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Schauspielhaus

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Staatsschauspiel Dresden
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Theater

Gundermann: alle oder keiner

eine Revue über Helden, Gras und Kohle

Premiere: 09. Oktober 2020

Wenn Gundermann nach einem abendlichen Konzert den Schichtbeginn verpasste, begrüßten ihn die Kollegen im Tagebau mit „Mensch Gundi, du bist aber früh heute auf Spätschicht.“ Fünf Mark in die Kaffeekasse – Problem erledigt.
Viele andere Probleme blieben Gundermann erhalten. Mit seiner eigenwilligen Ausdeutung des Grundsatzes, dass vor allem der eigene Beitrag unverzichtbarer Bestandteil einer gelingenden Gesellschaft ist, flog er aus der SED, wurde vom angeworbenen und überzeugten „Kundschafter des Friedens“ zum überwachten Stimmungsmacher. Seine Idee von einem Sozialismus als Utopie des Miteinanders vertrat er dennoch auch nach dem Fall der Mauer weiter. Als der Tagebau Spreetal, Gundermanns Revier, in den neunziger Jahren geschlossen wurde und es für die Kumpel „Frühstück für immer“ hieß, begriff er: Wenn wir traditionell Energie gewinnen, indem wir Heimat verheizen, ist Wärme gewonnen, aber Heimat verloren. Gundermann wurde zum Radikalökologen und postindustriellen Apologeten. Mit nur 43 Jahren verstarb der ewige Querkopf. Gundermanns musikalisches Erbe ist heutzutage so lebendig wie das kaum eines anderen ostdeutschen Musikers.

Regie: Tom Kühnel
Bühne: Jan Pappelbaum
Kostüme: Leonie Falke
Musikalische Leitung: Matthias Trippner, Jan Stolterfoht
Licht Peter Paul Lorenz
Dramaturgie: Kerstin Behrens

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Theater

Einmeterfünfzig

eine Theaterphantasie mit Abstand
von Rainald Grebe

Arbeiten in Corona-Zeiten bedeutet Stillstand und Unsicherheit. Für manche nur ein paar Wochen. Für andere für immer. Was das für eine Schauspielbühne bedeuten kann, entwirft Rainald Grebe in seiner Theaterphantasie. Stellen Sie sich vor: Die letzte Vorstellung im Schauspielhaus liegt Monate zurück. Die Bühnen sind leer, die Garderoben verwaist, durch die Werkstätten zirkuliert der Notstrom, im Fundus bröckelt Mörtel auf die Kostüme. Und kein Pförtner sitzt am angestammten Platz! Nur im „Bauch“ des Hauses rumort es. Ein Hubpodium setzt sich in Bewegung, darauf eine kleine Gruppe spielwütiger Schauspieler. Es sind die letzten ihrer Art, von allen verlassen, selbst vom Publikum.
Heute aber ist Tag der offenen Tür! Der Termin wurde vor Monaten festgelegt, das Programm mit Umsicht geplant. Es gibt Interviews mit lokalen Größen, Szenen aus der Weltliteratur, dazu eine Live-Band, geschnipselte Videos und eine fulminante Technikshow. Auch der neue Spielplan wird vorgestellt. Und weil keiner mehr da ist, der den Künstlern zur Hand geht, der das Licht anmacht, die Haare unter Glatzen steckt und bei Texthängern hilft – machen sie alles selbst. Denn sie sind Schauspieler! Sie spielen Techniker, Souffleusen, Stellwerker, Beleuchter, Maskenbildnerinnen und zuletzt auch die Zuschauer. Alles mit dem verordneten Abstand, um zu beweisen: Der Abstand ist bedeutungslos, denn sie sind Spieler. Sie müssen nicht eng umschlungen im Kuss erstarren, um als Liebespaar durchzugehen. Die Jack the Rippers der Welt – auf der Bühne kommen sie trotz Hygieneverordnungen wirkungsvoll zum Stich, und die Protagonisten des bürgerlichen Trauerspiels trennen sowieso Welten, nicht Einmeterfünfzig.
Rainald Grebe nimmt sich der Abstandsthematik an und inszeniert einen Abend mit vorgegebener Distanz.

Regie: Rainald Grebe
Bühne: Janna Skroblin
Kostüme: Ira Hausmann
Musik: Jens-Karsten Stoll
Video: Tina Wilke
Licht: Peter Paul Lorenz
Dramaturgie: Kerstin Behrens

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Theater

Der Zauberberg

Eine Visite.
nach dem Roman von Thomas Mann
in einer Spielfassung von Stefan Bachmann und Carmen Wolfram

„Die müssen im Winter ihre Leichen per Bobschlitten herunterbefördern, weil dann die Wege nicht fahrbar sind.“ Hans Castorp, der seinen lungenkranken Cousin in Davos besucht, ist schockiert über dessen Zynismus, aber mehr noch über die plötzliche Allgegenwärtigkeit des Todes. Die Zeit scheint still zu stehen hier oben; jedenfalls ticken die Uhren anders. Eine Faszination geht aus von den Routinen des Kurbetriebes, diesem Ausnahmezustand, der es erlaubt, sich mit Dingen zu beschäftigen, die im Alltag keine Rolle zu spielen scheinen: Grundfragen des Seins, vage Diagnosen und die Skepsis, ob die medizinischen Maßnahmen, die in der Klinik getroffen werden, sinnvoll sind oder reine Geldschneiderei. Aus den drei Wochen, die Hans bleiben wollte, werden Jahre. Jahre, in denen sich in Europa etwas zusammenbraut, das alles verändern wird – etwas, das die dort oben, deren Aufmerksamkeit der Krankheit gilt, jedoch nicht wahrnehmen.
Thomas Mann veröffentlichte DER ZAUBERBERG, mit dessen Niederschrift er bereits 1913 begonnen hatte, 1924 – sechs Jahre nach Ende des Ersten Weltkriegs.
Hans Castorps Geschichte wird in dieser Spielzeit – als eine Art Leitmotiv – mehrfach auftauchen: Als Eröffnungsinszenierung im Schauspielhaus in der Regie von Hausregisseurin Daniela Löffner, in ZAUBERBERG. EIN LIFE GAME*, der interaktiven Online-Inszenierung von Monique Hamelmann und Philipp Grimm, und in einer Sonderausgabe von DAS NEUE WUNSCHKONZERT unter der Leitung von Thomas Eisen.
*Arbeitstitel

Regie: Daniela Löffner
Bühne: Ann Heine
Kostüme: Carolin Schogs
Musik: Matthias Erhard
Licht: Andreas Barkleit
Dramaturgie: Christine Besier

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Online

Einführungen und Interviews

Einführung DAS GROSSE HEFT von Dramaturgin Katrin Breschke und Chefdramaturg Jörg Bochow:
www.soundcloud.com/staatsschauspiel-dresden/einfuehrung-das-grosse-heft

Einführung MUTTER COURAGE UND IHRE KINDER von Dramaturgin Katrin Schmitz und Schauspielerin Ursula Werner: www.soundcloud.com/staatsschauspiel-dresden/podcast-mutter-courage-und-ihre-kinder-mit-katrin-schmitz-und-ursula-werner

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Online

SPIEGEL-Gespräch live im Staatsschauspiel Dresden

WIR seit dem Mauerfall – Christiane Paul im Gespräch:
www.soundcloud.com/staatsschauspiel-dresden/sets/spiegel-gespraech-live-im

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Schauspielhaus

Aufführungen / Theater Schauspielhaus Zürich Zürich, Rämistrasse 34
Aufführungen / Theater Schauspiel Köln Köln, Schanzenstr. 6-20
Aufführungen / Oper Theater an der Wien Das neue Opernhaus Wien, Linke Wienzeile 6
Aufführungen / Tanz Tanztheater Wuppertal Pina Bausch Wuppertal, Kurt-Drees-Straße 4
Aufführungen / Theater Theater Münster Münster, Neubrückenstraße 63
Aufführungen / Theater Theater Konstanz Konstanz, Konzilstraße 11
Aufführungen / Oper Wiener Staatsoper Wien, Opernring 2
Aufführungen / Theater Volkstheater München München, Brienner Straße 50
Aufführungen / Aufführung HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Karl-Liebknecht-Str. 56
Aufführungen / Theater Vorarlberger Landestheater Bregenz, Seestr. 2
Aufführungen / Theater Theater Erfurt Erfurt, Theaterplatz 1
Aufführungen / Theater Deutsches Schauspielhaus Hamburg Hamburg, Kirchenallee 39
Aufführungen / Oper Staatsoper Stuttgart Stuttgart, Oberer Schloßgarten 3
Aufführungen / Musical Ronacher Wien Wien, Seilerstätte 9

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