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Schauspielhaus

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Schauspielhaus
Staatsschauspiel Dresden
Theaterstraße 2
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Mo bis Fr 14.00–18.30 Uhr
Tel: 03 51.49 13–555
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Theater

Kasimir und Karoline

von Ödön von Horváth

Die Konjunktur liegt am Boden. Die Arbeitslosigkeit ist hoch. Doch was ist der Mensch ohne Arbeit? Wie sollen sich Sehnsüchte und Träume verwirklichen lassen, wenn sich jedes Gefühl den Gesetzen der Ökonomie unterwerfen und genauestens kalkuliert werden muss? In Horváths Volksstück KASIMIR UND KAROLINE sind alle überfordert. Dabei wollte Karoline doch nur ein wenig Spaß haben und sich auf dem Rummel amüsieren. Doch ihrem Freund Kasimir ist nicht nach Feiern zumute. Er hat seine Stelle verloren. Dass Karoline sich gleich nach etwas Besserem umsieht, macht die Sache nur noch schlimmer: Wütend tigert er zwischen Karoline und Kleinkriminalität umher. Er will mehr vom Leben und weiß doch, er wird es nicht bekommen. Frust macht sich breit inmitten von Verrat und Isolation, der gern mal in Gewalt mündet: Kasimir – der Prototyp eines Wutbürgers?
In Horváths sozialkritischem Drama von 1932, das die Endphase der Weimarer Republik beschreibt und sich zwischen Weltwirtschaftskrise und Kapitalismuskritik bewegt, sind Sätze wie „Die Staaten müssen wieder radikal national werden“ Einfallstore für die Aktualität des Stoffes, ihre Bezüge zum Hier und Jetzt liegen auf der Hand.

Regie: Nora Schlocker
Bühne: Jessica Rockstroh
Kostüme: Caroline Rössle Harper
Musik: Marcel Blatti
Licht: Jürgen Borsdorf
Dramaturgie: Julia Weinreich

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Theater

Erniedrigte und Beleidigte

nach dem Roman von Fjodor M. Dostojewski

„ … aber was soll ich tun, wenn ich bestimmt weiß, dass die Grundlage aller menschlichen Tugenden der größte Egoismus bildet.“

Dostojewski lässt in seinem Roman, erschienen 1861, den fiktiven Autor Iwan Petrowitsch auf den Zyniker Fürst Walkowski treffen, dem es Vergnügen bereitet, alles Gerede über Altruismus und selbstaufopfernde Liebe als bloße Illusion zu verspotten. Beide begegnen sich eines Abends im von Dostojewski als düsterer Großstadtmoloch geschilderten Petersburg. Walkowski hat seinen Sohn, den willensschwachen, kindlichen Aljoscha, bei seinem Verwalter und dessen Familie, den Ichmenews, untergebracht, bei denen auch der junge Dichter aufwuchs. Die Tochter der Ichmenews, Natascha, verliebt sich und verlässt mit Aljoscha die Familie. Walkowski verklagt seinen Verwalter und bezichtigt ihn der Intrige. In rasanter Folge gehen die Liebesverwirrungen sowie deren skrupellose Instrumentalisierung und der soziale Abstieg ganzer Familien ineinander über. Despotisch ist nicht nur der Fürst, sondern alle Figuren sind von ihrem verletzten Selbst und der Sucht nach Genugtuung getrieben. Hinter den großen Emotionen aber geht es schlicht um Vermögensanteile: „Das Leben ist ein Handelsgeschäft; werfen sie ihr Geld nicht umsonst weg“, rät Walkowski dem mittellosen Dichter.

Regie und Bühne: Sebastian Hartmann
Kostüme: Adriana Braga Peretzki
Chorleitung: Christine Groß
Bild/Installation: Tilo Baumgärtel
Lichtdesign: Lothar Baumgarte
Licht: Peter Lorenz
Dramaturgie: Jörg Bochow

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Theater

Das große Heft

von Ágota Kristóf

in einer Fassung von Ulrich Rasche und Alexander Weise

Sie sind Zwillinge. Sie kommen aus der großen Stadt, die bombardiert wird. Jetzt sollen sie bei der Großmutter bis zum Ende des Krieges bleiben.
Einer verrohten Welt im Krieg begegnen die Zwillinge mit Härte. Fernab von der Schule bringen sie sich selbst bei, was sie fürs Überleben brauchen: Sie härten ihre Körper mit Schlägen ab, den Geist mit Schimpfworten – in beiden Fällen mit dem Ziel unempfindlich alles auszuhalten, nicht zu weinen, psychische wie physische Schmerzen nicht mehr wahrzunehmen. Sie betteln, hungern, schlachten, stehlen, töten, stellen sich taub, blind, üben sich in Bewegungslosigkeit. Sie beobachten ihre Umwelt, machen sich Schwachstellen zunutze und setzen an andere Stelle ihr Wissen mit Kalkül ein. Sie passen sich dieser vom Krieg geprägten Gesellschaft auf ihre Art an, lernen sich zu wehren und entwickeln ihre ganz eigenen Moralvorstellungen. Das Bild einer wohlbehüteten Kindheit lassen sie dabei weit hinter sich und werden zu erbarmungslosen jungen Erwachsenen, die über Leichen gehen. Ihre gewonnen Erkenntnisse und Wahrheiten tragen sie in das Große Heft ein. So entsteht eine Aufsatzsammlung, die die Übungen und Entwicklung der Zwillinge in schonungslosen kurzen Sätzen ohne Schnörkel oder Gefühlsduselei dokumentiert.

Ágota Kristóf schildert in ihrem 1987 erschienenen Debutroman die Lebensgeschichte zweier Brüder, bei der Realität, Fiktion und Lüge nah beieinander liegen. Der Roman DAS GROSSE HEFT wurde in mehr als 30 Sprachen übersetzt und zum Livre Européen gekürt.

Regie und Bühne: Ulrich Rasche
Bühnenbildmitarbeit: Sabine Mäder
Kostüme: Romy Springsguth
Chorleitung: Alexander Weise, Toni Jessen
Komposition: Monika Roscher

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Aufführung

Circus Sarrasani. The Greatest Show on Earth

ein Abend von und mit Rainald Grebe

Jahrelang gab es für viele nichts Aufregenderes als einen Zirkusbesuch. Menschen aller Stände, Klassen und Schichten strömten auf der Suche nach dem wohligen Schauer hinter sicheren Gittern, dem atemlosen Staunen über waghalsige Salti und der hemmungslosen Heiterkeit der Clowns in das Rund der Arena. Keiner, der je dort war, konnte den Geruch von Sägespänen, Tieren, Schweiß und Popcorn vergessen; keiner die Erwartung, gerade heute den ungeheuerlichsten Attraktionen aus den entlegensten Orten der Welt zu begegnen. Live, handgemacht, ohne Netz und doppelten Boden!
Zu jenen magischen Orten der Unterhaltung gehörte der Circus Sarrasani. Um 1900 von Ernst Stosch-Sarrasani in Dresden gegründet, war er bald einer der größten und elegantesten in Europa. Kurz vor dem 1. Weltkrieg wurde in der Dresdner Neustadt ein festes Zirkusgebäude errichtet, das „Theater der 5000“. Heute scheint die Zeit des Zirkus zu Ende, nicht nur in Dresden. Die Gründe sind vielfältig. Der Zirkus war Weltausstellung, Völkerschau, Panoptikum und Jahrmarkt. Doch nie galt er als Kunstform, nie erfuhr er staatliche Förderung, immer stak er mittendrin in der Marktwirtschaft. Ein internationales Ding. Ein Riesenunternehmen. Ein Übertreibungsapparat. – Rainald Grebe macht sich auf die Suche nach Sarrasani, nach dem verlorenen Zirkus, auf die Suche nach Artisten und Raubtieren, nach U und E. Manege frei für ein Stück Dresden.

Regie: Rainald Grebe
Bühne: Janna Skroblin
Kostüme: Ira Hausmann
Musik: Jens-Karsten Stoll
Licht: Andreas Barkleit
Dramaturgie: Kerstin Behrens

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Theater

Kabale und Liebe

von Friedrich Schiller

Friedrich Schiller hatte sein bürgerliches Trauerspiel ursprünglich nach seiner Titelheldin LUISE MILLERIN benannt. Seit über 230 Jahren gerät diese junge Frau im Ringen um ihre Liebe in den Strudel von Lügen, Misstrauen und Intrigen und scheitert immer wieder. Dabei könnte alles so schön sein: Ferdinand liebt Luise, Luise liebt Ferdinand, und beide haben sie sich ewige Treue geschworen. Doch Luise ist eine junge Musikertochter und Ferdinand Präsidentensohn. Unter dem strengen Diktat der hierarchisch strukturierten Gesellschaft ist diese Liebe ein Politikum und deshalb kein Happy End möglich. Zwar erheben die beiden Liebenden ihre Stimme gegen die Fürstenwillkür, gegen die Zwänge der herrschenden Ständegesellschaft und das Mätressenwesen. Dennoch endet ihre Liebe tödlich.
KABALE UND LIEBE von Schiller ist weit mehr als eine mitreißende Lovestory. Schiller lässt hier Einflüsse aus Shakespeares ROMEO UND JULIA und Lessings EMILIA GALOTTI zu einem Politthriller mit tödlichem Ausgang verschmelzen. Die Forderung der Jugend nach Freiheit gegenüber dem verkrusteten Establishment führt das Liebespaar direkt in die Katastrophe.
Der junge georgische Regisseur und Dramatiker Data Tavadze, der seit 2008 das Royal District Theatre in Tbilisi, Georgien, leitet und Preisträger des Fast Forward – Europäisches Festival für junge Regie 2016 ist, wird im Zuge dieser Auszeichnung den deutschen Klassiker KABALE UND LIEBE am Staatsschauspiel Dresden inszenieren. Tavadze, dessen Inszenierung PROMETHEUS/25 YEARS OF INDEPENDENCE im Juni 2018 das Festival Radar Ost am Deutschen Theater Berlin eröffnete, war zuletzt mit seiner Arbeit AFTER PARTY/AFTER LIFE im Rahmen des Geschichtsfestivals War or Peace am Maxim Gorki Theater Berlin zu sehen.

Regie: Data Tavadze
Bühne: Thilo Reuther
Kostüme: Irène Favre de Lucascaz
Musik: Nika Pasuri
Licht: Peter Lorenz
Dramaturgie: Julia Weinreich

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Theater

Ein Sommernachtstraum

von William Shakespeare

Eine Handwerkertruppe soll zu Theseus’ Hochzeit in Athen ein Schauspiel aufführen, doch die nächtlichen Proben im Wald vor der Stadt scheitern kläglich. Der Streit zwischen Elfenkönigin Titania und ihrem Gatten Oberon führt zu einem Liebeschaos, das alle Umherirrenden ergreift: Handwerker Zettel wird in einen von Titania geliebten Esel verwandelt, Pucks Zauber narrt zwei geflüchtete Athener Liebespaare und lässt sie im Sekundentakt die Partner wechseln, die heimelige Waldwelt wird zum tosenden Strudel verborgener Wünsche, zum Wahn aus Leidenschaft, Schmähung, Begehren und Scham. Erst knapp vor dem Morgengrauen lässt Oberon die traumtrunkenen Athener zurück in die Stadt. Wie soll man angesichts dieses Spektakels ein Schauspiel proben und aufführen können? Und war die Traumnacht selbst nicht ein großes, zauberreiches Schauspiel, doch aufgeführt von wem, für wen und wozu?

EIN SOMMERNACHTSTRAUM gilt als erster Höhepunkt in William Shakespeares Komödienschaffen. Geschrieben anlässlich einer Hochzeit von Adligen präsentiert der Autor die Höhenflüge der ewigen Liebe ebenso wie ihre Schattenseiten, der keine Art von Eifersucht, Manipulation und Macht fremd sind. Virtuos jagt er seine Figuren durch Traum, Wachheit und Wahn, spielt mit der Fantasie der Figuren ebenso wie mit der des Publikums. Die Banalität der magischen Verstrickungen wechselt sich unablässig mit dem Zauber des Menschlichen ab. Der Wunsch wird zum Alptraum und das Schauspiel zur Wirklichkeit, in einem Wort: „Bombastisch, jubelnd, es wird lustig werden.“

Regie: Friederike Heller
Bühne und Kostüme: Sabine Kohlstedt
Musik: Peter Thiessen
Dramaturgie: Katrin Schmitz
Licht: Peter Lorenz

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Theater

Der Untertan

nach dem Roman von Heinrich Mann

in einer Spielfassung von Jan-Christoph Gockel und Julia Weinreich

Der ‚Untertan‘ ist Diederich Heßling – „ein weiches Kind, das am liebsten träumte, sich vor allem fürchtete und viel an den Ohren litt.“ Er misstraut dem Vater und verehrt ihn doch. Die Macht der Schule ist ihm zuwider, den strengen Einsatz des Rohrstocks lobt er trotzdem. Heßling ist einer, der nach oben buckelt und nach unten tritt.
In einer bitteren Satire analysierte Heinrich Mann visionär die nationalistische Politik und deutsche Mentalität der Vorkriegszeit und zeichnet eine Gesellschaft und ihre Protagonisten, die sich immer willenloser von den Strömungen des Zeitgeistes treiben lassen. Sie huldigen einem falschen Patriotismus und sind rücksichtslos auf ihre kleinen Vorteile bedacht. Die herrschende Moral ist doppelbödig. Eine Moral, die sich allein nach dem persönlichen Nutzen ausrechnet – mal kommt eine Brise Antisemitismus gelegen, mal die Angst vor dem Sozialismus. Frauen sind begehrenswert, wenn sie reiche Erbinnen sind oder sich in jenen Tabuzonen bewegen, die nicht zum Bereich der Öffentlichkeit gehören. Kurt Tucholsky rühmte den Roman als „Enthüllung des deutschen Seelenzustandes“ und als „Anatomie-Atlas“ des Wilhelminischen Kaiserreichs. – Heute sind die Fürsten lange fort. Und der deutsche Untertan? Gibt es ihn noch?

Regie: Jan-Christoph Gockel
Bühne: Julia Kurzweg
Kostüme: Sophie Du Vinage
Puppenbauer: Michael Pietsch
Musik: Anton Berman
Licht: Andreas Barkleit
Dramaturgie: Julia Weinreich

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Theater

Der gute Mensch von Sezuan

von Bertolt Brecht, Version 1943

mit Musik von Paul Dessau

Die Götter sind beunruhigt. Von der Erde erreicht sie die Nachricht, dass es auf dieser keine guten Menschen gibt: Sind da womöglich bei der Schöpfung eklatante Fehler gemacht worden? Anlass genug jedenfalls für die Götter, sich selbst ein Bild zu machen. In Sezuan treffen sie auf die mittellose Prostituierte Shen Te, die ihnen als Einzige Obdach gewährt. Die gute Tat bleibt nicht unbelohnt: Vom göttlichen Mikrokredit kauft sie sich einen Tabakladen. Ihre Gastfreundschaft und ihr bescheidener Wohlstand werden jedoch von ihrer Kundschaft schamlos ausgenutzt. Unglücklich über die Ausbeutung, die ihr widerfährt, weiß sich Shen Te nicht anders zu helfen und erfindet den skrupellosen Vetter Shui Ta als kapitalistisches Alter Ego. Bald schon prosperiert der kleine Tabakladen und wird zum ausbeuterischen Tabakimperium. Für Shen Te jedoch beginnt ein Hürdenlauf: Ist es möglich, gut zu sein und doch zu leben? Wie kann ein Mensch im Angesicht von Armut, Konkurrenz und Unterdrückung dennoch das Gute bewahren? Brecht selbst verweigert in seiner Fabel über das Gute im Menschen jede Antwort: „Verehrtes Publikum, los, such dir selbst den Schluss! Es muss ein guter da sein, muss, muss, muss.“

Regie: Nora Schlocker
Bühne: Jessica Rockstroh
Kostüme: Caroline Rössle Harper
Musik: Benedikt Wolfgang Schiefer
Chorleitung: Anne Horenburg
Licht: Jürgen Borsdorf
Dramaturgie: Julia Weinreich

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Theater

Maria Stuart

von Friedrich Schiller

Gericht und Parlament haben getagt, die Urteile sind gesprochen. Elisabeth, Königin von England, zögert. Bei ihr allein liegt die Entscheidung über Leben und Sterben der Stuart. Doch sie zaudert, hin- und hergerissen zwischen Staatsinteressen, Verwandtschaftsgefühlen, uralten Königsmörderängsten, Herzenshass auf die Rivalin und ein paar ungewohnten Gewissensbissen. Ihre Berater streiten. Baron Burleigh, dem die Staatsräson wie eine zweite Haut über den Leib gewachsen ist, drängt: Tod der Frau, Tod den Katholiken und Franzosen. Graf Leicester, überzeugt, Elisabeth wie Maria ein fester Halt im Staat und als Liebhaber sein zu können, schwankt zwischen den Parteien. Und ausgerechnet Talbot, der für England jahrelang über Maria wachte, rät zur Gnade.
Die schöne Stuart, Maria, Königin von Frankreich und Schottland, hat die Titel längst verwirkt. Ihr Anspruch auf den englischen Thron jedoch besteht fort und macht ihre Flucht aus den schottischen Revolten in den Gewahrsam ihrer protestantischen Großtante Elisabeth fragwürdig. Schnell wird sie zum Idol all derer, die mit dem zwiespältigen Fortschritt der Zeit nicht zurande kommen: nicht mit dem neuen Reichtum, den Piraterie und Handel ins Land schwemmen, nicht mit der theologischen Umwertung, die nach dem Bruch mit dem Papst um sich greift, erst recht nicht mit den neuen Herren, die sich durch die Instanzen des Staates nach oben kämpfen. Sie alle finden in Maria die verführerische Verkörperung ihrer Wünsche und eine willige Intrigantin. Zahlreich sind die Komplotte, die mit der Stuart in Verbindung gebracht werden; das letzte führt zu ihrem Todesurteil.

Regie: Thomas Dannemann
Bühne: Olaf Altmann
Kostüme: Regine Standfuss
Musik: Jan Beyer
Dramaturgie: Kerstin Behrens
Licht: Michael Gööck

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Maria Stuart

Aufführungen / Theater Schauspielhaus Zürich Zürich, Rämistrasse 34
Aufführungen / Theater Theater an der Wien Das neue Opernhaus Wien, Linke Wienzeile 6
Aufführungen / Theater Schauspiel Köln Köln, Schanzenstr. 6-20
Aufführungen / Tanz Tanztheater Wuppertal Pina Bausch Wuppertal, Kurt-Drees-Straße 4
Aufführungen / Theater Theater Münster Münster, Neubrückenstraße 63
Aufführungen / Theater Theater Konstanz Konstanz, Konzilstraße 11
Aufführungen / Oper Wiener Staatsoper Wien, Opernring 2
Aufführungen / Aufführung HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Karl-Liebknecht-Str. 56
Aufführungen / Theater Vorarlberger Landestheater Bregenz, Seestr. 2
Aufführungen / Theater Theater im Pfalzbau Ludwigshafen Ludwigshafen, Berliner Str. 30
Aufführungen / Theater Theater Erfurt Erfurt, Theaterplatz 1
Aufführungen / Theater Deutsches Schauspielhaus Hamburg Hamburg, Kirchenallee 39
Aufführungen / Oper Staatsoper Stuttgart Stuttgart, Oberer Schloßgarten 3
Aufführungen / Oper Oper Leipzig Leipzig, Augustusplatz 12
Aufführungen / Aufführung Theater Naumburg
Di, 18.6.2019, 11:15 Uhr
Aufführungen / Aufführung Theater Naumburg
Di, 18.6.2019, 11:15 Uhr
Aufführungen / Aufführung Theater Naumburg
Di, 18.6.2019, 11:15 Uhr

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