpunkte zum Dresdner Zentrum für zeitgenössische Musik (DZzM) und zu Experimenteller Musik und Musikfilmen der DDR (u.a. Kooperationen Sächsische Landes- und Universitätsbibliothek und Sächsische Akademie der Künste) müssen leider verschoben werden.
Vorverkauf
Besucherzentrum
im Verwaltungsgebäude auf der Westseite des Festspielhausgeländes
Karl-Liebknecht-Straße 56, 01109 Dresden

Montag-Freitag: 10-18 Uhr
Samstag und Sonntag: 11-18 Uhr

Tel: +49 351 26462 46
ticket@hellerau.org

TONLAGEN 21/22 bewerten:

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Bewertungen & Erfahrungsberichte TONLAGEN 21/22

Ereignisse / Festspiele Salzburger Festspiele 17.7. bis 31.8.2021
Ereignisse / Festival ImpulsTanz Wien 15.7. bis 15.8.2021
Ereignisse / Festival Lucerne Festival Luzern, Hirschmattstr. 13
Ereignisse / Festival Festival Herbstgold Eisenstadt 15. bis 26.9.2021
Ereignisse / Festspiele Salzburger Pfingstfestspiele 21. bis 24.5.2021
Ereignisse / Festspiele Domstufen-Festspiele Erfurt Erfurt, Domplatz
Ereignisse / Messe Art Cologne 17. bis 21.11.2021
Familie / Theater Rathener Sommertheater 22.5. bis 29.8.2021
Literatur / Kulturveranstaltung Literaturhaus Salzburg Salzburg, Strubergasse 23
Literatur / Museum Robert Walser-Zentrum Bern Bern, Marktgasse 45
Aufführungen / Theater Theater Münster Münster, Neubrückenstraße 63
Konzerte / Konzert Glocke Bremen Bremen, Domsheide 6-8
Aufführungen / Aufführung HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Karl-Liebknecht-Str. 56
Ausstellungen / Ausstellung OK im OÖ Kulturquartier LINZ Linz, OK-Platz 1
Ausstellungen / Messe Discovery Art Fair Virtual Köln, Gladbacher Wall 5
Regio.Web / Webshop BioShop Verl Webshop
Regio.Web / Regionalprodukte BAVAREGOLA Bayerische und südtiroler Spezialitäten
Regio.Web / Regionalprodukte Lindt
Schweizer Schokolade
Kilchberg, Seestrasse 204
Regio.Web / Lebkuchen Nürnberger Lebkuchen Nürnberg, Zollhausstraße 30
Regio.Web / Süßwaren Niederegger
Lübecker Marzipan
Lübeck, Zeißstraße 1- 7
Regio.Web / Regionalprodukte Original Salzburger Mozartkugeln Salzburg, Brodgasse 13

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